Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart kooperiert mit Amazon Video

Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart präsentiert erstmalig gemeinsam mit Amazon Video 20 ausgewählte animierte Kurzfilme zum Online Voting um den ITFS Amazon Audience Award.

Die 20 Filme wurden aus den ca. 1400 Einreichungen der Wettbewerbe «Internationaler Kurzfilmwettbewerb» und «Young Animation» (Studentenfilm) von den Vorauswahl-kommissionen ausgewählt. Sie bestechen durch originelle Geschichten wie bei «Life with Hermann H. Rott» von Chintis Lundgren aus Estland oder schwarzen Humor und tolle visuelle Effekte wie bei «Accidents, Blunders and Calamities» von James Cunningham (Neuseeland).

ITFS Amazon Audience Award

Ab sofort bis 29. April kann jeder Internetnutzer mit einem Amazon-Account die Trickfilme gratis auf amazon.de/itfs anschauen und darüber abstimmen (ein Prime-Abonnement ist hierzu nicht notwendig). Der Gewinner des ITFS Amazon Audience Award wird am Sonntag, 1. Mai bei der Preisverleihung des ITFS gekürt. Der Regisseur des Gewinnerfilmes erhält ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro. Die zehn bestplatzierten Kurzfilme des Wettbewerbs werden danach in das Angebot von Amazon Prime Video Deutschland aufgenommen.

 

Zu guter Letzt: Eine Reifenpanne ist auch ein Drama

Mit dem neu lancierten Drive Guard fährt man trotz Reifenpanne noch 80 Kilometer weiter. Unter dem Motto «Irgendwo da draussen lauert eine Reifenpanne, die Ihren Namen trägt» hat JWT in einer europaweiten Kampagne die Reifenpanne dramatisiert.

Zur Markteinführung der neuen Technologie von Bridgestone zeigt der Werbespot emotional die Sicherheitsaspekte des Drive Guard: Einer jungen Mutter fährt mit ihren schlafenden Kindern auf dem Rücksitz durch die Nacht. Sie hat einen Reifenschaden und fährt einfach weiter. Die dramatisch aufgezogene Geschichte nimmt ein gutes Ende: Der Mutter ist es trotz Schadens möglich, ihre Kinder sicher nach Hause zu bringen – ohne in einer verlassenen Gegend nachts den Ersatzreifen aufzuziehen. (uma)
 

https://www.youtube.com/watch?v=i2uGP_Mhc0A

Der Werbespot wird in ausgewählten Kinosälen und im TV zu sehen sein. Bridgestone startet die Kampagne in diesem Monat in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Grossbritannien.

Director National Sales verlässt Publicitas

Astrid Gartenmann, Director National Sales, hat sich entschieden, nach mehr als 20 jähriger Tätigkeit, die Publicitas spätestens per Ende September 2016 zu verlassen.

Astrid Gartenmann war in unterschiedlichsten Funktionen für Publicitas und die ehemalige Publimedia tätig, zuletzt als Director National Sales. In dieser Funktion ist sie verantwortlich für das nationale Kunden- und Agenturgeschäft sowie für die Mediaabteilung der Publicitas Schweiz. Zudem ist sie in verschiedenen Gremien für die Interessen von Kunden und Vermarktungspartnern engagiert, unter anderem in der Berateranerkennungskommission des VSW und der Stiftung Werbestatistik Schweiz.

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Nach mehr als 20jähriger Tätigkeit hat sie sich entschieden, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen, wie Publicitas in einer Mitteilung schreibt. Sie werde das Unternehmen darum spätestens Ende September 2016 verlassen.

Christoph Marty, CEO: «Astrid Gartenmann hat mit ihrem grossem Engagement und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Kunden, Partnern und Mitarbeitenden wesentlich dazu beigetragen, Publicitas zu einem verlässlichen Partner für national tätige Kunden, Werbe- und Mediaagenturen werden zu lassen. Dafür und für ihre jahrelange Loyalität gebührt ihr mein herzlichster Dank.»

