Drei Richtige reichen schon

Glücksspiele Jung von Matt/Limmat lanciert das neue Wettspiel Sporttip von Swisslos.

Glücksspiele Jung von Matt/Limmat lanciert das neue Wettspiel Sporttip von Swisslos.In wirtschaftlich schlechten Zeiten haben Glücksspiele Hochkonjunktur. Das spürt auch die Interkantonale Landeslotterie Swisslos. Eine Milliarde Franken gibt die Schweizer Bevölkerung pro Jahr hoffnungsfroh für Lotto oder Sport-Toto aus. Gute Zeiten also, um dieser Glückserwartung etwas nachzuhelfen. Fortunas jüngstes Kind wurde auf den Namen Sporttip getauft. Für seine gute Entwicklung hat Jung von Matt/Limmat im Juni den Zuschlag erhalten. Jetzt lernt das Baby laufen.«Mit Sporttip kehrt Spannung zurück in den Sport», hofft Doris Rechsteiner, Leiterin Product Management Sportwetten in der Landeslotterie. Bei Jung von Matt hat man sich mit der Lancierung der neuen Wette überlegt, dass durch den Einsatz gleichzeitig das Interesse an Sportlerinnen und Sportlern steigt, die regelmässig Topleistungen erbringen. Das geht nicht ohne seriöse Vorbereitung: Die Sportstars müssen sich im Alltag verantwortungsbewusst verhalten. Und wie immer, wenn es um Sportwetten geht, hofft jeder Spieler darauf, dass seine Prognose hundertprozentig eintrifft. Wenn nicht, hilft man eben ein bisschen nach.
Jeder Spieler ist auch ein Trainer
«In zwei TV-Spots und diversen Anzeigen beobachten wir, wie Fans ins Privatleben der Sportprofis eingreifen», erklärt CD Urs Schrepfer das Konzept. So muss sich etwa FC-Basel-Starkicker Murat Yakin von einem Taxifahrer sein Date vermasseln lassen. Oder Michel Zeiter von den ZSC Lions wird um Punkt neun Uhr abends vom Hotelpagen ins Bett geschickt. Schliesslich wollen die beiden Fans ja nur das Beste für ihre Idole – und damit auch für ihr Konto. Getreu dem Kampagnenmotto «Dein Einsatz zählt!».Bei Sporttip gilt es, den Ausgang von Fussball- oder Eishockeymatches richtig vorauszusagen: Sieg der Heimmannschaft, Unentschieden oder Sieg der Gastmannschaft. Die Matches können individuell aus den 90 Spielpaarungen im Wettprogramm ausgewählt werden, das Swisslos wöchentlich publiziert. Bereits bei drei richtigen Tipps winkt ein Gewinn. Für zusätzliche Spannung sorgen die für jeden Spielausgang im Voraus festgelegten Quoten. Und falls man nicht zu
den glücklichen Gewinnern gehört, können sich echte Sportsfreunde immer noch darüber freuen, dass Swisslos jedes Jahr mindestens 80 Millionen Franken aus dem Wettumsatz in die Förderung der verschiedensten Sportanlässe und Organisationen fliessen lässt.
Neues Tipp-Set von Swisslos: Qual der Wahl aus 90 Eishockey- oder Fussballpaarungen.
Doppelbödig und leicht moralisierend: Jung von Matt nimmt Partei für die Sporttip-Spieler und wünscht sich topseriöse Sportprofis.
Andreas Panzeri

Zahl der Woche

Pay-TV

Pay-TV16 Millionen Euro Der deutsche Abosender Premiere hat im dritten Quartal erstmals einen Betriebsgewinn von 16 Millionen Euro erzielt. Der Umsatz kletterte um 14 Prozent auf 236 Millionen Euro, die Zahl der Abonnenten stieg innerhalb eines Jahres um 13 Prozent. Im vierten Quartal erwartet Premiere «wegen Sondereffekten» aber einen operativen Verlust von rund 30 Millionen Euro. Der Sender kämpft noch immer damit, dass sein Geschäftsverlauf massgeblich zum Zusammenbruch des Kirch-Imperiums beigetragen hatte.

Borer-Skandalisten wechseln zu Bild

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sind die beiden deutschen Journalisten, denen Ringier im Zuge der Borer-Affäre gekündigt hatte, beim deutschen Boulevardblatt Bild untergekommen.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sind die beiden deutschen Journalisten, denen Ringier im Zuge der Borer-Affäre gekündigt hatte, beim deutschen Boulevardblatt Bild untergekommen.Print Der ehemalige stellvertretende Chefredaktor des Blick, Ralph Grosse-Bley, fungiert demnach als Büroleiter in Leipzig und Korrespondentin Alexandra Würzbach berichtet wieder aus Berlin.

Mit einem «Pieps» zum Turnaround

Special Interest Immobilien Business schreibt 2003 ein Rekordjahr. Das Rezept dazu: Mitten in der Krise baute das Magazin die Redaktion aus.

