Ruf Lanz macht Milch zum Fitnessprogramm

«Milch. Dein natürliches Fitnessprogramm» heisst die Ernährungsbotschaft der aktuellen Plakatkampagne der Swissmilk/Schweizer Milchproduzenten, gestaltet von Ruf Lanz. In der Hauptrolle ist wie immer Lovely zu sehen.

Diesmal kommt sie als Kletterin gross heraus. Zum einen auf klassischen Plakaten, zusätzlich aber auch auf formatsprengenden Sonderplakaten.

Verantwortlich bei Swissmilk/Schweizer Milchproduzenten: Charlotte Hofstetter (Leiterin Marketing), Martin Rüst (Abteilungsleiter Werbung & Media), Olivia Etter (Projektleiterin Werbung Milch). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Sabrina Luck (Beratung). Foto: Jonathan Heyer. Bildbearbeitung: Felix Schregenberger.
 

Die «Südostschweiz» gibts nun mit einem Tablet-PC

Die Südostschweiz Medien bauen ihr digitales Angebot aus. Zur «Einstimmung» gibts pro Abonnement einer hauseigenen Tageszeitung einen Tablet-PC zum Vorzugspreis.

Abonnentinnen und Abonnenten, welche die «Südostschweiz» und weitere Zeitungen digital lesen möchten, erhalten jetzt den Asus Eee Pad Transformer zum Spezialpreis. Asus Eee Pad Transformer nennt sich der mit dem Android-Betriebssystem ausgerüstete Tablet-PC. Wer jetzt eine der drei «Südostschweiz»-Ausgaben (Graubünden, Glarus, Gaster/See), das «Bündner Tagblatt», «La Quotidiana» oder eine der kostenpflichtigen lokalen Wochenzeitungen für mindestens sechs Monate abonniert, spart über 100 Franken. Ein Abo gibt es zusammen mit dem Eee Pad bereits für 499 Franken. Inklusive Tastatur – was aus dem Tablet-PC ein Netbook macht – sind es 599 Franken.
 

SFLB: In der Post duftet es nach Kaffee

Die Schweizerische Post baut ihr Sortiment in den Poststellen und auf Postshop.ch stetig aus. Für die Bewerbung des neuen Angebots hat die Post die Agentur SFLB beauftragt.

Online sind zwischenzeitlich über 2 Millionen Produkte erhältlich. Nun wird das Angebot um ein weiteres Produktsegment erweitert: Kaffee. Ab dem 22. August kann man von der Kapsel bis zur Kaffeemaschine Produkte der bekanntesten Kaffeeanbieter bestellen, die einem portofrei nach Hause geliefert werden. Ab dann gibt’s zudem röstfrische News im «Barista», dem Magazin rund um Kaffee und mehr.

Um das neue Kaffee-Angebot zu bewerben, hat Spillmann/Felser/Leo Burnett neben der Konzeption und Gestaltung des Kaffee-Magazins auch eine Anzeige und einen Banner entwickelt, die die Post- und Kaffeewelt auf einfache Weise vereint.

Verantwortlich bei Poststellen und Verkauf: Sandra Jann (Leiterin Marketing Services), Andreas Etter (Leiter Marketing-Kommunikation), Angela Hächler (Beraterin Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei SFLB: Reto Vogler (Text), Natasha La Marca (AD), Patrick Suter (CD), Manuel Schmid, Jennifer Beckmann (Beratung), Jürg Freudiger (Redaktion Barista).
 

Zu guter Letzt: Ein Grund zum Klagen

In den USA haben vier der fünf grössten Tabakfirmen am Dienstag Klage gegen die US-Regierung eingereicht. Der Grund dafür sind die neu vorgeschriebenen Warnhinweise auf Raucherwaren über die Gefahren des Rauchens.

