Ulrich E. Gut neuer Präsident des Schweizer Feuilleton-Dienstes

Der Schweizer Feuilleton-Dienst (SFD) hat einen neuen Präsidenten: Ulrich E. Gut übernimmt von Andreas Iten, der das Amt nach nach gut sieben Jahren abgibt.

 Der Schweizer Feuilleton-Dienst (SFD) hat einen neuen Präsidenten: Ulrich E. Gut übernimmt von Andreas Iten, der das Amt nach nach gut sieben Jahren abgibt.  
Der Zuger alt Ständerat leitete den Verein seit März 2000, wie der SFD am Freitag mitteilte. Ulrich E. Gut, promovierter Jurist, befasste sich in den 80er-Jahren als persönlicher Mitarbeiter von Bundesrat Leon Schlumpf unter anderem mit der Revision des Medien- und Fernmelderechts. Nach Angaben der SDA war er später Chefredaktor der Zürichsee-Zeitung und Präsident der Sektion Zürich-Schaffhausen-Glarus des Zeitungsverlegerverbandes. Zurzeit arbeitet der 1952 geborene Ulrich E. Gut für Nonprofit-Organisationen und als Kommunikationsberater. 1991 bis 1999 war er Mitglied des Zürcher Kantonsrats.

No smoking, please

Die Abbildung Rauchender wird laut verschiedener Presseberichte in den USA zu einem Hauptfaktor in der Klassifikation von Filmen. Ob ein Film für Jugendliche geeignet ist oder nicht, hängt also bald nicht mehr nur davon ab, wie brutal oder erotisch ein Film ist, sondern auch davon, wie Raucher dargestellt werden.

 Die Abbildung Rauchender wird laut verschiedener Presseberichte in den USA zu einem Hauptfaktor in der Klassifikation von Filmen. Ob ein Film für Jugendliche geeignet ist oder nicht, hängt also bald nicht mehr nur davon ab, wie brutal oder erotisch ein Film ist, sondern auch davon, wie Raucher dargestellt werden.  
Filme, die das Rauchen glorifizieren, werden in Amerika in Zukunft nur noch Menschen zugemutet, die älter als 17 sind. Das geht nicht so weit, wie es viele Antiraucher-Organisationen wollten. Diese forderten ein allgemeines Rauchverbot in Filmen, die für unter 17-jährige zugänglich sind. Bislang galt die Regelung, dass nur rauchende Teenager den Kinderaugen verborgen bleiben sollen. Bei der neuen Regelung garantiert die American Film Association indes nicht, dass Rauchen im Film ebenso streng eingestuft wird wie Sex, Gewalt oder Drogenkonsum. Joan Graves, Chairman der Rating-Behörde, räumt einen Ermessenspielraum ein: Wenn etwa eine etwa Figur historisch korrekt schmaucht wie Edward Murrow in «Good Night, and Good Luck» sei das weiterhin akzeptabel. Wenn aber Scarlett Johanssons Black Dahlia verführerisch an ihren Glimmstengeln saugt, sei das jüngeren Zuschauern nicht zuträglich. Als Beispiel dafür, wie das Rauchen gar filmisch unappetitlich gemacht werden kann, verwies eine Antiraucher-Gruppe auf Emma Thomposon, die in «Stranger than Fiction» so was wie einen menschlichen Aschenbecher darstelle, und so ihrer Nikotinsucht jeglichen Glamour nahm.

Presseportal.ch wurde Web 2.0-gerecht aufgemöbelt

Die Plattform für honorarfreies Medienmaterial wurde komplett überarbeitet. Mit modernem Design und optimierter Navigation können Redaktionen jetzt schneller und einfacher auf das frei zugängliche Pressematerial zugreifen.

 Die Plattform für honorarfreies Medienmaterial wurde komplett überarbeitet. Mit modernem Design und optimierter Navigation können Redaktionen jetzt schneller und einfacher auf das frei zugängliche Pressematerial zugreifen. Wie die SDA-Tochter News aktuell Schweiz meldet wurde ihr Presseportal komplett erneuert. In einem neuen Layout und mit gestalteter Navigation können Texte, Bilder, Grafik und Dokumente effektiver abgerufen werden. Darüber hinaus hat der Nutzer die Möglichkeit, das Suchergebnis direkt als RSS-Feed zu abonnieren. Insbesondere die obs.Bilddatenbank wurde mit vielen neuen Funktionen ausgestattet, etwa der Mini-Galerie, dem Info-Rollover oder einer Lupe. Das Portal verfügt auch über einen neuen Bildermanager, mit dem Recherchen gespeichert werden können und neue Bilder, die den Suchkriterien entsprechen automatisch listet. Bildredaktoren finden somit schnell Bildmanager können registrierte Nutzer Fotomaterial effektiver sichten und herunterladen, wie es in der Medienmitteilung heisst.

