Lidl: Erster 360-Grad-Filialrundgang der Schweiz

Im Zuge des neuen Filialkonzeptes von Lidl Schweiz nutzt der Smartdiscounter die Möglichkeiten der Virtual-Reality-Technologie und setzt dabei den ersten 360-Grad-Filialrundgang der Schweiz um.

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Anita Buri, Botschafterin von Lidl Schweiz, führt durch die neue Filiale und stellt dabei die Neuerungen persönlich vor. Das 360-Grad-Video wird in den drei Sprachen Deutsch, Italienisch und Französisch via Youtube und Facebook zur Verfügung gestellt. Lidl Schweiz ist der erste Detailhändler der Schweiz, der einen 360-Grad-Filialrundgang realisiert hat. Das Video ist unter Lidl.ch/360grad zu sehen. Yoveo lieferte das Konzept und das Drehbuch, Bandara setzte die Produktion um.
 

Berner Gemeinden erhalten ICT-Empfehlungen

Informations- und Kommunikationstechnologien werden auch an den Berner Schulen immer wichtiger. Deshalb legt die bernische Erziehungsdirektion nun den Berner Gemeinden Empfehlungen zu «Medien und Informatik» vor.

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Der 13-seitige Leitfaden enthält eine ganze Anzahl von Empfehlungen an die Gemeinden und an die Schulleitungen. Der kantonale Erziehungsdirektor Bernhard Pulver stellte diese am Freitag an seiner traditionellen Medienkonferenz zum Schulbeginn im Kanton Bern vor den Medien vor. Zu lesen ist in den Empfehlungen beispielsweise, dass Gemeinden ICT-Konzepte erstellen sollen, also Konzepte zu Informations- und Kommunikationstechnologien. Auch empfiehlt der Kanton Bern den Gemeinden, grundsätzlich mobile Geräte für die Schule anzuschaffen. Auch Ratschläge zum Umgang mit sogenannten Cloud-Diensten und vieles andere mehr enthalten die Empfehlungen, welche die bernische Erziehungsdirektion zusammen mit dem Verband Bernischer Gemeinden erarbeitet hat. (SDA)

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Der Leitfaden kann unter Erz.be.ch heruntergeladen werden.

Roli Hofer: «Renaissance»-Kampagne

Roli Hofer hat für die Eröffnungsausstellung «Europa in der Renaissance» im neuen Landesmuseum die Kampagne kreiert.

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Die Renaissance steht für einige der bedeutendsten Umbrüche der Geschichte: von der Erfindung des Buchdrucks bis zur Entdeckung Amerikas. Die Epoche war geprägt von kulturellem Austausch und revolutionären Neuerungen, die der Moderne den Weg bereiteten. Diesem richtungsweisenden Zeitalter widmet das Landesmuseum Zürich die Sonderausstellung «Europa in der Renaissance. Metamorphosen 1400 – 1600».

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Das Key Visual manifestiert den Zeitgeist der Renaissance; diese stilprägende Synthese aus Neu- und Wiederentdeckung, Rückbesinnung und Vision. Wie die Ausstellung selbst gewährt die Kampagne einen Blick durchs Schlüsselloch der Weltgeschichte. Die vielseitige Schau mit über 300 Objekten aus ganz Europa und den USA ist noch bis am 27. November im neuen Erweiterungsbau des Landesmuseums zu sehen.

Kommunikationsmittel:

Film: TV-Spot/Kino/online
Plakate F4, F200, Megaposter, Tramplakate
Anzeigen Tagespresse und Special Interest
Drucksachen Flyer, Einladungskarten
Digital Website, E-Boards, E-Letter, Banner

Verantwortlich beim Landesmuseum Zürich: Andreas Spillmann (Gesamtleitung), Marco Castellaneta (Geschäftsführer Museumsbetrieb), Peter Krebs (Leiter Marketing), Carole Neuenschwander (Projektmanagement Marketing). Creative Direction & Artwork: Roli Hofer / POP Creative Services; Motion Design: Florian Heger, Mix/Musik: UKO – The Audio Suite.
 

my105 holt 14 internationale Top-DJs an Bord

Pünktlich zur Street Parade lanciert my105 den neuen DJ-Channel «my105 DJ Nights» mit 14 internationalen Top-DJs und baut damit die Streaming-Plattform aus.

