Pay-TV Sky: Unterhaltungsangebot geht am 4. Juli auf Sendung

Am 4. Juli 2009 geht das neue Entertainment-Angebot des Bezahlsenders Sky, ehemals Premiere, auf Sendung. Zum Start führt Sky das neue Paket Sky Welt ein.

Am 4. Juli 2009 geht das neue Entertainment-Angebot des Bezahlsenders Sky, ehemals Premiere, auf Sendung. Zum Start führt Sky das neue Paket Sky Welt ein. Es beinhaltet laut einer Meldung des Branchendienstes Kress 20 nationale und internationale Sender, darunter Sky Krimi, Fox und TNT Serie. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Dokumentationssender Motorvision TV, Spiegel Geschichte, Discovery Channel, National Geographic und National Geographic Wild. Zum Paket gehören ausserdem Kinderprogramme wie Disney Channel oder Jetix. Sky-Kunden in Deutschland und Österreich erwartet ausserdem ein HD-Angebot mit sechs Sendern. Darüber hinaus startet Sky im Juli die neuen Pakete Sky Film und Sky Sport.

Matter & Gretener macht für das Flughafenhotel Radisson Blu Schlagzeilen

Matter & Gretener hat die Kampagne für das Hotel Radisson Blu am Zürcher Flughafen fortgesetzt. Mit einer Fülle von Schlagzeilen wird die Lage, das Design und der Konferenzbereich des Hotels beworben.

Matter & Gretener hat die Kampagne für das Hotel Radisson Blu am Zürcher Flughafen fortgesetzt. Mit einer Fülle von Schlagzeilen wird die Lage, das Design und der Konferenzbereich des Hotels beworben. Werbemittel sind Plakate, Banner und Anzeigen. Letztere werden laut Mitteilung der Zürcher Agentur auch im deutschen Printtitel Capital und in der britischen Ausgabe des Time Magazine geschaltet.
Verantwortlich beim Radisson Blu Hotel, Zurich Airport: Werner Knechtli (General Manager), Helge Lütters (Deputy General Manager), Stefan Schaer (Director of Sales & Marketing). Verantwortlich bei Matter & Gretener: Daniel Matter (CD), Dominik Imseng (Text), Urs Hartmann (AD), Imer Krasniqi (Grafik), Jochen Hennecke (Beratung). Banner und Landing Page: Hausheer AG.
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Tele Züri kündigt Relaunch der Singleshow Swissdate an

Ab diesem Samstag, 30. Mai 2009, präsentiert sich die Kuppelshow Swissdate mit einem neuen Sendekonzept. So wird neu wird in jeder Sendung eine Expertin oder ein Experte zum Thema Liebe, Beziehung und Sexualität befragt. Ausserdem sollen regelmässig Swissdate-Erfolgsgeschichten präsentiert werden.

Ab diesem Samstag, 30. Mai 2009, präsentiert sich die Kuppelshow Swissdate mit einem neuen Sendekonzept. Nachdem die Sendung mit Gabriela Ursprung ein neues Gesicht erhalten habe, sei es an der Zeit, auch am Konzept Änderungen vorzunehmen, heisst es in einer Mitteilung von Tele Züri. Neu wird in jeder Sendung eine Expertin oder ein Experte zum Thema Liebe, Beziehung und Sexualität befragt. Den Anfang macht die Blick-Sexberaterin Eliane Schweitzer. Ausserdem sollen regelmässig Swissdate-Erfolgsgeschichten präsentiert werden. Eine dritte Veränderung betrifft die Hauptkandidatinnen und -kandidaten: Sie werden neu vor dem Auftritt einem umfassenden Styling unterzogen – in der Sendung erscheinen sie in einem komplett neuen Look.

In Flagranti entwickelt neue Stromgeschichten für 1to1 Energy

In Flagranti hat die im Herbst 2008 lancierte Kommunikationskampagne für 1to1 Energy, den Verbund von über 130 regionalen Energieversorgungsunternehmen, weitergeführt. Die Sujets erzählen Stromgeschichten aus der Sicht von Mensch, Tier oder Sache.

