Tamedia: Grundstein für das neue Gebäude gelegt

Nach den Abrissarbeiten an der Werdstrasse wird nun der Grundstein für das neue Tamedia Gebäude gelegt – mit einem speziellen Ritual. Am Freitag fand die Grundsteinlegung für das neue Gebäude statt, das Raum für 300 Arbeitsplätze bieten wird.

Der Bau ist ein lichtdurchflutetes Glasgebäude, das von einer filigranen Holzstruktur getragen wird. Dies schreibt der Tagesanzeiger online. Der Verwaltungspräsident von Tamedia, Pietro Supino, spreche von «einem attraktiven Arbeitsumfeld, in dem sich die Mitarbeitenden wohl fühlen». Das Gebäude soll gemäss Supino aber auch ökologische Aspekte in besonderem Masse berücksichtigen. Beispielsweise verfüge der Bau über eine Doppelfassade, welche als natürliches Ventilationssystem diene und so den Bedarf an künstlichen Lüftungssystemen verringern soll.

Die Altbauten an der Werdstrasse 11, 13und 15 eigneten sich nicht mehr für moderne Büronutzung, da sie teilweise als Wohnhäuser erstellt wurden. Daher wurden sie 2009 abgerissen, so der Tagesanzeiger.ch weiter. Das neue Modellhaus sei ein Werk des Architekten Shigeru Ban. Der Japaner vermische Elemente aus der klassischen Architektur seiner Heimat mit westlichen Einflüssen.

Chefredaktoren der Tamedia haben vor der Grundsteinlegung eine Titelseite ihrer Publikation in eine Metallbox gelegt und sie anschliessend in der Erde vergraben. Im September 2013 soll der Neubau fertiggestellt sein.
 

Sonntag-Journalist am Bundesstrafgericht freigesprochen

Ein Journalist der Zeitung Sonntag hatte, gestützt auf ein vertrauliches Fedpol-Dokument, Bundesanwalt Erwin Beyeler belastet. Das Bundesstrafgericht hat nun den vom Vorwurf der Veröffentlichung amtlicher geheimer Verhandlungen freigesprochen.

Der stellvertretende Sonntag-Chefredaktor Sandro Brotz hatte in dem Artikel vom 11. Juli 2010 über die Verstrickung von Noch-Bundesanwalt Erwin Beyeler im Fall des ominösen Informanten Ramos berichtet, der in der Affäre Holenweger eine Rolle spielte. Dabei stützte er sich gemäss SDA auf ein ihm zugespieltes und als vertraulich klassifiziertes Dokument des Bundesamtes für Polizei Fedpol. Aus dem fraglichen Aktenstück sollte hervorgehen, dass Beyeler als früherer Chef der Bundeskriminalpolizei bei der Verpflichtung des Ex-Drogenbarons Ramos involviert gewesen sei.

In der Folge erstattete das Fedpol Anzeige gegen den Journalisten wegen Veröffentlichung amtlicher geheimer Verhandlungen. Der vom Bundesrat eingesetzte ausserordentliche Staatsanwalt Pierre Cornu auferlegte ihm im vergangenen Februar mittels Strafbefehl 500 Franken Busse sowie 220 Franken Gebühren. Nun hat das Bundesstrafgericht Brotz, nach seiner Einsprache, am Donnerstag vom Vorwurf der Veröffentlichung amtlich geheimer Verhandlungen freigesprochen. Brotz erhält eine Entschädigung von 9‘890 Franken. Der Entscheid kann noch beim Bundesgericht angefochten werden

Die Redaktion vom Sonntag nahm gemäss SDA mit Befriedigung Kenntnis vom Freispruch für Sandro Brotz vor dem Bundesstrafgericht. Man begrüsse, dass aufgrund dieses Freispruchs der pressefeindliche Artikel 293 StGB weiter unter Druck komme, heisst es in einem Communiqué. Zurzeit seien politische Vorstösse hängig, Journalisten künftig wegen der Veröffentlichung vertraulicher Dokument nicht mehr zu kriminalisieren.
 

Zu guter Letzt: Social Media goes Real Life

Wer sind die Menschen hinter den virtuellen Profilen auf Twitter- und Facebook? Dieser Frage gehen die beiden Berner Bruno Santschi und Markus Tschannen in einer zwei-wöchigen Reise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz nach.

