S&W Werbeagentur: «Darauf stossen bier an!»

Die Badener Brauerei Müller ist eine der letzten eigenständigen Brauereien der Schweiz und stolz darauf. Dieses Selbstverständnis hat dazu geführt, dass in den Headlines der neuen Kampagne diverse Wörter durch Bier ersetzt wurden.

Erstaunlicherweise habe der Korrektor diese Fehler in den Headlines wie «Darauf stossen bier an!», «Zu mir oder zu bier?» oder «Du gefällst bier!» übersehen, so die Agentur augenzwinkernd in einer Mitteilung.

Die insgesamt zwölf Sujets sind zunächst auf Biertellern, Tischsets und Plakaten zu sehen. Die Kampagne ist beliebig erweiterbar und wird für sämtliche Produkte und deren Promotionen eingesetzt. Zum Beispiel für den Müllerbräu-Auftritt am Stadtfest Baden. Auffallend und innovativ lautet auch der passende Facebook-Link zur Kampagne «Gefällt bier!».

Verantwortlich bei der Brauerei Müller: Felix Meier (Geschäftsführer). Verantwortlich bei S&W Werbeagentur: Martin Perini (Konzeption, Text und Beratung), Urs Wiezel und Jörg Krummenacher (Kreation). Fotografie: Pat Wettstein, Baden.

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Studie: Youtube behauptet sich als Nachrichtenmedium

Youtube wird zunehmend als Quelle für klassische Berichterstattung verwendet. Das besagt eine Studie des Pew Research Center for Excellence in Journalism. Die Videos von Privatpersonen tauchen immer öfter in den News von Medienhäusern auf.

Nach dem Vorjahres-Tsunami in Japan, bei dem mehr als 18‘000 Menschen ums Leben kamen und ein Schaden von rund 150 Milliarden Euro entstand, suchten auffällig viele Menschen nach Informationen auf Youtube. In den sieben Tagen nach der Katastrophe hatten die 20 am meisten angeklickten Nachrichten-Videos alle mit dem Tsunami zu tun und wurden mehr als 96 Millionen Mal aufgerufen.

Die Forscher untersuchten die beliebtesten Videos der Youtube-Kategorie «Nachrichten» und analysierten dabei die Inhalte, Themen und Beliebtheit. Dabei fanden sie heraus, dass es zu einer symbiotischen Beziehung zwischen Menschen und Nachrichtenorganisationen gekommen ist. Die Benutzer von Youtube stellen ihre eigenen Videos ins Internet und teilen gleichzeitig die Inhalte von professionellen Medienhäusern. Medien nutzen im Gegenzug die Videos von Privatpersonen und binden sie in ihre Berichterstattung ein.

Keine ethischen Standards definiert

Das Desaster in Japan ist dabei keine Ausnahme: Youtube wird in der globalen Berichterstattung immer wichtiger. Die Untersuchung kommt zum Schluss, dass im Durchschnitt jeden dritten Monat ein News-Thema die Ranking-Liste anführt. Andere populäre Ereignisse waren die Wahlen in Russland, die Volksaufstände im Mittleren Osten und das verunglückte Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia».

Bei diesem Austausch kann es der Studie zufolge zu Problemen kommen, da bislang keine ethischen Standards definiert wurden. Youtube bietet zwar Richtlinien an, es sei aber klar, dass sie nicht immer befolgt und gewisse Inhalte nicht bedacht würden. (Quelle: Pressetext)
 

Netvertising: Relauch von Lemenu.ch

Im Rahmen des Relaunch der Website Lemenu.ch wurde die Internetplattform mit Rezeptdatenbank, Tipps & Tricks, Ernährungsinformationen und Online-Shop von der Zürcher Agentur Netvertising vollständig überarbeitet.

Netvertising zeichnete dabei für Beratung, Konzeption, Projektleitung, Webpublishing, Entwicklung und Programmierung; CMS Typo3, Shop-System Magento, Rezept- und Tipps & Tricks-Datenbank, individuelle Funktionalitäten und Schnittstellen zu Drittsystem verantwortlich.

Zur Website

Verantwortlich bei Swissmilk: Marc Bächle, Annette Beutler. Verantwortlich bei Netvertising: Balz Lendorff.

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Capital FM/Energy Bern: Sender Utzenstorf in Betrieb genommen

Capital FM und Energy Bern haben am Montag den UKW-Sender Utzenstorf in Betrieb genommen. Die neue Sendeanlage mit den Frequenzen 89,2 MHz für Capital FM und 101,0 MHz für Energy Bern schliesst eine Empfangslücke zwischen Bern und Solothurn.

Der Sender auf dem Kamin der Papierfabrik Utzenstorf versorgt die Region Kirchberg, Fraubrunnen, Limpachtal, Bätterkinden und Utzenstorf, wie Capital FM in einer Mitteilung schreibt. Capital FM und Energy Bern wollen bis Ende Jahr noch weiter Empfangslücken im
Konzessionsgebiet mit zusätzlichen UKW-Sendern schliessen.

