Cablecom lanciert Online-Erotikchannel

Internet Der Kabelnetzbetreiber Cablecom hat auf seinem Internetportal Hispeed.ch einen Erotikchannel lanciert.

Internet Der Kabelnetzbetreiber Cablecom hat auf seinem Internetportal Hispeed.ch einen Erotikchannel lanciert.Partner ist – wie schon bei den Konkurrenten Bluewin und Tiscali – die Beate Uhse Erotic Trends AG. Angeboten werden kostenlose und kostenpflichtige erotische Inhalte, die keiner gesetzlichen Altersbeschränkung unterliegen. Zu «härterer Kost» führen Links auf die Website von Beate Uhse. Beworben wird das Angebot nur zwischen 20 Uhr und 6 Uhr.

Aus Hello Visitors wird The Guide Company

Special Interest Der Zürcher Verlag Hello Visitors AG heisst neu The Guide Company.

Special Interest Der Zürcher Verlag Hello Visitors AG heisst neu The Guide Company.Die neue Corporate Identity wurde von Brandnew in Zürich realisiert. Das auf Touristenführer und Städte-Guides spezialisierte Unternehmen unterteilt sich neu in die Bereiche Hellovisitors. com mit Produkten wie dem City Guide Zürich für ein touristisches Publikum und In2go.ch mit Führern für den Lokalmarkt und Spezialthemen wie dem Annabelle Fashion Guide. Künftig möchte The Guide Company die Palette von Print auf Multimedia und Internet ausweiten.

Tamedia vollzieht Einstieg bei 20 Minuten

Gratiszeitungen Die Tamedia-Tochter Express Zeitung AG (EZ) hat 49,5 Prozent der 20 Minuten (Schweiz) AG übernommen.

Gratiszeitungen Die Tamedia-Tochter Express Zeitung AG (EZ) hat 49,5 Prozent der 20 Minuten (Schweiz) AG übernommen.Damit vollzieht Tamedia den ersten Schritt zur Übernahme der Pendlerzeitung, die im September von der Wettbewerbskommission (Weko) bewilligt wurde. Da die Weko der geplanten Beteiligung der Berner Zeitung noch nicht zugestimmt hat, verbleibt die EZ vorläufig zu 100 Prozent im Besitz des Zürcher Medienkonzerns. «Wir sind optimistisch, dass die Berner mitmachen dürfen», erklärte Tamedia-Sprecherin Franziska Hügli gegenüber der Werbewoche.

Das Tessin entdeckt den Net-Audit

Internetforschung Die Zahl der Websites, die an der Wemf-Internetnutzungsstatistik Net-Audit teilnehmen, ist im September um 14 auf 58 gestiegen (siehe auch Seite 15).

Internetforschung Die Zahl der Websites, die an der Wemf-Internetnutzungsstatistik Net-Audit teilnehmen, ist im September um 14 auf 58 gestiegen (siehe auch Seite 15).Neu ist die Tessiner Presse stark vertreten. Im August machte noch einzig das Webportal Ticinonline mit. Nun werden die Zeitungen Corriere del Ticino, Giornale del Popolo und La Regione ebenfalls erfasst. Weitere neue Net-Audit-Teilnehmer sind L’Express und L’Impartial aus Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds, die Sites der Radios One FM und Lausanne FM und das Portal Romandie.com.

Sloggi erregt auch französische Gemüter

Werbeverbote II Der Wäschehersteller Triumph hat mit seiner Po-Kampagne für die Sloggi-Strings auch in Frankreich heftigen Protest ausgelöst.

Werbeverbote II Der Wäschehersteller Triumph hat mit seiner Po-Kampagne für die Sloggi-Strings auch in Frankreich heftigen Protest ausgelöst.Die Selbstregulierungsbehörde Bureau de la vérification de la publicité (BVP) hat Triumph aufgefordert, die Plakate abzuhängen, da sie sexistisch seien. Es ist das erste Mal, dass dieses Gremium direkt und öffentlich die Einstellung einer Kampagne verlangt.

Kosmetik darf auch komisch sein

Beauty II Exxtra verjüngt das Markenbild der Migros-Linie Zoé mit hübschen Grimassen.

