Minuten sparen kann Monate kosten

Wirz verantwortet eine Kampagne für Suva Pro, die aufzeigt, dass das Einhalten der Suva-Regeln weniger Zeit kostet als die Folgen eines Unfalls.

Oft werden die Sicherheitsvorschriften der Suva als Kostentreiber und Effizienzbremser wahrgenommen. Sowohl Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende gehen mehrheitlich davon aus, dass Sicherheit am Arbeitsplatz zeitaufwendig und mühsam ist.

https://www.youtube.com/watch?v=_tPf1EKa6PQ

Hier setzt die neue Dachkampagne von Suva Pro an. Sie zeigt bewusst das Gegenteil und soll klar machen, dass ein richtiger Zeitverlust erst dann entsteht, wenn Arbeitssicherheit nicht geplant wird und es dadurch zu Unfällen kommt. Denn im Verhältnis zu der Zeit, die es braucht, die Folgen eines Unfalls auszukurieren, kostet das Einhalten der lebenswichtigen Regeln der Suva keine Zeit.

Dabei setzt Wirz konsequent auf Emotionen. Der Film verzichtet auf die gewohnten werblichen Dramatisierungen: Er fokussiert auf eine kurze Momentaufnahme aus der Rehabilitation, die Arbeitsunfälle oft mit sich bringen. Dank der einfühlsamen Umsetzung von Regisseur Alain Gsponer gelingt es, in diesen wenigen Sekunden alles über den beschwerlichen Weg zu vermitteln, der hinter und vor dem Protagonisten liegt.

In den sozialen Medien wird die Kampagne mit echten Beispielen aus dem Arbeitsalltag erweitert. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik und den lebenswichtigen Regeln spielt sich auf der Website der Suva ab. Plakate, Anzeige und diverse Online-Massnahmen runden die Kampagne ab.

suvapro

Verantwortlich bei Suva: Urs Schaad (Bereichsleiter Kommunikation und Marketing), André Meier (Abteilungsleiter Abteilung Arbeitssicherheit), Beat Enderlin (Kommunikationsberater), Alexandra Sidler (Junior Kommunikationsberaterin), Julia Thalmann (Beraterin Digital Campaigning). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese, Fernando Perez (Executive Creative Directors), Niels Schäfer (Art Direction), Alexandra Kaufmann (Grafik), Simon Smit (Text), Petra Dreyfus, Lucia Burtscher, Marion Schwager, Julia Neugebauer (Beratung), Johannes Schulmeister (Digital), Gordon Nemitz (Strategie), Nicole Suter (Art Buying), Oliver Faes (Bildbearbeitung), Thomas Peller, Désirée Guzzo, Sonja Jegen (DTP), Sebahat Derdiyok (Agency Producer). Verantwortlich bei Pumpkin Film: Alain Gsponer (Regie), Sonja Brank, Vera Matta (Producer), Frank Lamm (DOP), Martin Kohlstedt (Musik). Verantwortlich bei Schönbucher Fotografen: Noë Flum (Fotografie), Maria Schönbucher (Produktion), Patrik Rohner (Bildbearbeitung).

 

Oliver Fennel verlässt Rod

Oliver Fennel verlässt die Zürcher Agentur Rod. Zusammen mit Regula Bührer Fecker und David Schärer hatte er 2007 die Agentur gegründet, die sich heute als feste Grösse in der Schweizer Agenturlandschaft einreiht.

Der Entscheid erfolgt aus persönlichen Gründen: «Normalerweise ist mein Leben in Intervallen von sieben Jahren unterteilt. Nach neun Jahren Rod ist es für mich Zeit, etwas Neues anzupacken», erklärt Oliver Fennel. Mittelfristig hat er konkrete Pläne, noch ist aber nichts spruchreif. Der Art Director hatte wichtige Arbeiten von Rod kreativ geprägt – etwa für 20 Minuten, das Bundesamt für Gesundheit, Ikea, Laax, Médecins sans Frontières, Mini, Sanitas, SBB oder SRF. «Einen Partner und Freund ziehen zu lassen, ist natürlich schwer. Wir blicken auf neun tolle Jahre zurück und sind Oli dafür sehr dankbar. Wir freuen uns über seinen Mut, etwas Neues anzugehen», sagt David Schärer.

