«Best of Corporate Publishing»: Jahrbuch 2011 erschienen

Das Jahrbuch 2011 zum Wettbewerb «Best of Corporate Publishing» ist erschienen. Es stellt erstmals alle Preisträger und Shortlist-Nominierten des europäischen Corporate-Publishing-Wettbewerbs vor.

Insgesamt sind dies 167 Porträts von 146 Publikationen, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Buch führt darüber hinaus alle wichtigen Informationen inklusive der Kontaktdaten von Redaktionen, Herausgebern und Dienstleistern der im Buch vorgestellten CP-Medien auf. Aus der Schweiz sind dies 14 CP-Dienstleister, 19 Herausgeber und Unternehmen sowie 19 Redaktionen und Medien. Damit präsentiert es die wichtigsten Protagonisten des Corporate Publishings aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit 488 Seiten und über 1.500 Abbildungen ist das Jahrbuch 2011 gemäss Mitteilung das umfangreichste seit der Premiere des Standard-Werks vor sechs Jahren. Herausgeber sind Forum Corporate Publishing (FCP) sowie Horizont Productions. Bezogen werden kann es über Best-of-corporate-publishing.de.

 

Abhörskandal: Rebekah Brooks festgenommen

Wegen des Abhörskandals in Grossbritannien ist die zurückgetretene Chefin der Zeitungsgruppe News International, Rebekah Brooks, festgenommen worden. Das berichtet der TV-Sender Sky News.

Die Polizei bestätigte am Sonntag lediglich die Festnahme einer 43-jährigen Frau. Brooks – die dieses Alter hat – war zur Zeit des Abhörskandals Chefredaktorin der inzwischen eingestellten Zeitung News of the World. Wie Scotland Yard mitteilte, ist die Frau am Sonntagmittag in ein Londoner Polizeirevier vorgeladen worden. Sie werde nun wegen des Verdachts auf Verschwörung zum Abhören von Gesprächen und auf Bestechung verhört.

Murdoch bittet Nation um Entschuldigung

Zudem hat Rupert Murdoch die Nation am Samstag und Sonntag um Entschuldigung gebeten. Mit «Es tut uns Leid» und «Wiedergutmachen, was falsch gelaufen ist» waren am Samstag und am Sonntag ganzseitige Zeitungsanzeigen überschrieben, in denen Murdoch Aufklärung versprach. In den von ihm persönlich unterzeichneten Anzeigen entschuldigte er sich dafür, dass Menschen «Schmerz» zugefügt wurde. Zugleich bedauerte er, «nicht schneller gehandelt zu haben, um die Dinge ins Reine zu bringen». Im Namen von Murdochs britischer Verlagstochter News International erschienen am Sonntag noch einmal Anzeigen, in denen das Unternehmen uneingeschränkte Zusammenarbeit mit den Ermittlern zusagte. Zudem versprach der Konzern Entschädigungszahlungen für die Betroffenen des Abhörskandals. Für das Geschehene gebe es «keine Entschuldigung», hiess es in den Anzeigen.

 

Zu guter Letzt: «Ke stress» – mit Fuchs und Hess

Die SVP-Hardliner Thomas Fuchs und Erich Hess wollen ihre politische Karriere vorantreiben. Unterstützt werden sie in diesem Vorhaben von Porno-Star J.P. Love, der für die beiden einen lustigen Wahlkampf-Song produziert hat.

Politik sei heute weitgehend humorlos und todernst. Man wolle zeigen, dass junge Politiker die Probleme humorvoll und offen angehen, lässt sich Erich Hess im Sonntagsblick zitieren. Er hofft übrigens, dass der Song zum Sommerhit wird. Und der bekennend homosexuelle Thomas Fuchs sagt: «J.P. Love mag für viele ein schräger Typ sein, aber auch er steht ein für unsere Schweiz. Für uns sind Linke, welche die Schweiz in die EU treiben wollen, die schrägeren Typen als J.P. Love.». Der Sonntagsblick  schliesst den Bericht über den Song mit den weisen Worten «Bleibt zu hoffen, dass J.P. Love mit den beiden nicht noch das produziert, was er am besten kann.» Da schliessen wir uns an. Obwohl – es gäbe wohl Schlimmeres: Beispielsweise, wenn der Song zum Sommerhit avancieren und die Radiostationen ihn rauf- und runter spielen würden. Aber hören Sie selbst:

Zum Einstimmen: Akkustikversion

Für die Mutigen: Mallorca Mix:

Für die Lebensmüden: Terry Lex Mash up mix

 

Meteomedia trennt sich von mehreren Mitarbeitern

Jörg Kachelmann trennt sich nach dem Freispruch im Vergewaltigungsprozess von mehreren treuen Mitarbeitern. Zudem ist offen, ob er die Zusammenarbeit mit Farner weiterführt.

