Flott, was die vom Brocki alles holen

Goodwill-Marketing Mit drei Plakaten will Wirz Werbung erneut dem Zürcher Brockenhaus zu einem jüngeren Image verhelfen.

Goodwill-Marketing Mit drei Plakaten will Wirz Werbung erneut dem Zürcher Brockenhaus zu einem jüngeren Image verhelfen. «Im Brocki gibts sowieso nur altes Gerümpel!» Diesem verstaubten Klischee hat der Verein Zürcher Brockenhaus (VZB) letztes Jahr endgültig den Kampf angesagt. Unterstützung bei der Entrümpelung des eigenen Images erhielt der gemeinnützige Verein vom Wirz-Team, das den Kreativbesen «gratis» schwang. Um den Claim «Wir holen alles» auch plakativ zu unterstützen, parkten die Kreativen den Brockenhauswagen vor bekannten Kultur- und Politstätten – dort, wo es wirklich was zu holen gäbe.Heuer gehen sie einen Schritt weiter: Nach den potenziellen Sachspendern inszeniert das Team um CD Matthias Freuler diesmal die Spenden selbst. Dass es zurzeit einiges fürs Brocki abzuholen gäbe, davon ist man an der Uetlibergstrasse überzeugt. Sollte nämlich der Traum vom Fliegen doch eines Tages ausgeträumt sein, bräuchten sich die Swiss-Verantwortlichen immerhin keine Gedanken über die Entsorgung ihrer Flotte zu machen.
Trouvaillen aus dem Irak
Auch beim Schauspielhaus, so lässt ein weiteres Sujet durchblicken, könnte nach Marthalers Abgang einiges zu holen sein. «Wir möchten nicht politisch sein, aber doch mit einem kleinen Augenzwinkern Themen aufgreifen, die aktuell sind», meint AD Sandro Nicotera. Dies gilt auch für das dritte Visual, auf dem der Kleinlaster diverse Portraits von Saddam Hussein geladen hat. Man wolle natürlich nicht «ihn» holen, beteuert Nicotera, sondern mit Ironie zeigen, dass eben der Irak viele Trouvaillen fürs Zürcher Brockenhaus zu bieten hätte. Allerdings wären Geldspenden bis zur Höhe der auf Saddams Kopf ausgesetzten Belohnung sicherlich auch beim VZB willkommen…
Trotz schlechter Konsumentenstimmung blieb der Umsatz des Vereins im Jahr 2002 nur gerade 0,6 Prozent unter dem Vorjahresrekord von rund 2,6 Millionen Franken. Wirkung gezeigt hat auch die Steigerung des Marketing- und Werbeaufwandes um 30 000 Franken: Rund sieben Prozent mehr Kunden schauten sich an der Zürcher Neugasse 11 nach Schnäppchen um. Dass sich Gesamterlös und Besucherzahl nicht linear entwickelt haben, erklärt der Verein damit, dass eben auch seine Kundschaft «zurückhaltender einkaufe». Es sei – leider – eine falsche Annahme, dass das Brockenhaus bei schlechter Konjunktur besser laufe als der übrige Handel.
Goodwill-Marketing Wirz Werbung weiss, wohin mit den Fliegern, wenns trotz British Airways und Lufthansa zu einem neuen Grounding kommen sollte: ab ins Zürcher Brockenhaus. >> Seite 7
Simone Keller

Wochenzeitungs-Pool für die Nordostschweiz

Anzeigenpool Per 1. September schliessen sich 25 Wochenzeitungen der Nordostschweiz und des Bodensee-Umlandes zum NordOstCombi (NOC) zusammen.

Anzeigenpool Per 1. September schliessen sich 25 Wochenzeitungen der Nordostschweiz und des Bodensee-Umlandes zum NordOstCombi (NOC) zusammen.Der Werbepool umfasst neben allen Wochenzeitungen aus dem Verlagshaus Zehnder in Wil auch das Singener Wochenblatt in Singen und Konstanz, den Schaffhauser Bock sowie den Wochenspiegel in Bülach. Die Gesamtauflage beträgt 782814 Exemplare. Vermarktet wird das NOC exklusiv von der Wypag in Bülach und Zürich. Hinter Wypag steht Felix Walder, der bis im März als Verlagsleiter der Schaffhauser Nachrichten tätig war.

