Massives Plus für NZZ.ch

Internet Die Website der Neuen Zürcher Zeitung hat im März 70,3 Prozent mehr Zugriffe verzeichnet als im Vormonat. Dies weist der Net-Audit der Wemf aus.

Internet Die Website der Neuen Zürcher Zeitung hat im März 70,3 Prozent mehr Zugriffe verzeichnet als im Vormonat. Dies weist der Net-Audit der Wemf aus.Geringeren Zuwachs erhielten eBund und Weltwoche mit 9,0 Prozent bzw. 8,49 Prozent. Die Zahl der Teilnehmer am Net-Audit stieg von 10 auf 18 Sites.

BSW schreibt 10. Effie aus

Der Branchenverband Schweizer Werbe- und Kommunikationsagenturen schreibt zum zehnten Mal den Werbeeffizienzpreis Effie aus.

Der Branchenverband Schweizer Werbe- und Kommunikationsagenturen schreibt zum zehnten Mal den Werbeeffizienzpreis Effie aus.Mit einem Effie in Gold, Silber oder Bronze werden Kampagnen mit aussergewöhnlichem Erfolg im Blick auf gesetzte Marketing- und Werbeziele ausgezeichnet. Gestalterische Kriterien werden auch berücksichtigt. Einsendeschluss für den Effie’03 ist am 9. Mai 2003. Die Preise werden am 11. September verliehen. Weitere Informationen finden sich auf www.bsw.ch.

Spok mit neuer Chefin und neuem Kurs

Die Schule für praxisorientierte Kommunikation (Spok) in Winterthur und Zürich hat eine neue Geschäftsführerin.

Die Schule für praxisorientierte Kommunikation (Spok) in Winterthur und Zürich hat eine neue Geschäftsführerin.Ursula Krebs hat das Amt von Ronny Schmid übernommen. Krebs war bereits seit fünf Jahren im Kursmanagement der Spok tätig. Schmid bleibt Referent und Mitinhaber der Schule. Am 6. September startet an der Spok der nächste Lehrgang Planer/in Marketingkommunikation. Er dauert bis März 2005. Anmeldeschluss ist am 31. Juli, Unterlagen sind auf www.spok.ch erhältlich.

IHA-GfK meldet gute Umsätze und Aussichten

Medienforschung Trotz der Wirtschaftsflaute verzeichnete das Marktforschungsinstitut IHA-GfK im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum von 4,2 Prozent.

Medienforschung Trotz der Wirtschaftsflaute verzeichnete das Marktforschungsinstitut IHA-GfK im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum von 4,2 Prozent.Insgesamt setzte das Unternehmen mit Sitz in Hergiswil 79,5 Millionen Franken um. Neben der kritischen Grösse als Teil der internationalen GfK-Gruppe sieht Geschäftsleiter Peter Hofer auch die eigene Forschung und Entwicklung als Erfolgsfaktor. So werde das Radiocontrol-System nach der Einführung bei einem englischen Privatsender zurzeit auch in Frankreich, Deutschland und Spanien getestet. Im Juni soll die Schweizer Erfindung am weltweiten Medienforschungskongress in Los Angeles der Fachwelt vorgestellt werden.

Trendwende bei der Werbung?

Werbemarkt Kleiner Lichtblick im Werbetunnel: Die Zahl der Unternehmen, die ihre Kommunikationsbudgets für dieses Jahr gesenkt haben, nahm erstmals wieder ab. Personalvermittler knausern weiter mit Anzeigen.