Die Reise unter dem Titel RL Tour beginnt am 24. August 2011. RL steht für Real Life. Unterwegs wollen Santschi und Tschannen Blogger, Twitterer und Facebook-Freunde treffen und ihre Erlebnisse in Echtzeit dokumentieren. Das Social Media goes Real Life-Projekt soll kein privates Erlebnis bleiben. Im Reiseblog rltour.com und auf ihren Social-Media-Profilen wollen die beiden in Echtzeit über ihre Begegnungen berichten. Sie wollen während zwei Wochen permanent online sein, Fotos hochladen, Fragen beantworten und neue Treffen arrangieren.
Unter den Namen @prunio und @souslik haben sie sich vor allem auf der Microblog-Plattform Twitter einen Namen gemacht. Doch auch Facebook, das neue Google+ und die Welt der Blogs haben es ihnen angetan. «Nicht die Technik, sondern die Menschen dahinter machen Social Networks spannend», meint Tschannen.

Santschi und Tschannen werden bei ihrer Reise von vier Sponsoren unterstützt. Der Datenverkehr im Ausland wird von der Swisscom übernommen, die Kommunikationsagentur Klarkom sponsert die Miete eines Hybridautos inklusive CO2-Kompensation, Open-Source-Pionier Puzzle ITC übernimmt diverse weitere Auslagen und die Fotografin Barbara Hess alias Pictura offerierte ein professionelles Fotoshooting und lieferte so das erste Bildmaterial.
 

Petranix ist neu Medienstelle der Bank Reyl & Cie

Die Agentur Petranix Corporate and Financial Communications führt neu die Medienstelle für die Genfer Privatbank Reyl & Cie. Reyl ist seit Anfang Juli 2011 mit einer Niederlassung in Zürich vertreten.

Der Fokus des Beratungsmandates liegt auf der Kommunikation zu den Tages-, Wirtschafts- und Finanzmedien in der Deutschschweiz und dem benachbarten deutschsprachigen Ausland.

Die Beratungs- und Designagentur Petranix mit Sitz in Adliswil-Zürich und einer Repräsentanz in München ist spezialisiert auf die Unternehmens- und Finanzkommunikation. Zu den Kompetenzbereichen gehören die strategische Kommunikation, Geschäftsberichte, Corporate Responsibility, Media und Investor Relations sowie Corporate Publishing. Im Rahmen einer integrierten Kommunikationsberatung bietet die Agentur Kommunikations- und Designlösungen im Print- und Onlinebereich aus einer Hand an.
 

Swiss frischt Markenprofil auf

Nach fast 10 Jahren wechselt die Swiss ihr Logo aus. An Stelle der Quader-förmigen Bildmarke tritt eine Heckflosse, das Schweizer Kreuz bleibt.

Es soll mit Stolz getragen werden, anstatt unten in der Ecke zu stehen, so Chief Commercial Holger Hätty an der Pressekonferenz vom Donnerstag. Statt auf «schneller, grösser, besser» setze man auf die Kleinigkeiten, auf das «Wir sind anders», auf Werte wie Qualität und Konstanz. Die Veränderung im Markenprofil solle keine Neupositionierung sein, sondern eine Weiterentwicklung, wie Hätty betont.
 

Das Logo sei aber nur ein Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Die gesamte Markenidentität soll auf fünf Pfeilern ruhen. Neben dem Logo und der Positionierung soll das veränderte Markenprofil dem Kunden eine Orientierungshilfe geben, Werte vermitteln. In der Kommunikation stehen die Swiss Flugzeuge im Mittelpunkt. Denn klare Aussagen sind wichtig, so Hätty. Für den Wiedererkennungseffekt sorgen das weisse Schweizer Kreuz auf rotem Grund und ein gräulicher Hintergrund. Der neue Claim bezieht sich auf das Qualitäts-Versprechen, das vermittelt werden soll: «Our sign is a promise».

Je nach Dauer der Umsetzung rechnet Hätty mit Kosten in Höhe eines «hohen einstelligen Millionenbetrages». In den nächsten Monaten werden die Website und Magazine auf das Markenprofil umgestellt und Anfangs Oktober soll die Swiss in neuem Kleid auftreten. Bis Ende 2012 sollte die Umstellung fertig sein. Für die Auffrischung der Positionierung und des Brandes arbeitet die Swiss mit den Agenturen Publicis und Nose zusammen.

