Ogilvy: TV-Spots für Durgol

Für Düring mit Sitz in Dällikon ZH hat Ogilvy & Mather Zürich zwei Durgol Kernprodukte emotional neu in Szene gesetzt – Durgol Express und Durgol Surface.

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Schweizerisch, zuverlässig, führend in Qualität – dafür steht Düring seit 65 Jahren mit ihren Entkalkungsprodukten der Marke Durgol. Um die Positionierung der Marke weiter zu schärfen, hat Düring die Entwicklung zweier neuer Durgol TV-Spots lanciert. Für deren Kreation und Realisation zeichnet die Zürcher Niederlassung von Ogilvy & Mather verantwortlich.

Während in der bisherigen Kommunikation die effektive Leistung der Durgol Produkte im Vordergrund stand, galt nun ein besonderes Augenmerk der Anreicherung mit Emotionen. Dafür entwickelte Ogilvy & Mather ein Konzept, bei dem Kinder voller Stolz erzählen, wie ihr Papi mit durgol Wunder vollbringen kann. So kann der Papi unter anderem Stein zu Silber machen, bringt nicht nur Mami zum Strahlen oder kann Sachen verschwinden lassen. Die neuen Spots kommen ab August zum Einsatz.

Verantwortlich bei Düring: Andreas Hunte (Director Marketing / R&D); Claudia Schmidt (Senior Product Manager). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Thomas Bolliger (CD); Tino Heuter (AD), Marcel Elsener (Text); Lisa Apolloni (Beratung); Gaby Zimmerli (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Markenfilm: Florian Studer (Produktion); Neele Vollmar (Regie).
 

Neue Nachrichtenchefin für die Schweizer Illustrierte

Jessica Pfister, derzeit Politchefin bei der Schweizer Illustrierten, wird per 1. Januar 2017 neue Nachrichtenchefin der selben Zeitschrift.

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Sie tritt damit die Nachfolge von Philipp Mäder an, der per 1. Februar 2017 als Stellvertretender Chefredaktor zum SonntagsBlick wechselt (Werbewoche.ch berichtete). Die 36-Jährige studierte Journalismus und Kommunikation an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und arbeitete im Anschluss in verschiedenen Redaktionen als Polit- und Nachrichtenredaktorin, unter anderem bei der Aargauer Zeitung und 20 Minuten. Seit September 2013 ist sie bei der Schweizer Illustrierten tätig – zunächst als Redaktorin Nachrichten, seit Januar 2015 als Politchefin.
 

KSP: Neue Lead-Agentur für EWZ

Nach einem mehrstufigen Pitch ist KSP für den neuen Auftritt von EWZ engagiert worden.

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Die Zusammenarbeit KSP & EWZ passe besonders gut, da sich auch EWZ voll und ganz für eine nachhaltige Zukunft engagiere und mit innovativen Produkten und Dienstleistungen der Energiebranche vorangehe, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Erste Arbeiten werden bereits ab September zu sehen sein.
 

Westschweizer Journalist bei Favela beschossen

Schrecksekunden für einen RTS-Sportjournalisten und seinen Kameramann in Rio: Nachdem sie das Navi irrtümlich zu einer Favela geleitet hatte, wurde ihr Auto beschossen. Vor einer Woche war ein Blick-Journalist Opfer eines dreisten Diebstahls geworden.

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Die Medienstelle des Westschweizer Fernsehens RTS bestätigte am Dienstag Berichte der Freiburger Tageszeitung La Liberté und des Lokalsenders Radio Freiburg. Demnach wollte der Journalist Marc-André Berset, der aus Rio de Janeiro für RTS über die Olympischen Spiele berichtet, am frühen Sonntagabend mit seinem brasilianischen Kameramann zu einem Stadion fahren. Um den Stau zu vermeiden, benutzte ihr Chauffeur ein Navigationsgerät. Statt zur Sportarena führte dieses die Journalisten aber an den Rand eines Elendsquartiers der Grossstadt. Dort wurden sie von einem bewaffneten Mann auf der Strasse bedroht. Anstatt anzuhalten trat der Chauffeur geistesgegenwärtig aufs Gaspedal. Der Mann schoss danach zwar noch in die Richtung des fliehenden Autos, verletzte aber niemanden. Ein Sportjournalist der SDA, der Berset im Anschluss traf, beschreibt den Westschweizer Kollegen als «erschüttert». Er habe sichtlich geschockt gewirkt von dem Vorfall. Berset selber wollte sich auf Anfrage nicht äussern.

