Einfach Wider(lich)

Sportmarketing Die Wahrheit kann bisweilen ziemlich schmerzhaft sein, vor allem, wenn sie sich nicht verdrängen lässt.

Sportmarketing Die Wahrheit kann bisweilen ziemlich schmerzhaft sein, vor allem, wenn sie sich nicht verdrängen lässt.In diesem Sinne werden Herr und Frau Schweizer seit kurzem öffentlich mit ihren Problemzonen konfrontiert. Von diversen Plakatwänden grinst nämlich ein fleischkäsefarbener Wabbelbauch. Das in Überlänge produzierte und oben und unten befestigte Plakat mit Nabelfoto stammt aus der kalorienreichen Kreativküche von Publicis. Der Hängebauch soll alle Couchpotatoes aufs neue Fitnessgeräte-Sortiment bei Sportplausch Wider aufmerksam machen. Schliesslich wird wohl jeder einigermassen ästhetisch veranlagte Mensch beim Anblick der im Wind wippenden Masse den Wunsch verspüren, einige Pfunde Übergewicht loszuwerden. Und wer unter den Betrachtern ohne «Sünde» ist, der reisse das erste Plakat nieder.

Reflex für Twens lanciert

Zeitschriften Seit Montag liegt Reflex alle zwei Monate gratis in Fachhochschulen, Universitäten und anderen Bildungsinstituten auf. Das Blatt setzt auf die Mitarbeit von Jugendlichen.

Zeitschriften Seit Montag liegt Reflex alle zwei Monate gratis in Fachhochschulen, Universitäten und anderen Bildungsinstituten auf. Das Blatt setzt auf die Mitarbeit von Jugendlichen.«Politische, kritische, wissenschaftliche, sportliche, traurige, lustige, mathematische oder journalistische» Texte seien erwünscht, heisst es auf der Website des Projekts, das von den drei Studenten Michael Zeugin, Christian Birmele und Veljko Stanic lanciert und vom Winterthurer Jugendparlament finanziell unterstützt wird. Die Startauflage beträgt 20000 Exemplare, gedruckt wird laut einem Bericht des Tages-Anzeigers bei Zehnder in Wil.

Hacker frisierte Page Impressions

Wemf Manipulierte Zugriffszahlen bei Net-Audit führen zu verschärften Kontrollen. Trotzdem bleibt ein Restrisiko bestehen.