(Bild: Papierfabrik Utzenstorf, Utzenstorf-papier.ch)

Nose: Corporate Design für Abegglen realisiert

Die Agentur Nose verhilft der Unternehmensberatung Abegglen zu einem neuen Erscheinungsbild.

Nose hat Abegglen dabei unterstützt, das Profil zu schärfen und ihre Vision in das eigene Erscheinungsbild zu übertragen, wie es in einer Mitteilung heisst. Zentrales Element ist dabei das Versprechen von Abegglen: «Ankommen!»

Dieses Versprechen wird zusammen mit dem Namen «Abegglen» zum prägenden inhaltlichen und stilistischen Element des neuen Unternehmensauftritts. Die weiteren Elemente des zurückhaltenden Corporate Designs von Abegglen beschränken sich auf den Farbwechsel zwischen Blau, Grau und Weiss und die Systemschriften Georgia und Calibri.

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Schweizer Bank: René Maier wird Chefredaktor

Schweizer Bank erhält eine neue redaktionelle Leitung: Ab dem 1. August 2012 ist René Maier als Chefredaktor für das von Axel Springer Schweiz herausgegebene Magazin für Fach- und Führungskräfte aus dem Banken- und Finanz-Sektor verantwortlich.

Der 47-jährige René Maier folgt gemäss Mitteilung vom Montag auf die 43-jährige Claudia Gabriel, die das Magazin seit 2005 redaktionell führt. Seit 2010 hat sie die publizistische Leitung der Fachzeitschriften inne. Zudem ist sie Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung von Axel Springer Schweiz. Gabriel wird sich künftig nochmals einem Studium widmen. René Maier kam 2007 als Redaktor zur Schweizer Bank. Zuvor war er unter anderem Redaktor bei Credit Suisse.

Im Jahr 2011 feierte Schweizer Bank das 25-Jahr-Jubiläum. Das Magazin erscheint monatlich, verfügt über eine beglaubigte Auflage von 3‘187 Exemplaren und erreicht gemäss MALeader 10‘000 Leader-Leser. Die Zeitschrift versteht sich als Weiterbildungs-Instrument im sich ständig ändernden Umfeld dieser politisch, ökonomisch und technologisch sehr exponierten Branche.
 

Nielsen: Werbung im Internet immer beliebter

Eine Studie von The Nielsen Company zeigt: Während das Fernsehen noch den größten Anteil der weltweiten Werbeausgaben einstreicht, nimmt die Online-Werbung ständig zu.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde weltweit um 3,1 Prozent mehr für Werbung ausgegeben. Die klassische TV-Werbung konnte in Nord-Amerika um vier Prozent, in Latein Amerika um 7,5 Prozent und im Mittleren Osten sowie Afrika um 33,8 Prozent zulegen. Der Online-Werbemarkt erfreut sich in der ganzen Welt hoher Zuwächse: 12,1 Prozent in Europa, 31,8 Prozent in Lateinamerika und 35,2 Prozent in Afrika und im mittleren Osten. Als einziger Verlierer dieser Studie gehen die Printmedien hervor. Magazine verzeichnen einen globalen Rückgang. Die Werbebudgets für Tageszeitungen nehmen in den USA leicht ab, während sie in Lateinamerika und Asien zunehmen.

(Quelle: Pressetext)

Futurecom: Mit iPad-App gegen Hörverlust

Die Zürcher Agentur Futurecom hat für den Hörgerätehersteller Sonova eine Self Screening iPad App entwickelt, welche die Selbstdiagnose von Hörschäden erlaubt.

Die App soll gemäss einer Mitteilung eine einfache Selbstdiagnose ermöglichen, sich schleichend einstellende Hörverluste zu erkennen. Die Self Screening Stationen werden vorerst in den USA, Kanada und Australien in stark frequentierten Einkaufszentren aufgestellt. Die Besucher werden aufgefordert, den wenige Minuten dauernden Test zu absolvieren und herauszufinden, ob es für sie ratsam wäre, eine Hörhilfe zu nutzen. Geben die User am Ende Ihre persönlichen Daten an, erhalten Sie in der Folge eine detaillierte Auswertung per E-Mail oder per Post.

Das Tool ermögliche es Sonova auch ausserhalb der üblichen Kanäle Leads zu generieren und zu einem frühen Zeitpunkt Kontakt zu den potentiellen Käufern von Hörgeräten zu knüpfen, heisst es weiter. Da die Leads in einem zentralen Backend gesammelt würden, habe Sonova die Möglichkeit den Einsatz nach Kampagne genau zu messen.

Verantwortlich bei Sonova: Renato DiRubbo (Retail Marketing Director), Sonja Koch (Retail Marketing Manager). Verantwortlich bei Futurecom: Sandro Kümin (Art Director), Vincent Schaublin (Screen Design) Marcel Berberich (Programmierung), Jürgen Vanicek (Beratung), Carlo Schenker (Beratung).

