Die Fuxpiste

Vertreter der Kommunikationsbranche fanden zu Ostern auch schon zahlreicher den Weg in die Berge. Wen wunderts, schliesslich lockten die Wettervorhersagen zu den Feiertagen auf Balkonien statt zu Sulzschneefahrten.

Vertreter der Kommunikationsbranche fanden zu Ostern auch schon zahlreicher den Weg in die Berge. Wen wunderts, schliesslich lockten die Wettervorhersagen zu den Feiertagen auf Balkonien statt zu Sulzschneefahrten.Die österliche Alpintour sah für Werber so aus: Der Hausberg der jungen Funpeople in Davos ist das Jakobshorn. Gestartet wird jeweils in der «Jatzhütte», wo die lauteste Musik ertönt und die Gäste zu Kampftrinkern mutieren. Dass die Beiz in Sichtweite der Bergbahn liegt, macht Sinn. Das luftige Transportmittel hat schon so manchen vor sturzbetrunkener Talfahrt bewahrt.Im Chalet «Güggel» trifft man die meisten Zürcher. Der ehemalige Szenewirt und Hotelier Philipp Charles setzt auf gute Küche und gepflegte Weine. Die nächste Station vor dem Talgang heisst Fuxägufer und ist ein trefflicher Name für einen Ort, wo Snowboard-Füchse Skihasen jagen. Gegessen wird abends im «Zauberberg», einem der besten Chinesen der Schweiz. Wo sich am Karfreitag auch die stark von UV-Strahlen gezeichnete Crew um Sandra Ulrich und Beat Stähli zum Dinner trafen. Da viele am Tisch aus der Autobranche stammten, wurde entsprechend Gas gegeben. In der Pianobar des Hotel Europe wiederum sass mit Jonathan Cesar ein Musiker am Flügel, den man früher oft im ehemaligen Zürcher Werbertreffpunkt «Splendid Bar» hören konnte.
Sorgten eine schöne Wintersaison lang fürs Wohl der Gäste im Fux: Piazza, Gina und Lorenz (v. l.).
Währenddessen sorgte Chrysler-Marketingleiterin Claudia Meyer pflichtbewusst für Nachschub bei den Sonnenliegen.
Sandra Kaspar (l.), Ex-DDB, und Lilian Brunner von Knaus+Knaus, räkeln sich im stark besonnten Liegestuhl.
Ortstermin Fuxägufer: Stefan Schmidweber (l.) mit Sandra Ulrich, Pickpay, und Beat Stähli, Clear Channel.
Sah über die Ostertage kaum mal eine Schneedecke von oben: Das (Nass-)Snowboard.
Beat Fritsch

Euro RSCG-Beratung für Cap Gemini

Die Unternehmensberatung Cap Gemini Ernst & Young hat Euro RSCG Wnek Gosper in London mit ihrem weltweiten Werbebudget betraut.

Die Unternehmensberatung Cap Gemini Ernst & Young hat Euro RSCG Wnek Gosper in London mit ihrem weltweiten Werbebudget betraut.Euro RSCG setzte sich gegen TBWA, McCann-Erickson und Grey Worldwide durch. Die bisherige Betreuerin, Strawberry Frog, trat nicht an, um das 55 Millionen Franken schwere Budget zu verteidigen. Die Amsterdamer Agentur hatte den Kunden erst 2002 gewonnen und nur eine einzige Kampagne realisiert. Durch die Trennung der Beratungsbereiche von den grossen Wirtschaftsprüfungsfirmen im Zuge des Enron-Skandals ist der Markt in Bewegung geraten. Die meisten dieser Spin-offs haben sich neue Namen gegeben, so etwa Accenture (aus Andersen Consulting) und IBM Business Consulting (ursprünglich PricewaterhouseCoopers, zwischenzeitlich Monday). Die französische Firma Cap Gemini hat das Consulting-Geschäft von Ernst & Young vor drei Jahren übernommen.