Erste Jurymitglieder des Filmfestival Locarno bestätigt

Das internationale Filmfestival Locarno findet dieses Jahr vom 1. bis 11. August statt. Heute hat die Festivalleitung erste Namen der Jurymitglieder genannt.

 Das internationale Filmfestival Locarno findet dieses Jahr vom 1. bis 11. August statt. Heute hat die Festivalleitung erste Namen der Jurymitglieder genannt.  
Wie einer Mitteilung des Festivals zu entnehmen ist, sind der chinesische Regisseure Jia Zhang Ke, (Gewinner Goldener Löwe Venedig 2006 mit
«Still Life») sowie der Italiener Saverio Costanzo (Goldener Leopard von Locarno 2004 mit «Private») für die Jury des internationalen Wettbewerbs angekündigt.  
In der Jury Wettbewerb
«Cinéastes du présent» bestätiget sind der Schweizer Marc-Olivier Wahler, Leiter des «Palais de Tokyo», ein Zentrum für Gegenwartskunst in Paris, Nuria Vidal  aus Spanien, Journalistin, Kuratorin und Filmhistorikerin und der argentinische Filmemacher Diego Lerman, der mit «Tan de repente» 2002 in Locarno den Silbernen Leoparden gewann.  
Der Leopard für den besten Erstlingsfilm, ein Preis, der den besten Film des internationalen Wettbewerb und des Wettbewerb
«Cinéastes du Présent» berücksichtigt, wird von einer 3-köpfigen Jury verliehen, die sich zusammensetzt aus der tunesischen Filmemacherin Raja Amari, bekannt insbesondere für «Satin rouge», dem portugiesischen Produzenten Francisco Villa-Lobos und Regisseur Kornél Mundruczó aus Ungarn.  
Die besten Kurzfilme prämieren schliesslich nebst anderen der deutsche Schauspieler und Regisseur Christopher Buchholz, César-Gewinner Lyes Salem aus Frankreich, sowie der belgische Filmemacher Olivier Masset-Depasse, der in Locarno schon zwei Auszeichnungen für seine Kurzfilme gewonnen hat und als Autor einen viel beachteten Erstling publiziert hat.  

«Swiss Made» auf Star TV beleuchtet die Schweizer Filmszene

Schon früher hatte Star TV regelmässig in der Sendung «Swiss Made» über das einheimische Filmschaffen berichtet. Derzeit boomt der Schweizer Film wie seit Chnächt Uelis Zeiten nicht mehr, deshalb nimmt Star TV ab dem 22. Mai «Swiss Made» wieder wöchentlich ins Programm. Dabei wird auch der Schweizer Werbefilm-Produktion Platz eingeräumt.

 Schon früher hatte Star TV regelmässig in der Sendung «Swiss Made» über das einheimische Filmschaffen berichtet. Derzeit boomt der Schweizer Film wie seit Chnächt Uelis Zeiten nicht mehr, deshalb nimmt Star TV ab dem 22. Mai «Swiss Made» wieder wöchentlich ins Programm. Dabei wird auch der Schweizer Werbefilm-Produktion Platz eingeräumt.   
«Jetzt ist die Zeit reif, dass dieses Magazin wieder ins Programm aufgenommen wird», beurteilt Paul Grau, Geschäftsführer von Star TV, die Lage. Ab dem 22. Mai berichtet «Swiss Made» jeweils Dienstags um 20.30 Uhr in verschiedenen Rubriken über Neuigkeiten aus der Schweizer Filmszene und über alles, was Schweizer Macher und Macherinnen bewegen. Wie Star TV am Donnerstag bekannt gab, werden dies folgende Rubriken sein:
«News und Facts» zeigt Nachrichten über die aktuelle Filmszene. «Big Picture» informiert über Schweizer Spielfilm-Produktionen und «Commercial» gibt einen Einblick in Schweizer Werbefilm-Produktionen. Weiter berichtet «Swiss Made» abwechslungsweise über Kurzfilme, Video-Clips und Animationen, wo man die Newcomer der Schweizer Filmszene entdecken kann. Bereits am 15. Mai gibt es zum Einstieg die besten Takes aus früheren «Swiss Made»-Reportagen zu sehen.

