Ruf Lanz: Wie hätte sich Zürich wohl ohne VBZ entwickelt?

Die Agentur Ruf Lanz hat für ihren Kunden VBZ einen neuen Kinospot fürs Orange Cinema einfallen lassen. Die Aufgabe war es, zu zeigen, welchen Beitrag die VBZ zur Stadtentwicklung in Zürich leistet.

Denn wo die VBZ fährt, lebt Zürich, so das Motto des Spots. Wo die VBZ fährt, kommen auch die Investoren hin, und es kann Neues entstehen. Wie derzeit zum Beispiel im boomenden Stadtteil Zürich-West. Dies wird im neusten VBZ-Kinospot demonstriert am Beispiel eines etwas anderen Zürich.

Es gibt einen Namensvetter im holländischen Friesland, gelegen am Deich zum Waddenzee. Ausser dem Namen hat er herzlich wenig mit unserem Zürich gemeinsam. Dort gibt's nur knapp 200 Einwohner, ein Hotel (De Steenen Man), eine Kirche, eine Strasse und eine Zuricher Bank, die in ein Anglergeschäft integriert ist, das unter anderem Wattwürmer verkauft. Und nicht zu vergessen: Eine Dorfmusik, die für den Kinospot extra einen Marsch eingespielt hat.

Ruf Lanz hat das etwas andere Zürich zusammen mit der Filmproduktion Peacock Film in stimmigen Bildern eingefangen. Regie führte Rolando Colla von Peacock, Produzentin war Elena Pedrazzoli.

Verantwortlich bei den VBZ: Heinz Vögeli (Leiter Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Marcel Schläfle (Art Direction), Markus Ruf, Torsten Maas (Text), Kristina Burch (Beratung). Verantwortlich bei Peacock Film: Rolando Colla (Regie & Schnitt), Elena Pedrazzoli (Produzentin), Lorenz Merz (Kamera), Bernd Schurer (Sounddesign).
 

Lürzers Archiv sucht «Student oft the Year» – Voting eröffnet

Lürzers Archiv hat das Online-Voting für den «Student oft the Year 2011» eröffnet. Wie auch in vorherigen Jahren wird der Gewinner am internationalen Advertising Festival ausgezeichnet.

Für die Preisverleihung wurde dieses Jahr das Cristal Festival in Crans Montana am 7. – 11. Dezember ausgewählt. Das Voting endet am 5. August 2011.

Zum Online-Voting

Google scheffelt Werbemilliarden – Zuwachs bei Gewinn und Umsatz

Google schwimmt dank eines guten Werbegeschäfts im Geld. Der Internetkonzern hat gestern die Zahlen für das 2. Quartal bekannt gegeben.

Dank hoher Anzeigenerlöse stige der Umsatz im zweiten Quartal um 32 Prozent auf gut 9.0 Millarden Dollar. Davon blieben unterm Strich 2.5 Mrd. Dollar als Gewinn hängen. Das waren 36 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Google schnitt sogar wesentlich besser ab, als Analysten erwartet hatten. Der Kurs sprang nachbörslich um satte 13 Prozent nach oben.

Besonders der Vorstoss in die Display-Werbung – die grafische Werbung etwa mit klassischen Banner-Anzeigen – auf der Webseite scheint sich für Google gelohnt zu haben wie auch der Umsatz in der Werbung auf mobilen Geräten wie Smartphones. Bislang hatte Google vor allem an schlichten Textanzeigen im Umfeld seiner Suchmaschine verdient.

Neue Produkte, mehr Mitarbeiter

Der Konzern hat erst unter dem Namen Google+ ein eigenes soziales Netzwerk an den Start gebracht und ist damit in Konkurrenz zu Facebook getreten. Er sei total überwältigt davon, wie gut Google+ ankomme, sagte Mitgründer und Firmenchef Larry Page am Donnerstag. Seit zwei Wochen läuft die Testphase. Laut Page gibt es schon mehr als zehn Millionen Mitglieder. Zum Vergleich: Facebook hat inzwischen 750 Millionen Mitglieder.

Obwohl Google laufend in neue Produkte investiert, gelang der Gewinnsprung. Dies brachte dem Management zuweilen auch schon den Groll der Anleger ein, denn neue Produkte kosten erst einmal Geld. Doch die Rechnung scheint am Ende aufzugehen.