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Coop: Dominik Schneider ist neuer Mediensprecher

Coop hat seit dem 9. Juli 2012 einen neuen Mediensprecher. Dominik Schneider verstärkt das Team um Susanne Sugimoto, Leiterin Kommunikation und wird neben Denise Stadler, Sabine Vulic und Urs Meier für Coop sprechen.

Schneider arbeitete zuletzt bei der Clariant als Mediensprecher, wie Coop in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Er war verantwortlich für die globalen Fachmedien sowie für die lokale Schweizer Presse. Zuvor leitete er bei Clariant die Abteilung Online Communications. Dominik Schneider studierte an der Universität Fribourg Medien- und Kommunikationswissenschaften, Geschichte und Deutsche Literatur.
 

Raiffeisen Super League: Max Havelaar-Bälle

Für Raiffeisen-Promotionen im Umfeld der Super League wurden Fussbälle produziert. Adcom Motion beschafft die Bälle unter dem Gütesiegel «Fairtrade Max Havelaar».

Rund 75 Prozent der weltweit verwendeten Sportbälle stammen aus Pakistan, dem grössten Sportball-Hersteller und -Exporteur der Welt. Immer wieder steht die pakistanische Produktion von Sportbällen aufgrund der schwierigen Arbeitsbedingungen in der Kritik. Die für Raiffeisen produzierten Fussbälle tragen dank Adcom Motion das Gütesiegel von Fairtrade Max Havelaar, das durch eine unabhängige Stelle kontrolliert und zertifiziert wird.
 
Adcom Motion in Baar ist gemäss Mitteilung die erste Promotionsmittel-Agentur in der Schweiz, welche für die Produktion von Fairtrade Artikeln lizenziert wurde.

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Nemuk: Startseite für Swiss Olympic

Nemuk hat im Auftrag von Swiss Olympic die Startseite für die Olympischen Sommerspiele London 2012 gestaltet. Ziel ist es, den Besuchern einen schnellen Zugang zu allen relevanten News rund um die Schweizer Delegation zu ermöglichen – auch dank Social Media.

Die Seite ist seit dem 4. Juli 2012 online und bleibt bis nach den Olympischen Spielen in London  aufgeschaltet. Die grossen und emotionalen Bildwelten sollen die Dynamik des Sportes widerspiegeln, heisst es in einer Mitteilung. Ins Zentrum gerückt werden Facebook-Fotoalben und Videos aus dem Youtube-Kanal. Bei der Programmierung wurde darauf geachtet, dass die Seite auf allen Devices optimal dargestellt wird.
 
Das Herzstück bildet der Social Stream, welcher eigens für diese Seite konzipiert und entwickelt wurde. Dort erhält der Besucher sämtliche Social Media News der Schweizer Sportler als sogenannten «Activity Feed». Die Informationen können nach Kanal (Blog, Facebook, Twitter oder Youtube), nach Sportart (via Dropdown) oder nach Lieblingssportler (manuelle Suche) gefiltert werden. Die Beiträge werden direkt von den jeweiligen Accounts der Sportler angezogen und sind mit diesen verlinkt.
 
Der Social Stream ist auch auf der Facebook-Fanpage von Swiss Olympic als App eingebunden. So erhält der Sportinteressierte Einblicke und Berichte über die Erlebnisse und Befindlichkeiten direkt von den Sportlern. Im Backend sind bereits 54 Schweizer Sportler mit insgesamt 73 Social Media Accounts erfasst und es kommen laufend neue Accounts dazu.

Verantwortlich bei Swiss Olympic: Philipp Furrer, Ole Rauch, Fabian Probst. Verantwortlich bei Nemuk: Nicole Gerber (Konzept, Beratung), Roger Bischof (Art Direction). Programmierung der Startseite: Biznet. Programmierung Social Feed: Required+.

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Zu guter Letzt: SF steht zur Axpo

Die Super League hat einen neuen Hauptsponsor. Das Schweizer Fernsehen tut sich noch schwer mit dieser Tatsache.

In der Samstag-Sendung des Sportpanoramas wurden Resultatübersicht und Tabelle weiterhin mit «Axpo Super League» betitelt, wie 20min.ch aufgefallen ist. So hat sich der neue Hauptsponsor Raiffeisen das Debut seines Fussball-Engagements wohl nicht vorgestellt.

Vielen Fussballfreunden ist es aber ohnehin egal, ob die Liga gerade Axpo-, Raiffeisen- oder Burger King-Super League heisst – sie halten konsequent an der traditionellen Nationalliga («Nati») A fest. Nicht so das Schweizer Fernsehen: Um dem globalisierten Namenskonzept der Swiss Super League gerecht zu werden, blendet man neuerdings Angaben über Karten und Tore während der Live-Übertragungen in englischer Sprache ein. Millionen Fussballfans aus aller Welt atmen auf. Good things come to those who wait.

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