Beauty II Exxtra verjüngt das Markenbild der Migros-Linie Zoé mit hübschen Grimassen.Werbung für Kosmetik wird in aller Regel nach einem einfachen Muster gestrickt: Glückliche Frauen in modernem Ambiente versprechen ewige Schönheit. Um sich gegen solche Feldzüge von L’Oréal oder Beiersdorf durchzusetzen, muss sich die Migros-eigene Marke Zoé differenzieren. Denn die Giganten der Kosmetikindustrie werben mit schier unbegrenzten Mediaspen-dings für ihre Püderchen und Wässerchen. Aber wie holt man bei dieser Übermacht mit einem kleineren Budget die nötige Aufmerksamkeit der Zuschauerin? Ganz einfach, sagt Beraterin Andrea Heim bei Exxtra Kommunikation: «Indem wir stilistisch ganz andere Werbung machen.» Im neuen TV-Spot für Zoé Ultra Sensitive aus dem Sortiment des Einzelhandelsriesen hat Exxtra den gängigen Elementen eine humorvolle, menschliche Seite hinzugefügt. Das Thema Pflege für sensible Haut wird mit völlig «unsensiblen» Bildern dramatisiert. Eine Schönheit reisst vor dem Spiegel die schrägsten Grimassen, als ob sie gelangweilt wäre. Das ist sie tatsächlich, denn dank Zoé Ultra Sensitive hat sie ihre Schönheitspflege im Griff und muss nicht mehr Stunden vor dem Spiegel verbringen. Entsprechend lautet nach diesen absurden Bildern die Auflösung im Text: «Und was tun Sie vor dem Spiegel, wenn die Pflege Ihrer Haut ganz einfach wird?»
Durch solch individuelles Auftreten will sich Zoé als Premiummarke der Migros etablieren. Gleichzeitig soll das Markenbild verjüngt werden. Exxtra strebt dieses Ziel mit jenem Quäntchen Mut an, das notwendig ist, um Werbekonventionen über den Haufen zu werfen. Der Spot läuft auf den Schweizer Kanälen und den Werbefenstern von Sat1, Pro7 und Vox.
Beauty Wer regelmässig ins Zoé-Töpfchen langt, hat morgens auch Zeit, Grimassen zu schneiden: Exxtra wirbt mit viel Ironie im neuen TV-Spot für die Migros-eigene Pflegelinie. >> S. 7

Andreas Panzeri

Nachahmer-Marken in der Schweiz

Promarca In den Jahren 2000 und 2001 sind in der Schweiz 21 Markenprodukte nachgeahmt worden. Dadurch entstehe ein enormer wirtschaftlicher Schaden, teilte der Schweizerische Markenartikelverband Promarca mit.

Promarca In den Jahren 2000 und 2001 sind in der Schweiz 21 Markenprodukte nachgeahmt worden. Dadurch entstehe ein enormer wirtschaftlicher Schaden, teilte der Schweizerische Markenartikelverband Promarca mit.Die Schweiz gehöre «zu den Ländern, die ein grösseres Problem mit Nachahmungen haben», sagte Promarca-Sprecherin Gabi Dischinger auf Anfrage der SDA. Die 21 Imitationen betreffen elf Mitglieder der Pro marca. Zwar sind die Hersteller in zwölf Fällen gegen die Nachahmer vorgegangen, aber nur zwei Auseinandersetzungen endeten vor Gericht: die Kopie von Rivella mit Apiella und die Kopie von Merci mit Grazie. In den übrigen Fällen suchte man nach einer gütlichen Einigung.

Bündner Räte unzufrieden

Print Zwei Drittel der Grossräte desKantons Graubünden unterschriebeneine Petition des FDP-Grossrats UrsMarti gegen die Parlamentsberichte derSüdostschweiz (SO) und des BündnerTagblatts (BT).