Die Codes der Favelas

Obwohl das Sicherheitsaufgebot in Rio während der Spiele drastisch aufgestockt wurde und Militär und Polizei in den Strassen omnipräsent sind, bleibt die Kriminalitätsrate in der Metropole hoch. Viele der Favelas, der Armenviertel, sind inzwischen sogenannt befriedet: Es gibt keine Bandenkriege mehr – oder wenigstens deutlich weniger -, seit eine Sondereinheit der Polizei präsent ist und für Ruhe sorgt. Grundsätzlich ist es auch für Ausländer möglich, Favelas zu besuchen. Die Begleitung eines Einheimischen mit Kontakten zu Bewohnern ist jedoch Voraussetzung – er kennt die ungeschriebenen Gesetze der Viertel und die Verhaltensregeln.

Reifen von Uber-Taxi aufgeschlitzt

Kriminalität gibt es jedoch nicht nur in den Armenvierteln, sondern auch an den nobleren Orten wie der Copacabana. Täglich jagen sich die Nachrichten über Diebstähle und Überfälle. Mehreren Kameraleuten aus verschiedenen Ländern wurde bereits ihre Ausrüstung gestohlen. Zu den Opfern gehört auch Blick-Journalist Fabio Back. Unter dem Titel «So dreist wurde ich bestohlen» berichtete er gleich selbst über den Vorfall, den eine Überwachungskamera aufgezeichnet hat: Zwei Kriminelle haben einen Reifen seines Uber-Taxis aufgeschlitzt. Als der Fahrer anhalten und das Rad wechseln muss, wird er von den Männern abgelenkt. Danach sind sein Video-Equipment und der Laptop im Wert von 10'000 Franken weg. Auch vor den Athleten machen die Banden nicht Halt – und auch vor Waffengebrauch nicht. US-Schwimm-Olympiasieger Ryan Lochte und drei Teamkollegen sind in der Nacht auf Sonntag auf der Heimfahrt von einer Party überfallen worden. Ihr Taxi wurde von als Polizisten verkleideten Verbrechern aufgehalten; die Männer bedrohten die Schwimmer mit Schusswaffen. Die Amerikaner blieben ebenfalls unverletzt. (SDA)

Zu guter Letzt: This is a Fondue Party

Taco Bell zieht in einem neuen Spot unsere Nationalspeise durch den Käse.

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Bald ist wieder Fondue-Zeit. Besser so, dann nehmen wir die Gabeln wieder in die eigenen Hände – und tunken sie in die richtigen Mischungen. Bis es soweit ist, kann sich der Rest der Welt noch nach Herzenslaune an der Käsespeise Nummer 1 austoben. Zum Beispiel diese Hipster hier, die sich auf ihrer «Fondue-Party» mit einer Gorgonzola-Gruyère-Mixtur vergnügen. Aber wohl immer noch besser, als das leuchtgelbe, käseähnliche Erzeugnis, das Taco Bell Mike in Mikes Burrito gestrichen hat. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=KafunTAlIGM

Philippe Pfister verlässt SonntagsBlick

Die Chefredaktion des SonntagsBlick wird per Ende August interimistisch übernommen von Katia Murmann (Leitung) und Christian Maurer. Philippe Pfister verlässt die Zeitung auf eigenen Wunsch per sofort.

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Pfister hatte die interimistische Leitung seit dem internen Wechsel von Christine Maier inne.

Katia Murmann ist heute bereits Mitglied der Chefredaktion und Blattmacherin des SonntagsBlick. Die 35-Jährige ist seit Juni 2013 wieder im Newsroom der Blick-Gruppe in Zürich tätig. Murmann studierte Politik und Orientalistik an der Universität München und wurde an der Deutschen Journalistenschule in München zur Redaktorin ausgebildet. Ihre journalistische Laufbahn startete sie 2005 als Reporterin beim Blick, wechselte dann in das Gründungsteam der Zeitung Schweiz am Sonntag (damals Der Sonntag) in Baden und war anschliessend als Leiterin Ausland sowie Stellvertretende Ressortleiterin Fokus bei der SonntagsZeitung in Zürich tätig. 2013 wurde sie Teamleiterin des Nachrichtenressorts im Newsroom der Blick-Gruppe, seit 2015 ist sie Mitglied der Chefredaktion SonntagsBlick.