Das aufgefrischte Markenprofil ist ein erster Schritt sein der Veränderungen bei der Swiss. «Als nächstes sollen Produktbestandteile überprüft werden», so Hätty auf die Frage nach einer sichtbaren Produktveränderung, abgesehen von der Investition in ein verändertes Logo.
 

Jung von Matt/Limmat: M-Budget WG – Ferngesteuert

Im vergangenen Herbst kämpften über 300 WGs um den Titel «M-Budget WG». Jung von Matt/Limmat hat nun das Konzept ausgebuat und Online, Social Media und TV zu einem interaktiven Reality-Format zusammengeführt.

Das Kampagnenmotto lautet «M-Budget WG – Ferngesteuert.». Neben den WGs steht deshalb das Community Involvement noch stärker im Mittelpunkt der Kampagne. Ab Herbst werden die User die Möglichkeit haben, auf der Plattform Migros.ch/m-budget-wg, Aufgaben für die WGs zu bestimmen und wöchentlich eine WG abzuwählen.

Gemeinsam mit dem interaktiven HD-Fernsehsender Joiz werden zudem im Rahmen der Promotion M-Budget WG Live-Sendungen produziert.
 

Entlassungen bei Draft FCB: Rund 250 Mitarbeiter

Nach dem Verlust des Etats von S. C. Johnson & Son hat die Agentur Draft FCB rund 250 Arbeitsplätzen gestrichten. Der Hersteller von Reinigungs- und Pflegeprodukten hatte vergangene Woche angekündigt, dass er sich nach Jahrzehnten der Zusammenarbeit von Draft FCB trennen werde.

Künftig wird das Unternehmen mit Energy BBDO und Ogilvy & Mather zusammenarbeiten. Für Draft FCB war der S. C. Johnson-Etat der zweitgrößte, nach dem von Beiersdorf. Die Agentur, die Teil der Interpublic Group of Companies ist, erklärte jetzt gemäss New York Times, dass sie etwa zehn Prozent der Stellen in der Zentrale in Chicago abbauen werde, was rund 100 Arbeitsplätze entspricht. Ausserhalb der USA sollen zusätzlich etwa 150 Stellen gestrichen werden.
 

Blue Spirit gestaltet Inserat für Panasonic

Die Swissporarena, der neue Fussballtempel des FC Luzern mit insgesamt 100 Monitoren von Panasonic ausgerüstet. Um auf die neue Ausrüstung aufmerksam zu machen, hat die Agentur Blue Spirit eine Anzeige gestaltet.

Mit der neuen Stadion-Ausrüstung verpasse man an allen Orten und Örtchen innerhalb der Arena garantiert keinen Ballwechsel, so das Motto der Anzeige. Das Inserat erschien der Sonderbeilage der Luzerner Zeitung zur Stadioneröffnung.

Verantwortlich bei John Lay Electronic: Bruno Wüst (Marketing Manager Consumer Systems),
Thomas Wicki (Project Manager Marketing Communications). Verantwortlich bei Blue Spirit Communications: Jae Erne (Art Direction), Andrea Golay ( Grafik), Marcel Kohler, Markus Pletscher (DTP, Bildbearbeitung), Peter Bietenholz (Text), Enrico Bachmann (Creative Direction), Eveline Stocker (Beratung).
 

Chinesischer Youtoube-Rivale Tudoubeim US-Börsendebüt abgestürzt

Beim Börsendebüt in den USA ist Chinas zweitgrösstes Online-Videoportal Tudou abgestürzt. Der Kurs des YouTube-Konkurrenten rutschte am Mittwoch an der Technologiebörse Nasdaq im New Yorker Vormittagshandel auf 25.37 Dollar ab und lag damit um 12.5 Prozent unter dem Ausgabepreis. .

Die Tudou-Anteilscheine erholten sich später wieder etwas auf 26.60 Dollar. Die Nasdaq tendierte kaum verändert. Trotz der anhaltenden Marktturbulenzen kam der Kurssturz überraschend. Denn Tudou platzierte seine Aktien im Rahmen der Erwartungen.

