Autor: admin
Ruf Lanz: Apfelbaum-Sujet für Hiltl
Sowohl die Befürworter wie die Gegner der Masseneinwanderungs-Initiative haben in den letzten Monaten mit dem Apfelbaum für ihr Anliegen geworben. Jetzt zeigt Ruf Lanz für das Haus Hiltl, dass Apfelbäume noch für etwas anderes zu gebrauchen sind als für Abstimmungspropaganda.
Im neusten Motiv für das vegetarische Restaurant ist der berühmteste Apfelbaum der Schweiz fast leer gepflückt zu sehen. Denn im Haus Hiltl gibt's feinen Schweizer Most frisch ab Presse. Und das ist doch wieder mal ein Resultat, das allen schmeckt.
Das Sujet kommt online und offline in diversen Anwendungen zum Einsatz.

Verantwortlich beim Haus Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Marsha Lehmann (Kommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Marcel Schläfle (Art Director), Florian Birkner (Text), Laura Hofer (Grafik).
Berlinale: Publikumspreis für Schweizer Film
Stefan Haupts Film «Der Kreis» gewinnt nach dem Teddy Award auch den Panorama Publikums-Preis der 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

«Der Kreis» spielt in der Zürcher Schwulenbewegung der Nachkriegszeit. Im Zentrum steht die wahre Liebesgeschichte von Röbi Rapp (Sven Schelker) und Ernst Ostertag (Matthias Hungerbühler), die sich im Umfeld der dreisprachigen Schwulenzeitschrift «Der Kreis – Le Cercle – The Circle» kennen und lieben lernten.
«Wir sind hoch erfreut, dass – gerade in der aktuellen Situation – ein Film mit diesem Thema beim Publikum so gut ankommt. Im Namen des ganzen Filmteams möchten wir uns dafür beim Publikum der Berlinale ganz herzlich bedanken», so Regisseur Stefan Haupt und Produzent Ivan Madeo über die Auszeichnung.

Zehn Tage lang konnten die Berlinale-Besucher per Stimmkarte im Kino und im Internet insgesamt 52 Langfilme der Panorama-Sektion, davon 16 in der Reihe Panorama Dokumente, auf einer Skala von «Herausragend» bis «Ärgerlich» bewerten. Über 31’000 Zuschauer beteiligten sich in diesem Jahr daran und bildeten damit die größte unabhängige Jury der Berlinale.
Bereits am Samstag wurde «Der Kreis» ihm Rahmen einer feierlichen Gala mit dem Teddy Award der Berlinale in der Kategorie «Bester Dokumentar-/ Essayfilm» ausgezeichnet. Regisseur Stefan Haupt, die Produzenten Ivan Madeo und Urs Frey, die beiden Zeitzeugen Ernst Ostertag und Röbi Rapp sowie die beiden Hauptdarsteller Matthias Hungerbühler und Sven Schelker nahmen den Preis aus den Händen des Mitglieds der Internationalen Jury der 64. Berlinale, Mitra Farahani, persönlich in Berlin entgegen.
«Der Kreis» läuft im Herbst in Deutschland und der Schweiz in den Kinos an. Die Verleihrechte nach USA und Kanada sowie Polen sind im Rahmen des European Film Markets auf der Berlinale verkauft worden, großes Interesse wurde vermeldet aus Frankreich, UK und Italien.

Zu guter Letzt: Nur nicht runterschauen
Nichts für Höhenangsthasen: Beim Spot von The Nord Face wird einem schon beim Zuschauen schwindlig.