Solothurner Tagblatt mit Seite für Grenchen

Regionalzeitungen Anfang August ist das Solothurner Tagblatt der Berner Espace Media Group (EM) erstmals mit der Seite «Stadt und Region Grenchen» erschienen.

Regionalzeitungen Anfang August ist das Solothurner Tagblatt der Berner Espace Media Group (EM) erstmals mit der Seite «Stadt und Region Grenchen» erschienen.Den Schritt nach Grenchen hatte EM bereits an der Bilanz-Pressekonferenz im Mai angekündigt. Mit der Lancierung der neuen Seite erhalten die Haushalte in Grenchen und Bettlach das Solothurner Tagblatt während fünf Monaten gratis zugestellt, wie die SDA meldet.

Unikat für Swisscom Cup

Ab der Saison 2003/04 hört der Schweizer Fussball-Cup auf den Namen Swisscom Cup, nachdem Swisscom Fixnet als neuer Titelsponsor verpflichtet wurde.

Ab der Saison 2003/04 hört der Schweizer Fussball-Cup auf den Namen Swisscom Cup, nachdem Swisscom Fixnet als neuer Titelsponsor verpflichtet wurde.Mit der werblichen Einführung des neuen Namens hat der zuständige Vermarkter Sportart AG die Küsnachter Agentur Unikat betraut. Unikat setzte sich in einem mehrstufigen Pitch gegen vier BSW-Agenturen durch. Erste Massnahmen werden Ende August zu sehen sein, denn am 20. September startet der Swisscom Cup (siehe auch Seite 17).

TV vier ist aus dem Schneider

TV-Programmhefte Vom 18. März bis 16. Juli 2003 war die Vierwaldstätter Verlags GmbH, Herausgeberin des TV-Programmheftes TV vier, in Nachlassstundung.

TV-Programmhefte Vom 18. März bis 16. Juli 2003 war die Vierwaldstätter Verlags GmbH, Herausgeberin des TV-Programmheftes TV vier, in Nachlassstundung.Nun wurde mit einem gerichtlich bestätigten Nachlassvertrag zwischen Gläubigern und Verlag das Verfahren abgeschlossen und die Firma saniert. Dies bestätigte die eingesetzte Sachwalterin BDO Visura Luzern. Verlagsinhaber Rüdiger Hahn konnte nicht erreicht werden. Er hatte sich schon früher optimistisch gezeigt, dass seine Firma die Nachlassstundung «zu 99,9 Prozent überstehen» werde (WW 20/03). (mk)

Neue Vermarkterin für Aktuell und Toxic.fm

Die Werbekunden der St.Galler Lokalsender Radio Aktuell und Toxic.fm werden künftig von der OnAir Werbung AG betreut.

Die Werbekunden der St.Galler Lokalsender Radio Aktuell und Toxic.fm werden künftig von der OnAir Werbung AG betreut.Die Werbekunden der St.Galler Lokalsender Radio Aktuell und Toxic.fm werden künftig von der OnAir Werbung AG betreut. Die neue Vermarktungsgesellschaft geht aus der bisherigen Verkaufsabteilung von Radio Aktuell hervor, die bereits seit Februar auch für das Studentenradio Toxic.fm tätig ist. Sämtliche Angestellte werden übernommen. Neu dazu stösst als Verkaufsleiter Urs Haering, der zuvor für das Standortmarketing Herisau verantwortlich war. Er tritt die Nachfolge von Jürg Mohler an. Die Geschäftsleitung der OnAir Werbung AG liegt bei Radio-Aktuell-Geschäftsführer André Moesch. Die OnAir Werbung AG ist eine Tochtergesellschaft der St.Galler Tagblatt AG, beteiligt sind zudem das Appenzeller Medienhaus, der Appenzeller Volksfreund und Toxic.fm.

Schweizer Bauern wollen sich branden

Landwirtschaft Unter dem Claim «Wir bringen Leben in die Stadt.