Über die Nachfolge informiert Publicitas zu einem späteren Zeitpunkt.
 

Goldbach Media verstärkt Videovermarktung

Goldbach Media strukturiert ihr Portfolio neu und lanciert die Produktgruppe Video. Geführt wird die neue Unit von Lorenzo Leutenegger. Dessen aktuelle Stelle wird von Thomas Plattner übernommen.

Die Produktgruppe Video startet per sofort mit Rahel Schneider (Head of Sales Video), Christian Zweifel (Head of Digital Projects), Renée Priem (Key Account Manager Video) und ab 1. Juni mit Linda Leuthold (PRM Internet TV).

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Lorenzo Leutenegger

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Thomas Plattner

Das Angebot der Unit umfasst Mandate der Goldbach Group, wie die Plattformen Cineman, Cine.ch, Teleboy, Wilmaa oder Zattoo, die von Goldbach Media gebündelt und vermittelt werden, um Kunden eine bequeme und einfache Buchung zu ermöglichen. Mit der Umstrukturierung reagiert Goldbach Media auf die steigende Relevanz von Online-Video-Produkten.

«Online-Video-Plattformen werden bei den Nutzern immer beliebter. Wir möchten unseren Kunden dieses vielseitige Medium auf einfache und komfortable Weise für ihre Kampagnen zugänglich machen. Wir freuen uns, mit Lorenzo Leutenegger eine starke Führung für dieses Projekt gefunden zu haben», erklärt Gabriel Blume, Sales Director der Goldbach Media, in einer Mitteilung.

Sowohl Lorenzo Leutenegger als auch Thomas Plattner gehören schon lange zum Goldbach-Team und haben dort verschiedene Stationen durchlaufen. Lorenzo Leutenegger leitete zuletzt die TV Produktgruppe 2. Sein Nachfolger Thomas Plattner war stellvertretender Sales Director der Produktgruppe 1. Lorenzo Leutenegger übernimmt ausserdem als neuer Head of Branch Office die Leitung der Aussenstellen in Bern, Basel und Lausanne sowie die Stellvertretung von Sales Director Gabriel Blume.
 

Naturpark Schaffhausen setzt auf Multimedialität in der Erlebniskommunikation

Für den Regionalen Naturpark Schaffhausen realisierte Mind ein Konzept zur Vermarktung von naturnahen Erlebnissen im Bereich Langsamverkehr.

Nebst Elementen des multimedialen Storytellings wird eine klassische Faltkarte eingesetzt, um so alle Stufen der Informationsvermittlung abdecken zu können. Für die Kommunikation der Erlebnisse durch den Naturpark erarbeitete Mind ein Konzept, bei welchem die bestehenden Social Media-Kanäle genauso genutzt werden wie die klassischen Vor-Ort-Auftritte, so beispielsweise an Messen. Die digitale Plattform Natourpark ist eine eigenständige Webseite, auf welcher Touren verzeichnet sind. Jede einzelne Tour wird multimedial in Szene gesetzt: mit Drohnenaufnahmen, Kurzvideos, Fotos und Beschreibungstexten werden die Strecken-Highlights beschrieben. So wird die Geschichte jeder einzelnen Tour erzählt – der potentielle Besucher erhält bereits von Zuhause aus einen ersten Eindruck. Dabei wurde grossen Wert auf die gerätespezifischen Möglichkeiten und Einschränkungen gelegt, so werden etwa Videos auf Smartphones als GIF eingebettet, um eine bessere User Experience und Performance zu bieten.

On- und Offlinemedien logisch verbunden

Möchte man die Tour an Angriff nehmen, helfen Faltkarten mit einem detaillierten Routenbeschrieb und weiteren technischen Hilfsmittel (Swisstopo-Karte, GPX-Daten), immer auf dem richtigen Weg zu bleiben. Zusätzlich sind die Touren auch auf Strava verzeichnet. Mit dem Start von Natourpark wird die Hagen-Tour lanciert, die zum höchstgelegenen Punkt des Kantons Schaffhausen führt. Weitere Touren folgen im Jahresverlauf.

