Weber Harbeke wirbt für Alpha Associates

Die Zürcher Werbeagentur Weber Harbeke hat das Mandat von Alpha Associates nach einer Agenturevaluation gewonnen. Zurzeit wird der bisherige Auftritt von Alpha Associates analysiert und optimiert. Erste Resultate sind für Ende 2007 geplant.

Die Zürcher Werbeagentur Weber Harbeke hat das Mandat von Alpha Associates nach einer Agenturevaluation gewonnen. Um ihren Auftritt am Markt zu optimieren suchte Alpha Associates laut Communiqué einen kompetenten Partner für Werbung und Gestaltung. Dabei konnte die Weber Harbeke durch ihre Erfahrung, unter anderem im Finanzsektor, überzeugen. Zurzeit wird der bisherige Auftritt von Alpha Associates analysiert und optimiert. Erste Resultate sind für Ende 2007 geplant.Die Alpha Associates mit Sitz in Zürich ist eine der grossen Private Equity Gesellschaften der Schweiz, die global diversifizierte Private Equity Fonds-Programme für institutionelle Kunden, darunter Pensionskassen und Versicherungen, verwaltet.

Jet Airways beauftragt Trimedia

Die private indische Fluggesellschaft Jet Airways hat Trimedia Communications als PR-Agentur beauftragt. Die Fluggesellschaft will sich in Europa stärker positionieren.

Die private indische Fluggesellschaft Jet Airways hat Trimedia Communications als PR-Agentur beauftragt.Ab Oktober wird die Full-Service-Agenturen Trimedia die Medienarbeit, Medienreisen und Marketingevents im Auftrag von Jet Airways durchführen. Neben der Schweiz wird Trimedia diesen Auftrag in 6 weiteren europäischen Ländern durchführen.
Jet Airways. Die private indische Fluggesellschaft will sich in Europa stärker positionieren. Dazu gehören laut Communiqué  auch eine intensive Vermarktung der Produkte und eine starke Medienarbeit. Trimedia Communications ist mit ihrem internationalen Netzwerk aus Sicht der Verantwortlichen von Jet Airways die richtige Agentur, um diesen Auftrag durchzuführen.
Jet Airways ist die grösste private Fluggesellschaft Indiens. Als Hub hat die Airline Brüssel ausgewählt. Seit Juli 2007 arbeitet Trimedia Belgien sehr erfolgreich im Auftrag von Jet Airways und soll nun als Mandat gemeinsam mit den Standorten in der Schweiz, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien und Schweden weiter ausbauen.

Ringier verzichtet auf strafrechtliche Schritte gegen Piero Esteriore

Am Donnerstag rammte der Sänger Piero Esteriore mit seinem Auto das Gebäude des Ringier-Verlags. Ringier verzichtet nun auf strafrechtliche Schritte, um die Lage Esteriores nicht zusätzlich zu erschweren. Den zivilrechtlichen Weg werde Ringier aber beschreiten, wie Konzernsprecher Marco Castellaneta der Werbewoche sagte.

 Am Donnerstag rammte der Sänger Piero Esteriore mit seinem Auto das Gebäude des Ringier-Verlags (siehe ). Nach Auffassung von Ringier hat er damit eine vorsätzliche Sachbeschädigung begangen. Bei diesem Delikt muss der Geschädigte Antrag stellen, um eine Strafverfolgung einzuleiten. Ringier verurteile die Handlungsweise von Esteriore und jede Form von Selbstjustiz, heisst es in einer Mitteilung. Trotzdem verzichte sie auf das ihr zustehende Antragsrecht. Das Medienhaus wolle die Lage von Esteriore durch ein solches Strafverfahren nicht noch zusätzlich erschweren. Den zivilrechtlichen Weg werde Ringier aber beschreiten, wie Konzernsprecher Marco Castellaneta der Werbewoche sagte: «Es ist ein Sachschaden entstanden, und diesen muss Piero Esteriore natürlich bezahlen».
Die Polizei hatte Esteriore nach dem Vorfall verhaftet. Am Freitagmittag wurde er nach einer Nacht in Haft entlassen. Die Freilassung erfolgte, weil es für eine Untersuchungshaft keine Gründe gibt, wie die zuständige Staatsanwältin Gabi Alkalay am Freitag auf Anfrage der SDA sagte. Alkalay hatte ein Verfahren wegen Gefährdung des Lebens eröffnet. Laut Zeugen und auch Esteriore war dies aber zu keinem Zeitpunkt der Fall. Sie werde dieses Verfahren nun einstellen, sagte die Staatsanwältin weiter.
Wie Castellaneta weiter erklärte, werde der Sänger nach wie vor im Blick stattfinden: «Unsere Zeitungen werden wie bis anhin über ihn berichten – daran hat sich nichts geändert». 