In Flagranti hat die im Herbst 2008 lancierte Kommunikationskampagne für 1to1 Energy, den Verbund von über 130 regionalen Energieversorgungsunternehmen, weitergeführt. Die Sujets erzählen laut Mitteilung der Agentur Stromgeschichten aus der Sicht von Mensch, Tier oder Sache. So bekommt der Gedankengang eines Fahrrads oder einer Schnecke, die auf Minergie setzt, eine lesbare Stimme.
Neue Sujets, teilweise mit starkem Lokalbezug, führen die Geschichten in allen Massnahmen der Dach- und Produktkommunikation bis hin zur Promotion der Produkte weiter. Wesentliches Merkmal der Umsetzung sind die Fotoaufnahmen mit Dämmerlicht, wie es weiter heisst. Die Kampagne wurde am 11. Mai 2009 gestartet und läuft bis 12. Juni 2009.
Im Juni 2009 wird ausserdem ein Wettbewerb lanciert. Eine Anzeigenkampagne in überregionalen Zeitungen und regionalen Anzeigern zeigt mittels Ortsbildern, wer zum Versorgungsgebiet von 1to1 Energy gehört und wer nicht. Wer erkennt, welche Städte mit Sicherheit nicht zum Versorgungsgebiet gehören, hat gute Chancen auf einen Preis. Zu gewinnen gibt es ein Elektrovelo, Modell Stromer und 100 Stromsparlampen.
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Champions League Finale: Grosse Männer kämpfen in Rom für Nike

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Allgemein

Solidaritätsaktion rettet zwei Stellen in Bund-Redaktion

Leichte Reduktion des Abbaus: In der Redaktion des Bund werden 14 Vollzeitstellen gestrichen statt der angekündigten 19. Vom Abbau betroffen sind insgesamt 19 Personen. Unter anderem hat eine Solidaritätsaktion innerhalb der Redaktion zwei Stellen gerettet.

Leichte Reduktion des Abbaus: In der Redaktion des Bund werden 14 Vollzeitstellen gestrichen statt der angekündigten 19. Vom Abbau betroffen sind insgesamt 19 Personen. Unter anderem hat eine Solidaritätsaktion innerhalb der Redaktion zwei Stellen gerettet.
Elf Redaktionsmitglieder des Bund hätten freiwillig ihr Pensum reduziert, sagte Christopher Wehrli, Kommunikationsleiter des Bund-Mutterunternehmens Espace Media, auf Anfrage der SDA. So konnten 135 Stellenprozente gerettet werden, welche auf zwei Personen entfallen. Die Bund-Redaktion hatte der Geschäftsleitung am Dienstag entsprechende Vorschläge unterbreitet, um Entlassungen zu verhindern. Die weitere Differenz zum ursprünglich angekündigten Stellenabbau konnte Wehrli nicht genau erklären.
Auch wie sich der Abbau innerhalb der Ressorts auswirkt, konnte Wehrli nicht genau sagen. Bund-Chefredaktor Artur K. Vogel sagte auf Anfrage der SDA, die Ressorts Wirtschaft und Kultur des Bund blieben erhalten, würden aber verkleinert. Das Ausland- und das Inlandressort würden zusammengelegt. Das Lokalressort sei vom Stellenabbau am wenigsten betroffen.
Drei neue Stellen entstehen in der Sportredaktion, die den Sportteil in enger Zusammenarbeit mit dem Tages-Anzeiger gestalten wird. Der Arbeitsort für die Berner Sportberichterstatter bleibt Bern. In der Sportredaktion der Berner Zeitung, die bisher den Bund belieferte, werden dafür zwei Stellen gestrichen. Laut Wehrli ist hier ein Transfer in die neu zu schaffende Sportredaktion denkbar. Die restliche BZ-Redaktion soll vorerst von einem Stellenabbau verschont bleiben.
Die Mitarbeitenden von Bund, Berner Zeitung und Tages-Anzeiger werden seit Mittwoch in persönlichen Gesprächen orientiert. Die Verhandlungen für die Ausgestaltung des Sozialplans sollen Anfang Juni aufgenommen werden. Der Berufsverband Impressum warf in einer Mitteilung vom Mittwoch die Frage auf, ob die angestrebte Qualität der neuen Zeitung mit einer dermassen «ausgedünnten» Redaktion zu halten sei.

Weko untersucht Frühzustellung der Zeitungen

Die Wettbewerbskommission (Weko) nimmt die Frühzustellung von Zeitungen vertieft unter die Lupe. Sie prüft, ob mit der geplanten Zusammenlegung der Zustelldienste von NZZ-Gruppe, Tamedia und Post eine marktbeherrschende Marktstellung entsteht.