Print Zwei Drittel der Grossräte desKantons Graubünden unterschriebeneine Petition des FDP-Grossrats UrsMarti gegen die Parlamentsberichte derSüdostschweiz (SO) und des BündnerTagblatts (BT).Print Zwei Drittel der Grossräte des Kantons Graubünden unterschrieben eine Petition des FDP-Grossrats Urs Marti gegen die Parlamentsberichte der Südostschweiz (SO) und des Bündner Tagblatts (BT). Ein SO-Journalist verwendete im Kommentar zu einem Sparentscheid des Rates den Begriff «Betonköpfe». Der Chefredaktor des BT bezog zeitgleich in einem Kommentar Stellung für das neue Modell der Grossratswahlen, das zur Abstimmung stand.

Gratiszeitungen wollen auch Subventionen

Presseförderung Gratiszeitungen dürften bei einem Neukonzept zur Presseförderung nicht fehlen, schreibt der Verband Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ) in einem Communiqué.

Presseförderung Gratiszeitungen dürften bei einem Neukonzept zur Presseförderung nicht fehlen, schreibt der Verband Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ) in einem Communiqué.Der Verband Schweizer Presse (VSP) wolle vor allem Titel aus dem eigenen Kreis schützen und habe deshalb gegen den Medienartikel des Nationalrats protestiert, der direkte Presseförderung für einen breiteren Kreis und vor allem auch für neue Projekte ermöglichen würde.

AdRating

Zoé

ZoéNein, es geht im nächsten Ad-Rating nicht um Zoë Jennys neuen Roman, sondern um die Kosmetiklinie der Migros. Salbungsvolle Meinungsbeiträge zum TV-Spot bitte auf www.werbewoche.ch/adratingGRA
Wirz Werbung polarisiert. Und das ist gut so. Nur der gepflegte Diskurs erhält die Werbelandschaft lebendig. Weiter so.

Im Dickicht der PR-Ausbildung

Public Relations Das Angebot an Kursen und Lehrgängen wächst ins Uferlose. Neu- und Quereinsteiger haben die Qual der Wahl. Die Werbewoche bietet einen Überblick über die wichtigsten Ausbildungsmöglichkeiten.