Landwirtschaft Unter dem Claim «Wir bringen Leben in die Stadt.Gut gibts die Schweizer Bauern», hat der Landwirtschaftliche Informationsdienst LID des Schweizer Bauernverbandes eine breit angelegte Kampagne gestartet. Die Aktion soll das Bewusstsein für die Schweizer Landwirtschaft und deren Leistungen fördern. Mit diesem Aufbau der Marke «Schweizer Bauern» ist die Agentur Lang Gysi Knoll in Bern beauftragt worden. Die Sujets zeigen, wie für Städter selbstverständliche Produkte wie Pommes Chips oder Crêpe ihren Ursprung nach wie vor auf einem Hof oder zwischen den Ackerschollen haben. Neben den Plakaten sind auch TV-Spots produziert worden.

Ausverkauf bei Bates: Contexta wartet ab

Agenturnetzwerke Als Schweizer Partneragentur des Bates-Netzwerks bleibt Contexta nicht unberührt vom Verkauf der Bates-Mutter Cordiant an die WPP-Holding, wartet aber derzeit die Entwicklung ab.

Agenturnetzwerke Als Schweizer Partneragentur des Bates-Netzwerks bleibt Contexta nicht unberührt vom Verkauf der Bates-Mutter Cordiant an die WPP-Holding, wartet aber derzeit die Entwicklung ab.«Wir sind stark im nationalen Geschäft verankert», betont Managing Director Daniel Hartmann, mit CD Bernhard Abegglen Agenturbesitzer. Weniger als zehn Prozent des Volumens stammen aus der Netzwerkverbindung.

Banken suchen echte Partnerschaften

Sponsoring V Die Jahre des Experimentierens und der Event-Inflation sind vorbei. Schweizer Banken setzen als Sponsoren auf Qualität – und vor allem auf Erfahrung.

