Dialogmarketing-Preis 2007

Bereits zum neunten Mal zeichnete der Schweizer Direktmarketing Verband Werbeagenturen für ihre Leistung aus. Vor allem die Agentur Spillmann Felser Leo Burnett räumte mit sieben Awards ab.

Bereits zum neunten Mal zeichnete der Schweizer Direktmarketing Verband Werbeagenturen für ihre Leistung aus. Vor allem die Agentur Spillmann Felser Leo Burnett räumte mit sieben Awards ab. Am Freitag ging der Schweizer Dialogmarketing-Preis 2007 über die Bühne. Wie der Pressemitteilung vom Montag zu entnehmen ist, überreichten Motivationscoach Sigi Möhre und Ko-Moderatorin Susanne Kunz 6 Gold-, 8 Silber- und 12 Bronze-Awards an 15 Agenturen.
Reichlich belohnt wurden nebst der Agentur SFLB mit ihren sieben Auszeichnungen auch OgilvyOne und der Publicis-Agentur Fisch Meier Direkt mit je drei Awards. Der SDV-Innovationspreis ging dieses Jahr an die Firma Simplex, welche für den Turbo-Mailer Gold entgegen nehmen durfte. Der Publikumspreis ging an Euro RSCG für ihre Aktion mit Riposa.
Der Dialogmarketing-Preis wird vom Schweizer Direktmarketing Verband (SVD) veranstaltet. Die Agenturen verpflichten sich, nebst eine Teilnahmegebühr auch einen Beitrag an die Litho- und Druckkosten für die Award-Publikation in der Höhe von CHF 600.– zu bezahlen, falls sie einen Award einheimsen.

Das schwierige Verhältnis zwischen Google und den Kleinen

Das Suchmaschinen-Trio Google, Yahoo und Microsoft - kurz GYM - ist ein Blutsauger der klassischen Printmedienhäuser. Dieser Eindruck entsteht, wenn man den Schilderungen von Michael Hack, Manager für die Region Zentraleuropa des norwegischen Softwareunternehmens Fast, glaubt.

 Das Suchmaschinen-Trio Google, Yahoo und Microsoft – kurz GYM – ist ein Blutsauger der klassischen Printmedienhäuser. Dieser Eindruck entsteht, wenn man den Schilderungen von Michael Hack, Manager für die Region Zentraleuropa des norwegischen Softwareunternehmens Fast, glaubt. «Es ist pervers, denn Google produziert nichts Eigenes, sondern profitiert von der Arbeit anderer und lebt davon sehr gut», sagte Hack im Interview mit Pressetext. Während Google rasant wachse, gingen die Umsätze klassischer Medienhäuser zurück, erläutert er das Ungleichgewicht am Online-Markt. Fast hat bis 2001 selbst die Suchmaschine Alltheweb betrieben und entwickelt heute die Software Fastmedia, die bei vielen Medienhäusern im Einsatz ist, etwa beim Financial Times Verlag. Mit Fasts Suchlösungen können sich kleinere Häuser von Google und seinem Werbeprogramm AdSense unabhängig machen. Die grossen Suchmaschinen hätten die Beziehung zwischen Medienhäusern und Werbekunden unterbrochen, so ein Fast-Vertreter. Das Software-Unternehmen wolle nun den klassischen Medienhäusern helfen, eine Antwort auf GYM zu geben, die immer mehr Marktanteile nehmen, den Grossteil der Onlineeinnahmen für sich beanspruchten und überdurchschnittlich wuchsen.
Einerseits profitieren die Onlinesites der Zeitungen ja von Google, das den Verkehr auf deren Webseiten lenkt und so zusätzliche Werbeeinnahmen einbringt. Andererseits bediene sich Google der Inhalte ohne Autorisierung und ohne dies zu honorieren. Google selbst bezeichnet sieht sein Verhältnis zu den Zeitungen als partnerschaftlich und Gewinn bringend für seine Medienpartner. Mit dem Programm AdSense verhelfe Google seinen Partnern zu Mehrumsätzen in Milliardenhöhe. Google ortet das Problem eher im Missverhältnis zwischen der Internetnutzung und den Einnahmen aus Onlinewerbung. Ein Sprecher Googles: «Mediennutzer verbringen 20 Prozent ihrer Zeit im Internet. Bei der Verteilung der Werbegelder auf die Medien hat das Internet aber nur einen kleinen Anteil – in Österreich etwa nur 2,5 Prozent im Vergleich zu TV oder Print»

Vorläufig keine Basler Zeitung am Sonntag

Noch ist nicht entschieden, ob die Basler Zeitung künftig auch sonntags erscheinen wird. Man werde die Erfahrungen der Mittelland Zeitung abwarten, die ab Mitte September mit einer siebten Ausgabe startet.