Publicis Zürich vergoldet bei the One Show USA

Beim rennomiertesten Werbefestival der USA gewinnt Publicis Zürich als einzige Schweizer Agentur einen goldenen Pencil.

  Beim rennomiertesten Werbefestival der USA gewinnt Publicis Zürich als einzige Schweizer Agentur einen goldenen Pencil.  
Wie die Agentur am Donnerstag meldet, gewann sie für die im Auftrag des Blauen Kreuzes entwickelte Radiokampagne
«Betrunkenes Navigationssystem» die begehrte Auszeichnung. Die Preisverleihung ging am Mittwoch Nacht in New York über die Bühne. One Show zählt nicht nur im Internationalen Gunn Report von Donald Gunn, sondern auch mit gleich vielen Punkten wie Cannes beim Swiss Creative Ranking.

IP Multimedia verstärkt den Bereich TV-Sales

Die IP Multimedia Schweiz verstärkt den Bereich TV Sales mit Mediaplaner Gabriel Blume als Account Manager.

 Die IP Multimedia Schweiz verstärkt den Bereich TV Sales mit Mediaplaner Gabriel Blume als Account Manager.  
IP Multimedia verzeichnet Zuwachs: Seit Anfang Mai ist Gabriel Blume als Key Account Manager im Bereich TV des Unternehmens tätig und betreut dabei verschiedene Mediaagenturen im Raum Zürich. Der 26-jährige Blume arbeitete seit 2004 bei der MC Media Company in Zürich als Mediaplaner für nationale und internationale Kunden. Zuvor hat Gabriel Blume sein duales Studium zum Diplom Betriebswirt (Fachrichting Medien & Kommunikationswirtschaft) erfolgreich abgeschlossen und parallel drei Jahre für die IP Deutschland in Köln und Düsseldorf in den Bereichen Verkauf und Produkt Management gearbeitet.

Neuer Journalisten-Masterlehrgang an der Uni Neuenburg geplant

Die Universität Neuenburg und das Westschweizer Ausbildungszentrum für Journalisten (CRFJ) wollen einen universitären Masterlehrgang für Journalismus aufbauen. Dazu haben sie am Donnerstag in Neuenburg eine Absichtserklärung unterzeichnet.

 Die Universität Neuenburg und das Westschweizer Ausbildungszentrum für Journalisten (CRFJ) wollen einen universitären Masterlehrgang für Journalismus aufbauen. Dazu haben sie am Donnerstag in Neuenburg eine Absichtserklärung unterzeichnet. Erstmals sollen Studierende im September nächsten Jahres die zweijährige Ausbildung antreten können. Bis dahin müssen die Uni Neuenburg und das CRFJ die genauen Ausbildungsmodule der Akademie für Journalismus und Medien (AMJ) erstellen. Wie die Nachrichtenagentur SDA meldet, wird der Masterlehrgang aus den drei Pfeilern Journalismus, Management für Medienfirmen und Medien-Technologie bestehen. Integriert in den Lehrgang müssen die Studierenden zwei zweimonatige Praktika in einem Medienunternehmen absolvieren. Noch ist die Finanzierung des neuen Studiengangs unklar.

Zu guter Letzt: UNO wird Drew Barrymore-Botschafterin

Die UNO ist zur neuen Botschafterin für das Ernährungsprogramm der Hollywood-Schauspielerin Drew Barrymore (32) ernannt worden. Die Organisation will sich dafür einsetzen, dass keine Hollywoodschauspielerin auf der Welt mehr Hunger leiden muss.