Unbenannt-6_138

Die Agentur Rod Kommunikation in Zürich-Enge zählt 25 Mitarbeitende aus allen grossen Kommunikationsdisziplinen. Mit dem Weggang von Oliver Fennel verbleibt die Agentur zu gleichen Teilen im Besitz der bisherigen Partner Regula Bührer Fecker, Pablo Koerfer und David Schärer.
 

Anita Richner wird neue Leiterin von «Focus»

Anita Richner wird neue Leiterin der Talksendung «Focus» auf Radio SRF 3. Sie folgt per 1. Juni 2016 auf Dominic Dillier, der die «Focus»-Leitung auf eigenen Wunsch abgibt. 

Anita Richner arbeitet seit 1994 in wechselnden Funktionen bei Schweizer Radio und Fernsehen. Unter anderem als Produzentin bei Radio SRF 3, als Redaktorin und Moderatorin von «Rendez-vous» und «Echo der Zeit» sowie als Literaturredaktorin. Seit Januar 2012 ist die 49-jährige Zürcherin Gesprächsleiterin der Talksendung «Persönlich» auf Radio SRF 1. Sie hat an der Universität Zürich Geschichte, Publizistik sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte studiert.

Per 1. Juni 2016 übernimmt Richner die Redaktionsleitung von «Focus» und folgt damit auf Dominic Dillier, der die Leitung auf eigenen Wunsch abgibt und weiterhin «Focus»-Sendungen moderieren wird. «‚Focus‘ war schon immer eine meiner Lieblings-Talksendungen. Umso mehr freut es mich, sie jetzt mit einem so guten Team prägen zu dürfen», wird Richner in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert. 

 

KSP für Halter: Auf die weiche und die harte Art

Halter Caramel wecken Kindheitserinnerungen. Seit Generationen verwöhnen die zwei Sorten Extra Weich und Original Hart unsere Gaumen und sind kleine Belohnungen im Alltag. KSP sorgt mit einem Neuauftritt dafür, dass die Schweizer Caramel in aller Munde bleiben. 

Die Idee: Cara und Mel sind zwei eigenständige Charaktere, nämlich extra weich und hart. Das Hauptmedium sind kurze TV-Sponsoring-Filme. Hier leben die beiden Freundinnen in munteren und dem jeweiligen Sendegefäss angepassten Dialogen ihre individuellen Eigenheiten aus – eben weich und schmelzend oder hart und kantig. Ergänzt wird der Auftritt durch Banner sowie im Facebook mit laufend neuen Promotionen.

Verantwortlich bei Halter: Nadia Nabholz (Managing Director), Melanie Kuhn (Marketing Manager). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Uwe Schlupp, Flo Wacker (Creative Direction), Dominic Wirz, Wolfram Scherer (Text), Michelle Mancina (Grafik), Marc Gooch (Account Manager), Céline Stadelmann (Account Executive), Michael Vogel (Digital Account Manager), Markus Weber (Fotografie), Neil Stubbings (Animation).

Geyst: Spot an für den neuen Markenauftritt von Mediarent

Seit nunmehr über 80 Jahren gehört Dr.W.A.Günther Media Rent zu den führenden Anbietern der schweizerischen Live-Kommunikationsbranche. Unterstützt von Geyst erfindet sich das Unternehmen nun im Zuge eines umfassenden Markenrelaunches neu.

