Publicis: Die Queen spricht zum Schweizer Volk

Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest tritt die UBS auch dieses Jahr wieder als Goldsponsor auf. Publicis kommuniziert das Engagement mit der Kampagne «Der König der Schweiz»

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Dabei wird der künftige Schwingerkönig mit einem wahrhaftigen König verglichen. Im Rahmen der Kampagne werden Ticktes für da Fest verlost.

Wie üblich, wenn in Europa die Krönung eines neuen Königs bevorsteht, werden andere Monarchen zur Zeremonie eingeladen. In unserem Fall die britische Queen. In einer Ansprache wendet sie sich ans Schweizer Volk, um ihre Glückwünsche zur bevorstehenden Wahl zu übermitteln. Dabei hält die Monarchin mit Bedauern fest, dass sie und ihr Gatte nicht anwesend sein können und stellt deshalb ihre Tickets den Schweizern zur Verfügung. Die Rede wurde in London vom selben Kameramann aufgenommen, der jeweils auch die legendäre Weihnachtsansprache der Queen filmt.

https://www.youtube.com/watch?v=n0J28EAHoq0

Der Film wird ausschliesslich online gespielt. Er wird als Youtube- und Zattoo-Preroll gezeigt und via Native Posts redaktionell eingebettet über soziale Medien gestreut. Alle sozialen Kanäle führen zur Microsite, wo man an der Ticket-Verlosung teilnehmen kann. Die Kampagne wird zudem mit Typo-Sujets ergänzt, die sowohl als Anzeigen, E-Screens und Display-Banner zum Einsatz kommen.

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Verantwortlich bei UBS: Daniel Fischer (Leiter Marketing UBS Schweiz), Sonja Kingsley-Curry (Head Creative Concepts & Campaigns), Manuela Rüegg (Projectleader Creative Concepts & Campaigns), Daniel Hünebeck (Head Client Dialogue Management), Martin Pally (Brand Activation, Sponsorship & Events). Verantwortlich bei Publicis: Thomas Wildberger (CCO), Urs Schrepfer (CD), Johannes Raggio, Christian Stüdi (Text), Tom Kees (Art Direction), Cem van der Schaar (Art Buying), Flavio Muff (Online Concept Developer), Frank Lang (Business Director), Ursula Jaag (Brand Director) und Massimo Giannotta (Programmierung); Adrian Häni, Samuel Bollow (Services); Solid & Hallerfilm (Filmproduktion), Morgan Hutchins (Regie).
 

USP: Fresh City Tour 2016 für Emmi Caffè Latte

USP Partner hat für Emmi Caffè Latte in sieben Schweizer Städten auf Segways Gratis-Samples verteilt.

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Emmi Caffè Latte führte bereits zum vierten Mal die Fresh City Tour durch, bei der während zehn Tagen sieben grosse Schweizer Städte über ein kreatives und grossangelegtes Sampling in den Genuss von eisgekühlten Emmi Caffè Latte kamen. Dabei verteilte das USP-Promotorenteam auf gebrandeten Segways Gratis-Samples an die Passanten. Für die Konzeption, Planung und Umsetzung der Marketingaktion beauftragte die grösste Schweizer Milchverarbeiterin Emmi, mit Hauptsitz in Luzern, erneut die Full Service Marketingagentur USP Partner. USP zeichnete bereits in den vergangenen zwei Jahren für die Fresh City Tour von Emmi Caffè Latte verantwortlich.

Nebst Tour-, Routen- und Einsatzplanung, Partnermanagement, die Beschaffung des Promotionsmaterials, gehörte auch die aufwendige Planung der gesamten Logistik für die Tour zu den Aufgaben der Agentur. Eine durch USP rekrutierte kleine, schlagkräftige Truppe von sieben Promotoren wurde über eine umfassende Schulung – inklusive Segway-Fahrtraining – auf ihren Einsatz vorbereitet und übernahm alle zehn Umsetzungstage. Durch die von USP vordefinierte Route an frequenzstarken Lagen konnte das Promotionsteam über die ganze Tour insgesamt 50'000 Passanten einen eisgekühlten Emmi Caffè Latte Macchiato, Cappuccino oder Strong Macchiato mit viel Charme und einem Lächeln abgeben.