Sponsoring V Die Jahre des Experimentierens und der Event-Inflation sind vorbei. Schweizer Banken setzen als Sponsoren auf Qualität – und vor allem auf Erfahrung.Vergleiche unter den Sponsorships der Schweizer Banken lassen sich auf Grund unterschiedlicher Geschäftsmodelle und -netze kaum ziehen. Einige Gemeinsamkeiten sind aber nicht zu übersehen, wie eine kleine Umfrage zeigt. Die grösste von allen: Die Banken haben eine Vorliebe für den Breitensport. Und: Praktisch alle Institute mussten das Sponsoring «den aktuellen Bedürfnissen anpassen», «das Portfolio genauer unter die Lupe nehmen» oder das «Sponsoring-Budget auf das aktuelle wirtschaftliche Umfeld abstimmen», so der Grundtenor.Obwohl laut Urs Wyss, Direktor und Leiter CS Sponsorship & Event Services, «Sponsoring eine lange Tradition bei der Credit Suisse hat und aus der Unternehmenskommunikation nicht mehr wegzudenken ist», dürften die meisten Sponsoring-Verantwortlichen den aufreibendsten Kampf derzeit an den internen Fronten führen, wo es um die Verteilung des Budgetkuchens aus der Marketingdirektion geht. Der Legitimationsdruck führte zu einer zunehmenden Fokussierung der Engagements und lässt die Ansprüche an die Veranstalter steigen. «Auch das Publikum ist selektiver geworden», sagt Wyss.
Keine Budgetumschichtungen
Aber nicht nur auf nationaler Ebene stelle man eine Gesundschrumpfung des Angebots fest, so Wolfgang Goldberg. Der Marketingleiter der Neuen Aargauer Bank (NAB) berichtet vom Trend zu Projekten, die medial zumindest auf regionaler Ebene wirken, wie der Grossanlass «200 Jahre Aargau», das trotz stark gestrichenem Marketingbudget mitgetragen wird. Selbst der Schweizer Verband der Raiffeisenbanken, so Franz Würth, Lei-
ter Öffentlichkeitsarbeit, engagiere sich «weiterhin in nationalen oder markant überregionalen Projekten», während die knapp 500 selbstständigen Mitgliederbanken sich vor allem auf lokales Sponsoring konzentrierten.
Die Budgetkürzungen fürs Sponsoring, die sich parallel zu den Marketingspendings bewegen, erreichten bei den Finanzhäusern in der laufenden Planungsperiode bis zu 30 Prozent. So drastisch diese Einschnitte auf den ersten Blick sein mögen: Wegen zeitlicher Verzögerung und Ausbleiben einmaliger Grossprojekte wie die Expo.02 wird der Konsument die Sparübung der meisten Banken so stark nicht wahrnehmen. Das ist auch gut so, schliesslich weiss jeder Verantwortliche um den potenziellen Imageverlust, der bei kurzfristigen Rück-zügen droht.
Und da es im traditionellen Bankenland Schweiz den meisten Häusern weniger um Brand Awareness und -Familiarity geht, sondern um die Verbesserung bestimmter Imagedimensionen und attraktiver Kontaktmöglichkeiten mit den Zielgruppen, sind die Engagements meist auf langjährige Hospitality-Programme angelegt.
Anders als die meisten anderen Banken, die sehr ähnliche Verteilschlüssel für ihre Sponsoringgelder kennen – 60 Prozent Sport, über 30 Prozent Kultur und der Rest für Sozio- und Bildungsprojekte –, sieht die Gewichtung bei der Zürcher Kantonalbank aus. Hier überwiegen mit 60 Prozent soziale Engagements. 20 Prozent der Gelder fliessen ins Kultur- und Öko-Sponsoring. Ebenso viel wird in den Sport investiert. Zu den erfolgreichen Partnerschaften zählt Fritz Lienhard, Leiter PR, Sponsoring & Events der ZKB, jene mit dem Zoo Zürich und den Züri-Lauf-Cup, die ihre Ziele vor allem deshalb erreicht haben, weil sie authentisch und glaubwürdig wirken. «Gefragt sind jetzt echte Partnerschaften», meint auch Wolfgang Goldberg von der NAB. «Sponsorings entfernen sich immer stärker von der ausschliesslichen finanziellen Unterstützung, weil Sponsoren für ihre Kunden vermehrt Erlebnisse erwarten, die mit Geld allein nicht zu kaufen sind», begründet Urs Wyss das zunehmende Involvment der Sponsoren. Er muss es wissen: Nach 13 Jahren im Sponsoring der CS und mit der international erfolgreichen Formel-1-Property tätig, wechselt er Anfang Oktober die Fronten und wird Geschäftsführer der Grasshopper Fussball AG. Geht es nach der GfS-Sponsoring-Studie 2002, dürfte er auch dort zu den Gewinnern gehören, sehen doch gerade die Banken im Fussball noch grosse Sponsoring-Potenziale.
Gab im Sportsponsoring das Tempo vor: CS für das Sauber Team.
Luca Aloisi

Werbung, die auf der Zunge zergeht

Messe Vom 26. bis 28. August präsentieren rund 300 Aussteller ihre neuesten Entwicklungen an der X’03 in Zürich – einige stellen wir hier kurz vor.

