«Werbung ist nicht ins Fernsehen abgewandert»

Entgegen der landläufigen Meinung erkennt Medienökonomin Gabriele Siegert weder einen überproportionalen Verlust von Werbevolumina noch eine Schwäche der Gattung Print.

Entgegen der landläufigen Meinung erkennt Medienökonomin Gabriele Siegert weder einen überproportionalen Verlust von Werbevolumina noch eine Schwäche der Gattung Print.WW Die Publigroupe schätzt, dass 70 bis 80 Prozent des Werbevolumens, das die Schweizer Presse seit 2000 verloren hat, wieder zurückkehren. Die restlichen 20 bis 30 Prozent glaubt CEO Hans-Peter Rohner für die Presse verloren. Teilen Sie diese
Meinung?
Gabriele Siegert: Das impliziert, dass diese 20 bis 30 Prozent von anderen Mediengattungen absorbiert wurden. Das sehe ich anhand der Nettoumsätze nicht bestätigt. Es sind keine Werbegelder abgewandert, weder ins Fernsehen noch ins Radio. Es scheint eher der Fall zu sein, dass diese Summen gespart wurden. Das heisst, dass diese Mittel wieder zurückfliessen, auch in Print, sobald Unternehmen wieder mehr Geld in die Werbung stecken.
Die Marktanteile verschieben sich nicht?
Wenn, dann nur ganz langsam. Im Übrigen ist der häufige Vergleich mit dem ausserordentlichen Boomjahr 2000 geradezu fatal, weil dabei fast immer ein Verlust entsteht.
Aber TV hat Marktanteile gewonnen.
Das mag beim Gesamtvolumen der Werbeinvestitionen der Fall sein, die TV-Nettowerbeumsätze jedoch sind nicht relevant gestiegen. Die Verteilung des Werbekuchens hat sich höchstens ein klein wenig verändert. Tatsache ist: Es wurde generell gespart. Und da in der Schweiz ein Grossteil der Werbeausgaben auf Print entfällt, ist es logisch, dass bei einer allgemeinen Sparrunde Print nominal gesehen am meisten Volumen verliert.
Ist Sparen tatsächlich der einzige Grund für die Absenz von Werbung in den Printmedien? Nach wie vor herrscht die Meinung vor, dass Werbung sich weiter ins TV verlagert.
In der Kommunikationswissenschaft gibt es diesen Ansatz schon, eine langfristig kontinuierliche Verschiebung ist aber abhängig von der jeweiligen TV-Landschaft. In der Schweiz wird nach wie vor viel gelesen, darum wird diese Verlagerung sicher nicht im gleichen Ausmass wie in Deutschland, Frankreich oder gar in Italien erfolgen. Die Kommunikationswissenschaft kann diese Bewegung hin zu TV begründen: Emotionale Inhalte lassen sich im TV viel besser vermitteln als im Print. Und da sich bei uns viele Produkte nur noch durch ihren Status oder ihr Image, aber kaum mehr durch funktionalen Nutzen unterscheiden, erhalten nicht nur emotionale Aspekte in der Werbung mehr Gewicht – sondern auch das TV als Transportkanal.
Sie interpretieren den Rückzug der Werbung aus den Printmedien also als Vertrauensverlust?
Nein, ich erkenne nichts, was darauf hindeutet. Print hat bestimmte Qualitäten, beispielsweise können besonders kaufkräftige Zielgruppen nur über diesen Kanal erreicht werden. Solche Vorteile bleiben bestehen.
In welchem Ausmass haben Anzeigenverluste bei Printmedien auch mit wegbröckelnden Leserzahlen zu tun?
Nochmals: Wenn die Wirtschaft spart, ändern auch bessere Leserzahlen nichts. Natürlich kann eine geringere Reichweite geringere Einnahmen zur Folge haben. Dieser Zusammenhang gilt aber nur für einzelne Titel oder allenfalls Titelgruppen, nicht aber für eine Mediengattung. Mit einer Ausnahme: Wenn sich tiefer greifende Trends abzeichnen. Sollten beispielsweise Tageszeitungen junge Leser auch längerfristig an Gratiszeitungen verlieren, werden sie in vier bis fünf Jahren vor massiven Problemen stehen, weil künftige Abonnenten fehlen.
Würde das dann auch zu grösseren Marktanteilsverlusten der Gattung Print führen – oder nur zu Verschiebungen von den Tages- hin zu den
Gratiszeitungen?
In erster Linie zu Verschiebungen innerhalb der Gattung Print. In Deutschland beispielsweise greifen immer weniger junge Menschen zu Zeitungen. Eine Hinwendung zum TV, wie sie dort erfolgt ist, führt langfristig natürlich zu Marktanteilsverlusten für die Gattung Print.
Geringere Einnahmen zwangen Printmedien zum Sparen. Leidet darunter die Qualität?
Das müsste inhaltsanalytisch untersucht werden. Aus meiner persönlichen und wissenschaftlichen Wahrnehmung muss ich das verneinen. Kürzungen machen sich nicht sofort bemerkbar, mit der Zeit aber führen sie zu Qualitätseinbussen.
Werden Konsumenten durch die Abwesenheit von Anzeigen erst recht in den Konsumverzicht getrieben?
Das Konsumverhalten würde sich kurzfristig nicht stark verändern, längerfristig hingegen massiv einbrechen, etwa weil Marken in Vergessenheit geraten. Die Folge: Beim konkreten Kaufakt wird beipielsweise der Preis zum entscheidenden Kriterium – und nicht mehr das Image oder andere Werte. Übrigens: Viele Mediennutzer wären anfangs gar nicht betrübt, wenn Anzeigen wegblieben. Längerfristig würden sie sie wahrscheinlich aber vermissen. Denn es gibt mittlerweile Erkenntnisse aus der Forschung, wonach es Jugendliche immer weniger schaffen, einen 90-minütigen Spielfilm durchgehend zu verfolgen. Manche können sich nicht mehr so lange konzentrieren, sie brauchen die Unterbrecherwerbung geradezu.
Gemäss Mach Basic 2003 scheint Print wieder zu erstarken. Weshalb?
Weil sich die Mediennutzungsgewohnheiten so rasch nicht verändern. Wer gewohnt ist, sich über die Zeitung zu informieren, setzt vielleicht schon mal eine Zeit lang aus, aus Spargründen etwa, aber längerfristig fehlt diesem Leser etwas.
Wie erklären Sie sich die sich öffnende Schere zwischen sinkenden
Auflagen und steigenden oder zumindest gleich bleibenden Leserzahlen?
Dahinter kann ich nur individuelle Sparmassnahmen vermuten: Die Leute haben einzelne Printtitel ausgetauscht. Das heisst, sie haben nach wie vor ein Bedürfnis nach Information. Aber ihre Bereitschaft, dafür zu bezahlen, hat abgenommen.
Gabriele Siegert ist Professorin am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich.
Interview: Markus Knöpfli