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Erst kürzlich konnte my105 eine Steigerung der Hörerzahlen von 40 Prozent pro Quartal vermelden. Nun vermeldet das junge Unternehmen die Verpflichtung internationaler Top-DJs und den Ausbau seiner Music-App. Martin Garrix, Afrojack, Oliver Heldens, Laidback Luke, R3hab und Sam Feldt: Sie gehören zu den erfolgreichsten und bekanntesten DJs der Welt. Diese und acht weitere internationale Top-DJs konnte my105 exklusiv für die Schweiz verpflichten. Die detaillierte Auflistung der DJs kann hier eingesehen werden. Die 14 neu verpflichteten DJs erreichen allein auf den zwei Social Media Plattformen Facebook und Instagram rund 50 Millionen Fans. Auf Youtube wurden ihre Videos bereits über eine halbe Milliarde Mal angesehen.

Giuseppe Scaglione, Gründer und Geschäftsführer von my105, freut sich: «Damit ist uns ein veritabler Coup gelungen. Diese Top-DJs erhalten einen eigenen Channel, wo sie dem Publikum ab sofort die neusten Sounds aus der internationalen Club- und EDM-Szene präsentieren werden. Speziell ist sicher auch, dass die DJs ihre Sendungen moderieren werden und sich so auch von einer anderen Seite zeigen können». Der neue Channel ging am Freitag Minuten online und soll in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter ausgebaut werden. (pd)
 

Vom «Storytelling» zum «Storydoing»

Die Zürcher Agentur Jung von Matt lanciert die neue Migros-Kampagne «Von uns. Von hier».

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Von Glacés mit Seehunden über kultigen Eistee bis zum Walliser-Wasser: Rund 10'000 Produkte stellt die Migros in der Schweiz selber her und diese Migros-Marken gibt’s eben nur bei der Migros. Die Eigenmarken machen insbesondere im Lebensmittelbereich einen Grossteil des Umsatzes aus, was weltweit unerreicht ist für einen Detailhändler. Das Migros-Dachmarken-Team hat sich dafür eingesetzt, dass diese Einzigartigkeit nun in der Kommunikation auch interaktiv in der neuen Kampagnen-Konzeption gespielt wird.

Das Storytelling mit Mitarbeitergeschichten hat Jung von Matt in neuen filmischen Episoden festgehalten. Die charmant schweizerischen Mitarbeiter-Anekdoten wurden in echten Migros-Industrie-Fabriken gedreht, beispielsweise wird diskutiert, warum es auf der Vanilleglacé einen Seehund hat. Bei der Kampagnenentwicklung wurde verstärkt auf die Shareability und das Social-Media-Involvement geachtet. Bewegtbild-Serien statt Monumentalfilm. Gestartet wird mit zwei Episoden, zwei weitere folgen im Herbst.

Damit es nicht beim «Storytelling» bleibt, sondern auch zum «Storydoing» kommt, werden zudem seit Monaten Kunden-Momente online gesammelt unter Migros-momente.ch. Diese können ab sofort auch aktiv geteilt werden, dank dem Postkarten-Generator, mit dem die grössten Migros-Marken-Fans zu Ambassadoren werden können.

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Medienmix: TV, Online, Plakat, Anzeigen, Social Media, zahlreiche owned channels bei Migros inklusive Postkarten-Generator auf Migros-momente.ch und Postkarten-Sampling bei Filialen.

