Korrigendum

Wie im Artikel «Freixenet, Lusttropfen für die blaue Stunde», 43/03, versehentlich falsch berichtet wurde, ist der Cava Freixenet nicht ein mit Kohlensäure angereicherter Rebensaft. Freixenet ist ein Wein, dem Hefe zugefügt wird und der dann mindeste

Wie im Artikel «Freixenet, Lusttropfen für die blaue Stunde», 43/03, versehentlich falsch berichtet wurde, ist der Cava Freixenet nicht ein mit Kohlensäure angereicherter Rebensaft. Freixenet ist ein Wein, dem Hefe zugefügt wird und der dann mindestens neun Monate in der Flasche gärt und so das Schäumen lernt.

Reiselust statt Kaufrausch

Konsumforschung Rund 43Prozent der Schweizer glauben, dass sich ihre wirtschaftliche Lage im nächsten Jahr verbessern wird.

Konsumforschung Rund 43Prozent der Schweizer glauben, dass sich ihre wirtschaftliche Lage im nächsten Jahr verbessern wird.Konsumforschung Rund 43 Prozent der Schweizer glauben, dass sich ihre wirtschaftliche Lage im nächsten Jahr verbessern wird. Dennoch denken viele ans Sparen, wie das Forschungsinstitut Demoscope ermittelt hat. 40 Prozent wollen weniger für Unterhaltungselektronik ausgeben, 33 Prozent weniger für Sportausrüstung und 17 Prozent weniger für Kleider. In Restaurants, Bars und Discos möchten 23 Prozent sparen. Auch bei den Ferien planen 23 Prozent Budgetkürzungen. Anderseits wollen 27 Prozent der Schweizer mehr Geld in Ferien investieren. Mehr für Elektronik ausgeben wollen 15 Prozent, für Sport sowie für Kleider 14 Prozent, für Bars und Discos 10 Prozent.

City FM zurückgezogen

Lokalradio Silvio Miklau hat sein Projekt für ein Jugendradio in der Stadt Zürich offenbar zurückgezogen.

Lokalradio Silvio Miklau hat sein Projekt für ein Jugendradio in der Stadt Zürich offenbar zurückgezogen.Dies behauptet Mitbewerber DJ Radio in einem Communiqué. Der Radio-Argovia-Moderator Miklau hatte sich mit City FM um die UKW-Frequenz beworben, die das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) im Frühling ausgeschrieben hat. Weder Miklau noch ein Mitglied des Bakom waren am Dienstag für eine Auskunft erreichbar. Ohne City FM bleiben noch fünf Projekte im Rennen. Neben DJ Radio sind dies Music First von Radio 105, Radio Max des Ex-Z-Marketingchefs Mike Gut, Groove.fm mit Swizz-Gründerin Suzanne Speich und Radio 3Fach vom gleichnamigen Luzerner Alternativradio. Vergangene Woche wurde laut DJ Radio die Vernehmlassung zu den Bewerbungen eröffnet. Sie dauere bis Ende Januar.

Der Eisheilige des Jahres

Seit Martin Kall als Chief Executive Officer das Zepter bei Tamedia schwingt, bläst ein eisiger Wind durch die nach allen vier Windrichtungen offenen Gänge des Glaspalasts

Seit Martin Kall als Chief Executive Officer das Zepter bei Tamedia schwingt, bläst ein eisiger Wind durch die nach allen vier Windrichtungen offenen Gänge des Glaspalasts: Allein dieses Jahr hat die in drei Wellen erfolgte Radikalrestrukturierung der Tamedia 283 (von gesamthaft gut 2000) Jobs gekostet. Diese Rotstiftorgie drückte nicht nur die börsenrelevante Personalkostenquote, sondern auch die Stimmung. Auch die Ende März in letzter Minute durchgepaukte 20 Minuten-Übernahme wirkte intern nicht eben vertrauensbildend, wurden mit dem Zürich Express trotz Abfederungsmassnahmen letztlich doch auch Stellen eingestampft. So wurde Kall zum Buhmann der Gewerkschaften – und avancierte in der Wirtschaftspresse gleichzeitig zum furchtlosen «Schrittmacher» (Bilanz) einer in Existenzängsten erstarrten Branche. Hauptsache, jemand gibt endlich den Tarif durch und die Richtung an. Keine Frage, um den Turnaround zu schaffen, musste zunächst die Nestwärme diverser geschützter Tamedia-Werkstätten auf die Betriebstemperatur einer rezessiven Werbewirtschaft heruntergekühlt werden. Die nächste, nicht minder schwierige Übung des Wettermachers von Coninx’ Gnaden wird es nun sein, das Vertrauen und Wohlwollen seiner Mitarbeiter im Sturm zurückzugewinnen. Kühlte die Betriebstemperatur bei Tamedia ab: CEO Martin Kall.
(oc)

JobChange

Per sofort übernimmt Verkaufschefin Monique Stauffer die Leitung des Tagesgeschäfts beim Radio-Basilisk-Vermarkter Medag. Hans-Ruedi Ledermann zieht sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem operativen Geschäft zurück, bleibt aber VR-Präsident. .