 Die UNO ist zur neuen Botschafterin für das Ernährungsprogramm der Hollywood-Schauspielerin Drew Barrymore (32) ernannt worden. Die Organisation will sich dafür einsetzen, dass keine Hollywoodschauspielerin auf der Welt mehr Hunger leiden muss.  
Wie ein Sprecher der Organisation in Genf sagte, könne sich die UNO nichts wichtigeres vorstellen, als dafür zu arbeiten, dass Hollywood-Schauspielerinnen nicht mehr Opfer von unmenschlichen Diäten werden. Ebenso will sie unwürdigen Medienkampagnen entgegen treten, die unentwegt auf übergewichtige Stars einprügelten. Zudem will die UNO mit ihrem Engagement für Barrymore das Thema Kinderarbeit in Hollywood aufgreifen. Gerade ihr Fall zeige die Gefahren für Kinder in diesem Geschäft auf: Barrymore, die schon im zarten Alter von sieben Jahren an der Seite des Alien E.T. über die Kinoleinwände flimmerte, erlitt einen Zusammenbruch, als man ihr im Alter von 14 Jahren eröffnete, dass es gar keine Ausserirdischen gäbe. Damit und mit ihrem frühen Ruhm kam die Schauspielerin nicht zurecht und war bereits mit 15 drogenabhängig. Als erste konkrete Massnahme im Kampf gegen die schlechte Behandlung von Frauen wie Barrymore in Hollywood wolle die UNO noch diese Woche im US-Kongress dafür werben, dass die Finanzierung für die Ausgabe von gesunden Mahlzeiten in den Kantinen und Restaurants Hollywoods mit 360 Millionen Franken unterstützt wird, hiess es in der Mitteilung weiter.

Kontroverse um Werbekampagne für Heizöl

Greenpeace hat eine Lauterkeitsbeschwerde gegen die Erdölvereinigung eingereicht, weil deren Werbekampagne «Heizen mit Öl: Für mehr Klimaschutz» zynisch und irreführend sein soll. Die Erdölvereinigung wirft Greenpeace Desinformation vor.

 Greenpeace hat eine Lauterkeitsbeschwerde gegen die Erdölvereinigung eingereicht, weil deren Werbekampagne «Heizen mit Öl: Für mehr Klimaschutz» zynisch und irreführend sein soll. Die Erdölvereinigung wirft Greenpeace Desinformation vor.  
Greenpeace bezeichnet die in zahlreichen Zeitungen erschienene Heizöl-Werbung als unlauter, weil darin unterschlagen werde, dass Öl neben Kohle der klimaschädlichste Brennstoff ist. Stattdessen werde behauptet, dass das Heizen mit Öl das Klima schütze. Dabei verweist Greenpeace auf die jüngsten Klima-Berichte der UNO. Die Beschwerde hat Greenpeace bei der schweizerischen Lauterkeitskommission eingereicht. Diese Kommission ist ein Selbstkontrolleorgan der Werbebranche.
 
Die Erdölvereinigung wehrt sich gegen die Vorwürfe. Es sei die Umweltorganisation, die Desinformation betreibe. In den Inseraten gehe es nämlich um moderne Ölheizungen mit markant tieferem Erdölverbrauch. Der Einsatz der Brennwerttechnik verbessere die Energieeffizienz und vermindere die Emissionen von Schadstoffen.

Petition für Halbierung der Plakatwerbung in Zürich eingereicht

Die Zürcher Interessengemeinschaft Plakat, Raum, Gesellschaft (IG PRG) hat am Donnerstag bei Stadträtin Kathrin Martelli eine Petition zur Halbierung der Werbeflächen in Zürich eingereicht. Ziel der Übung: ein schöneres Stadtbild.

 Die Zürcher Interessengemeinschaft Plakat, Raum, Gesellschaft (IG PRG) hat am Donnerstag bei Stadträtin Kathrin Martelli eine Petition zur Halbierung der Werbeflächen in Zürich eingereicht. Ziel der Übung: ein schöneres Stadtbild. Die für die Stadt resultierenden Einnahmen bewegten sich im Promille-Bereich des Budgets, teilte die IG PRG laut SDA mit. Dies steht nach ihrer Ansicht in keinem Verhältnis zu den negativen Einflüssen der Plakatwerbung auf das Stadtbild. Die Vereinigung kritisiert die Dominanz der Plakatgesellschaften im öffentlichen Raum. Die Petition fordert, die Hälfte der heute über 8’000 Werbeflächen auf Stadtgebiet aufzuheben. Gleichzeitig verlangt sie einen Bewilligungsstopp von Plakatwerbung auf Privatgrund. Die Petition wurde von insgesamt 567 Personen unterschrieben. Einst habe der Tages-Anzeiger getitelt: «Mehr Werbung als Bahnhof », schreiben die Initianten, und damit habe das Blatt eine Entwicklung beschrieben, die die Stadt Zürich zunehmend erfasst habe: Die Vereinnahmung des öffentlichen Raums und die Beeinträchtigung des Stadtbildes durch Werbeflächen. Werbung sei überall, und täglich folgten neue: an Tram- und Bushaltestellen, oft bewegt und beleuchtet, an Hauswänden, entlang der Strassen, in Unterführungen, auf Videobildschirmen und häusergrossen «Megapostern». Werbeplakat reihe sich Werbeplakat und kämpfe um die  Aufmerksamkeit der Passanten – mit dem Effekt, dass sie gar nicht mehr wahrgenommen wurden. Deshalb zeigen sich die Initianten überzeugt, dass nicht nur das Stadtbild von einer Reduktion der Plakatwerbung profitieren würde, sondern nicht zuletzt auch die Werbetreibenden selbst.