Gemäss der Zeitung Der Sonntag ist neben Finanzchef Norbert Steffen, der den Wetterdienstleister per Ende Oktober verlässt, auch der Job von Geschäftsleitungsmitglied Alexander Lehmann gefährdet. Der Leiter Meteorologie und Vertrieb habe an der Pressekonferenz von Meteomedia vom Freitag gefehlt, so der Sonntag. Zudem sei offen, ob Kachelmann die Zusammenarbeit mit der PR-Agentur Farner weiterführe. Verwaltungsrat Martin Kurer wolle sich vermehrt selber um die Pressearbeit kümmern. Bereits abgelöst wurde Verwaltungsrat Dietmar Gamp. Der Meteomedia-Sprecher und Farner-Mitarbeiter wollte sich gegenüber der Sonntagspublikation dazu nicht äussern und bezeichnet den Abgang des Finanzchefs als «normalen Prozess».

(Bild: Keystone)

Trio gewinnt den nationalen Etat von Honda Automobiles

Nach einer eingehenden Evaluation verschiedener Agenturen hat Honda Automobiles die Agence Trio gewählt. Die Agentur soll die nationale Kommunikation von Honda steuern.

Das nationale Gesamtmandat umfasst eine Vielzahl von Aufgaben: Kommunikationskampagnen, Produktlancierungen und -promotionen, technische Unterlagen und Verkaufsdokumente, Händlermassnahmen, Below-the-line-Aktionen sowie die Kreation und Aktualisierung von Online-Massnahmen. Im Herbst werden die ersten Honda-Werke von Trio zu sehen sein.
 

Bavaria Film und Meteomedia planen die gemeinsame Produktion von Wetterprogrammen

Die Bavaria Film Gruppe und Meteomedia planen ab Anfang 2012 in Zusammenarbeit Wettersendungen für das Fernsehen und weitere Kunden herzustellen. Darüber haben sich beide Firmen in einer Absichtserklärung verständigt.

Bavaria Film und Meteomedia haben sich zum Ziel gesetzt, dieses Geschäftsfeld gemeinsam weiterzuentwickeln und dabei die jeweiligen Kernkompetenzen einzubringen. Bavaria Film wird hierbei als Produktions- und Dienstleistungsunternehmen ihre Kernkompetenzen, die Produktion, technische Realisierung und Distribution der Sendungen, übernehmen. Meteomedia als Wetterdienstleiser wird für die Messung, Auswertung, Interpretation und grafische Aufbereitung der Daten, das heissst für den Inhalt der Wettersendungen verantwortlich sein und die Wetterinformationen und -prognosen zur Verfügung stellen.

Als europäischer Wetterdienstleister verfügt Meteomedia über ein engmaschiges Wetterstations-Messnetz mit europaweit rund 830 Stationen. Weltweit verwertet Meteomedia die Daten von über 17‘000 Stationen, Zahl steigend. Die zahlreichen lokalen Messwerte werden mit den feinmaschigsten Prognosemodellen kombiniert. Bavaria Film und Meteomedia sind überzeugt, durch diese Partnerschaft hochwertige Wettersendungen für Abnehmer in Deutschland und anderswo anbieten zu können, so eine Mitteilung der beiden Unternehmen.

Der Metereologe und Gründer und Meteomedia trat zu diesem Anlass am Freitag am Flughafen Zürich zum ersten Mal nach seinem gerichtlichen Freispruch wieder vor den Medien auf. Das Thema des Medienauftritts: «Das Unternehmen Meteomedia von Jörg Kachelmann – ein Blick in die Zukunft».

Andreas Grasel startet als Head of Interaction bei GroupM Switzerland

GroupM Switzerland baut die Interaction Aktivitäten in der Schweiz weiter aus und schafft auf Gruppenebene die Funktion des Head of Interaction. Hierzu startet Andreas Grasel, bisher bei GroupM Interaction Austria, bereits zum 18. Juli in Zürich.