 Noch ist nicht entschieden, ob die Basler Zeitung künftig auch sonntags erscheinen wird. Man werde die Erfahrungen der Mittelland Zeitung abwarten, die ab Mitte September mit einer siebten Ausgabe startet. Eine gewisse Skepsis, ob eine siebte Ausgabe im Markt Erfolg haben werde, mochte Matthias Hageman, VR-Präsident der Basler Zeitung Medien. Hagemann nicht verhehlen. Die Leserforschung zeige, dass die Begeisterung der Abonnenten einer Tageszeitung sich in Grenzen halte, für eine siebte Ausgabe mehr zu bezahlen, sagte er gegenüber der SDA. Das Konzept steckt offenbar in der Schublade. Sollte die Mittelland Zeitung (MZ) mit ihrem Modell Erfolg haben, könne die BaZ rasch nachziehen. Sei dies nicht der Fall, habe die BMG noch andere Projekte in Arbeit.

Zu guter Letzt: Technischer Fortschritt bringt Schrittmacher aus dem Tritt

iPods können sind potenziell gefährlich für Herzschrittmacher. Das zeigt eine erste Testreihe an rund 100 US-Patienten. In 50 Prozent der Fälle konnten elektrische Interferenzen mit dem implementierten Herzschrittmacher festgestellt werden, wenn der iPod einige Sekunden lang über den Brustkorb gehalten wurde. In Einzelfällen erzeugte der iPod auch bei einer Entfernung von 40 Zentimetern Störsignale, was zum fehlerhaften Auslesen der Herzsignale führte.

 iPods sind potenziell gefährlich für Herzschrittmacher. Das zeigt eine erste Testreihe an rund 100 US-Patienten. In 50 Prozent der Fälle konnten elektrische Interferenzen mit dem implementierten Herzschrittmacher festgestellt werden, wenn der iPod einige Sekunden lang über den Brustkorb gehalten wurde. In Einzelfällen erzeugte der iPod auch bei einer Entfernung von 40 Zentimetern Störsignale, was zum fehlerhaften Auslesen der Herzsignale führte. Zum Glück, so der 17-jährige Initiator der Studie seien die meisten Herzschrittmacher-Patienten keine iPod-User. Auch aus Wien kommt Entwarnung: Gemäss Universitätsprofessor Harald Gabriel tendierte die Gefahr, dass ein Herzschrittmacher durch ein elektronisches Gerät ganz ausser Gefecht gesetzt werde, gegen null. Gabriel zufolge habe der allgemeine technologische Fortschritt auch vor den Herzschrittmachern nicht Halt gemacht. Diese seien nun weitaus weniger anfällig und würden bei einem entsprechenden Störsignal auf ein Notprogramm umschalten. Dennoch folgende Sicherheitsmassannahmen seien angezeigt: Als Richtwert für die sichere Platzierung eines elektronischen Gerätes in der Nähe des eigenen Körpers geben Mediziner rund 20 bis 30 Zentimeter an. Laut Empfehlung der Deutschen Herzstiftung können elektrische Geräte wie etwa MP3-Player, aber auch Schnurlos- und Mobiltelefone bedenkenlos verwendet werden. Bei Mobiltelefonen gilt, dass sie nicht auf der Schrittmacherseite getragen werden sollen und beim Telefonieren und Einschalten auf der dem Schrittmacher abgewandten Seite verwendet werden.

Eurovision Song Contest weiterhin mit Schweizer Beteiligung

Die Schweiz geht am Eurovision Songcontest so oder so nicht ganz leer aus: Der Liederwettbewerb wird auch in den nächsten Jahren von der Schweiz aus vermarktet. Die Luzerner Team Marketing und die Europäische Rundfunkunion (EBU) verlängern ihre Zusammenarbeit bis 2012.

 Die Schweiz geht am Eurovision Songcontest so oder so nicht ganz leer aus: Der Liederwettbewerb wird auch in den nächsten Jahren von der Schweiz aus vermarktet. Die Luzerner Team Marketing und die Europäische Rundfunkunion (EBU) verlängern ihre Zusammenarbeit bis 2012.Wie die Parteien am Samstag mitteilten, fungiert die Team Marketing seit 2004 als Vermarkterin des Song Contest. Zuvor hatte jeweils ein TV-Sender des veranstaltenden Landes die Vermarktung übernommen. Team ist eine Tochtergesellschaft des Pfäffiker Medienunternehmens Highlight Communications und vermarktet auch die UEFA Champions League. Das Unternehmen beschäftigt laut eigenen Angaben in Luzern rund 110 Mitarbeiter.

