Scholz & Friends: Mobile optische Täuschung für John Player Special

Die Zürcher Dependance von Scholz & Friends hat für die Zigarettenmarke John Player Special (JPS) eine mobile Kampagne entworfen. Die auf den LKWs angebrachten Plakate zeigen Zigarettenpackungen, die im leeren Lastwagen zu stehen scheinen.

 
Die Zürcher Dependance von Scholz & Friends hat für die Zigarettenmarke John Player Special (JPS) eine mobile Kampagne entworfen. Ein Teil der LKW-Auslieferungsflotte des JPS-Besitzers Imperial Tobacco Schweiz ziert ab sofort ein Motiv, auf dem JPS-Packungen wie Dominosteine nach hinten fallen. Zudem scheinen die Packungen mannshoch im Innern des ansonsten leeren Lastwagens zu stehen. Mit der Kampagne wolle Imperial Tobacco Bewegung auf die Autobahnen und die übrigen Strassen der gesamten Schweiz bringen, so die Mitteilung vom Dienstag. Scholz & Friends hat im Januar 2008 den Gesamtetat für alle Marken des Hauses Imperial Tobacco Schweiz gewonnen, darunter Davidoff Cigarettes, John Player Special, Drum und Rizla. Die teilweise bereits getroffenen Massnahmen beinhalten Anzeigen, Plakate, Aktivitäten am Verkaufsort, Below-the-line-Gewinnspiele und Interaktives. Scholz & Friends kooperiert dabei mit der Commarco-Tochter Deepblue Networks, die als Lead-Agentur fungiert.
Verantwortlich bei Imperial Tobacco Switzerland:

Julia Gangloff und Leslie Capillon (Gesamtverantwortung) und Khalid Azeroual (Verantwortung JPS). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Raphael Brinkert (Gesamtverantwortung Beratung), Fabian Keller und Merja Rinderli (Beratung), Joerg Jahn (Gesamtverantwortung Kreation), Friederike Coninx und Markus Hammer (AD), Björn Blöchlinger (Grafik) und Robert Leben (Text).

Zu guter Letzt: Doppelviral à la Migros

Die Migros zeigt, wie man nicht nur die Informationsverbreitung über eigene Produkte dem Publikum übergibt, sondern es auch noch einen Teil der Arbeit am Produkt machen lässt.

 
Im Mai erst hatte die Migros im Zuge des Discounter-Preiskampfs bekannt gegeben, dass 302 Artikel des täglichen Bedarfs nirgends billiger zu haben sind als im eigenen Sortiment. Um dieses Preisversprechen zu halten, hat sie nun die Käufer aufgerufen, sozusagen als Wächter zu fungieren und bei vergleichbaren, jedoch billigeren Artikeln in anderen Läden die Migros zu benachrichtigen (siehe: ). Als grosszügiges Geschenk erhält denn auch jeder, der eine verwertbare Meldung dieser Art an den Orangen Riesen liefern kann, die sagenhafte Summe von – zehn Franken. Dabei erinnert man sich nicht nur mit Wehmut an die Zeiten, in denen man beim Fund eines abgelaufenen Yoghurts den ganzen Einkaufswagen mit Futter füllen und gratis mit nach Hause nehmen konnte. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, wie die Migros die eigene Arbeit in die Kundschaft auslagert, und zwar mit Bestimmtheit just an jene, welche sie mit ihrem Versprechen der billigen Produkte in den Laden locken wollte. Hier wird also nicht nur die Information gratis durchs Publikum verbreitet, es leistet auch noch einen Teil der Arbeit ans Produkt. Dagegen sind virale Kampagnen, bei denen nur die Information gratis weiterverbreitet wird, geradezu primitiv.

Adrian Haut verstärkt Team um D’Artagnan und Co.

Seit 1. Juli 2008 verstärkt Adrian Haut die Zürcher Kommunikationstruppe der Musqueteers. Er wird primär um bestehende PR-Mandate betreuen.

 
Seit 1. Juli 2008 verstärkt Adrian Haut die Zürcher Kommunikationstruppe der Musqueteers. Haut studierte Journalismus und Organisationskommunikation an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW und hat einen Abschluss als Kommunikator FH. Vor seinem Engagement bei den Musketieren war der 32-Jährige zuletzt als Projektleiter Public Relations für die Migros Bank tätig. Haut wird bei den Musqueteers bestehende PR-Mandate wie British Airways und Hitachi Data Systems betreuen. Ausserdem wirkt er als Kommunikationsspezialist bei CI- und CD-Projekten mit. 