Die klagenden Unternehmen machten geltend, dass sie mit den neuen Hinweisen gezwungen seien, Warnungen der Regierung vor dem Rauchen besser sichtbar anzubringen als ihren eigenen Markennamen. Nie zuvor in den USA seien Hersteller eines legal produzierten Produkts verpflichtet worden, auf ihrer eigenen Verpackung und in ihrer Werbung eine emotional aufgeladene Botschaft der Regierung zu übermitteln, mit der erwachsene Verbraucher dazu gedrängt werden, ihre Produkte zu meiden, heisst es in der Klage gemäss SDA.
Die US-Drogenbehörde FDA hat neun neue Warnungen gebilligt, die ziemlich drastische sind. Sie zeigen unter anderem das Bild einer Leiche mit zugenähtem Brustkorb. Diese sollen abwechselnd auf die Packungen gedruckt werden – jeweils auf die gesamte obere Hälfte der Vorder- und der Rückseite. Die Unternehmen machen nun geltend, die neuen Aufdrucke kosteten Millionen Dollar. Auslöser seien neue Maschinen, um die Warnungen häufig wechseln zu können.
Die Kläger sind R.J. Reynolds, Lorillard, Commonwealth Brands, Liggett Group und Santa Fe Natural Tobacco Company. Altria Group, der Mutterkonzern des grössten US-Zigarettenherstellers Philip Morris, hat sich der Klage nicht angeschlossen.
 

SRG-Verwaltungsrat schlägt Raymond Loretan als Präsidenten vor

Der Walliser Raymond Loretan soll neuer Präsident des SRG- Verwaltungsrates werden. Gewählt wird der neue SRG-Präsident allerdings erst an der Delegiertenversammlung vom 22. September.

Der derzeitige SRG-Präsident Jean-Bernard Münch stellt sein Amt auf Ende 2011 nach gut neun Jahren zur Verfügung. Münch war 2002 noch vom Bundesrat gewählt worden. Erst seit 2007 liegt die Wahl des Präsidenten in der Kompetenz der Delegiertenversammlung. Nun soll Raymond Loretan möglicher Nachfolger Münchs werden. Dies empfiehlt das Gremium gemäss einem Communiqué vom Mittwoch.

Loretan ist zurzeit für ein Genfer Beratungsbüro tätig. In der Vergangenheit war er unter anderem Generalsekretär der CVP, Schweizer Generalkonsul in New York und persönlicher Berater von Bundesrat Arnold Koller. In einer Zeit des Umbruchs und der grossen Herausforderungen könne Loretan, der französisch und deutsch spricht, den Verwaltungsrat dank seiner Erfahrungen verstärken und den Dialog mit der Politik fördern, heisst es im Communiqué. Dies habe den Ausschlag für Loretan und gegen eine Kandidatur aus den Reihen der Trägerschaft gegeben.

Ebenfalls zur Wahl stellt sich der Präsident der Deutschschweizer Regionalgesellschaft der SRG und Mitglied des Verwaltungsrats, Viktor Baumeler. Er wird bei der Wahl am 22. September von den Präsidenten der Deutschschweizer Mitgliedgesellschaften der SRG unterstützt, wie aus dem Communiqué weiter hervorgeht.

Werberin des Jahres kandidiert
Auf Ende Jahr tritt auch Verwaltungsrätin Elisabeth Veya nach der maximal möglichen Amtszeit von zwölf Jahren zurück. Verwaltungsrätin Lucy Küng kandidiert für eine weitere Amtszeit. Als Ersatz für Veya schlägt der Verwaltungsrat Regula Fecker vor. Fecker ist Mitbegründerin der Zürcher Werbeagentur Rod Kommunikation und wurde 2010 zur Werberin des Jahres gekürt. Laut SRG soll Fecker im Verwaltungsrat insbesondere ihr Wissen und ihre Kompetenz in den neuen Medien einbringen.

Im Verwaltungsrat der SRG sitzen neun Personen. Davon können allerdings nur deren drei von der 41-köpfigen Delegiertenversammlung gewählt werden. Die Präsidenten der vier SRG-Regionalgesellschaften sind von Amtes wegen Verwaltungsratsmitglieder. Zwei Mitglieder des Gremiums werden vom Bundesrat bestimmt. Derzeit sind dies Hans Lauri und Ulrich Gygi. (sda)
 

Neue Agentur Dynapos gegründet – Erster Auftritt an der Emex

Im Juni dieses Jahres haben Marcel Baumann und Hanspeter Detsch die Agentur Dynapos in Zürich gegründet. Sie sind gleichzeitig auch Partner zu gleichen Teilen in der GmbH.