Public Relations Das Angebot an Kursen und Lehrgängen wächst ins Uferlose. Neu- und Quereinsteiger haben die Qual der Wahl. Die Werbewoche bietet einen Überblick über die wichtigsten Ausbildungsmöglichkeiten.Das Berufsfeld der institutionellen Kommunikation – bekannt auch unter Begriffen wie Public Relations (PR), Unternehmenskommunikation oder Corporate Communications – ist in den vergangenen Jahren «überdurchschnittlich gewachsen», sagt Cyril Meier, Direktor des Schweizerischen PR-Instituts (SPRI), das seit über 30 Jahren PR-Ausbildungsgänge anbietet. Mit der kürzlich erfolgten Angliederung des SPRI an die Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung Zürich (HWZ), einer Abteilung der Zürcher Fachhochschule, ist das Institut nun eine «Public-Private-Partner-ship» eingegangen. Der Zusammenschluss trat am 1. März in Kraft.Frucht dieser Kooperation ist der berufsbegleitende «Diplomstudiengang Kommunikation FH». Er vereint Kommunikationswissen, Betriebswirtschaft, Psychologie, Informatik und handwerkliche Fächer. Der Lehrgang beginnt am 20. Oktober und dauert acht Semester.
Dass Teilnehmer nach der Arbeit erst die Schulbank drücken, hat für Cyril Meier einen guten Grund. Und der ist in der Berufspraxis zu finden: «Nimmt man die Stelleninserate für PR-Jobs unter die Lupe, werden nicht in erster Linie spezifische Lehrgänge, sondern Schlüsselqualifikationen und Berufserfahrung verlangt», erklärt er. Dies widerspiegelt den Stand der PR-Ausbildung in der Schweiz. Es hätten sich in der Wirtschaft noch keine allgemein verbindlichen Ausbildungsstandards etabliert. Das SPRI setzt sich in Zusammenarbeit mit anderen Bildungsinstitutionen aber dafür ein, dass sich Angebot und Qualität der PR-Aus- und -Weiterbildung stetig verbessern.
SPRI: Eidgenössisches PR-Diplom und Spezialkurse
Als einziges Institut bietet das SPRI eine Ausbildung zum eidgenössischen Diplom als PR-Beraterin oder PR-Berater an. Der anspruchsvolle berufsbegleitende Lehrgang dauert 20 Monate, umfasst rund 600 Lektionen und verlangt noch einmal so viel Zeitaufwand im Selbststudium. Beginn ist jedes Jahr im August. Daneben finden sich im SPRI-Angebot verschiedene Spezialkurse, zum Beispiel der «Nachdiplomkurs Corporate Communications». Diese Weiterbildung in Unternehmenskommunikation umfasst 20 Kurstage zwischen Herbst 2003 und Sommer 2004 und schliesst mit dem offiziellen NDK-Zertifikat (Nachdiplomkurs) ab. Kurzkurse sind das dreitägige Intensivseminar in «PR-Konzeptionstraining» Mitte November in Diessenhofen oder der zweitägige Kurs in Produkt-PR in Zürich.
MAZ und SPRI: Entwicklung neuer Kurse
Mit dem Medienausbildungszentrum (MAZ) in Luzern hat das SPRI zudem eine Partnerschaftsvereinbarung abgeschlossen. Die beiden Institute wollen zusammen neue Kurse entwickeln und bewährte Seminare und Lehrgänge gemeinsam ausschreiben. So warten die Institute mit einer stark erweiterten Palette von Weiterbildungsangeboten für Kommunikationsfachleute auf: das MAZ in seiner Kernkompetenz Medienarbeit und Journalismus, das SPRI in PR-Management und in speziellen Kommunikationsfeldern. Von der Vereinbarung nicht berührt sind die Hauptaktivitäten des MAZ im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Journalistinnen und Journalisten.
