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Credit Suisse

Credit SuisseWenn ein Saubermann in Weiss für die Credit Suisse Group ein Testimonial liefert, ist das für alle AdRater, hoffentlich, ein gefundenes Fressen. Kommentare bitte auf www.werbewoche.ch/adratingWeltwoche
Die Cucina-Povera-Kampagne der Weltwoche schmeckte den AdRatern mässig – aber das ist und bleibt Ansichtssache.
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Radiodirektor für besseres DRS 3

Radio Schweizer Radio DRS will im laufenden Jahr seine Programme stärker profilieren.

Radio Schweizer Radio DRS will im laufenden Jahr seine Programme stärker profilieren.Dazu kommt Radiodirektor Walter Rüegg unter anderem auf den Entscheid zurück, die Musik-Spezialsendung «Sounds» von DRS 3 auf den Jugend-Kabelsender Virus zu verbannen. «Sounds» wird ab 2. Juni zeitgleich auf beiden Programmen ausgestrahlt. Auf DRS 3 sollen zudem in den Mittags- und Vorabendzeiten die Informations-leistungen wieder ausgebaut werden. Ausserdem verzichtet Schweizer Radio DRS auf eine Bewerbung um die Zürcher Jugendradiokonzession. Auch ein Info-Kanal, wie ihn das Westschweizer Radio plant, sei nicht in der Pipeline.

Lovelys Geburtstag

Seit 1992 steht die Werbekuh Lovely für Schweizer Milch. Das hindert die Auftraggeber Schweizer Milchproduzenten (SMP) nicht daran, eine Jubiläums-CD-ROM namens «Happy Birthday, Lovely! 1993– 2003» herauszugeben.

Seit 1992 steht die Werbekuh Lovely für Schweizer Milch. Das hindert die Auftraggeber Schweizer Milchproduzenten (SMP) nicht daran, eine Jubiläums-CD-ROM namens «Happy Birthday, Lovely! 1993– 2003» herauszugeben.Sie würdigt das Verdienst der Kuh aus dem Hause Advico Young & Rubicam, die bereits für Milch gesteppt, Fussball gespielt, Schanzen übersprungen und den Mond besucht hat und sich demnächst als A-cappella-Sängerin betätigen wird. Die CD-ROM präsentiert die (über) zehnjährige Erfolgsgeschichte Lovelys und kann für fünf Franken auf www.swissmilk.ch oder unter Tel. 031 359 57 28/Fax 031 359 58 55 bestellt werden.

BSW-Vorstand mit neuen Gesichtern

Mit Kurt Schmid (Lowe) und Urs Schneider (Mediaschneider) hat der Verband der Schweizer Werbe- und Kommunikationsagenturen (BSW) seit Mitte April zwei neue Mitglieder.

Mit Kurt Schmid (Lowe) und Urs Schneider (Mediaschneider) hat der Verband der Schweizer Werbe- und Kommunikationsagenturen (BSW) seit Mitte April zwei neue Mitglieder.People Als President Elect amtiert neu Peter Leutenegger (FCB Leutenegger Krüll). Der Sitz des Past President bleibt 2003 vakant, da Hanspeter Detsch sich aus der Werbebranche verabschiedet hat.

Aids soll wieder Thema werden

Prävention Ab 22. April werden in der ganzen Schweiz 7000 Plakate für die Stop-Aids-Kampagne 2003 aufgehängt.

Prävention Ab 22. April werden in der ganzen Schweiz 7000 Plakate für die Stop-Aids-Kampagne 2003 aufgehängt.Die Slogans auf gelbem Hintergrund fordern eine ganze Reihe von «Autoritäten» dazu auf, sich für die Prävention zu engagieren. «Aids soll wieder zu einem zentralen Thema der Öffentlichkeit werden.» Insgesamt sind 87 deutsche, 40 französische und 25 italienische Slogans getextet worden. Diese sind erfrischend witzig und auf klare Botschaften reduziert wie zum Beispiel: «Grüss Gott, Herr Pfarrer, wenn Rom es schon nicht gerne hört, dass Sie über Verhütung sprechen, reden Sie doch über Präservative.» Das Konzept will es, dass dieses Plakat möglichst gezielt in der Nähe einer Kirche platziert wird. So wie ein Text zum Thema «Sextourismus» am wirksamsten am Flughafen aufgehängt werden soll. Die heurige Stop-Aids-Kampagne ist einmal mehr von cR DDB Basel gestaltet worden.Neue Stop-Aids-Plakate, zielgruppengerecht aufgehängt.

