SRG-Ombudsmann kritisiert Kindersendung «Pirando»

Der Ombudsmann der SRG kritisiert die Kindersendung «Pirando», weil diese die Zuhörer aufgefordert hatte, das Teenagermagazin Bravo zu kaufen.

Dies schreibt 20 Minuten am Donnerstag. Er teile diese Auffassung, wonach die Einladung, das Magazin zu kaufen, in einer Kindersendung zumindest als problematisch erachtet werden könne, antwortete Achille Casanova einem Zuhörer, der sich beschwert hatte. Dies, weil sich «Pirando» an Kinder unter 12 Jahren richte, Bravo aber an Jugendliche über 12.

Sappi European Printers of the Year: Die Finalisten stehen fest

Sappi erhielt mehr als 2‘000 Einsendungen aus 34 Ländern Europas und des Nahen Ostens. Die unabhängige Jury des 2010 Sappi European Printers of the Year-Wettbewerbs hat 49 Finalisten aus 13 Ländern ausgewählt.

Sie treffen sich am 29. Mai in Prag zur Preisverleihung, in deren Rahmen sie erfahren werden, ob sie Gold, Silber oder Bronze gewonnen haben.
Drei neue Kategorien wurden dieses Jahr hinzugefügt, womit es nun insgesamt elf sind. Die Kategorie Magazine wurde in Magazine Bogendruck und Magazine Rollendruck unterteilt. Digitaldruck ist die dritte neue Kategorie. Erstmals werden einige Drucker mit dem «BlueGreen»-Award ausgezeichnet, mit dem gleichzeitig herausragende Kreativität, umweltfreundlicher Druck und die soziale Verantwortung eines Unternehmens honoriert werden.
Aus der Schweiz sind nominiert:
– Imprimerie Cavin
– Heer Druck
– Courvoisier
– AVD Goldach
Die weiteren Finalisten:
Österreich: Paul Gerin Druckerei; Ploetz-Druck
Belgien: Blondé Printing
Kroatien: Agencija za komercijalnu djelatnost
Tschechische Republik: Tiskarna Grafico
Deutschland:Eberl Print; Mediahaus Biering; Druck Pruskil; Druckstudiogruppe; Appl Druck; Druck Pruskil; Color Offset; Sommer Corporate Media Elanders; ColorDruckLeimen; Eberl Print; Königs Druck; Color Offset; Lechte Medien; RK Medien; Druck- und Verlagshaus Fromm; Silfox Packaging; Benatzky Druck und Medien; DFS Druck Brecher; Druckhaus Cramer; Druckpartner Druck -u. Medienhaus; Eisele-Druck
Griechenland: Macart
Ungarn: Concard Studió bt.
Italien: Ditre; Fontegrafica; SIZ Industria Grafica; Poligrafica Mancini
Holland: Leerdam druk; Direxiondm; Thieme Groep; Drukkerij Tuijtel; EuroFlex; Leerdam druk
Polen: Drukarnia Impresta Tadeusz Rybczyk
Spanien: Artes Gráficas Palermo; Cobrhi
Türkei: Kurtis Screen Printing Co.
UAE: Emirates Printing Press
Ukraine: Novyi Druk

Wapico und Mazz Design mit neuen Kunden

Die Agenturen Wapica und Mazz Design starten mit neuen Kunden in den Frühling.

Wapico arbeitet neu für die Vereinigung der AOC-IPG (Appellation d’origine contrôlée und Indication géographique protégée), für die BEA bern expo (im Bereich einer Eigenmesse) sowie für Lienberger + Zuberbühler (ein Optikerfachgeschäft in Bern). Sämtliche Arbeiten werden gemäss Mitteilung der Agentur demnächst zu sehen sein.
Die Neugestaltung des CI/CD der regionalen Abwasserreinigungsanlage wird Mazz Design in Horn TG übertragen. In einem zweistufigen Auswahlverfahren wurden schlussendlich drei Agenturen eingeladen, Vorschläge zum neuen Erscheinungsbild auszuarbeiten und vorzustellen. Dabei hat sich die Horner Agentur Mazz Design durchgesetzt, wie diese in einer Mitteilung schreibt. Im Laufe des Jahres folgen rund um das neue Logo die Umsetzungen des kompletten Auftrittes mit Briefschaft, Printprodukten, Webseite, Onlinepräsentationen, Fahrzeugbeschriftungen und der Signaletik.