Vor seiner Tätigkeit bei GroupM arbeitete Andreas Grasel in verschiedenen Führungspositionen im Online Business bei AOL Compuserve, Libro Online und Media Profiler. Zuletzt war er einer der beiden Gründer von e-Projects, einer Digitalagentur die von GroupM Austria übernommen wurde. Andreas Grasel kenne die interne Organisation und Strategie bestens und sei durch seine früheren Tätigkeiten auch mit dem Schweizer Markt vertraut, so Volker Straube, CEO GroupM Switzerland.
 

Abhörskandal: FBI ermittelt gegen Murdoch-Imperium

Der politische Druck auf Rupert Murdoch beginnt stetig zu wachsen. Denn nun hat die US-Bundespolizei Ermittlungen gegen sein Medienimperium eingeleitet.

Der Auslöser dafür waren die Vermutungen, Journalisten der News Corp. hätten versucht, Telefone von Opfern der Terroranschläge vom 11. September anzuzapfen. Nach Informationen des Wall Street Journal will das FBI auch wissen, ob es Versuche gegeben hat, Polizisten zu bestechen, um an die Informationen zu gelangen. Murdoch verteidigte gemäss SDA unterdessen das Vorgehen seines Unternehmens im Abhörskandal um das britische Boulevardblatt News of the World. Der Konzern werde sich von allen negativen Auswirkungen der Vorwürfe erholen, sagte der 80-Jährige dem Wall Street Journal, das ebenfalls News Corp. gehört.

Rupert Murdoch wies Berichte, er werde wegen des Skandals alle seine britischen Zeitungen verkaufen, ebenso zurück wie Kritik daran, wie er und sein Sohn James auf die Krise reagierten. Er ärgere sich über all die negative Presse in jüngster Zeit, erklärte er.
 

HWZ verleiht zum siebten Mal Marketing Master-Diplome

Am 14. Juli 2011 wurde 17 Absolventinnen und Absolventen des siebten Jahrgangs des «Executive MBA – Marketing» im Zunfthaus zur Waag in Zürich ihr Master-Diplom überreicht. Die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich erteilte das Diplom zusammen mit der Schweizerischen Gesellschaft für Marketing GfM.

Das berufsbegleitende Master-Studium lässt eine Tätigkeit von bis zu 100 Prozent zu. Die Auslandwoche findet an einer der besten Business Schools für Executive-Programme statt, der Darden School of Business, University of Virginia. Nächster Studienbeginn ist im März 2012.

Jacques Bischoff, Rektor der HWZ, und Jean-Marc Grand, Geschäftsführer der GfM, begrüssten die rund 40 Teilnehmenden der Festveranstaltung. Die feierliche Übergabe der Diplome wurde durch den Studiengangsleiter Michael A. Grund vorgenommen.

Die Absolventinnen und Absolventen
Philipp Angstmann, Christian Baur, Bill Boda, Saverio Cerra, Urs Gfeller, Toni Gutweniger, Karin Heinrich, Konrad Jäger, Vincent Jäggi, Barbara Stirnemann-Kapp, Harry Meier, Simon Schmid, Stefan Schöbi, Bernhard Schüssler, Sandra Ulrich, Sonja Van Dien, Robert Wernli
Den besten Abschluss erzielte Stefan Schöbi mit einer Gesamtnote von 5.6. Nachdem die Absolventinnen und Absolventen anderthalb Jahre studiert, eine Masterarbeit verfasst und beides erfolgreich abgeschlossen haben, sind sie nun berechtigt, den ge-schützten Titel «Executive MBA ZFH» mit einer Vertiefung in Marketing zu führen. Feed-backs aus dem Kreis von Studierenden und Unternehmen belegen, dass die Themen ganzheitliches Marketing und Leadership weiterhin einen hohen Stellenwert haben und der Studiengang hierzu einen wichtigen Beitrag leistet.
 

Publicom-Studie: Krise der Tageszeitungen

Der Strukturwandel macht den journalistischen Medien schwer zu schaffen. Helfen müssen sich diese in erster Linie aber selber.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Expertenbefragung der Medienberatungsfirma Publicom. Sinkende Zahlungsbereitschaft der Nutzer und strukturelle Veränderungen im Werbemarkt stellen die Finanzierbarkeit journalistischer Medien zunehmend in Frage: Ist der Journalismus bedroht? Welche neuen Finanzierungsmodelle kämen allenfalls in Frage?

Die Experten des Delphinariums sehen weniger eine allgemeine Journalismuskrise als eine Krise der Tageszeitung. Andere Medien wie Online, Radio und Fernsehen oder die Sonntagspresse seien von den Entwicklungen weit weniger betroffen. Die Notwendigkeit neuer Finanzierungsmodelle wird aber kaum bestritten.