Wieder voll in der Wirtschaft

René Lüchinger kehrt zur Bilanz zurück, diesmal als Chefredaktor.

René Lüchinger kehrt zur Bilanz zurück, diesmal als Chefredaktor.«Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige.» Dieses Zitat von Voltaire steht als Claim über der Homepage von René Lüchinger und seiner Firma für Publishing. Gerecht geworden ist Lüchinger dem Leitspruch des Philosophen (und Spötters) in den letzten zwei Jahren mit vier Büchern. «Der Fall der Swissair» ist im Verlag der Bilanz erschienen. Dort wird im Dezember auch ein Buch über den Superbanker und glücklosen Fussballklub-Mäzen Rainer E. Gut erscheinen. Im Auftrag von 23 Ausstellern hat er «Expo.02: Überforderte Schweiz» eine Analyse der Expo zwischen Wirtschaft, Politik und Kultur geschrieben. Der Verlag Orell Füssli liefert in den nächsten Tagen «Bildmarken – Meilensteine der Markengeschichte» in die Buchläden. Daneben hat Lüchinger in seinem Büro an der Zürcher Zollikerstrasse auch zahlreiche Corporate-Publishing-Projekte realisiert.
Eine gute, besser noch: fleissige Bilanz für einen freien Autor. Was lockt den viel beschäftigten Publi-zisten deshalb, seine unternehmerische Freiheit an Zürichs vornehmer Lage wieder aufzugeben, um im Industriegebiet einen Job als Chefredaktor anzutreten? Die Antwort darauf darf man getrost bei Marshall MacLuhan ausleihen: Das Medium ist die Botschaft.
Bereits von Ende der Achtzigerjahre bis 1995 hat René Lüchinger bei der Bilanz gearbeitet, zum Schluss als stellvertretender Chefredaktor. «Das ist ein Blatt, bei dem die Liebe immer noch da ist», meint er. Zwischenzeitlich war Lüchinger Chefredaktor bei Facts. Mehr als 50 Mitarbeitende hat der Wirtschaftsjournalist dort gemanagt.
Die Organisation der Bilanz wird im Vergleich dazu etwa der Leitung eines grösseren Ressorts entsprechen. Und auch sonst ist der neue Chef beim Monatsmagazin mit ganz anderen Fakten konfrontiert. «Facts ist hauptsächlich an einer jüngeren Zielgruppe orientiert. Bilanz ist ein Blatt, das sich eher an Arrivierte richtet.» Leute also, die normalerweise gebildet sind, den Unterschied zwischen Ebit und Ebitda kennen und folglich noch mehr als andere unter Zeitknappheit leiden. Wer mit einem redaktionellen Beitrag die Lebenszeit dieser Leute beanspruchen will, muss viel bieten: Das Thema muss passen, die Recherche soll profund und die Lektüre lustvoll sein.
«Die Bilanz hat als Marke in der Wirtschaftswelt einen sehr guten Namen», ist Lüchinger überzeugt. Noch mehr als vor der Jahrtausendwende möchte er die Vorteile eines Monatstitels pflegen: Profunde Recherche mit einem Schuss Glamour – und den journalistischen Treibsand den aktuellen Medien überlassen. Dazu will er drei Kernzielgruppen ansprechen: Das wirtschaftliche und politische Establishment, Wirtschaftsinteressierte auf ihrem Weg nach oben. Ein scharfes Auge will Lüchinger auch auf die Frauen werfen: «Es gibt heute sehr viel mehr Frauen, die in der Karriere stecken. Die sollte man beim Themenmix besser berücksichtigen.»
Lüchinger hat in Basel und Freiburg i.Br. Geschichte, Wirtschaft und Politikwissenschaft studiert und wollte politischer Journalist werden. Er merkte aber schnell, «dass die Wirtschaft und nicht die Politik die Triebfeder der Gesellschaft ist». Als die Badische Zeitung ihm ein Angebot im Wirtschaftsressort unterbreitete, wertete er es darum als «sackspannend». Auch bei der damaligen Schweizerischen Politischen Korrespondenz hat er später im Ressort Wirtschaft gearbeitet, bevor ihn Andreas Z’Graggen das erste Mal zur Bilanz holte.
Mit der Rückkehr zur Bilanz unterbricht er seine Karriere als Buchautor, denn «Chefredaktor ist ein Fulltimejob, und Bücher kann ich noch mit 60 schreiben». Gleichviel, die verlagseigene Buchreihe will er «dringend weiter pflegen». Diese Sachbücher im Wirtschaftsbereich seien einer von mehreren Assets der Marke Bilanz.
Lüchinger ist mit einer deutschen Journalistin verheiratet und hat zwei Kinder. Er pflegt einen weiträumigen Freundeskreis, da er vor seinem Studium in Madrid die Matura gemacht hat. Sein Vater war dort Produktionsleiter eines Schweizer Unternehmens und gewährte ihm erste Einblicke in die Welt der Wirtschaft.
René Lüchinger, der neue Bilanz-Chefredaktor, wirft auch ein scharfes (Themen)Auge auf Frauen, die mitten in ihrer Karriere stecken.
Andreas Panzeri