Für MAZ-Direktorin Sylvia Egli von Matt schafft «diese Partnerschaftsvereinbarung auf der Ebene der Weiterbildung einen sinnvollen Mehrwert, indem die journalistische Kompetenz des MAZ und das Know-how des SPRI in der institutionellen Kommunikation vernetzt werden». Wichtig sei aber, dass die unterschiedlichen Perspektiven der journalistischen und kommerziellen Kommunikation in der Grundausbildung klar getrennt würden. «Mit dem MAZ und dem SPRI kooperieren zwei auf diesem Gebiet führende Institute, die damit einen verstärkten Beitrag zur Qualität der Medienarbeit von Unternehmen, Nonprofit-Organisationen und öffentlicher Verwaltung leisten werden», freut sich SPRI-Direktor Cyril Meier.
Bereits in diesem Herbst wird der Nachdiplomkurs «Professionelle Medienarbeit» angesetzt und bildet den Anfang dieser Kooperation. Der systematische und kompakte Lehrgang bietet Absolventen von Hochschulen oder mit vergleichbarem Background eine praxisorientierte Übersicht über das Beziehungsmanagement nach innen und aussen. Der Abschluss erfolgt mit anerkanntem Fachhochschulzertifikat. Zu den Inhalten gehören: Medienlandschaft, Medienrecht, Organisation einer Medienstelle, Informieren in Krisenlagen, Medienarbeit im Internet und Auftrittskompetenz. Ab kommendem Jahr werden Teile dieses 21-tägigen Kurses nebst Luzern künftig auch in Zürich und in Bern angeboten.
Fachhochschule Solothurn: Ein Kurs, der Brücken schlägt
Mit seinem Nachdiplomstudium in Unternehmenskommunikation bietet die Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz (FHSO) ein eidgenössisches Diplom in Corporate Communication Management an. Zielpublikum dieses Lehrgangs sind Kaderleute im mittleren bis höheren Management, die in KMU, Grossunternehmen, Verbänden, Nonprofit-Organisationen oder Behörden tätig sind. Der integrierte Kommunikationsansatz soll die Brücke von der Marketingkommunikation zu den Public Relations schlagen. Das berufsbegleitende Intensivstudium verlangt 72 Tage Präsenzunterricht und 30 Tage Selbststudium. Es besteht aus 22 Pflichtmodulen und 20 frei wählbaren Modulen. Der nächste Kurs beginnt im April 2004 und dauert bis Dezember 2005.
Universität Lugano: Studien für die Elite
Den bisherigen Höhepunkt in Sachen institutionalisierter PR-Ausbildung bildet der «Master of Public Relations» an der Università della Svizzera Italiana in Lugano. 1999 eingeführt, war dieser Lehrgang das
erste PR-Nachdiplomstudium in der Schweiz auf universitärem Niveau. Inzwischen wurde er in «Executive Master of Science in Communications Management» (Mscom) umbenannt. Die Anmeldefrist für die nächste Staffel endet am 31. Oktober, der nächste Ausbildungsgang startet am 5. Januar 2004. Mit Gebühren von 41500 Franken für eine Studiendauer von 21 Monaten – ohne Unterkunft – gehört dieses in englischer Sprache geführte Nachdiplomstudium zu den teuersten, aber auch zu den elitärsten Programmen mit einer zusätzlichen Session an der Anderson School in Los
Angeles.
Hochschulen Winterthur und Luzern: Vollzeitstudiengänge
Ein breit angelegtes Vollzeitstudium ist der «Studiengang Wirtschaftskommunikation» der Hochschule für Wirtschaft in Luzern. Er dauert drei Jahre und lässt die Wahl zwischen verschiedenen Vertiefungsrichtungen im letzten Jahr: Journalismus und Medien, Unternehmenskommunikation oder Multimediale Kommunikation. Aufnahmebedingungen sind ein Maturaabschluss, eine Berufsmatur oder ein vergleichbarer Abschluss sowie mindestens ein Jahr Berufserfahrung auf diesem Studiengebiet. Der nächste Lehrgang beginnt am 20. Oktober.
