Facebook könnte bald kostenpflichtig werden
Der Web-Plattform Facebook, mittlerweile die grösste Social-Community im Internet, könnte ihr Erfolg bald zum Verhängnis werden: Die Unterhaltskosten sind exorbitant. Wie 20 Minuten Online am Dienstag schreibt, überlegt man sich nun, ob die Benutzer künftig Gebühren bezahlen sollen.
Der Web-Plattform Facebook, mittlerweile die grösste Social-Community im Internet, könnte ihr Erfolg bald zum Verhängnis werden: Die Unterhaltskosten sind exorbitant. Wie 20 Minuten Online am Dienstag schreibt, überlegt man sich nun, ob die Benutzer künftig Gebühren bezahlen sollen.
Weltweit schreiben sich jeden Tag über 200’000 neue Nutzer auf Facebook ein. Die Instandhaltung der Serverfarmen, die Mieten und die Personalkosten sind hoch. Allein für Strom soll Facebook Schätzungen zufolge pro Monat über eine Million Dollar bezahlen. Dass sich die Betreiber angesichts der enormen Unterhaltskosten Gedanken zur Vermarktung der Social Community machen, liegt auf der Hand.
Im Herbst 2007 verkaufte Facebook für 240 Millionen Dollar 1,6 Prozent ihrer Anteile an Microsoft. Weitere 235 Millionen Dollar wurden in einer Finanzierungsrunde in diesem Frühjahr in die Kassen gespült. Verschiedene Experten sind nun aber überzeugt, dass sich die Ressourcen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg langsam aber sicher dem Ende zuneigen. Die Spekulationen erhielten zusätzlich auftrieb, als Facebook-CFO Gideon Yu kürzlich in Dubai gesehen wurde. Für Branchenkenner liegt es auf der Hand, dass Facebook auf der Suche nach solventen Investoren ist.
In Fachblogs wird derzeit spekuliert, wie Facebook seine Idee zu Geld machen könnte. Die Rede ist von einem Gebührenmodell. So könnten die User in eine Art Zweiklassensystem aufgeteilt werden. Sie hätten die Wahl zwischen einem eingeschränkten Gratis-Account und einem kostenpflichtigen Premium-Account, mit welchem das gesamte Facebook-Angebot zugänglich wäre. Eine weitere Möglichkeit wäre das Weiterverkaufen von Userdaten an Dritte. Dieses Business-Modell dürfte sich auf die Länge allerdings nicht auszahlen. Die Mitglieder würden sich innert kürzester Zeit aus Facebook zurückziehen, zu viele intime Informationen wären gefährdet.
An eine Konferenz Anfang November erklärte Zuckerberg, dass trotz anhaltender Finanzmarktkrise Wachstum das primäre Ziel von Facebook bleibe. Von knapp werdenden finanziellen Ressourcen wollte er nichts wissen. Und auf die Frage, ob seine Plattform neues Geld brauche, antwortete der 24-Jährige mit einem schlichten «Nein».
Weltweit schreiben sich jeden Tag über 200’000 neue Nutzer auf Facebook ein. Die Instandhaltung der Serverfarmen, die Mieten und die Personalkosten sind hoch. Allein für Strom soll Facebook Schätzungen zufolge pro Monat über eine Million Dollar bezahlen. Dass sich die Betreiber angesichts der enormen Unterhaltskosten Gedanken zur Vermarktung der Social Community machen, liegt auf der Hand.
Im Herbst 2007 verkaufte Facebook für 240 Millionen Dollar 1,6 Prozent ihrer Anteile an Microsoft. Weitere 235 Millionen Dollar wurden in einer Finanzierungsrunde in diesem Frühjahr in die Kassen gespült. Verschiedene Experten sind nun aber überzeugt, dass sich die Ressourcen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg langsam aber sicher dem Ende zuneigen. Die Spekulationen erhielten zusätzlich auftrieb, als Facebook-CFO Gideon Yu kürzlich in Dubai gesehen wurde. Für Branchenkenner liegt es auf der Hand, dass Facebook auf der Suche nach solventen Investoren ist.
In Fachblogs wird derzeit spekuliert, wie Facebook seine Idee zu Geld machen könnte. Die Rede ist von einem Gebührenmodell. So könnten die User in eine Art Zweiklassensystem aufgeteilt werden. Sie hätten die Wahl zwischen einem eingeschränkten Gratis-Account und einem kostenpflichtigen Premium-Account, mit welchem das gesamte Facebook-Angebot zugänglich wäre. Eine weitere Möglichkeit wäre das Weiterverkaufen von Userdaten an Dritte. Dieses Business-Modell dürfte sich auf die Länge allerdings nicht auszahlen. Die Mitglieder würden sich innert kürzester Zeit aus Facebook zurückziehen, zu viele intime Informationen wären gefährdet.
An eine Konferenz Anfang November erklärte Zuckerberg, dass trotz anhaltender Finanzmarktkrise Wachstum das primäre Ziel von Facebook bleibe. Von knapp werdenden finanziellen Ressourcen wollte er nichts wissen. Und auf die Frage, ob seine Plattform neues Geld brauche, antwortete der 24-Jährige mit einem schlichten «Nein».