Swiss erlaubt Smartphones und Tablets
Die Fluggesellschaft Swiss wird ihren Passagieren künftig den Gebrauch von Smartphones und Tablet-Computern während des Fluges erlauben. Dies gilt auch für Start und Landung. In Kraft treten könnte die neue Regelung Mitte des Jahres.
Erst müssten aber die Nutzungsbedingungen angepasst und das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einbezogen werden, schreibt Swiss am Freitag auf Anfrage. Solange bleibe die heutige Regelung bestehen. Hintergrund der Massnahme ist eine neue Richtlinie der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) vom Dezember, die von verschiedenen Fluggesellschaften umgesetzt wird. Einen Schritt weiter als Swiss ist die französische Fluglinie Air France, welche dieselbe Massnahme ab sofort beschlossen hat. Lufthansa hatte bereits am Donnerstag angekündigt, den Gebrauch von Smartphones und Tablet-Computern per 1. März zu erlauben. Verboten bleibt aber telefonieren an Bord und die Nutzung von elektronischen Geräten via Bluetooth oder Wifi. Nicht erlaubt ist somit auch das Senden oder Empfangen von E-Mails. (SDA)
Tamedia: Christian Haberbeck wird Leiter Unternehmensentwicklung und Projekte
Christian Haberbeck, bis Ende 2013 Leiter Zeitschriften von Tamedia, wird neuer Leiter Unternehmensentwicklung und Projekte der Schweizer Mediengruppe. Er folgt auf Roland Wittmann, der per 1. Juni 2014 zur Goldbach Group wechselt.
Christian Haberbeck war bereits von 2008 bis Ende 2013 als Leiter Zeitschriften sowie von 2007 bis 2008 als Geschäftsführer der Huber & Co. in Frauenfeld für Tamedia tätig. Zuvor war er von 1997 bis 2003 in verschiedenen Funktionen für Ringier tätig, zuletzt als Leiter des slowakischen Zeitschriftenverlages Euroskop Ringier in Bratislava. Vor seinem Wechsel zur Huber & Co. leitete er während dreier Jahre als Geschäftsführer das Druckhaus Haberbeck im deutschen Lage. Christian Haberbeck studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen (HSG) und absolvierte von 2001 bis 2002 ein Management Executive Programm an der Print Media Academy in Heidelberg.
Sponsorship Awards für Würth, Mammut und UBS
Fast 100 Geschäftsleitungsmitglieder, Marketing- und Sponsoringverantwortliche sind dem Aufruf des «Swiss Sponsorship Think Tank» gefolgt, die besten Sponsorships des Jahres 2013 zu küren. Ausgezeichnet wurden Würth, Mammut und UBS.
13 Projekte wurden vorgängig durch eine Jury für die finale Veranstaltung im Sonnenberg Convention Center in Zürich nominiert. Die Jury bestehend unter anderem aus den CEOs von MCI Group, Corum, Bongénie-Grieder, dem Präsidenten der IMD Business School sowie von Kommunikations- und Marketingexperten wurde präsidiert von Patrick Cotting, CEO von CCI Cotting Consulting. Der Präsident des Swiss Sponsorship Think Tank & CEO der Agentur Sponsorize, Sebastian Chiappero, und der Jury-Präsident wiesen gleich zu Beginn der Awards-Zeremonie darauf hin, dass die Swiss Sponsorship Awards die besten Sponsorships des Jahres auszeichnen wolle, und nicht jene, die ein Projekt einreichten. «Alle Nominierten sind deshalb bereits Gewinner. Denn die Jury hat unzählige Sponsorships angeschaut, und jene nominiert, die sich durch eine besondere Einmaligkeit und Innovation ausgezeichnet haben.»

Fünf Auszeichnungen vergeben
Im Rahmen der zweisprachigen Veranstaltung in den Landessprachen deutsch und französisch wurden aus den 13 nominierten Kampagnen deren fünf ausgezeichnet :
• Best Sport Sponsorship of the Year 2013: Mammut – Peak Project
• Best Cultural Sponsorship of the Year 2013 : UBS – Exposition Qin
• Best Social Sponsorship of the Year 2013 : Rolex – Mentors et Protégés
• Best Overall Sponsorship of the Year 2013 (Public Award) : Würth – Special Olympics
• IBM Digital Activation Award : Mammut – Peak Project.
//www.youtube.com/watch?v=Zxmj35xfM28
Ein hybrides Programm
Der Vision des «Swiss Sponsorship Think Tank » folgend, die Entscheidungsträger in Unternehmen und Institutionen zu ermuntern, die Nutzung des Sponsoringinstruments zu professionalisieren, wurde am Nachmittag ein Vertiefungsseminar zum Thema «Sponsoring im Rahmen der digitalen Revolution» angeboten. Vertreter von CCI, Swisscom und IBM zeigten einen Überblick über neueste Trends, Ansätze und Tools. Die Gesprächsrunde mit Fifa-Managern drehte sich um die Fragen, wie es die Fifa geschafft hat, ihre Einnahmen mittels Sponsoring zu maximieren und wie sie sich angesichts von Krawallen in Brasilien zu möglichen Reputationsschäden für die Fifa, für das Land Brasilien und für die Sponsoren stellt.

