Smarket zahlt Journalisten für Anwesenheit

Das Zürcher Touristikmarketing-Unternehmen Smarket hat Journalisten für ihre Anwesenheit an einem PR-Event mit mehreren hundert Franken bezahlt. Die Journalisten wurden mit Kunden zusammengeführt.

Laut dem Sonntag hat Smarket die Journalisten für ihre Anwesenheit bezahlt. Die 500 Franken angenommen haben unter anderem Journalisten der Sonntagszeitung und der NZZ, wie die Handelszeitung.ch am Sonntag schreibt. Smarket soll an dem PR-Event vorletzte Woche zehn Top-Journalisten im Zürcher Zunfthaus zur Schmiden mit Kunden zusammengefürt haben.

Für ihr Kommen sollen die meisten Journalisten mit einer «Kostenpauschale» von 500 Franken honoriert worden sein. Für den Direktkontakt mit den Journalisten sollen die anwesenden Unternehmen aus der Tourismusbranche gar 3‘000 Franken bezahlt haben. Fiorenzo Fässler von Smarketei sagte gemäss der Handelszeitung.ch, dies sei keine Pressekonferenz gewesen, sondern ein Informationsaustausch, «ja sogar eine Weiterbildung». Er verstosse gegen keine Gesetze und Richtlinien.

Der Chefredaktor vom Bund, und verantwortlich für den gemeinsamen Reiseteil mit dem Tagesanzeiger, Artur K. Vogel, hingegen verwahrte sich gegen die von Fässler angebotenen Entschädigung. Auch eine Vergütung des Zugtickets lehnte er ab. «Ich werde für meine Arbeit entlöhnt», schrieb er gemäss Sonntag. Die Annahme einer solchen Geldzahlung würde gegen seine journalistischen Prinzipien verstossen, «zudem würden sie unsere Glaubwürdigkeit untergraben».

Die 500 Franken für die Journalisten steckten in den Presseunterlagen, wie der Sonntag weiter schreibt. «Von solchen Praktiken habe ich noch nie gehört», so der frühere Tagi-Chefredaktor Peter Hartmeier. Fässler ist hier jedoch anderer Meinung. Er entschädige die Journalisten mit einer Kostenpauschale, da es gegenüber seinen Kunden absolut zentral sei, dass die versprochenen Top-Journalisten auch wirklich anwesend seien.

Zu guter Letzt: Masernlimitationskampagne stösst auf Widerstand

Das Bundesamt für Gesundheit will die Masern bis 2015 auszurotten. Dafür ist unter anderem eine grossangelegte Präventionskampagne geplant. Einige Kantone durchkreuzen nun aber die Finanzierungspläne.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG will das Virus mit einer gross angelegten Aktion eliminieren. Das Ziel ist es, dass Schulen und Krippen schweizweit die Impfausweise kontrollieren und nicht geimpfte Kinder für bis zu 21 Tage nach Hausen schicken, sobald ein Kind erkrankt. Dies schreibt die NZZ am Sonntag. Eltern sollen ausserdem ihre Kinder gratis impfen lassen können und auch keinen Selbstbehalt zahlen müssen.  

Bis anhin ist für diese Aktion bereits eine Präventionskampagne geplant (die Werbewoche.ch berichtete). Das Bundesamt für Gesundheit hat dafür letzte Woche einer Zürcher Werbeagentur einen Auftrag über 3 Millionen Franken erteilt.

Nun sollen die Kantone gemäss NZZ am Sonntag noch einmal 3 Millionen Franken beisteuern. Sie sollen das Geld entweder direkt an den Bund überweisen, oder damit eine eigene Kampagne gegen Masern starten. Vom Vorstand der Gesundheitsdirektoren wurden die Pläne bereits gutgeheissen.

Bei einigen Kantonen ist diese Forderung aber nicht gut angekommen. Da sich Genf bereits seit Jahren anstrenge, die Masern zu eliminieren, verlangt Genf nun, weniger zusätzlich zahlen zu müsen. Ausserdem sei es Aufgabe des Bundes, nationale Präventionskampagnen zu führen. Auch in der Deutschschweiz sind die Katone gemäss NZZ am Sonntag nicht bereit, mehr beizusteuern. Der Kanton Appenzell Innerrhoden stelle die Kampagne des Bundes grundsätzlich in Frage. So sagt Martin Würmli, Departementssekretär im Gesundheits- und Sozialdepartement: «Wir bezweifeln, dass Aufwand und Ertrag in einem vernünftigen Verhältnis stehen». Die Innerrhoder liessen sich kulturell bedingt weniger impfen und gingen weniger häufig zum Arzt, sagt Würmli. «Auch wenn der Bund unbedingt die Ziele der Weltgesundheitsorganisation durchsetzen will, ist die Aussicht gering, dass die Kampagne das Impfverhalten bei uns nachhaltig verändert.» Der Kanton Schwyz unterstützt zwar die Ziele des Bundes, ist aber mit der Kampagne nicht ganz einverstanden. So sagt der Schwyzer Kantonsarzt Svend Capol gemäss NZZ am Sonntag: «In der Ausführung muss das Lokalkolorit berücksichtigt werden. In Schwyz wollen wir die Informationen wenn möglich wie letztes Jahr mit einem regionalen Prominenten behutsam vermitteln – mit zu viel Autorität weckt man Widerwillen.»