Für neue Produkte braucht Google auch neue Mitarbeiter. Die Zahl der Beschäftigten wuchs weiter auf nahezu 28'800 zur Jahresmitte. Ende März waren es noch 26'300 Beschäftigte. Trotz der Investitionen hat Google weiterhin eine prall gefüllte Kasse. Zum 30. Juni war sie mit 39.1 Mrd. Dollar gefüllt.

Seit 2004 ist Google in der Schweiz tätig und beschäftigt mehr als 700 Personen. Zürich ist laut Unternehmensangaben der grösste Forschungs- und Entwicklungsstandort von Google ausserhalb der USA.
 

Basler Zeitung Medien: Pensionskassensanierung

Angesichts anhaltender Unterdeckung muss die Pensionskasse der Basler Zeitung Medien saniert werden. Der Stiftungsrat der Personalvorsorgestiftung hat Sanierungsbeiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber von je 4.5 Prozent beschlossen.

Die Massnahme ist gemäss Sanierungsplan für sieben Jahre vorgesehen. Die Arbeitnehmer seien über den Lohnabzug diese Woche informiert worden, bestätigte Stiftungsratspräsident Markus Herren gegenüber der SDA Angaben des Regionaljournals Basel von Radio DRS vom Freitag. Laut Herren ist das Kernproblem der Kasse, dass die Zinsen, die nötig seien, derzeit nicht erwirtschaftet werden könnten. Grund seien die Situation auf dem Kapitalmarkt sowie das ungünstige Verhältnis von Rentnern und Aktiven bei der Pensionskasse.
 

Media Focus: Werbedruck 2011 um 5.5 Prozent gestiegen

Im ersten Halbjahr 2011 lagen die Monatswerte des Bruttowerbedrucks, mit Ausnahme des Monats März, immer über den Vorjahreszahlen. Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Telekommunikationsbranche.

Im Juni war der Zuwachs mit 0,6 Prozent vergleichsweise gering, wie Media Focus in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Mit 58,3 Prozent verzeichnet dieTelekommunikationsbranche den stärksten Zuwachs. Sie liess sich ihre Werbeaktivitäten im ersten Halbjahr 128,7 Millionen Franken kosten. Besonders Mobilfunkprodukte wurden laut Media Focus massiv mehr beworben. Die Ausgaben für politische Werbung stiegen um 28,4 Prozent auf 27,1 Millionen Franken. Allein im vergangenen Monat legten sie um über die Hälfte zu. Deutlich sparsamer waren hingegen Versicherungen. Sie reduzierten ihre Ausgaben im ersten Halbjahr um 31,1 Prozent. Nach wie vor am meisten Werbung schaltet die Nahrungsindustrie. Sie ist für 246,7 Millionen Franken Werbeausgaben verantwortlich. Dahinter folgt die Autoindustrie mit 236,5 Millionen Franken.

Mit einem Anteil von 31,3 Prozent an den Ausgaben waren Tages- und Wochenzeitungen der beliebteste Kanal für Werbung. Nur unwesentlich geringer war der Anteil der TV-Werbung.

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Entwicklung des Werbdrucks in den Medien im Vorjahresvergleich:

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Swissprinters lanciert App «Media Glossar»

Mit der kostenlosen App Media Glossar, die ab sofort bei iTunes heruntergeladen werden kann, liefert Swissprinters Definitionen und Informationen zu Fachbegriffen aus der Druck- und Medienwelt.

Blocksatz und Schusterjunge, CTP und Kapitälchen, diese und viele andere Begriffe aus dem Fachjargon können mit der neuen Gratis-App in Deutsch und Französisch abgerufen werden, wie es in einer Mitteilung der Gruppe heisst. Die Sprache wird automatisch an die jeweilige Spracheinstellung des iPhones angepasst. Der Inhalt der App ist dynamisch und wird regelmässig um neue Begriffe ergänzt. Auch für Android-Geräte steht die App kostenlos zur Verfügung.

Entwickelt und umgesetzt wurde «Media Glossar» von Lernenden Polygrafen der Swissprinters Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Verkauf und Systemtechnikern. Sie trugen alle Begriffe zusammen und entwarfen das Design der App und das Icon.

Swissprinters ist mit rund 1’000 Mitarbeitenden gemäss eigenen Angaben die grösste Gruppe der grafischen Industrie in der Schweiz. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Medienhäuser Ringier, NZZ und Edipress.
 

Net-Metrix-Base: Das Internet durchdringt den Alltag immer mehr

Die neuste Publikation der Internetstudie Net-Metrix-Base zeigt: Die Internetnutzung in der Schweiz nimmt nicht nur kontinuierlich zu, sondern wird auch intensiver.