Als Full Service-Provider schafft Dr.W.A.Günther Media Rent an über 1000 Anlässen pro Jahr multimediale Erlebniswelten. Mittels modernster Veranstaltungstechnik rückt das Unternehmen zuverlässig die verschiedensten Marken und Events ins richtige Licht – als Referenzen sind das Zürifäscht, die Credit Suisse und Swissre Generalversammlungen, das ESPRIX Forum für Excellence und das Zurich Film Festival zu nennen. Höchste Zeit, auch die eigene Marke wieder einmal aufzufrischen und mit einem starken Auftritt die eigene Innovationsstärke und Markenerlebnis-Kompetenz zu unterstreichen.

Unbenannt-2_147

Ausgangspunkt für den von der Zürcher Agentur Geyst gestalteten Auftritt ist das neue Markenlogo, das auf einer dynamischen Darstellung der Welt von Mediarent beruht. Die Linien und Punkte symbolisieren Licht und Ton und transportieren so bereits visuell erste Eventemotionen. Das Logo wird zudem zu einem stilbildenden Element sämtlicher Markenkommunikation und ist die Basis für eine grundlegende Überarbeitung des CI/CD: Von den Briefschaften über die Anpassung der Bekleidung, Fahrzeugflotte und Verkaufsunterlagen bis hin zu den Imageinseraten orientiert sich der gesamte Auftritt am dynamischen Design des Markenlogos.

Unbenannt-3_143

Der zentrale Hub des neuen Auftritts ist der neue Webauftritt: mediarent.ch. Dieser versorgt Besucher nicht nur mit allen wichtigen Informationen, sondern involviert von Beginn an auf einer emotionalen Ebene und inspiriert mit Eventatmosphäre. Dafür sorgt ein aktiver Umgang mit Multimedia-Inhalten, der verstärkte Einsatz von audiovisuellem Content und eine neue Bildwelt, die Wertigkeit und Eventatmosphäre transportiert.

Unbenannt-1_126

Der Auftritt wird selbstbewusst abgerundet durch ein zentrales Markenversprechen, das zusätzlich die Bedeutung, Erfahrung und Inspirationskraft von Dr.W.A.Günther Media Rent unterstreicht: «Powering Events since 1933».

Verantwortlich bei Mediarent: Thomas Post (CEO), Claudia Raguth (Leiterin Marketing/Kommunikation), Sofia Stratigenas (Marketing/Kommunikation). Verantwortlich
Geyst beiu : Christian Raissig, Florian Spierling, Sabine Bremermann, Luciano Hagge (Kreation), Samuel Seemann, Robert Lisac (Web&Digital) Fabio Henggeler, Steph Huber (Beratung), Roman Emunds (Strategie)
 

ADC Deutschland: Goldener Nagel für Velvet

Die von Velvet kreierte Kampagne fürs Deutsche Theater in Berlin gewinnt als einziger Schweizer Beitrag einen goldenen Nagel und wird im Lürzers Archiv aufgenommen.

Doppelte Ehrung für Velvet: Der Art Directors Club für Deutschland hat beim diesjährigen ADC Wettbewerb 28 goldene, 103 silberne, 172 bronzene Nägel sowie 227 Auszeichnungen verliehen. Darunter die von Velvet entwickelte Kampagne fürs Deutsche Theater in Berlin. Velvet gewinnt als einzige Schweizer Agentur einen der hochbegehrten goldenen Nagel. Gleichzeitig wurde die Kampagne für die aktuelle Ausgabe des Lürzers Archiv selektioniert.

Velvet bedient sich für die Kampagne bei der Bibel als Inhalts-Souffleur (Werbewoche.ch berichtet) und schafft es mit einer direkten und politisch gefärbten Bildsprache zu überzeugen.
 

DT_4266_Mensch_Plakat_A1_1516_print
DT_4266_Stein_Plakat_A1_1516_1_pv
DT_4266_Licht_Plakat_A1_1516_1_pv

Awards für Avista, Seed und Stories in New York

Bei den New York Festivals TV & Film Awards wurden Avista und Seed mit Silber ausgezeichnet. Bronze gab's für Stories.