Werbemarkt Kleiner Lichtblick im Werbetunnel: Die Zahl der Unternehmen, die ihre Kommunikationsbudgets für dieses Jahr gesenkt haben, nahm erstmals wieder ab. Personalvermittler knausern weiter mit Anzeigen.Die Kommunikationsmanager der Schweiz blicken verhalten optimistisch in die Zukunft: Frühestens in der zweiten Jahreshälfte erwarten sie steigende Ausgaben für Werbung – sie sind aber auch froh, wenn die Spendings nicht zusätzlich gekürzt werden. Auf diesen Nenner lassen sich die Aussagen der Werbefachleute bringen, die von der HandelsZeitung nach der Entwicklung des Werbevolumens 2003 gefragt wurden.Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Schlechtwetterlage wird kein starkes Wachstum prognostiziert. Selbst wer fürs erste Halbjahr ein Verharren auf Vorjahresniveau oder ein leichtes Wachstum erwartet, bleibt in der Minderheit. Das ändert sich bei den Einschätzungen für die zweite Jahreshälfte: Der Anteil jener, die gleich bleibende oder gar mehr Ausgaben für Werbung erhoffen, steigt gegen 60 Prozent.
Nachvollziehbar werden diese Prognosen, wenn man ihnen die Entwicklung der Kommunikationsbudgets zu Grunde legt. Zwar ist der Anteil der Unternehmen, die dieses Jahr über ein grösseres Kommunikationsbudget verfügen als 2002, mit 28,2 Prozent noch immer kleiner als der Anteil derer mit einem reduzierten Budget (32,1 %). Doch könnte dies ein Wendepunkt sein. Verglichen mit letztem Jahr blieb der Anteil der Auftraggeber mit erhöhten Budgets stabil, von 2000 bis 2002 war er noch um mehr als ein Drittel gesunken. Und mit 39,7 Prozent stellen immerhin jene den grössten Anteil, die gleich viel Geld für Werbung zur Verfügung haben. Übrigens: Am meisten Unternehmen mit höheren Budgets finden sich in der Bekleidungs- und Kosmetikbranche sowie im Einzelhandel.
Küchenmeister Schmalhans
Erneut zurückgehen werden die Printausgaben für die Personalsuche: Vor drei Jahren investierten noch 42,9 Prozent der Personalberater mehr als eine Million Franken, 2003 sind es bloss noch 7,1 Prozent, die solche Summen einsetzen. Bei den Finanzdienstleistern müssen 71,4 Prozent dieses Jahr ihre Kommunikationsausgaben drosseln. Der Anteil jener, die mehr als fünf Millionen Franken ausgeben, hat sich innerhalb von drei Jahren praktisch halbiert. Gleichzeitig ist der Anteil derer, die weniger als eine Million Franken investieren, auf mehr als die Hälfte angestiegen (52,4 %).
Trotzdem blicken selbst die Agenturen optimistisch in die Zukunft: 42,9 Prozent erwarten höhere Budgetumsätze – letztes Jahr glaubten dies nur 37,5 Prozent. Allerdings stieg auch der Anteil jener Gruppe, die von einer Abnahme ausgehen (plus 1,2 %).
So entstand die Studie WerbetrendsDie Media Research Group hat im Auftrag der HandelsZeitung von Anfang Februar bis Mitte März 400 Kommunikationsverantwortliche der 500 grössten Unternehmen in der Schweiz, 60 Werbe- und alle 25 Media-Agenturen, die 40 Personalberatungsfirmen mit den grössten Budgets für Stellenanzeigen sowie 50 Banken und Finanzdienstleister schriftlich befragt. Der Rücklauf betrug je nach Branche zwischen 39 und 90 Prozent. (mk)
Frage an die Werbe-AuftraggeberSteht Ihnen im Vergleich zum Vorjahr ein grösserer oder kleinerer
Budgetbetrag zur Verfügung?
Frage an die AgenturenErwarten Sie im Vergleich zum Vorjahr einen höheren, gleich hohen oder
niedrigeren Budgetumsatz?
Markus Knöpfli

AdRating

Weltwoche

WeltwocheChristophe Guye will potenziellen Weltwoche-Lesern weismachen, dass Werbung für dieses Magazin überflüssig ist. Wirklich? AdRaters klicken ihre Meinung dazu auf www.werbewoche.ch/adratingSonntagsBlick
Zu viele Rätsel, zu viele Bilder, zu wenig Sonntag – die AdRaters haben den Daumen nach unten gehalten: Keep smiling.
Top 44%
Flop 56%

Frauentitel tragen Auflagen-Mini

Wemf-Auflagenstatistik II: Zeitschriftenmarkt Magazine verloren 2002 netto 75000 Exemplare.