Ruf Lanz: Käseliebhaber wollen ins Fondue-Tram

Das neueste VBZ-Plakat von Ruf Lanz zeigt mit einer schönen Portion Humor, dass das Zürcher Fondue-Tram alle Sorten von Käse-Liebhabern anzieht.

Das neueste VBZ-Plakat von Ruf Lanz zeigt mit einer schönen Portion Humor, dass das Zürcher Fondue-Tram alle Sorten von Käse-Liebhabern anzieht. Das Tram zieht ab 3. November wieder seine Kreise. Darin kann man ein feines Fondue vom Zunfthaus zur Zimmerleuten geniessen und gleichzeitig eine gemütliche Stadtrundfahrt durch Zürich machen. Anruf genügt, wenn man sich einen Tisch reservieren lassen möchte. Auf dem Plakat von Ruf Lanz zu sehen ist eine Gruppe von Mäusen, die alle Anstrengungen unternehmen, damit die oberste Maus den Einsteigeknopf des Trams drücken kann. Das Sujet ist derzeit zu sehen auf Plakatständern und Broschüren. Verantwortlich bei den Verkehrsbetrieben Zürich:
Phillip Saladin (Leiter Marktkommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz:
Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Grit Wolany, Marcel Schläfle (Art Direction), Torsten Maas (Text), Michèle Leibacher (Beratung). Fotografie: Stefan Minder. Bildbearbeitung: Süsstrunk + Jericke. Litho: rtk (Reprotechnik Kloten AG).

Zu den Wahlen 07 bietet die SRG leichte Kost

Der Publikumsrat bezeichnet die Wahlsendungen von SF und DRS als gute Einstiegshilfe für wenig informierte Zuschauer und –hörer. Politisch Interessierte können aber wenig Nutzen aus den Formaten ziehen.

Die Wahlsendungen des Schweizer Fernsehens und von Schweizer Radio DRS sind vom Publikumsrat als vielseitig und abwechslungsreich wahrgenommen worden. Die an Politik interessierten Zuschauerinnen und Zuschauer erfuhren laut Communiqué zwar wenig Neues, für ein breites Publikum aber boten die Sendungen gute Orientierungshilfe.Als gute Leistung wertete der Publikumsrat die Wahlvorschauen von Schweizer Radio DRS. Er zeigte sich beeindruckt von der Fülle an Informationen, empfand die Quantität aber an der oberen Grenze. Besonderns geschätzt wurden die Beleuchtung der Themen aus verschiedenen Parteienperspektiven. Grossen Zusatznutzen entdeckten die meisten Publikumsrätinnen und -räte schliesslich im umfangreichen Internet-Angebot.
Politisch Interessierte profitierten nicht viel von den Vorwahlformaten. Die Kreuzverhöre (Stimme der Parteien) von Schweizer Radio DRS brachten für sie wenig Neues. Ausserdem bezweifelt der Publikumsrat die Attraktivität der Wahlpodien und empfiehlt ein Überdenken dieses Formats.
 
Auch die TV-Sendungen lieferten für politisch gut Informierte wenig neue Erkenntnisse. Mit der Sendung «Entscheidung 07: Parteien zur Wahl» gelang dem Schweizer Fernsehen jedoch laut Publikumsrat die Porträtierung der verschiedenen Parteien gut. Gefallen fand bei der Ratsmehrheit die Arbeit des Moderatorenteams (Sonja Hasler/Hanspeter Trütsch). Einige Ratsmitglieder fanden die reinen Wahlkampfaspekte und Boulevardthemen aber zu stark gewichtet. Sie hätten sich eine intensivere Auseinandersetzung mit den für die Zukunft der Schweiz bedeutungsvollen Themen gewünscht.
 

Microsoft vermarktet seine Werbung in der Schweiz künftig selber

Steve Ballmer, CEO von Microsoft, hat anlässlich eines Besuchs in der Schweiz vor Schweizer Werbern seine Sicht der künftigen Entwicklungen im Werbemarkt geschildert.