Es war fraglich, ob Tudou ähnliche Beachtung erhält wie zuletzt die Internetkonzerne LinkedIn und Pandora Media bei ihren Neuemissionen. Das Interesse an US-notierten Konzernen aus der Volksrepublik ist nach zahlreichen Bilanzierungsskandalen abgeflaut. Auch Tudou war davon betroffen. Hinzu kommen Bedenken über die Entwicklung der US-Konjunktur sowie Europas Schuldenkrise, die für schlechte Stimmung an den Aktienmärkten sorgen.

Mit seinem Sprung auf das Handelsparkett sammelte Tudou 174 Millionen Dollar ein. Wie bei ausländischen Unternehmen üblich gab die chinesische Firma Hinterlegungsscheine aus, sogenannte American Depositary Receipts ADRs. In Falle Tudous waren es sechs Millionen Stück.

Die vor sechs Jahren gegründete Firma bietet wie der zum Google-Konzern gehörende Rivale YouTube eine Plattform an, über die Benutzer Videos hochladen, mit anderen teilen und bewerten können. Geld macht Tudou vor allem mit dem Verkauf von Werbung.(sda)
 

Interbrand Zürich verstärkt sich

Interbrand verstärkt das Neukundengeschäft am Standort Zürich mit Cello Duff. In seiner Funktion wird er zusammen mit Michael Pietig, Director Business Development von Interbrand Central and Eastern Europe, die Neugeschäftsentwicklungen in der Schweiz vorantreiben sowie neue Kundenfelder eröffnen.

Cello Duff war in verschiedenen Marketing- und Kommunikationsbereichen auf Agentur- und Kundenseite tätig, zuletzt von 2004 bis 2011 als Leiter Marketing bei der Stoll Giroflex, wo er unter anderem für die strategische Marktausrichtung und die Markenführung verantwortlich war.
 

Local.ch-App knackt Millionen-Grenze

Die App von local.ch wurde über eine Million Mal heruntergeladen und gehört zu den drei populärsten mobilen Anwendungen in der Schweiz. Seit 2009 bietet Local.ch das Telefonbuch und die Gelbe Seiten auch für Smartphones an.

Local.ch bietet Gratis-Apps für die beliebtesten Handytypen an: iPhone, Android, Nokia, Windows Phone 7 und BlackBerry. Die am häufigsten heruntergeladene App ist die iPhone-Version, den stärksten Zuwachs bei Downloads verzeichnet Local.ch bei Handys mit dem Android-Betriebssystem. Auch die Downloads für andere Gerätetypen wachsen stetig.
 

Quade & Zurfluh promotet Concordia in den Badis

Unter dem Motto «Sicherheit im und am Wasser» führte Quade & Zurfluh für Concordia mit der Baditour 2011 eine Promotion in über 50 Freibädern in der gesamten Schweiz durch. Sie endet am Donnerstag im Strandbad Tiefenbrunnen und dem Lido Rapperswil.

Immer mit dabei war das Maskottchen Conci, welches die Kinder mit dem Conci-Tanz und dem Conci-Song unterhielt. Durch verschiedene Aktionen vor Ort konnte den Kindern und deren Eltern die Baderegeln auf spielerische Weise näher gebracht werden. Als Belohnung für die Teilnahme wurden hochwertige Gadgets verteilt, welche in der Badi sofort benutzt werden konnten. Unter allen Teilnehmern wird zudem ein Familienwochenende in einem Schweizer Hotel verlost.

Concordia habe es sich mit ihrem langjährigen Partner, der SLRG, zum Ziel gesetzt, Eltern und Kindern über die Gefahren rund um das Wasser zu informieren und die signifikante Reduktion der Badeunfälle zu erreichen, so QuZ in einer Mitteilung. Quade & Zurfluh entwickelte die Plattform, plante und koordinierte das Projekt und war für sämtliche Drucksachen, Wettbewerb sowie den visuellen Auftritt vor Ort verantwortlich.

Verantwortlich bei Concordia: Mark Glutz (Leiter Marketing – Mitglied der Direktion), Marc Winterhalder (Leiter Werbung). Verantwortlich bei Quade & Zurfluh: Elmar Schäfer (Managing Partner), Conrad Eigenmann (Beratung), Patricia Schmidt (Projektleitung).
 

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