Toni-Brunner-Mikrofon-Affäre: SF-Chefredaktor Haldimann versteht die Empörung

In einem Interview mit der Sonntagszeitung hat sich SF-Chefredaktor Haldimann zu den Sachverhalten in der Toni-Brunner-Mikrofon-Affäre geäussert. Wichtig sei es, die richtigen Lehren zu ziehen, sagte er.

In einem Interview mit der Sonntagszeitung hat sich SF-Chefredaktor Haldimann zu den Sachverhalten in der Toni-Brunner-Mikrofon-Affäre geäussert. Roland Huber, der Autor des SF-Films, habe zeigen wollen, wie Brunner vor und während der Bundesratswahl die Mitglieder der SVP-Fraktion führt. Die Aufnahmen seien mit Brunner vereinbart gewesen. Laut Haldimann sei Huber gar nicht auf die Idee gekommen, dass die Aufnahmen mit dem gut sichtbaren Ansteckmikrofon als «versteckte Aufnahme» hätten interpretiert werden können.
Dass man für den Ratssaal des Bundeshauses eine spezielle Aufnahmebewilligung benötige, sei nicht nur Huber, sondern auch ihm nicht bewusst gewesen. «Erst aufgrund der Gespräche, die ich seither geführt habe, verstehe ich die Empörung der Parlamentarier. Die Vertraulichkeit des journalistenfreien Ratssaals ist für sie sehr wichtig», sagte Haldimann.
Die Aufnahmen hat er mittlerweile bei einem Notar deponiert, wo sie bis zum Abschluss der Untersuchung verbleiben sollen. Über die internen Konsequenzen für Journalist Huber schwieg sich der Chefredaktor aus. «Entscheidend ist, dass wir die richtigen Lehren aus dem Vorfall ziehen», sagte er abschliessend.

Stockende Musik-Downloads: 85 Prozent der Songs im Internet sind Ladenhüter

Gemäss einer neuen Studie des britischen Rechteverwalters MCPS-PRS sind 85 Prozent aller im Internet zum Verkauf stehenden Musiktitel absolute Ladenhüter.

Gemäss einer neuen Studie des britischen Rechteverwalters MCPS-PRS sind 85 Prozent aller im Internet zum Verkauf stehenden Musiktitel absolute Ladenhüter. Konkret heisst das: Von 13 Millionen im Web angebotenen Liedern wurden zehn Millionen nicht ein einziges Mal heruntergeladen. Eine ernüchternde Erkenntnis, gerade für Musiker, die sich durch das Internet eine Art «Demokratisierung» erhofften.
Doch richtig Kasse machen nur die Topstars: Vier Fünftel des Umsatzes durch legale Musikdownloads werden von gerade mal 52’000 Liedern generiert. Auch bei den Alben sieht es ähnlich aus: Von insgesamt 1,23 Millionen Alben wurden lediglich 173’000 auch heruntergeladen.

BMB: High Noon der Natels im Mobile-Voucher-Valley

Gute Nachrichten für Besitzer von Prepaid-Handys: Prepaid-Guthaben können schweizweit jetzt auch an über 3'000 Bancomaten bezogen werden. Dies bewirbt BMB im neusten Kinospot.

Gute Nachrichten für Besitzerinnen und Besitzer von Prepaid-Handys: Prepaid-Guthaben können mit der Dienstleistung Mobile Voucher in Zukunft nicht nur in einer Vielzahl von Detailhandelsgeschäften aufgeladen, sondern schweizweit auch an über 3’000 Bancomaten bezogen werden. Diese neue Dienstleistung von Six Multipay (vormals Telekurs Multipay) bewirbt die Zürcher Agentur Bärtschi, Meroni und Bolleter (BMB) in einem Spot, der derzeit in Kino und Fernsehen läuft. Im Spot wird das bereits bei der Lancierung von Mobile Voucher vor zwei Jahren verwendete visuelle Leitmotiv, ein sich wölbendes Mobiltelefon, wiederum eingesetzt.
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Verantwortlich bei SIX Multipay AG: Ramona Rast (Head of PR & Communications), Astrid Holenstein (Projektleiterin PR & Communications), Thomas Landis (Brand Manager). Verantwortlich bei BMB: Flavio Meroni und Markus Tränkle (Kreation), Christian Baertschi und Marion Schwager (Beratung), Sam Bolleter (Realisation). Produktion: Heinrich Reinacher (Markenfilm (Schweiz) AG). Animation: Film Tecknarna. Regie: Stig Bergqvist.