Die 13 Nominierungen wurden durch Mitglieder der Jury präsentiert, ergänzt durch Aussagen der im Auditorium vertretenen nominierten Firmen und Institutionen. Nach der Übergabe der Preise durch den Präsidenten des IMD sowie die CEOs von MCI Group, Bongénie-Grieder und CCI Cotting Consulting, sprachen die Marketing- und Sponsoringleiter von Swisscom, Raiffeisen, Swiss Indoors und UEFA über den Einfluss der Compliance-Fragen auf Sponsoringangebote und Möglichkeiten, Entscheidungsträger auch weiterhin an Sport- und Kulturevents einladen zu können. Ebenfalls gingen sie der Frage nach, ob Sponsoring sich eher in Richtung eines Ownership- oder CSV-Ansatzes entwickeln wird, und damit einhergehend Profitabilitätsgedanken an Überhand gewinnen könnten.
Die 13 Nominierungen:
Raiffeisen – Raiffeisen Superleague // Migros – I’m Fit // Mammut – Peak Project // Groupe Mutuel – Wir tun was für Ihre Gesundheit // La Mobilière – Fête Fédérale de Lutte 2013 // Longines – FEI – Global Champions Tour // UBS – Exposition Qin // Postfinance – Das Zelt // Baloise Assurances – Baloise Session // Hublot – Depeche Mode – Charity: Water // Rolex – Mentors et Protégés // Cardinal – Original Dzodzet // Würth – Special Olympics
Der «Swiss Sponsorship Think Tank» schloss mit dem Hinweis, dass die dritte Austragung der Swiss Sponsorship Awards anfangs 2015 wiederum in Lausanne stattfinden werde, bevor sie dann im Jahr 2016 zurück nach Zürich kommen.
Fotostream des Events (Flickr)
Tages-Anzeiger stellt neue Autoren vor
Der Tages-Anzeiger stellt sechs neue Autorinnen und Autoren vor, die künftig regelmässig im Gesellschafts- und Kulturteil schreiben werden.