Special Interest Immobilien Business schreibt 2003 ein Rekordjahr. Das Rezept dazu: Mitten in der Krise baute das Magazin die Redaktion aus.
Bis Anfang 2003 enthielt Immobilien Business gleich viele Inserateseiten wie redaktionellen Inhalt. Heute wird nur noch ein Viertel der Zeitschrift mit Anzeigen gefüllt. Trotzdem stieg der Werbeumsatz von Juli 2002 bis August 2003 um ganze 31 Prozent. Ein Wunder?Keine Zauberei steckt dahinter, sondern eine bewusst antizyklische Strategie, die Geschäftsleiter Rolf E. Jeker als «Flucht nach vorne» umschreibt. Im vergangenen Jahr litt Immobilien Business noch wie
alle anderen unter der Anzeigenflaute. Der Jahresumsatz brach von 1,1 Millionen auf etwas über 900000 Franken ein. Statt mit Personalabbau reagierte Jeker mit einem ehrgeizigen Relaunch im März. Er investierte in neue Inhalte, verschob das Verhältnis zwischen Beiträgen und Anzeigen und verdoppelte die Redaktion auf zehn Personen. Zugleich wechselte Immobilien Business vom Tabloid zum Magazinformat und wagte den Schritt an den Kiosk.
«Wir haben investiert in der Hoffnung, dass es aufgeht», sagt Jeker. Und die Rechnung stimmt: Bereits im September wurde der Werbeumsatz des Vorjahres erreicht. Fürs ganze Jahr erwartet Jeker über 1,2 Millionen Franken – ein neuer Rekord mitten in der Krise. «Allerdings geht es uns jetzt nicht einfach besser», relativiert der Geschäftsleiter den Erfolg. Immerhin hat der Ausbau auch eine Stange Geld gekostet. Durch das antizyklische Verhalten hat Immobilien Business aber vor allem Marketingkosten gespart. «Wenn ich jetzt ‹pieps› mache, hören es alle», so Jeker. Ein Relaunch mitten in der Krise brauche nur einen Zehntel des Werbeaufwands, ist er überzeugt. Das kommt ihm entgegen, denn der ehemalige Journalist investiert ohnehin lieber in den Inhalt seiner Zeitschrift als in Werbeaktionen.
Profite aus der Börsenbaisse
Immobilien Business profitiert aber auch von den Marktmechanismen einer Börsenbaisse: Verunsicherte Anleger strömen in den Immobiliensektor, der zwar geringere, aber sicherere Renditen verspricht. Mit dem Relaunch wurde darum auch die Zielgruppe erweitert. Nicht nur Branchenexperten,
alle an Immobilien Interessierte werden durch das Magazin angesprochen. Zugleich versucht Jeker, den Kreis der Inserenten zu vergrössern: «Wir gehen jetzt volles Rohr auf Anbieter von Luxusgütern zu!» Als ersten Kunden zog er bereits Audi an Land.
Der nächste Innovationsschritt steht bereits an. Auf Anfang 2004 schliesst Immobilien Business ein Werbekombi mit «WohntraumTV» auf TeleZüri und der Online-Plattform ImmoScout24.ch ab. Das Crossmediaangebot soll dem Fachmagazin weiteren Schub verleihen. «Wir laufen noch nicht mit Volldampf», meint Jeker. Sein ehrgeiziges Ziel: die Nummer eins im deutschsprachigen Markt.
Die geliftete Ausgabe von Immobilien Business zählt deutlich mehr Anzeigen.
Stefano Monachesi

BZ-Einstieg bei 20 Minuten wird vertieft geprüft

Pressefusion Die Wettbewerbskommission (Weko) unterzieht die Beteiligung der Berner Zeitung (BZ) am Pendlerblatt 20 Minuten nochmals einer vertieften Prüfung.

Pressefusion Die Wettbewerbskommission (Weko) unterzieht die Beteiligung der Berner Zeitung (BZ) am Pendlerblatt 20 Minuten nochmals einer vertieften Prüfung.In der Neubeurteilung des Falls angesichts des geplanten Einstiegs von Espace Media Groupe beim Bund Verlag hat die Weko Anhaltspunkte gefunden, dass marktbeherrschende Stellungen auf den regionalen/lokalen Werbemärkten und dem Lesermarkt im Grossraum Bern begründet oder verstärkt werden könnten.

JobChange

Die PR-Agentur Farner verliert zwei Geschäftsleitungsmitglieder: Beratungsgruppenleiterin Barbla C. Schaerer verlässt die Agentur dem Vernehmen nach aus klimatischen Gründen und will sich beruflich neu ausrichten. Sie war Anfang 2001 zu Farne

Die PR-Agentur Farner verliert zwei Geschäftsleitungsmitglieder: Beratungsgruppenleiterin Barbla C. Schaerer verlässt die Agentur dem Vernehmen nach aus klimatischen Gründen und will sich beruflich neu
ausrichten. Sie war Anfang 2001 zu Farner gestossen. Jean-Marc Hensch wechselt per 1. November als neuer Direktor zum Verband der Schweizerischen Gasindustrie. Er ersetzt Martin Saxer, der die neu geschaffene Stelle als Leiter Public Affairs bei der Axpo Holding
angetreten hat.
…
Pierre Buntschu (Bild) ersetzt Pierre-Alain Luginbuhl Anfang November als Direktor der Waadtländer Publikationen von Edipresse. Luginbuhl setzt seine Karriere bei Edipresse als direkt der Geschäftsleitung angegliederter Projektleiter fort. Sein Nachfolger Buntschu ist derzeit kommerzieller Direktor von Edipresse Schweiz. Diese Funktion wird nicht neu besetzt.
…
Die Brandingagentur Landor
Associates hat in Genf ihre sechste europäische Niederlassung eröffnet. Geleitet wird Landor Geneva von Executive Director Sue Smith.
Karolina Clevestig und Fiona Paratte fungieren als Senior Client Manager und als Office Manager.
…
Die Design-Agentur Process
steigt in den Markt für Corporate Communications ein. Zu den
bisherigen Units für Corporate Design (Zürich) und Product Design (Luzern) tritt die neu gegründete Process Communications AG hinzu. Sie residiert ebenfalls in Zürich und wird von Tobias Steger als Partner geleitet. Er war zuvor als Geschäftsführer von Wirz Public Relations tätig.
…
Die Bildagentur Getty Images baut ihre Präsenz in der Schweiz aus. Ab sofort betreut Dominik Obrist als Sales Development Manager den Schweizer Markt. Er zeichnet für die Marktentwicklung und die
Vor-Ort-Betreuung der Kunden verantwortlich.
…
Marcel Suter, Geschäftsführer der AZ Wochenzeitungen AG, verlässt das Unternehmen Ende Dezember. Nach 13 Jahren Zeitungsgeschäft will er sich neu orientieren und sich selbstständig machen.