Solidarisch bis zur Schmerzgrenze

Pressedistribution In Deutschland wälzen die Verlagshäuser ihre Verluste neuerdings teilweise auf den Zwischenhandel ab. Schon im laufenden Jahr verzichten die Grossisten auf 26 Millionen Euro Erlöse, Tendenz steigend.

Pressedistribution In Deutschland wälzen die Verlagshäuser ihre Verluste neuerdings teilweise auf den Zwischenhandel ab. Schon im laufenden Jahr verzichten die Grossisten auf 26 Millionen Euro Erlöse, Tendenz steigend.Weil die Umsätze der deutschen Verlage stetig weiter einbrechen, müssen die deutschen Pressegrosshändler deftige Margenkürzungen akzeptieren. In diesbezüglichen Verhandlungen fliegen immer wieder die Fetzen, schliesslich geht es um viel Geld. Im Prinzip sogar um die Existenz des deutschen Pressevertriebssystems, das im Wesentlichen in der flächen- deckenden Versorgung durch Gebietsmonopolisten besteht.
Nach einem monatelangen Hauen und Stechen wurden die abgelaufenen Verträge zwischen den Verlagen und dem Grosso nun erneuert. Ein Happyend also – zumindest für die Verlage. Denn die Grossisten müssen in den kommenden fünf Jahren den Gürtel bedeutend enger schnallen. Allein im laufenden Jahr streichen die Pressegrosshändler 26 Millionen Euro weg. Geld, mit dem die mehr oder minder angeschlagenen Verlage nun einen Teil ihres weggebrochenen Anzeigengeschäfts kompensieren können.
Rabiate Methoden
Zu den grossen Gewinnern des Margen-Fights gehört der Hamburger Axel Springer Verlag (ASV). Statt wie bisher 13,3 Prozent gibt es rückwirkend ab Januar für die Grossisten bei Bild nämlich nur noch 10,6 Prozent Rabatt. Zwar erhöht sich die Rabattstaffel während der Vertragslaufzeit (bis Ende 2008) jährlich um 0,2 Prozent. Trotzdem: Auf Grund des neuen Grosso-Vertrags spart Deutschlands umsatzstärkstes Verlagshaus nach Schätzungen von Insidern allein in diesem Jahr satte 5,5 Millionen Euro. Im Fall von Bild hoffen allerdings auch die Grossisten auf Mehrumsätze, und zwar durch die Preisanhebung von 40 auf 50 Cents, die bis Mai sukzessive im Bundesgebiet West durchgeführt wird. Der Einigungsprozess sei schwierig, letztlich aber konstruktiv gewesen, erklärt denn auch ein sichtlich zufriedener Rudolf Knepper aus dem ASV-Vorstand.
Neben Springer (Zeitungen) hat auch die Verlagsgruppe Bauer (Zeitschriften) als zweiter Verhandlungsführer besonders ausdauernd und kräftig an den Preisschrauben gedreht. Der Branchendienst Medien aktuell spricht gar von «der grössten Rabatt-Balgerei aller Zeiten». Weil sich die Auseinandersetzungen über Monate hinzogen, hatte Bauer seine Margen zwischenzeitlich sogar einseitig gekürzt. Proteste und Rechnungskürzungen beantwortete der Hamburger Magazinmulti (TV Movie, Bravo, Neue Revue) knallhart mit Mahnbescheiden. «Da ist eine Menge Porzellan zerschlagen worden», heisst es dazu aus Verhandlungskreisen.