Verantwortlich bei Migros Genossenschaftsbund: Daniela Keck (Leiterin Strategie); 
Désirée Strassmann (Leiterin Dachkampagnen); Philipp Kuonen (Projektleiter Dachkampagnen); Philipp Bühler (Projektleiter Digital)
; Simone Blaser (Projektleiterin Media). Verantwortlich bei Jung von Matt: Samuel Christ (Executive Creative Direction)
; Peter Brönnimann, Marco Zimmerli (Creative Direction)
; Jan Kempter, Heinz Helle, Samuel Wicki (Text); 
Florian Molinari, Annina Walker (Art Direction)
; Nathalie Brogli (Grafik); 
Sabrina Arthur, Meret Lauener, Marie-Helene Thornton, Kathrin Gautschi, Jacqueline Willimann, Julia Grass (Beratung); Barbara Haueter, Julia Fischhaber (Public Relations); Sarida Bossoni (Art Buying); 
Sam Sherbini (UX Consultant); 
Ralf Brändli (Technologieleiter). Externe Partner: Daniel Crespo, Verena Wieder, Peter Schachtler (Media Agentur OMD) Stories (Film Produktion)
; Jon Barber (Regie); 
Jan Mettler (Kamera); Jingle Jungle (Sounddesign); Divio (Programmierung).
 

Farner: Andreas Richner leitet Governmental Relations

Per 1. Oktober 2016 verstärkt Andreas Richner die Geschäftsleitung von Farner Consulting und übernimmt das Ressort Governmental Relations des Public Affairs-Teams.

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Für die Kunden ist er somit polyvalenter Ansprechpartner und Interessenvertreter im Umgang mit Politik und Behörden und berät sie strategisch im anspruchsvoller werdenden politischen und regulatorischen Umfeld zwischen Bern und Brüssel. Er verantwortet Pflege und Ausbau des dichten Kontaktnetzwerks in Bundesversammlung, Parteien, Verbänden, bei Medien und in der Verwaltung.

Damit kehrt Andreas Richner nach mehreren Jahren auf Kundenseite zum Ursprungsort seiner Karriere zurück. Nach seinen Studien in Geschichte, Politikwissenschaft und Recht unterstützte er von Oktober 1996 bis April 2011 Farner-Kunden aus verschiedensten Branchen als Public Affairs- und Krisenkommunikations-Berater. Seit 2004 Mitglied der Geschäftsleitung von Farner Consulting leitete er ab 2009 den Standort Bern und schloss parallel dazu sein Executive Diploma in «Wirtschaftsrecht für Manager» an der Universität St. Gallen ab.

Ab 2011 verantwortete Andreas Richner als Head Corporate Affairs die Beziehungen von Nestlé Suisse zu Behörden, Verbänden und Politik. Ab Oktober 2015 war er für kurze Zeit Head Communications & Public Affairs beim Energiekonzern Alpiq in Olten. Bei Farner wird Richner neue und alte Kolleginnen und Kollegen mit seiner langjährigen Public Affairs-Erfahrung in der strategischen Beratung von Kunden und im Neukundengeschäft begleiten und unterstützen.
 

Ad School nimmt 30 Kreative und Strategen auf

Die neue Ad School Schweiz, die gemeinsame Bildungsoffensive des ADC, Leading Swiss Agencies und der Account Planning Group geht in die nächste Phase: Rund 30 junge Strategen und Kreative erhalten dieser Tage die Zusage für den Jahrgang 2016/2017.

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Mitte August starten die ersten, rund vier Monate dauernden, berufsbegleitenden Lehrgänge der Ad School: Der Lehrgang Kreation für junge ADs, Grafiker und Digitale sowie der Lehrgang Strategie für junge Berater und Strategen.  «Über die zahlreichen Bewerbungen hat sich der Schulrat sehr gefreut und sich die Entscheidung bis zum Schluss nicht leicht gemacht», so Schulpräsident Peter Brönnimann, «Generell werden an der Ad School Schweiz die begabtesten Talente der Kommunikationsbranche von den besten Vertretern und Dozenten der Branche lernen».