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Christian Maurer (Bild oben) ist seit 2009 in der Blick-Gruppe tätig, zuerst als Nachrichtenchef des SonntagsBlick, aktuell als Autor für den SonntagsBlick und das Magazin des SonntagsBlick. Davor war der 54-Jährige zehn Jahre Bürochef bei der SDA und zehn Jahre bei Tamedia, unter anderem als stellvertretender Nachrichtenchef der SonntagsZeitung, Blattmacher beim Tages-Anzeiger und stellvertretender Chefredaktor bei News.

Philippe Pfister war 2009 als Stellvertretender Chefredaktor des SonntagsBlick zur Blick-Gruppe gestossen und hatte davor als Chefredaktor die Pendlerzeitung News geleitet. Von 1999 bis 2007 war er in diversen Funktionen bei der SonntagsZeitung tätig und von 1994 bis 1999 beim Blick als Reporter, später Chefreporter. Pfister hatte den SonntagsBlick zweimal interimistisch geleitet: im September/Oktober 2013 sowie nun von Mai bis August 2016. Laut Mitteilung will er sich zuerst eine kurze Pause gönnen, später ein Weiterbildungs-Sabbatical in den USA absolvieren und sich dann neuen Herausforderungen zuwenden.
 

Equipe baut Kreation aus

Mit Eric Markowski als Senior Copywriter, Jonathan Fox als Senior Art Director und Paul Gutjahr als Screen Designer stossen drei erfahrene Kreativ-Köpfe mit ausgewiesener Online-Kompetenz zu Equipe.

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Eric Markowski machte seinen Einstieg in die Kreativ-Branche 2010 bei BBDO Germany, wo er unter anderem für Kunden wie Pepsi, Mars und Postbank tätig war. Nach einem Zwischenstopp bei der Serviceplan Gruppe Hamburg wechselte er 2013 zu Havas Worldwide Zürich und betreute dort Avnet, Calida, Credit Suisse und Peugeot. Vor seinem Wechsel zu Equipe arbeitete er bei plan.net Schweiz für die Kunden BMW, Swisscom und Café Royal. In den letzten Jahren hat Eric zahlreiche Auszeichnungen gewonnen. Er ist Mitglied der ADC Young Professionals Schweiz.

Jonathan Fox startete seine Laufbahn 2010 bei Droga5 in Neuseeland. Anschliessend zog es ihn nach Australien, wo er die folgenden fünf Jahre bei den renommierten Adressen Clemenger BBDO Melbourne, Leo Burnett Sydney und Droga5 Sydney unter Vertrag stand. In dieser Zeit gewann er diverse nationale und internationale Awards, unter anderem in Cannes, an den D&AD Awards sowie den New York Festivals. Vor seinem Wechsel zu Equipe war Jonathan als Art Director bei Grey Germany in Düsseldorf tätig.

Paul Gutjahr ist diplomierter Kommunikationsdesigner und arbeitete die letzten fünf Jahre bei Zone für Gestaltung, Fünfstern sowie Plan.Net Schweiz. Dabei realisierte er zahlreiche Kampagnen für nationale und internationale Kunden wie BMW, SRF, UBS, VW, Ricola, Swisscom und Coop.
 

Buchungsportale müssen einfach zu bedienen sein

Die wichtigste Anforderung von Firmen beim Buchen von Geschäftsreisen ist die einfache und intuitive Handhabung. Das ergab eine Studie von BCD Travel Schweiz,.

