Die Welt, so wie sie LODH sieht
Bankenmarketing Lombard Odier Darier Hentsch (LODH) entwickelt mit Simko eine internationale Imagekampagne und positioniert sich als Bank mit Weitsicht.
Bankenmarketing Lombard Odier Darier Hentsch (LODH) entwickelt mit Simko eine internationale Imagekampagne und positioniert sich als Bank mit Weitsicht.
Private Banking stagniert. Nach Jahren des euphorischen Wachstums in zweistelligen Raten ist bei Banken und Anlegern Nüchternheit eingekehrt. Und mit ihr schwappte eine Konsolidierungswelle nach der anderen über den Markt, überlagert vom Eintritt der Grossbanken ins Private Banking. Unter den Fusionen sorgte jene der Genfer Privatbanken Lombard Odier und Darier Hentsch vor gut einem Jahr selbst in der diskretesten Branche der Welt für Aufsehen. Die 1700 Angestellten der Bank verwalten heute – nach einem «marktbedingten Rückgang» – ein Vermögen von rund 115 Milliarden Franken. Zugleich konnte das Asset pro Mitarbeiter deutlich verbessert werden.
Wege zu einem heiklen Produkt Trotz dieses Volumens und der
bald überwundenen Fusionsprobleme belastet die Aussicht auf die aggressive Konkurrenz den Ausbau der Bank, die das Asset Management sowie das Brokerage forciert. Diesem Wettbewerbsdruck begegnet LODH auf der Kommunikationsebene mit einer Imagekampagne, in der die neue Hausagentur Simko, Genf, Zuversicht und Positionierung des Instituts nicht mit den üblichen Argumenten wie Tradition, Individualität oder Kontinuität darstellt. «Das setzen die Kunden sowieso voraus», sagt Agenturchef Pedro Simko. Die Herausforderung bestand darin, dem weltweiten Zielpublikum den spezifischen LODH-Mehrwert zu vermitteln.
Den fanden die Verantwortlichen in der differenzierenden Geschäftsphilosophie. «Wir haben in der Geschichte der Privatbankiers erkannt, dass sie dank ihrer besonderen Art, die Welt und Finanzmarktkonstellationen zu sehen, anderen wiederholt voraus waren und damit erfolgreich», begründet Simko sein Werbekonzept. Dieses basiert auf einem metaphorischen Spiel mit unterschiedlichen Blickwinkeln, die alle auf diese Quintessenz hinauslaufen: «Anders schauen, heisst weiter sehen.» Lombard Odier versteht die Weitsicht so, wie sie Jules Verne in seinem Roman «Von der Erde zum Mond» bereits vor 150 Jahren beschrieben hat.
Während also der Kunde beispielsweise einen Künstler sieht, erkennt LODH in ihm eine «echte Chance», die eigenen Anlagen zu diversifizieren. Schlechtes Wetter eröffnet Möglichkeiten, in neue Textilien einzusteigen. In
jeder Situation der sechs Anzeigensujets soll der Vorteil des Genfer Instituts, das Erkennen kreativer Lösungen, zum Ausdruck kommen.
Den prägnanten Claim «Regarder autrement c’est voir plus loin» verstehen die 13 Partner der Kommanditgesellschaft denn auch als Unternehmenshaltung, die in allen Mitteln der integrierten Kommunikation umgesetzt werden soll. Mit dieser andersartigen Positionierung dürfe man auch im Media-mix neue Wege gehen, glaubt Pedro Simko, weshalb er auch einen TV-Spot in Zukunft nicht ausschliessen will.
Wie die Medaille hat auch Simkos Welt für LODH zwei Seiten.
Private Banking stagniert. Nach Jahren des euphorischen Wachstums in zweistelligen Raten ist bei Banken und Anlegern Nüchternheit eingekehrt. Und mit ihr schwappte eine Konsolidierungswelle nach der anderen über den Markt, überlagert vom Eintritt der Grossbanken ins Private Banking. Unter den Fusionen sorgte jene der Genfer Privatbanken Lombard Odier und Darier Hentsch vor gut einem Jahr selbst in der diskretesten Branche der Welt für Aufsehen. Die 1700 Angestellten der Bank verwalten heute – nach einem «marktbedingten Rückgang» – ein Vermögen von rund 115 Milliarden Franken. Zugleich konnte das Asset pro Mitarbeiter deutlich verbessert werden.
Wege zu einem heiklen Produkt Trotz dieses Volumens und der
bald überwundenen Fusionsprobleme belastet die Aussicht auf die aggressive Konkurrenz den Ausbau der Bank, die das Asset Management sowie das Brokerage forciert. Diesem Wettbewerbsdruck begegnet LODH auf der Kommunikationsebene mit einer Imagekampagne, in der die neue Hausagentur Simko, Genf, Zuversicht und Positionierung des Instituts nicht mit den üblichen Argumenten wie Tradition, Individualität oder Kontinuität darstellt. «Das setzen die Kunden sowieso voraus», sagt Agenturchef Pedro Simko. Die Herausforderung bestand darin, dem weltweiten Zielpublikum den spezifischen LODH-Mehrwert zu vermitteln.
Den fanden die Verantwortlichen in der differenzierenden Geschäftsphilosophie. «Wir haben in der Geschichte der Privatbankiers erkannt, dass sie dank ihrer besonderen Art, die Welt und Finanzmarktkonstellationen zu sehen, anderen wiederholt voraus waren und damit erfolgreich», begründet Simko sein Werbekonzept. Dieses basiert auf einem metaphorischen Spiel mit unterschiedlichen Blickwinkeln, die alle auf diese Quintessenz hinauslaufen: «Anders schauen, heisst weiter sehen.» Lombard Odier versteht die Weitsicht so, wie sie Jules Verne in seinem Roman «Von der Erde zum Mond» bereits vor 150 Jahren beschrieben hat.
Während also der Kunde beispielsweise einen Künstler sieht, erkennt LODH in ihm eine «echte Chance», die eigenen Anlagen zu diversifizieren. Schlechtes Wetter eröffnet Möglichkeiten, in neue Textilien einzusteigen. In
jeder Situation der sechs Anzeigensujets soll der Vorteil des Genfer Instituts, das Erkennen kreativer Lösungen, zum Ausdruck kommen.
Den prägnanten Claim «Regarder autrement c’est voir plus loin» verstehen die 13 Partner der Kommanditgesellschaft denn auch als Unternehmenshaltung, die in allen Mitteln der integrierten Kommunikation umgesetzt werden soll. Mit dieser andersartigen Positionierung dürfe man auch im Media-mix neue Wege gehen, glaubt Pedro Simko, weshalb er auch einen TV-Spot in Zukunft nicht ausschliessen will.
Wie die Medaille hat auch Simkos Welt für LODH zwei Seiten.
Bankenmarketing Pedro Simko zeigt LODH-Kunden neue Perspektiven für die Zukunft.
Luca Aloisi