JobChange

Beatrice Tschanz, Kommunikationsleiterin von Centerpulse, verlässt das Unternehmen im Zug der Übernahme durch die amerikanische Zimmer-Holding auf die Generalversammlung vom 9. Oktober. Die ehemalige Swissair-Kommunikationschefin ist seit September 2

Beatrice Tschanz, Kommunikationsleiterin von Centerpulse, verlässt das Unternehmen im Zug der Übernahme durch die amerikanische Zimmer-Holding auf die Generalversammlung vom 9. Oktober. Die ehemalige Swissair-Kommunikationschefin ist seit September 2001 bei Centerpulse tätig. …
Anfang September haben das Grafik- und Webunternehmen Innpublish in Celerina und die Agentur Sport- und Eventmarketing Silvaplana ihre Geschäfte zusammengelegt. Als Büro 4 Werbe AG sind sie neu in St. Moritz ansässig. Unter dem Motto «Werbung im Quadrat» bieten Geschäftsführer Gian Reto Melchior und Marketingchef Daniel Bosshard klassische Werbung sowie Dienstleistungen für Internet und Druckvorstufe an. Verwaltungsratspräsident wird Jürg Capol, zuvor Kurdirektor von Silvaplana und Marketingchef der Skiweltmeisterschaft 2003 in St.Moritz.
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Die Zürcher Werbeagentur Grey baut ihre Kreation aus. Seit Anfang September wirkt Charles Blunier als Art Director für die Agentur. Blunier war zuvor unter anderem bei Jung von Matt/Limmat, DDB Schweiz und zuletzt bei McCann-Erickson tätig.
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Sabine Rüthemann ist zur neuen Beauftragten für Information und Kommunikation des Bistums St.Gallen gewählt worden. Sie ersetzt Rosmarie Früh, die Ende Jahr in Pension geht. Rüthemann, die zurzeit als Redaktorin für Der Toggenburger arbeitet, wird die Stelle am 1. Dezember antreten.
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Kurt-Emil Merki hat die Leitung des Ressorts «Gesellschaft» bei der Boulevardzeitung Blick per 1. September aufgegeben. Er hatte erst Anfang Mai das Ressort «Show» übernommen und zum Ressort «Gesellschaft» ausgebaut. Zuvor war er Medienredaktor der Mittelland Zeitung. Merkis Nachfolger wird Blick-Auslandchef Daniel Steil.
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Eva Herrmann ist neue Leiterin der deutschsprachigen Redaktion von Swissinfo/Schweizer Radio International (SRI). Sie hat Anfang September Alexander Künzle abgelöst, dessen Stellvertreterin sie seit 2001 war. Künzle betreut künftig die Bereiche Wirtschaft und Tourismus der deutschsprachigen Swissinfo-Redaktion.

Publicis gewinnt zusätzliches UBS-Budget

Die Zürcher Werbeagentur Publicis ist von der UBS mit einem neuen Projektetat betraut worden. Sie setzte sich in einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation durch.

Die Zürcher Werbeagentur Publicis ist von der UBS mit einem neuen Projektetat betraut worden. Sie setzte sich in einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation durch.Publicis entwickelt für die Grossbank eine neue Kommunikationswelt für den Bereich Institutionelle Anleger.

«Völlig neue Spot-Sprache»

Seit 32 Jahren betreut Heye-CEO Jürgen Knauss McDonald’s Deutschland. Er hat mit seiner Agentur das neue Konzept für die Marke McDonald’s definiert und die weltweite Kommunikation realisiert.