E, T&H gewinnt internationalen Tourismus-Award

Die «St. Gallen-Bodensee Tourismus»-Kampagne von E,T&H gewinnt in Berlin den internationalen Tourismus-Award im Bereich Printmedien.

St. Gallen-Bodensee Tourismus wurde kürzlich anlässlich der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) mit dem 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für Tourismus-Werbung ausgezeichnet. Der renommierte Award wurde bereits zum neunten Mal verliehen und bietet Städten, Gemeinden, Wirtschaftsregionen, Flughäfen, Reedereien und ganz allgemein der Tourismusbranche eine Plattform, um dem fachkundigen Publikum Filme, Websites und Werbekampagnen zu präsentieren. Die 40-köpfige Jury belohnte die von der E,T&H Werbeagentur AG BSW aus Rorschach entwickelten Kampagne mit dem 1. Platz. Mit auf dem Siegertreppchen standen auch Österreich-Werbung (2. Preis) und Taj Mahal (3. Preis). Insgesamt beteiligten sich über 100 Bewerber am internationalen Tourismus-Award Wettbewerb.
Die Werber von E,T&H gewannen den Etat von St. Gallen-Bodensee Tourismus im Herbst vergangenen Jahres aufgrund einer Konkurrenzpräsentation.
Verantwortlich bei St. Gallen-Bodensee Tourismus: Astrid Nakhostin (Marketingleitung). Verantwortlich bei E,T&H: Peter Thoma (Gesamtverantwortung/Beratung), Sandra Sigrist (Beratung), Enno Wassmer (CD Text), Marcel Schwarz (CD Art), Björn Blöchlinger (AD).
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Marco Castellaneta übernimmt Geschäftsleitung von Ringier Entertainment

Seit September 2009 leitet Marco Castellaneta den neuen Geschäftsbereich Ringier Entertainment mit einem 60-Prozent-Pensum. Ab 1. September 2010 wechselt er vollständig aus der Leitung der Unternehmenskommunikation des Konzerns in die Geschäftsleitung von Ringier Schweiz.

Die Stelle des Head of Corporate Communications wird neu besetzt. Der im letzten Jahr neu geschaffene Geschäftsbereich Ringier Entertainment sei in den letzten Monaten unter der Leitung von Marco Castellaneta mit hohem Tempo gewachsen, schreibt Ringier in einer Mitteilung vom Donnerstag. Dies unter anderem durch den Einstieg in den Ticketingbereich und die Gründung der Konzertagentur «The Classical Company» sowie durch den Erwerb der Rechte am internationalen Fernsehfestival Rose d’Or. Castellaneta, der den Bereich seit dem Start in einem Teilpensum geleitet hat, wechselt deshalb per 1. September vollständig in das operative Geschäft. Als Mitglied der Geschäftsleitung Ringier Schweiz führt er den jüngsten Geschäftsbereich mit rund 300 Mitarbeitenden und einem konsolidierten Umsatz von rund 105 Millionen Franken.
Im Geschäftsbereich Ringier Entertainment sind die Engagements bei Energy Zürich, Radio BE1, SAT.1 (Schweiz), Presse TV, Teleclub, Good News, The Classical Company und das TV- und Filmproduktionsangebot von Ringier TV sowie das DAB Plus Engagement bei der SMC AG, die Ticketing-Aktivitäten und die Rose d’Or AG unter einem Dach zusammengeführt.
Der Luzerner Marco Castellaneta ist nach einer rund zehnjährigen Tätigkeit im Print- und Radiojournalismus 1996 bei Ringier gestartet und hat bis 2004 im Fernsehbereich unter anderem die Sendung Konsum.tv auf SF2 entworfen und realisiert sowie mit live ran den Sender Sat.1 (Schweiz) gestartet. In den folgenden Jahren hat er die Ringier Konzernkommunikation aufgebaut und geleitet. Als Delegierter für das Jubiläum «175 Jahre Ringier» war er für über 30 Events in neun Ländern Europas und Asiens sowie den Aufbau des Corporate-Social-Responsibility-Programms verantwortlich. Castellaneta hat nach einer journalistischen Diplomausbildung und einer PR-Berufsprüfung, mit einem Master in Communications an der Universität Lugano und einem Executive Master of Business Administration abgeschlossen.
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A-words.ch begleitet Personaldienstleisterin auf den Markt

Die Winterthurer Agentur A-words.ch Text und Design von André Kesper und Eva Wegelin Kesper begleitet das neue Personalberatungsunternehmen Sanapers mit Sitz im zürcherischen Winkel auf den Markt. In der ersten Phase wurden Name, Claim, Logo, Website sowie Briefschaften erstellt.