In der Ausgabe vom Samstag kommentiert die Kulturjournalistin Daniele Muscionico die am Freitag ausgezeichneten besten Pressebilder des Jahres 2013. Die mehrfach ausgezeichnete Kulturjournalistin wird künftig als feste Mitarbeiterin für den Kultur- und Gesellschaftsressort tätig sein und insbesondere über Fotografie, Kunst und internationales Theater schreiben.
Verantwortlich für die Kunstredaktion wird neu Paulina Szczesniak, die neben dem «Züritipp» auch die Berichterstattung über Kunstthemen in der Kulturredaktion betreut.
Neue Autorin wird ab 1. März auch Michèle Roten, die neben ihrer Tätigkeit für Das Magazin künftig regelmässig für den Tages-Anzeiger schreiben wird. Aus Ihrer Tätigkeit für Das Magazin (die sie weiterführen wird) und als Buchautorin («Wie Mutter sein», «Wie Frau sein») hat sie zu Gesellschafts- und Kulturthemen einen treuen Kreis von Stammleserinnen und Stammlesern.
Im Kultur- und Gesellschaftsteil erscheint ausserdem heute die zweite Folge von «Bonbons & Granaten», die Serie der neuen Kolumnistin Güzin Kar. Die erste Folge am vergangenen Samstag, geschrieben (mit prophetischer Gabe) zum Ausgang des vergangenen Abstimmungswochenendes, fand in der Leserschaft laut Tages-Anzeiger grosse Beachtung.
Neu zum Filmkritikerteam des Tages-Anzeigers stösst Pascal Blum als Nachfolger von Florian Keller, der zur Wochenzeitung wechselt. Der junge Kollege, aufgefallen durch pointierte Beiträge und eine eigene Kolumne, ist seit vielen Jahren in dieser Aufgabe für den Züritipp tätig und wird zusammen mit Christoph Schneider künftig die grossen Filmpremieren im Tages-Anzeiger besprechen.
Schliesslich wird auch der Gesellschaftsressort verstärkt durch den Gastrokritiker Daniel Böniger. Er gilt nach seiner früheren Tätigkeit für den Züritipp und Vinum als ausgewiesener Kenner der kulinarischen Welt und ersetzt den pensionierten Paul Imhof (der gelegentlich weiter für den Tages-Anzeiger schreiben wird). Böniger wird beim Blatt die wichtigste Stimme in kulinarischen Fragen. (TA)
Romandie Network verstärkt Sales Team
Marylin Witt soll als Senior Sales & Media Manager dazu beitragen, die wirtschaftliche Entwicklung von Romandie Network voranzutreiben.
Sie ist laut Mitteilung für die Entwicklung von innovativen und effizienten Lösungen für Kunden und Partner verantwortlich. Witt war vorher bei Tamedia tätig und auf interaktive Kommunikation auf Women Pool spezialisiert. Romandie Network ist das führende Online-Vermarktungsunternehmen der Westschweiz. Das Unternehmen vermarktet ein Premium-Werbenetzwerk im Display-, Mobile- und Videoformat wie zum Beispiel die Frauenangebote Cosmopolitan, Edelweiss, Elle, Glamour, Journal des Femmes, Magic Maman, Marie Claire, Purepeople, Terra Femina, Vanity Fair und Vogue.
Aldina Kasper, Sales Director von Romandie Network: «Wir freuen uns sehr unser Team zu verstärken. Marylin hat eine tolle Erfahrung und viel Kompetenz mit Frauenangebot und hochwertige digitale Werbeträger.»
Zürich Tokio: Vintage ganz modern
Zürich Tokio kreierte für Rosmarie Amacher von à ma chère einen Vintage-Onlineshop, in welchem sie ihre liebevoll gesammelten Designerstücke von 1950-1980 einem breiten Publikum zugänglich machen möchte.
Der Auftrag war laut Mitteilung nicht einfach einen weiteren langweiligen Onlineshop zu entwickeln, sondern das Gefühl der damaligen Zeit mittels Originalbildern aus ihrem persönlichen Archiv zu manifestieren. Ziel war es, Herzen und Gemüter aller Modeliebhaber zu berühren. Design und technische Umsetzung wurden inhouse massgeschneidert und auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmt.
Verantwortlich bei à ma chére: Rosmarie Amacher. Verantwortlich bei Zürich Tokio: Daniel Donati (Creative Direction), Raphael Kunz (Art Direction), Pierina Laube (Grafik), Rebecca Kuhn (Programmierung), Laura Donati (Beratung).