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Halluzinogen ohne Nebenwirkung

Virtual Reality (VR) erobert den Kunstmarkt, die ersten VR-Brillen drängen auf den Markt – Was ist dran an dem Hype und was bedeutet das fürs Marketing?

Dies erläutern die Gründer der Agentur Responsive – mit einer brandaktuellen VR-Kampagne – und Yves Sinka, Mitbegründer der Digitalagentur Y7K im Interview mit der Werbewoche. Den gesamten Artikel inkl. Interview mit den Gründern der Agentur Responsive finden Sie in der aktuellen Printausgabe 7/16. Der zweite Teil des Online-Beitrages folgt am Freitag.

Neverland Space hat kürzlich das Virtual Reality Kunstwerk «XOL» vom Bildkünstler und Musiker Lionel Williams aus Los Angeles gezeigt, im Geschäft QWSTION Invites in Zürich. Als mystisches Universum aus Farben und Geräuschen bietet XOL eine faszinierende Gelegenheit für Menschen, die an Halluzinogenen interessiert sind, aber Angst vor den möglichen Nebenwirkungen haben. Oder wie Yves Sinka, einer der Gründer von Neverland Space und der Digitalagentur Y7K, das VR-Kunstwerk beschreibt: «Virtual Reality kann das Hirn überlisten, die Aussenwelt ausschalten und den Betrachter dabei total versunken zurücklassen, ohne die Nebenwirkungen eines chemischen Downs». Mit der VR-Brille fühlt man sich tatsächlich hineinversetzt in eine virtuelle Welt. Die Möglichkeiten dieser Technologie scheinen unbegrenzt – von E-Commerce über 360°-Architektur-Modelle bis hin zu Branding-, Retail- oder Event Experience.

Virtual Reality – ein Hype mit Zukunft

Yves Sinka, Mitbegründer der Digitalagentur Y7K, ist überzeugt vom Marketingnutzen von Virtual Reality, er sieht in dem Hype ein Trend mit Bestand.

Werbewoche: Virtual Reality – Hype oder Trend 2016?
Yves Sinka:
Virtual Reality bietet in Zukunft sicher viele spannende Möglichkeiten, sowohl im Kunst- als auch im Marketingbereich. Die Technologie ist aber noch nicht so weit, dies auch gezielt umzusetzen. Im Jahr 2016 wird Virtual Reality garantiert noch nicht unsere Marketingwelt erobern.

Welche Möglichkeiten sehen Sie in VR zukünftig fürs Marketing der Schweiz?
Sinka:
Die Möglichkeiten sind in Zukunft sicher unbegrenzt. Ein Bereich ist sicher E-Commerce oder der Immobilienmarkt. Aber auch für Eventmarketing, Retail- oder Marken-Experience könnte VR vielseitig genutzt werden. Nur fehlt heute in der Schweiz neben der technologischen Umsetzung eindeutig auch noch das Interesse der Kunden – wer hat heute schon eine Oculus Rift zu Hause, die immer noch rund 800 Franken kostet? Gamer vielleicht. Im Bereich Gaming ist VR sicher am ehesten etabliert.

Welche VR-Projekte sind Ihnen besonders aufgefallen?
Sinka:
Die Outdoor-Marke North Face etwa hat eine Indoor Experience im Laden angeboten, mit Virtual-Reality-Brillen. Der Film zeigt den Aufstieg eines Bergsteigers, den der Oculus-Nutzer live mitverfolgen kann. Aber hier hatte der Bergsteiger einfach eine 360°-Kamera auf dem Rücken, damit so der Nutzer mitverfolgen kann, was um ihn herum passiert. Sehr eindrücklich! Aber eigentlich nichts weiter als ein 360°-Film. Das ist noch nicht wirklich Virtual-Reality-Marketing, meiner Meinung nach – geht jedoch in diese Richtung. Oft sind diese Projekte in der Kategorie «Now and Wow» einzuordnen. So wird VR momentan viel eingesetzt. Sapient Nitro etwa hat ein Tool für den Immobilienmarkt veröffentlicht. Mit der Brille in deren Office kann der Kunde die diversen Apartments besichtigen. Hier ist definitiv auch ein Businessgedanke dahinter.