Vaduzer Zeitung Wirtschaft regional hat neue Redaktionsleiterin

Valeska Beck übernimmt per Anfang Oktober die Redaktionsleitung der Wochenzeitung Wirtschaft regional der Vaduzer Medienhaus AG. Ihr Vorgänger Matthias Hassler verlässt das Medienunternehmen nach elf Jahren.

 
Valeska Beck übernimmt per Anfang Oktober die Redaktionsleitung der Wochenzeitung Wirtschaft regional der Vaduzer Medienhaus AG. Sie löst Matthias Hassler ab, der nach elf Jahren im Medienhaus in die Kommunikationsabteilung des Befestigungstechnikkonzerns Hilti wechselt. Die 28-jährige Valeska Beck schreibt seit zwei Jahren für die Zeitung, die hauptsächlich über Wirtschaftsthemen aus der Region Liechtenstein, Werdenberg und Sarganserland berichtet, wie das Medienhaus am Dienstag mitteilte.  

USA: Strenge Regulierungen für Tracking-Werbung gefordert

Das Online-Tracking gerät zunehmend unter Kritik, weil Webseitenbetreiber nicht nur das Surfverhalten der User verfolgen und die Daten für Werbezwecke verwenden, sondern inzwischen eng mit Povidern zusammen arbeiten.

 Das Online-Tracking gerät zunehmend unter Kritik, weil Webseitenbetreiber nicht nur das Surfverhalten der User verfolgen und die Daten für Werbezwecke verwenden, sondern inzwischen eng mit Povidern zusammen arbeiten. Gesetzgeber und Datenschützer in den USA kritisieren diese neue Art der Kooperation und fordern strenge Regulierungen, wie das Wall Street Journal berichtet. Die Nutzer müssten zumindest um ihr Einverständnis gefragt werden, bevor private Daten zu Werbezwecken verwendet werden, so der Grundtenor der Kritiker. US-Regierungsvertreter wollen für Tracking-Werbung ähnliche Richtlinien durchsetzen, wie für Telefon- und Kabelanschlüsse gelten. Die Praktik des Web-Trackings sollte nur dann erlaubt sein, wenn die Kunden damit einverstanden seien, sagt der Demokrat Edward Markey. Ähnlich sieht dies auch sein republikanischer Kollege Joe Barton. «Ich verstehe den Bedarf, Informationen zusammenzutragen. Allerdings sollte das nur mit Zustimmung geschehen».

AZ Medien: Personelle Rochaden und neuer AZ-Chefredaktor gesucht

Peter Buri, bisheriger Chefredaktor des Mantels der Aargauer und Mittelland Zeitung, übernimmt die Projektleitung für das geplante Multimedia-Center in Aarau. Somit sucht man in Baden einen neuen Chefredaktor. Die weiteren Änderungen betreffen Werner De Schepper, Peter Buri, Ueli Eckstein, Stefan Milla und Christine Rennhard.

 
Peter Buri, bisheriger Chefredaktor des Mantels der Aargauer Zeitung, übernimmt die Projektleitung für das geplante Multimedia-Center in Aarau. Nach Inbetriebnahme im Herbst 2009 übernimmt er auch dessen Leitung. Im Hinblick auf das neue Betätigungsfeld legt der 50-Jährige die AZ-Chefredaktion per 1. Januar 2009 nieder, oder aber auf den Zeitpunkt der Neubesetzung. Buri bleibt jedoch weiterhin für den Bereich Aargau und Regionen und das Projekt der Relancierung der AZ Regionalausgaben verantwortlich. Er wird auch weiterhin der Unternehmensleitung angehören. Mit dem Multimedia-Center will AZ Medien die Zukunftsbereiche Online und Multimedia stärken, wie es in einer Mitteilung heisst. Ueli Eckstein
gibt die Funktion als COO ab. Eckstein wird als Mitglied der Unternehmensleitung und Leiter Printmedien weiterhin für die Geschäftsführung des Mittelland Zeitungsverbundes verantwortlich zeichnen. Als Leiter Printmedien sind dem 56-Jährigen nach wie vor die angestammten Bereiche unterstellt. Zudem widmet er sich als Stellvertreter des Verlegers verstärkt strategischen Projekten. Der 59-jährige Stefan Milla, Leiter Druck, Vertrieb und Logistik, tritt altershalber aus der Unternehmensleitung aus und wird sich im nächsten Jahr frühpensionieren lassen. Der Bereich Zeitungsdruck wird neu vom 54-jährigen Urs Binkert geführt. Er rapportiert direkt dem CEO. Christine Rennhard
, 44, seit Januar 2008 verantwortlich für den Verlag Aargauer Zeitung und Sonntag, wird neues Mitglied der Unternehmensleitung. Die eidg. dipl. Marketing- und Verlagsfachfrau war bis zu ihrem Eintritt bei der Aargauer Zeitung während sechs Jahren selbständige Kommunikations- und Unternehmensberaterin. Last but not least wird Werner De Schepper per 1. September 2008 als publizistischer Berater das Projekt Relaunch AZ-Regionalausgaben begleiten. Auch wird er wöchentlich eine Kolumne schreiben. De Schepper arbeitete die letzten 14 Jahre bei Ringier, von 2003 bis 2007 war er Chefredaktor des Blick.