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Auch eine Bestpreisgarantie und die Möglichkeit, alle Reiseelemente in einem Portal buchen zu können, werden als Eigenschaften eingestuft, über die solche Portale verfügen sollten. Für jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) ist der Studie zufolge bei der Online- Buchung von Geschäftsreisen die Benutzerfreundlichkeit der Portale am wichtigsten. Daneben erwarten viele Unternehmen (44 Prozent), dass in dem Portal der jeweils beste verfügbare Preis für die angefragte Geschäftsreise angezeigt wird. Beinahe jede dritte Firma möchte, dass alle Reiseelemente in einem Portal buchbar sind. 23 Prozent betrachten es als einen weiteren Vorteil, wenn Reiseprofile für verschiedene Personen angelegt werden können. 22 Prozent legen ausserdem Wert auf die Möglichkeit, eigene Reiserichtlinien zu hinterlegen. Preisvergleiche für Unterkunft und Transportmittel von einem unabhängigen Anbieter möchte noch beinahe jeder Fünfte (18 Prozent) im Portalangebot finden. «Ein Online-Reiseportal muss Unternehmen ausserdem dabei unterstützen, die Abrechnung von Reisekosten einfach und effizient zu gestalten», sagt Michel Jegerlehner, Director Sales & Account Management BCD Travel Schweiz. «Damit können auch Abrechnungsprobleme bei der Reisekostenerstattung vermieden werden.»

Für die Studie wurden 100 Geschäftsführer und Verantwortliche für Geschäftsreisen in Schweizer Unternehmen befragt. Durchgeführt wurde sie von BCD Travel. Das in Deutschland bereits aktive, auf Geschäftsreisen spezialisierte Buchungsportal wird im September auch in der Schweiz lanciert. Ziel ist es, das Buchen von Geschäftsreisen möglichst einfach und transparent zu gestalten. Gemäss Mitteilung bietet BCD Travel vieles, was laut Studie von Unternehmen gewünscht wird. (pd/hae)
 

Gebühren-Inkasso wird ausgeschrieben

Unternehmen, die künftig die allgemeine Abgabe für Radio- und Fernsehempfang eintreiben möchten, können sich bis Mitte November beim Bund bewerben. Startschuss für das neue Abgabesystem ist Anfang 2019.

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Das Mandat für das Inkasso der geräteunabhängigen Haushaltsabgabe, welche gemäss dem neuen Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) die bisherige Empfangsgebühr ersetzen wird, wurde öffentlich ausgeschrieben, wie das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) am Dienstag mitteilte. Bewerben können sich die Billag, die derzeit die geräteabhängige Empfangsgebühr eintreibt, und andere Unternehmen. Durchgeführt wird das Verfahren vom BAKOM. Interessierte Unternehmen können ihre Offerten auf der elektronischen Plattform über das öffentliche Beschaffungswesen Simap einreichen. Der Zuschlag soll im ersten Quartal 2017 erfolgen.

Testphase ab Juli 2017

Wer das Mandat erhält, soll ab Juli 2017 mit den Vorbereitungen beginnen. Konkret soll die notwendige Infrastruktur für die Erhebung der Haushaltsabgabe bereitgestellt und getestet werden. Dabei wird die neue Erhebungsstelle eng mit den Kantonen und Gemeinden zusammenarbeiten. Diese liefern die Haushaltsdaten aus den Einwohnerregistern. Anmeldungen, Änderungen und Abmeldungen werden automatisch erfasst. Erste Rechnungen nach dem neuen System soll die zentrale Erhebungsstelle Anfang Januar 2019 verschicken. Der Mandatsvertrag mit dem Bund wird bis Ende 2025 laufen.

Tiefere Entschädigung

Bis zum Start des neuen Abgabesystems bleibt die geräteabhängige Empfangsgebühr in Kraft. Die Swisscom-Tochter Billag, deren Vertrag auf diesen Zeitpunkt hin ausläuft, wird für das Inkasso vom Bund mit 54 Millionen Franken pro Jahr entschädigt. Wie hoch die Entschädigung im neuen Mandat sein wird, soll nach dem Zuschlag vertraglich geregelt werden. Allerdings wird diese „tiefer ausfallen“, wie das BAKOM schreibt. Denn um das Inkasso der Unternehmensabgabe wird sich künftig die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) kümmern. Diese stellt den Unternehmen eine Rechnung aufgrund des Mehrwertsteuerregisters.