Welche Grundlagen fehlen in erster Linie noch für eine solide Umsetzung von VR fürs Marketing?
Sinka:
Das Problem momentan ist, dass diverse Grundlagen fehlen. Zum Beispiel: Wo ist die Konsumentengruppe, die solche Brillen hat? Die VR-Brillen von Oculus etwa waren bisher alles Beta-Versionen und so teuer, dass sie fast niemand hat. Für die Nutzung der Brillen muss zudem ein guter Windows-Computer vorhanden sein. Macs werden meines Wissens noch nicht mal unterstützt. Nur schon aus der Nutzerperspektive gesehen, ist Virtual Reality noch ein Nischenprodukt. Daher ist die Behauptung im Raum, dass 2016 das Jahr der Virtual Experience noch ein wenig weit hergeholt ist. Hinzu kommt die Generierung von Inhalt. Die Technologie ist noch nicht so weit fortgeschritten, dass man einen guten Content gestalten kann. Sicher gibt es bereits gute 360°-Videos. Aber diese sind oft sehr stark geschnitten, da man sonst die ganze Filmcrew sehen würde. Entsprechend sind solche Videos noch schwer zu drehen, weil Beleuchtung und Ton nicht so einfach zu beeinflussen sind, wie sonst bei Bewegtbild.

Welche Branche sehen Sie als Vorreiter für VR ?
Sinka:
Ehrlich gesagt: die Pornoindustrie. Porno ist im Bereich Video meist als Pionier tätig, da hier die Kunden am ehesten bereit sind, die entsprechenden Gadgets zu kaufen – also eine VR-Brille, die heute immer noch rund 800 Franken kostet. In anderen Bereichen, wie Kunst etwa oder E-Commerce, kommen die Brillen sicher auch früher zum Tragen. Nur wird es sich in diesen Branchen wohl eher um Einzelprojekte handeln. So könnte eine Kleidermarke etwa die Brillen im Umkleideraum aufstellen, damit die Kunden virtuell und ohne Anstrengung testen können, welche Kleiderkombination zu ihnen passt. Wie gesagt, es gibt viele Möglichkeiten. Nur ist die Technologie noch nicht ausgereift genug, und die VRBrillen sind im Privatbesitz meist erst bei den Technikfreaks zu finden – so auch bei uns in der Agentur.

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Facts

Neverland Space, ein Projekt der Zürcher Agentur Y7K, ist eine Onlinegalerie, die digitale Kunst ins Rampenlicht setzt. Sie zeigt Arbeiten, die im Internet gedeihen: GIFs, Anima-tionen, virtuelle Skulpturen, Videos und Virtual Reality. Die Galerie stellt normalerweise nicht in einem physischen Raum aus. «Für XOL macht das aber Sinn», sagt Yves Sinka, einer der Gründer der Galerie. Denn das VR-Kunstprojekt gebe den Besuchern die Möglichkeit, Virtual Reality live zu erleben. Ausgestellt wird das Projekt im Geschäft QWSTION Invites in Zürich. Y7K bietet zusammen mit Hinderling Volkart Ende Mai einen VR-Workshop an. Hier lernt man die Basics, um eine kleine VR-Experience zu erstellen. Die Werbewoche verlost zwei Plätze: Senden Sie ein E-Mail mit kurzer Motivationsbegründung an [email protected].

Interview: Ursina Maurer

LinkedIn erweitert Geschäftsleitung

Barbara Wittmann verstärkt zum 9. Mai als Direktor für den Bereich der HR- Lösungen die Geschäftsleitung von LinkedIn in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH).