Ein dreijähriges Vollstudium bietet auch die Zürcher Hochschule Winterthur (ZHW) mit dem Studiengang «Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation» am Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM). Die Ausbildung für angehende Medienschaffende oder PR-Leute schliesst mit einem eidgenössisch anerkannten Hochschuldiplom ab und unterliegt denselben Zulassungsbedingungen wie in Luzern. Sie ist ausgerichtet «auf berufliche Sicherheit und Mobilität in einer vernetzten Welt» und modular angelegt. Beginn ist im Oktober.
An Berufstätige richtet sich das auf ein Jahr angelegte berufsbegleitende «Nachdiplomstudium Wirtschaftskommunikation» an der ZHW. Angesprochen sind Kommunikationspraktiker, die sich für eine Führungsfunktion qualifizieren wollen. Das Studium besteht aus drei Nachdiplomkursen mit 600 Lektionen und einem Diplomsemester von drei Monaten. Der nächste Lehrgang beginnt am 9. Januar 2004.
Nachdiplomkurse: Kommunikation für KMU
Speziell an leitende Kommunikationsfachleute von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) richtet sich der Nachdiplomkurs «Kommunikation für KMU» des Instituts für Wirtschaftskommunikation (IWK) In Luzern, einer Abteilung der Hochschule für Wirtschaft (HSW), Luzern. Der fünfmonatige berufsbegleitende Kurs basiert auf den Ergebnissen einer im Herbst 2002 in der Zentralschweiz durchgeführten Studie, in der die Kommunikationsbedürfnisse von KMU analysiert worden waren und die entsprechende Defizite zu Tage förderte. Der Kurs enthält PR- und Marketingthemen und umfasst 120 Lektionen. Kursstart ist im März 2004.
SAL: Modulares System für individuelle Bedürfnisse
Grosse Flexibilität bezüglich Studiengestaltung ermöglicht der modular aufgebaute Lehrgang «Kommunikation im Beruf» an der Schule für Angewandte Linguistik (SAL) in Zürich. Die Zahl der zu belegenden Lektionen und die Reihenfolge der Fächer werden jedes Semester neu nach den persönlichen Bedürfnissen des Studierenden zusammengestellt. Es besteht die Wahl zwischen einer Ganztages-, Halbtages- oder Teilzeitschule mit 8 bis 20 Lektionen pro Woche. Entsprechend variiert auch die Studiendauer. Die Fächer umfassen ein breites Spektrum und reichen von PR-Grundlagen über Psychologie und Recht bis zu mündlicher Kommunikation und Internet. Ein Praxisnachweis von mindestens einer vierwöchigen Vollzeitanstellung ist erforderlich.
Sawi: Kurse für Sponsoring und Eventmarketing
Das Sawi bietet keine eigenen PR-Kurse an, sondern lässt diese über
das SPRI veranstalten. Aktiv ist die Schule der Werber aber mit einer praxisorientierten Weiterbildung zum Thema Sponsoring. Diese wird vom Sawi in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft Sponsoring (Saspo) angeboten. Nach acht Jahren wurde der Kurs 2003 erstmals neu mit einem fakultativen Sawi-Zertifikat «Sponsoringmanager/in» abgeschlossen. Zudem werden jetzt auch die Anliegen von KMU berücksichtigt, und auch Eventmarketing wurde in den Kurs integriert. Der nächste Ausbildungsgang findet zwischen dem 21. Oktober und dem 6. Dezember in Dübendorf statt. Er umfasst zwölf Tage und verteilt sich auf vier Kursblöcke.
Medienschule Nordwestschweiz: Lehrgang für Quereinsteiger
Ein spezieller Kurs für Kommunikationsneulinge ist der berufsbegleitende Lehrgang «Marketing- und Kommunikationspraktiker/in» an der Medienschule Nordwestschweiz in Stein AG, mit Kursort in Magden/Rheinfelden. Die sechsmonatige Weiterbildung mit 48 Kurstagen richtet sich an Quereinsteiger im Marketing- und PR-Bereich. Die dazugehörenden Seminare können auch einzeln gebucht werden.
Print- und Multimedia-Produkte aus PR-Agenturen: Ein weites Betätigungsfeld für angehende Kommunikationsfachleute.