In den kommenden Jahren will sich Swiss Life zum Thema längeres, selbstbestimmtes Leben in der öffentlichen Diskussion engagieren. Der Film «Worauf es im Leben ankommt» unter der Regie von Elias Ressegatti dient dazu, die Diskussion anzuregen. In gut drei Minuten geben Menschen, vom dreijährigen Knirps bis zur 103-jährigen Seniorin, einen berührenden Einblick in das, worauf es im Leben ankommt. Was bedeutet ihnen Selbstbestimmung? Was wünschen sie sich jetzt und in Zukunft?

An den diesjährigen New York Festivals wurde der Film in der Kategorie «Public Relations» mit einer Silver World Medal ausgezeichnet. Die New York Festivals TV & Film Awards wurden dieses Jahr zum 59. Mal ausgetragen, mit Teilnehmern aus über 50 Ländern.

Ebenfalls mit Silber ausgezeichnet wurde die Schweizer Produktionsfirma Avista mit dem Film «Tetra-Handchirurgie» für die Schweizer Paraplegiker Stiftung in der Kategorie «Human Concerns».

In der Kategorie «Sales» wurde der von Stories produzierte Film «Putzwägeli» mit Bronze belohnt. Er war Teil einer von Wirz Werbung kreierten Kampagne für Zürich Tourismus und gewann unter anderem bereits einen Silber-Edi. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=TFjAT5GOnHo

Xenia begleitet neue Magnum-Kreationen

Die «Release the Beast»-Kampagne feiert die Einführung der neuen Magnum Double Varianten und fordert dazu auf sein inneres Raubtier rauszulassen. Schweizer Testimonial ist Xenia Tchoumi.

Das Raubtierthema zieht sich durch die gesamte Kampagne: vom Packaging in Animal-Print-Optik bis zum cineastischen TV-Spot. In diesem zeigt Magnum starke, sinnliche Frauen, jeweils mit einem symbolhaften tierischen Begleiter. Die Botschaft: Lass dein inneres Raubtier raus und folge deinem Instinkt. Nicht immer das tun, was alle von einem erwarten, sondern sich nehmen, was einem zusteht, und das Leben maximal geniessen. Egal, ob im Alltag, beim Flirt oder beim Genuss von Magnum Double.

https://www.youtube.com/watch?v=eyEbzYrSD8U

Die TV-Kampagne startet am 2. Mai in der Schweiz. In ausgewählten Kinos läuft der 30-Sekünder bereits und ist bis Ende des Jahres zu sehen. Verantwortlich für die Kreation zeichnet Lola Madrid. Produktionsfirma war Propaganda. Gefilmt wurde in Los Angeles und Regie führte Martin Werner. Den Song «High Ball Stepper» komponierte und arrangierte Jack White. Die aufmerksamkeitsstarke OOH-Kampagne beginnt ab Mai in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Begleitend dazu gibt es PR- und Social-Media-Aktivitäten. So ruft Magnum über Facebook Konsumenten dazu auf, zu testen, welches Raubtier in ihnen steckt. Die Digitalagentur ist Spinnwerk. Für die PR zeichnet in der Schweiz die Agentur PRfact verantwortlich.

Unbenannt-6_136

Die Kampagne wird weltweit von einer Reihe von international bekannten Testimonials unterstützt, die zeigen sollen, dass das Leben maximalen Genuss bereit hält, wenn man seinem Instinkt folgt. So auch Fashion Influencerin Xenia Tchoumi, die Selbstbewusstsein und Sinnlichkeit vereint. Die Schweizerin mit russischen Wurzeln ist ihren eigenen Weg gegangen, folgte ihrem Instinkt und hat sich so eine internationale Bekanntheit geschaffen. Mit 750'000 Followern auf Instagram und fast viereinhalb Millionen Fans auf Facebook spielt sie in der Oberliga der Sozialen Medien. Ihren Erfolg verdankt sie ihrem Willen und ihrer Energie, die es ihr erlaubt, ihren eigenen Weg zu gehen, ohne sich dabei von anderen beeinflussen oder beeinträchtigen zu lassen. Passend zur Kampagne wurde Xenia von Fotograf Muffadal Abbas sinnlich inszeniert. Die Fotografien verkörpern Xenias «Release the Beast»-Momente.