Peter Buri

Tre Top Ticino: Fabio Serratore neuer Key Account Manager

Fabio Serratore hat am 1. Juli seinen neuen Aufgabenbereich als Key Account Manager der Tessiner Kombination Tre Top Ticino übernommen. Sein Einsatzgebiet ist die Deutsch- und Westschweiz; die interne Unterstützung erhält er von Publicitas Lugano.

 Fabio Serratore hat am 1. Juli seinen neuen Aufgabenbereich als Key Account Manager der Tessiner Kombination Tre Top Ticino übernommen. Einsatzgebiet ist die Deutsch- und Westschweiz; die interne Unterstützung erhält er von Publicitas Lugano. Serratore ist schon länger in der Medienbranche tätig, zuletzt als Projektleiter bei Publicitas Publimedia Zürich. Sein Vorgänger, Giuseppe Sammartano, wird ab 1. August eine neue Funktion bei Publicitas Mittelland annehmen.

Credential Award 2008: Einsendeschluss ist der 15. August 2008

Zum sechsten Mal ermittelt der Crea Credential Award mit einer nur aus Kunden bestehenden Jury die besten Beispiele für professionelles Agentureigenmarketing und die relevantesten Agentureigendarstellungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 Zum sechsten Mal ermittelt der CREA Credential Award mit einer nur aus Kunden bestehenden Jury die besten Beispiele für professionelles Agentureigenmarketing und die relevantesten Agentureigendarstellungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neu in diesem Jahr ist eine Sonderkategorie für Newcomer Agenturen, die nicht älter als zwei Jahre sind. Ab sofort können Agenturen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum einschließlich Österreich und der Schweiz die Ausschreibungsunterlagen unter anfordern. Einsendeschluss ist der 15. August 2008. Der CREA bietet Agenturen aus allen Disziplinen der Kommunikationsindustrie die einmalige Möglichkeit, ihre Eigenwerbung vor potentiellen Kunden auf den Prüfstand zu stellen. Die eingereichten Kommunikationsmittel und Kampagnen werden am 15.September 2008 in der Geschäftsstelle der SAP Deutschland in Hamburg von einer 30 köpfigen Jury, die nur aus Marketing- und Kommunikationsentscheidern besteht, bewertet und die Shortlist ausgewählt. In einem zweiten Schritt – und das verleiht dem Wettbewerb seine besondere Realitätsnähe – präsentieren die Finalisten live im November vor der Jury, die direkt im Anschluss die Gewinner im Rahmen der abendlichen Preisverleihung bekannt gibt. Und wie so oft im richtigen Agenturleben kann die persönliche Performance und die Tagesform entscheidend sein.

IR Firm: Neuer Name und erweitertes Tätigkeitsfeld

Die im Anlegerbereich tätige Agentur IR Firm hat sich zu IRF Communications umbenannt. Mit diesem Schritt beabsichtigt der Zürcher Dienstleister, sich neue Kundenkreise zu erschliessen. Zum Verwaltungsrat sind Martin Menzi und Ralf Rosenow hinzugestossen.