Seit 32 Jahren betreut Heye-CEO Jürgen Knauss McDonald’s Deutschland. Er hat mit seiner Agentur das neue Konzept für die Marke McDonald’s definiert und die weltweite Kommunikation realisiert.WW Herr Knauss, Sie haben sich mit Ihrer Idee «I’m lovin’it» oder «ich liebe es» weltweit gegen 14 grosse Agenturen durchgesetzt. Der grösste Meilenstein in Ihrer Karriere?
Jürgen Knauss: Besonders gut finde ich, dass wir drei so genannte Klischees ad absurdum geführt haben. Erstens: Es ist nicht richtig, dass man für ein so umfangreiches Projekt generell teure Kreativstars einkaufen muss. Wir haben unsere hauseigene Kreativabteilung und junge Talente eingesetzt. Zweitens: Es ist nicht richtig, dass man auch nach 32 Jahren McDonald’s-Werbung ausgebrannt und lahm ist. Und drittens: Es ist nicht richtig, dass man ein Büro an der Madison Avenue haben muss, um gute Werbung zu machen.
Eine kreative Antwort, aber keine emotionale. Tragen Sie nicht etwas
zu viel Unterstatement?
Natürlich bin ich stolz, wenn man im Wall Street Journal oder in der Times zitiert wird.
Welche Image- und Umsatzimpulse muss die neue Kampagne erfüllen?
«I’m lovin’it» ist mehr als eine neue Kampagne. Es ist eine neue Unternehmensstrategie, auf die McDonald’s setzt. Das ist sehr mutig, und ich bin überzeugt, dass wir Erfolg haben werden. McDonald’s wird in vielen Bereichen Neuland betreten. Von der Partnerschaft mit Justin Timberlake bis hin zum Store-Manager, der die neue Ausrichtung verstehen und leben muss.
Was ist wirklich neu an einem kreativen Auftritt, der beim Slogan statt Gross- nun Kleinschreibung
verwendet?
Neu ist die Tatsache, dass sich der Konzern auf einige Fragen harte, aber ehrliche Antworten gegeben hat. Eine der Antworten hiess: Man mag, man liebt McDonald’s nicht mehr so wie früher. Also heisst die Folgerung: Sieh zu, dass sie dich wieder lieben. Und weil diese These für alle Kunden und alle Mitarbeiter gelten muss, lautet unser logischer Claim: «I’m lovin’it», auf deutsch etwas kürzer «ich liebe es».
Und warum die Kleinschreibung?
Weil bei uns immer der Konsument im Mittelpunkt steht. Wir schreiben klein, um auf unsere Kunden gross zu wirken.
Wie schafften Sie es, als deutscher Kreativer dem Board eines US-Konzerns eine Kampagne zu verkaufen?
Das war relativ einfach. Unsere Kampagne formuliert genau die Ausrichtung von McDonald’s: Weg von einem Schnellrestaurant, hin zu einer Lifestyle-Company.
Der Kunde hat aber immer weniger Lust auf Big Mac. Und das weltweit.
«I’m lovin’it» ist kein Heiratsantrag, sondern ein ehrliches Bekenntnis, um mit neuer Aufmerksamkeit, neuen Angeboten und im neuen Outfit um den Kunden zu werben.
Neue Uniformen, neue Menüs, neuer Leitspruch sind in Summe keine
markenrelevante Neupositionierung.
Sie sind eine neue Unternehmensstrategie. Aber wir bitten um etwas Geduld. Am 2. September 2003 fand in München die Weltpremiere der Kampagne statt. Nun müssen alle Mitarbeiter in fünf Kontinenten verstehen, was es heisst, sich stärker und intensiver um den Kunden zu kümmern. Dann müssen es Millionen von Kunden verstehen. Aber der schwierige theoretische Teil unserer Hausaufgaben ist gelöst. McDonald’s «I’m lovin’it» ist ein neuer Begriff, der sowohl faszinierenden Lifestyle als auch dynamischen Einzelhandel beschreibt. Ein interessanter Spagat, der jetzt schon die Konkurrenz in helle Aufregung versetzt, denn «ich liebe es» kann man weder nachmachen noch verunstalten. McDonald’s ist eben einfach gut.
Wann und wie ist der Launch der McDonald’s-Kampagne in der
Schweiz geplant?
Der Launch in der Schweiz wird wirklich aussergewöhnlich. Wir unterstützen dort unsere Kollegen von DDB. Im Mittelpunkt unseres Konzepts steht der Konsument und damit natürlich auch seine Sprache. Der Hip-Hop-Song hat in der Schweiz folglich deutsche, italienische und französische Zeilen.
Was soll die Schweizer Kunden sonst noch beeindrucken?
Wir haben für die TV-Spots eine völlig neue Bildsprache entwickelt. Ich nenne die Motive i-Stories, Geschichten, bei denen das Auge zuerst das Sujet und dann den Text begreift. Und wie wir von DDB wissen, wird neben TV-Spots auch die Printwerbung eine starke Rolle im Schweizer Mediamix spielen
Sie gestalten seit 32 Jahren die Kommunikation von McDonald’s.
Kennen Sie noch alle Claims und die dazu passenden Melodien?
Aber selbstverständlich (beginnt zu singen). «Leg’ mal eine Pause ein», das war 1972 unser erster Song, den wir aus Amerika übernommen haben. Dann kam unser erster eigener Song (singt weiter): «Denn so ist McDonald’s, essen mit Spass». Gross war auch unser Erfolg mit der Sängerin Robin Beck, die sang: «McDonald’s ist einfach gut». Nicht zu vergessen unser Song, der von 38 Ländern übernommen wurde: «Every time a good time». (Pause) Ja, wir haben der Welt schon immer Gutes geschenkt.
Liebeserklärung an eine Fastfood-Kette: Die wohl teuerste Kampagne des Jahres wurde in Deutschland konzipiert und realisiert.
Der alte Mann und das MehrSelbstbewusstsein und Understatement sind die besonderen Kennzeichen von Jürgen Knauss. In dieser Kombination hat er Heye & Partner aus Unterhaching bei München in der grossen weiten Werbewelt als Marke positioniert. Knauss, 65 Jahre alt und «graue Eminenz» der Werbeszene, sagt: «Ich bin Teammitglied, nicht mehr und nicht weniger.» Der Hobby-Golfer und Cohiba-Raucher gilt als gnadenlos, besonders gegen sich selbst. Vom Grafiker hat er sich hochgearbeitet zum CEO. Ausserdem sitzt Jürgen Knauss im Board of Directors von DDB. McDonald’s zieht sich wie ein roter Faden durch seine Arbeit. Seit 32 Jahren. Egal, wer in den Staaten als Chef-Koch regiert, wenns anbrennt, wird «Jurgen» eingeflogen. Mit seinem Dauerkunden gewann er jetzt so etwas wie die Worldwide-Champions-League. (pe)
Interview: Peter Ehm