Mit der auffälligen Emmi Caffè Latte Fresh City Tour konnte so laut Mitteilung erneut eine Vielzahl an Produkt-Trials und Brand Awareness generiert und ein persönlicher Dialog mit der Zielgruppe realisiert werden. Um eine qualitativ hochwertige Umsetzung sicherzustellen, begleitete das USP Projektteam die Promotions-Tour tageweise persönlich vor Ort und organisierte zudem den Videodreh für den diesjährigen Fresh City Tour-Moodfilm:
 

Roland Köhler verkauft Kömedia

Roland Köhler, Verleger und Eigentümer des St. Galler Medienunternehmens Kömedia, verkauft rückwirkend zum 1. Januar 2016 seine Unternehmensanteile. Neuer Mehrheitseigentümer ist Martin Kall.

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Er wird Präsident des Verwaltungsrates. Uli Rubner, Minderheitsaktionärin, wird als Mitglied den Verwaltungsrat verstärken. Köhler setzt damit die von ihm geplante Nachfolgelösung um. Er wird dem Unternehmen als Mitglied des Verwaltungsrates verbunden bleiben. Bis zur geplanten Neubesetzung der Geschäftsführung leitet Köhler weiterhin das Unternehmen.

Das 1912 gegründete Unternehmen Kömedia (vormals Künzler Bachmann /Künzler Bachmann Medien) verlegt und betreut mehr als 30 Zeitschriften, Fachzeitschriften, Jahrbücher und Internetportale. Sie verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung als Full-Service-Marketer mit Kernkompetenzen im Verlags- und Anzeigenmarketing für Unternehmen aller Branchen, Verbände und Institutionen. Mit neuen Verlagsprodukten und Mandaten sowie einem Ausbau des Digitalgeschäfts soll das Unternehmen weiterhin erfolgreich wachsen. Über Einzelheiten des Verkaufs haben die Parteien laut Mitteilung Stillschweigen vereinbart.
 

LIA verlängert Eingabefrist

Die London International Awards (LIA) geben die finale Eingabefrist bekannt: Neu kann bis zum 24. August eingereicht werden.

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Der Wettbewerb, der Teil des Kreativranking der Werbewoche ist (untere Rankinghälfte, frei wählbar), präsentiert dabei eine brandneue Kategorie: «Verbal Identity» stellt das langfristige sprachliche Vermögen von Marken – vom schlagkräftigen Claim bis hin zum einzigartigen Tonfall – ins Zentrum. Die anderen Kategorien 2016 sind: Billboard, Branded Entertainment, Design, Digital, Integration, Music & Sound, Music Video, Non-Traditional, Package Design, Poster, Print, Production & Post-Production, Radio & Audio, The New und TV/Cinema/Online Film.

Präsidiert werden die Jurys der einzelnen Kategorien dieses Jahr von Mark Tutssel (Global CCO Leo Burnett), Rob Reilly (Global CCO McCann), Stephan Vogel (CCO Ogilvy Germany), Susan Credle (Global CCO FCB), Malcolm Poynton (Global CCO Cheil), Chris West (MD Verbal Identity Ltd.), Pum Lefebure (Co-Founder / CCO Design Army), Paul Wauters (Co-Gründer / ECD Babel), Sander van Maarschalkerweerd (MD Sizzer), Emad Tahtouh (Finch), Andreas Dahlqvist (CCO Grey) and Diane Jackson (CPO DDB Chicago). Die Jury tagt vom 6. bis 14. Oktober. Die Shortlist wird Mitte Oktober, die Gewinner am 2. November bekanntgegeben, (hae)
 

Philipp Mäder wird Dorers Stellvertreter

Christian Dorer wird seine Aufgabe als Chefredaktor beim Sonntagsblick spätestens per 1. Februar 2017 übernehmen. Philipp Mäder, heute Nachrichtenchef bei der Schweizer Illustrierten, wird sein Stellvertretender Chefredaktor.

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Wie bereits von der Sonntagspresse angekündigt, wird Christian Dorer Chefredaktor des Sonntagsblick (Werbewoche.ch berichtete). Dorer war bereits früher bei Ringier tätig: 2000 schloss er die Ringier Journalistenschule ab, arbeitete danach als Wirtschaftsredaktor für Blick, von 2002 bis 2007 als Bundeshauskorrespondent für Blick und Sonntagsblick und von 2007 bis 2009 als stellvertretender Chefredaktor des SonntagsBlick. Im Februar 2009 übernahm er die Chefredaktion der Aargauer Zeitung / AZ Nordwestschweiz. Zusätzlich moderiert er die Sendung «TalkTäglich» auf Tele M1 und ist seit 2014 auch Präsident der Konferenz der Schweizer ChefredaktorInnen. Dorer übernimmt seine Funktion beim Sonntagsblick spätestens per 1. Februar 2017.