Œuf, œuf que-lac-je

Promotion Osterzeit – Schmeichelzeit: Viele Kinder versuchen, das Beste fürs Osternest herauszu- holen.

Promotion Osterzeit – Schmeichelzeit: Viele Kinder versuchen, das Beste fürs Osternest herauszu- holen.Dankbare Opfer sind oft die Grosseltern. Für einmal aber hat der Osterhase à la Thutundknup den «Alten» ein Ei ins Nest gelegt. Im Namen von Microsofts Xbox fordert die Zürcher Kleinagentur alle Osterschleicher auf, ihre alten Spielkonsolen ins Seniorenheim zu bringen. Dahinter steckt nicht (nur) Nächstenliebe, denn bei der Aktion springt für alle etwas heraus: Mit dem Kauf einer Xbox in einer PC-Joy-Filiale gibts für die jungen Hasen drei Spiele nach Wahl gratis – vorausgesetzt sie traben mit Opas «Empfangsbestätigung» an. Die alten Hasen können sich die Zeit vertreiben und der Microsofthase reibt sich die Pfoten. Bevor alle loshoppeln, sei noch erwähnt, dass das Versuchskaninchen – Filius von Agenturinhaber Peter Knup – beim Test kläglich scheiterte: Weiter als bis ins Vorzimmer des abwesenden Heimleiters kam er nicht. Glaubt denn heute niemand mehr an den Osterhasen?Tausche Opa gegen Xbox – oder lieber umgekehrt?

Swisscom beauftragt Kunzdesign

Die 3-D-Agentur Kunzdesign hat Swisscom als neuen Kunden gewonnen.

Die 3-D-Agentur Kunzdesign hat Swisscom als neuen Kunden gewonnen.Sie organisiert und realisiert für den Telekomkonzern ab Mai die Aktivitäten in den Bereichen Sponsoring und Fairs & Events im Indoor-Bereich. Die Agentur aus Olten ist spezialisiert auf Messebau, Promotion, POS- und Eventmarketing.

Viva auf Stimmenfang

Die Zürcher Kommunikationsagentur Viva wurde von der Invoxis AG mit der Erarbeitung und Umsetzung eines Medienkonzepts beauftragt.

Die Zürcher Kommunikationsagentur Viva wurde von der Invoxis AG mit der Erarbeitung und Umsetzung eines Medienkonzepts beauftragt.Invoxis ist ein junges Unternehmen aus Bern und im Bereich Sprachtelefonie, Spracherkennung, Sprecheridentifikation und Sprachsynthese tätig. Zu den wichtigsten Aufgaben von Viva gehört die Erhöhung des Bekanntheitsgrades von Invoxis.

Der Wille wirds schon richten

Bankenmarketing Nach einem verlustreichen Geschäftsjahr will sich Credit Suisse mit einer Testimonial-Kampagne für die Schweiz stark machen.