Matter & Gretener lässt Good Energies unterschreiben

Vergangenen September gewann Matter & Gretener im Rahmen einer Agentur-Evaluation den Auftrag, den Gesamtauftritt des im Bereich Sustainability-Anlagen profilierten Investment-Unternehmens Good Energies mit Büros in Amsterdam, Jersey, New York, Toronto, Washington DC und Zug zu überarbeiten.

 Vergangenen September gewann Matter & Gretener im Rahmen einer Agentur-Evaluation den Auftrag, den Gesamtauftritt des im Bereich Sustainability-Anlagen profilierten Investment-Unternehmens Good Energies mit Büros in Amsterdam, Jersey, New York, Toronto, Washington DC und Zug zu überarbeiten. Das erste Projekt ist nun abgeschlossen: die Entwicklung eines Erscheinungsbilds, das die komplexe Struktur von Good Energies nachvollziehbar abbildet, indem es die Wortmarke Good Energies in ein konsistentes System aus Wortmarke, Bildmarke und Submarken integriert. Durch sein neues Erscheinungsbild bleibt Good Energies im Bereich der Investment-Unternehmen unverwechselbar und «unterschreibt» gleichsam neu seine Grundsätze der ökologischen, sozialen und unternehmerischen Verantwortung.

Studie: Fallende Klickraten in der Online-Werbung

Der Zeigfinger wird schwerer: Europäische Surfer reagieren durchschnittlich auf zwei von tausend gesehenen Banner. Die gesamteuropäische Klickrate liegt im ersten Quartal 2007 bei 0,18 Prozent, so tief wie noch nie. Dies zeigt eine am vergangenen Donnerstag publizierte Studie des deutschen Marketingunternehmens Adtech.

 Der Zeigfinger wird schwerer: Europäische Surfer reagieren durchschnittlich auf zwei von tausend gesehenen Banner. Die gesamteuropäische Klickrate liegt im ersten Quartal 2007 bei 0,18 Prozent, so tief wie noch nie. Dies zeigt eine am vergangenen Donnerstag publizierte Studie des deutschen Marketingunternehmens Adtech.  
«Aus unseren regelmässigen Werbe-Analysen wissen wir, dass sich die Klickraten zyklisch entwickeln. Anfang Jahr brechen sie ein, steigen aber mit den Temperaturen und halten sich bis Jahresende», interpretiert Dirk Freytag, CEO von Adtech, die Zahlen. Der insgesamt negative Trend ist nichts Neues, die durchschnittliche Klickrate nimmt in Europa Jahr für Jahr leicht ab. «Die User haben sich iimmer mehr an Online-Werbung gewöhnt», erklärt Freytag die rückläufigen Zahlen. Um Aufmerksamkeit und Klicks zu generieren, brauche es neuartige Formate wie Video Ads. Layer und Leaderboards punkten dagegen mit einer hohen Erinnerungswirkung über das Web hinaus.
 
Das Klickverhalten weist deutliche Unterschiede zwischen den Bannerformaten und den europäischen Ländern auf. Die meisten Klicks gehen auf Video Ads (4,6 Prozent) sowie Pop-ups und Layer mit 0,6 Prozent. Die User klicken das traditionelle Fullsize-Banner (0,2 Prozent) häufiger an als die grossen Werbeflächen wie Skyscraper (0,11 und 0,15 Prozent) und Leaderboard (0,12 Prozent). Die eifrigsten Klicker Europas wohnen in Frankreich und Italien. Die dortigen Klickraten von 0,24 und 0,23 Prozent sind doppelt so hoch wie jene der Dänen und Finnen (je 0,1 Prozent).

Werbe-Auftraggeber fordern bessere Leistungen von Media Focus

Die TV Sender, respektive deren Vermarkter - Publisuisse, Cinecom, IP Multimedia und IP Radiotele - liefern kostenlos Werbedaten an Media Focus. Das Unternehmen bereitet diese Daten auf und rechnet sie zum Teil um – und verkauft sie dann teuer and die Werbeauftraggeber. Gegen diese Praxis regt sich in der Branche nun Unmut.