Wo PR-Fachleute ausgebildet werdenDas Schweizerische PR-Institut SPRI bietet in Zürich und in Bern auch einen berufsbegleitenden Lehrgang zur PR-Fachfrau/zum PR-Fachmann
(vormals PR-AssistentIn) an. Er dauert ein Jahr und dient als Vorbereitung zur entsprechenden Berufsprüfung mit eidgenössischem Fachausweis.
Auskunft: SPRI, Tel. 01 299 40 40; www.spri.ch. Weitere Anbieter für diesen Abschluss sind:
– Wirtschafts- und Kaderschule KV Bern (WKS), Tel. 031 380 30 50; www.wksbern.ch
– KV Zürich Business School,
Tel. 01 444 66 14; www.kvz-schule.ch
– Handelsschule KV Basel, Tel.
061 295 63 63; www.hkvbs.ch
– Institut für Kaderschulung IFKS, Zürich: Tel. 01 245 82 92; Bern:
Tel. 031 971 04 00; www.ifks.ch
Public-Affairs-Kurs wird wiederholt Die Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz (FHSO) und die Agentur cR Kommunikation Bern führen zum zweiten Mal einen Fachkurs für Public Affairs durch. Beginn ist am 13. November 2003. Auf die erste Ausgabe, die im Mai lanciert wurde, seien positive Reaktionen eingegangen, meldet cR Kommunikation. Der Einstiegskurs richtet sich an Führungs- und Kommunikationsverantwortliche von Verbänden, Behörden und KMU.
Er besteht aus zehn Kurstagen, die zwischen dem 13. November 2003 und dem 12. April 2004 angesetzt sind. Die Teilnehmer sollen eine systematische und praxisnahe Einführung in politisches Beziehungsmanagement mit Themen wie Monitoring, Lobbying, Campaigning und Media Relations erhalten.
Auskunft erteilt Kursleiter Markus Schneider unter markus.schneider @crbern.ch oder Tel. 031 313 33 34. www.fhso.ch, www.crbern.ch
Interne Kommunikation wird wichtigerGemäss einer Studie der Markenagentur Opcon setzen international tätige Konzerne in der Schweiz zunehmend auf interne Kommunikation. Trotz wirtschaftlicher Flaute gaben 40 Prozent der befragten Unternehmen an, sie verfügten 2003 über ein höheres Budget für interne Kommunikation als vor drei Jahren. Die Anzahl der Mitarbeitenden für interne Kommunikation ist bei 60 Prozent der 28 befragten Firmen gestiegen. Es überrascht darum wenig, dass jetzt auch Weiterbildungsangebote für diese Spezialaufgaben entstehen. So startet am 20. November am SPRI in Zürich erstmals ein
17-tägiger «Nachdiplomkurs Interne Kommunikation». Er umfasst sieben Ausbildungsblöcke bis 16. April 2004 und steht unter dem Patronat des Schweizerischen Verbands für interne Kommunikation (SVIK). Zweitägige Kurse zum Thema interne Kommunikation bietet zudem die Fachhochschule Solothurn an.
SPRI-Kurzlehrgang für IR-Assistants Das Schweizerische Public Relations Institut (SPRI) lanciert am 18. November den Kurzlehrgang «Investor Relations Assistant». Er ist Teil eines zweistufigen Ausbildungskonzepts, das die Gesellschaft der Investor
Relations Agenturen der Schweiz (GIRAS) und die Schweizerische
Investor Relations Vereinigung (SIRV) entwickelt haben und vom SPRI umgesetzt wird. Für nächstes Jahr ist der zweite Lehrgang «Investor Relations Officer» geplant. Der neue Kurzlehrgang wendet sich an
Mitarbeitende von IR- und Finanzverantwortlichen in Unternehmen
beziehungsweise von IR-Beratern in Agenturen. Ebenfalls angesprochen sind Personen, die sich als Gestalter, Event-Manager oder Webproducer mit IR beschäftigen. In 45 Lektionen Präsenzunterricht, ergänzt durch Selbststudium und eine Gruppenarbeit, werden an fünf Tagen
zwischen dem 18. November 2003 und dem 21. Januar 2004 einerseits IR-Basiskenntnisse und andererseits das grundlegende Verständnis für die Arbeitsweise und Bedürfnisse der Beziehungsgruppen des Kapitalmarkts vermittelt. Weitere Informationen sind erhältlich unter Tel. 01 299 40 40 oder auf der Website des SPRI.
www.spri.ch, www.giras.ch, www.sirv.ch
Die Anbieter von Studien und Kursen auf einen BlickSchweizerisches Public Relations Institut (SPRI)
Ankerstrasse 53
8026 Zürich
01 299 40 40
www.spri.ch
Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung Zürich (HWZ)Lagerstrasse 5
8021 Zürich
043 322 26 00
www.fhhwz.ch
(das SPRI gehört jetzt zur HWZ)
Medienausbildungszentrum (MAZ)Murbacherstrasse 3
6003 Luzern
041 340 36 36
www.maz.ch
(Das MAZ betreibt eine Partnerschaft mit dem SPRI)
Zürcher Hochschule WinterthurInstitut für Angewandte
Medienwissenschaft (IAM)
Postfach 805
8401 Winterthur
052 267 77 61
www.zhwin.ch
Fachhochschule ZentralschweizInstitut für
Wirtschaftskommunikation (IWK)
Zentralstrasse 9
6002 Luzern
041 228 99 54 oder 041 228 99 50
www.hsw.fhz.ch/iwk
Hochschule für Wirtschaft Diplomstudiengang
Wirtschaftskommunikation
Zentralstrasse 9
6002 Luzern
041 228 42 00
www.hsw.fhz.ch
Università della Svizzera ItalianaExecutive Mscom
Via Giuseppe Buffi 13
6900 Lugano
091 912 46 02
www.mscom.unisi.ch
Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz
Riggenbachstrasse 16
4600 Olten
0848 82 10 11
www.fhso.ch
Schule für Angewandte Linguistik (SAL)Sonneggstr. 82
8006 Zürich
01 361 75 55
www.sal.ch
Medienschule Nordwestschweiz (MNS)Im Breitenloh 6
4332 Stein AG
062 873 54 74
www.medienkurse.ch
Andreas Panzeri, Mitarbeit: Cornelia Sidler