IMG_3214
XeniaXMagnum26

Auch in diesem Jahr ist Magnum wieder in Cannes präsent, wenn sich die internationale Filmbranche an der Croisette trifft. Xenia wird in Cannes als Vertreterin der Schweiz bei den Feierlichkeiten rund um Magnum Double über den roten Teppich schreiten und unter dem Motto «Release the Beast» und mit den anderen geladenen Gästen und Medien feiern.

IMG_3213
XeniaXMagnum21

Equipe: Claude Eberhard wird neuer ECD

Equipe ernennt Claude Eberhard mit sofortiger Wirkung zum neuen Executive Creative Director. Der 40-Jährige arbeitete bereits zu seiner Zeit bei Jung von Matt mit Equipe CEO Matthias Adolf zusammen – und stellt sich nun den Fragen der Werbewoche.

Mit Claude Eberhard übernimmt ein ausgewiesener Digitalexperte die kreative Führung von Equipe. Er ersetzt den bisherigen ECD Florian Beck, der sich nach zwei Jahren einer neuen Herausforderung stellen wird. Eberhard arbeitete die letzten 15 Jahre erfolgreich als Freelancer und für namhafte Agenturen. Im Laufe seiner Karriere gewann er zahlreiche Awards, unter anderem einen Master am Best of Swiss Web und einen ADC Evergreen. Eberhard stiess im September 2015 als Creative Director zu Equipe (Werbewoche.ch berichtete). CEO Matthias Adolf zur Ernennung: «Mit seiner umfassenden Agentur- und expliziten Digitalerfahrung ist Claude eine Bereicherung für die ganze Agentur. Ich freue mich, gemeinsam mit ihm ein weiteres erfolgreiches Kapitel aufzuschlagen.»

Unbenannt-13_64
Claude Eberhard, neuer ECD von Equipe (Foto: ZVG)

Werbewoche: Claude Eberhard, Sie sind neuer ECD – ändert sich bei Equipe etwas Grundlegendes?
Claude Eberhard: Nein, an der Vision und unserem Leitsatz «Kommunikationsagentur mit digitaler DNA» ändert sich nichts. Denn das ist es ja genau, was uns von anderen Agenturen unterscheidet. Wir brauchen uns «digital» nicht im Nachhinein auf die Fahne zu schreiben. Das Digitale wurde uns gewissermassen in die Wiege gelegt, und wir wenden uns an Kunden, welche von diesem Know-how profitieren wollen.

Wie digital ist Ihr persönlicher Hintergrund?
Sehr digital. Um die Jahrtausendwende startete ich eine Ausbildung zum Multimedia Producer. Das war mein erster Berührungspunkt mit der digitalen Welt, auch wenn es damals noch weniger um Online und mehr um das Erstellen von Multimedia-CDs ging (lacht). Danach machte ich mich mit zwei Kollegen selbständig und habe schliesslich bei Jung von Matt als Digital Art Director gearbeitet. Erst als Freelancer, dann mit Festanstellung. Dort habe ich auch Matthias Adolf, den heutigen Equipe-CEO kennengelernt. Gemeinsam haben wir im digitalen Bereich schon damals viel bewirkt.

Wie stark kommt Ihre Handschrift als ECD in der Agentur zum Tragen?
Ich hoffe schon, dass man sie mit der Zeit spürt. Persönlich möchte ich den Entertainment-Faktor bei Equipe noch stärker fördern. Denn damit Werbung auf digitalen Kanälen wahrgenommen wird, muss sie in erster Linie unterhalten. Wenn man diese Handschrift in unseren künftigen Kampagnen erkennt, freue ich mich natürlich. Was die Technologie betrifft, sind wir ohnehin schon an der Spitze.

