Amazon plant Einstieg in Internet-TV-Markt

Der Online-Händler Amazon steigt in das Rennen um den heiß begehrten Internet-TV-Markt ein. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Insiderkreise berichtet, arbeitet das größte Internet-Versandhaus der Welt bereits seit geraumer Zeit an einem hauseigenen Abo-Service, der seine Kunden mit Filmen und TV-Shows aus dem Netz versorgt.

In den vergangenen Wochen sei der neue Dienst hinter verschlossenen Türen zahlreichen Medienunternehmen wie NBC Universal, Time Warner, Viacom oder News Corp. präsentiert worden, die als Content-Lieferanten gewonnen werden sollen, so die Insiderquelle gemäss Pressetext. Bislang ist allerdings noch unklar, welche Kooperationspartner Amazon für sein geplantes Internet-TV-Angebot mit ins Boot holen kann. Fest steht lediglich, dass das Geschäftsmodell, das dem Service zugrunde liegt, auf einer vorab festgelegten Abogebühr basieren soll. Diese erlaubt Nutzern einen unlimitierten Zugriff auf die erworbenen Inhalte. Genauere Details zur Höhe des Abopreises und zur Länge des Abonnementzeitraums sind bisher allerdings nicht bekannt.
Auch was den konkreten Launch-Termin des On-Demand-Videodienstes betrifft, hüllt sich der Online-Händler noch in Schweigen. Eine entsprechende pressetext-Anfrage bei Amazon blieb ergebnislos. Den Insiderinformationen zufolge könnte ein Start – vorausgesetzt, es werden genug Content-Partner gefunden – aber schon rechtzeitig zur kommenden Weihnachtssaison möglich sein.
Das inhaltliche Angebot des Dienstes wird sich aller Voraussicht nach eher aus älteren Produktionen aus den Archiven der kooperierenden Medienunternehmen zusammensetzen. Auf diese Weise hofft Amazon, auch Partner mit an Bord holen zu können, die einer Distribution ihrer lizenzierten Inhalte über das Web eher kritisch gegenüber stehen. Bei Archivmaterial sind diese Bedenken generell nicht so stark ausgeprägt.
Ob und wann der Amazon-TV-Service tatsächlich der Öffentlichkeit vorgestellt und dem Endverbraucher zur Verfügung stehen wird, werden wohl erst die nächsten Monate zeigen. Um sich auf einem vielversprechenden Zukunftsmarkt im Wettrennen der Giganten mit Google und Apple behaupten zu können, wird sich aber auch ein „Big Player“ wie Amazon gehörig anstrengen müssen.

David Affentranger verlässt das Schweizer Fernsehen

David Affentranger, Leiter Media Relations und Pressechef, verlässt das Schweizer Fernsehen per Herbst 2010. Im Hinblick auf die bevorstehende Neuausrichtung der Abteilung Kommunikation und Marketing und insbesondere von Media Relations hat er sich entschieden, sich beruflich neu zu orientieren.

Affentranger begann seine Tätigkeit beim Schweizer Fernsehen 2005 als Projektleiter bei Media Relations, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Er betreute dort vor allem grössere Projekte wie «Traumjob», «Der Match» und «Das Internat – Schule wie vor 50 Jahren». Seit 2007 war er Stellvertretender Leiter von Media Relations und übernahm zudem die Leitung des Kundendiensts von SF. Im Mai 2008 wurde David Affentranger zum Leiter von Media Relations gewählt. In dieser Funktion verantwortete er die gesamte Programmkommunikation von SF und war für die Führung von sechs Mitarbeitenden verantwortlich. Zusätzlich war er Mediensprecher und für die Beratung und Betreuung aller Redaktionsleitenden und Moderatoren zuständig.
Vor seiner Tätigkeit bei SF hat David Affentranger als Kommunikationsberater und Mediensprecher für die Baudirektion des Kantons Zürich gearbeitet. Während dieser Zeit schloss er erfolgreich die Ausbildung zum eidg. dipl. PR-Berater ab. Das PR-Handwerk von Grund auf erlernte er bei den beiden Kommunikationsagenturen Trimedia Communications Zürich und L&W Marcom.
(Bild: SF.tv)

Die Werbewoche auf Star TV: «Lost in Val Sinestra»

Am Donnerstag um 19:45 Uhr spukt es auf Star TV! Dank personalisierten Filmen ist es Contexta in Zusammenarbeit mit Hinderling Volkart gelungen, einen aussergewöhnlichen viralen Werbeträger für Swisscom TV zu lancieren.