Youtube spült Millionengewinn in die Kassen der Musikindustrie

Youtube wird für die Musikindustrie und die Medienbranche zunehmend lukrativer, denn der Umsatz steigt kontinuierlich an. Die kostenlosen werbefinanzierten Onlinevideos haben sich im Verlauf der letzten Jahre zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt.

Youtube wird für die Musikindustrie und die Medienbranche zunehmend lukrativer, denn der Umsatz steigt kontinuierlich an. Viele Unternehmen hätten das Potenzial von Youtube für Werbezwecke bereits erkannt, sagte Google Sprecher Stefan Keuchel gegenüber Pressetext. Über die Plattform kämen Firmen an Zielgruppen heran, die ansonsten nur sehr schwer erreichbar seien. Die kostenlosen werbefinanzierten Onlinevideos haben sich im Verlauf der letzten Jahre zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt.
Brancheninsider gehen davon aus, dass zum Beispiel Universal Music 2008 insgesamt knapp 100 Millionen Dollar über das Angebot von Video-Streams erwirtschaften konnte. Die Partnerschaft von Youtube und der Plattenfirma setzt sich aus zwei Bereichen zusammen: Einerseits verdient der Musikkonzern an den Werbeeinnahmen der selbst eingestellten Musik, andererseits ist Universal an den Umsätzen beteiligt, die durch hochgeladene User-Beiträge entstehen, an denen das Plattenlabel die Rechte hält. Der Universal-Kanal gehört dabei zu den Spitzenreitern unter den Youtube-Kanälen.

Scholz & Friends: Boxi WCs sind überall, wo man sie braucht

Scholz & Friends Zürich hat für den Sanitärsystem-Lieferanten Boxi eine Anzeigenreihe entwickelt. Diese soll die vielseitige Einsetzbarkeit von mobilen WCs demonstrieren.

Scholz & Friends Zürich hat für den Sanitärsystem-Lieferanten Boxi eine Anzeigenreihe entwickelt, welche die vielseitige Einsetzbarkeit von mobilen WCs demonstrieren soll.
Die Anzeigenmotive zeigen Situationen, in denen es unmöglich ist, kurz zur
Toilette zu verschwinden: Ob der Torschütze beim Elfmeter, der Bräutigam in der Kirche
oder der Schwimmer auf dem Sprungturm. Doch das dringende Bedürfnis kommt meist im falschen Moment. Die Sujets zeigen, dass die mobile Toilette in jeder Situation weiterhelfen kann, nach dem Motto «Sie können, wo Sie müssen». Demnach ist auf den Plakaten stellvertretend für die Person, die sich in dieser heiklen Situation befindet, ein Boxi Mobil WC zu sehen.
Die Anzeigenmotive sind ab Dezember in ausgewählten Zeitschriften zu sehen.

Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Joerg Jahn (CD), Jan Leube (CD), Markus Hammer (AD), Björn Blöchinger (Grafik), Hermann Weiss (Text), Conrad Malcher (Text), Uli Geiger, Merja Rinderli, Jürgen Heel (Beratung), Hans Starck (Fotografie), Dario Gagula (3D Illustration), Lisa Biedlingmeier (Bildbearbeitung).

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Rod: Deep-Purple-Legende Jon Lord abgefeiert

Im Januar tritt der ehemalige Keyboarder der britischen Rockgruppe Deep Purple, Jon Lord, in Zürich und Luzern auf. Dafür hat Rod Kommunikation ihn auf einem Plakat beworben.

Im Januar 2009 gibt sich die Deep-Purple-Legende Jon Lord mit dem Klassiker «Concerto for Group and Orchestra» die Ehre und tritt gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Notabene und Gastsänger Steve Lee (Gotthard) in der Tonhalle Zürich und im KKL Luzern auf. Rod Kommunikation lieferte das Plakat dazu, das dieser Tage in Zürich und Luzern zu sehen ist. Das mit Airbrush-Technik gefertigte Plakat tut offenbar seine Arbeit gut – beide Konzerte sind bereits ausverkauft, wie die gleich neben der Kirche Enge domizilierte Agentur schreibt.
Auftraggeber: Konzertagentur TakePlace. Verantwortlich bei Rod Kommunikation: Maurus Zehnder (Konzept/Art Direction), David Schärer (Beratung), Philipp Klopfenstein (Airbrush).
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Yoga! Das Magazin erstmals erschienen

Das vom Verlag Swisswell Medien mit Unterstützung vom Verband Yoga Schweiz herausgegebene Heft Yoga! Das Magazin ist am 12. Dezember erstmals erschienen. Die Publikation wird sechs Mal jährlich erscheinen und am Kiosk aufliegen.