NZZ darf wieder über Swisscom-Daten berichten
Die NZZ darf wieder über den Datendiebstahl bei Swisscom berichten. Das Berner Handelsgericht hat die von Swisscom erwirkte superprovisorische Verfügung gegen die NZZ aufgehoben. Swisscom akzeptiert laut einer Mitteilung vom Freitag den Entscheid.
Die NZZ zeigte sich «zufrieden, aber nicht überrascht» über den Gerichtsentscheid, wie NZZ-Mediensprecherin Bettina Schibli auf Anfrage sagte. Swisscom wiederum betonte, dass auch wenn die superprovisorische Verfügung aufgehoben wurde, so habe das Handelsgericht in der Urteilsbegründung klar festgestellt, dass ein weiteres, häppchenweises Publizieren von Erkenntnissen einen Verstoss gegen das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb darstellen könnte.
Weitere Artikel?
Gemäss Swisscom hat die NZZ im Verfahren betont, dass sie «keine konkreten Kundendaten mehr veröffentlichen will». Swisscom möchte aber, dass alle Daten vernichtet werden. Der grösste Schweizer Telekom-Konzern verlangt auch, dass die NZZ auf weitere Artikel zu den Daten verzichtet. Die NZZ wollte zu keinem der von Swisscom angesprochenen Punkte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA Stellung nehmen. Allerdings schrieb Schibli auf Nachfrage: «Der Sachverhalt des Datendiebstahls bleibt für die NZZ auch in Zukunft ein relevantes journalistisches Thema.»
Namen von Kunden veröffentlicht
Die NZZ hatte im vergangenen September publik gemacht, dass die Redaktion im Besitz von vier Datenbändern von Swisscom sei. Der Konzern reichte darauf Strafanzeige gegen Unbekannt ein. Die Zeitung veröffentlichte am 20. Dezember 2013 einen weiteren Artikel zum Datenleck. Darin schrieb sie, dass auf den Bändern auch Kontaktdaten von 972 Prominenten seien, darunter von Bundesräten, National- und Ständeräten und Exponenten der Wirtschaft sowie von Stars aus Sport, Kunst und Showbiz. Die Zeitung nannte auch Namen. Swisscom gelangte darauf am gleichen Tag an das Handelsgericht und erstritt die superprovisorische Verfügung. Diese untersagte der NZZ, Daten von Swisscom-Kunden zu veröffentlichen. Die Swisscom argumentierte, es bestehe kein öffentliches Interesse an der Publikation von Kundendaten.
Bänder aus Swisscom-Rechenzentren
Die vier Bänder waren 2012 aus zwei Swisscom-Rechenzentren in Ostermundigen BE verschwunden. Sie waren eigentlich zur Vernichtung bestimmt und der Zeitung einige Monate vor der Enthüllung des Datenlecks zugespielt worden. Im vergangenen Herbst gab die NZZ drei Bänder an Swisscom zurück. Das vierte Band sei «angeblich durch die Quelle zerstört worden», wie die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergeben hätten, erklärte Swisscom im Dezember. Bereits damals beschuldigte der Konzern die NZZ, die Daten kopiert zu haben. Die NZZ hat sich bislang nicht zu diesem Vorwurf geäussert.
Was war drauf?
Gemäss der Zeitung waren auf den Bändern 60 Millionen Datensätze von zwei Backups aus den Jahren 2008 bis 2010. Darunter befanden sich firmeninterne E-Mails aus den Jahren 2004 bis 2008. Auch Verträge, Bestellungen, Verrechnungsaufträge, Telefonnummern oder Mitteilungen zu Entlassungen bei Swisscom waren auf den Bändern. Gemäss NZZ ist auch ersichtlich, für welche Unternehmen Swisscom Server überwacht und mit welchen Gemeinden und kantonalen Ämtern sie zusammenarbeitet. Gemäss Swisscom sind ferner IBAN-Kontonummern von Kunden, die per Lastschriftverfahren zahlen, unter den Daten.
Strafverfahren auf Eis
Die Suche nach dem Datendieb selbst verlief inzwischen im Sand. Die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland sistierte deshalb im Dezember ihr Verfahren. Am Freitag äusserte die Swisscom die Hoffnung, dass die NZZ dazu beitrage, die «konkreten Umstände zu klären, unter denen die Datenbänder abhanden gekommen sind».
Ausstellung «Gut zum Druck» wird verlängert
Die erfolgreiche Ausstellung «Gut zum Druck – Kunst und Werbung bei Wolfensberger» im Landesmuseum Zürich wird um zwei Wochen bis zum 16. März 2014 verlängert.
Die Schau gibt einen Einblick in die Geschichte und den Betrieb einer Zürcher Firma, die am Schnittpunkt von Kunst und Kommerz tätig ist. «Gut zum Druck» zeigt seit dem 25. Oktober 2013 eine nach Jahrzehnten geordnete, breite Palette an erstklassigen Drucksachen von der Originalgraphik bis zur Kunstreproduktion. Die Mehrzahl der Exponate stammt aus einer Schenkung der Nachfahren der J. E. Wolfensberger an das Schweizerische Nationalmuseum, welche die Swiss Graphic Design Foundation ermöglicht hat.
Lesen Sie zum Thema das Werbewoche-Interview mit Kurator Felix Graf:
Werbung wird Kunst (Werbewoche, Nr. 18 2013)

Weiter zum Thema:
Pioniere an den Druckmaschinen (Werbewoche.ch, September 2013)