 Die TV Sender, respektive deren Vermarkter – Publisuisse, Cinecom, IP Multimedia und IP Radiotele – liefern kostenlos Werbedaten an Media Focus. Das Unternehmen bereitet diese Daten auf und rechnet sie zum Teil um – und verkauft sie dann teuer and die Werbeauftraggeber. Gegen diese Praxis regt sich in der Branche nun Unmut. Wie aus einer Pressemitteilung des Schweizer Werbe-Aauftraggeberverband SWA hervorgeht, hat diese die Beratungsfirma Media Audit mit einer Untersuchung der Sachlage beauftragt. Diese habe nun ergeben, dass die von Media Focus gelieferten Daten nicht nur teuer, sondern auch ungenau sind, da sie auf Planungsdaten statt auf den effektiven Ausstrahlungsdaten beruhen. Dadurch können bei der Auswertung der Zielgruppen- und Leistungswerte der Sender Differenzen von über 30 Prozent resultieren, was den Wert der Daten zumindest für genauere Analysen weiter relativiert.
 
Der SWA, dessen Mitglieder gut 70 Prozent der Schweizer Werbeausgaben disponieren, hat sich nun – unterstützt von den Vermarktern – mit einem Forderungskatalog an Media Focus gewandt. Verlangt werden unter anderem eine Preissenkung und die Errichtung eines Control-Boards, das über verbindliche Konventionen und Richtlinien für die gesamten TV-Werbedaten der Schweiz wachen soll. Auf der Hompage des SWA sind weitere Einzelheiten über die Probleme bei der Erhebung relevanter TV-Mediadaten und über die Forderungen des SWA nachzulesen.

Leute haben genug von Hilton und Co.

Das sind doch mal richtig gute News: Laut einer Umfrage des US-Magazins Forbes sind eine Mehrheit der Amerikaner die fast täglichen Meldungen über Partygirls Paris Hilton und Britney Spears leid. 70 Prozent finden, die zwei Frauen besetzten zu viel Platz in den Medien.

 Das sind doch mal richtig gute News: Laut einer Umfrage des US-Magazins Forbes sind eine Mehrheit der Amerikaner die fast täglichen Meldungen über Partygirls Paris Hilton und Britney Spears leid. 70 Prozent finden, die zwei Frauen besetzten zu viel Platz in den Medien.  
Dabei haben die Medienkonsumenten die unablässige Berichterstattung über Spears noch satter als jene über Hotelerbin Hilton: Während 72 Prozent der Befragten Britney nicht mehr sehen können, sind dies bei Hilton 68 Prozent. Unter den grössten Nervensägen befanden sich auch Spears‘ Ex-Partner Federline, der Schauspieler Tom Cruise, Lindsey Lohan sowie Nicole Richie, Tochter von Schmusesänger Lionel Richie. Ebenso schafften es Michael Jackson und Donald Trump in diese unehrenhaften Top Ten.

Social-Networking-Sites machen Zeitungen Anzeigenmarkt streitig

Das Social-Networking-Portal Facebook führt einen eigenen Anzeigenmarktplatz ein und macht sich damit zum Mitbewerber klassischer Anzeigenblätter und Zeitungen. Ab Freitag können die 22 Millionen aktiven Facebook-Nutzer kostenlos Anzeigen über Facebook ins Netz stellen. Das neue Angebot wird von anderen Portalen mit kostenlosen Anzeigenmärkten wie Monster oder Craiglist besorgt beobachtet.

 Das Social-Networking-Portal Facebook führt einen eigenen Anzeigenmarktplatz ein und macht sich damit zum Mitbewerber klassischer Anzeigenblätter und Zeitungen. Ab Freitag können die 22 Millionen aktiven Facebook-Nutzer kostenlos Anzeigen über Facebook ins Netz stellen. Das neue Angebot wird von anderen Portalen mit kostenlosen Anzeigenmärkten wie Monster oder Craiglist besorgt beobachtet.  
Der Marktplatz von Facebook ist in vier Rubriken unterteilt: Wohnen, Jobs, Verkaufen und Sonstiges. Käufer können sich ein Bild über den Verkäufer machen, indem sie sehen, wie sie mit ihm verlinkt sind. Facebook-Gründer Zuckerberg versicherte gegenüber der New York Times, dass es keine anonymen Anzeigen gebe. Die Site zeigt den genauen Pfad, so kann einschätzen, ob eine Person vertrauenswürdig ist. Die Kombination von Social-Networking-Seiten und Anzeigen liegt im Trend: auch MySpace oder Friendster führen entsprechende Angebote. Auch das deutsche Pendant zu Facebook, StudiVZ stellt Überlegungen in diese Richtung an, wie die Nachfrage von Pressetext bestätigt.