«Ja, die Gespräche über die neuen Konditionen wurden mit einer bislang nicht da gewesenen Unerbittlichkeit geführt», bestätigt Gerd Kapp, Geschäftsführer des in Köln ansässigen Bundesverbands Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten. Nun müssten Wege gefunden werden, mit den hohen Einbussen fertig zu werden. Der Grosso-Geschäftsführer kündigt deshalb den «Wegfall bestimmter Leistungen» gegenüber den Verlagen an. Was das genau bedeutet, will oder kann Kapp derzeit noch nicht konkretisieren. Fest steht: Das Grosso lieferte den Verlagen bislang regelmässige, aktuelle und vor allem äusserst präzise Marktdaten. Wann und wo welches Magazin über die bundesweit verstreuten Ladentische geht – über die Datensysteme der Grossisten haben Bauer & Co. nahezu in Echtzeit Zugriff auf die Abverkaufsquoten. «Gerade im strategischen Bereich sind die Grossisten wichtige Partner», sagt denn auch Lutz Zimmermann vom Hamburger Milchstrasse-Verlag. Bleibt also abzuwarten, welche Gebühren-Neuordnung demnächst auf die Verlage zukommt.
Wieder zusammengerauft
80 Grosso-Firmen beliefern derzeit knapp 117000 Verkaufsstellen im deutschen Markt, Tendenz fallend. Vor drei Jahren noch waren es 91 Grossisten mit rund 200000 Verkaufsstellen (siehe Kasten «Grosso»). Als eine Folge der neuen Rabattregeln rechnet nicht nur der Verband der Grossisten mit weiteren Fusionen und Kooperationen. «Auch uns haben die schweren Anzeigen- und Auflageneinbrüche der letzten Jahre viele Kompromisse abgefordert», hielten die Verlagsbosse bislang dagegen. Nun heisst es plötzlich unisono, «nur gemeinsam können wir die Zukunft meistern». So kündigte Bauer an, zusammen mit dem Grosso «die vorhandenen Absatz- und Erlöspotenziale für Verlag und Grossisten» zu erschliessen. Und Springer will dem Vernehmen nach einen Arbeitskreis zur Optimierung von Qualität und Leistung im Pressevertrieb ins Leben rufen.
Mit vereinten Kräften will man noch näher an den Kunden. Keine einfache Sache. Mit einer Händlerdichte von immer noch 1,4 führenden Geschäften je 1000 Einwohner hält Deutschland, so Ludwig von Jagow vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), nach wie vor einen Spitzenplatz in Europa. Aber vielleicht können ja Aldi, Lidl & Co. helfen. Die Discounter sind seit Jahren die Musterschüler im darbenden deutschen Detailhandel. Nur zum Lesen gibts bisher nichts bei ihnen zu kaufen. Die Gründe: Zu geringe Margen, zu hoher Personalaufwand, zu aufwändige Abrechnungen.
Das soll sich nun ändern. Springer hat zusammen mit dem Grosso eine Vereinbarung mit der Tengelmann-Tochter Plus abgeschlossen. Demnach soll die Bildzeitung ab Anfang Mai in speziellen Containern an den Kassen der 2500 Plus-Filialen aufliegen. Ein zweiter Vorstoss ins Billig-Reich wird derzeit von einem Presse-Container auf dem Aldi-Parkplatz in Neu-Wulmstorf aus lanciert (siehe Kasten «Aldi»).
Das deutsche System der so genannten «Überall-Erhältlichkeit» von Presseprodukten hat also seine bisher schwerste Belastungsprobe überstanden. Zu diesem erfreulichen Ergebnis kam auch eine Anhörung vor dem Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags. Struktur und Aufgabenerfüllung des Presse-Grosso fanden in Berlin Anerkennung und Zuspruch. Ein Sprecher des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) erklärte daraufhin, dass es von Verlagsseite keine Bestrebungen gebe, Grosso-Betriebe aufzukaufen – und bestätigte damit indirekt die Unabhängigkeit dieses Vertriebssystems. Auch Jörg Laskowski, Geschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger, versichert: «Es gibt keinerlei Grund, sich in diesen funktionierenden Wirtschaftskreislauf einzumischen.» Zum vollkommenen Glück fehlt demnach nur noch eines: der Aufschwung im Auflagen- und Anzeigengeschäft.