«Lost in Val Sinestra» heisst die neueste Perle in der Schweizer Werbelandschaft und überzeugt bei weitem nicht nur durch die hochstehende Qualität, die namhaften Hollywood-Produktionen in nichts nachsteht.
Wie man dank Facebook den Sprung zum Schauspieler schafft, sehen Sie exklusiv in der Werbewoche auf Star TV oder jederzeit als Stream auf Startv.ch.
Die Werbewoche auf Star TV: Neu jeden Donnerstag um 19:45 Uhr auf Star TV.
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Raymond J. Bär ist Kommunikator des Monats August

Die Ernennung zum Kommunikator des Monats August der Schweizer Werbung SW fällt dem Bankier und Verwaltungsratspräsidenten der Bank Julius Bär zu: Raymond J. Bär.

Und zwar für ein Essay mit dem Titel «Die Schweiz, vom belächelten Auslaufmodell zur respektierten Ausnahme». Der Text, der in einer Publikation der Bank erschien, aber auch von verschiedenen Medien auszugsweise publiziert oder
redaktionell behandelt wurde, ist eine Analyse zum Zustand unseres Landes, zu seinen Besonderheiten, zum politischen System und seinen Vorzügen, aber auch ein Aufruf dazu, hinzustehen und den Respekt für diese Ausnahme selbstbewusst einzufordern. Dabei wird in einer klugen Argumentationskette mit historischen und wirtschaftlichen Fakten sowie kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhängen aufgezeigt, warum die Schweiz ist wie sie ist. Und dass ihr (Ausnahme)Weg keinen Vergleich zu scheuen braucht.
Die Würdigung der Kommunikationsleistung sei einfach, schreibt die Schweizer Werbung in einer Mitteilung : Raymond J. Bär habe etwas zu sagen, habe eine Botschaft, die er mit diesem Essay intelligent und gleichzeitig unaufgeregt darlege. Abseits von Klischees, auch wenn im Text auf witzige Weise mit ihnen gespielt werde.
> Zum Text

SF: Aus «QuizBiz» wird «Traders»

Eigentlich hatte das Schweizer Fernsehen den Namen des Nachfolgeformates von «Deal or No Deal» bereits bestimmt: «QuizBiz» sollte die neue Mittwochs-Show mit Roman Kilchsperger heissen. Doch nun, wenige Wochen vor dem Start, wurden Name und Logo ausgewechselt.

Statt «QuizBiz» heisst die Sendung nun «Traders». Eine SF-Sprecherin bestätigte gegenüber der SDA eine entsprechende Meldung von 20Minuten vom Mittwoch. «Traders» treffe den Sendungsinhalt einfach besser. Dies habe man bei der genauen Ausarbeitung der Sendung gemerkt. Der Inhalt der Sendung bleibt allerdings wie geplant: Kandidaten müssen Fragen beantworten und können diese auch einkaufen, sofern sie selber nicht weiterkommen. Zu gewinnen gibt es 120’000 Franken. Bei «Deal or No Deal» waren es noch 250’000 Franken. Am 6. Oktober wird die erste Folge von «Traders» ausgestrahlt.

SFLB erhält BAG-Mandat

Der Pitch um das Mandat der «Bevölkerungsinformation zu Transplantation und Spende von Organen, Geweben und Zellen 2011 – 14» des Bundesamtes für Gesundheit BAG ist entschieden: Nach vier Jahren Betreuung durch Publix erhält neu die Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett das Mandat.