Ebenfalls per 1. Februar 2017 wird Philipp Mäder, heute Nachrichtenchef der Schweizer Illustrierten, neu Stellvertretender Chefredaktor des Sonntagsblick. Der 42-Jährige war zuvor Stellvertretender Chefredaktor der Aargauer Zeitung sowie Bundeshausredaktor beim Tages-Anzeiger.

Philippe Pfister, der den Sonntagsblick als Stellvertretender Chefredaktor seit Mai 2016 interimistisch leitet, bleibt laut Mitteilung bis auf Weiteres in seiner bisherigen Funktion tätig. Katia Murmann, Blattmacherin und Mitglied der Chefredaktion des Sonntagsblick, behält ihre Aufgaben bei.

Marc Walder, CEO Ringier: «Mit Christian Dorer wechselt einer der profiliertesten und erfolgreichsten Journalisten des Landes als Chefredaktor zum Sonntagsblick. Darüber freuen wir uns sehr. Philippe Pfister hat in den vielen Jahren viele verschiedene Führungsaufgaben bei Ringier inne gehabt. Dafür bedanken wir uns in aller Form. In den nächsten Wochen werden wir gemeinsam evaluieren, ob Philippe Pfister weiterhin in einer Führungsfunktion bei Ringier tätig sein wird.»

 

WLAN-Ärger: UPC verteilt Modems

Weil die Horizon-Box Probleme macht, schenkt UPC den Kunden separate Modems.

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Horizon bereitet UPC wieder Kopfschmerzen: Die Box, welche die TV-, Telefon und Internet-Angebote des Kabelnetzbetreibers bündelt, sorgt bei der Kundschaft in letzter Zeit vermehrt für Unmut. Grund: Die WLAN-Modem-Funktion funktioniert häufig nicht korrekt. Wie die Schweiz am Sonntag schreibt, häufen sich die Kündigungen unzufriedener Kunden. Als Reaktion auf die technischen Probleme hat UPC damit begonnen, kostenlose, separate WLAN-Modems zu verschicken. Einerseits an Kunden, die reklamieren, andererseits werden welche von UPC selbst angeschrieben – das WLAN-Modem wird dabei als Treuegeschenk angepriesen. Wie UPC-Sprecher Bernhard Strapp gegenüber der Zeitung sagt, nähmen die Anforderungen an die WLAN-Performance mit immer neuen Empfangsgeräten und immer mehr verbundenen Geräten stetig zu. Mit der neuen Box solle sichergestellt werden, dass Kunden «die Höchstleistung aus dem Netz von UPC heute und in Zukunft erreichen können.» Zusätzlich will UPC mit kostenlosen Techniker-Besuchen bei Kunden mit WLAN-Problemen auf den drohenden Kundenschwund reagieren.

Horizon wurde von UPC (damals UPC Cablecom) 2013 in der Schweiz lanciert. Die technisch vielseitige und leistungsfähige Box sorgte aber seit dem Marktstart immer wieder für Probleme. Unter anderem fehlten beim Start zum Beispiel wichtige Funktionen wie Replay, die Möglichkeit, auf mehreren TV-Geräten HD-Inhalte zu schauen, die Android-App, die Möglichkeit, das 5-GHz-Band für WLAN zu nutzen – von Kritikern wurde dem Unternehmen damals «Salamitaktik» vorgeworfen. Auch beklagten Kunden plötzliche Abstürze. Die Probleme wurden danach von UPC durch mehrere Firmware-Updates und durch verbesserte Fernbedienungen behoben. (hae)
 

Valora testet App zum selber scannen

Valora testet zur Zeit im Zürcher Hauptbahnhof eine App, die das Anstehen an Kiosk-Kassen überflüssig macht.

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Wie die Schweiz am Sonntag in der aktuellen Ausgabe schreibt, kommt die iPhone-App «Scan&Go» testweise an drei Kiosk-Standorten im HB zum Einsatz. Wer die App installiert, kann Produkte fotografieren und mit den hinterlegten Kreditkartendaten gleich bezahlen. Ausgenommen sind Alkohol-, Tabak- und Glücksspiel-Artikel. Entwickelt wurde «Scan & Go» vom «Auto-ID Lab» der ETH Zürich und Universität St. Gallen. Zusätzlich liefert die Schweizer Firma Scandit die Technologie des Barcode-Scanners. Zur Zeit ist offen, ob die neue Bezahlmöglichkeit auch an anderen Kiosken zum Einsatz kommt. «Scan & Go» ist Teil der Digital-Strategie, die Valora fährt. Der Betreiber der K-Kiosk- und Avec-Läden gründete bereits 2015 die Firma Valora Labs, welche sich der Entwicklung digitaler Produkte verschrieben hat. Das klassische Kiosk-Geschäft steht seit Jahren unter Druck – nicht zuletzt durch den Pressevertrieb, der seit Jahren kontinuierlich schrumpft. (hae/SaS)

Begrüssen Sie diese Entwicklung? Nehmen Sie an der Umfrage (rechts) teil.