 
Die im Anlegerbereich tätige Kommunikationsagentur Investor Relations (IR) Firm hat sich zu IRF Communications umbenannt. Mit diesem Schritt beabsichtigt der Zürcher Dienstleister, sich neue Kundenkreise zu erschliessen, namentlich in der Öffentlichkeit stehende Einzelpersonen und Organisationen, Verbände und weitere wirtschaftsorientierte Institutionen und Behörden. Gleichzeitig erweitert sich auch das Tätigkeitsfeld auf die Positionierung von Einzelpersonen und Organisationen, Krisenkommunikation, Finanzkommunikation, Medienarbeit und Analysen. Zudem wird der Verwaltungsrat um zwei Mitglieder aufgestockt: Martin Menzi (45), Partner von Swiss Capital Group, und Ralf Rosenow (46), Partner von Rosenow Grob Schilling Rechtsanwälte. Beide seien in ihren eigenen Unternehmen mit vergleichbaren Führungsfragen vertraut und kennten die Kommunikationstätigkeit aus eigenen Aktivitäten, so die Mitteilung vom Montag. Die zwei neuen Mitglieder ergänzen die bisherigen Partner Michael Düringer, Jan Gregor und Martin Meier Pfister in der Unternehmensentwicklung.
 

HWZ und Expo+Event lancieren Studiengang für Live Communication

Der Verband Expo+Event Swiss Association lanciert gemeinsam mit der HWZ einen neuen Studiengang für Praktiker im Bereich Live Communication. Es ist die erste international anerkannte Ausbildung dieser Branche in der Schweiz.

 
Der Verband Expo+Event Swiss Association lanciert gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung Zürich (HWZ) einen neuen Studiengang für Praktiker im Bereich Live Communication. Der Verband will damit die Qualität und Fachkompetenz in der Event- und Messebranche fördern und den Berufszweig als Ganzes aufwerten. Die Absolventen sollen mit der Ausbildung eine umfassende Grundlagenkompetenz im Messe- und Event-Management erhalten, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Diplom DAS Live Communication ist der erste international anerkannte Hochschul-Abschluss dieser Branche, der in der Schweiz angeboten wird. Er kann berufsbegleitend absolviert werden und richtet sich an Berufsleute aus allen Fachbereichen der Live Communication und angrenzenden Fachbereichen. 

Plakat zum Selbermachen von AY&R: Spezialauftritt am Lora-Fest

Bei dem am Wochenende in Zürich stattfindenden Jubiläumsfest von Radio Lora war mit dem Plakat von Advico Young & Rubicam auch eines der 25 verschiedenen Sujets vor Ort, die von 25 Werbeagenturen kreiert worden waren.

 
Bei dem am Wochenende in Zürich stattfindenden Jubiläumsfest von Radio Lora war mit dem Plakat von Advico Young & Rubicam auch eines der 25 verschiedenen Sujets vor Ort, die von 25 Werbeagenturen kreiert worden waren (siehe: Werbung für 25 Jahre werbefreie Zone / http://www.werbewoche.ch/print080709_jubliaeum.werbewoche). Das Metallplakat mit den magnetischen Sujets zum Selbstgestalten und dem Claim: «Der Sender, bei dem du den Inhalt bestimmen kannst» hat gemäss Mitteilung der Agentur auch ein paar Zuschauer magnetisch angezogen. So gab’s denn mal ernst gemeinte politische Statements, aber auch dadaistischen Nonsens. Verantwortlich bei AY&R:

Philipp Skrabal (CD), Emi Lehmann-Iwasaki (AD) und Andi Portmann (Text).  

Migros: Kunden werden zu Preisüberwachern

Ende Mai behauptete die Migros, dass 302 Artikel des täglichen Bedarfs nirgends günstiger zu haben sind. Um dieses Preisversprechen zu garantieren, hat die Migros eine Preis-Hotline eingerichtet.

 
Ende Mai informierte die Migros, dass 302 Artikel des täglichen Bedarfs nirgends günstiger zu haben sind als im eigenen Sortiment. Um dieses Preisversprechen zu garantieren, hat die Migros eine Preis-Hotline eingerichtet. Seit Montag können Migros-Kunden, die bei einem national tätigen Supermarkt einen vergleichbaren Artikel günstiger finden, via Hotline oder Internet die Migros alarmieren. Die Information wird umgehend überprüft. Stimmen die Angaben, werden die Preise raschmöglichst angepasst, teilt das Unternehmen mit. Kunden, die der Migros erfolgreich geholfen haben, die Preise neu anzupassen, werden mit einem Gutschein im Wert von 10 Franken belohnt.
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