Die Agentur konzentriert sich auf Kommunikationslösungen am POS/POI. Durch seine bisherige Tätigkeit als Geschäftsführer der Affichage-Tochter APG Montagne bringe Marcel Baumann eine grosse Erfahrung im Bereich der analogen und digitalen Out-of-Home-Werbemedien in das neue Projekt ein, heisst es in einer Dynapos-Mitteilung. Hanspeter Detsch seinerseits kenne aus seiner langjährigen, leitenden Tätigkeit in der Kommunikationsbranche — IMPULS, TBWA, OMD, Vinum – das ganze Spektrum der Problem-stellungen von Markenartiklern.

Der erste grosse Auftritt des Dynspos-Programms ist für die SuisseEMEX’11 geplant, die vom 23. bis 25. August in den Hallen der Messe Zürich stattfindet. Besucher bekommen in der Halle 5, Stand 5.121 eine ganze Palette von Neuheiten im Bereich der dynamischen, digitalen Kommunikationsmittel für POS/POI zu sehen. Um auch Assembling, Installationen, Service und Support sowie die Produkte-Veredelung auf hohem Qualitätsniveau sicherzustellen, ist die Dynapos eine enge Zusammenarbeit mit der Reproscan Group in Zürich eingegangen.
 

Interpublic: Die Hälfte ihrer Facebook-Anteile verkauft

Die amerikanische Interpublic Group of Companies IPG hat die Hälfte ihrer Facebook-Anteile für 133 Millionen Dollar verkauft. Zu der IPG gehören Agentur-Networks wie Lowe und McCann Erickson.

Die IPG hatte schon sehr früh, im Jahr 2006, in das soziale Netzwerk investiert. Der Unternehmensanteil soll bei etwa 0.4 Prozent gelegen haben. Inzwischen hat sich der Wert der damaligen Investition vervielfacht, wie The Guardian schreibt. Der Wert von Facebook wurde bei dem jetzigen Deal auf 65 Milliarden Dollar angesetzt.
 

Transhelvetica lässt die Nationalratskandidaten wandern

Hinsichtlich der Nationalratswahlen vom Oktober hat sich das Schweizer Magazin für Reisekultur Transhelvetica eine Politikerwanderung zum Thema gemacht. Für die aktuelle Ausgabe vom 18. August 2011 hat Transhelvetica verschiedenen Politiker auf Wanderschaft geschickt.

An dem Artikel wirken Fulvio Pelli (Präsident FDP), Oskar Freysinger (Nationalrat SVP), Tiana Angelina Moser (Nationalräten GLP), Bea Heim (Nationalrätin SP) und Geri Müller (Nationalrat Grüne) mit. Die Teilnehmer konnten die Wanderung individuell bewältigen und haben davon einen subjektiven Bericht verfasst. Als Wanderstrecke wurde eine aussichtsreiche Route am Jurasüdfuss vorgeschlagen, welche sich die Leser nun auf den Schultern der verschiedenen Nationalrätinnen ansehen können.

Dok10

Neben der Politkerwanderung werden Themen wie Geheimdienstgeschichten im Jura, Schafabtrieb im Wallis und eine Art PopCorn-Mehl aus dem Tessin die Ausgabe vervollständigen.
 

Exponent übernimmt BBC-Magazine

Die zum Verkauf stehenden 34 BBC-Magazine, darunter Titel wie Radio Times und Top Gear, werden von der Private-Equity-Firma Exponent für 121 Millionen Pfund übernommen. Nun gehen einige Titel unmittelbar in den Besitz von Exponent über, für andere, vor allem Magazine, die auf BBC-Sendungen beruhen wie etwa Gardeners World oder BBC Wildlife, erhält Exponent die Lizenzrechte.

In der frühen Phase der Verkaufsverhandlungen hatten sich unter anderem auch die deutschen Verlage Bauer Media und Burda Media um die Titel von BBC Worldwide, der kommerziellen Tochter der britischen Rundfunkanstalt, bemüht. Der Verkauf an Exponent muss noch vom Office of Fair Trading abgesegnet werden, was gemäss The Guardian noch diesen Herbst geschehen dürfte. BBC Worldwide verkaufte gleichzeitig auch den 50-Prozent-Anteil an seinem indischen Verlags-Joint-Venture an den Partner Bennett Coleman & Co Ltd, Herausgeber der Times of India.
 