Der Presse-Container neben dem hoch frequentierten deutschen Einzelhändler Aldi soll mithelfen, die Anzeigenmisere abzufedern.
Zeitschriften aus dem Aldi-ContainerAuf der Suche nach neuen Absatzmöglichkeiten sind Verlage und Grossisten bei Aldi und anderen Discountern gelandet: In Neu-Wulmstorf bei Hamburg steht auf einem Parkplatz vor Aldi Deutschlands erster Presse-Container. Hinter dem Pilotprojekt stecken die Verlagshäuser Heinrich Bauer, Axel Springer und Gruner+Jahr. Sie bieten dort rund 130 Magazine an. Offizieller Betreiber ist der Bauer-eigene Grossist Verlagsvertriebs KG (VKG). Nach einer harzigen Anlaufphase gilt das Projekt intern als geglückt. So spricht VKG-Manager Jens Wegener von «einem System, das gute Umsätze bringt».
Entsprechend sind für dieses Jahr noch vier weitere Teststandorte geplant. Am 6. Mai öffnet auf einem Lidl-Parkplatz in der Nähe von Kassel (Hessisch-Lichtenau) der zweite Presse-Container seine Pforten. Diesmal stehen sogar 150 Zeitschriften von sechs Verlagen (zusätzlich Burda, Spiegel und Milchstrasse) zur Auswahl. Mit dem Kiosk-Container will Wegener dem veränderten Konsumverhalten der Bevölkerung Rechnung tragen: «Die Nähe zu den Discountern ist auf Grund deren hoher Kundenfrequenz in diesen Märkten sehr attraktiv.» (pe)
Das deutsche Presse-GrossoDie 80 deutschen Zeitungs- und Zeitschriftengrossisten erzielten 2002 einen Branchenumsatz von 3,05 Milliarden Euro. Vor drei Jahren lag dieser (berechnet als Abgabepreise an den Einzelhandel ohne Mehrwertsteuer) noch 70 Millionen Euro höher. Interessant ist das aktuelle Ost-West-Verhältnis: Vom letztjährigen Umsatz wurden nur gerade 447 Millionen in den Neuen Bundesländern erzielt.
Das deutsche Grosso hat sich zum flächendeckenden Vertrieb für alle Presseerzeugnisse verpflichtet, stellt deshalb Gebietsmonopolisten und erhält von den Verlagen beim Einkauf Rabatte. Bei diesen Verhandlungen spielen die Verlage Bauer (für Zeitschriften) und Springer (für Zeitungen) die Hauptrolle. Die Produkte dieser Grossverlage sorgen für rund 50 Prozent des Umsatzes. In der zweiten Reihe stehen Gruner+Jahr und Burda. Der Rest folgt weit abgeschlagen. Entsprechend lautet ein ungeschriebenes Branchengesetz: Was die grossen Zwei aushandeln, gilt für alle.
Auf Grund seines Netzes ist das Grosso mit einem Marktanteil von 52 Prozent heute Deutschlands grösster Presseverkäufer. Danach folgen der Bahnhofsbuchhandel (mehrheitlich in den Händen der Valora-Gruppe), der Buch- und Zeitschriftenhandel, der Abo-Verkauf und die Lesezirkel. Das Grosso beliefert zurzeit knapp 117000 Verkaufsstellen und verkaufte 2002 dort fast 3,6 Milliarden Zeitungen und Zeitschriften, rund sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Das Ordersortiment beinhaltet über 4000 Titel. Das durchschnittliche Präsenzsortiment hingegen umfasst etwa 1850 Titel. (pe)
Peter Ehm