Messe Vom 26. bis 28. August präsentieren rund 300 Aussteller ihre neuesten Entwicklungen an der X’03 in Zürich – einige stellen wir hier kurz vor.Die neue Welt des MobileMarketingIm oft widrigen Umfeld der Märkte sind jene Firmen im Vorteil, die sich rasch, effizient und flexibel auf die sich schnell ändernden Anforderungen einstellen können. Expo Display Service AG bietet dazu die notwendigen, faltbaren Ausstellungs-, Mess- und Präsentations-Systeme. Angeboten werden neben faltbaren Ausstellungssystemen auch Banner und Rolldisplays, faltbare Theken, Counter und sogar faltbare Prospektständer. Auf der X’Event 03 wird der Expo-Up pro vorgestellt. Durch das neue Design lassen sich Prospekte noch besser entnehmen. Diese Hardware wird mehrheitlich in der Schweiz produziert. Dazu bietet die Expo Display Service AG auch umfassende Dienstleistungen und unterstützt ihre Kunden mit CAD-generierten Gestaltungsvorschlägen, mit der Realisation und Produktion von Grafiken sowie zuverlässigem Auf- und Abbau. Der internationale Service an allen wichtigen Messestandorten weltweit ist durch das dichte Expo-Partnernetz in über 50 Ländern gewährleistet. Halle 4, Stand 118
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Gute Werbung schmilzt auf der Zunge
So nimmt man eine Botschaft gerne auf: Mit essbaren Werbeträgern erreichen Kunden der Firma E 575 ihre Zielgruppe auf eine «sympathische und genussvolle Art», wie Andi Meier von der Food-Design-Firma erklärt. Der Hit von E 575 ist zur Zeit ein «Fresh Film». Dieser zuckerfreie Freshmaker mit neuer Rezeptur ist
2 mal 1,5 Zentimeter gross und wirkt als dünnes Plättchen. Sobald der Film auf die Zunge gelegt wird, löst sich der Freshmaker auf und sorgt für angenehme Frische. Die dazu passende Werbebotschaft ist auf eine Schachtel gedruckt, in welcher der Freshmaker abgegeben wird. Neu im Sortiment von E 575 sind auch «Mint Cards» in passenden Formen oder «Slider-Boxes». Neben Grossauflagen gehören auch die Bearbeitung kleiner Bestellungen und individueller Kundenwünsche längst zur Firmenphilosophie. Die Produkte sind trendig, aber auch «professionell, emotional, genüsslich und aktuell für jede Saison». Das Sortiment wird laufend angepasst. Halle 4, Stand 119
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Mehr Erfolg mit Designmobiliar
Durch den Einsatz von trendigen Designmöbeln und Accessoires lassen sich heute Events und Messestände spürbar aufwerten. Durch das automatisierte Planungstool der Andreas Messerli AG kann die Auswahl des richtigen Mietmobiliars online erfolgen.
Bei der Konzeption von Events und Messeständen wird vermehrt nach unkonventionellen Lösungen gesucht. Das Möbelstück hat nicht nur einen funktionalen Charakter, sondern wird immer mehr zum individuellen und kundenbezogenen Element. Es schliesst mit der Formgebung und Materialisierung den konzeptionellen Rahmen eines Corporate-Identity-Auftritts ab. Dabei kann es sich homogen in die Designsprache des Events einbetten oder bewusst als Kontrastfaktor für die nötigen Akzente sorgen. Die Suche nach solchen bestimmten Designelementen erfordert Fachkenntnis und auch Zeit. Wird der Designer einmal fündig, stellt sich schnell die Frage nach Budget und Verfügbarkeit. Von Vorteil ist es darum, wenn man die wertvollen Designstücke mieten kann und nicht kaufen muss.
Mit diesen Anforderungen wurde auch die Andreas Messerli AG, Wetzikon, in den letzten Jahren dauernd konfrontiert. Vor allem der strategische Entscheid, vermehrt im Rahmen von Eventservices für die Eventbranche tätig zu sein, hatte in dieser Hinsicht eine Ausweitung des An-gebots zur Folge. Durch die enge Zusammenarbeit mit führenden Eventagenturen wurde eine grosse Auswahl exklusiven Mietmobiliars zusammengestellt.