Fast 80 Prozent der Bevölkerung nutzen das Internet mehrmals pro Woche. Zwei Drittel der Schweizer geben sogar an, täglich oder fast täglich online zu sein, wie die Net-Metrix-Base Publikation 2011-1 zeigt. An Universitäten, Arbeitsplätzen und zu Hause ist das Internet unerlässlich geworden. 56 Prozent der Bevölkerung haben am Arbeitsplatz oder Ausbildungsort Zugang zum Internet, vor zehn Jahren waren es knapp 42 Prozent. Noch deutlicher ist die Zunahme bei den Internetzugängen zuhause: Bejahte dies 2001 rund jeder zweite Befragte, sind es nun fast neun von zehn.

Diese Entwicklung unterstreiche den allgemeinen Trend zur Mediengesellschaft, heisst es in einer Mitteilung von Net-Metrix: Während die sogenannten «Offliner» zur Rarität werden (15 Prozent), verbringen die Onliner immer mehr Zeit im Internet. 1999 gaben lediglich 14 Prozent der Befragten an, das Internet täglich oder fast täglich zu nutzen. Mittlerweile hat sich dieser Anteil mit 67 Prozent fast verfünffacht und dürfte weiter steigen.

Der typische «Heavy User» ist (noch) zwischen 20 und 30 Jahre alt, gut gebildet und männlich. Er wohnt in einer urbanen Region, gehört zur oberen Einkommensklasse und ist beruflich in einer Führungsposition. Mittelfristig dürfte der «Heavy User» jedoch immer bereitere gesellschaftliche Gruppen abbilden: Grund dafür sind auch die immer zahlreicher zur Verfügung stehenden mobilen Geräte und Angebote für den Besuch im World Wide Web.

Die Studie Net-Metrix-Base liefert zweimal jährlich allgemeine Basisinformationen über die Internetnutzer in der Schweiz und in Liechtenstein. Mit jährlich über 23'000 computer-unterstützten Telefoninterviews (CATI) werden die Internetnutzungsgewohnheiten für Personen ab 14 Jahren untersucht.

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Zu guter Letzt: Die Spaghettimonster und das Nudelsieb

Der PR-Mann, Kirchenkritiker und Anhänger der Religionsparodie «Fliegendes Spaghettimonster» Niko Alm hat es in Österreich mit einem Nudelsieb auf dem Kopf auf sein Führerscheinfoto geschafft.

Er habe gelesen, dass man auf Passfotos ausnahmsweise eine Kopfbedeckung tragen dürfe, wenn diese religiös begründet sei, so Alm im ORF. Er habe sich gedacht, diese Ausnahme müsse für ihn dann auch gelten – das Nudelsieb als Symbol für die «Church of the flying Spaghettimonster» sozusagen.

Alm wurde sein Führerschein nach zweieinhalb Jahren Wartezeit ausgehändigt. Ende 2008 habe er sich erstmals an die Behörden gewandt, sagte er gegenüber der Allgemeinen Frankfurter Zeitung. Er habe das Nudelsieb damals auch auf dem Kopf gehabt, damit sein Antrag schlüssig gewesen sei. Statt der Fahrerlaubnis bekam er jedoch zunächst eine Einladung zum Amtsarzt, der feststellen sollte, ob bei ihm psychisch alles in Ordnung ist. Da dem so war hat er schliesslich, nach langer Verzögerung, den Ausweis erhalten.

Er sei zufrieden mit dem Ausgang der schlagzeilenträchtigen Aktion, sagte er gegenüber der Faz. Zu Recht: Die Spaghettimonster-Kirche jedenfalls ist dank des Nudelsiebs keine Unbekannte mehr. Und wer weiss – vielleicht schafft sie es ja, sich als sechste Weltreligion etablieren. Wir wünschen ihr viel Glück auf dem Weg dorthin.
 

Nach Abhöraffäre: Murdoch gerät auch in Australien unter Druck

Nach der Abhöraffäre um das britische Boulevardblatt News of the World gerät der Medienmogul Rupert Murdoch nun auch in seinem Heimatland Australien unter Druck. Premierministerin Julia Gillard sprach sich am Donnerstag für eine Untersuchung der Medienrichtlinien und der Besitzverhältnisse auf dem Zeitungsmarkt aus.