Das vom Verlag Swisswell Medien mit Unterstützung vom Verband Yoga Schweiz herausgegebene Heft Yoga! Das Magazin ist am 12. Dezember erstmals erschienen. Die 76 Seiten starke, 4-farbige Publikation im A4-Format wird ab sofort alle zwei Monate in einer Auflage von 10’000 Exemplaren herausgebracht. Erhältlich ist sie sowohl im Abonnement als auch im Einzelverkauf an 1’500 Kiosken in der gesamten Deutschschweiz. Die Chefredaktion mit Büro in Bern wird bestellt von Karin Reber Ammann, der Verlag wird geleitet von Frank Müller, Mathias Ammann und Nicole Maron.
Das Magazin dient auch als Plattform des Berufsverbandes der Yogalehrenden, Yoga Schweiz Suisse Svizzera, der seine bisher separat erscheinende Verbandszeitschrift ins neue Magazin integriert hat. Yoga! Das Magazin schliesse eine Lücke im Zeitschriftenmarkt, schreibt der Verlag in einer Mitteilung vom Dienstag. Yoga entwickle sich in der Schweiz immer mehr zum Trend, deshalb sei das Bedürfnis nach einem Magazin gestiegen, in dem sich Interessierte über Yoga-Themen aller Art im In- und Ausland informieren könnten.

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Agentur am Flughafen im Final des John Caples International Awards

Die Agentur am Flughafen ist bereits zum dritten Mal für das Finale des John Caples International Awards nominiert. Die Preisverleihung findet im März 2009 im Big Apple statt.

Die Agentur am Flughafen schaffte es mit der Kampagne «Piranhas-Fischen» für den weltweit führenden Anbieter von sofort verfügbaren Büroarbeitsplätzen Regus (Schweiz) ins Finale des John Caples International Award. Die Preisverleihung findet am 19. März 2009 in New York statt. Für die St. Galler Agentur ist dies bereits die dritte Nominierung. Sie hatte von dem prestigeträchtigen Dialogmarketingwettbewerb 2006 als erste Schweizer Agentur einen Preis mit nach Hause genommen.

Axa Winterthur schickt Stars aufs Eis

Axa Winterthur tritt erstmals als Hauptsponsor von Art on Ice und den Eisgalas im Jahr 2009 auf. Der Allbranchenversicherer hat über die Sportmarketingagentur ISA International Sports Agency einen Vertrag abgeschlossen.

Axa Winterthur tritt erstmals als Hauptsponsor von Art on Ice und den Eisgalas im Jahr 2009 auf. Der Allbranchenversicherer hat über die Sportvermarktungsagentur ISA International Sports Agency einen Vertrag abgeschlossen für den bekannten Eiskunstlaufanlass in Zürich, Lausanne und St. Moritz sowie für die darauf folgenden Eisgalas in Davos und Basel. Der Geldgeber wird ab sofort auf den Werbeplattformen sowie vor Ort auf der Bandenwerbung zu sehen sein.
Das Versicherungsunternehmen habe sich für die Darbietung auf dem Eis entschieden, um diese einzigartige Kombination von Sport und Kultur zu unterstützen, wird Tom Markwalder, Head Event & Promotion von Axa Winterthur, in einer Mitteilung zitiert. Zudem sollen die Anlässe, an denen unter anderem der zweifache Weltmeister Stéphane Lambiel und die Gruppe Sugar Babes auftreten, für Kundenanlässe genutzt werden.

Neue Lgk backt Weihnachtsguezli mit Schweizer Zucker

Die Neue Lgk hat im Auftrag der ZAF Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld einen weiteren Spot für die laufende TV-, POS- und Gastronomiekampagne entworfen. Ziel ist es, die Schweizer Bevölkerung für das einheimische Produkt zu sensibilisieren.