Wemf Manipulierte Zugriffszahlen bei Net-Audit führen zu verschärften Kontrollen. Trotzdem bleibt ein Restrisiko bestehen.Jetzt hat auch die AG für Werbemedienforschung (Wemf) ihren Betrugsfall. Dass es ausgerechnet die Internetstudie Net-Audit trifft, die erst im Februar dieses Jahres gestartet ist, wirft ein zwiespältiges Licht auf die New Economy. Anfang September war die Manipulation ans Licht gekommen. Mit Hilfe eines Computerprogramms waren in den Monaten Juni und Juli bei drei Panelmitgliedern künstliche Zugriffe generiert worden. Vorerst von der Wemf unbemerkt, konnten so Page Impressions «in der Grössenordnung von rund 20000 pro Monat und Site generiert werden», erklärt die Projektleiterin von Net-Audit, Christine Diemand. Für die betroffenen Sites resultierte daraus ein Nutzerzuwachs von gut und gerne 10 Prozent. «Das ist ein zweifellos gravierender Fall», urteilt Wemf-Chef René Schmutz.Betroffen sind drei relativ kleine Sites, die kaum miteinander zu tun haben: Bluebana, die Online-Veranstaltungsagenda der Basler Zeitung. EGames, eine von eBund und der Berner Buchhandlung Stauffacher gemeinsam betriebene Computer-Game-Site, sowie SwissGuide, ein Firmenverzeichnis, das im November 2002 von Cablecom ans Management verkauft worden war. Mit Jürg Dangel als VR-Delegiertem, früher CEO von Pixelpark Schweiz und Gründer sowie VR-Präsident von Swiss Online, war SwissGuide wieder in die Hände von Schweizer Webpionieren gelangt. Bei eGames lagen die künstlich generierten Zugriffe in der Grössenordnung von rund 10000 Page Impressions.
Der Täter ist ertappt. Laut Projektleiterin Christine Diemand hat er selber auf sich aufmerksam gemacht (siehe Interview). Wemf-Chef Schmutz ist gemäss seinen eigenen Angaben mit dem Übel-täter bereits seit «drei bis vier Wochen» im Gespräch. Doch Schmutz lässt sowohl den Namen der betreffenden Person als auch die Art seiner Verbindung zu den drei betroffenen Sites im Dunkeln.
Schwammig bleibt derzeit auch das Motiv. Einiges deutet aber darauf hin, dass es sich um einen Hacker handelt, der Schwachstellen bei Net-Audit aufzeigen wollte. Diese Begründung hat er jedenfalls dem Wemf-Geschäftsleiter geliefert. «Die betreffende Person sagt, sie habe überprüfen wollen, ob das System wasserdicht sei», so Schmutz.
Teure Fälschung
Und für seine «Beweisführung» hat der Fälscher offenbar keinen Aufwand gescheut. Denn es ist zeit- und kostenintensiv, solche manipulierten Zugriffe zu realisieren. «Die besagte Person arbeitete rund eine Woche am Programm, das für die Manipulation zum Einsatz kam», erklärt Schmutz.
Dabei müsse auch beachtet werden, dass sich eine solche Software umso komplizierter und aufwändiger gestalte, je mehr Zugriffe man damit zu generieren beabsichtige. Dies sei wohl der Grund dafür, dass vom Betrug nicht grosse Sites, sondern drei Webangebote mit vergleichsweise tiefen Nutzerzahlen betroffen seien. «Nur bei Sites mit eher kleinem Publikum lässt sich mit den eingesetzten Ressourcen eine genügend grosse Menge an Page Impressions erzielen, sodass daraus auch ein namhafter prozentualer Zuwachs resultiert», erklärt Diemand.
Gänzlich auszuschliessen seien Missbräuche zwar nie, stellt die Projektleiterin weiter fest. Aber man werde nach dieser Erfahrung neue Schutzmechanismen installieren, die Betrügereien künftig sehr viel schwieriger machen dürften. Entsprechende Abklärungen seien mit dem Systementwickler von Net-Audit bereits getroffen worden. «Wir werden noch intensiver als bisher stichprobenweise Kontrollen durchführen. Und wir werden verstärkt nachprüfen, wenn eine Website von einem Monat zum nächsten grössere Schwankungen bei ihren Page Impressions aufweist», ergänzt sie. Wie dies technisch genau funktionieren soll, will sie allerdings «zu unserem Schutz» nicht preisgeben.
Stossend erscheint jedoch, dass der entdeckte Hacker kaum vor den Kadi gezerrt werden kann. «Juristisch ist der Tatbestand nicht einfach zu erfassen, denn das Gesetz hinkt ja bei neuen technischen Entwicklungen wie dem Internet sehr oft hinterher», erklärt Schmutz. Doch es sei noch verfrüht, zu den strafrechtlichen Aspekten bereits abschliessende Aussagen zu machen. «Die Angelegenheit ist für uns noch längst nicht erledigt», so der Wemf-Chef.
Wemf-Chef René Schmutz wurde von einem Hacker ganz arg in Bedrängnis gebracht.
Daniel Schifferle

Printpark druckt für Tamedia

Print Im Juni hatte Tamedia entschieden, in ihre Akzidenz-Rollenoffsetdruckerei (ARO) an der Baslerstrasse in Zürich keine Investitionen mehr zu tätigen und die Druckerei bis spätestens Mitte 2005 zu schliessen.