 Steve Ballmer, CEO von Microsoft, hat anlässlich eines Besuchs in der Schweiz vor Schweizer Werbern seine Sicht der künftigen Entwicklungen im Werbemarkt geschildert. In diesem Rahmen wurde bekannt gegeben, dass Microsoft die Werbung für seine Produkte in der Schweiz künftig selbst vermarkten will: Die Microsoft Digital Advertising Solutions (MDAS) verkauft Onlinewerbung für MSN, Windows Live Hotmail, Windows Live Messenger und Windows Live Spaces ab sofort direkt über das lokale Sales-Team in der Schweiz. Hauptthemen von Steve Ballmer waren Microsofts Rolle im Online-Werbemarkt. «Die Werbebranche wächst mit atemberaubender Geschwindigkeit», so Steve Ballmer. «Sie bewegt sich dabei zunehmend hin zu Online-Plattformen, was die Bedeutung von Software für die Werbebranche deutlich vergrössert». Für die Werbeindustrie würden sich so neue Möglichkeiten eröffnen, wie zum Beispiel beim Online-Gaming, interaktivem TV oder durch lokalisierte Inserateschaltung.
In der Online-Werbung steht der Software-Gigant allerdings weiterhin im Schatten von Google. Die Position von Google sei noch besser geworden seit dem Kauf von DoubleClick im Frühjahr für 3,1 Milliarden Dollar, sagte Ballmer an einer Podiumsveranstaltung in Zürich. Beide Unternehmen vereinten jetzt 80 bis 85 Prozent der Werbung im Internet. «Ich glaube, dass der Deal es wert ist, dass ihn die Wettbewerbshüter überprüfen», sagte Ballmer.
Um Google auf die Pelle zu rücken, hatte Microsoft im Mai die Online-Werbefirma Aquantive für 6 Milliarden Dollar übernommen. Und Microsoft schaut sich nach weiteren Verstärkungen um. Man solle nicht überrascht sein, «falls wir so etwas nochmals machen. Wir schliessen weitere Übernahmen wie diese nicht aus. Aber das ist kein Deal, den man jeden Tag macht», so Ballmer.

Sonntag und .ch erhalten mässige Umfragenoten

In einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts Demoscope verteilten die Befragten der neuen Gratiszeitung .ch eine 3,5 und dem Sonntagsblatt der Mittelland Zeitung eine 3,7.

 Rund eine Woche nach Lancierung des neuen Gratisblatts .ch kannten dieses schon knapp 40 Prozent der Deutschschweizer spontan mit Namen. Das ergab eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Demoscope. Allerdings schneidet das Blatt bisher mässig ab: Die Befragten vergaben im Durchschnitt eine Note von 3,5 auf einer Skala von eins bis sechs. Die Sonntagszeitung Sonntag der Mittelland Zeitung erhielt in der Umfrage eine 3,7. Zudem war sie nach der Herausgabe der zweiten Nummer erst jedem zehnten Deutschschweizer spontan bekannt.

Roger Schawinski übernimmt Zürcher Radio Tropic

Der Radio24-Gründer Roger Schawinski kehrt ins Schweizer Radiogeschäft zurück: Er hat den Zürcher Sender Radio Tropic gekauft und will daraus ein Programm für Erwachsene machen. Der Name der neuen Station ist noch unbekannt, offizieller Sendestart ist im Frühling 2008. Bis zum Break-even rechnet Schawinski mit Investitionen von 8 bis 10 Millionen Franken.