Die Kampagnen von Equipe machten doch auch in der Vergangenheit einen lockeren, unterhaltsamen Eindruck?
Klar! Aber im Entertainment-Bereich geht immer noch mehr – speziell beim digitalen Film, der das Potenzial hat, sich viral zu verbreiten. Besonders wenn man sich an angelsächsischen Kampagnen orientiert, zeigt sich, dass die entsprechenden Agenturen das Handwerk im Griff haben. Einerseits wissen sie mit Humor umzugehen, anderseits haben sie auch den Mut, ab und zu die Grenzen der gesellschaftlichen Norm zu durchbrechen. Das funktioniert in der Werbung und es gefällt mir. Wir merkten das selbst am Beispiel unserer Vujo-Kampagne für die Carsharing Plattform Sharoo: Nachdem Vujo seinen Fahrausweis wegen Trunkenheit am Steuer abgeben musste, stellten wir seinen Porsche auf die Plattform – und inszenierten die Aktion mediengerecht mit Bewegtbild. Die Kampagne funktionierte super, der Porsche war dauervermietet und das öffentliche Interesse immens.

Bringt die neue Position als ECD auch einen gewissen Druck mit sich?
Es gibt Momente, in denen das Thema etwas näher ist, aber primär hält sich die Belastung in Grenzen. Denn Equipe hat ein Team, das wunderbar funktioniert und harmoniert. Alle wollen in dieselbe Richtung und es herrscht eine gute Grundstimmung. Das war für mich das Hauptkriterium, um die Anstellung und die Herausforderung anzunehmen. Ausserdem ist Equipe eine der einzigen inhabergeführten Agenturen dieser Grösse in der Schweiz. Der direkte Draht zu den Inhabern und deren Support motivieren enorm.

Unterscheidet sich das Jobprofil im Vergleich zum CD bisher stark?
Der Übergang war und ist fliessend. Ich kann nicht einfach von heute auf morgen sagen: Nun bin ich nur noch ECD. Was sicher zunehmen wird, ist der Kontakt mit unseren Kunden. Die letzten Wochen legte ich den Schwerpunkt aber vor allem auf den Ausbau der Kreation. Talentierte Fachkräfte zu finden und sie so ins Team zu integrieren, dass jeder seine individuellen Stärken ausspielen kann, macht einen guten ECD aus. Bewerbungen deshalb bitte an [email protected] (lacht).

Interview: Thomas Häusermann
 

Fünf Medienschaffende aus Online, Print, Radio und TV ausgezeichnet

Der 18. Medienpreis Aargau/Solothurn geht an die Journalistinnen Rafaela Roth (Watson), Sabine Kuster (Aargauer Zeitung) und Marielle Käser (Radio 32). Ausgezeichnet wurden ebenso der freischaffende Fotograf Thomas Ulrich und der TV-Journalist Heikko Böhm (SRF).

Die insgesamt mit 15'000 Franken dotierten Auszeichnungen wurden am Montagabend in Olten an einer Feier überreicht, wie der Verein Medienpreis Aargau/Solothurn mitteilte. Der Preis in der Kategorie Online wurde erstmals vergeben. Eine Jury unter Leitung von Präsident Peter Schellenberg und den Fachjuryleitern Catherine Duttweiler (Print) Emanuel Freudiger (Foto), Marius Egger (Online), Denise Bolle (Radio) und Oliver Kuhn (TV) ermittelte wie im Vorjahr aus den über 100 eingereichten Beiträgen die Preisträger. Der Medienpreis Aargau/Solothurn wird durch die in den beiden Kantonen ansässigen Unternehmen sowie durch die Kantone Aargau und Solothurn ausgerichtet. Der Preis soll die journalistische Qualität in der lokalen und regionalen Berichterstattung fördern. (SDA)

Erdmannpeisker und Panta Rhei entwickeln Reim-Wettbewerb für Wernli

«Wernli teilt me gernli.» – so lautet der neue Slogan von Wernli. Passend dazu präsentieren sich Produkte und Web-Auftritt in neuem Kleid. Basierend auf der neuen Positionierung hat Erdmannpeisker eine Involvement-Kampagne entwickelt.