Die Ad School ist aus der ADC/BSW-Kreativschule hervorgegangen und nimmt deren Ideen in die heutige Zeit. Das heisst: Sie ist digitaler und vernetzter. So bietet sie nicht nur kreativen Talenten das Rüstzeug, sondern dank der Zusammenarbeit mit der Account Planning Group Switzerland mit dem Lehrgang Strategie auch jungen Beratern und Strategen eine spezifische Weiterbildung. Der Verband LSA übernimmt die Organisation der Schule sowie die administrative Betreuung der Schüler und der mehr als 30 Top-Dozenten. Unterstützt wird die Ad School zudem von namhaften Partnern wie Google.
 

Zu guter Letzt: Facepalmöl

Palmöl-Sünder Pepsi hat sich die Relaunch-Party von Pepsi Crystal wohl etwas anders vorgestellt.

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1992 lancierte das Unternehmen PepsiCo die farblose, koffeinfreie Variante Pepsi Crystal in verschiedenen Testmärkten – darunter die Schweiz. Das Getränk war eine Antwort auf einen Trend, welcher «reine», leichte Getränke bevorzugte. Evian und Perrier fassten in den USA Fuss, Pepsi Crystal verschwand ein Jahr später wieder aus den Regalen. Bis heute. Denn Pepsi hat das seltsame Getränk aus der Mottenkiste geholt. Seit 8. August kann Pepsi Crystal in den USA wieder gekauft werden. Acht Wochen lang. Vermutlich wegen 90er-Retro-Hype und so.

Die Relaunch-Suppe wurde Pepsi allerdings etwas versalzen. Die NGO SumOfUs holte nämlich ebenfalls ein 1992-er Pepsi-Produkt aus besagter Mottenkiste und legte es neu auf: Der damalige Super-Bowl-Spot mit der Schönheits-Ikone Cindy Crawford zählt zu den absoluten Werbeklassikern der 90er.

SumOfUs hat den Spot neu gedreht und zeigt: Nicht nur Pepsi Crystal ist ein verstaubtes 90er-Produkt, auch die Palmöl-Politik von PepsiCo hat sich seither nicht geändert. Kritsiert wird, dass PepsiCos Palmöl-Policy der ungebremsten Regenwald-Abholzung ein riesengrosses Schlupfloch biete, da sie den indonesischen, urwaldholzenden Produzenten IndoFood nicht abdecke. Die Message kommt an: Seit der Lancierung am Mittwoch haben den Clip auf den verschiedenen Kanälen schon Millionen von Menschen angeklickt. Jetzt müssen nur noch Taten folgen. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=R2QRUN_gO74

Etextera lanciert neue SAHB-Website

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft Hilfsmittelberatung für Behinderte und Betagte (SAHB) lanciert eine neue Website. Etextera zeichnet für die Projektleitung und den Text verantwortlich.

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Die Textagentur Etextera hat den Relaunch der Website geleitet und die Texte erarbeitet. Die Website sollte dabei den neusten technischen Anforderungen genügen, die Texte web- und suchmaschinenoptimiert sein. Und: Zitate und eine emotionale Bildsprache sollten den Kunden der SAHB ein besonderes Gewicht geben.

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Das Projektteam

Susanne Büchler, Leiterin Kommunikation & Personal SHAB
Sascha Hardegger, Teilhaber Etextera, Projektleitung
Marlène Loges, Fotografie

Fabienne Curty, Inhaberin Re-Animated, Webdesign
Mirjam Oertli, Texterin, Etextera

Andreas Bächtold, Berater Online Marketing, WeLoveYou
 

Pixels Kingdom: Neue Agentur aus Luzern

Pascal Arnold und Andreas Seeholzer haben mit Pixels Kingdom eine digitale Kreativagentur in Luzern gegründet. Fokus und Kompetenz liegen in der Umsetzung von Digitalstrategien und -Konzepten sowie kreativen Gestaltungslösungen.