Wemf-Auflagenstatistik II: Zeitschriftenmarkt Magazine verloren 2002 netto 75000 Exemplare.
Weltwoche und Zeitlupe legen zu, Facts, Stocks und Du bricht die Auflage weg: Ambivalenter könnten sich dieses Jahr die Auflagenveränderungen bei den Zeitschriften nicht präsentieren. Einerseits gehören von den zehn grössten diesjährigen Gewinnern unter allen Printmedien (siehe «Tops und Flops») deren sieben zur Gattung Zeitschrift. Unter dem Strich gewannen sie rund 25000 Exemplare dazu. Gleichzeitig stellt diese Kategorie aber fast die Hälfte der 23 grössten Verlierern. Die Verluste der elf Titel, die je sechs oder mehr Prozent einbüssten, summieren sich auf gegen 100000 Exemplare. Unter dem Strich bleibt ein Negativsaldo von 75000 Exemplaren.Ironie der aktuellen Printmedienkrise: Das Seniorenblatt Zeitlupe realisierte im vergangenen Jahr mit einem Gewinn von 6859 auf 66911 Exemplare das mit Abstand grösste Wachstum (siehe auch S. 3). Eine veritable Überraschung im turbulenten Auflagenjahr 2002 boten Weltwoche und Facts. Das mehrmals für (schein-)tot erklärte Jean-Frey-Blatt, jetzt erstmals als Magazin beglaubigt, hat das Tamedia-Nachrichtenmagazin mit Vollgas überholt – eine Entwicklung, die bis vor kurzem kaum einer für möglich gehalten hätte. Noch am Vorabend des Wechsels zum Magazinformat hatte die Weltwoche mit 84957 Exemplaren (Basis 2001) beglaubigt, das Tamedia-Nachrichtenmagazin stand zu jenem Zeitpunkt noch mit stolzen 103363 Exemplaren unangefochten an der Spitze. Mit dem nun erfolgten respektablen Zugewinn der Weltwoche (+6137 Exemplare) und dem gleichzeitigen massiven Auflagenschnitt bei Facts (–23163 Exemplare) hat diese Rangfolge jäh gewechselt: Die Weltwoche positioniert sich jetzt mit einem komfortablen Abstand von über 10000 Exemplaren vor Facts – ein Vorsprung, den einzuholen für Facts schwierig werden dürfte.
Schwächeanfall bei FrauentitelnEin enttäuschendes Resultat erzielte die Deutschschweizer Frauenpresse. Obschon mit dem Ausscheiden von Meyer’s im vergangenen Jahr ein Konkurrent weniger im Markt mitmischt. Mit einem gewaltigen Abrutscher um 26315 Exemplare verlor Annabelle mehr als einen Viertel ihrer bisherigen Auflage. Die symbolträchtige Marke 100000 Exemplare, welche die Tamedia-Zeitschrift in den Vorjahren noch knapp halten konnte, ist damit definitiv Vergangenheit.
Auch Bolero hat massiv zurückbuchstabiert – und mit einem Verlust von 4500 Exemplaren den grössten Einbruch seiner Geschichte zu verkraften. Ähnlich wie bei Tamedia, habe «eine Bereinigung der Auflage» zu den Verlusten geführt, erklärt Bolero-Anzeigenleiterin Susanne Frischknecht. «Wir haben viele Gratis-Abos herausgenommen und die Zielgruppenversände heruntergefahren», so Frischknecht.
Einen Hinweis darauf, dass nicht etwa Frauen generell lesemüde geworden seien, liefert die Glückspost, die lediglich 1391 Exemplare verloren hat. Oder die ebenfalls überwiegend von Frauen gekaufte Schweizer Illustrierte, die ihre Auflage auf hohem Niveau sogar noch leicht ausbauen konnte.
Beobachter zurück an der Spitze