Spillmann/Felser/Leo Burnett habe die Jury mit ihren strategischen Überlegungen, einer Kreatividee mit langfristigem Potenzial und vielfältigen, kanalübergreifenden Kommunikationsmassnahmen überzeugt, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Das BAG verspricht sich von der neuen Strategie eine Information der Bevölkerung, die sowohl die vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik als auch die Äusserung des Spendewillens «Ja oder Nein zur Spende von Organen, Geweben oder Zellen» anregt.
Das Transplantationsgesetz verlangt von Bund und Kantonen, die Schweizer Bevölkerung regelmässig über Belange der Transplantationsmedizin zu informieren. Dabei geht es insbesondere um die Möglichkeiten, wie der persönliche Wille betreffend Spende von Organen, Geweben oder Zellen geäussert werden kann und die damit verbundenen Konsequenzen.

Sonntag: Beat Schmid wird Wirtschaftschef

Beat Schmid, seit Anfang 2007 Ressortleiter Wirtschaft bei der Sonntagszeitung, wird auf Jahresende neuer Wirtschaftschef des Sonntag.

Der 42-Jährige arbeitete vormals beim Blick, war Stv. Chefredaktor von Computerworld und Redaktor bei der Nachrichtenagentur Reuters. Er studierte in London, Paris und Südafrika Anglistik und Französisch und absolvierte die Dolmetscherschule. An der Universität Zürich hat er «Corporate Finance» studiert.

Euro RSCG Zürich: ZKO-Nuggi-Konzert beworben

Frei nach dem Motto «Keiner zu klein, ein Klassik-Fan zu sein» findet im ZKO-Haus am 5. September das erste Nuggi-Konzert statt. Euro RSCG hat den Flyer dazu realisiert.

Eine kleine Formation des Zürcher Kammerorchesters spielt dabei speziell geeignete Kompositionen für die empfindlichen Ohren von Säuglingen bis zu einem Jahr. Auf Yogamatten und Kissen können Mütter und Väter zusammen mit ihrem Nachwuchs zu den kammermusikalischen Klängen entspannen und sich mit anderen Eltern austauschen.
Euro RSCG Zürich bewirbt das Nuggi-Konzert mit einem Flyer, bei dem das Strampelhöschen des Säuglings gleichzeitig eine Musiknote ist.
Verantwortlich beim Zürcher Kammerorchester: Carola Fischer. Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Axel Eckstein (Creative Direction), Rob Hartmann (Art Direction), Urs Zwyssig (Text), Janina Iseli (Beratung), Anna Colby (Art Buying), Annette Fischer (Fotografie), Pixelprinz.ch, Linus Schneider (Bildbearbeitung).
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Ruf Lanz: Kampagne für Suva Risk realisiert

Ruf Lanz hat für Suva Risk eine Kampagne entwickelt, die bekannt machen soll, dass Gewinne in Form von Prämiensenkungen an die Versicherten zurückfliessen, die Versicherung also nicht gewinnorientiert ist.

Viele Unternehmen dürfen sich 2011 über sinkende Suva-Prämien freuen. Das sei ein ausgezeichneter Anlass, um das Verständnis für die Suva-Prämiengestaltung zu verbessern, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Die Finanz- und HR-Verantwortlichen der Suva-versicherten Betriebe, aber auch die breite Öffentlichkeit, sollen erfahren: Die Suva ist nicht gewinnorientiert. Gewinne fliessen in Form von Prämiensenkungen an die Versicherten zurück.
Die sinkenden Prämien bedeuten beachtliche Einsparungen für die versicherten Unternehmen. Darum hat Ruf Lanz eine integrierte Kampagne entwickelt, in der Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden auf humorvolle Weise danken. Denn die Letzteren haben mit ihrer vorbildlichen Unfallprävention und ihrer Bereitschaft zur raschen Wiedereingliederung einen wertvollen Beitrag zu den Prämiensenkungen geleistet.
Die Sujets sind seit heute in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften zu sehen. Mediengerecht konzipierte Online-Sujets verstärken die Werbewirkung und führen die User auf die von Ruf Lanz konzipierte Info-Site Jubeln.ch.
Verantwortlich bei der Suva: Urs Schaad (Gesamtverantwortung), Anna-Marie Morf (Kommunikationsberatung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Danielle Lanz, Markus Ruf (CD), Marcel Schläfle (AD), Andreas Hornung (Text), Kristina Burch, Michael Gassler (Beratung), Fotografie: Arthur Mebius. Internet-Programmierung: INM.
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Draftfcb/Lowe: Marie Theres Ott übernimmt Beratungsteam