Richtung vierzig zurück

Bankenmarketing I Die liechtensteinische Verwaltungs- und Privatbank will ihre Neupositionierung mit Anzeigen von Wirz einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Bankenmarketing I Die liechtensteinische Verwaltungs- und Privatbank will ihre Neupositionierung mit Anzeigen von Wirz einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Profitierten die Liechtensteiner Banken in den Boomjahren noch stark von ihrem Offshore-Standort, geriet eben dieser Vorteil in jüngster Zeit heftig in die Kritik. Das Ländle ist inzwischen wieder von der «schwarzen Liste» gestrichen worden, doch der Standort allein reicht als Akquisitionsargument nicht mehr aus. Das bestätigt auch Thomas Weidmann, Marketing Manager der Verwaltungs- und Privatbank (VP Bank): «In den Boomjahren wurde das Geld viel passiver verwaltet, es kam einfach.» Heute hingegen müsse die Bank den Kunden und seine Finanzbedürfnisse ganz genau kennen. Auch die VP Bank hat bis anhin ihre «Daseinsberechtigung» zu einem grossen Teil aus dem Standort bezogen. Durch den zunehmenden Druck auf die Offshore-Bankenplätze musste sie sich allerdings eine neue Berechtigung suchen. Diese leitet der Finanzdienstleister aus einer Neupositionierung ab: Mit Werten wie Offenheit, Innovation und Flexibilität will die Bank ihr Private Banking von der Konkurrenz abheben. Um die Glaubwürdigkeit des neuen Images optisch zu unterstützen, hat die VP Bank die Pariser Branding-Agentur D/G mit der Konzeption eines neuen Corporate Design (CD) beauftragt. Dabei wurde auf das sonst bankenübliche «aufgeräumte Weiss» verzichtet, betont der Marketing Manager. «Es ist alles ein bisschen natürlicher. Selbst der Kreis im Logo ist nicht ganz rund.»
Nach dem Launch des neuen CD im Frühjahr startet im Oktober
eine Inseratekampagne, welche die Neupositionierung einer breiten Öffentlichkeit – vorerst in der Schweiz,
in Liechtenstein, Süddeutschland und Norditalien – vorstellen will. Entsprechend den aufgefrischten Corporate-Farben und -Formen sollte auch die klassische Kommunikation der Imagekorrektur gerecht werden.
«Mit dem neuen Erscheinungsbild hat sich schnell die Idee von
Illustrationen herauskristallisiert», erklärt Andrea Reinhart, AD bei der konzeptführenden Zürcher Agentur Wirz. Mit der Ausführung der sechs Anzeigensujets wurde die in New York lebende Illustratorin Anja Kroencke betraut. Die gebürtige Wienerin hat sich bereits mit Arbeiten für Vogue, Wallpaper und Estée Lauder einen guten Ruf erworben. «Die illustrative Umsetzung transportiert eine eigene Welt, denn die Figuren stehen stellvertretend für alle Kunden», erklärt Wirz-CD Matthias Freuler. Bei fotografierten Personen hingegen finde oft keine Identifizierung statt. Die Anzeigenmotive sollen aber auch Seriosität ausstrahlen. Schliesslich peilt die VP Bank Kunden an, deren Vermögen sich von einer Million Franken an aufwärts bewegt. Daraus definiere sich natürlich bereits ein gewisses Alter, sagt Weidmann. Trotzdem wolle man auch das Kundensegment verjüngen. Weidmann: «Anfangsziel ist es, sich Richtung vierzig zurückzubewegen.»
Die Anzeigen der VP Bank illustrieren auch das Ziel der Imagekampagne: Jüngere Kunden fürs Private Banking gewinnen.
Bankenmarketing Die Liechtensteiner VP Bank annonciert ihr neues Image mit Illustrationen von Wirz Werbung.

Simone Keller

«Wir fordern den Einheitstarif»

Jürg Siegrist, Direktor des Verbands Schweizerischer Werbeauftraggeber (SWA), warnt vor Preisaufschlägen bei den Stellenanzeigen.