Für eine Überraschung sorgte der Beobachter. Trotz eines Wachstums um nur 300 Exemplare ist es ihm gelungen, den Spitzenplatz im Deutschschweizer Zeitschriftenmarkt, den er einige Jahre an den K-Tipp hatte abtreten müssen, wieder zurückzuerobern. Möglich wurde dies wegen eines Einbruchs beim K-Tipp, der nach einem Riesentaucher 2001 erneut 9349 Exemplare weniger beglaubigen liess. Ein Teil dieses Verlustes dürfte auf eine Kannibalisierung im eigenen Hause zurückzuführen sein. Denn das werbefreie Schwestermagazin Saldo konnte 3589 Exemplare zulegen. Noch stärker als der K-Tipp blutete aber der Puls-Tipp, der 11654 Exemplare auf der Strecke liess. Einen Hinweis darauf, wohin die Käufer abgewandert sein könnten, liefert das Magazin GesundheitSprechstunde: Das Ringier-Heft hat – nach Kletterpartien bereits in den Vorjahren – dieses Mal erneut um stattliche 4679 Exemplare zugelegt.
Zeitungen der DeutschschweizTitel 2001 2002 %
SonntagsBlick 336336 312312 –7,1
Blick 309444 292292 –5,5
Tages-Anzeiger 250000 234518 –6,2
SonntagsZeitung 221100 202100 –8,6
Mittelland Zeitung 197688 193665 –2,0
Neue Zürcher Zeitung 170113 166291 –2,2
Berner Zeitung 162202 163000 +0,5
Südostschweiz 138933 138257 –0,5
Neue Luzerner Zeitung 133820 133304 –0,4
St. Galler Tagblatt 110502 110209 –0,3
Basler Zeitung 109095 103649 –5,0
Der Bund 68212 66242 –2,9
Cash 68088 60606 –11,0
PCtip 56074 60060 +7,1
Zürichsee Zeitung 47494 47023 –1,0
Der Landbote 46724 48016 +2,8
Neue Thurgauer Zeitung 47919 46976 –2,0
Finanz und Wirtschaft 50397 44308 –12,1
Zürcher Oberländer 44118 43846 –0,6
HandelsZeitung 35571 33044 –7,1
Bieler Tagblatt 31456 32453 +3,2
Walliser Bote 27493 27459 –0,1
Schaffhauser Nachrichten 26198 26206 ––
Basellandschaftliche Zeitung 24535 24003 –2,2
Online PC Zeitung 21772 21362 –1,9
Freiburger Nachrichten 16470 16330 –0,9
WoZ 14210 13213 –7,0
Zeitungen Westschweiz und TessinTitel 2001 2002 %
Le matin dimanche 215049 203838 –5,2
24 heures 88043 88543 +0,6
Tribune de Genève 76708 75029 –2,2
Le matin semaine 65498 66531 +1,6
Le temps 53522 52112 –2,6
Nouvelliste 42150 42694 +1,3
Corriere del Ticino 39589 39855 +0,7
La Liberté 37783 38238 +1,2
La Regione 32901 33062 +0,5
L’Express 29059 29028 –0,1
La Presse Riviera-Chablais 24986 24197 –3,2
Giornale del Popolo 27396 22045 –24,3
L’Impartial 21025 20940 –0,4
Zeitschriften der DeutschschweizTitel 2001 2002 %
Beobachter 335226 335561 +0,1
K-Tip 337486 328137 –2,8
Schweizer Illustrierte 254657 255777 +0,4
NZZ Folio 224394 221303 –1,4
Tele 223739 214214 –4,3
Das Beste 184388 170799 –7,3
TR 7 168036 169035 +0,6
Glückspost 170128 168737 –0,8
Saldo 161277 164866 +2,2
Schweizer Familie 155724 160000 +2,7
Puls-Tip 139409 127755 –8,3
Weltwoche (84957) 91094 +7,2
GesundheitSprechstunde 78416 83095 +6,0
Facts 103363 80200 –22,4
Annabelle 100015 73700 –26,3
Tierwelt 71156 71867 +1,0
Zeitlupe 60052 66911 +11,4
Bilanz 55377 47402 –14,6
Wir Eltern 41978 43082 +2,6
K-Geld 42974 42096 –2,0
Automobil Revue 41046 38237 –7,3
Auto Illustrierte 24421 24812 +1,6
Bolero 27066 22473 –17,0
Stocks 26982 21124 –21,7
Fit for Life 20259 20856 +2,9
Pegasus 21662 20360 –6,0
Du 21800 17600 –19,3
Zeitschriften Westschweiz und TessinTitel 2001 2002 %
Bon à savoir 102904 104251 +1,3
L’Illustré 96084 93187 –3,0
Sélection 61796 56986 –7,8
TV8 53062 53268 +0,4
L’Hebdo 50466 48207 –4,5
Générations 40797 41368 +1,4
Cuisine de Saison 38658 39458 +2,1
Terre et Nature 25760 26482 +2,7
Edelweiss 25199 25467 +1,1
Animan 22933 22933 ––
Bilan 19930 19894 –0,2
Revue Automobil 18976 17767 –6,4
Cucina di Stagione 11581 11959 +3,3
Daniel Schifferle