Die grosse Erfahrung im Bereich Eventservices hat die Andreas Messerli AG zur Schaffung einer virtuellen Plattform für Ihre Eventpartner bewogen. Auf www.eventmobi liar.com oder www.2rent4event.com kann die Agentur auf eine grosse Auswahl an Eventservices zurückgreifen. Einmal registriert, findet man diverse Mobiliarkategorien wie zum Beispiel Lounge, Eyecatcher, Generalversammlungen und mehr. Auf www.messerli-bau.com/mobiliar steht neu eine erweiterte Mobiliarauswahl an Designklassikern und Trendsettern zur Verfügung. Halle, 4, Stand 115
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Wer richtig sucht, der findet
Da hat man so schnell eine Idee, weiss aber nicht, wo man die passenden Requisiten für ihre stilgerechte Realisation findet. Sind Original Matrix-Brillen oder die berühmten Zähne aus dem Film «Austin Powers» gefragt, kann Starworld weiter helfen. «Kein Event ohne Starworld» wissen Profis, denn bei Starworld Enterprise findet man alles vom Schottenrock über Hawaii-Röcke bis zu Afro-Perücken, Santa-Claus-Kostüme, Girlanden, Oscars und natürlich auch die passende Partymusik. Halle 3, Stand 104
Das richtige Papier für digitalen Druck
Im Zeitraum einer Woche erhielten die Kunden von M-real in zwölf europäischen Ländern dreimal Post, die auf silver digital gedruckt war. «So sah und fühlte der Empfänger direkt, welche Vorteile das Digitaldruckpapier bietet», schreibt M-real. Und die Kunden konnten lesen, was andere zufriedene Anwender über die Qualität dieser Papiere zu sagen wussten.
Diese Serie von geschickt aufeinander abgestimmten Mailings hat nicht nur zu 25 Prozent Rücklauf in Deutschland geführt. Auch die Jury bei den Deutschen Mailingtagen in Nürnberg hat die Idee mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. «Das beste im Digitaldruck produzierte Mailing» wurde von DirectSmile im Auftrag von M-real entwickelt und umgesetzt. Die Kampagne wurde im automatischen Workflow erstellt. Kundennamen und länderspezifische Eigenschaften wurden beim Druck aus der Datenbank übernommen.
Sämtliche Druckerzeugnisse lassen sich mit der Digitaldruck-Technologie für unterschiedliche Empfänger variabel gestalten. Dabei können etwa fotorealistische Elemente in einem Bild zu Wörtern angeordnet werden. Auf einem Blumenbeet entsteht aus den einzelnen Blüten der Name des Kunden.
M-real ist einer der führenden europäischen Hersteller von Feinpapieren, Zeitschriftenpapieren sowie Karton. Seine Papier- und Kartonlösungen sind für Endverbraucher-Verpackungen sowie Kommunikations- und Werbeanwendungen wie Geschäftsberichte und Broschüren zugeschnitten. Europaweit beschäftigt M-real rund 20300 Mitarbeitende. Der Hauptsitz liegt in Espoo, Finnland. In der Schweiz werden Produkte von M-real auch in Biberist gefertigt. An der X’03 werden sie am Stand von Sihl + Eika präsentiert. Halle 5, Stand 134
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Kundenwünsche im grossen Format
Qualitativ hochwertige Farbdrucke in grossen Formaten gewinnen zunehmend an Bedeutung, denn für alle erdenklichen Bereiche des Handels und des öffentlichen Lebens wird es immer wichtiger, durch professionelle Werbung für Produkte, Anlässe und Dienstleistungen aufzufallen. In den meisten Fällen bedarf es für diese Zwecke nur sehr kleiner Auflagen oder Einzelexemplare. Dieser Bedarf eröffnet für Copy-Shops, Druckereien oder Agenturen ein lukratives, neues Geschäftsfeld. Canon hat für dieses Zielpublikum ein Angebot zusammengestellt, das neben dem Grossformatdrucker Canon W7200, Soft- und Hardware, ergänzende Dienstleistungen sowie ein erstes Papiersortiment enthält. Schon ab dem fünften Ausdruck im Format A0 wird bei dieser Aktion Gewinn erwirtschaftet. An der X’03 sind die Grossformat-Drucksysteme von Canon im praktischen Einsatz zu sehen – Broschüren, Flyer und Plakate werden vor Publikum produziert. Ausserdem können sich Besucher fotografieren lassen und zusehen, wie das Bild grossformatig ausgedruckt wird. Halle 5, Stand 170

