Clear Channel erfolgreich.
Clear Channel Plakanda blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2001 zurück.
Schweizer siegen bei Epica Awards. An den diesjährigen Epica Awards wurden drei Schweizer Beiträge ausgezeichnet. Im Filmwettbewerb konnte McCann-Erickson, Zürich, die Jury überzeugen. Prämiert wurde der «Hitch Hiker»-Spot für Randstad in der Kategorie Business Services. Beim Print heissen die Gewinner Publicis, Zürich, und Advico Young & Rubicam (AY&R), Gockhausen. Publicis siegte in der Kategorie Financial Services mit Arbeiten für Die Mobiliar und AY&R in der Kategorie Household Maintenance mit Werbung für Tela von Hakle-Kimberly. Insgesamt wurden 33 Print- und 24 Filmpreise vergeben. Der Hauptpreis Epica d’Or ging an die Agentur Mother in London mit einer Kampagne für das Musikfernsehen QTV.
Heimat schlägt Lucky Lack. Die Jury des Jahrbuchs der Werbung hat Heimat aus Berlin zur Newcomer-Agentur des Jahres 2001 gewählt. Im Final setzte sich Heimat gegen Lucky Lack aus Basel und Vasata Schröder aus Hamburg durch. Insgesamt nahmen rund 30 Agenturen an dem Wettbewerb teil, zu dem Unternehmen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum eingeladen waren, die nach dem 1. Januar 1999 gestartet sind.
Ski WM St.Moritz 2003. Am 3. März 2002 befinden die Bündner Stimmbürger über einen Kantonsbeitrag von vier Millionen Franken zu Gunsten des Veranstaltungsbudgets der Ski WM 2003. Das Abstimmungskomitee hat die Viva AG für Kommunikation in Zürich mit der Konzeption und Realisation einer umfassenden Informationskampagne beauftragt. Mit der Hauptbotschaft «Ja, weil mit der Ski WM 2003 ganz Graubünden gewinnt» wird auf die grosse Bedeutung der Ski WM 2003 für den Tourismus-Kanton Graubünden hingewiesen. Konzept/Text: Tina Ackermann und Markus Cavegn; Produktion: Heini Schmid; Beratung: Roman Gasser, Bea Hubschmid.
Ganzheitlich vernetzt. Vor einigen Monaten haben Maja Amrein, Alfredo Schilirò, die Leiterin und der stellvertretende Leiter Corporate Communications beim Migros-Genossenschafts-Bund, zusammen mit der vielseitig engagierten selbstständigen Kommunikationsberaterin Lisa Steger das Unternehmen Flowcube Communications gegründet. Damit haben drei profilierte Spezialisten im Bereich Kommunikation ihre Netzwerke fusioniert. «Individualität, kombiniert zu einem sich ergänzenden Ganzen mit eigener Dynamik», heisst es in der Unternehmensbroschüre von Flowcube. Diese ist jetzt in vieldeutiger Aufmachung in Zusammenarbeit mit Beda Achermann entstanden.
Wädenswil gewinnt mit Links. In Wädenswil sieht Wahlwerbung dank der SP in diesem Jahr anders aus, weil bei den Wahlen im Februar der Gemeinderat von 45 auf 35 Mitglieder reduziert und der Kampf um die Sitze härter geführt wird. Die lokale SP gibt Vollgas und beauftragte Lesch + Frei mit der Wahlwerbung. Unter dem Titel «Wädi gewinnt mit links» legte sie SP-Gemeinderäten in Wädenswil Plakataussagen in den Mund, die bereits aufgeregt diskutiert werden. Für eine bessere Gestaltung des ersten Eindrucks der Stadt zum Beispiel mit der hintersinnigen Bemerkung «Vor Scham über den Bahnhofplatz: Wädi wird rot.» Verantwortlich bei Lesch + Frei: Thomas Lüber, CD und Text, Olivier Marti, AD, Anita Caprez, Beratung, Fabio Clerici.