Print Im Juni hatte Tamedia entschieden, in ihre Akzidenz-Rollenoffsetdruckerei (ARO) an der Baslerstrasse in Zürich keine Investitionen mehr zu tätigen und die Druckerei bis spätestens Mitte 2005 zu schliessen.Print Im Juni hatte Tamedia entschieden, in ihre Akzidenz-Rollenoffsetdruckerei (ARO) an der Baslerstrasse in Zürich keine Investitionen mehr zu tätigen und die Druckerei bis spätestens Mitte 2005 zu schliessen. Nun konnte doch noch eine personalverträgliche Lösung gefunden werden, bei der auch der Standort erhalten bleibt. In die Bresche springt die Printpark AG Jona mit Sitz in Rapperswil, vormals Meyer Druck AG. Zum Nulltarif übernimmt diese neben der Druckerei auch die rund 30 Mitarbeitenden sowie den Auftragsbestand der ARO. Dazu gehören unter anderem die Druckaufträge für die Tamedia-Titel Facts, Schweizer Familie und Das Magazin.
(dse)

Yokoso, Quelle der Schönheit

Beauty I Japans Kosmetikversender DHC will Europa erobern. Die Zürcher Agentur Code setzt auf fernöstliche Coolness.

Beauty I Japans Kosmetikversender DHC will Europa erobern. Die Zürcher Agentur Code setzt auf fernöstliche Coolness.
Ihre Produkte sind im Land der aufgehenden Sonne längst schon ein Renner. Jetzt investiert die japanische Kosmetikfirma DHC etliche Millionen Yen, um nach Europa zu expandieren. Erste Station ist die Schweiz. Mit gutem Grund, denn das viersprachige Land gilt bei der Eroberung des alten Kontinents als «Testmarkt» par excellence. Kathrin Reber, General Manager Communications von DHC Europe (Switzerland), formuliert es so: «Die Schweiz ist ein idealer Standort, um unsere Produkte europaweit zu lancieren.» Nächstes Jahr bereits sollen Österreich und Deutschland dazukommen. Die Ausweitung der Angebotszone will DHC von der Schweiz aus betreiben. Die nötige Grundlage dazu wurde schon geschaffen: Seit März arbeiten 25 Mitarbeiter im neu gegründeten Büro DHC Europe in Zürich: Yokoso, DHC – Willkommen im Land der pflegeverwöhnten Schweizer Konsumenten.Die Zielgruppe definiert DHC-Sprecherin Reber so: «Frauen zwischen 25 und 49 Jahren und Männer zwischen 19 und 39 Jahren, die ein hohes Interesse an Körperpflege haben und gerne aus dem Katalog bestellen. Konsumenten also, die H&M mit Gucci kombinieren und nach dem Patchwork-Prinzip einkaufen», ergänzt sie.
Die Eroberung des mit aller Gattung Kosmetika gut besetzten europäischen Markts dürfte keine leichte Aufgabe werden, dessen ist man sich bei DHC bewusst. Dennoch rechnet sich der japanische Konzern sehr gute Chancen im Markt aus: Als erste kosmetische Luxusmarke setzt DHC exklusiv auf den Direktversand und bietet das Sortiment über Internet und Telefonverkauf an. «Wenn man weiss, dass dieses Jahr 59 Prozent aller 18- bis 69-jährigen Schweizer mindestens einmal via Versand eingekauft haben werden, liegen wir voll im Trend», ist man bei DHC überzeugt. Positiv auswirken dürfte sich zudem die Tatsache, dass der japanische Kosmetikhersteller dank Direktverkauf die Produkte günstiger anbieten kann als die Konkurrenz. Eine Feuchtigkeitscreme (40 Gramm) kostet bei den Japanern nur mal 45 Franken.