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Zu guter Letzt: Mehr Heim als Schein

Y&R New York will die Menschen für Peta dazu bewegen, lieber einen Hund aus dem Heim zu adoptieren, statt einen beim Züchter zu kaufen.

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Lieber einem treuen, dankbaren Begleiter ein neues Leben schenken, als sich die Zucht-«Trophäe» eines Züchters anzuschaffen. Das findet die Tierrechtsorganisation Peta, die sich das Anliegen von Y&R hat visualisieren lassen. Und das ziemlich überzeugend. Gute, alte Print-Anzeigen mit Aha-Effekt. «Don't buy a Trophy from a Breeder. Adopt a Companion.» Auch wenn die Thematik sicherlich noch etwas differenziert werden müsste. Zumal Heimhunde je nach Vorgeschichte in besonders erfahrene und kompetente Hände gehören. Aber grundsätzlich: Gute Sache. Und mindestens so gut beworben. (hae).

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Christian Dorer wird Sonntagsblick-Chefredaktor

Gemäss Berichten der Sonntagspresse verlässt Christian Dorer die Aargauer Zeitung Richtung Zürich und übernimmt beim Sonntagsblick die redaktionelle Leitung.

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Wie die Sonntagszeitung schreibt, habe Dorer den Vertrag «nach langem Hin und Her» unterschrieben und damit Philipp Pfister ausgestochen. Pfister übernahm im Mai die Leitung der Zeitung nach dem Abgang von Christine Maier ad interim. Seither habe er auf die Ernennung zum offiziellen Chef gewartet, heisst es in der Rubrik «Politohr». Die Verpflichtung Dorers wird auch von der NZZ am Sonntag vermeldet.

Dorer ist Absolvent der Ringier Journalistenschule, war ab 2001 beim Blick im Wirtschaftsressort und anschliessend beim Sonntagsblick als Bundeshauskorrespondent tätig. 2007 wurde er stellvertretender Chefredaktor des Sonntagsblicks (Werbewoche.ch berichtete), ehe er 2009 zum Chefredaktor der Aargauer Zeitung ernannt wurde (Werbewoche.ch berichtete). (hae)

Minz gestaltet Baderegeln für Migranten

Minz, Agentur für visuelle Gestaltung, in Luzern hat im Auftrag der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) die Info-Materialien der Kampagne «Baderegeln für Migranten» grafisch umgesetzt.

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Dieses Jahr sind in der Schweiz schon über 30 Menschen ertrunken; unter ihnen allein 17 Migranten. Viele unterschätzen die Risiken von Flüssen und Seen und/oder können nicht richtig schwimmen. Dies veranlasste die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG), das Schweizerische Rote Kreuz und der Verband Hallen- und Freibäder eine Informationskampagne zu lancieren. Die Unterlagen werden im August 2016 Beratungsstellen für Migranten, Asylzentren usw. zur Verfügung gestellt, wo sie mit den Migranten besprochen werden.

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Kulturelle Vielfalt darstellen

Minz, Agentur für visuelle Gestaltung, setzte die Unterlagen in Zusammenarbeit mit Illustratorin Corina Vögele in sieben Sprachen grafisch um. «Interessant war die Arbeit für uns auch deshalb, weil die Unterlagen international verständlich sein müssen und es dazu die verschiedenen kulturellen Hintergründe der Migranten zu berücksichtigen galt», sagt Susann Blum, Inhaberin von Minz. So musste zum Beispiel bei den Bildern der Diversity-Aspekt bezüglich Hautfarbe, Geschlecht und Kleidung der dargestellten Personen beachtet werden. Dazu gehörte auch, die Bild-Konventionen der verschiedenen Kulturen zu berücksichtigen sowie die unterschiedlichen Leserichtungen der Schriftsysteme.