Press’n’Relations ist Web-TV-Partner der SuisseEmex’11

Press'n'Relations ist anlässlich ihres dritten Auftritts an der Marketingmesse für die Moderation von SuisseEmex Web-TV verantwortlich. Die Agentur übernimmt im Auftrag des Veranstalters die Moderation der täglichen Beiträge von SuisseEmex Web-TV.

Die international tätige PR-Agentur zudem auch dieses Jahr wieder mit einem eigenen Stand an der grössten Schweizer Fachmesse für Marketing, Kommunikation, Event und Promotion vertreten. Neben Monika Nyendick, die von Agenturseite die Moderation der Beiträge übernimmt, wird auf dem Stand von Press’n’Relations auch die PR-Beraterin Anne Zozo interessierte Besucher über die Möglichkeiten im Bereich Social-Media-PR informieren. Zozo hat einen Master in Digital Communication and Culture gemacht und berät Unternehmen über alle Kommunikationskanäle hinweg.
 

Swissprinters übergibt Direktmarketing-Aktivitäten an Elco

Elco übernimmt von Swissprinters mit Wirkung zum 1. Januar 2012 mehrere Anlagen für die Produktion von personalisierten Mailings sowie sieben Mitarbeitende. Die Vereinbarung beinhaltet die Übernahme diverser Lettershop-Anlagen von Swissprinters durch Elco inklusive der laufenden Software- und Lizenzverträge.

Swissprinters, die im Juni die Einstellung eines Teils des Fertigungsbereichs auf Ende 2011 angekündigt hatte, sichere ihren Kunden damit die Weiterführung aller bisherigen Direktmarketing-Leistungen zu. Dies schreibt Swissprinters in einer Mitteilung vom Mittwoch. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Das Brugger Unternehmen übernimmt zudem sieben Mitarbeitende von Swissprinters, welche für die Bedienung der Anlagen zuständig sind.

 

Switch Junior Web Award 2012: Junge Web-Talente gesucht

Der Webseiten-Wettbewerb für Schulklassen startet heute zum sechsten Mal. Switch sucht Schulklassen aus der ganzen Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, die zusammen mit ihren Lehrkräften die Möglichkeiten des World Wide Web erkunden und eine eigene Webseite gestalten möchten.

Switch lancierte den Wettbewerb zum ersten Mal im Jahr 2007, anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums. Das Ziel besteht darin, die Internet- und Medienkompetenz der jungen Generation zu fördern. Über 1‘800 Schulklassen haben sich seither für den Wettbewerb eingeschrieben. Letztes Jahr verzeichnete der Wettbewerb mit 192 abgeschlossenen Projekten erneut einen Rekord, rund 40 Projekte mehr als im Vorjahr wurden eingereicht.

Schüler gestalten eigene Webseite
Die teilnehmenden Schulklassen können kostenlos und ohne Programmierkenntnisse eine eigene Webseite gestalten und veröffentlichen. Dabei üben sie spielerisch den Umgang mit modernen Kommunikationstechnologien. Ob humorvoll, mit Lerneffekt oder ganz persönlich – die Schulklassen entscheiden gemeinsam über ein Thema und die Umsetzung im Internet. Als Schweizer Internetpionier möchte Switch bei Jugendlichen das Know-how über das World Wide Web und die Vertrautheit mit diesem Medium fördern. Die Generation von morgen soll die Möglichkeit erhalten, sich mit modernen Technologien auseinanderzusetzen. Mitmachen können ab sofort alle Schulklassen aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein der Stufen Primarschule, Sekundarschule I und Sekundarschule II.

Teilnahme
Nach der Anmeldung unter Juniorwebaward.ch begleitet Switch die teilnehmenden Schulklassen und ihre Lehrkräfte mit Informationsmaterial und bietet ein kindgerechtes CMS-Programm an, um die Webseite zu gestalten. Die Klassen können sich mit der Web-Thematik vertraut machen und erstellen dann selbständig eine Webseite zum Thema ihrer Wahl. Abgabeschluss für die Projekte ist der 15. März 2012. Danach folgen ein öffentliches Voting sowie die Beurteilung der Webseiten durch eine professionelle Jury. Innerhalb der drei Alterskategorien Primarschule, Sekundarschule I und Sekundarschule II werden die besten drei Projekte gekürt. Die Gewinnerklassen werden Ende Mai 2012 an einer Preisverleihung geehrt.
 

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