Schlichte Werbekampagne
Aussergewöhnlich ist bei DHC aber auch die Kommunikationsstrategie. «Auf Grund von Trendanalysen stellen wir fest, dass das Japanbild positiv besetzt ist. Deshalb muss DHC so japanisch wie möglich daherkommen, und zwar japanisch aus europäischer Sicht, sprich puristisch, reduziert und edel», sagt Ewa Heusser, Client Service Director und Mitverantwortliche für den DHC-Werbeauftritt bei der Zürcher Werbeagentur Code. Der Look wurde dem präfigurierten Japanbild angepasst: Das Logo ist in dezentem Grau gehalten und auf den Namen DHC reduziert. Die serifenlose Schrift wirkt ruhig. Das rote Signet fügt sich harmonisch ein. Der Firmenname und der Slogan Secrets of Care in Japanisch dokumentieren die Herkunft des Herstellers.
Bewusst zurückhaltend gibt man sich auch bei den Werbemassnahmen. Statt auf ganzseitige Inserate und viel nackte Haut setzt DHC auf Printkampagnen, in denen das Produkt im Mittelpunkt steht. Eingesetzt wird auch ein im gleichen Look and Feel gehaltener Produkteprospekt auf Hochglanzpapier. Kommunikationsstrategie und Werbekampagne sind in Zusammenarbeit mit der Zürcher Agentur Code, Werkstatt für Grafik, entstanden. Eingesetzt wird die Kampagne in Frauenmagazinen, Wochenzeitschriften, TV-Magazinen und Special-Interest-Titeln. Im ersten Halbjahr 2004 soll die Kampagne zudem auf alle deutschsprachigen Länder Europas ausgedehnt werden.
Porentiefer VerkaufsschlagerIn Japan ist DHC so bekannt wie Lindt & Sprüngli in der Schweiz. Laut eigenen Angaben verkauft der Beautyfabrikant täglich über eine Million Produkte. Gegründet wurde DHC 1983 in Japan. Ursprünglich war die Muttergesellschaft aber kein Kosmetiklabor, sondern ein Kompetenzzentrum für Übersetzungen. Nebst Japan ist der Kosmetik-hersteller derzeit in Taiwan, den USA, in Korea und seit 1. März in der Schweiz vertreten. Er beschäftigt weltweit 2800 Mitarbeitende. Das Sortiment von DHC Europe umfasst 88 Produkte. Es besteht aus einer Basisgesichtspflege für Frauen und Männer «jeden Hauttyps, Spezialprodukten für individuelle Ansprüche, Körper- und Haarpflege». Berühmt wurde DHC dank seines wasserlöslichen Reinigungsöls auf pflanzlicher Basis, das laut DHC die Gesichtshaut «porentief reinigt».
In Japan ist DHC Deep Cleansing Oil der absolute Renner. 2002
wurde dieses Produkt knapp sechs Millionen Mal verkauft. (af)
Annelies Friedli

Fisch Meier Direkt lockt in die Alpenarena

Die Weisse Arena Bergbahnen AG wirbt mit einem umfassend neuen, von Fisch Meier Direkt umgesetzten Konzept

Die Weisse Arena Bergbahnen AG wirbt mit einem umfassend neuen, von Fisch Meier Direkt umgesetzten Konzeptfür Flims Laax Falera und die in den drei Bergdörfern am Wintersport beteiligten Unternehmen. Als erste Arbeit ist bereits ein aufwändig gestalteter Katalog erschienen.

«Manipulationen kann man nie ganz ausschliessen»

Internetforschung Mit den getroffenen Massnahmen würden die Hürden für künftige Hacker-Attacken stark erhöht, erklärt Christine Diemand, Projektleiterin der manipulierten Net-Audit.