Bruch mit Folgen

Privat-Radio Energy Zürich verbittet sich jeden Vergleich mit Hitradio Z – auch bei den Hörerzahlen. Das tangiert aber den One-Pool.

Privat-Radio Energy Zürich verbittet sich jeden Vergleich mit Hitradio Z – auch bei den Hörerzahlen. Das tangiert aber den One-Pool.Der Wechsel von Hitradio Z zu Energy Zürich erfolgt radikal: Z sendet derzeit nicht nur Nonstopp-Musik, sondern hat auch den Vertrag mit Publica Data (PD) gekündigt. «Energy Zürich ist etwas total anderes, deshalb starten wir am 15. August ohne Zahlen in den Markt», sagt Michi Frank, Chef von IP Multimedia, die Energy Zürich exklusiv vermarktet. Man kläre derzeit mit PD ab, wann für Energy Zürich die ersten Daten publiziert werden können. PD-Geschäftsführer Rolf Müller bestätigt die Gespräche, doch könnten stichhaltige Zahlen erst «Mitte bis Ende November» publiziert werden.Dennoch meint es Energy Zürich ernst mit dem Neustart bei null: Müller wurde angewiesen, beim Radioplanungstool, dessen Update er demnächst aufschalten wird, keine Hitradio-Z-Zahlen vom ersten Semester 2003 einzutragen. Dies war jedenfalls der Stand der Dinge vor Redaktionsschluss.
Das führt zu Problemen für andere Radios: Wie Hitradio Z wird auch Energy Zürich Mitglied des One-Pool sein. Doch wie soll das Kombi mit den Radios Top, Argovia, Sunshine, Central, 32, Grischa und Ri ohne Hitradio-Z-Zahlen auftreten? Was für Zahlen wird das Planungstool unter One-Pool aufführen? Müller konnte dies noch nicht sagen. Pool-Geschäftsleiter Roland Baumgartner weilt in den Ferien. Möglicherweise ergeht es ihm ähnlich wie Top-Chef Günter Heuberger, der als Poolmitglied keine Kenntnis vom Vorgehen von Energy Zürich hatte.
Frank sieht indes keine Probleme für den Pool, zumal Energy Zürich bis Ende Jahr auf allen gebuchten und ausgestrahlten Spots 30 Prozent gewähre, was auch dem Pool nützen werde (s. S. 23).
(mk)

Kurz vor dem Kaufentscheid

Sonderwerbeformen Goldbach Media steigt ab Herbst in den Werbeverkauf für elektronische Plakate ein und erweitert damit ihr Crossmedia-Angebot.