Per sofort übernimmt Verkaufschefin Monique Stauffer die Leitung des Tagesgeschäfts beim Radio-Basilisk-Vermarkter Medag. Hans-Ruedi Ledermann zieht sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem operativen Geschäft zurück, bleibt aber VR-Präsident. …
Per 1. Januar nimmt François Besençon Einsitz in die erweiterte Geschäftsleitung von Publisuisse. Er wird für Publisuisse-Aktivitäten in der Westschweiz zuständig sein.
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Marc Reinhard übernimmt Anfang März 2004 die Geschäftsleitung der AZ Wochenzeitungen AG in Lenzburg. Er wird Nachfolger von Marcel Suter, der die AZ-Medien-Gruppe auf Ende Jahr verlässt. Reinhard ist zurzeit als Ressortleiter der Beilagenredaktion bei der Aargauer Zeitung tätig.
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Béda-Urs Schönenberger wird Verlagsleiter der Limmattaler Tagblatt AG in Dietikon. Er tritt die Nachfolge von Oscar Meier an, der seinerseits die Verantwortung für den regionalen Anzeigenmarkt der Aargauer Zeitung übernommen hat. Schönenberger war bisher Marketing- und Verkaufsleiter beim Schaffhauser Bock.
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Christoph Dörig ist neuer Verlagsleiter der Wochenzeitung Luzerner Rundschau. Er übernimmt die operative Verantwortung und Weiterentwicklung des Gratisblattes. Dörig war zuletzt als Departementsleiter Beratung bei der Publicitas in Zürich tätig.
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Nach 30 Jahren bei der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG) verlässt Reinhard Brunner das Unternehmen. Er war für die APG zuletzt im Bereich Innovationen/Projekte tätig.
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Der stellvertretende Chefredaktor der HandelsZeitung, Reto Schlatter, wird ab März das MAZ-Medienforum in Luzern aufbauen.
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Simone Reich wird ab 1. Januar Stellvertreterin von TR-7-Chefredaktor René Hildbrand. Reich wechselte im Juni von Blick zum TV-Magazin.

Wirz+Fraefel im Jungbrunnen

Film Wirz+Fraefel will sich verjüngen.

Film Wirz+Fraefel will sich verjüngen.Nach 15 erfolgreichen Jahren als One-Director-Company hat die von Regisseur Ernst Wirz und Produzent Stefan Fraefel gegründete Filmfirma beschlossen, das Angebot an Regisseuren zu erweitern. «Das Konzept, den Charakter und die Qualitätskriterien wollen wir bewahren», erklärt Fraefel. Gleichzeitig möchte man junge sowie auch ausländische Cracks aufs Set bringen. Neben Wirz, der weiterhin «mit Begeisterung am Shooten» ist, kommt neu Ivo Wejgaard, die «Nummer 1 der Schweizer Video-Clip-Regisseure». Aus England wurde Postproduction-Crack Steven Hiam verpflichtet. Er hat an Cunningham’s Madonna Clip «Frozen» mitgewirkt. Die junge Filmschulabsolventin Jenny Almendinger aus Berlin «überzeugte uns mit ihrem Abschlussfilm für Audi», freut sich Wirz. Ebenso künftig dabei: der in Cannes dekorierte Les Sharp sowie die Berliner Ali Goezkaya und Munir Abbar. Mit dieser Verstärkung will Wirz+Fraefel vermehrt auch im Corporate Film aktiv sein. (pan)

Protestaustritt der Krebsliga

SWA Im zu Ende gehenden Jahr gewann der Verband Schweizerischer Werbeauftraggeber (SWA) sieben neue Mitglieder – ein Mitglied, die Schweizerische Krebsliga, gab den Austritt.

SWA Im zu Ende gehenden Jahr gewann der Verband Schweizerischer Werbeauftraggeber (SWA) sieben neue Mitglieder – ein Mitglied, die Schweizerische Krebsliga, gab den Austritt.Sie habe im Kampf des SWA gegen Werbeverbote einen Interessenkonflikt gesehen, schreibt SWA-Präsident Gérard Stalder und fügt hinzu: «Ich bedaure dies, kann aber den Schritt aus der besonderen Situation der Institution heraus nachvollziehen.» Bruno Meili, Geschäftsführer der Krebsliga, bestätigt den Austritt. «Es ist haarsträubend, wie die Tabakindustrie die ganze Werbewirtschaft für ihre Ziele zu instrumentalisieren vermag», sagt er. Der Krebsliga, die mit bescheidenen Mitteln versuche, die Leute vom Rauchen abzuhalten, sei deshalb kein anderer Weg als der Protestaustritt geblieben. Meili hätte vom SWA in der Frage der Werbeverbote eine neutrale Haltung erwartet. «Die Anstrengungen etwa für ein Tabakwerbeverbot entspringen ja nicht irgendeiner Idee, sondern entsprechen der globalen Politik der Weltgesundheitsorganisation WHO», so Meili.
(mk)

Faces erscheint ab 2004 zweimonatlich

Gratismagazine Das People- und Lifestylemagazin Faces baut von vier auf sechs Ausgaben jährlich aus.