Jürg Siegrist, Direktor des Verbands Schweizerischer Werbeauftraggeber (SWA), warnt vor Preisaufschlägen bei den Stellenanzeigen.WW: Wie beurteilt der Verband Schweizer Werbeauftraggeber die diesjährige Print-Tarifrunde?Jürg Siegrist: Sie ist grundsätzlich fair. Das haben wir – ausgehend von den Leserschaftszahlen – aber auch erwartet.
Sie teilen also die Meinung der Publimedia, wonach die Anzeigenpreise moderat angepasst werden und viele Titel eine Nullrunde einlegen?
Ja. Aber es gibt dennoch zwei bis drei Problemfälle. Und ich hätte gerne von weiteren Titeln eine Nullrunde gesehen. Statt die Tarife nur leicht anzuheben, wäre mir eine Erhöhung bei den Abopreisen lieber gewesen. Viele Abos in der Schweiz sind verglichen mit dem Einzelverkaufspreis zu günstig.
Problemfälle? Was genau verstehen Sie darunter?
Ein Problemfall ist der Raum Bern. Zwar ist es nachvollziehbar, dass nun die Berner Zeitung mit integriertem Bund 30 Prozent mehr kostet als bisher – aber kleineren Auftraggebern wird dadurch eine Alternative in Bern genommen, denn nicht jeder Kleinbetrieb möchte die ganze Region abdecken. Bern wird also für die kleinen Auftraggeber viel zu teuer. Das wird auch dem Swisspool schaden. Denn dieser soll etwa sieben Prozent teurer werden.
Gibt es weitere Kritik?
Bei den Preisen für Stellenanzeigen fordern wir klar, dass diese nicht erhöht werden. Nirgends. Denn sie sind schon jetzt überhöht – die Stellenanzeigen kosten in den meisten Fällen mehr als die übrigen Annoncen. Doch es gibt keine Erklärung für diese Differenz. Andere Rubrikeninserate wie Auto- oder Immobilienanzeigen sind auch nicht teurer.
Was geschieht, wenn einige Titel für 2004 dennoch höhere Preise für
Stellenanzeigen verlangen sollten?
In diesem Bereich ist unsere Geduld langsam überstrapaziert. Deshalb werden wir die SWA-Mitglieder detailliert darüber informieren, welche Titel die Preise für Stellenanzeigen anheben.
Eine Art Boykottaufruf also?
Nein, aber je mehr Sensibilität herrscht, desto schneller kann die Sache geregelt werden.
Welche Haken enthält die aktuelle Tarifrunde ausserdem noch?
Versteckte Preiserhöhungen, etwa über gestiegene Platzierungs- und Farbzuschläge – oder wenn trotz Leserverlust preislich keine Anpassungen vorgenommen werden.
Umgekehrt wagen es derzeit viele Verlage nicht einmal, die Teuerung an die Kunden weiterzugeben.
Es wird auch in diesem Markt im Moment mit harten Bandagen gekämpft.
Wird die gegenwärtige Tarifrunde die Attraktivität von Print etwa gegenüber TV steigern?
Ob dazu eine einzige Nullrunde reicht, ist fraglich. Die Attraktivität hängt ja nicht nur von den Preisen ab.
Was schlagen Sie den Printverlagen vor, um ihre Position gegenüber den
Werbeauftraggebern zu verbessern?
Beispielsweise sollten die Stellenanzeigen in der Deutschschweiz Abschluss-, BK- oder JUP-kompatibel werden – wie in der Romandie (Anmerkung der Redaktion: BK = Beraterkommission, JUP = Jahresumsatzprämie). Dort können Sie zudem Annoncen- und Stelleninseratumsätze kumulieren, was in der Deutschschweiz nicht der Fall ist. Weiter muss die Printforschung noch mehr Transparenz schaffen. Zum Beispiel sollten wichtige Benchmarks der Werbewirkung aufgezeigt und die Kompatibilität der Mediastudien gewährleistet sein. Auch zum Zeitungskonsum der Jugendlichen gibt es kaum Anhaltspunkte.
Ist die Print-Tarifstruktur in den vergangenen Jahren übersichtlicher
geworden?
Nein, hier hinkt die Schweiz den Entwicklungen in Europa hinterher. Unterschiedliche Preise für Textanschlussinserate, für Reklamen oder seitendominierende Anzeigen. Es gibt einfach zu viele Sonderfälle. Auch die Tarifaufteilung nach schwarz-weiss und Ein- bis Vierbundfarben gibt es im Ausland praktisch nirgendwo mehr. Mit den neuen Druckmaschinen ist es sowieso bald egal, ob man zwei- oder vierfarbig druckt. Deshalb fordern wir einen Einheitstarif. Der Verband Schweizer Presse hat diesen Ball bereits aufgenommen und arbeitet daran.
Interview: Markus Knöpfli
Zwei senken ihre PreiseDas Börsenmagazin Stocks und die WochenZeitung (WoZ) gehören zu den wenigen, die Preisabschläge auf ihren Anzeigentarifen vornehmen. Stocks, das drei Prozent Leser verloren und neu 14-täglich statt
wöchentlich erscheint, senkt seine Tarife um 12,6 Prozent. Die WoZ schraubt ihren Farbtarif um 9,4 Prozent hinunter. Der Anfang September kommunizierte Wechsel von der Zürcher Genossenschafts-Druckerei Ropress zur technisch besser ausgerüsteten Solprint AG in Solothurn (Vogt-Schild/Habegger) ermögliche die Senkung des Farbtarifs, heisst es bei der WoZ. Der Wechsel erfolge wegen der Druckqualität, man gehe aber davon aus, dass das Blatt nun zu mehr Farbanzeigen kommen werde.
schwarz-weiss vierfarbigZeitschriften 2004 Veränder. in% 2004 Veränder. in%
Annabelle 18 750.– — 18 750.– —
Beobachter 17 814.– +9,3 22 549.– +1
Bilan 10 050.– +0,5 10 050.– +0,5
Bilanz 18 300.– — 18 300.– —
Bon à savoir 10 500.– +9,4 10 500.– +9,4
Das Beste 7 990.– — 11 520.– —
Edelweiss 9 200.– — 9 200.– —
Facts** 18 700.– –– 18 700.– —
Femina 22 340.– +1 22 340.– +1
K-Geld 8 000.– — 8 000.– —
K-Tip 22 400.– +2,8 22 400.– +2,8
L’Hebdo 12 900.– +70 12 900.– +0,6
L’Illustré 18 700.– +79,8 18 700.– —
NZZ Folio 15 300.– +2 21 800.– +1,9
Puls-Tip 12 900.– +4 12 900.– + 4
Radiomagazin 5 000.– — 5 000.– —
Schweizer Familie 17 265.– +6 17 265.– + 6
Sélection 4 550.– — 7 470.– —
Stocks 7 830.– –12,6 9 570.– –12,6
Tout Compte fait 4 800.– — 4 800.– —
TR 7 10 875.– — 10 875.– —
TV 8 6 800.– +76,9 6 800.– —
Weltwoche 14 900.– +8,5 14 900.– +8,5
* vorbehältlich der Zustimmung durch die Wettbewerbskommission
** gilt nur für 2.bis 9. Bund. Der 1. Bund ist teurer. Quelle: Umfrage Werbewoche
(mk)