Y&R brutzelt für Burger King

Die Fastfoodkette Burger King hat Young & Rubicam (Y&R) zur neuen Leadagentur ernannt.

Die Fastfoodkette Burger King hat Young & Rubicam (Y&R) zur neuen Leadagentur ernannt.Neben der kreativen Führung übernimmt Y&R mit den WPP-Schwesterfirmen Wunderman und Mindshare auch Promotion sowie Mediaplanung und -einkauf. Abgelöst werden Amoeba Marketing und die Interpublic-Agentur Deutsch. Die Spezialbudgets für die Märkte Kinder, Afro-amerikaner und Hispanics bleiben bei den bisherigen Betreuern. Burger King entschied sich für Y&R nach einem Pitch, an dem auch Deutsch, die für Kinderwerbung zuständige Campbell Mithun und Grey Worldwide beteiligt waren. Laut Advertising Age gibt Burger King in den USA rund 340 Millionen Dollar pro Jahr für Marketing aus.

105 gegen Virus-Pläne

Privat-Radios Radio-105-Geschäftsleiter Giuseppe Sacglione will beim Bakom vorstellig werden, um «eine Hintertür zur terrestrischen Verbreitung» von Kabelradio Virus zu blockieren.

Privat-Radios Radio-105-Geschäftsleiter Giuseppe Sacglione will beim Bakom vorstellig werden, um «eine Hintertür zur terrestrischen Verbreitung» von Kabelradio Virus zu blockieren.Entsprechende Befürchtungen hegt er nach einer Aussage von DRS-3- und Virus-Chef Bendicht Luginbühl in der SonntagsZeitung, man werde zwischen den beiden Sendern generell die «Vernetzung nach innen und aussen stärken».

Ruf Lanz gibt Face ein Gesicht

Die Zürcher Werbeagentur Ruf Lanz soll die Werbeflächen von Face ins Gespräch bringen.

Die Zürcher Werbeagentur Ruf Lanz soll die Werbeflächen von Face ins Gespräch bringen.Das Frauenfelder Unternehmen wurde mit «Klommunikation» in Toiletten und Pissoirs bekannt und hat im vergangenen Juli ein Angebot für Marketingaktionen in Beautysalons lanciert. Ruf Lanz gewann die Aufgabe, bei Kreativen und Auftraggebern die Lust auf Werbung abseits der ausgetretenen Pfade zu wecken, in einer Agenturpräsentation. Erste Massnahmen sind für diesen Sommer geplant.

«Eden TV» kehrt zurück

Privat-TV Freunde des schlechten Geschmacks erinnern sich gerne an «Eden TV». Die Sequenzen zwischen den Beiträgen machten Helmi Sigg, Midi Gottet und Guy Landolt zu Comedystars.

Privat-TV Freunde des schlechten Geschmacks erinnern sich gerne an «Eden TV». Die Sequenzen zwischen den Beiträgen machten Helmi Sigg, Midi Gottet und Guy Landolt zu Comedystars.Nun will es das Ur-Team nochmals wissen: Helmi Sigg, Piero Schäfer und Paul Grau wollen das «schräge Magazin» in diesem Sommer auf Star TV erneut auferstehen lassen.

AdRating

Mobitare

MobitareSchön frech, wie JvM/Limmat die Jungdesigner von Mobitare in den Spot hinein möbliert. Ob die da reinpasen, wissen alle, die auf www.werbe woche.ch/adrating klicken.Credit Suisse
Ein Ad-Rater verwechselte die CS-Kampagne mit dem Auftritt einer Privatklinik. Wohl etwas übertrieben. Aber sauber.
Top 47,67%
Flop 52,33%

Cash vorab im Internet

Zeitungen Die Ringier-Wirtschaftszeitung Cash erscheint neu komplett im Internet.