Gratismagazine Das People- und Lifestylemagazin Faces baut von vier auf sechs Ausgaben jährlich aus.Zugleich wird das Format auf 230 mal 300 Millimeter vergrössert. Faces wird von der Agentur Fairlane Consulting in einer Auflage von 45000 Exemplaren herausgegeben.

Baur Medien lanciert E-Shopping-Guide

E-Commerce Am 15. Dezember lancierte der Verlag Baur Medien den ShopScout: ein gedrucktes Verzeichnis von 500 Schweizer Online-Shops.

E-Commerce Am 15. Dezember lancierte der Verlag Baur Medien den ShopScout: ein gedrucktes Verzeichnis von 500 Schweizer Online-Shops.Die Broschüre im Format A6 wird am Kiosk für 4.50 Franken verkauft. Zudem ist sie in allen Office-World-Filialen erhältlich und wird an die Abonnenten der Online PC Zeitung verschickt. Die zweite Ausgabe ist für März 2004 geplant und soll in einer Grossauflage von 250000 Exemplaren erscheinen.

«Gesund»-geschrumpfte Branche

Auf das schlechte 2002 folgte für die Werbebranche ein noch schwierigeres Businessjahr 2003.

Auf das schlechte 2002 folgte für die Werbebranche ein noch schwierigeres Businessjahr 2003.Obwohl mittlerweile die Veröffentlichung von Geschäftszahlen den Netzwerkagenturen strikte untersagt ist, schätzen Branchenkenner den erneuten Rückgang des gesamten Bruttobetriebsertrags (BBE) auf 10 bis 15 Prozent. In ähnlichem Umfang ist auch der Personalbestand geschrumpft. Damit habe die Branche die Talsohle durchschritten, sagt Edgar C. Britschgi, CEO der Advico-Young-&-Rubicam-Gruppe Schweiz zuversichtlich. Mit Blick auf die Erwerbslage prognostiziert er allerdings weiterhin eine flach verlaufende Kurve. Zwar gibt es wenige glückliche Ausnahmen, die ihren Personalbestand stabil halten konnten, wie Contexta, Jung von Matt oder Euro RSCG. Doch die Mehrheit musste stark abbauen. Dass die Zeiten nie mehr so sein werden, wie sie einst waren, ist der allgemeine Tenor, der von der Walliseller Agentur FCB Leutenegger Krüll überspitzt und selbstironisch für ein Sujet der Eigenwerbung umgesetzt wurde. 2002 noch die elftgrösste BSW-Agentur, assen sie, wie die meisten Branchenkollegen, im vergangenen Jahr hartes Brot. «Fusionen und damit der Verlust zweier weltweiter Kunden sollen nicht einfach verschwiegen werden», so Peter Leutenegger, CEO von FCB Leutenegger Krüll. «Das ewige Schönwetterreden glaubt uns sowieso keiner, darum stehen wir dazu, dass wir etwas kleiner geworden sind.» Offensive von FCB Leutenegger Krüll: Kein «Schönwetterreden».
(la)

Publicis wirbt für Schweizer Illustrierte

Die Zürcher Werbeagentur Publicis betreut neu die Schweizer Illustrierte.

Die Zürcher Werbeagentur Publicis betreut neu die Schweizer Illustrierte.Die Wochenzeitschrift aus dem Medienhaus Ringier habe Publicis mit ihrem ganzen Werbeetat betraut, teilte Executive Creative Director Markus Gut mit. Man arbeite bereits auf Hochtouren an der Kampagne, die ab dem neuen Jahr zu sehen sein werde. Langjähriger Betreuer der Leser- wie Anzeigenwerbung der Schweizer Illustrierten war bisher Wirz Werbung.

Daten bitte ohne Mängel

Werbestatistiken Dass ab 1. Januar Wemf und Media Focus (MF) je eine Werbestatistik anbieten, ist für den Verband Schweizerischer Werbeauftraggeber (SWA) kein Grund zur Freude.

Werbestatistiken Dass ab 1. Januar Wemf und Media Focus (MF) je eine Werbestatistik anbieten, ist für den Verband Schweizerischer Werbeauftraggeber (SWA) kein Grund zur Freude.«Die Werbeauftraggeber sind verunsichert», sagt SWA-Direktor Jürg Siegrist. Er will von den grössten SWA-Mitgliedern mittels Fragebogen herausfinden, welches die eigentlichen Bedürfnisse sind. MF und Wemf waren an einer Igem-Veranstaltung im November aufgefordert worden, ihre Statistiken zu fusionieren (WW 43/03). Will das auch der SWA? «Nicht in erster Linie», sagt Siegrist. Der SWA wünsche primär kunden- und marktorientierte Daten ohne methodische Mängel, aber mit einheitlicher Grundwährung. Diese sollten zudem bezahlbar sein. (mk)
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