Hilferufe aus der Mauerblümchen-Ecke

Presseförderung Gratiszeitungen fühlen sich von neuen Subventionsmodellen übergangen, rennen aber mit ihrer Kritik beim Verband Schweizer Presse offene Türen ein.

Presseförderung Gratiszeitungen fühlen sich von neuen Subventionsmodellen übergangen, rennen aber mit ihrer Kritik beim
Verband Schweizer Presse offene Türen ein.
Der Kampf um Anerkennung ist seit seiner Gründung eines der wichtigsten Anliegen des Verbandes der Gratiszeitungen (VSGZ). Es ist eine historische Tatsache, dass sich die Gratispresse noch nie als vollwertige Printmedienkategorie ernst genommen fühlte. Im Lärm der sich zuspitzenden Diskussion rund um die Modalitäten der neuen Presseförderung will der VSGZ jetzt die Chance nutzen, um aus der Ecke des Mauerblümchendaseins auszubrechen. In einer vor kurzem veröffentlichten Mitteilung verlangte er, die Gratiszeitungen seien ins Konzept der zukünftigen Presseförderung einzubeziehen.Seinen Anspruch untermauert VSGZ-Sekretär Hannes Zaugg mit der Erfolgsgeschichte des Gratistitels 20 Minuten. Die Pendlerzeitung habe reichweitenmässig zur auflagenstärksten Tageszeitung der Schweiz, dem Blick, aufgeschlossen. «Das zeigt, dass Gratiszeitungen die Informationsbedürfnisse einer grossen Bevölkerungsschicht abdecken», so Zaugg.
Tatsache aber ist: Die Gratispresse hat in den beiden debattierten Presseförderungsmodellen bisher keinen Platz erhalten. Die parlamentarische Initiative «Medien und Demokratie» (direkte Presseförderung), deren Medienartikel vom Nationalrat kürzlich gutgeheissen wurde, streicht Gratistitel von vornherein aus der Liste förderungswürdiger Titel. Das Grundsatzpapier des Verbandes Schweizer Presse schliesst die Gratispresse zwar nicht expressis verbis aus, erwähnt sie aber auch mit keinem einzigen Wort.
Kein Privileg der Bezahltitel
Der VSGZ freilich weist nachdrücklich darauf hin, dass auch Gratiszeitungen wertvolle Service-public-Leistungen erbringen und folgert daraus, ebenso förderungswürdig zu sein. «Diese Pressekategorie greift Themen von staats- und gesellschaftspolitischer Relevanz auf wie die kostenpflichtigen Medien. Dass sie dies auf der lokalen Ebene tut – und entsprechend Lokalpolitik,
Vereine und lokalen Sport in den Vordergrund schiebt – ist nur konsequent», erklärt Zaugg. Verdienstvoll sei vor allem, dass VSGZ-Mitglieder diese Leistungen gerade in Randregionen erbrächten, wo die Tagespresse schwach vertreten sei. Als Beispiel nennt Zaugg die Wochenzeitung für Emmental und Entlebuch, die mit rund 25 Korrespondenten aus jeder Ecke ihres Einzugsgebiets detailliert berichte. «Die starke Verankerung macht dieses Wochenblatt zu einem unverzichtbaren Medium für die Bewohner dieser Region», so Zaugg.
Dasselbe gelte für eine Grossstadtzeitung wie GHI, welche die Genfer Haushalte gratis zugestellt bekämen. Auch dieses Blatt, das notabene von mehr Genfern gelesen werde als die Tribune de Genève, greife für die Region relevante politische und gesellschaftliche Themen auf. Um die Vielgestaltigkeit der Service-public-Aufgaben zu demonstrieren, hebt Zaugg des Weiteren das zweisprachige Gratisblatt Biel/Bienne hervor. «Diese Zeitung liefert einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen Integration.»
Die Anerkennung dieser Leistungen, und nicht etwa der Anspruch auf Förderungsgelder, sei für den VSGZ das derzeit wichtigste Anliegen. «Wir haben in unserem Papier nicht gesagt, dass wir Subventionen wollen», erklärt Zaugg.
Vom Verband umworben
Beim Verband Schweizer Presse (CHP) rennt der VSGZ mit seinem Vorstoss offene Türen ein. «Der Anspruch ist gerechtfertigt, wir haben nie versucht, das Presse-förderungsmodell auf unsere Mitglieder zu beschränken», erklärt CHP-Geschäftsführer Daniel Kaczynski. In diesem frühen Stadium der Diskussion, in dem die Presseförderung derzeit stehe, sei es aber noch nicht möglich gewesen, bereits mit den Vertretern sämtlicher potenzieller Anspruchsgruppen direkte Gespräche zu führen. Dies werde aber noch geschehen.
Fest stehe auch, dass die CHP ihren Horizont nur schon deshalb erweitern müsse, um dem Thema Presseförderung überhaupt gerecht zu werden. Denn heute erhalten um die 3000 Titel Posttaxenverbilligungen, im Verband sind dagegen nur rund 300 Titel vertreten.
Kaczynski teilt die Haltung des VSGZ. «Was Service public ist, hat nichts damit zu tun, ob ein Pressetitel etwas kostet oder nicht.» Diese Debatte habe der Verband bereits im Zusammenhang mit seiner Neustrukturierung vor rund zwei Jahren geführt. Damals wurde entschieden, nicht mehr zwischen bezahlten und kostenlosen Titeln zu unterscheiden und als Folge davon auch die Gratiszeitungen im Verband willkommen zu heissen.
Trotzdem sind die im VSGZ organisierten Titel, neben zahlreichen weiteren Vertretern der Gratispresse, immer noch nicht Mitglieder bei der CHP. Dass der Weg zu deren Integration etwas länger dauert, muss auch mit Blick auf die tief verwurzelten Berührungsängste zwischen Gratis- und Kauftiteln gesehen werden, die sich nicht von heute auf morgen ausräumen lassen. Doch die Bemühungen laufen. «Wir stehen in Kontakt mit dem VSGZ», erklärt Kaczynski. «Die Mitgliedschaft dieser Titel würde Sinn machen, denn dann hätten sie eine Stimme im Verband.»
Hannes Zaugg, Sekretär des Verbandes der Gratiszeitungen.
Gratiszeitungen leisten einen Service public und wollen auch von Presseförderungsbeiträgen profitieren.
Daniel Schifferle