Cash schon donnerstags

Wirtschaftspresse Cash macht einen Schritt auf sein Publikum zu: Ab dem 25. September wird der Erscheinungstag vom Freitag auf den Donnerstagmorgen vorverlegt, wovon sich die Wirtschaftszeitung mehr Leser verspricht.

Wirtschaftspresse Cash macht einen Schritt auf sein Publikum zu: Ab dem 25. September wird der Erscheinungstag vom Freitag auf den Donnerstagmorgen vorverlegt, wovon sich die Wirtschaftszeitung mehr Leser verspricht.Gleichzeitig sind auch inhaltliche Attraktivitätssteigerungen angesagt. Der Investteil wird ausgebaut, das farbliche Konzept überprüft.

Illustrierte Schweizer Lesemillionäre

Zeitschriften Deutschschweizer Magazine haben im vergangenen Jahr mehr als 800000 neue Leserinnen und Leser hinzugewonnen.

Zeitschriften Deutschschweizer Magazine haben im vergangenen Jahr mehr als 800000 neue Leserinnen und Leser hinzugewonnen. Die Entwicklung bei den Deutschschweizer Zeitschriften gibt Anlass zu Optimismus: Viele Titel haben ihren Leserkreis bemerkenswert ausgeweitet. Addiert man den Zufluss an neuen Lesern der dreizehn wichtigen Magazine, ergibt sich gegenüber dem Vorjahr die stattliche Zahl von über 800000 zusätzlichen Leserinnen und Lesern.Die Aufwärtsentwicklung bedeutet ein abruptes Ende des bisher
negativen Trends. Hatten doch in den beiden vorangegangenen Jahren praktisch alle Titel Leser verloren – mit ganz wenigen Ausnahmen. In der aktuellen Ausgabe der Wemf-Studie weisen nun viele Titel sogar mehr Leser aus als im Rekordjahr 2000. Dabei haben vor allem die Spitzenplätze zugelegt: Von den zehn leserstärksten Deutschschweizer Zeitschriften haben deren acht signifikant Publikum gewonnen. Aber auch weiter unten in der Rangliste gab es zum Teil respektable Zugewinne.
Weltwoche mit 40 Prozent mehr
Keine Überraschung ist die Leserentwicklung bei der Weltwoche, die ihren Vormarsch bereits im November kommuniziert hatte. In der Zwischenzeit sind nochmals 17000 Leser hinzugekommen. Damit hat das Blatt seit der Umwandlung von der Zeitung zum Magazin um rekordverdächtige 39,5 Prozent (+91000) auf 434000 Leser zugelegt.
Die drei leserstärksten Deutschschweizer Zeitschriften – Schweizer Illustrierte, Beobachter, K-Tipp – legten alle in vergleichbarem Ausmass zu. Ein wichtiges Etappenziel hat dabei die Schweizer Illustrierte erreicht: Mit neu 1,067 Millionen Lesern meldet sie sich zurück im Kreis der Leserschaftsmillionäre. Gelungen ist ihr der symbolträchtige Schritt dank einer Zunahme der Leserschaft um 76000 (+7,8 %).
Noch ein wenig stärker waren die Gewinne auf den beiden vordersten Rängen. Der K-Tipp verbesserte sich um 87000 Leser (+8,6 %) auf neu 1,104 Millionen. Der langjährige Spitzenreiter unter den Deutschschweizer Zeitschriften, der Beobachter, legte nochmals um 77000 (+7,4 %) auf neu 1,122 Millionen Leser zu.
Hauptgewinnerin unter den traditionellen Zeitschriften ist die Schweizer Familie. Auch sie verspürte mit zusätzlichen 98000 Lesern (+17,1 %) Aufwind wie nie zuvor. Der Sprung auf neu 672000 Lesende ist vor allem der zusätzlichen Auflage nach der Integration des Abostammes des verblichenen Meyer’s zu verdanken.
Zulauf für Gesundheitstitel
Ebenfalls in blendender Verfassung präsentiert sich das deutsche Geo, das bereits seit Jahren den vierten Rang unter den Zeitschriften der Deutschschweiz besetzt. Seit der Einführung des Schweizer Splits vor zwei Jahren hat das Heft erneut deutlich mehr Lesepublikum angesprochen. Aktuell sind weitere 82000 Leser (+10,1 %) hinzugekommen. Mit insgesamt 897000 Lesern ist sein Abstand zu den Leserschaftsmillionären erneut geschrumpft.
Bemerkenswerte Leserverschiebungen gabs in der Kategorie Gesundheitstitel. Gesundheit-Sprechstunde legte um 67000 Leser (+12,5 %) zu. Mit neu 601000 Lesern steht das rasch wachsende Heft aus dem Hause Ringier bereits dicht hinter dem Klassiker Puls-Tipp. Der Abstand beträgt lediglich noch 34000. Das Überholmanöver ist nur deshalb nicht gelungen, weil auch der Puls-Tipp kräftig gewonnen hat – zusätzliche 57000 Leser (+9,9 %) kann das Heft verbuchen.
Ein weiterer Überflieger war die Saison-Küche. Mit 23,7 Prozent mehr Lesern (+91000) hat sie den grössten prozentualen Zuwachs aller Zeitschriften erzielt. Harzig gestaltet sich indes der Publikumsaufbau für Kochen aus der AZ Medien Gruppe, das im Frühjahr 2002 erstmals erschien. Wenige Monate später hatte das Heft den Abonnentenstamm der eingestellten Chuchi und auch deren Leserzahlen übernommen. Verglichen mit jenen Werten, landet das erstmals in der Mach Basic publizierte Kochen nun um genau 20 Prozent (–69000) tiefer bei 276000 Lesern. Ueli Eckstein, stellvertretender CEO der AZ Medien Gruppe bleibt optimistisch: «Kochen wird im nächsten Jahr sicher die Auflage steigern», sagt er.
Good News gibts für Facts, dessen Lesergewinn zwar knapp nicht signifikant ist. Trotzdem verweisen die zusätzlichen 37000 Lesenden (+7,6 %) auf einen Aufwärtstrend. Weitere Gewinner in der langen Liste der aufstrebenden Deutschschweizer Zeitschriften: Das Programmheft TV 7 legte um 51000 Leser (+13,2 %) zu und war damit der TV-Titel mit dem besten Ergebnis. Ebenfalls gut abgeschnitten hat die Glückspost, die zusätzliche 40000 Leser (+8,9 %)verzeichnet.
Zugelegt hat auch der Spiegel, der weitere 32000 Leser (+18,4 %) zu seinem helvetischen Publikum zählen kann. Auch der Griff zu deutschen Frauenblättern bleibt im Trend: Brigitte steigerte ihre Leserschaft um 24000 (+14,8 %). Gleichzeitig verpasste der Zuwachs der Annabelle (+31000 Leser) die Schwelle zur Signifikanz nur knapp.
Die einzige Ausnahme in der sonst von hoher Stabilität gekennzeichneten Westschweizer Zeitschriftenlandschaft bildet Bon à Savoir. Das von Hans Räz herausgegebene Heft hat signifikant um 41000 (+13,5 %) auf neu 344000 Leser zugelegt. Mit der respektabel hohen Reichweite von neu 25,9 Prozent hat das Blatt bereits eine fast so starke Penetration wie das Schwesterblatt K-Tipp (27,6 %).
Daniel Schifferle