Pflege und Gesundheit sind boomende Zukunftsmärkte, in den kommenden Jahren werden Kliniken, Heime und Privathaushalte zusätzliches Personal benötigen. Susanne Kuntner, Inhaberin der Firmen Mein Job in Baden – Dättwil (Mitarbeitende auf Zeit) und SK Consulting in Winkel ZH (Fach- und Führungskräfte), greift diese Entwicklung auf und eröffnet auf den 1. April 2010 eine dritte Firma: Sanapers vermittelt qualifiziertes Gesundheitspersonal für Institutionen und Private. A-words.ch hat für Sanapers die Corporate Identity formuliert und diese in ein Corporate Design umgesetzt. Unter dem Motto «Personal, das pflegt» sei ein feinfühliger, schlichter und aussagestarker Firmenauftritt entstanden, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Partner für die Webgestaltung war Lopardo Media Winterthur.
Verantwortlich bei Sanapers: Susanne Kuntner, Inhaberin und Geschäftsführerin. Verantwortlich bei A-words.ch: André Kesper (Gesamtverantwortung, Naming und Texte), Eva Wegelin Kesper (Logo, Grafikdesign, Layout). Verantwortlich bei Lopardo Media: Enzo Lopardo (Webdesign und Webprogrammierung).
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Jung & Jung Graphics kreiert neue Sujets für Knies Kinderzoo

Die Luzerner Agentur Jung & Jung Graphics hat für Knies Kinderzoo eine Kampagne realisiert.

Ein Herz sagt mehr als Worte…
Verantwortlich bei Knies Kinderzoo: Benjamin Sinniger (Direktor). Verantwortlich bei Jung&Jung Graphics: Peter Jung (AD), Ruth Jenni (CD). 3D-Realisation: AFF Productions, Jenö Gösi; Druck: JCM Offsetdruck AG, Yvan Bucher.
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Google plant eigenen TV mit Web-Funktionen

Google soll einen eigenen TV mit Web-Funktionen entwickeln. Wie die New York Times berichtet, hat sich der Suchmaschinen-Konzern mit den Computerunternehmen Sony und Intel zusammengetan, um ein neuartiges Fernsehgerät zu bauen.

Dies schreibt Tagesanzeiger.ch/Newsnetz am Donnerstag. Mit dabei soll auch das Schweizer Computerunternehmen Logitech sein. In der neuen TV-Plattform soll eine Konsole eingebaut werden, welche die Navigation zwischen verschiedenen Internetanwendungen erlaubt. Ein erster Prototyp für eine entsprechende Set-Top-Box bestehe bereits. Die New York Times stützt sich laut eigenen Angaben auf Insiderinformationen. Google Schweiz wollte auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz keine Stellung nehmen.

Innerrhoder Regierung liefert der Appenzeller Zeitung keine Infos mehr

Die Innerrhoder Regierung beliefert die Appenzeller Zeitung nicht mehr mit Informationen. Die Hintergründe für die Informationssperre sind unklar. Die Appenzeller Zeitung prüft rechtliche Schritte.

Benno Gämperle, stellvertretender Chefredaktor der Appenzeller Zeitung, sagte am Donnerstag laut SDA gegenüber dem Privatradio FM1, die Redaktion müsse sich Informationen, wie etwa die Traktandenliste der Sitzung des Grossen Rates vom Montag, via Internet beschaffen. Laut dem Radiosender FM1, der wie die Appenzeller Zeitung zur St.Galler Tagblatt AG gehört, werden jetzt rechtliche Schritte gegen die Innerrhoder Standeskommission (Regierung) geprüft. Der Zürcher Medienrechtsprofessor Urs Saxer bezeichnete das Verhalten der Innerrhoder Regierung im Gespräch mit FM1 als «fragwürdig».
Keine Informationssperre
Markus Dörig, Ratsschreiber in Appenzell Innerrhoden, sagte am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, es stimme, dass die Appenzeller Zeitung nicht mehr mit Informationen beliefert werde. Von einer Informationssperre könne indessen nicht die Rede sein, da sämtliche Informationen auf dem Internet abrufbar seien. Gründe für den Knatsch mit der Appenzeller Zeitung nannte Dörig nicht. Die Hintergründe der Massnahme werden möglicherweise am Montag an der Sitzung des Innerrhoder Kantonsparlaments publik.