Die Wettbewerbskommission (Weko) nimmt die Frühzustellung von Zeitungen vertieft unter die Lupe. Sie prüft, ob mit der geplanten Zusammenlegung der Zustelldienste von NZZ-Gruppe, Tamedia und Post eine marktbeherrschende Marktstellung entsteht. Durch die Zusammenlegung entstehe eine neue Frühzustellorganisation, welche den Grossteil der Deutschschweiz und gewisse Teile der Romandie abdecke, schreibt die Weko in einer Mitteilung vom Mittwoch.
Die vorläufige Prüfung habe Anhaltspunkte ergeben, dass dadurch eine marktbeherrschende Stellung «begründet oder verstärkt werden könnte», schreibt die Weko weiter. Eine zentrale Frage bei der vertieften Prüfung werde sein, ob und in welchem Ausmass in der Frühzustellung potenzielle Konkurrenz zu Post, NZZ-Gruppe und Tamedia bestehe, die in den Markt eintreten könnte. Im Tätigkeitsbereich der neuen Frühzustellorganisation seien nämlich keine oder sehr wenige andere Organisationen tätig.
Post und NZZ-Gruppe nicht überrascht
Weder die Post noch die NZZ-Gruppe sind vom Entscheid der Weko überrascht. «Das haben wir erwartet», sagte Beat Lauber, bei der NZZ-Gruppe zuständig für das Projekt Presto AG, am Mittwoch der Nachrichtenagentur SDA. Man warte nun die Begründung ab. «Mit Spannung» erwartet die Post den Entscheid, der in den kommenden vier Monaten fallen wird.
Ende September 2008 hatten die Post, Tamedia und die NZZ-Gruppe eine Absichtserklärung unterschrieben, wonach sie ihre Beteiligungen an verschiedenen Zustell- und Vertriebsorganisationen zusammenlegen und in eine neue Tochtergesellschaft der Schweizerischen Post übertragen wollen. Die Post soll an der neuen Firma Presto AG 75 Prozent, NZZ und Tamedia je 12,5 Prozent halten. Die Gewerkschaft Kommunikation begrüsste im Oktober das Vorhaben als Schritt in die richtige Richtung. Damit werde verhindert, dass der Wettbewerb einseitig auf dem Buckel der Angestellten ausgetragen werde. Die Gewerkschaft erhofft sich bessere Arbeitsbedingungen und forderte einen fortschrittlichen Gesamtarbeitsvertrag. Ob ein solcher eine Option wäre, lässt Post-Sprecher Oliver Flüeler offen. «Wir warten erst den Entscheid der Weko ab und beraten dann über das weitere Vorgehen.» Im Gegenzug zur Zusammenlegung übernimmt Tamedia von der Post 75 Prozent an der Räber Information Management GmbH, die das Online-Portal search.ch betreibt.
Das 1995 gegründete Portal erreicht gemäss eigenen Angaben in der Schweiz über 2,5 Millionen Kunden und ist damit die zweitmeist besuchte Website.

Michael Ringier ist mit dem Blick-Format «überhaupt nicht glücklich»

Der Zürcher Medienkonzern Ringier bleibt von der Krise in der Branche nicht verschont. Das Inserategeschäft brach Ende 2008 buchstäblich ein. Verwaltungsratspräsident Michael Ringier sieht vorerst keine Trendwende. Es sei die schwierigste Phase, die man je zu bewältigen hatten, sagte Ringier in einem am Mittwoch publizierten Interview mit der Handelszeitung.

