Sparmassnahmen bei der SRI: 16 Stellen stehen auf dem Prüfstand
Beim Radio und Fernsehen der italienischen Schweiz (RSI) stehen aus Spargründen 16 Stellen auf dem Prüfstand. RSI-Direktor Dino Balestra verteidigte die Sparmassnahmen am Montag vor den Medien. Entlassungen sollen vermieden werden, für die betroffenen Mitarbeiter würden andere Beschäftigungen innerhalb des Unternehmens gesucht.
Für die betroffenen Mitarbeiter der gestrichenen Sendegefässe würden andere Beschäftigungen innerhalb des Unternehmens gesucht. Entlassungen sollen laut Balestra vermieden werden. Er wies zudem den Vorwurf zurück, wonach die RSI-Verantwortlichen einen «unüberlegten, autoritären und unverantwortlichen Führungsstil» hätten, wie das Syndikat Medienschaffender (SSM) vergangene Woche geschrieben hatte. Die Unzufriedenheit und Verärgerung der Angestellten führte Balestra auf den Wandel in der Medienbranche mit den ständig wechselnden Anforderungen an die Journalisten zurück.
Beim Logo wird nicht gespart
Den Vorwurf des verschwenderischen Umgangs mit Gebührengeldern liess Balestra ebenfalls nicht unwidersprochen auf sich sitzen. So sei beispielsweise die Einführung eines neuen Logos wegen des Konvergenzprojektes unvermeidlich gewesen. Die Radiotelevisione svizzera di lingua italiana änderte dabei ihre Abkürzung von RTSI in RSI. Auch die SRG-Tochtergesellschaften in der Deutschschweiz und in der Romandie würden demnächst mit einem neuen Logo aufwarten.