Coop plant Relaunch

Mitgliederpresse Bei der Coop-Presse denkt man an ein Facelifting auf Anfang 2004.

Mitgliederpresse Bei der Coop-Presse denkt man an ein Facelifting auf Anfang 2004.Wenn ab Neujahr alle drei Sprachausgaben der Coop-Zeitung durchgehend vierfarbig gedruckt werden, will man die neuen Möglichkeiten auch für die Redaktion des Wochenblatts nutzen. Bereits arbeitet der Zeitungsdesigner Clemens Barmettler an einem Relaunch, bestätigt Karl Vögeli, Leiter Coop-Presse. Das geliftete Blatt werde anfangs 2004 erscheinen – weiterin im Tabloidformat. Mehr wollte Vögeli nicht preisgeben. «Wir wollen schliesslich nicht von der Konkurrenz kopiert werden, denn dort arbeitet man derzeit ebenfalls an einem Relaunch», sagt er mit Blick auf den Migros-Brückenbauer. (mk)

So viele Rekorde in einer Woche

Den ersten Rekord letzte Woche gabs am Radioday.

Den ersten Rekord letzte Woche gabs am Radioday.Beinahe 700 Gäste hatten sich angemeldet, was auch mit den No-Shows immer noch eine beachtliche Zahl ergab. Marc Savary, Radiokoordinator bei SRG SSR Idée Suisse, und Branchenkollege Martin Muerner, Sendeleiter Radio Berner Oberland und Vizepräsident des Privatradioverbands, war die Freude anzusehen. Die beiden sind Co-Geschäftsführer des Radioevents im Kongresshaus.
Vergeben wurde dabei der Preis «Radio of the Year». Dieses Jahr ging er nicht an eine, sondern an 20 verschiedene Radiostationen, die allesamt mit dem Titel «Radio Pioneer» ausgezeichnet wurden. Es sind die Sender, die vor 20 Jahren mit staatlichem Segen in den Äther gingen. Grund genug für Alt-Bundesrat Léon Schlumpf, die Ehrung selbst vorzunehmen. Mit Adolf Ogi konnte man gleich noch einen weiteren Ehrengast begrüssen. Er wohnte dem nachmittäglichen, von Markus Gilli moderierten Polittalk bei.
Eine Premiere gabs auch. Euro-RSCG-Chef Frank Bodin outete sich als Buchautor. Bodin, sonst eher bekannt als gestaltender Künstler, begnadeter Pianist und Vater der «herzigsten und intelligentesten Töchter von Zürich», zeichnet als Urheber des Büchleins «Bilder fürs Ohr». Wer allerdings einen
expressionistisch eingefärbten Roman mit autobiografischem Hintergrund erwartet, täuscht sich. Es handelt sich um ein essenzialistisches Argumentarium pro Radiospot mit entsprechenden Anleitungen. Was durchaus Sinn macht, plädierte Bodin unter dem Titel «Cross-Media verlangt nach Cross-Work» doch auch in einem Workshop für eine stärkere Kooperation aller Beteiligten bei Radiospots, insbesondere aber zwischen Mediaplanung und Kreativen.
Rekordfete auch bei Guye Benker im Seefeld. Die Partys im Garten der schönen Jugendstilvilla im Seefeld sind legendär. Ein hochwertiger Event, nie überfüllt und mit genug von allem. Und die Namen auf der Gästeliste sind handverlesen. So erstaunt es nicht, dass Star-DJ Dani König die Premiere seiner neuen Band DKIII bei Guye Benker ansetzte. Denn Christophe Guye, bekannter und gewiefter Kommunikator, zählt praktisch tout Zürich zu seinem Bekanntenkreis – und dazu ein paar Wettergötter. Schon wieder konnte er bei angenehmen Temperaturen Hof halten. Und weil Guyes Partner André Benker früher CD bei Wirz war, ist das Fest auch eine Art Get-together von Wirz-Ehemaligen. Dank den ADs Valentina Herrmann und Barbara Strahm, Producer Patrick Senn, Texter Peter Rettinghausen, Thomi Ramseier und Kerstin Reulen (zur Beruhigung der Wirz-Geschäftsleitung: Kerstin ist nur temporär Ex-Wirz, sie geht lediglich in die Ferien) ist uns ein einmaliges Ehemaligenfoto gelungen. Advico-CD Markus Tränkle und ein paar weitere hatten nicht mal mehr Platz darauf. Noch nie sah man im Garten an der Klausstrasse so viele Gäste. Und auch noch nie so viele werdende Väter in der Geschäftsleitung von Guye Benker. Wer von den zweien allerdings diesen Freuden entgegenschaut, hat uns derjenige welcher, verboten zu verraten.
Ein weiterer Rekord: So früh kam die Polizei noch nie. Schon um 22.48 Uhr standen zwei Jungpolizisten im Garten und suchten verzweifelt den Chef. Den beiden war sichtlich unwohl – ihrem Gesichtsausdruck nach hätten sie lieber selbst ein bisschen mitgefeiert als Stunk zu machen. Nach kurzer Verhandlung gabs schliesslich eine Karenzfrist von zehn Minuten.