Der Zürcher Medienkonzern Ringier bleibt von der Krise in der Branche nicht verschont. Das Inserategeschäft brach Ende 2008 buchstäblich ein. Verwaltungsratspräsident Michael Ringier sieht vorerst keine Trendwende. «Es ist die schwierigste Phase, die wir je zu bewältigen hatten», sagte Ringier laut SDA in einem am Mittwoch publizierten Interview mit der Handelszeitung. Bereits im Juli habe die Mediengruppe erste Rückgänge bei den Anzeigen registriert. «Oktober und November waren katastrophal», und ein Gegentrend sei im laufenden Jahr bislang nicht zu erkennen. Nach wie vor gebe es aber Produkte und Länder, bei denen es relativ gut laufe, sagte Ringier weiter. Wachstumspotenzial gibt es im Online-Geschäft. Ringier habe mit dem Kauf von Media Swiss, die unter anderem die Internet- Plattform Gate24.ch betreibt, einen «dreistelligen Millionen-Betrag» investiert. «Das ist ein Investment, das uns auf Stufe Umsatz zur Nummer eins in diesem Segment gemacht hat».
Blick online bringt kein Geld
Mit Blick online ist Ringier «sehr zufrieden». «Wir waren in den schwarzen Zahlen, doch dann waren wichtige Investitionen nötig», sagte Ringier. Jetzt damit Geld zu verdienen, habe nicht oberste Priorität. Aber Blick online sei für die Blick-Leser selbstverständlich. Ein Verzicht auf das Portal würde die Marke beschädigen. Ringer könne es sich nicht leisten, eine führende Zeitung ohne Online-Auftritt auf dem Markt zu haben. «So sind wir gezwungen, ‚Blick online‘ zu führen, selbst wenn wir derzeit kein Geld damit verdienen.»
Auch mit dem Gratispendlerblatt Blick am Abend verdient der Konzern kein Geld. Die Blick-Gruppe und der Blick selber seien aber profitabel, sagte Ringier. «Überhaubt nicht glücklich» ist Ringier mit der Print-Ausgabe des Flaggschiffs des Verlagshauses. Das Blatt biete im Tabloid-Format zu wenig Raum, «um Geschichten attraktiv aufzumachen. Wir müssen uns wieder als andersartige Zeitung profilieren». Das Zeitungsformat werde deshalb geändert. Ob es dabei ein grösseres Tabloid- Format oder eine Rückkehr zum alten Format geben wird, liess er noch offen. Entschieden werde in den nächste Monaten.
Verluste bei Cash eingedämmt
Die Marke Cash habe trotz der Schliessung der Wochen- und der Gratiszeitung nicht gelitten. Es sei aber eine herbe Enttäuschung gewesen, dass das Gratisblatt eingestellt werden musste, sagte Ringier. Mit der Einstellung der Printausgabe und dem Personalabbau sei die Kostenseite beim Wirtschaftstitel reduziert worden. «Wir glauben daran, dass wir mittelfristig Geld verdienen werden». Von einem Verlust von 11 Millionen Franken bei der Cash-Gruppe wollte Ringier nichts wissen. Es sei aber kein Geheimnis, dass die Zeitung ein paar Millionen Franken pro Jahr gekostet habe. Michael Ringier bleibt aber zuversichtlich, dass die finanzielle Lücken nun geschlossen werden können.

Basler Zeitung stösst Radio Basel 1 ab

Die Basler Zeitung verkauft Radio Basel 1 an die Medien für Erwachsene AG, die mehrheitlich dem Unternehmer Christian Heeb gehört. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Baz will sich künftig auf ihr publizistisches Kerngeschäft konzentrieren.

Die Basler Zeitung verkauft Radio Basel 1 an die Medien für Erwachsene AG, die mehrheitlich dem Unternehmer Christian Heeb gehört. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Baz will sich künftig auf ihr publizistisches Kerngeschäft konzentrieren.
Der Verkauf stelle eine Reaktion auf die derzeit schwierige Ertragslage am Werbemarkt dar, schreiben die beiden Parteien in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Mittwoch. Mit der Übernahme des Senders planen Radio-Basilisk-Gründer Heeb und seine Partner einen Konzeptwechsel und eine Namensänderung. Ferner ist ein Ausbau der redaktionellen Leistung vorgesehen. Weitere Einzelheiten sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Der Verkauf muss noch von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Mit einem Entscheid sei noch vor den Sommerferien zu rechnen, schreiben die beiden Parteien weiter. Der rechtskräftige Übergang der Konzession soll dann im Spätsommer 2009 erfolgen. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt Radio Basel 1 unverändert unter der Leitung der Basler Zeitung Medien.
Die Medien für Erwachsene AG hatte im Herbst 2008 vom Uvek keine UKW-Konzession erhalten und daraufhin Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben. Nach der Bewilligung des Verkaufs zieht die MFE ihre Beschwerde zurück.

Eclat mit drei IF Design Awards ausgezeichnet

Die Agentur Eclat hat sich mit den aktuellen Geschäftsberichten der Basellandschaftlichen Kantonalbank, BKW FMB Energie und Orell Füssli Holding drei IF Design Awards in der Kategorie Print Media, Unternehmenskommunikation gesichert.