Die Jurypräsidenten von Cannes. Am Internationalen Werbefilmfestival in Cannes übernimmt in den Wettbewerben Film und Press & Poster Jeffrey Goodby, Co-Chairman der Werbeagentur Goodby Silverstein & Partners in San Francisco, das Jurypräsidium. George Gallate leitet die Verleihung der Cyber Lions. Der Neuseeländer ist CEO von Euro RSCG Interaction und zudem Global Brand Director für Euros Intel-Budget. Den Media Lions steht John Perriss, CEO der neu vereinigten Zenith Optimedia Group, vor. Als Jurypräsident für den erstmals durchgeführten Wettbewerb Lions Direct wurde Malcolm Speed, CEO von Rapp Collins Worldwide, ausgewählt. Das Festival findet vom 16. bis 22. Juni statt, die Lions Direct vom 23. bis 25. Juni.
ZKG ersetzt Cash für D’Arcy. Die Zürcher Werbeagentur Cash und das internationale Agenturnetzwerk D’Arcy beenden ihre fünfjährige Partnerschaft im Frühling dieses Jahres. Wie Cash mitteilte, will sich die Agentur künftig auf die eigenen Kunden konzentrieren. Cash betreute für D’Arcy Etats von Roche, Philips und Fiat (teils auf Projektbasis). Künftig sollen die D’Arcy-Kunden in der Schweiz von Zogg Kettiger Gasser (ZKG), Zürich, betreut werden.
De gustibus disputandum est
Nach 254 Beiträgen verabschiedet sich Beat Gloor als Sprachbeobachter der WerbeWoche; er weilt auf einer Weltreise und will anschliessend – nach seinem «Staat Sex Amen» – ein weiteres Buch schreiben. Wir danken ihm für seine inspirierenden und feinfühligen Sprachbeobachtungen und hoffen später wieder von seiner Sprachkompetenz profitieren zu können.
Neu finden Sie auf Seite 8 die Kolumne «Business Lunch». Unser Textchef und Gastrosoph Carlo Bernasconi wird jede Woche ein Restaurant auf seine Eignung für Kundenessen beurteilen. Seit über einem Jahrzehnt schreibt er über die einheimische Gastroszene und ist bisweilen im Ristorante Italiano Heimelig selber am Herd anzutreffen. Daneben verfasste er ein Kochbuch («Italienisch kochen») und eine Kulturgeschichte des Cocktails («Das Jahrhundert-Mixbuch») mit Peter Roth von der Kronenhalle-Bar.
Neben Küche und Keller geht es in der Rubrik «Business Lunch» um Bedienung und Ambiente. Und zwar vor allem unter dem Gesichtspunkt von Geschäftsessen: Kann sich mein Gegenüber wohl fühlen, weil etwa die Privacy gewahrt ist? Wie ist der Service? Stimmt die Atmosphäre? Ist das Personal ausgebildet, oder handelt es sich um trendiges Szenevolk? Wie steht es mit Raucher-/Nichtrauchermanagement? Wie geht man mit der leidigen Natel- und Zigarrenfrage um? Geschäftsessen sind ja zeitlich beschränkt, und da spielt die Aufmerksamkeit des Personals eine herausragende Rolle.
Kein Bereich zeigt das Problem der Kundenkommunikation deutlicher als die Gastronomie. Die gegenseitigen (Verhaltens-)Erwartungen sind oft völlig dereguliert; keiner weiss, wie sich der andere eigentlich zu verhalten hat. In Szenelokalen kann man beispielsweise von einem Kellner geduzt, vom nächsten gesiezt und vom dritten überhaupt nicht bedient werden. Zwischen Überbetreuung und Ignoranz ist alles möglich. Da lobt man sich die klare Kommunikation der französischen Luxusgastronomie, wo man nach den Regeln des Kundenservices der Haute Cuisine bedient wird…
Wenn wir für Sie ein Restaurant auf seine Business-Lunch-Tauglichkeit beurteilen sollen, mailen Sie uns doch die Adresse zu ([email protected]), und wir werden es testen. Samuel Helbling, Chefredaktor