Nationalen wie internationalen Kunden steht Barbara Wittmann bei der Entwicklung von Recruiting-Strategien über LinkedIn zur Seite. Gemeinsam mit Alexandra Kolleth, Leitung der LinkedIn Marketinglösungen, wird sie die Geschäftsentwicklung des weltweit größten Business-Netzwerks im deutschsprachigen Raum verantworten. Zuvor als Senior Vice President Sales und Sales Operations bei ImmobilienScout24 und in verschiedenen Führungs-, Business- Development und Sales-Rollen bei Dell tätig, verfügt die Managerin über mehr als 20 Jahre Erfahrung.

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«Der Wettbewerb um Talente wird immer intensiver und die Anforderungen an Arbeitskräfte in Bezug auf ihre Qualifikationen ändern sich daher kontinuierlich und schnell», so Barbara Wittmann. «Erfolgreich agierende Firmen benötigen deshalb zwei Dinge: Transparenz in Bezug auf das Arbeitskräfteangebot und eine Plattform, um mit Kandidaten einfach und effizient in Kontakt zu treten. LinkedIn überzeugt in beiden Aspekten mehr als jede andere Lösung. Ich freue mich deshalb sehr darauf, zusammen mit meinem Team HR-Verantwortlichen die Vorteile der LinkedIn Recruiting-Lösungen nahe zu bringen.»
In ihrer Rolle bei ImmobilienScout24 war Barbara Wittmann für den Vertrieb von digitalen Marketinglösungen für Geschäftskunden in der Immobilienwirtschaft verantwortlich. Zuvor arbeitete sie über 15 Jahre für Dell in Deutschland und den USA, zuletzt als General Manager und Executive Director Sales. Für das Tech- Unternehmen leitete sie den Lösungsvertrieb von Hardware- und Softwareprodukten im Enterprise-Bereich sowie die Umsetzung einer Multichannel-Sales-Strategie. Darüber hinaus war Barbara Wittmann für den Aufbau eines neuen Standorts in Halle an der Saale mit über 1.000 Mitarbeitern verantwortlich. Barbara Wittmann absolvierte ein MBA-Studium an der University of Texas in Austin, USA, und hält einen Abschluss in Slawischer Philologie, Volkswirtschaftslehre und Sozial- und Wirtschaftsgeschichte von der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
 

Ringier: Weniger Gewinn, wachsendes Digitalgeschäft

Der Medienkonzern Ringier hat 2015 weniger Umsatz und deutlich weniger Gewinn erzielt. Dennoch ist das Unternehmen mit seinen Ergebnissen zufrieden, denn mit dem Digitalgeschäft scheint es vorwärts zu gehen.

Inzwischen fliessen mehr als ein Drittel des Umsatzes aus dem digitalen Bereich, wie Ringier am Mittwoch mitteilte. 2014 lag der Anteil noch bei knapp einem Drittel und ein Jahr zuvor bei etwa einem Viertel. Das traditionelle Geschäft mit Zeitungen und Zeitschriften hingegen musste auch im vergangenen Jahr Federn lassen, sagte Verleger Michael Ringier vor Journalisten. Insgesamt ging der Umsatz 2015 um 4,3 Prozent auf 946 Millionen Franken zurück. Grund dafür sind auch Währungsumrechnungen. Der Gewinn halbierte sich fast und ging von 21,4 Millionen Franken auf 11,3 Millionen Franken zurück. Ringier macht dafür unter anderem Kosten für neue Produkte und neue Märkte verantwortlich. Seit mehreren Jahren bereits will Ringier vom Kerngeschäft unabhängiger werden und erschliesst darum neue Ertragsquellen wie digitale Marktplätze, eCommerce, Ticketing, Radio und Sportvermarktung. Nebst den mehr als 140 Publikationen, darunter Blick oder auch Schweizer Illustrierte, gehören mittlerweile rund 160 digitale Plattformen sowie mehr als 70 mobile Applikationen zu Ringier. (SDA)

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Flughafen Zürich erneuert Vertrag mit Clear Channel

Seit Jahren arbeiten der Flughafen Zürich und Clear Channel Schweiz zusammen. Nun hat der Flughafen Zürich den Vertrag zur Vermarktung seiner Werbeflächen mit Clear Channel um weitere drei Jahre verlängert.