Die Neue Lgk hat im Auftrag der ZAF Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld einen weiteren Spot für die laufende TV-, POS- und Gastronomiekampagne entworfen. Ziel ist es, die Schweizer Bevölkerung für das einheimische Produkt zu sensibilisieren – «Schweizer Zucker. Weil aus der Schweiz.». Der neue Film hebt passend zur Weihnachtszeit die Bedeutung des Schweizer Zuckers für das alljährliche Guezli-Backen hervor.
Die Kampagne zur Bewerbung des Schweizer Zuckers wurde im Frühling 2008 lanciert. Die beiden Werbefilme «Transport» und «Spezialitäten» wurden bereits schweizweit ausgestrahlt.
> Zum Spot
Verantwortlich bei ZAF Zucker Fabriken Aarberg und Frauenfeld: Josef Arnold (CEO), Beat Gerber (Leiter Marketing). Verantwortlich bei Neue Lgk: André Benker, Hans Tanner (CD), Andreas Szentkuti (Text), Reto Schild (AD), Dominik Beyeler (Grafik), Alfredo Trasatti, Gabriela Kammermann, (Beratung), Solid & Hallerfilm, (Filmproduktion).

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Zu guter Letzt: Einfach dabei bleiben

Das Ja-Komitee der Jungparteien für die Personenfreizügigkeit hat SVP-Nationalrat Lukas Reimann eingeklagt. Grund: Er parodiert die Internetseite des Ja-Komitees. Die Seite heisst nicht nur fast gleich, sie sieht auch fast identisch aus.

Das Ja-Komitee der Jungparteien für die Personenfreizügigkeit hat SVP-Nationalrat Lukas Reimann eingeklagt. Grund: Er parodiert die Internetseite des Ja-Komitees, um für ein Nein am 8. Februar zu werben. Die beiden Internetdomains heissen fast gleich und sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Auf www.dabei-bleiben.ch legen die Jungparteien von SP, FDP, CVP und den Grünen ihre Argumente für die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizugigkeit mit der EU dar. Auf www.dabeibleiben.ch wird für ein Nein geworben.
Hinter der Internetdomain ohne Bindestrich steckt Lukas Reimann, SVP-Nationalrat aus St. Gallen und Präsident der Organisation Young4Fun. Er habe das Ja-Komitee mit dieser Aktion ein bisschen ärgern wollen, sagte Lukas Reimann am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Das ist ihm gelungen. Lena Schneller, Präsidentin der Jungfreisinnigen Schweiz, sagte auf Anfrage: Zuerst habe man beim Ja-Komitee darüber gelacht. Als aber immer mehr Rückmeldungen von verunsicherten Personen eintrafen, sei Reimann mehrmals gebeten worden, seine Internetseite vom Netz zu nehmen.
Reimann entsprach der Bitte nicht. In der Folge gelangte Schneller ans Bezirksgericht Meilen. In einer superprovisorischen Verfügung vom 19. Dezember wird Reimann nun aufgefordert, seine Internetseite per sofort einzustellen. Man konnte natürlich auch einfach dabei bleiben.

Swisscom wird offizieller Partner der Hockey-WM 2009

Swisscom unterstützt als offizieller Partner und Telekommunikationsausrüster die Hockey-Weltmeisterschaften 2009. Die Telekomanbieterin wird während der IIHF-WM alle Telekommunikationslösungen verantworten.

Swisscom unterstützt als offizieller Partner und Telekommunikationsausrüster die Hockey-Weltmeisterschaften, die vom 24. April bis 10. Mai 2009 in der Schweiz stattfinden. Die Telekomanbieterin wird während der IIHF-WM alle Telekommunikationslösungen für den Veranstalter, die Teams sowie für Medienschaffende aus aller Welt verantworten.
Beide Arenen – Bern und Zürich-Kloten – werden von der Swisscom mit Kommunikationstechnologie ausgestattet. Mit Glasfaser-, Telefon- und Datenverbindungen wird dafür gesorgt, dass Übertragungen und Nachrichten schnell in alle Welt gesendet werden können. Fans sollen so von der Schweiz aus mit der ganzen Welt verbunden sein, wird Stefan Nünlist, Leiter Unternehmenskommunikation von Swisscom, in einer Mitteilung zitiert.
Swisscom verfügt über langjährige Erfahrung als Partner von nationalen und internationalen Grossveranstaltungen. So unterstützte das Unternehmen die Fussball-Europameisterschaft 2008 und engagiert sich seit Jahren als Hauptsponsor von Swiss-Ski.

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