 Der Schweizer Medienunternehmer Roger Schawinski übernimmt das Zürcher Radio Tropic. Er will den Sender in ein Radio für Erwachsene umbauen. Zielgruppe sind die 30- bis 60-Jährigen. Ab Januar läuft ein Testprogramm, Sendestart ist im Frühling 2008. Er habe am Morgen das gesamte Radio-Tropic-Aktienpaket vom bisherigen Eigentümer Frederic Dru gekauft, samt Konzession, sagte Schawinski am Donnerstag vor den Medien in Zürich. Über den Verkaufspreis hätten die Parteien Stillschweigen vereinbart. Finanziert habe er den Kauf allein.
Im Rahmen des neuen Radio- und Fernsehgesetzes will sich Schawinski für eine neue Konzession bewerben. Vom Üetliberg aus will er in ein grösseres Ausstrahlungsgebiet senden als Radio Tropic dies bis anhin tat.
Der Medienunternehmer rechnet mit Investitionen von 8 bis 10 Millionen Franken, bis das neue Radioprojekt aus den roten Zahlen komme. Auch diese Summe bringe er allein auf, sagte er.
Viel Platz für Wortsendungen Das neue Radio hat noch keinen Namen. Es richtet sich an die urbanen 30- bis 60-Jährigen. Vorgesehen sind qualitativ hochstehende Informationssendungen und grössere Wortmeldungen, die heute ganz aus der privaten Radiolandschaft verschwunden seien, sagte Schawinski.
Musikalisch soll der Sender vor allem eine Mischung aus «Classic Rock und Adult Contemporary» ausstrahlen. Die heutige Radio-Tropic-Musik aus der Karibik, Südamerika und Afrika werde aber weiterhin einen Platz haben.
Genug vom Duzen Deutlich abheben von den anderen Privatradios soll sich die Ansprache der Hörerinnen und Hörer. Er habe mittlerweile ein Alter erreicht, wo ihm die ewige Duzerei «langsam auf den Keks geht», sagte Schawinski.
Er fange einmal mehr bei Null an, so der einstige Radiopionier. Er suche nun einen Programmleiter/Geschäftsführer. Gemeinsam werden dann Businessplan und Konzept erarbeitet. Auch ein neues Team wird zusammengestellt. Gesucht beziehungsweise neu gebaut werden müssen zudem Studioräumlichkeiten.
Bis Ende Jahr wird «Radio Tropic» sein Programm fortführen. Ab Januar dann strahlt Schawinski ein Testprogramm entsprechend der neuen Form aus. Offizieller Sendestart ist im Frühling 2008.
Zurück zum Radio Mit seinem jüngsten Projekt kehrt der heute 62-jährige Schawinski nach eigenen Worten zurück zu seiner «alten Liebe», dem Radio. Fernsehen in der Schweiz dagegen sei für ihn abgeschlossen.
Der heute 62-jährige Schawinski ist seit rund 35 Jahren in der Medienbranche tätig. Ab 1972 arbeitete er als Journalist beim Schweizer Fernsehen, wo er unter anderem den «Kassensturz» gründete und moderierte.
1979 gründete er Radio 24 und wurde damit zum Pionier für Privatradios in der Schweiz. Dieselbe Pionierrolle hatte er auch in Sachen Fernsehen: 1994 ging TeleZüri als erste grosse Schweizer Privatstation auf Sendung.
Vier Jahre später startete Schawinski mit Tele24 den ersten Privat-TV-Sender für die ganze Deutschschweiz. 2001 verkaufte er seine Belcom AG mit Radio24 und Tele24 an das Zürcher Verlagshaus Tamedia. Tele24 wurde danach eingestellt.
Ende 2003 verliess Schawinski die Schweiz und wurde Geschäftsführer beim Deutschen Privat-TV-Sender Sat 1. Er verhalf Sat 1 zu wirtschaftlichem Erfolg, nahm aber Ende 2006 den Hut.
Zudem machte Schawinski als Buchautor von sich reden. Erst kürzlich erschien sein siebtes Buch «Die TV-Falle».

JvM/Limmat fordert mehr Hirn im Verkehr

Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat will mit einer neuen Herbstkampagne beweisen, dass der neue Smart die intelligenteste Art darstelle, automobil zu sein.

Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat will mit einer neuen Herbstkampagne beweisen, dass der neue Smart die intelligenteste Art darstelle, automobil zu sein. Er verbrauche am wenigsten Treibstoff, habe die geringsten CO2-Werte und verstopfe durch seine Dimensionen die Strassen weniger, ist einer Mitteilung zu entnehmen. Leider würden aber noch immer viel zu viele Verkehrsteilnehmer mit anderen Körperteilen als mit dem Kopf herumfahren. Nun sei es Zeit, mehr Hirn in den Verkehr zu bringen. Die Herbstkampagne setzt genau diesen Gedanken um. Ein Smart habe nicht nur ziemlich genau die Form eines menschlichen Gehirns, sondern er könne als einziges Auto den intelligentesten Körperteil für sich reklamieren, heisst es weiter. Im Hauptmedium TV wird in einem virtuellen Raum ein Hirnmodell beschrieben und zusammengesetzt. Zum Schluss wird es dadurch komplett, dass es auf vier Räder gesetzt wird. Der TV-Auftritt wird durch Print ergänzt. Verantwortlich bei Smart:
Fulvio D’Aurelio (Assistent Marketing-Kommunikation Smart), Doris Lengwiler (Leiterin Marketing-Kommunikation Mercedes Car Group), Diego Tomasini (Direktor Mercedes Car Group). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat:
Michael Rottmann, Alexander Jaggy (Creative Direction), Thomas Ammann (Text), David Hanselmann (Art Direction), Florian Fröhlich (Grafik), Felix Schröder, Barbara Schmassmann (Beratung), Ilonka Galliard (Agency Producer), Erasmo Palomba (Art Buying), boutiq (Visual Effects), Sebastian Harms (3D-Design), Mike Huber (Motion Director), Luca Tomasi (3D-Artist), Diego Baldenweg, Great Garbo (Musik), Jingle-Jungle (Tonaufnahmen).