Clear Channel sei es in der Vergangenheit in enger Zusammenarbeit mit den Flughafen-Verantwortlichen gelungen, den Flughafen Zürich zu einem «international beachteten Musterbeispiel für erstklassige und kreative Flughafenwerbung zu entwickeln», so der Werbevermarkter in einer Mitteilung vom Mittwoch.

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Matthew Dearden, Präsident von Clear Channel Europa, zeigt sich entsprechend erfreut erfreut über die Vertragsverlängerung: «In unserem Portfolio ist der Flughafen Zürich mit unseren analogen und digitalen Premium- Werbeflächen ein Leuchtturm, denn kein anderes Umfeld ist aufgrund der äusserst attraktiven Zielgruppen so interessant für Werbetreibende wie internationale Flughäfen.»

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Bundesrat trimmt die Schweiz fit für die digitale Zukunft

Vom einzelnen Einwohner bis zur Wirtschaft sollen in der Schweiz künftig alle von der Digitalisierung profitieren. Dazu gehören auch eine einheitliche E-Government-Lösung und ein Ende des Passwortsalats. So will es der Bundesrat mit seiner neuen Strategie «Digitale Schweiz».

Der Bundesrat hat die Strategie an seiner Sitzung vom Mittwoch verabschiedet. Sie gilt ab sofort und soll im Dialog mit Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Zivilgesellschaft laufend weiterentwickelt werden. Der Bundesrat wolle damit «ein klares Signal» aussenden, dass er auf die Chancen der Digitalisierung setze, sagte Infrastruktur-und Kommunikationsministerin Doris Leuthard vor den Bundeshausmedien. Der Staat könne aber nicht alles richten, er schaffe vor allem günstige Rahmenbedingungen – gefragt sei jetzt die Wirtschaft. Der Bundesrat sei «überzeugt, dass die digitale Revolution vor allem Chancen für die Schweiz mit sich bringt», sagte Bundespräsident Johann Schneider-Ammann. Profitieren sollen alle – von den einzelnen Einwohnerinnen und Einwohnern bis zur Wirtschaft. Entsprechend sind von E-Health über Hochbreitband und Verkehrssteuerung bis zur Sicherheit praktisch alle Lebensbereiche betroffen.

Ein Mensch, ein Passwort

Dazu gehört auch E-Government – ein Feld, in dem die Schweiz gemäss Leuthard «schlecht dasteht». Heute müssen sich Nutzer für jede Organisation in der Verwaltung oder im Gesundheitsbereich, mit der sie elektronisch Kontakt pflegen, einzeln registrieren und Zugangsdaten erstellen. Diesem Passwortsalat will der Bundesrat mit einer Harmonisierung begegnen: Er will eine barrierefreie und benutzerfreundliche digitale Lösung für den landesweiten Nachweis von digitalen Identitäten erarbeiten lassen – basierend auf internationalen Standards und ohne dass die Sicherheit darunter leidet. Dazu ist unter anderem eine in sich schlüssige Datenpolitik nötig. Sie soll es erlauben, das Potenzial des Datensammelns zu nutzen, ohne die Kontrolle zu verlieren. So sollen die einzelnen Bürgerinnen und Bürger eine weitgehende Kontrolle über ihre Personen- und Sachdaten erhalten und deren Weiterverwendung unterbinden können. Auf nationaler Ebene wird der Aufbau einer Dateninfrastruktur gemäss Open-Data-Prinzip über die ganze Verwaltung vorangetrieben.