Fernsehen auf dem Handy

Grundlage für den Wechsel von der heutigen Empfangsgebühr zu einer geräteunabhängigen Abgabe ist das revidierte RTVG, das am 1. Juli in Kraft trat. Das neue Abgabesystem berücksichtigt, dass Radio- und Fernsehprogramme auch auf dem Handy und dem Computer empfangen werden können und somit die meisten Haushalte über Empfangsgeräte verfügen. Wie hoch die neue Abgabe sein wird, entscheidet der Bundesrat erst kurz vor Inkrafttreten des neuen Systems. Voraussichtlich dürfte die Abgabe für Privathaushalte von heute 451 Franken auf 400 Franken sinken. Da die Abgabe für Radio und Fernsehen nicht mehr geräteabhängig ist, sind ab Inkrafttreten des neuen Systems 2019 grundsätzlich alle Haushalte und Unternehmen abgabepflichtig. Personen, die AHV oder IV beziehen, oder solche, die in einem Alters- oder Pflegeheim leben, werden aber befreit. Haushalte ohne Radio- und Fernsehgerät können auf Gesuch hin während fünf Jahren ab Einführung der neuen Abgabe davon befreit werden. (SDA)

Zu guter Letzt: Im dümmsten Moment

Google tritt wieder mal ans Schienbein von Erzfeind Apple. Auf eine ziemlich erfrischende Art und Weise.

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Gute Freunde werden sie wohl nicht mehr, die beiden ICT-Giganten Apple und Google. Aber ganz ohne einander können sie dann doch nicht. Dafür sind die beiden Lager zu mächtig. Apple-Kunden wollen nicht auf Google-Produkte verzichten und umgekehrt. Deshalb bietet Google den Dienst Google Photos beispielsweise auch für iOS an – und Apple-Usern eine echte Alternative zur iCloud oder dem lokalen iPhone-Speicher. Denn dann gehört der dumme Moment, wenn man erst beim Auslösen merkt, dass der Speicher voll ist, der Vergangenheit an. Ein Phänomen, mit dem vor allem diejenigen Menschen zu kämpfen haben, die ihre ganze Fotosammlung auf dem Smartphone aufbewahren, statt die Bilder ab und zu lokal zu sichern und anschliessend zu löschen. Im Alltag merkt man: Das sind erstaulich viele Menschen. Natürlich gäbe es auch die iCloud-, Dropbox- oder andere Cloud-Lösungen, aber erfahrungsgemäss weiss man: Google bietet sehr viel und will in den meisten Fällen nicht einmal Geld dafür – mit ein paar User-Daten ist der nette Gigant von nebenan zufrieden. Und so ist auch die Google Photos App gratis –  3,23 GB Cloudspeicher inklusive. Vielleicht denken Sie das nächste mal dran, wenn die «Speicher voll»-Meldung aufpoppt. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=aEK37MBTUPk

Allianz Cinema: Erfolgreicher Start in neue Ära

Herbstlich kühl startete das grösste Open-Air-Kino der Schweiz Mitte Juli in die Saison. Hochsommerlich warm fand am Sonntag mit «The Martian» die Dernière statt. Damit haben 31 Vorführungen stattgefunden – vor insgesamt über 48'000 Zuschauern.

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Die Organisatoren zeigen sich zufrieden. Die nächste Ausgabe von Allianz Cinema (ehemals Orange/Salt Cinema) in Zürich findet nächstes Jahr vom 13. Juli bis 13. August statt.

Die Zürcher Freiluftkino-Saison währt jeweils nur kurz und ist deshalb umso intensiver und beliebter. 2016 geht als durchzogener Sommer in die Geschichte ein: Das Wetter machte einige Kapriolen, aber Open-Air-Kino Besucher wissen sich warm einzupacken und bei regnerischen Abenden gaben die Veranstalter gratis Regenpelerinen ab. Trotzdem kamen über 48'000 Zuschauer zu den 31 Aufführungen.

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Besucher verfolgen den Film «Ein Mann Namens Ove» im Allianz Cinema (Fotos: PPR/Dominik Baur).

Das älteste und grösste OpenAir-Kino der Schweiz ist bekannt für seine exklusiven Vorpremieren. So wurden die Besucher auch dieses Jahr mit cineastischen Leckerbissen gefüttert: «Sing Street» machte den Anfang, «Demolition» setzte auf einfühlsames Kino mit Jake Gyllenhaal und Naomi Watts. «Now You See Me 2» brachte ein magisches Sequel mit einem grossen Schauspielerensemble (Woody Harrelson, Mark Ruffalo, Michael Caine, Morgan Freeman und Daniel Radcliffe) auf die riesige Leinwand am Zürichsee und mit «Mother’s Day» fand ein Film seinen Weg ins Zürcher Seefeld, der für beste Unterhaltung sorgte.