Leutenegger stärkt Lobby

Wahlen 03 Die Kommunikationsbranche debattiert im Parlament künftig mit mehr Power über RTVG, Presseförderung und Werbeverbote.

Wahlen 03 Die Kommunikationsbranche debattiert im Parlament künftig mit mehr Power über RTVG, Presseförderung und Werbeverbote.
«Der Rechtsrutsch im neu gewählten Bundesparlament ist eher ein Vorteil», kommentiert Piero Schäfer, Sprecher des Verbandes Schweizer Werbung (SW), die eidgenössischen Wahlen. «Die SVP stand bisher als einzige Partei konsequent für Werbefreiheit ein. Und auch beim RTVG verfolgt sie eher eine liberale Linie: Zwar ist sie für eine starke SRG, aber auch für längere Spiesse der Privaten.»«Die SVP ist bei Medienthemen nicht recht fassbar», sagt indes Daniel Kaczinsky, Geschäftsführer des Verbands Schweizer Presse (CHP). «Es ist bedauerlich, dass SP und Grüne gestärkt wurden. Das sind jene Parteien, die in Sachfragen unsere Standpunkte kaum verteidigen.»
Auf der personellen Ebene sehen sowohl Schäfer als auch Kaczinsky dank der Wiederwahl von SW-Präsident Carlo Schmid (CVP), PR-Berater Peter Weigelt (FDP), Hans-Jürg Fehr (SP), Verleger der Schaffhauser AZ, sowie Affichage-VR-Präsident Jean-Philippe Maître (CVP) kaum Verluste für die Medien- und Werbelobby. CVP-Ständerat Filippo Lombardi, Präsident des Privat-TV-Verbandes Telesuisse, muss im Tessin hingegen zum zweiten Wahlgang antreten. «Würde er nicht mehr gewählt, wäre dies für die Privat-TVs ein herber Verlust», sagt Schäfer.
Sowohl nach SW- als auch CHP-Einschätzung ging die Kommunikationsbranche gar gestärkt aus den Wahlen hervor – weil FDP-Kandidat Filippo Leutenegger, Geschäftsführer der Jean-Frey AG, den Sprung ins Parlament geschafft hat. Schäfer spricht von einem «entscheidenden Plus für die Branche». Leutenegger sei ein guter Redner und wisse Bescheid, sagt er. Dem pflichtet Kaczinsky bei. Auch er betont, dass eine gute Kenntnis der Materie im Vordergrund stünde. «Wir sind froh um jeden, der etwas davon versteht.» Dies treffe sowohl auf Leutenegger als auch auf Hans-Jürg Fehr zu, mit denen der CHP das Heu nicht immer auf der gleichen Bühne habe. «Aber weil sie das Metier kennen, entstehen immerhin interessante Dialoge.»
(mk)

40 Jahre Filmliebe

Letzte Woche feierte ein Grosser seines Fachs ein Jubiläum, das eine Überraschungsparty wert war. Denn Martin Fueter stieg vor vier Jahrzehnten am 1. Oktober 1963 bei seinem Vater Heinrich Fueter in die Filmproduktion ein.Eben erst vom Maturareis