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Die beiden Jungunternehmer bringen Erfahrungen in der Konzeption und Beratung von nationalen und internationalen Grosskunden wie Swisscom, SRF, BMW mit. Gegründet wurde die Agentur Anfang 2016. Andreas Seeholzer in einer Mitteilung: «Pixels Kingdom setzt auf eine pragmatische, persönliche und ehrliche Partnerschaft. Als Digital Natives mit unterschiedlichen Backgrounds fokussieren wir auf das Erschaffen eines nachhaltigen Wachstums. Wir schöpfen Kraft an den intrinsisch motivierten Mitgliedern unseres Netzwerks. Mit Freude, Begeisterung und fokussiertem Engagement schaffen wir Königreiche für unsere Kunden».

Pixels Kingdom setzt auf ein festes Kernteam und ein agiles Netzwerk mit nationalen und internationalen Spezialisten. Gemäss Pascal Arnold geniessen die Mitarbeitenden einen ganz besonderen Status im digitalen Königreich: «Jede und jeder einzelne von ihnen ist Spezialist und Perfektionist auf seinem Fachgebiet. Entsprechend ihrer Stärken werden sie eingesetzt. Sei es als Designer, Entwickler, Media-Experte, Suchmaschinen-Spezialist oder Digital Consultant».
Pixels Kingdom ist jederzeit in der Lage, schnell und flexibel auf die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse zu reagieren und diese zielorientiert umzusetzen.

Die Agenturstandorte befinden sich in Luzern und Zürich. Der Standort Zürich verfügt über ein eigenes Fotostudio und Coworking Space.
 

Gratis Surfen ums Seebecken

Das gratis Wlan rund um das Bellevue wird erneut zum Vorteil eines Grossanlasses eingesetzt. Das Pilotprojekt wird durch das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ), Goldbach Group, Cisco und iWay ermöglicht.

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Bereits am Züri Fäscht im Juli kam das Gratis-Wlan erstmals in Zürich zum Einsatz. Nun geht es am 13. August an der Zürcher Street Parade weiter. Das gratis Wlan erstreckt sich vom Zürcher Sechseläutenplatz über das Bellevue bis zum Bürkliplatz. Sobald sich ein Besucher in das Wlan-Netz (EWZ-Free-WiFi) einwählt, erhält er per SMS seine Registrierungsdaten. Anschliessend wird er auf eine Landingpage mit passenden Werbeinhalten weitergeleitet. Es besteht eine Partnerschaft mit dem Internet-TV-Anbieter Wilmaa, welche thematisch entsprechende Inhalte auf der Landingpage platzieren. Insbesondere während der Live-Übertragung der Street Parade soll den Usern die Möglichkeit gegeben werden, den Livestream zu verfolgen oder sich über aktuelle News zu informieren.

Zur Steigerung der Reichweite werden weitere Möglichkeiten ausgeschöpft. Ein neuartiges und durch Goldbach vermarktetes Werbemedium ermöglicht es Kunden standortbezogene Werbung zu schalten. Bereits vor Beginn der Street Parade bewirbt Watson über die Kanäle der AZ-Medien das Free-Wifi Netz bei den Lesern. Auch ewz informiert ihre Kunden über ihre eigene Website Zuerinet.ch.

Das Pilotprojekt wird zunächst bis Ende des Jahres weitergeführt. Nebst der Street Parade wird ausserdem der Zürcher Weihnachtsmarkt als Anlass genutzt, um das gratis Wlan gewinnbringend einzusetzen. Ende des Jahres wird eine ausführliche Analyse durgeführt, die Nutzen und Potenzial des Wlan aufzeigen soll.

Foto: Verein Street Parade, Zürich
 

Wer kauft schaut vorher aufs Display

Eine deutsche Einzelhandel-Studie zeigt:Deutsche Konsumenten fahren für das passende Angebot kilometerweit. Smartphones spielen entscheidende Rolle bei Kaufanbahnung und -abschluss- Mobile Ads sorgen für Aufmerksamkeit und steigern den Absatz im Einzelhandel.

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Das Smartphone ist stets dabei – auch beim Shoppen. Doch welche Rolle spielt das mobile Gerät beim Kaufprozess und wie wird es eingesetzt? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, hat xAd, Anbieter von standortbezogener mobiler Werbung in Echtzeit, im März 2016 insgesamt 1'300 Smartphone-Nutzer ab 18 Jahren in Deutschland befragt.