Marie-Theres Ott wird ab Mitte Oktober Beratungsgruppenleiterin und Mitglied der Geschäftsleitung bei Draftfcb/Lowe. Sie ersetzt Christoph Bögli, der sich für eine Neuausrichtung seiner beruflichen Karriere entschieden hat.

Marie Theres Ott ist eidg. dipl. Werbeleiterin mit langjähriger Agenturerfahrung und Praxis als Beratungsgruppenleiterin in Agenturen, wie Draftfcb/Lowe am Dienstag mitteilte. Zuletzt arbeitete Ott als Geschäftsleiterin einer auf Onlinekonzepte spezialisierten Agentur.

Publicis: Neues Analyse-Tool lanciert

Publicis Schweiz bietet ein neues Analyse-Tool für die strategische Markenführung an. Publicis Talkmaster misst die Stärke von unbewussten Einstellungen zu Marken und will damit der sozialen Bedeutung von Marken Rechnung tragen.

Gemessen wird mittels reaktionszeitbasierten Verfahren, die auch in der kognitiven Psychologie angewendet werden. Die Verknüpfung dieser Daten mit der Häufigkeit der Markennutzung und Markenassoziationen ermögliche ein ganzheitliches Markenverständnis, das der heutigen sozialen Bedeutung von Marken gerecht werde, so Publicis in einer Medienmitteilung.
Publicis Talkmaster wurde in Zusammenarbeit mit Psychologen und Statistikern von Schweizer Hochschulen entwickelt. Publicis Modem programmierte ergänzend dazu eine interaktive Auswertungsmethodik: Sie erlaubt es Markenverantwortlichen und Werbestrategen, dynamisch in die Daten von Marke und Konkurrenz einzutauchen und ihre Bedeutung und individuellen Beziehungen zu den Konsumenten zu verfolgen. Zudem ist das Tool individualisierbar und ermöglicht es, basierend auf dem standardisierten Grundgerüst auf spezifische Fragestellungen oder Eigenheiten einer Branche einzugehen.

Weitere Informationen: Publicis.ch/talkmaster.

Eurobest 2010: Einreichungen ab sofort möglich

Die Einreichefrist für die Teilnahme am europäischen Werbefestival Eurobest ist eröffnet. In diesem Jahr ergänzen die Veranstalter den Wettbewerb um die zwei Kategorien Mobile und PR. Der europäische Ableger des International Advertising Festivals in Cannes findet zum dritten Mal, am 7. und 8. Dezember 2010 in Hamburg statt.

Die zu bewertenden Kategorien sind TV/Cinema, Print, Outdoor, Radio, Interactive, Mobile, Media, Direct, Sales Promotion, Design, Craft, PR und Integrated Advertising. Die eingereichten Kampagnen werden durch ein Gremium von Experten und Juroren beurteilt. Die Schweizer Jurymitglieder werden demnächst bekannt gegeben.
Interessierte Besucher des Festivals profitieren noch bis 1. November 2010 von einem Frühbucherrabatt. Für 349 Euro kann ein Festivalpass für uneingeschränkten Zugang zum gesamten Festivalprogramm reserviert werden. Damit können sämtliche Seminare, Workshops, Ausstellungen, Screenings, Preisverleihungen und Party-Veranstaltungen besucht werden.

Weitere Informationen zum Festival und zu den Einreichungen: Eurobest.com.

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