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In jedem Hallen- und jedem Freibad finden sich Plakate mit den sechs wichtigsten Baderegeln der SLRG – dargestellt in den markanten blau-roten Piktogrammen. «Ergänzend zu diesen Regeln entwickelten wir sechs weitere Piktogramme mit Empfehlungscharakter. Besonders interessant war auch hier, die Piktogramme so zu gestalten, dass gerade Menschen aus anderen Kulturkreisen sie verstehen», sagt Susann Blum.

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Thjnk Zürich gewinnt Swissôtel Hotels & Resorts

Nur wenige Wochen hat es gedauert bis zum ersten Etatgewinn. Thjnk Zürich zeichnet ab sofort als Leadagentur für Swissôtel Hotels & Resorts verantwortlich.

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Der Entscheid für thjnk Zürich ist laut Mitteilung auf Basis einer Agentur-Evaluation gefallen. Zur internationalen Hotelkette Swissôtel gehören über 30 Hotels & Resorts auf allen Kontinenten. Die erste gemeinsame Arbeit wird im Oktober dieses Jahres zu sehen sein. Darüber hinaus wird bereits am Auftritt für 2017 gearbeitet. Thjnk Zürich startete am 1. Juni 2016 mit den Geschäftsführern Alexander Jaggy und Andrea Bison in Zürich (Werbewoche.ch berichtete). Die Agentur positioniert sich für moderne Markenführung mit starkem Fokus auf Strategie und Kreation.

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Filmmusikpreis für Niki Reiser

Für seine Originalmusik zum «Heidi»-Film erhält der Basler Niki Reiser den mit 25'000 Franken dotierte Filmmusikpreis der Fondation Suisa in der Kategorie Spielfilm.


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Einen Stoff wie Johanna Spyris «Heidi» kompositorisch umzusetzen: ein schwieriges Unterfangen. Da ist eine Geschichte, bekannt weit über die Landesgrenzen hinaus. Eine Geschichte, die mehrfach verfilmt worden ist. Sie erzählt von grossen Emotionen, von Welten, die aufeinanderprallen. Und dann spielt sie auch noch mitten in der Schweizer Bergidylle, was sie mitunter zu einem nicht zu unterschätzenden Tourismusfaktor hat werden lassen. Die Klischees liegen bereit, man braucht nur zuzugreifen.

Filmmusikkomponist Niki Reiser tat es nicht. Nachdem er bereits 2001 Markus Imbodens filmische Heidi-Interpretation vertont hatte, war es für die Neuverfilmung von 2015 Reisers Bestreben, «schweizerische Melodik zu vermeiden, um vor allem der inneren Emotionalität der Hauptfigur zu folgen und die persönliche Sehnsucht und Freude als eigenständige Ausdrucksform den grossen Schweizer Bildern entgegen zu setzen, eher im Sinne einer universellen Erzählung und musikalischen Sprache».

Die Fachjury war sich einig: dies ist Niki Reiser hervorragend gelungen. Seine treffenden melodischen Erfindungen, seine Streichersätze, seine Sensibilität und sein Einfühlungsvermögen in das filmische Geschehen hätten wesentlich dazu beigetragen «Heidi» zu einem für Auge, Ohr und Herz berührenden Film zu machen, so die Jury. In deutlicher Weise würdigte sie Reisers Originalmusik als «das Werk eines grossen Meisters der Filmmusik, auf den die Schweiz nur stolz sein kann».

Diese klaren Worte kommen nicht von ungefähr. Für «Heidi» erhält der Basler Komponist den Filmmusikpreis der Fondation Suisa bereits zum dritten Mal nach 2001 («Kalt ist der Abendhauch»; Regie: Rainer Kaufmann) und 2011 («Das Blaue vom Himmel»; Regie: Hans Steinbichler) – ein starkes Zeichen für Reisers kontinuierliche Arbeit.

Niki Reiser ist 1958 im aargauischen Reinach geboren und in Basel aufgewachsen. Über das Querflötenspiel fand er zur Musik und begann bereits als Jugendlicher für diverse Bands und musikalische Formationen zu komponie- ren. Nach der Matura absolvierte er das renommierte Berklee College Of Music in Boston (USA), wo er Jazz und klassische Komposition mit Schwerpunkt Filmscoring studierte. V.a. durch seine langjährige Zusammenarbeit mit den Regisseuren Dani Levy und Caroline Link machte Niki Reiser sich einen Namen auf dem deutschen und inter- nationalen Filmparkett. Für seine Werke wurde er u.a. fünfmal mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Niki Reiser lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Basel. Der Filmmusikpreis der Fondation Suisa wird Niki Reiser am 7. August 2016 im Rahmen des Internationalen Filmfestivals in Locarno verliehen.
 

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