Zu guter Letzt: Der Burger als Spiegel deiner Selbst

Die Fastfood-Läden müssen sich öfters mal was Neues einfallen lassen, um die potenzielle Kundschaft für den Kauf ihrer Produkte zu gewinnen. So geschehen in Brasilien, wo Ogilvy für Burger King eine Aktion der etwas anderen Art ausgeheckt hat.

Wer einen Hamburger der Variante Whopper bestellt, wird an der Theke mit versteckter Kamera fotografiert. Der georderte Burger wird dann in eine Folie gepackt, die mit dem aufgenommenen Bild bedruckt ist. Ein Whopper der ganz persönlichen Art also, der beweisen soll, dass die Burger von Burger King ganz «your way» sind. Und natürlich wurde der Whopperface-Spass – mit ebenfalls versteckter Kamera – gefilmt:

Studie: Web-Nutzer beschränken sich auf wenige Nachrichtenseiten

Die Mehrheit der Web-User liest nur fünf oder weniger Nachrichtenseiten, um sich zu informieren. Zwar sind die wenigsten Nutzer nur einer einzigen Informationsquelle im Web treu, doch die Auswahl an verschiedenen Webseiten ist dennoch recht begrenzt.

Das geht laut Pressetext aus einer aktuellen Untersuchung von Pew Research hervor. Nur 35 Prozent der Nutzer, die sich online informieren, haben eine Favoritenseite und 21 Prozent verhalten sich mehr oder weniger «monogam» und schenken nur einer einzigen News-Quelle im Web ihr Vertrauen, berichtet die New York Times. 57 Prozent nutzen zwei bis fünf Webseiten. Das entspricht etwa jenen Studien, wonach Menschen, die über Hunderte TV-Sender verfügen, in der Regel nur einige wenige davon häufig einschalten.
Während andere Befragungen bereits von einem höheren Bezahlwillen der Nutzer sprachen, wollen laut der Pew-Untersuchung nur sieben Prozent der User für den Zugang zu irgendeiner Webseite Geld ausgeben. Auch bei jenen, die sich selbst als ziemlich loyal gegenüber einer einzelnen Seite einstufen, liegt die Zahlungsbereitschaft nur bei 19 Prozent. Aus Sicht vieler Nachrichtenseiten wäre es aber bereits ein Erfolg, wenn fünf bis zehn Prozent der Nutzer für die Inhalte bezahlen würden. Insgesamt entfallen 80 Prozent des Traffics in den USA auf nur 199 verschiedene Newsseiten, während es ein Angebot von Tausenden Plattformen gibt, wie ebenfalls aus dem Pew-Bericht hervorgeht.
Die Online-Leser beschränken sich nicht nur auf wenige Quellen, sondern scheinen auch häufig mit ein paar Informationshappen zufrieden zu sein. Denn wie eine Outsell-Befragung Ende Januar zeigte, verzichten Google-News-Nutzer gerne auf die Originalquellen. Nur die Hälfte liest auf den Webseiten der Urheber weiter .

Zu guter Letzt: Wie Sony-Chef Michael Lynton der Jugend an den Speck will

Wenn es nach Sony Pictures Entertainment-CEO Michael Lynton geht, müssen wir im Kino bald Gurken, Äpfel und Co. konsumieren.

In einer Ansprache bei einem Treffen der nationalen Vereinigung der US-Kinobetreiber fordert Lynton nämlich mehr Gesundheitsbewusstsein an den Buffets der Lichtspieltheater. Im Kampf gegen das Übergewicht der Jugend sollte es ein besseres Angebot geben als bloss Popcorn, Süssigkeiten und gezuckerte Getränke, so der Filmproduzent. Der Vorstoss ist auf eine Umfrage in 26 amerikanischen Kinos gestützt – 60 Prozent der Eltern glauben, dass gesündere Angebote das Kinoerlebnis verbessern würden. Ob ihre Kinder der selben Meinung sind, bleibt offen. Immerhin sieht Lynton nicht nur Früchte und Gemüse vor – auch gebackene Chips und ölfreies, nur durch Heissluft erzeugtes Popcorn sollen angeboten werden. Und – allgemeines Aufatmen – die üblichen dickmachenden Produkte will er nicht verbieten. Wer es nicht lassen kann, darf also gerne weiterhin mit fettigem Popcorn die Ruhe im Kinosaal stören – knackiges Gemüse, marktfrisches Obst und fettfreies Popcorn werden wohl während des genüsslichen Verzehrs kaum weniger Lärm verursachen. (Quelle: Pressetext)
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