Letzte Woche feierte ein Grosser seines Fachs ein Jubiläum, das eine Überraschungsparty wert war. Denn Martin Fueter stieg vor vier Jahrzehnten am 1. Oktober 1963 bei seinem Vater Heinrich Fueter in die Filmproduktion ein.Eben erst vom Maturareisli zurück und noch nicht mal die Koffer ausgepackt, habe es geheissen: «Martin, kannst du morgen mal schnell aushelfen?» Was wohl eher eine Aufforderung denn eine Bitte war. Und seit da helfe er ständig in der Firma. «Obwohl es mich anfangs gar nicht gebraucht hätte, es hat ja noch gar keine richtigen Werbespots gegeben», lachte Fueter, als er den Gästen – darunter ehemalige und aktuelle Weggefährten – dankte.
Von ihnen kamen einige ebenso zu Wort. Jungfilmer Simon Koller, Neffe des Oscar-Gewinners Xavier Koller, realisierte ein 60-minütiges Feature, in dem Verwandte und Freunde über Erlebnisse mit MF berichteten. Regisseur Patrick Senn brachte es auf den Punkt: «Martin ist Urkraft und Energie pur.» Bruder P. C. Fueter meinte, Martin sei der einzige Mensch, der ganz alleine auf professionellem Niveau einen Film herstellen könnte. Und Ehefrau Christine Fueter erinnerte sich, dass MF als passionierter Handwerker anfangs nachkontrolliert habe, wenn sie zu Hause einen Nagel eingeschlagen oder mit dem Bohrer hantiert habe.
Die lustigsten Geschichten gabs von Geni Riedel und Carlo Venturi. Als man noch nicht im Studio Bellerive arbeitete, habe man in einem Hotelsaal mit Parkettboden – Nägel einschlagen verboten! – drehen müssen. Martin habe immer ganz laut husten müssen, sobald ein Techniker mit dem Hammer ausholte, denn: ohne Nägel kein Film. Ein anderes Mal seien sie zu spät zu einer Sitzung mit dem alten Farner gekommen. In der Tiefgarage habe Martin flugs die Motorhaube geöffnet, seine Hände mit Motorenöl eingeschmiert und dem Kunden vorgegaukelt, er habe unterwegs eine Autopanne gehabt.
Das mit der Pünktlichkeit scheint sowieso ein feiner, wunder Punkt in der sonst makellosen Karriere Fueters zu sein. Weshalb sonst trugen die Condor-Mitarbeiter ein von Martin Suter getextetes und von Alex Kirschner vertontes Lied mit dem Refrain «Scho da, scho wäg, scho tschpaat» vor? Zur Ehrenrettung meinte MF: «Eigentlich bin ich pingelig überpünktlich – aber die anderen hindern mich ständig daran.»
Pingeligkeiten auch bei der Verleihung des Goldenen Ohrs in Miller’s Studio. Der Silbergewinner von 1998, Alex Felix, verweigerte die Annahme seines Preises, den er mit Sujets für Taxi 444 in der Kategorie Jingle einheimste. Er habe, so Felix auf der Bühne, seine Werke in der Kategorie Spots eingereicht. Was nicht richtig ist, wie ein der Werbewoche gewährter Blick in die Unterlagen zeigte. Felix reichte diese Arbeiten auf dem Jingle-Formular ein. Was andere Medien also allzu vorschnell als «Eclat beim Goldenen Ohr» bezeichneten, war nur ein Strohfeuerchen. Und dabei blieb es auch, denn ansonsten würdigten alle Anwesenden die Arbeit der Jury und des Organisationskomitees, die den Event jeweils nur durch viel Fronarbeit ermöglichen.
Heiss zu und her gings letzte Woche im Klotener Schluefweg, als sich die weltbesten Tennisspielerinnen harte Duelle um eine Börse von 1,3 Millionen Dollar lieferten. Mit dabei auch Tagi-Verkaufsleiter Fridolin Holdener und sein Team. Sie laden jeweils Kunden zum Matchbesuch samt Nachtessen ein. Das Turnier blieb bis zum Sonntag spannend, obwohl Patty Schnyder bereits am Donnerstag ausschied, dies im Beisein von Eschenmoser-Werbeleiter Markus Schärer, Mindshare-Geschäftsführerin Cosima Gianachi, mm&b-Geschäftsführerin Claudia Mühlebach, Pick-Pay-Werbeleiterin Sandra Ulrich oder Plakanda-Berater Beat Stähli. Den Brunch am Sonntag und den Sieg der neuen Nummer 1 im Damentennis, Justine Henin-Hardenne, erlebten unter anderen auch Reini Weber von WHS, Doris Pache von der CS und Urs Mangold von cR DDB Basel mit.
Sowieso scheinen die Werber bei der Swisscom Challenge auf den Geschmack gekommen zu sein. So konnte man im Lauf der Woche auch Agenturinhaber Dominique von Matt, Gerry Stadler von MPG, Hardy Lussi von Pro7-Sat-1 Media, Urs Renner und Urs Rueb von Mediaedge|CIA, Urs Schneider von Schneidermedia, Ivan Schultheiss von der APG, Eventspezialist Christian Bonnot oder TeleZüri-Marketingleiter Tarkan Özküp am Schluefweg sehen.
Beat Fritsch blickt einmal mehr auf bewegte Tage zurück.
Jubiläen und Verleihungen reihten sich wie Perlen an einer Kette. Bei der Condor feierte Martin Fueter sein 40-jähriges Firmenjubiläum; zum zwanzigsten Mal ging die Swisscom Challenge (früher Swiss
Indoors) der Tennisfrauen über die Bühne, wohin der Tagi einlud; und das Goldene Ohr für die besten Radiospots wurde letzte Woche in Miller’s Studio verliehen. Natürlich gabs überall – Horror für die gute Linie – viel zu essen und zu trinken!
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Veranstaltungen trifft, orten wir an den diversen Events der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer
(01 296 97 98) oder in die Tasten (info@werbewoche .ch). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es
online unter www.werbewoche.ch.
Condor-Museum – fast alle Produkte, für die Fueter schon gedreht hatte, waren im Studio zu sehen.
Kaum zu glauben – der junge Martin lernte Ehefrau Christine schon in der Schule kennen.
Netter Gruss von einer kleinen Agentur mit einer grossen Klappe – Gratulation von SFLB.
Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau: in diesem Fall Christine Fueter.
Martins Bruder P. C. Fueter mit Gabi Benz, Glass – auch sie war schon bei Condor tätig.
Alter und junger Weggefährte von MF: Beleuchter Carlo Venturi (l.) und Simon Koller.
Von der Condor-GL: Felix Courvoisier (l.) und Kristian Widmer, mit Bettina Frymermann.
Reini Weber (l.) und Simone Krebs mit Geni Riedel, der bei Condor Studiomeister war.
Rudi Haller (l.), PPM, Karin Isler, Aufnahmeleiterin, und Tönler Ruedi Guyer: Ex-Condor.
Gastgeber Fridolin Holdener (l.) mit Sunny und Martin K. Parsons, Hyundai Automobile.