«Spielraum» für einen teureren Blick

Verlage «Gewinnsteigerung trotz Geschäftseinbusse», meldet das grösste Schweizer Medienhaus.

Verlage «Gewinnsteigerung trotz Geschäftseinbusse», meldet das grösste Schweizer Medienhaus.Protagonist der Bilanzpressekonferenz von Ringier an der Zürcher Dufourstrasse war diesmal nicht der Verleger, sondern sein Finanzchef. Zum einen, weil der Konzern das Katastrophenjahr 2002 nur dank Martin Werfelis rigidem Kostenmanagement ohne grösseren Einbruch überstanden hat. Und weiter, weil der langjährige CFO und COO dafür im Juni zu Recht Michael Ringiers CEO-Funktion übernimmt. Der Patron selbst wird Verwaltungsratspräsident und zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück. Massgeblich zum «einigermassen befriedigenden Ergebnis» (Ringier) beigetragen hat auch Werfelis Nachfolger Ulrich Flörchinger – wenn auch schon vor zwölf Jahren, als Mitinitiant und Finanzstratege des Ost- und Mitteleuropageschäfts. Dieser Bereich ist vor Asien (+12,5%) auch 2002 am stärksten gewachsen (+15,6%). Geschrumpft sind hingegen die Schweizer Geschäftsfelder – und zwar durch alle Bereiche hindurch, wobei die Wirtschaftsmedien (–19,5%) am tiefsten unter die Konjunkturräder geraten sind.
Aber auch die Zeitungen haben weitere 6,5 Prozent eingebüsst und tragen nun noch knapp 202 Millionen Franken zum Gesamtergebnis bei. Zurückgegangen sind neben den Anzeigen- (–11 Millionen Franken) erstmals auch die Verkaufserlöse (–3 Millionen Franken). Eine Preiserhöhung für die beiden Kaufzeitungen Blick und SonntagsBlick steht für Michael Ringier jedoch erst dann zur Diskussion, «wenn wir der Leserschaft im Gegenzug Zusätzliches bieten können». Auch Werfeli sieht hier «durchaus noch Spielraum von 30, 40 Rappen», möchte vorgängig aber erst die Preissensibilität der Boulevard-Kunden genauer erforschen.
Ringier AG: Geschäftsergebnis 2002In Mio. Fr. 2002 2001 +/– %
Gesamtumsatz 1033,3 1062,9 –2,8
Jahresgewinn nach Steuern 39,2 34,8 +12,6
Cashflow 124,1 121,1 +2,5
Mitarbeiter 5419 6079 –10,9
(oc)

Dachcom Gmeiner laboriert für Bezema

Die Ostschweizer BSW-Agentur Dachcom Gmeiner überzeugte in einer Zweistufen-Konkurrenzpräsentation die Bezema AG.

Die Ostschweizer BSW-Agentur Dachcom Gmeiner überzeugte in einer Zweistufen-Konkurrenzpräsentation die Bezema AG.Die Ostschweizer BSW-Agentur Dachcom Gmeiner überzeugte in einer Zweistufen-Konkurrenzpräsentation die Bezema AG. Die Firma produziert chemische Farbstoffe für die internationale Textilindustrie und verfügt über ein internationales Niederlassungs- und Distributionsnetz. Geplant sind eine Gesamt-CD, eine Dokumentation, ein Produktbranding, Fachanzeigen und PR. Erste Arbeiten sind ab April zu sehen.