Nebst drei TV-Spots, Inseraten, Social Media Aktivitäten und einem grossen Reimwettbewerb wurde die Bevölkerung aufgerufen fürs Mami zu reimen. In Kooperation mit 20 Minuten wurde zu Ehren der Mütter dieser Schweiz ein Reim-Wettbewerb umgesetzt. Die Muttertag-Reime können aktuell auf Wernli.ch eingegeben werden. Unter sämtlichen eingereichten Reimen werden insgesamt 20 Muttertagboxen voller Wernli-Biscuits verlost. Der Gewinnerreim findet zusätzlich in der Printausgabe der 20 Minuten am 4. Mai seinen Platz und so kann das Mami auch pünktlich zum Muttertag mit dem ganz persönlichen Exemplar überrascht werden.

Boxenbild_540pixelbreit_neuheit_dt
Boxenbild_540pixelbreit_reim1_dt
Boxenbild_540pixelbreit_reim2_dt
Boxenbild_540pixelbreit_reim3_dt

Die Umsetzung der Landingpage wurde von der Zürcher Agentur Responsive realisiert.

Verantwortlich bei Wernli: Esther Zürcher (Leiterin Brand- und Product-Management Wernli), Mike de Bever (Leiter Consumer Marketing), Murielle Jöri (Junior Product Managerin), Maya Moléa (Product Manager). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Christina Weisser (AD), Rainer Neusius (Beratung). Verantwortlich Panta Rhei: Reto Wilhelm (Managing Partner), Nina Rafaniello (Account Manager). Verantwortlich bei Responsive: Tuan Nguyen und Patrik Marty (beide Managing Partner).

Ogilvy & Mather: Einladung zum Probesparen

Für Ford hat Ogilvy & Mather Zürich eine Kampagne für den Frühlingsverkauf ausgesuchter Volumenmodelle kreiert. Die erfolgreiche Kampagne lädt gleichzeitig zur Probefahrt und zum Sparen ein und sorgt bei den Ford-Händlern für grossen Showroom-Traffic.

Im Zuge einer taktischen Verkaufsaktion bietet Ford seine erfolgreichsten Modelle zu vorteilhaften Konditionen an. Wer sich bis Ende April zum Kauf eines neuen Ford entscheidet profitiert dabei von hohen Vorteilsprämien und besonders tiefen Leasing-angeboten, bei einigen Modellen bis zu 0,0 Prozent. Für diese Verkaufsförderungsmassnahme hat Ogilvy & Mather Zürich eine umfassende Kampagne entwickelt mit dem Ziel, eine möglichst hohe Zahl an Besuchen und Probefahrten bei den Händlern zu generieren.

160420_FOR_Focus_F200_245x350_D
160420_FOR_Kuga_F200_245x350_D
160420_FOR_Fiesta_F200_245x350_D
160420_FOR_Transit_Connect_F200_245x350_D

Unter dem Motto «Probesparen» wird der Frühlings-Sonderverkauf von Ford auf verschiedenen Werbemitteln plakativ kommuniziert. Dazu gehören Plakate und Inserate, diverse Online-Formate sowie eine eigens eingerichtete Landing Page. Die Kampagne zeigte schon nach kurzer Zeit Wirkung: Bereits nach kaum zwei Wochen, in denen die Kampagne eingesetzt worden war, vermeldeten die Ford-Händler einen starken Anstieg an Store-Traffic und Probefahrten.

Verantwortlich bei Ford Motor Company Switzerland: Marc Brunner (Direktor Marketing), Stefanie Schär (Communication & Event Supervisor). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Thomas Bolliger (CD); Mark Levay (AD); Marcel Schwitter, Marcel Elsener (Text); Max Brunner (Beratung); Jonathan Schipper (Gesamtverantwortung).
 

get_footer();