Das geht laut Pressetext aus einer aktuellen Untersuchung von Pew Research hervor. Nur 35 Prozent der Nutzer, die sich online informieren, haben eine Favoritenseite und 21 Prozent verhalten sich mehr oder weniger «monogam» und schenken nur einer einzigen News-Quelle im Web ihr Vertrauen, berichtet die New York Times. 57 Prozent nutzen zwei bis fünf Webseiten. Das entspricht etwa jenen Studien, wonach Menschen, die über Hunderte TV-Sender verfügen, in der Regel nur einige wenige davon häufig einschalten.
Während andere Befragungen bereits von einem höheren Bezahlwillen der Nutzer sprachen, wollen laut der Pew-Untersuchung nur sieben Prozent der User für den Zugang zu irgendeiner Webseite Geld ausgeben. Auch bei jenen, die sich selbst als ziemlich loyal gegenüber einer einzelnen Seite einstufen, liegt die Zahlungsbereitschaft nur bei 19 Prozent. Aus Sicht vieler Nachrichtenseiten wäre es aber bereits ein Erfolg, wenn fünf bis zehn Prozent der Nutzer für die Inhalte bezahlen würden. Insgesamt entfallen 80 Prozent des Traffics in den USA auf nur 199 verschiedene Newsseiten, während es ein Angebot von Tausenden Plattformen gibt, wie ebenfalls aus dem Pew-Bericht hervorgeht.
Die Online-Leser beschränken sich nicht nur auf wenige Quellen, sondern scheinen auch häufig mit ein paar Informationshappen zufrieden zu sein. Denn wie eine Outsell-Befragung Ende Januar zeigte, verzichten Google-News-Nutzer gerne auf die Originalquellen. Nur die Hälfte liest auf den Webseiten der Urheber weiter .