Das Rezept heisst Leserservice

Special Interest Ein Relaunch soll die Leser des PCtipp noch stärker ans Heft binden. Das Tabloidformat bleibt.

Special Interest Ein Relaunch soll die Leser des PCtipp noch stärker ans Heft binden. Das Tabloidformat bleibt.42000 neue Leser hat der PCtipp im vergangenen Jahr hinzugewonnen. Gemäss Mach Basic 2003 stieg die Leserschaft um 15,5 Prozent auf 313000 Personen. Damit liegt die Computerzeitschrift komfortabel zwischen Neuer Zürcher Zeitung und Neuer Luzerner Zeitung. Beim Herausgeber IDG Communications ruht man sich aber nicht auf den Lorbeeren aus. Mit der Oktobernummer wurde der PCtipp einem Redesign unterzogen. Der Titel erhielt das von der neuen Rechtschreibung geforderte zweite «p». Das Layout wurde luftiger gestaltet. Vor allem aber hat der PCtipp die Themenpalette verbreitert. Sicherheit, Kommunikation und Betriebssysteme erhalten eigene Rubriken.
Bei den Inhalten sieht Marketingleiterin Jacqueline Ort das Erfolgsgeheimnis des Fachblatts. «Wir haben kein hoch kompliziertes Marketingrezept», lacht sie. Die Redaktion spüre, was der Markt und die Abonnenten wünschen. Ziel sei es, den PCtipp so zu gestalten, dass die Käufer ihn auch gerne weiterreichen. Promotionsaktivitäten am Kiosk, in Computerläden und -schulen steigern die Bekanntheit zusätzlich.
Themen aus dem Kummerkasten
Um am Puls der Leser zu bleiben, führt der PCtipp jeden Monat eine ausführliche Befragung durch. «Wir halten regen Kontakt zu unserem Publikum», sagt Hansjörg Honegger, Produktionsleiter und stellvertretender Chefredaktor. Dazu gehört auch die Rubrik «Kummerkasten», in der praktische Ratschläge auf Leserfragen erteilt werden. Sie gibt gemäss Honegger Anregungen für die Themensetzung. So hätten Informationen zu Digitalkameras und Bildbearbeitung grössere Bedeutung erlangt.
Ein Bedürfnis, das IDG mit einer Sonderbeilage erfüllt hat. Der «Shopping Guide Digitalkameras» im Juni war so erfolgreich, dass er im November unter dem Thema «Digitalfotografie» wiederholt wird. Mit solchen Ideen kontere IDG die Anzeigenflaute, die der PCtipp ebenfalls zu spüren bekomme, sagt Ort.
Der Einkaufsführer erschien als Hochglanzmagazin – im Gegensatz zum PCtipp, der als Tabloid auf Zeitungspapier gedruckt wird. Dieses Format sieht Ort als weiteren Trumpf. Das Zeitungsflair vermittle Aktualität und hebe den PCtipp von den Mitbewerbern ab. Zudem passe das schmale Heft gut auf den Schreibtisch neben den Bildschirm. Ein klarer Produktvorteil, wenn der Leser die Tipps aus der Zeitschrift am PC nachvollziehen wolle, meint Ort. Honegger erkennt ein weiteres Plus: «Das Tabloidformat ist konkurrenzlos günstig.» Dies werde neben dem Schweizbezug oft als Kaufgrund genannt.
Der rund 90 Seiten dicke PCtipp geht für 3.80 Franken über die Kiosktheke. Von den 60600 Exemplaren der verkauften Auflage werden rund 11400 im Einzelverkauf abgesetzt. «Angesichts der starken Konkurrenz sind wir mit dieser – übrigens sehr stabilen – Zahl recht zufrieden», erklärt Marketingleiterin Ort.
Weniger Erfolg hatte IDG seinerzeit mit dem Schwesterprodukt In- ternet Standard. Die Zeitschrift musste nach nur elf Monaten im Juli 2001 wieder eingestellt werden, als die Internetblase platzte. Vorläufig will sich der Verlag weiterhin auf den PCtipp und die Wochenzeitung Computerworld beschränken.
«Kein hoch kompliziertes Marketingkonzept»: PCtipp.
Stefano Monachesi
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