Airbnb und Uber im Auge behalten

Die Wirtschaft wiederum soll sich im digitalen Raum möglichst frei entfalten können. Das eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) von Bundesrat Schneider-Ammann analysiert die Folgen der Digitalisierung für die Wirtschaft und klärt die notwendigen Rahmenbedingungen ab – dabei geht es insbesondere um das Wettbewerbsrecht, um Regulierungsfragen und um Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Im Auge behalten will der Bund zudem die Sharing Economy. Laut Schneider-Ammann tragen Dienstleister wie Airbnb oder der Fahrdienst Uber dazu bei, Ressourcen zu teilen und effizient zu nutzen. Allerdings gelte es auch, auf schwächere Marktteilnehmer zu achten und mögliche Regulierungsfragen rechtzeitig anzugehen. (SDA)

Strategie «Digitale Schweiz» (PDF)

 

Irène Messerli neu im BPRA-Vorstand

Irène Messerli, Co-Inhaberin und Geschäftsleiterin der Agentur Bernet PR wurde an der Frühlings-Mitgliederversammlung des Bundes der Public Relations Agenturen der Schweiz BPRA in den Vorstand gewählt.

Irène Messerli arbeitete nach einem Pädagogik-Studium mehrere Jahre beim Medienunternehmen Ringier in Zürich. Zurück in Bern leitete sie die Kommunikation einer Hochschule und war anschliessend Chefin Kommunikation bei der Kantonspolizei Bern. Seit vier Jahren ist sie bei Bernet_PR und übernahm gemeinsam mit Dominik Allemann vor drei Jahren die Agentur. Bernet_PR AG wurde vor 25 Jahren gegründet. Als erste Kommunikationsagentur mit eigener Website ist die Vernetzung zwischen Online, Print und Persönlich mit allen Chancen und Herausforderungen digitaler Kommunikation eine Stärke. Bernet PR ist seit zwei Jahren Mitglied des BPRA.

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Der Vorstand des PR-Agenturenverbandes BPRA setzt sich wie folgt zusammen: Andreas Hugi (Furrerhugi), Präsident, Roman Geiser (Farner), Philippe Eberhard (Cabinet privé de conseils), Reto Wilhelm (Panta Rhei), Tanja Hollenstein (CR Kommunikation), Irène Messerli (Bernet PR).

Cactus: Imagekampagne für katholische Landeskirche

Cactus rückt für das Bistum St.Gallen mit einer Imagekampagne die Leistungen der katholischen Kirche ins öffentliche Bewusstsein.

Das Image der katholischen Kirche ist bei vielen Menschen belastet bis schlecht. Immer wieder beherrschen kontrovers diskutierte Themen und Skandale die Schlagzeilen. Dabei geht oft vergessen, dass die Kirche heute sehr viel Positives zu bieten hat. Eine breit angelegte Kampagne im Bistum St. Gallen soll dies wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Für die Wahl der federführenden Agentur wurde ein Pitch durchgeführt, den Cactus für sich entscheiden konnte.

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Trotz aller Schwierigkeiten bietet die Kirche zahlreichen Menschen nach wie vor eine geistige Heimat. Darüber hinaus engagiert sie sich aber auch ganz konkret in vielen gemeinnützigen Projekten. Im Bistum St. Gallen werden auf diesem Weg beispielsweise schulische Angebote, Caritas-Märkte für Armutsbetroffene, Beratungsstellen für Mütter in Not, Betreuung von Gefängnisinsassen, Spitalseelsorge oder Jugendarbeit massgeblich unterstützt und gefördert.
Um diese und viele weitere wichtige Initiativen zum Wohle der Gesellschaft leisten zu können, ist die Kirche auf die Solidarität der Bevölkerung angewiesen. Mit einer breit angelegten Kampagne werden deshalb die verschiedenen Facetten und Angebote der Institution thematisiert. Die Kommunikationsmassnahmen umfassen unter anderem Aussenwerbung, Direct Mailings und Anzeigen in Printmedien. Die ersten Plakat-Sujets werden im Mai 2016 veröffentlicht.

Verantwortlich beim Bistum St. Gallen: Damian Kaeser, Sabine Rüthemann und Elisabetta Rickli. Verantwortlich bei Cactus: Gabriele Masciali (Konzept), Roland Sauder (Grafik), Doris Ben Kahla (Bildbearbeitung), Dominique Eilinger (Produktion).
 

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