Bankenmarketing Nach einem verlustreichen Geschäftsjahr will sich Credit Suisse mit einer Testimonial-Kampagne für die Schweiz stark machen.Bei diesem Kandidaten wären Robert Lembkes heitere Beruferater gescheitert. Hätte sich Peter Sauber – Schweizer Formel-1-Teamchef – auf das legendäre «Machens a typische Handbewegung» so präsentiert, wie ihn Sponsorin Credit Suisse in ihrer neuen Imagekampagne zeigt, wäre er als Berlusconi-Double oder Motivationstrainer durchgegangen. Zynische Headline aus Frankfurt
Letzteren hätte der Allfinanzkonzern unter den herrschenden Umständen auch bitter nötig. Erschien doch just zum Auftakt der Kampagne (Mediaagentur m&m) ein Artikel in der NZZ am Sonntag (NZZaS), der das Image der Bank intern wie extern weit stärker prägen dürfte. «CS-Mitarbeiter zittern vor Ostern», titelte das Blatt von der Falkenstrasse.
Den Umstand, dass bis Ende Jahr 1250 Angestellte der Auftraggeberin CS Financial Services (CSFS) ihre Stelle verlieren werden, scheint man in Frankfurts McCann-Erickson-Büros nicht berücksichtigt zu haben. Saubers CS-Headline klingt vor diesem Hintergrund zynisch: «Begeisterung ist der beste Antrieb.» Und die Copy hilft nach: «Mit Peter Sauber verbindet uns einiges. Er sucht Höchstleistungen und ist ein vorbildlicher Teamplayer…» So wurde der frische Werbelack 27 Seiten weiter hinten in der Zeitung wieder angekratzt.
Christian Daul, Geschäftsführer Kreation bei der Etathalterin, verteidigt die Umsetzung: «Eine Aussensicht auf Problem- und Aufgabenstellung ist nichtsdestotrotz auch von Vorteil und kann zu präziseren und auch überraschenderen Antworten führen.» Irina Bechmann, Leiterin Branding & Advertising bei der CSFS, zur Testimonial-Auswahl: «Wir haben Sportler ausgewählt, die ähnliche Werte vermitteln wie die Credit Suisse.» Im Persönlichkeitentrio der ersten Testimonial-Staffel stellen neben Sauber auch Rollstuhlsportlerin Edith Hunkeler («Wille ist stärker als Kraft.») und Triathlon-Olympiasiegerin Brigitte McMahon («Ausdauer ist der Glaube an das eigene Ziel.») ihre Weisheiten vor.
In einer für Juni geplanten zweiten Phase – Bechmann will sie nicht kommentieren – sollen die Bank-services im Mittelpunkt stehen, ist von McCann-Erickson zu erfahren. Trotz parallel geführter Produkteschiene – vor allem fürs Hypogeschäft – dürfte sich das Werbevolumen im besten Fall stabil entwickeln. Bei gleich bleibendem Impact werde man die Werbeauftritte künftig noch stärker fokussieren, so Irina Bechmann.
Wo eine Bank wirbt, ist ein Testimonial nicht weit: Imagekampagne der Credit Suisse.
Luca Aloisi

Wirz baut eine neue Identität für die Migros

Die Zürcher Wirz Identity AG gibt der Migros ein neues Gesicht.

Die Zürcher Wirz Identity AG gibt der Migros ein neues Gesicht.Sie wurde vom Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) mit dem Projekt einer umfassenden Neuausrichtung der Corporate Identity für die Migros Gesamtschweiz betraut. Gemäss einer Mitteilung wird die Agentur nicht nur das Erscheinungsbild des Einzelhandelsriesen neu prägen, sondern gleichzeitig die Strukturen von Dachmarke und Submarken klar definieren und teils neu ausrichten. Da es sich um ein aufwändiges Projekt handle, sei dafür ein grösserer zeitlicher Rahmen vorzusehen, schreibt Wirz Identity. Mit sichtbaren Resultaten dürfe erst im nächsten Jahr zu rechnen sein. Wirz setzte sich in einem Pitch durch.

JobChange

Nach drei Jahren bei Wirz Werbung verlässt Planning Director Cary Steinmann die Zürcher Agentur. Simon Walter und Sven Oeschger treten gemeinsam als Senior Planner seine Nachfolge an. ...Martina Schörghofer verstärkt seit April die Beratung d