Ergebnis: Das Smartphone wird situations- und ortsspezifisch genutzt und mobile Werbung spielt bei der Kaufanbahnung eine wichtige Rolle – wenn gewisse Aspekte berücksichtigt werden.

«Unsere erste Mobile-Studie für Deutschland belegt, dass Smartphones eine wichtige Rolle in der Customer Journey von Konsumenten spielen – sei es bei der Informationsbeschaffung und Entscheidungsfindung, als auch beim eigentlichen Kauf», so Johannes Paysen, Country Manager Deutschland von xAd. «Zudem zeigt sich, dass auch der lokale Einzelhandel deutlich von Mobile Ads profitiert und die Kundenströme sowie den Abverkauf massgeblich steigern kann. Entscheidend ist, dass Anzeigen für den Konsumenten relevant sind und ihm einen Informationsmehrwert verschaffen. Wer dies berücksichtigt und seine Angebote zusätzlich standortbasiert und situationsspezifisch ausspielt, wird die positiven Effekte schnell bemerken.»

Am Anfang war das Smartphone: Nutzung im Kaufprozess

Gerade zum Start der Customer Journey spielt das Smartphone eine wichtige Rolle. So nutzen 49 Prozent der Befragten ihr Smartphone insbesondere zu Beginn der Kaufanbahnung – hier bietet sich Unternehmen zugleich der beste Moment, um Einfluss auf die Entscheidungsfindung zu nehmen. Aber auch in der Überlegungsphase («Consideration») nehmen 55 Prozent das Smartphone zur Hand, um Marken und Geschäfte in die nähere Auswahl einzubeziehen. Kommt es zum Kauf, erfolgt dieser bei 27 Prozent mobil. Wenn die mobile Suche einmal gestartet ist, schliessen zwei Drittel der Befragten den Kauf letztlich auch tatsächlich ab. Dabei scheinen Konsumenten den Erwerb des sie interessierenden Produkts kaum erwarten zu können, da 73 Prozent den Kauf noch am selben Tag der Suche abschliessen möchten. Nur drei Prozent wollen sich damit länger als einen Monat gedulden. Im Nachgang teilen immerhin sieben Prozent ihre Erfahrungen zum Kauf und/oder Produkt in den sozialen Netzwerken via Smartphone mit.

Smartphone User rufen mobile Ads regelmässig auf

Mobile Anzeigen finden eine hohe Zustimmung unter den Befragten. Mit 56 Prozent gibt mehr als die Hälfte an, innerhalb der letzten 30 Tage auf mobile Ads geklickt zu haben. Am meisten angesprochen fühlen sie sich grundsätzlich von Anzeigen, die ihren Interessen entsprechen und damit relevant sind oder Coupons sowie sonstige Angebote enthalten. Jeweils 20 beziehungsweise 18 Prozent geben an, dass sie am wahrscheinlichsten auf eine solche Anzeige klicken würden. In Hinblick auf die werbenden Branchen zeigen sich allerdings Unterschiede. So haben innerhalb der letzten 30 Tage je 35 Prozent der Befragten eine Mobile Ad aus den Bereichen Mode & Bekleidung, Reisen sowie Video- und Computerspiele aufgerufen, während die Lebensmittelbranche und Beauty & Wellness mit 19 und 22 Prozent am Ende der Skala stehen.

Relevanz, Marken und News zählen – Testimonials nicht

Wenn eine Anzeige aufgerufen wird, sind Marken und Neuigkeiten für jeweils 29 Prozent der ausschlaggebende Punkt. Interessanterweise geben genauso viele an, dass sie nur aus Versehen auf eine Anzeige im Zuge ihrer Informationssuche geklickt haben. Offen zeigen sich die Befragten auch für neue Anreize: Ein Viertel schaut sich demnach für sie relevante Werbung an, die nichts mit der ursprünglichen Suche zu tun hat. Bekannte Gesichter spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle. Berühmtheiten als Werbepersonen animieren nur zwölf Prozent, sich mit einer Anzeige zu befassen. Allergisch reagieren die Befragten auf fehlende Relevanz und uninteressante Produkte. Sie sind mit 51 und 44 Prozent die am häufigsten angegebenen Gründe, eine mobile Ad nicht zu beachten.