Peter Kettiger (l.) und Otto Meier mit Monica Jäggi (l.) und Inge Willmann.
Uli und Eduard Daetwyler (l.), CEO Volvo Schweiz, mit Tagi-Chef Peter Hartmeier.
Moderator Roman Kilchsperger (l.) mit Judith Rogenmoser und Christian Bärlocher, Bluewin.
Organisieren mit viel Energie den Radiospot-Event: Frank Bienenfeld (l.), Soldini Bienenfeld, und Leos Gerteis, NJP-Studio.
Gute Laune: NRJ-Programmleiter Dani Büchi (l.) mit Nadja Jordi von IP Multimedia und Radiotele-Verkaufsleiter Felix Kilchsperger.
Beim Apéro: Ringier-Konzernsprecherin Eva Keller (l.) mit Bruno Oetterli von Radiotele und Mediaspezialistin Corinna Schneider.
Startexter und Gastredner Michael Barney (l.), hier mit Dani Fäsch von Jingle Jungle, geizte nicht mit seinem satirischen Talent.
Script-Präsidentin Stephanie Hugentobler, Jürg Metz, AIE Communications, und Christoph Fuchs (r.) von D & A Diego Bally ASW.
Holten für Sport Factory Outlet das Goldene Ohr: Renzo Selmi, Selmi Tonstudio, und Markus Ruf (r.), Ruf Lanz Werbeagentur.
CD Matthias Schröder (l.), Schröderpartners, mit Chantal Arnold von Radiotele und Communication-Consultant Markus Worch.
Bettina Singeisen, Kommunikationsleiterin bei IP Multimedia, mit Egon Blatter, der fest an eine Konzession für sein DJ-Radio glaubt.
Marcel Geissbühler (l.), Geschäftsleiter Radio Extra B, mit Monika Schneider, BZ, und Mark Soldini, Werbeagentur Soldini Bienenfeld.
Kam zwar zu spät, aber umso besser gelaunt: Danielle Lanz mit Thomas Schöb nach dem Preisgewinn des Goldenen Ohrs.
Astrid Tellenbach (l.), Account Manager IP Multimedia, mit Daniel Siegenthaler und Bea Emch von Radiotele.
Mike Gut, hier mit Fränzi Büchler, ist mit seinem Radiomax mit dabei im Rennen um den neuen Platz im Äther.
Michaela Krouzel und Roger Baur (l.), beide Cinecom, mit Manuel Schaub vom Touristenführer-Produzenten The Guide Company.
Tauschten Infos aus: Thomas Denzel (l.), Geschäftsführer bei Werbe AG, mit Hans Lackner, GL-Mitglied bei Spot Promotion.

Massiv: Werbung von Matter & Partner

Matter & Partner ist vom Lifestyle-Magazin Massiv mit der Leser- und Inserentenwerbung betraut worden.

Matter & Partner ist vom Lifestyle-Magazin Massiv mit der Leser- und Inserentenwerbung betraut worden.Matter & Partner ist vom Lifestyle-Magazin Massiv mit der Leser- und Inserentenwerbung betraut worden.
Die 1999 lancierte St.Galler Zeitschrift hat bereits international Wellen
geschlagen: Die Media-Agentur Zenith Optimedia, Paris, hat Massiv in die
Top 40 der wegweisenden Zeitschriften aufgenommen. Nun soll die Zürcher Werbeagentur das Blatt übers Trendsettersegment hinaus bekannt
machen. Laut Beratungsleiterin Anita Haberthür ist vor allem Print-
werbung geplant, Guerillamassnahmen kommen eventuell dazu. In der Inserentenwerbung, die zurzeit erarbeitet wird, setzt Matter & Partner zudem Direktmarketingmittel ein.
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