Lausanne macht mobil

Öffentlicher Verkehr Mit Tasmanie stellen die Lausanner Verkehrsbetriebe neue Weichen.

Öffentlicher Verkehr Mit Tasmanie stellen die Lausanner Verkehrsbetriebe neue Weichen.Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Über 70 Millionen Passagiere haben die TL (Transports Lausanne) 2001 auf ihrem 206 Kilometer langen Netz transportiert. Auch die jährlichen Befragungen zeigen, dass die Bevölkerung mit Angebot und Service zufrieden ist. Das war nicht immer so: Noch 1997 beurteilten die Lausanner ihre Verkehrsbetriebe als «inaktiv und altmodisch». Schuld daran waren unter anderem das schlechte Streckennetz und veraltete Fahrzeuge. In den letzten sechs Jahren bauten die TL-Verantwortlichen Infrastruktur und Dienstleistungsangebote aus. Parallel dazu betrauten sie die ebenfalls in Lausanne domizilierte Agentur Tasmanie mit dem Konzept einer einheitlichen Kommunikationsstrategie – mit Erfolg. Doch die TL wollen mehr: Ihnen schwebt ein Tarifverbund vor, der über die Region Lausanne hinaus reicht. Ein Pool von Mobilitätspartnern – unter der Führung der TL –, dessen Tarifeinheit das Reisen in der Region Léman erheblich vereinfachen soll. Diese Vision soll der Bevölkerung durch das aktuelle Kampagnenkonzept «parfum d’empathie» nahe gebracht werden. «Der Claim ‹une idée qui fait son chemin› will das Image von TL festigen und das visionäre Mobilitätskonzept vorstellen», erklärt Tasmanie-Berater Jérôme Boillat. Eyecatcher der Sujets sind jeweils Metamorphosen runder Formen zum quadratischen, blau-weissen TL-Logo. So erhalten eine menschliche Augeniris und der Planet Erde plötzlich Ecken und Kanten.
Simone Keller

Cinecom bezweifelt Media-Focus-Zahlen

Marktforschung Der Kinovermarkter Cinecom meldet Zweifel an den Zahlen von Media Focus an.

Marktforschung Der Kinovermarkter Cinecom meldet Zweifel an den Zahlen von Media Focus an.Laut der Werbeforschungsfirma sind die Bruttowerbeaufwendungen in den Schweizer Kinos im Februar gegenüber dem Vorjahr um 9,5 Prozent gesunken. «Dieses Bild ist deshalb irritierend, weil unsere Umsätze im Vergleich zum Februar 2002 um über 8 Prozent gestiegen sind», lässt sich Cinecom-Geschäftsführer Matthias Luchsinger in einem Communiqué zitieren. Auch in der aktuellen Sonntagspresse habe man lesen können, dass sich die Kinobranche trotz Flaute im Aufwind befände. Dieser positive Trend gelte für alle von Cinecom vertretenen Kinos, die gesamtschweizerisch etwa 87 Prozent aller Kinos ausmachten.

SF DRS hilft TeleNewsCombi

TV-Pools In den ersten drei Monaten 2003 hat die Publisuisse mit der Vermarktung des TeleNewsCombi (TNC) einen Umsatz von 1,2 Millionen Franken erzielt, erklärte Publisuisse-Direktorin Ingrid Deltenre.

TV-Pools In den ersten drei Monaten 2003 hat die Publisuisse mit der Vermarktung des TeleNewsCombi (TNC) einen Umsatz von 1,2 Millionen Franken erzielt, erklärte Publisuisse-Direktorin Ingrid Deltenre.Am gefragtesten sei das Kombi vor der SF DRS-«Tagesschau» und den News-Blöcken der Privaten. 2002 kam das TNC laut Geschäftsführer Marcel Geissbühler auf ein Kundennetto von knapp drei Millionen Franken, doppelt so viel wie 2001.
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