Vor allem dem überzeugenden Charme von Jris Possa und Guye-Benker-Beraterin Sibylle Siegrist war es zu verdanken, dass dann die Band um halb zwölf noch mals eine Zugabe gab. Was wiederum die Ordnungshüter auf den Plan rief. Allerdings nicht die Jungtürken, sondern eine gestrenge Polizistendomina samt angegrautem Feldwebel, die beide redlich versuchten, möglichst böse dreinzuschauen. Nach Bezahlung einer Ordnungsbusse von 100 Franken und der Überreichung einer Einladung (siehe Einladungstext!), konnten aber auch sie sich zu einem Lächeln durchringen. Noch recht lange hielten es die Gäste ohne Musik aus. An der Bar wurden Sprüche geklopft, dass sich die
Balken bogen; und Motorboot-Besitzer Christophe Guye verhielt sich auch an seiner Party wie ein echter Kapitän. Vorbildlich verliess er als Letzter zusammen mit der Barmaid, einem unter Hochspannung stehenden Werber (dessen Bruder in den Nationalrat will) und dem Shortlistautor viele Minuten nach Mitternacht die Partylocation.
Beat Fritschverschlug es letzte Woche an den Radioday und an die traditionelle Garten-party der Werbeagentur Guye Benker. Massig Leute hatte es an beiden Events; und an beiden Orten konnte man gegenüber der letztjährigen Austragung massiv zulegen. Qualität (nicht nur aus Küche und Keller) scheint auch in der Werbebranche nach wie vor ein Erfolgsgarant zu sein. Eine Maxime, die sich alle mal zu Herzen nehmen sollten, die in dieser Branche Partys veranstalten!
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsszene zu ihren Anlässen trifft, orten wir an den verschiedensten Veranstaltungen. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten (info@ werbewoche .ch). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch
Radioday im Kongresshaus ZürichAdolf Ogi, Ex-Medienminister, ehrte den Radioday mit seiner
Anwesenheit.
Marc Savary (l.), SRG, und Martin Muerner, Radio BeO – Konkurrenten im Tagesgeschäft, für den Radioday jedoch im selben Boot.
Die beiden ASW- und Radioday-Werber Benno Frick und Jürg Metz mit Peter Grob (v. l.), ASW-Geschäftsführer.
Waren in fachliche Diskussionen vertieft: IHA-GfM-VR-Präsident Elmar Wohlgesinger und SWA-Geschäftsführer Jürg Siegrist (r.).
Rolf Müller (l.), Publica Data, mit deren Gründer Matthias Steinmann, und Vanessa Meister, Leiterin Internet beim SRG-Forschungsdienst.
Steckten die Köpfe zusammen: Radioday-Moderatorin Anna Maier mit Pierre C. Meier, Chefredaktor des Media Trend Journal.
CEO Michi Frank (l.) und Marcel Bosshard (r.) von IP Multimedia mit Buchautor und IPM-Werber Frank Bodin.
Anton Schaller (l.), Barbara Stöckli vom MAZ – die Schweizer Journalistenschule, und Walter Rüegg, SF DRS.
Kein Radio ohne gescheite Technik, sagte sich Radiomann Mike Gut (r.) und gesellte sich zu Peter Matter von Sumatronic.
Sandro Prezzi, Optimedia, Kommunikationsspezialist René Grossenbacher von Publicom und Wemf-Forscher Harald Amschler (v. l.).
Roman Gasser von der Viva AG für Kommunikation mit Adi Holzer von RadioFactory und Radiotele-Chef Bruno Oetterli (v. l.).
Ob Silvia Baer (l.), Eurocentres, und Ursula Bolliger, Tetractiv, schon Kundinnen von Publicis sind? «Noch nicht!», meinte Dani Krieg.
Das Belcom-Team Richi Gasser und Rita Meyer mit Christian Stärkle (v. l.), Allmedia-Consulting.
Daniel Köhler, Jurist beim Bakom, mit Milly Zurfluh von Radio Argovia.
Kurt Ebnöther (l.) von der PR-Agentur Pi.ar mit Egon Blatter, der mit Djradio.ch bei der neuen Konzessionsrunde mit dabei ist.
Bettina Schlumpf (l.) und Gabriela Buchs von Carré Communication, der Eventagentur, die auch am Radioday die Fäden zog.
Gartenparty bei Guye Benker im Zürcher SeefeldEinmal mehr eine Party unter Einsatz aller Kräfte auf die Beine gestellt: Gastgeber Christophe Guye (r.) mit Gabi Wettstein und Mike Weber.
Michael Schönhaus, freier AD, mit Ehefrau Beatrice, bei der Schweizer Illustrierten fürs Ressort Shopping zuständig.
An der Klausstrasse trafen sich alte Bekannte: Susanne Henggeler (l.), von Pumpkin-Film, CD André Benker und Carol Büchel.
Sibylle Siegrist (l.), zu Ogilvy-Direct-Zeiten Bürokumpanin des Shortlistautors, und Jris Possa, charmierten die Band zu einer Zugabe.
Wirz-Ehemaligen-Schnappschuss: Peter, Patrick und Thomi (hinten, v. l.) mit Kerstin, Barbara und Valentina (vorne, v. l.).
Auch Tagi-Anzeigenleiter Fridolin Holdener (l.), mit Toni Vetterli, ist ein treuer Gast bei den Guye-Benker-Gartenpartys.