Fast einhellig setzen die befragten Medienexperten auf die Selbstheilungskräfte der Branche. Andere Optionen erhalten deutlich weniger Zustimmung. Am ehesten könnte man sich noch eine Finanzierung durch unabhängige Stiftungen vorstellen. Ein Gebührenmodell oder gar die direkte staatliche Förderung findet jedoch kaum Anhänger. Als noch unsympathischer erweist sich nur die Finanzierung von journalistischen Medien durch medienfremde, zum Beispiel politische Interessen.

Delphinarium

Unter dem Begriff Delphinarium publiziert die auf Medienforschung und –beratung spezialisierte Publicom regelmässig Ergebnisse einer Expertenbefragung. Am Panel sind über vierzig Fachleute der führenden Medienunternehmen sowie Vertreter aus Werbung, Medienjournalismus, Kommunikationswissenschaft und Corporate Communications beteiligt.
 

Komet: Vom Schmieden der Zeit

Im neuen Buch für die Armin Strom vereinen sich Geschichte und Gegenwart der hohen Kunst der Uhrmacherei in Wort und Bild. Komet hat für die Bieler Traditionsmanufaktur ein Porträt der besonderen Art gestaltet.

In einer Choreographie von Zeitdokumenten, aktuellen Einblicken, anregenden Textbeiträgen und Fotografien sowie ausführlichen Impressionen aus Entwicklung und Entstehung der teils noch von Hand skelettierten Kollektionen, ist auf rund 80 Seiten ein umfassendes Werk entstanden. Auch das Thema der Kampagne, «Not my first Love Affair» findet sich im Buch wieder.

Die Zeitmesser von Armin Strom richten sich an Uhrenschätzer, welche mehr Wert auf Individualität und Charakter legen statt auf Statusmarken oder Luxus-Symbolik, so die Agentur in einer Mitteilung. Bis man soweit sei, eine Armin Strom zu besitzen, habe man meist sämtliche Standarduhren der Oberklasse bereits hinter sich. Im Buch wird dieses Motto re-interpretiert indem Vergangenes symbolisch der Gegenwart gegenüber gestellt wird.

Verantwortlich bei Armin Strom: Serge Michel (CEO). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Roland Zenger (AD), Tamara Janes (Grafik), Rahel Alder, Stefanie Broccard (DTP), Isabella Jungo, Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Bettina Ammann (Beratung). Fotografie: Simon Opladen. Textbeiträge: Peter W. Frey.
 

SW: Diplomfeier für 89 frischgebackene Kommunikationsplaner/innen

In diesem Frühling haben sich 117 Kandidaten und Kandidatinnen den Eidgenössischen Prüfungen für Kommunikationsplaner und Kommunikationsplanerinnen gestellt. Am 8. Juli nun erhielten sie anlässlich der Diplomfeier im Grand Casino Baden vom Präsidenten der Prüfungskommission, Urs Schneider, die Diplome überreicht.

Am meisten freuen durfte sich Jenny Rentsch aus Münchenstein, welche mit einem Notendurchschnitt von 5.2 das beste Ergebnis hinlegte. Mit der Schlussnote 5.1 erreichten gleich drei Absolventen den «zweiten Rang»: Belinda Pfister aus Malix, Fabian Schildknecht aus Birmensdorf sowie Angela Rieker aus Gossau. Insgesamt haben 76 Prozent der Kandidaten und Kandidatinnen aus der Deutschschweiz die Prüfung bestanden und damit bewiesen, dass sie die Hauptfächer Kommunikationsplanung, Media und Produktion beherrschen.

Wirtschaftsfaktor Werbung
Urs Schneider, Vizepräsident der Schweizer Werbung SW und Präsident der Prüfungskommission wies in seiner Begrüssungsrede auf die wirtschaftliche Bedeutung der Werbung hin: Diese generiere rund sechs Milliarden Franken Umsatz und beschäftige rund 85‘000 Mitarbeitende. «Die Werbung braucht die Besten, Sie», wandte sich Schneider an die Absolventen. Es erfordere stete Weiterbildung, beispielsweise zum Kommunikationsleiter, welcher wie die Eidgenössischen Prüfungen für Kommunikationsplaner und Kommunikationsplanerinnen von der Schweizer Werbung SW im Auftrag des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT durchgeführt werden. Und um die Wichtigkeit der Weiterbildung zu unterstreichen sagte Schneider: «Wer immer nur das tut, was er bereits kann, wird immer bleiben, was er schon ist.»
 

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