Silbersegen für Walker bei One Show

Die Zürcher Werbeagentur Walker ging bei den weltweit renommierten Amerikanischen One Show Awards mit fünf Nominationen ins Rennen. Gestern wurde der nach eigenen Angaben kleinsten Werbeagentur der Welt zwei silberne Auszeichnungen für ihre Arbeiten für Anmesty International zugesprochen.

 Die Zürcher Werbeagentur Walker ging bei den weltweit renommierten Amerikanischen One Show Awards mit fünf Nominationen ins Rennen. Gestern wurde der nach eigenen Angaben kleinsten Werbeagentur der Welt zwei silberne Auszeichnungen für ihre Arbeiten für Anmesty International zugesprochen. Die Walker Werbeagentur wurde nach Angaben der Projektmanagerin der One Show Awards, Tiffany Edwards, auf dem internationalen Werbeparkett bereits mit dem Kosenamen «Swiss Pocket Agency» versehen – in Anlehnung an das Schweizer Sackmesser. Wie diese erneute Auszeichnung zeigt, hat die Schweizer Miniaturagentur mit ihren kreativen Ideen die Werbewelt im Sack. Gleich zwei Mal wurde sie für ihre Kampagne für Amnesty International ausgezeichnet. Zum (Grössen)-Vergleich: total vier Pencils gingen dieses Jahr nach England und insgesamt zwei nach Deutschland.

Erneut Umwälzung im Nordwestschweizer Medienmarkt

Die Basler Zeitung Medien (BZM) setzt auf Eigenregie: Ab dem 1. Januar 2008 läuft der Anzeigenverkauf für alle Titel der BZM nicht mehr über die Publicitas, sondern über das Medienhaus selbst, das zu diesem Zweck eine eigene Abteilung aufbaut. Die BZM und die PubliGroupe reagieren damit auf die veränderten Marktbedingungen in der Nordwestschweiz.

  Die Basler Zeitung Medien (BZM) setzt auf Eigenregie: Ab dem 1. Januar 2008 läuft der Anzeigenverkauf für alle Titel der BZM nicht mehr über die Publicitas, sondern über das Medienhaus selbst, das zu diesem Zweck eine eigene Abteilung aufbaut. Die BZM und die PubliGroupe reagieren damit auf die veränderten Marktbedingungen in der Nordwestschweiz. Die Änderung schaffe Klarheit der Verhältnisse zwischen den führenden Zeitungsverlagen im Grossraum Basel, wie die BZM am Freitag mitteilte. Die Publicitas war bislang für den Inserateverkauf aller drei in der Region konkurrierenden Titel, die Basler Zeitung (BaZ), die Basellandschaftliche Zeitung und die Mittelland Zeitung, den Inserateverkauf besorgt gewesen. Das habe zu Interessenkonflikten geführt, wie VR-Präsident der BZM Matthias Hagemann, auf Anfrage der SDA bestätigte, und in der Frage der
Markbearbeitung hätte grundlegende Meinungsverschiedenheiten bestanden.  
Ab 2008 wird also der Inserateverkauf der BZM-Titel durch eine neue hauseigene Abteilung getätigt. Durch diesen Schritt erhofft man sich mehr Umsatz. Der Basler Zeitungsmarkt ist umkämpft: Die Basellandschaftliche Zeitung erscheint seit September 2006 im Verbund mit der Mittelland Zeitung, ist aber publizistisch unabhängig. Die BaZ, die ihre einzige regionale Konkurrentin gerne selber eingebunden hätte, konterte mit einem ausgebauten Regionalteil.
 
Die PubliGroupe, die zu 37 Prozent an der BZM beteiligt ist, bleibt indes Partner der Basler Zeitung Medien. Dass eine Zeitung das Heft in Sachen Anzeigenverkauf zurücknehme, sei «kein Routinevorgang», sagte Hans-Peter Rohner, CEO der PubliGroupe. Inserate vermitteln wird Publicitas der BZM indes weiterhin. Rohner schätzt, dass sie in dieser Rolle etwa 50 Prozent des Inserateumsatzes der BaZ beisteuern könne. Wegen der Neukonzeption der Marktbearbeitung in Basel baut die dortige Publicitas schrittweise rund 20 Arbeitsplätze ab. Einen Teil der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernimmt die BZM.
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