Toni-Brunner-Mikrofon-Affäre: SF-Chefredaktor Haldimann versteht die Empörung
In einem Interview mit der Sonntagszeitung hat sich SF-Chefredaktor Haldimann zu den Sachverhalten in der Toni-Brunner-Mikrofon-Affäre geäussert. Wichtig sei es, die richtigen Lehren zu ziehen, sagte er.
In einem Interview mit der Sonntagszeitung hat sich SF-Chefredaktor Haldimann zu den Sachverhalten in der Toni-Brunner-Mikrofon-Affäre geäussert. Roland Huber, der Autor des SF-Films, habe zeigen wollen, wie Brunner vor und während der Bundesratswahl die Mitglieder der SVP-Fraktion führt. Die Aufnahmen seien mit Brunner vereinbart gewesen. Laut Haldimann sei Huber gar nicht auf die Idee gekommen, dass die Aufnahmen mit dem gut sichtbaren Ansteckmikrofon als «versteckte Aufnahme» hätten interpretiert werden können.
Dass man für den Ratssaal des Bundeshauses eine spezielle Aufnahmebewilligung benötige, sei nicht nur Huber, sondern auch ihm nicht bewusst gewesen. «Erst aufgrund der Gespräche, die ich seither geführt habe, verstehe ich die Empörung der Parlamentarier. Die Vertraulichkeit des journalistenfreien Ratssaals ist für sie sehr wichtig», sagte Haldimann.
Die Aufnahmen hat er mittlerweile bei einem Notar deponiert, wo sie bis zum Abschluss der Untersuchung verbleiben sollen. Über die internen Konsequenzen für Journalist Huber schwieg sich der Chefredaktor aus. «Entscheidend ist, dass wir die richtigen Lehren aus dem Vorfall ziehen», sagte er abschliessend.
Dass man für den Ratssaal des Bundeshauses eine spezielle Aufnahmebewilligung benötige, sei nicht nur Huber, sondern auch ihm nicht bewusst gewesen. «Erst aufgrund der Gespräche, die ich seither geführt habe, verstehe ich die Empörung der Parlamentarier. Die Vertraulichkeit des journalistenfreien Ratssaals ist für sie sehr wichtig», sagte Haldimann.
Die Aufnahmen hat er mittlerweile bei einem Notar deponiert, wo sie bis zum Abschluss der Untersuchung verbleiben sollen. Über die internen Konsequenzen für Journalist Huber schwieg sich der Chefredaktor aus. «Entscheidend ist, dass wir die richtigen Lehren aus dem Vorfall ziehen», sagte er abschliessend.