Nach drei Jahren bei Wirz Werbung verlässt Planning Director Cary Steinmann die Zürcher Agentur. Simon Walter und Sven Oeschger treten gemeinsam als Senior Planner seine Nachfolge an. …
Martina Schörghofer verstärkt seit April die Beratung der Kreativagentur Ruf Lanz in Zürich.
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Bei der Zürcher Werbeagentur Exxtra Kommunikation ist Michael Gassler seit Anfang April als Client Service Director bei der Retail-Unit der AY&R-Gruppe tätig. Zusammen mit Stefan Erhart leitet er die Beratung von Exxtra. Drittes Mitglied der Geschäftsleitung ist Creative Director Dieter Hofmann.
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Bei der Edelweiss-Vermarkterin Rewag leitet Jenny Settembrini seit April die Abteilung Marketing und Kommunikation. Eventleiter und zuständig für den Edelweiss Club ist Manuel Staub, der schon früher in der Programmleitung von Radio Edelweiss tätig war.
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Im Zuge der Schliessung der Druckerei Winterthur und der Verlegung der Druckaufträge nach Zofingen bis Ende Jahr hat Ringier Print die Verkaufsteams der beiden Standorte zusammengelegt. Anton Zgraggen, bisher Verkaufsleiter Zofingen, leitet neu den Gesamtverkauf Print. Er nimmt Einsitz in die Geschäftsleitung von Ringier Print. Daneben bleibt er für den Verkauf Periodika Schweiz zuständig. Den Bereich Kundenaufträge Schweiz führt neu Max Baumgartner, den Bereich Export Bruno Gubler. Bruno Hörler gibt die Leitung des operativen Verkaufs ab, behält jedoch die Leitung Marketing. Zudem übernimmt er den Bereich Materialwirtschaft. Dessen Leiter, Hans Peter Zeuggin, geht Mitte Juni in Pension.
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Die St.Galler Unternehmer Oliver P. Künzler und Filippo Zanchi haben ihre Direktmarketingfirmen Trendcommerce AG, CallWorld Telemarketing AG und PrintOne AG unter dem Namen Trendcommerce Group zusammengefasst.

Qualität vor Reichweite

Flughafenwerbung Ausbleibende Passagiere am Flughafen Zürich lassen Umsätze und Reichweiten von Clear Channel Plakanda einbrechen.