Sonderwerbeformen Goldbach Media steigt ab Herbst in den Werbeverkauf für elektronische Plakate ein und erweitert damit ihr Crossmedia-Angebot.Wer bisher die elektronischen Medien im Portfolio des Crossmedia-Anbieters Goldbach Media buchte, erreichte die Konsumenten entweder über TV zu Hause, über Radio unterwegs oder über Internet am Arbeitsplatz. Beim Shopping oder auch in der Freizeit ausser Haus, dann also, wenn die meisten Kaufentscheide gefällt werden, war man jedoch mit den Goldbach-Medien kaum präsent.Das ändert sich nun. Goldbach-Vermarktungstochter IP Multimedia (IP) hat mit dem Verkauf von elektronischen Plakaten (12- bis 42-Zoll-Flachbildschirme) in Bars, Läden und Tankstellen begonnen. Die Vermarkterin will ihren Werbekunden die Möglichkeit bieten, Konsumenten kurz vor dem Kaufentscheid anzusprechen. Den Werbekunden stehen derzeit ein Netz und schon bald vier Netze zur Verfügung, über die schweizweit oder sprachregional verschiedene Zielgruppen angesprochen werden können. Ein fünftes Netz ist im Aufbau und zehn weitere sind in Prüfung.
Das bestehende Netz umfasst 76 Swisscom-Shops in der ganzen Schweiz, im Oktober kommen zwei weitere dazu, eines mit 75 Tamoil-Tankstellen und eines mit zwölf Manor-Centern. Das Vierte startet im November und umfasst 50 In-Lokale in Zürich, Basel, Bern, Luzern und St.Gallen. Über die Bildschirme können (Flash-)Spots, Standbilder und (animierte) Grafiken abgespielt werden – meist tonlos. Mit einer Ausnahme: Swisscom hat seine Screens mit Lautsprechern ausgerüstet.
Tabuzone Kassenstation
Bei diesen Netzen sind Bildschirme dort platziert, wo längere Verweilzeiten entstehen: Bei Manor an jeder Waage der bedienten Food-Rayons (durchschnittlich drei bis vier Minuten Wartezeit), bei Tamoil direkt an den Zapfsäulen (drei bis vier Minuten), bei den Swisscom-Shops neben dem Beratungsdesk (elf Minuten) und bei Restaurants in der Regel an der Barwand. Bewusst sind die Screens aber nicht in Kassennähe platziert. «Wer vor der Kasse wartet, hat seinen Kaufentscheid bereits getroffen. Er wird die Warteschlange kaum mehr verlassen wollen», sagt Fredy Grau, Projektleiter bei der IP.
Für den Betrieb der Netze sind die jeweiligen Besitzer zuständig, die IP ist Exklusivvermarkterin, die jedoch bei der Auswahl der Standorte beratend mitwirkt. Sie akquiriert und stellt Sendelisten und Sendematerial zusammen. Unter dem Arbeitstitel «AdScreen» hat sie neben Radio und TV deshalb eine neue Unit mit derzeit fünf Mitarbeitenden aufgebaut, die von Grau geleitet wird. «Dieses Business wollen wir vorantreiben», sagt IP-Chef Michi Frank. Seitens der Werbekunden macht er ein Bedürfnis aus: «Der Kunde wünscht neue Werbekanäle im elektronischen Bereich. Diese bieten wir nun – dazu an überraschenden Standorten. Ein weiterer Vorteil für TV-Kunden: Sie können ihre Spots telquel über die Screens ausstrahlen.» Das Marktpotenzial schätzt Grau auf derzeit 40 bis 50 Millionen Franken pro Jahr, Tendenz steigend. Davon will sich IP mittelfristig einen Anteil von 30 Prozent sichern. Hofft Grau auch auf Alkohol- und Tabakwerbung, die im öffentlichen Raum unter Druck gerät? «Sicher können die Screens ein Ausweichkanal werden. Aber nicht uneingeschränkt, denn das ist eine Imagefrage. Manor etwa will keine Werbung für Alcopops auf den Bildschirmen, Alkoholwerbung an Tankstellen ist zumindest problematisch», ergänzt Grau.
Wo der Konsument zulangt, wird er nun mit Werbung versorgt.
Mehrere Fische im Screen-MarktWerbung auf Screens kennt viele Formen. Das wohl erste nationale Netz lancierte die Post 1997 unter dem Titel Canal Poste. Mittlerweile sind 320 TV-Bildschirme in 200 Poststellen installiert. Seit 1999 betreibt die Post den Verkauf selbst, der Umsatz erhöhte sich von 0,2 Millionen Franken im Jahr 1997 auf eine Million Franken im Jahre 2000 – und stieg selbst 2001 und 2002 weiter auf rund 1,4 Millionen Franken.
Bigscreens (zwischen 10 und 60 Quadratmetern) betreibt die APG-Tochter E-Advertising AG in den Bahnhöfen Zürich, Bern und Genf-Cornavin. Die Firma schrieb 2002 noch rote Zahlen, rechnet dieses Jahr aber mit dem Break-even. Anders Clear Channel Plakanda: Sie hat ihre kleineren Screens am Flughafen Kloten wegen der wirtschaftlichen Situation vorübergehend abgestellt.
Mit interaktiven Screens (Terminals) ist die Zumiker Firma TerminalCompany präsent – bis Ende Jahr sollen 300 von diesen in Jugendherbergen und City-Disc-Läden aufgestellt sein. Den Verkauf besorgt E-Advertising. Weitere Anbieter von Screen-Netzen sind etwa Bison Schweiz AG und Screenimage. (mk)
Netz Standorte Anzahl Screens Hauptzielgruppe Reichweite/ Preis für 20“-
/Standort Monat Spot (4 Wochen)
Manor 12 (schweizweit) 20 – 25 Frauen, 14-54 1 Mio. Pers. 13300.–
Tamoil 75 (schweizweit) 4 – 12 Männer, 14-54 1 Mio. Pers. 17500.–
Swisscom 76 (schweizweit) 1 – 2 Männer + Frauen 450000 Pers. 19052.–
In-Lokale 50 (in fünf Städten 1 Männer, 14-34 400000 Pers. 10380.– der Deutschschweiz)
Quelle: IP Multimedia
Markus Knöpfli
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