Gold für Jung von Matt bei den Goldbach Crossmedia Awards

Auf die Shortlist der Crossmedia Awards schafften es neun Arbeiten. Heute wurde bekannt, wer am versiertesten mit den verschiedenen Medien jonglierte, dabei innovativ war und erst noch den besten Gesamteindruck hinterliess: Gold geht an Jung von Matt für die Kampagne «V-Team» für Unilever/Knorr, Silber an Publicis mit der Migros-Kampagne «Lieblingsprodukte» und Bronze für die Wirz Werbung mit Mobiliar.

 Auf die Shortlist der Crossmedia Awards schafften es neun Arbeiten. Heute wurde bekannt, wer am versiertesten mit den verschiedenen Medien jonglierte, dabei innovativ war und erst noch den besten Gesamteindruck hinterliess: Gold geht an Jung von Matt für die Kampagne «V-Team» für Unilever/Knorr, Silber an Publicis mit der Migros-Kampagne «Lieblingsprodukte» und Bronze für die Wirz Werbung mit Mobiliar.  
Die Jury unter der Leitung von Geri Aebi von Wirz Werbung hatte es nicht ganz einfach. Einerseits waren die letzten neun samt und sonders valable Kandidaten, andererseits sahen sich nicht wenige der Jurymitglieder mit Arbeiten aus dem eigenen Haus konfrontiert. Die goldene Auszeichnung gewannen schliesslich Unilever/Knorr und Jung von Matt für die Kampagne «V-Team: lass uns deine Freunde fruiten» entgegen. Der Check über 10’000 Euro und der «goldene Kompass» wurden der Agentur durch Klaus Kappeler, CEO der Goldbach Media Gruppe, unter Beifall übergeben. Die Publicis gewinnt mit der Migros-Kampagne «Lieblingsprodukte» Silber. Die Dachmarkenkampagne der Mobiliar Versicherungen von Wirz Werbung erhält Bronze. Eine Auszeichnung für die beste ausländische Crossmedia-Kampagne geht an Proximity Werbeagentur Wien für die Österreichischen Bundesbahnen.
 
Goldbach Media initiierte und organisiert den Crossmedia-Award mit der Absicht, die Anliegen der Wirtschaft nach mehr Effizienz in der Werbung zu unterstützen. Mit der parallel zum Crossmedia-Wettbewerb weiterentwickelten Ausbildung des bsw leading swiss agencies in Zusammenarbeit mit der Goldbach Media sollen gemäss CEO Kappeler
«das Wissen und die Praxis um die crossmedialen Effizienz-Faktoren weitere Fortschritte verzeichnen».  
Die Shortlist – Affichage
«Die Schweiz wählt eine neue Hauptstadt», Publicis – BANK-now, Contexta
–
«Fliegen, Swiss made», Jung von Matt/Limmat – Migros
«Lieblingsprodukte», Publicis – Mobiliar Dachmarkenkampagne, Wirz Werbung
– SBB
«Entdecken Sie die Schweiz», Jung von Matt/Limmat – Swisscom Fixnet
«Beck & Bondi, Contexta – Tamedia, Jobwinner.ch, Wirz Werbung
– Unilever,
«V-Team», Jung von Matt  
Die Jury – Geri Aebi, Wirz Werbung (Präsidium)
– Dani Matter, Matter & Gretener
– Claudio Dionisio, namics
– Andreas Gedenk, Bemberg, Gedenk, Media
– Markus Gut, Publicis
– Beat Lauber, Neue Zürcher Zeitung
– Regula Fecker, strategische Planung
– Urs Schneider, mediaschneider
– Daniel Hartmann, Contexta
– Dominik von Matt, Jung von Matt
– Franziska von Weissenfluh, Berner Zeitung
– Marc Werner, Swisscom
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