Die Agentur Eclat hat sich mit den aktuellen Geschäftsberichten der Basellandschaftlichen Kantonalbank, BKW FMB Energie und Orell Füssli Holding drei IF Design Awards in der Kategorie Print Media, Unternehmenskommunikation gesichert.
Dieses Jahr wurden laut einer Pressemitteilung von Eclat 1‘368 Beiträge aus 24 Ländern eingereicht, um von einer internationalen Jury aus Designern, Kommunikationsberatern und Auftraggebern bewertet zu werden. 377 Beiträge wurden ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 28. August 2009 in München statt.
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Facing: Neue Verpackungsdesign-Unit

Die Branding- und Designagentur Facing führt seit Anfang Mai eine Verpackungsdesign-Unit. Sarah Meili wird verantwortliche Beraterin bei «Packaging Pro».

Die Branding- und Designagentur Facing führt seit Anfang Mai eine Verpackungsdesign-Unit. Unter dem Namen «Packaging Pro» bietet Facing ab sofort Packaging-Prozessmanagement an und setzt dabei auf Sarah Meili als verantwortliche Beraterin. Während ihrer mehrjährigen Tätigkeit auf Kundenseite sowie in Agenturen sammelte sie wesentliche Erfahrung im Bereich Verpackungsdesign.

Massenentlassungen: Tagi-Redaktion hielt Protest-Kundgebung ab

Mit Kundgebung und Flugblatt protestierte die Tagi-Redaktion am Dienstag gegen die geplante Entlassung von über einem Viertel der Redaktionsmitarbeiter. Die Massnahme mitten in der Rezession sei «eine Massenentlassung auf Vorrat» und «ohne Not», schreibt sie in einem Communiqué.

In einem am Dienstag versandten, zweiseitigen Flugblatt und an einer Kundgebung protestierte die Redaktion des Tages-Anzeigers gegen die geplante Entlassung von mehr als einem Viertel der Tagi-Redaktion, was rund 80 Personen oder 57 Vollzeitstellen entspricht. Die Massnahme mitten in der Rezession sei «eine Massenentlassung auf Vorrat» und «ohne Not». Damit vergrössere Tamedia nur den Profit ihrer Eigentümer und setze die Glaubwürdigkeit des Tages-Anzeigers aufs Spiel. Am Dienstag um 12.00 Uhr hielten zudem rund 100 Redaktionsmitglieder eine Kundgebung vor der Tagi-Redaktion an der Zürcher Werdstrasse ab. Von Mittwoch bis Freitag werden die Kündigungen ausgesprochen, wo jeder einzelne Mitarbeiter erfährt, ob entlassen wird oder nicht.
» Impressum und Comedia: «Starkes Zeichen der Tages-Anzeiger-Redaktion»
» Bund-Redaktion wehrt sich gegen Personalabbau
Die Kritik der Redaktion zielt primär auf die Diskrepanz zwischen den gewaltigen Investitionen von Tamedia auf der einen und dem überstürzten Stellenabbau auf der anderen Seite. Letztes Jahr habe der Konzern noch mit tiefschwarzen Zahlen abgeschlossen. Zum Gewinn von 105,8 Millionen Franken habe das Geschäftsfeld Zeitungen mit 74,4 Millionen den Hauptanteil beigetragen. Zudem seien 42 Millionen an Dividenden ausbezahlt worden, der Konzern plane einen fünfstöckigen Neubau mit einem Stararchitekten, und er habe erst kürzlich Edipresse für 226 Millionen Franken gekauft.
Es sei das erste Mal in der Geschichte des Tages-Anzeigers, dass dieser rote Zahlen schreibe, sagte Daniel Suter von der Personalkommission in seiner Rede am Dienstag. Ihnen allen sei bewusst, dass die abonnierte Tageszeitung in Zukunft mit weniger Werbeeinnahmen auskommen müsse, sagte Suter weiter. Doch weder die gegenwärtige Rezession noch die Entwicklung des Zeitungsmarktes verlangten einen derartigen Kahlschlag.
Das Schreiben geht auch auf die gegenwärtige Problemlage des Printgeschäfts ein. Es wird eingeräumt, dass die Krise der Zeitung nicht nur durch eine Rezession, sondern auch durch einen Strukturwandel bedingt ist. Dennoch verlangt die Redaktion von Tamedia Respekt gegenüber ihren Angestellten beim Tages-Anzeiger, der seit über 100 Jahren das finanzielle Rückgrat des Konzerns gewesen sei. Sie fordert deshalb Tamedia auf, für eine angemessene Übergangsfrist von mindestens zwei Jahren beim Tagi rote Zahlen in Kauf zu nehmen, den Stellenabbau zu verringern oder zu staffeln, offene Stellen bei Tamedia intern zu vergeben sowie Kurzarbeit zu prüfen.

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