Internetforschung Mit den getroffenen Massnahmen würden die Hürden für künftige Hacker-Attacken stark erhöht, erklärt Christine Diemand, Projektleiterin der manipulierten Net-Audit.WW Wieso werden die Namen der Betrüger nicht bekannt gegeben? Und weshalb sind drei sehr unterschiedliche Websites betroffen, die alle verschiedenen Betreibern gehören? Christine Diemand Die Abklärungen laufen zurzeit. Ich kann Ihnen keine Namen nennen. Ebenso wenig kann ich Aussagen darüber machen, auf welchem Wege die Auswahl der manipulierten Sites zu Stande kam. Wir wissen es selber nicht.
Wäre die Veröffentlichung des Namens nicht schon zur Schadensbegrenzung notwendig?
Es ist noch zu früh, um über Massnahmen zu sprechen. Das weitere Vorgehen wird zurzeit diskutiert.
Wie wurden die Manipulationen überhaupt entdeckt?
Von derjenigen Person, die die Manipulationen vorgenommen hat, ist ein Hinweis an uns gegangen. Das war der Auslöser. In der Folge haben wir genauere Abklärungen in die Wege geleitet.
Besteht der Verdacht, dass schon früher betrogen wurde?
Manipulationen kann man nie ganz ausschliessen. Grundsätzlich gehen wir bei den Teilnehmern des Net-Audit aber von der Kooperationswilligkeit und nicht von betrügerischen Absichten aus. Das gilt ebenso für alle anderen unserer Statistiken. Es handelt sich dabei stets um Vertrauensverhältnisse, bei denen auch die Wemf darauf angewiesen ist, dass sich die Teilnehmer an die Regeln halten.
Net-Audit ist erst im Februar dieses Jahres gestartet: Schieben Sie die
erfolgten Manipulationen den Kinderkrankheiten der Studie zu?
Eigentlich nicht. Denn wir sind ja nicht die Einzigen, die das System von Net-Audit verwenden. Die betreffenden Stellen, welche die Internetnutzung in Deutschland und Österreich messen, arbeiten mit dem genau gleichen Tool. Dort ist bis heute allerdings kein vergleichbarer Betrugsfall festgestellt worden.
Erstaunlich ist auch, wie stark das Net-Audit-Panel seit der
Lancierung gewachsen ist: Mit zehn Websites ging es los. Jetzt, nur
knapp acht Monate später, sind es bereits 60. War das Controlling überfordert?
Nein. Mit zunehmender Teilnehmerzahl mussten wir den technischen Support ohnehin ausbauen. Deshalb verfügen wir heute über wesentlich mehr Kapazitäten als beim Start. Dabei wurde auch das Know-how nochmals verstärkt. Grundsätzlich sind wir gar nicht so unglücklich darüber, dass die Manipulation zu einem Zeitpunkt erfolgt ist, wo wir ohnehin daran sind, die Abläufe weiter zu optimieren.
Die Wemf durchleuchtet die Webnutzung ja auch noch mit den Studien MA Net und MA Comis.
Können Sie Gewähr dafür bieten, dass diese frei von Manipulationen sind?
Die Studien MA Net und MA Comis unterscheiden sich grundsätzlich von Net-Audit: Bei diesen beiden Untersuchungen werden keine Zugriffe gemessen, die Nutzung wird via Befragung erhoben. Nur schon deswegen kann ein Sitebetreiber dort keinen Einfluss nehmen. Auch technische Manipulationen von Personen, die nicht direkt mit der Durchführung der Studie zu tun haben, wie beim aufgedeckten Betrugsfall, können hier ausgeschlossen werden.
Christine Diemand.
Interview: Daniel Schifferle

Das verflixte siebente Jahr

Verlage Eine «böse Überraschung» erlebte Claude Catsky ander Feier zum 35-Jahr-Dienstjubiläumvon Tages-Anzeiger-KarikaturistNico.