Sie wolle sich gerne mit den Parlamentariern zusammensetzen und über eine solche Prüfung diskutieren, sagte Gillard. Sie sei «geschockt und angewidert» von den Eingriffen in die Privatsphäre trauernder Familien in Grossbritannien. Sie sei daher «nicht überrascht», dass nun auch in Australien über die Medien und deren Rolle in der Demokratie diskutiert werde, sagte Gillard im Presseclub des Landes. Die australischen Grünen hatten zuvor eine parlamentarische Untersuchung zum australischen Mediensystem gefordert, in dem der Murdoch-Konzern News Corporation eine wichtige Rolle spielt.

Grünen-Chef Bob Brown sagte im Sender ABC, es gebe auf dem australischen Zeitungsmarkt «weniger Auswahl» als in Grossbritannien. In vielen Städten gebe es nur zum Murdoch-Konzern gehörende Zeitungen zu kaufen. Brown wirft Zeitungen von News Limited, der australischen Tochter von News Corp, eine Kampagne gegen sich und seine Partei vor.

Am Mittwoch hatte sich das Parlament in Grossbritannien mit der Abhöraffäre um die inzwischen eingestellte Boulevardzeitung News of the World befasst. Die oppositionelle Labour-Partei brachte einen Antrag ein, mit dem News Corp zum Verzicht auf die Übernahme des britischen Sender BSkyB aufgefordert werden sollte. Auch Premierminister David Cameron hatte seine Unterstützung für den Antrag erklärt. Kurz vor der geplanten Debatte zog Murdoch seine Übernahmeangebot zurück. (SDA)
 

> Murdoch zieht Angebot für Komplett-Übernahme von BSkyB zurück
> Grossbritannien: Murdoch stellt nach Abhörskandal Zeitung News of the World ein
 

Zeta: Kommunikations-Mandat von Skinmed erhalten

Die Agentur Zeta wurde von der Skinmed Praxis für Dermatologie und Venerologie/Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit dem Markenaufbau einer geplanten Produkt-Reihe beauftragt.

Die Klinik entwickelt neu eine eigene Kosmetik-Linie mit vorerst ungefähr zehn Produkten, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Zeta wurde mit dem Markenaufbau und der Erarbeitung eines gesamtheitlichen visuellen Erscheinungsbildes der geplanten Produkte sowie diversen Kommunikationsmassnahmen beauftragt – vom Naming, Packaging Design bis zum Online-Auftritt.
 

Neuzugang bei Marbet Schweiz

Ein neues Gesicht bei Marbet Schweiz: Lena Striegel, Studentin an der Dualen Hochschule Baden Württemberg in Ravensburg, unterstützt das Projektteam der Event-, Incentive- und Travel-Agentur.

Lena Striegel absolviert den Studiengang BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement und wird im Drei-Monats-Turnus zwischen Campus und Agentur pendeln, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Zuvor schloss die 23-Jährige die Ausbildung zur Hotelfachfrau in Freiburg ab.

Agenturleiter Frank Marreau dazu: «Es liegt in der Agenturphilosophie in den Nachwuchs und das Wachstum zu investieren – Lena Striegel ist der vierte Neuzugang in diesem Jahr und auch die vierte Studentin, die in der Kombination aus Theorie und Praxis Ihren Studiengang bei uns absolviert.»
 

Valencia Kommunikation kreiert neues Zürich-Logo

Die neu ins Leben gerufene Destinationsmarke Zürich nutzt Synergien von Stadt und Kanton als Wirtschaftsstandort, Wohnort und Ferienziel. Valencia Kommunikation kreierte dafür ein neues Logo und einen neuen Claim.

Ende 2010 beschlossen der Zürcher Stadt- und Regierungsrat, gemeinsam mit Zürich Tourismus ihre Kräfte zu bündeln und kreierten dafür die integrierte Destinationsmarke Zürich. Valencia Kommunikation wurde nach einer Konkurrenzpräsentation damit beauftragt, ein Logo inklusive Claim zu entwickeln, welches die Kernwerte der Destinationsmarke klar und differenziert auf den Punkt bringen sollte.

Das Team von CD Simone Pérez-Fluri entwickelte eine eigenständige Serifenschrift, die Verlässlichkeit ausstrahlen, durch die Kombination von Gross- und Kleinbuchstaben aber trotzdem lebendig wirken soll. Der Claim «World Class. Swiss Made.» soll Internationalität und Weltoffenheit mit Swissness verbinden.

Verantwortlich bei Zürich Tourismus: Marlis Ackermann (CEO). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Esther Weber, Melanie Nolte (Beratung), Simone Pérez-Fluri (CD), Sebastian Refardt (Text), Beatrice Ketterlin (AD), Julia Jenny, Nicole Bollinger, Jessica Vonmoos (Grafik).

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