Zudem führen interessante Anzeigen zu weiteren Interaktionen. Wurde eine Anzeige durch den Nutzer aufgerufen, schauen sich davon 34 Prozent die Webseite des Geschäfts an und 23 Prozent suchen nach weiteren Informationen für das beworbene Produkt. Den Weg ins lokale Geschäft finden 17 Prozent.

Wer schaut, der kauft – auch lokal vor Ort

Wurde eine Anzeige angeschaut, kaufen 19 Prozent auch das Produkt, während 20 Prozent einen Coupon oder ein Sonderangebot einlösen. Weitere 21 Prozent ziehen den Kauf zumindest in Erwägung. Der Kaufabschluss selbst erfolgt bei 24 Prozent im Geschäft, 34 Prozent bleiben auch hier ihrem Smartphone treu und 39 Prozent wechseln für die Transaktion zum PC.
Weiterhin geben 52 Prozent der Befragten an, dass sie prinzipiell im Anschluss der Suche nach einer bestimmten Produktkategorie auch das entsprechende lokale Geschäft aufsuchen. Allerdings müssen Händler damit leben, das der Preisvergleich beliebt ist und 36 Prozent vor Ort schauen, ob sich nicht ein günstigeres Angebot findet. Freuen dürfen sie sich andererseits über den Bewegungsradius ihrer potenziellen Kunden. So erwarten nur neun Prozent, dass das Geschäft mit einem Kilometer Entfernung in Laufweite liegt und 29 Prozent sind bereit, auch mehr als fünf Kilometer zu fahren. Für 31 Prozent spielt die Entfernung beim passenden Angebot überhaupt keine Rolle.

Weitere interessante Ergebnisse:

Ortsspezifisches Nutzerverhalten

Informationsbeschaffung erfolgt primär zu Hause: Mit 56 Prozent befindet sich die Mehrheit der Studienteilnehmer zu Hause, wenn sie Informationen zu einem für sie interessanten Geschäft oder Produkt über das Smartphone suchen

Anteil Informationsbeschaffung von unterwegs: Nur jeder Fünfte hingegen ist dabei unterwegs, 18 Prozent sind bereits im Geschäft und jeder Zehnte nutzt die Zeit in der Schule oder auf der Arbeit, um sich mit seinen Kaufabsichten zu befassen

Gesuchte Informationen zu Hause: In den eigenen vier Wänden suchen 49 Prozent nach der Adresse des sie interessierenden Geschäfts, 21 Prozent suchen nach Details zu Produkten oder Dienstleistungen

Gesuchte Informationen von unterwegs: Im Freien scheinen die meisten bereits zu wissen, wohin sie wollen: Nur 23 Prozent suchen die Geschäftsadresse, ein Drittel (36 Prozent) informiert sich zu Produktdetails und Services

Die beliebtesten und die am wenigsten genutzten Suchanfragen

Die von Konsumenten am häufigsten mobil gesuchten Informationen sind:

Preisvergleich und -informationen (64 Prozent)
Webseiten von Online-Händlern für den Produkt- und Markenvergleich (50 Prozent)
Produkttests zur Unterstützung bei der Entscheidungsfindung (47 Prozent)
Die am wenigsten genutzten Massnahmen sind:
Beim Geschäft für zusätzliche Informationen anrufen (15 Prozent)
Reservierungen und Treffen vereinbaren (17 Prozent)
Freunde via Social Media um Rat fragen (19 Prozent)

Zufriedenheit: Insgesamt sind 57 Prozent mit den mobilen Suchergebnissen zufrieden und nur sieben Prozent unzufrieden
 

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