Verlage Eine «böse Überraschung» erlebte Claude Catsky ander Feier zum 35-Jahr-Dienstjubiläumvon Tages-Anzeiger-KarikaturistNico.Verlage Eine «böse Überraschung» erlebte Claude Catsky an der Feier zum 35-Jahr-Dienstjubiläum von Tages-Anzeiger-Karikaturist Nico. Als zu diesem Anlass der Werd Verlag «das ultimative Nico-Buch» vorstellte, erfuhr der Kreative, dass das Jahrbuch zu Ehren seines Vaters nur noch in Couponanzeigen des Werd Verlags beworben wird. Damit endet nach sieben Jahren eine beispiellose fruchtbare «familiäre» Zusammenarbeit: Die zum Teil doppelseitigen Anzeigen in den Tamedia-Titeln gelangten dreimal auf die Cannes-Shortlist und gewannen auch Gold und Silber beim ADC. Die klassische Kampagne ist aus Spargründen gestrichen worden. (pan)

Sportsponsoren treffen sich in Luzern

Am 19. und 20. November treffen sich Sportmanager und Sponsoren in Luzern zum 9. Sport Forum Schweiz, das von der Europäischen Sponsoring-Börse (ESB) und der Agentur Sportart veranstaltet wird.

Am 19. und 20. November treffen sich Sportmanager und Sponsoren in Luzern zum 9. Sport Forum Schweiz, das von der Europäischen Sponsoring-Börse (ESB) und der Agentur Sportart veranstaltet wird.Referenten sind Jörg Ullmann, Sportchef RTL, Peter Jauch, Geschäftsführer Wankdorf Management AG, Christoph Graf von Blick Sport und Urs Wyss, seit Oktober Geschäftsführer GC Zürich. Wie im vergangenen Jahr werden über 150 Teilnehmer erwartet. Programm und Anmeldeformular finden sich auf www.esb-online.com. Weitere Informationen sind unter Tel. 071 223 78 82 oder [email protected] erhältlich.

APG hält Doku für 2004 online verfügbar

Das neue Plakatangebot der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG) ist ab sofort im Internet verfügbar.

Das neue Plakatangebot der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG) ist ab sofort im Internet verfügbar.Es gilt für die Wochen 9 bis 48 im Jahr 2004. Alle Netze wurden auf Basis der neuen Bevölkerungsdaten 2003 des Bundesamts für Statistik aufgebaut, die aus der Volkszählung 2000 stammen. Eine Neuheit ist das Angebot Rail Rollingstar200L CH. Rollingstars sind frei stehende, synchron geschaltete Drehautomaten mit Leuchtplakaten in den RailCities (Bahnhofshoppings) Zürich, Basel, Bern, Genf, Lausanne, Winterthur und Luzern. Die PDF-Dokumentation kann heruntergeladen werden unter www.apg-netzange bot.ch/download

ID-Segmentmarketing für Stadtpolizei Zürich

In einer Konkurrenzpräsentation unter drei Bewerbern hat ID-Segmentmarketing das Budget für Personalwerbung der Stadtpolizei Zürich gewonnen.

In einer Konkurrenzpräsentation unter drei Bewerbern hat ID-Segmentmarketing das Budget für Personalwerbung der Stadtpolizei Zürich gewonnen.Ab 2004 bewirbt die junge Zürcher Agentur die verschiedenen Berufsausbildungen sowie vakante Stellen im städtischen Polizeikorps. Dabei will sie sowohl dem Personalbedürfnis als auch dem Imagefaktor Rechnung tragen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Basler Zeitung streicht 17 Stellen in der Redaktion

Print Die Basler Zeitung (BaZ) soll in Redaktion und Verlag rund 3,5 Millionen Franken sparen.

Print Die Basler Zeitung (BaZ) soll in Redaktion und Verlag rund 3,5 Millionen Franken sparen.Der drastische Einbruch der Anzeigenerträge zwinge auch die Basler Zeitung zur Restrukturierung, heisst es in einer Mitteilung. Insgesamt sei ein Abbau von 17 Stellen im Redaktionsbereich geplant. Eingestellt würden die Wochenendbeilage Basler Magazin und eine der bisher drei täglichen Börsenseiten.
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