Zeitungen Die Ringier-Wirtschaftszeitung Cash erscheint neu komplett im Internet.Jeweils am Donnerstagmorgen und damit einen Tag vor der Printausgabe stehen alle Artikel im Originallayout online zur Ansicht bereit. Das Angebot mit dem Namen e-Cash ist kostenpflichtig. Für ein Jahresabonnement von e-Cash muss gleich viel bezahlt werden wie für die gedruckte Zeitung. Cash-Abonnenten erhalten für 20 Franken pro Jahr Zugriff auf die Online-Ausgabe. Laut Ringier bildet e-Cash den Auftakt einer engeren Zusammenarbeit zwischen Cash.ch und dem Finanzservice Borsalino.ch, der ebenfalls zu den Ringier-Wirtschaftsmedien gehört.

Swiss Magazine im Steigflug

Inflight-Magazine Obwohl die nationale Airline Swiss weitere Flüge streicht, erhöht das eigene Bordmagazin seine Auflage.

Inflight-Magazine Obwohl die nationale Airline Swiss weitere Flüge streicht, erhöht das eigene Bordmagazin seine Auflage.Die April-Ausgabe des Swiss Magazine erschien in einer Auflage von 130000 Exemplaren. Das sind 30000 mehr als in den Vormonaten. Zudem ist es um 30 Seiten umfangreicher geworden. Die Doppelausgaben kommen gar auf die stolze Zahl von 180000 Exemplaren. Damit liegt die Auflage, die im letzen halben Jahr kontinuierlich sank, sogar noch höher als vor einem Jahr beim Jungfernflug des Inflight-Magazins. Die damalige Auflage betrug 120000 beziehungsweise 160000 Exemplare.Der Grund für den antizyklisch anmutenden Höhenflug: Die Swiss verzichtet seit April auf die Abgabe eines separaten Entertainment Guides (Radio- und TV-Programm an Bord). Dieser wird nun ins Swiss Magazine integriert, was dazu führt, dass es von Passagieren häufiger zur Hand genommen wird. Die Folge: Das Magazin muss viel häufiger ausgewechselt werden.
Trotz Steigerung von Auflage und Pickup steigen die Anzeigenpreise nicht in gleichem Masse mit, denn die Reichweiten sinken weiter. «Wir kämpfen auch», sagt Roger D. Müller, Managing Director der eigenständigen Agentur Swiss Inflight Media, die exklusiv für Swiss Anzeigen und Werbemöglichkeiten auf OnBoard-Gegenständen vermarktet. Immerhin: Im letzten Jahr schrieb das Magazin noch schwarze Zahlen, dieses Jahr aber dürften sie gemäss Müller rot werden. Ein kleiner Trost bleibt: An der Qualität liegt es kaum, wurde das Swiss Magazine doch im Rahmen des Wettbewerbs Best of Corporate Publishing in der Branchengruppe Tourismus und Lifestyle als bestes deutschsprachiges Kundenmagazin ausgezeichnet.
(mk)

SF Info erhält Teletext

SF Info, der Wiederholkanal von SF DRS, hat ab sofort einen eigenen Teletext-Service.

SF Info, der Wiederholkanal von SF DRS, hat ab sofort einen eigenen Teletext-Service.Er informiert auf maximal 250 Seiten über das Programm von SF Info und über aktuelle Neuigkeiten aus den Bereichen Inland, Ausland, Meteo und Sport. Wie der Kanal SF Info selbst ist auch Info-Teletext werbefrei. Eine Ausnahme bildet die punktuelle Bewerbung einzelner Services wie korrespondierende SMS-Dienste.

Zahnzimmermanfank- hauser fährt Jacht

Die Zürcher Werbeagentur Zahnzimmermannfankhauser realisiert einen neuen Werbeauftritt für Pedrazzini.

Die Zürcher Werbeagentur Zahnzimmermannfankhauser realisiert einen neuen Werbeauftritt für Pedrazzini.Die in Bäch SZ domizilierte Jacht- und Bootswerft entschied sich nach einer Evaluation für die Agentur. Die Mahagoni-Runabouts von Pedrazzini gelten als Rolls-Royce unter den Motorbooten.
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