Flughafenwerbung Ausbleibende Passagiere am Flughafen Zürich lassen Umsätze und Reichweiten von Clear Channel Plakanda einbrechen.Die Planzahlen, mit denen die Betreiberin des Flughafens Zürich, Unique, noch 2000 rechnete, waren optimistisch, zu optimistisch. Sie ging davon aus, dass allein in Zürich-Kloten die Passagierzahlen im Jahr 2003 um die 25 Millionen betragen und bis zum Jahr 2006 auf 35 Millionen steigen würden. Auf dieser Grundlage plante sie nicht nur den Ausbau des Flughafens, sondern handelte mit Clear Channel Plakanda (CCP) auch einen Exklusivvertrag für die Vermarktung von Plakatstellen im Flughafen aus. Solche Vereinbarungen sind in aller Regel ans Passagieraufkommen gekoppelt (siehe Kasten). CCP dürfte somit bei Vertragsabschluss mit jährlichen Umsätzen zwischen 9,5 (2001) und 18 Millionen Franken (2006) gerechnet haben, Unique mit jährlichen Abgaben in der Bandbreite zwischen 7 und 15 Millionen Franken.Mittlerweile brach das Fluggeschäft ein. Von den drei grossen Schweizer Flughäfen weist nur Genf ein leicht höheres Passagieraufkommen aus, Zürich und Basel hingegen verzeichneten deutliche Rückgänge. Unique wird zwar ab 1. September das neue Dock E eröffnen, gleichzeitig aber Teile des bisherigen Terminals B schliessen.
Gar nicht erpicht auf Touristen
Wie reagiert man bei CCP darauf? Weil die Plakatstellen in den
zu schliessenden Gebäudeteilen durch Standorte im neuen Dock E und an anderen Orten kompensiert werden, gibt man sich bezüg-
lich Umsatzentwicklung gelassen. Punkto Passagierzahlen liegt man zwar gemäss Planung unter Budget, konnte aber 2002 den Umsatz am Flughafen Zürich «praktisch halten», wie CCP-CEO Beat Roeschlin erklärt. Für die gesteigerte Beachtung pro Passagier nennt er einen Grund: Die Qualität der Zielgruppe. «Jene, die beruflich reisen, fliegen weiterhin, die Zahl der Touristen hingegen nimmt ab. Damit wird die Zielgruppe, die über
ein hohes Einkommen, Entscheidungskompetenz und eine gute Ausbildung verfügt, immer schärfer.» Und darum sei der Flughafen Zürich für internationale Werbeauftraggeber nach wie vor attraktiver als etwa Athen, wo der Anteil Touristen auf dem Flughafen wesentlich höher sei. Auch Frankfurt mit seinem respektablen Anteil deutscher Reisender stehe Zürich mit einem breiteren Nationalitätenmix in nichts nach. Roeschlin: «Der Anteil internationaler Werbeauftraggeber am gesamten Werbeumsatz am Flughafen Zürich beträgt mittlerweile 50 Prozent.»
Falls Zürich jedoch seine Rolle als internationaler Hub und als Basis eines Homecarriers verliere, sei dies alles gefährdet. Kein Wunder, dass Roeschlin vielmehr über die wirtschaftliche Entwicklung der Swiss die Stirn runzelt.
Verstärkt arbeitet deshalb CCP an der Qualität des Angebotes. So kann der Aussenwerber im Herbst, wenn Dock E und Teile des Airside Center eröffnet werden, den Kunden neue Möglichkeiten anbieten: An sechs Orten werden ganze Gebäudeteile «vermietet». So kann etwa ein einziger Kunde die Einreisehalle des Airside Center gestalten. Dafür steht ihm eine rund 60 Meter lange Glaswand zur Verfügung, die mit Folie beklebt und hinterleuchtet werden kann oder auf die sich Bilder projizieren lassen. CCP nennt dieses Angebot «Branding». Auch das Anbringen von 3-D-Gegenständen oder Flaggen sei möglich. Roeschlin denkt bei solchen Engagements an eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren. Das Risiko für CCP: Kunden müssen erst gewonnen werden.
Das Brandingkonzept geht auf eine Initiative von CCP zurück. Erst waren in den neuen Hallen noch klassische Plakatstellen vorgesehen. Schon 2001 organisierte CPP aber eine Besichtigungstour durch die USA, und im Herbst 2002 stimmte Unique dem neuen Konzept zu.
Weniger Touristen und mehr Geschäftsreisende ermöglichen ein schärferes Zielgruppenprofil für Plakatwerbung auf Flughäfen.
Umsatzstarke PlakatstellenPlakatstellen an Flughäfen sind gefragt, denn hier bewegt sich ein kaufkräftiges Publikum. Dank relativ langer Aufenthaltsdauer – ein durchschnittlicher Passagier trifft 85 Minuten vor dem Abflug ein – sind die Kontaktchancen zudem gross. 1998 konnte die Aussenwerbung in den TopTen der europäischen Flughäfen einen Werbeumsatz von etwa 40 Rappen pro Flugpassagier erzielen. Heute sind es in Zürich um die 50 Rappen, während der europäische Durchschnittsertrag wegen des 11. September auf dem Niveau von 1998 verharrt (gemäss Umfrage Compass International Media Ltd.). Je nach Vertrag müssen 66 bis 85 Prozent dieses Umsatzes an die jeweiligen Flughafenbetreiber abgeliefert werden. (mk)
APG hatte mehr GlückDie Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) betreut die Flughäfen Genf und Lugano, in Basel hingegen sind APG, JCDecaux und auch CCP tätig. Während Basel ähnlich wie Zürich im letzten Jahr rund 14 Prozent weniger Passagiere auswies, blieb Lugano beinahe stabil, während Genf leicht zulegen konnte. Noël Grandchamp, Direktor der für Flughafenwerbung zuständigen APG-Tochter Berger SA, zeigt sich mit der Entwicklung «zufrieden». (mk)
Zahl der Flugpassagiere (in Mio.)
2001 2002 Veränderung in %
Zürich-Kloten 21,0 18,0 –15
Genf-Cointrin 7,55 7,62 +1
Basel-Mulhouse 3,55 3,06 –14
Markus Knöpfli
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