Cablecom will vorerst keine weiteren Sender abschalten

Der Schweizer Kabelnetzanbieter Cablecom will ab Ende 2007 vorerst keine weiteren analogen Programme mehr abschalten. Weiterhin geplant ist jedoch die Abschaltung von U1 und HSE24. Die Einführung von HDTV ist dem Unternehmen erst möglich, wenn die analogen Signale von U1 und HSE24 abgeschaltet werden.

 Der grösste Schweizer Kabelnetzanbieter Cablecom will ab Ende 2007 vorerst keine weiteren analogen Programme mehr abschalten. Das bestätigt Cablecom-Sprecher Hans Peter Nehmer in der neusten Ausgabe des Fernsehmagazins TV2. Weiterhin geplant sei die Abschaltung von U1 und HSE24, doch danach «werden bis auf weiteres keine analogen Programme mehr abgeschaltet». Die Cablecom setzt stattdessen auf ihren bereits kommunizierten Netzausbau. Mit diesem sollen bis Ende 2008 über eine Million Cablecom-Haushaltungen zusätzliche Kapazität erhalten. Das ermögliche, das analoge Angebot aufrecht zu erhalten und das digitale auszubauen. Bis es soweit ist, muss die Cablecom eine Durststrecke in Kauf nehmen. So ist die Einführung von HDTV erst möglich, wenn die analogen Signale von U1 und HSE24 abgeschaltet werden. Sollte U1 darum weiterhin nicht verlegt werden können, kann HDTV erst Ende November mit der Abschaltung von HSE24 eingeführt werden.

Streit um Werbespot des Vereins gegen Tierfabriken geht weiter

Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) hat im Streit um einen Werbespot vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strassburg zum zweiten Mal Recht erhalten. Somit geht der seit 1994 währende Streit um den aus teilweise schockierenden Bildern von industrieller Tierhaltung bestehenden Fernsehspot in die nächste Runde.

 Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) hat im Streit um einen Werbespot vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strassburg zum zweiten Mal Recht erhalten. Somit geht der seit 1994 währende Streit um den aus teilweise schockierenden Bildern von industrieller Tierhaltung bestehenden Fernsehspot in die nächste Runde. Das Schweizer Fernsehen hatte sich damals geweigert den Spot auszustrahlen, und wurde mit einem Bundesgerichtsentscheid von 1997 in seiner Verweigerung bestärkt. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte den Entscheid des Bundesgerichts bereits 2001 zum ersten Mal umgestossen.
Laut Frank Schürmann, Prozessvertreter der Schweiz vor dem EGMR, bedeutet der neuerliche Entscheid aus Strassburg allerdings nicht automatisch, dass der Spot nun ausgestrahlt werden muss. Es werde Sache des Bundesgerichts sein, sich in einem allfälligen Revisionsverfahren zu dieser Frage zu äussern.
Wie die SDA meldet, verlangt VgT-Präsident Erwin Kessler weiterhin die Ausstrahlung des Spots.

Victor Reinz positioniert sich mit Kunde & Co Pucci Sulzer

Die Agentur Kunde & Co Pucci Sulzer erarbeitet ein globales Positionierungskonzept sowie eine neue Kommunikationsplattform für den deutschen Dichtungshersteller Victor Reinz.

 Die Agentur Kunde & Co Pucci Sulzer konnte den deutschen Dichtungshersteller Victor Reinz von sich überzeugen. Das Unternehmen beauftragte Kunde & Co Pucci Sulzer mit der Erarbeitung eines globalen Positionierungskonzeptes sowie einer neuen Kommunikationsplattform. Die Implementierung der Werbemassnahmen wird ab dem zweiten Quartal 2008 erfolgen.
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