Zahl der Woche

Kino Die Walt Disney Company dominierte mit dem computeranimierten Blockbuster «Finding Nemo» den Kinosommer: Er hat in den USA bislang 330 Millionen Dollar eingespielt. Der Abenteuerfilm «Pirates of the Caribbean: Curse of the Black Pearl» brachte e

Kino Die Walt Disney Company dominierte mit dem computeranimierten Blockbuster «Finding Nemo» den Kinosommer: Er hat in den USA bislang 330 Millionen Dollar eingespielt. Der Abenteuerfilm «Pirates of the Caribbean: Curse of the Black Pearl» brachte es auf 261 Millionen Dollar «Sinbad: Legend of the Seven Seas», der in einer ähnlichen Welt spielt, brachte es «nur» auf 26 Millionen.

Liechtensteiner Volksblatt druckt in Österreich

Regionalpresse Das Liechtensteiner Volksblatt wird ab 2004 im Medienhaus-Druckzentrum von Verleger Eugen A. Russ in Schwarzach/Vorarlberg gedruckt.

Regionalpresse Das Liechtensteiner Volksblatt wird ab 2004 im Medienhaus-Druckzentrum von Verleger Eugen A. Russ in Schwarzach/Vorarlberg gedruckt.Die Tageszeitung soll ab nächstem Jahr vierfarbig erscheinen. Bisher wurde das Blatt mit einer Auflage von 7500 Exemplaren in Chur bei der Südostschweiz-Mediengruppe gedruckt. Die Kooperation mit dem Südostschweiz-Zeitungsverbund will das Volksblatt fortsetzen. Südostschweiz-Verleger Hanspeter Lebrument setzte dahinter ein Fragezeichen. Man werde sich überlegen, ob man weiter kooperieren wolle, sagte er auf Anfrage der SDA.

Cinecom: Kinowerbung bleibt in den Köpfen

Kinobesucher erinnern sich gut an Werbedias und -spots und fühlen sich von ihnen unterhalten.

Kinobesucher erinnern sich gut an Werbedias und -spots und fühlen sich von ihnen unterhalten.Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das Marktforschungsinstitut Qualitest für den Werbevermarkter Cinecom und die Media Audit AG durchgeführt hat. Hauptziel der Studie war es, Vollständigkeit und Qualität der Kinodias zu untersuchen. Daneben wurden die Recall-Werte und die Akzeptanz der Kinowerbung ermittelt. 98 Prozent des Kinopublikums erinnerten sich an drei oder mehr Werbespots. Mehr als sechs Dias blieben noch 62,5 Prozent der Befragten in Erinnerung. Die Kinowerbung im Allgemeinen wurde von 75 Prozent des Publikums als äusserst unterhaltsam beurteilt.
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