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Einen Höhepunkt lieferte auch die Deutschschweizer Premiere von «Findet Dorie». Der Nachfolgefilm von «Findet Nemo» wurde sehnlichst erwartet und trotz leichtem Regen blieben die begeisterten Zuschauer bis zur letzten Minute vor Ort.

Organisator Peter Hürlimann von Cinerent ist vollauf zufrieden mit der Ausgabe 2016: «Ich freute mich über das vielseitige Kinoprogramm und die warmen Sommerabende am See. Wir sind alle froh und erleichtert, dass das erneute Rebranding gut über die Bühne ging und von unseren Besuchern goutiert wurde. Nun gehen wir mit grosser Zuversicht in eine langfristige Zukunft mit unserem neuen Titelsponsor und beginnen die Planung für 2017».
 

Werbemarkt im Sommerloch

Wie letztes Jahr fiel der Werbedruck im Juli auch 2016 in ein Sommerloch. Immerhin: Die Freizeitbranche, die Gastronomie und der Tourismus erhöhten die Werbeausgaben.

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Der hitzige Sommermonat Juli verzeichnet einen Bruttowerbedruck von 276 Millionen Schweizer Franken. Gegenüber dem Vormonat verminderte sich der Bruttowerbedruck um mehr als 100 Millionen und fällt somit ins Sommerloch. Mit einem Minus von 3,3 Prozent liegt der Wert hinter dem Vorjahreswert. Passend zur Sommerzeit ist es die Branche Freizeit, Gastronomie, Tourismus, die ihren Werbedruck gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte. Die grösste Einbusse musste im Juli, nach einem Hoch im Vormonat, die Reinigungsbranche verbuchen.

Werbedruck im Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per Juli 2016

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Energy & more

Die Energiebranche ist weiterhin gut auf Kurs. Seit Beginn des Jahres hat sie ihren Bruttowerbedruck im Vergleich zum Vorjahr stetig gesteigert. Die Jahreszeiten und besonders die Sommerflaute lassen die Branche Energie kalt. Gegenüber dem Vorjahresmonat steigerte sie ihren Bruttowerbedruck um 34 Prozent. Die Tabakindustrie ist wie Phoenix aus der Asche gestiegen und erlebt im Juli ihr Revival, das zu einem grossen Teil auf eine Promotion einer Zigarettenmarke zurückzuführen ist. Verglichen mit dem Vorjahreswert hat sie ihren Bruttowerbedruck um 87.6 Prozent erhöht und belegt somit den ersten Platz der Branchen, die im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich mehr Werbung schalteten. Rauchfrei war gestern.

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Sommer, Strand und Meer – was will man mehr? Das haben sich auch die Unternehmen aus der Freizeit-, Gastronomie- und Reisebranche gedacht und wie üblich in der Ferienzeit, auch im Monat Juli, die Werbetrommel stark gerührt. Insgesamt weist die Branche Freizeit, Gastronomie, Tourismus ein Plus von 25,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat aus. Sie reiht sich somit in die Top 3 der Branchen, die im Monat Juli mehr Werbedruck als im Vorjahresmonat generierten.

Sommerloch in der Reinigungsbranche

Die Sommerflaute hat sich besonders in den Branchen Reinigen, Digital & Haushalt sowie Finanzen bemerkbar gemacht. Bei Sonnenschein und 28 Grad Aussentemperatur macht Putzen auch keinen Spass. Die Reinigungsbranche zeigt im Juli ein Minus von 23,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auf dem zweiten Platz folgt die Branche Digital & Haushalt, die im Juli einen Rückgang von 22,6 Prozent hinnehmen muss. Eine weitere Reduzierung des Werbedrucks zeigt die Branche Finanzen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat verminderte sie ihren Werbedruck um 21 Prozent. Die zur Branche Finanzen gehörende Produktgruppe Versicherungen sieht sich ebenfalls mit einem Minus von 25.7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat konfrontiert.

Werbedruck in den Branchen

Werbedruck in den Branchen mit Vorjahresvergleich

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Top 10 des Monats

Die Top Werbetreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Juli

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