Comparis.ch und L’Hebdo weiterhin im Clinch

Der Internetvergleichsdienst Comparis.ch zieht seinen Antrag auf superprovisorische Verfügung gegen die Verbreitung des Piraterie-Vorwurfs durch das Westschweizer Wochenmagazin L'Hebdo zurück. Da der inkriminierte Artikel am Donnerstag bereits veröffentlicht wurde, ist der Antrag ohnehin hinfällig.  

Für comparis.ch ist die Angelegenheit damit aber noch nicht vom Tisch: Dieser Rückzug bedeute nicht, dass Comparis.ch die im Artikel erhobenen Vorwürfe gegen das Unternehmen bestätige, stellt das Unternehmen in einem Communiqué vom Freitag fest. Mittlerweile habe sich ja herausgestellt, dass es sich beim Hacker-Angriff auf eine Website des Bundesamts für Gesundheit BAG vom 28. September 2011 um eine private Einzelaktion eines comparis.ch-Mitarbeiters am Arbeitsplatz gehandelt habe. Comparis.ch will nun die Reaktion von L'Hebdo respektive Ringier abwarten und dann das weitere Vorgehen prüfen, wie Firmensprecher Felix Schneuwly auf Anfrage sagte.
 
L'Hebdo wirft der Firma vor, für seine Krankenkassenprämien-Vergleiche eine Website des Bundesamts für Gesundheit BAG zu hacken versucht zu haben. Der Artikel erschien am Donnerstag trotz einer superprovisorischen Verfügung, welche Comparis.ch im Vorfeld der Publikation durchgesetzt hatte. L'Hebdo argumentierte, für einen Rückzug sei es zu spät gewesen.

Nachdem sich comparis.ch gegen die Vorwürfe zunächst energisch verwahrt hatte, musste die Firma am Donnerstagabend zurückkrebsen. Ein Mitarbeiter habe eingeräumt, am 28. September 2011 die Sicherheitsvorkehrungen der BAG-Website «geprüft» zu haben. Comparis.ch hat dem Mitarbeiter gekündigt und ihn mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der Betreffende habe «eigenmächtig gehandelt und zu keinem Zeitpunkt in geschäftlichem Auftrag». Sein Vorgehen stelle einen Verstoss gegen interne Richtlinien dar.
 

Nicht in Prämien-Abfrage involviert

Abgesehen davon sei der betreffende Mitarbeiter «in keiner Weise in die Abfrage der Krankenkassenprämien involviert» gewesen. Comparis.ch habe in keiner Weise versucht, auf unerlaubten Wegen die Krankenkassenprämien zu beziehen. Comparis.ch habe die öffentlich zugänglichen Daten des BAG mit einer gängigen und laut Bundesgericht legalen Methode, dem so genannten Crawling, verwendet. Diese Technik finde in jeder Suchmaschine Verwendung. Auch das BAG werfe Comparis.ch kein strafbares Handeln vor. (sda)

Euro RSCG Zürich: Branded Content für Riposa

Euro RSCG hat für Riposa ein neues Projekt verwirklicht. Dieses soll mit den üblichen Werbemassnahmen in der Produktkategorie brechen.

In Zusammenarbeit mit Eggli.Eggli und dem Autor und Radiomoderator Reeto von Gunten entstand ein Hörbuch. Dieses soll als universelles Kundenbindungstool mit hoher Wertanmutung eingesetzt werden, so die Agentur. Die Nutzer von Hörbüchern würden in ihren soziographischen Merkmalen ziemlich genau mit der Riposa-Zielgruppe übereinstimmen.

«Horizonte – Gute-Nacht-Geschichten für Erwachsene» lautet der Titel der Audio-Produktion und spielt auf die bewusstseinserweiternden Erlebnisse der Protagonisten an. Der Stoff widerspiegelt die Motive von Hörbuch-Konsumenten, bei denen Eskapismus und Entspannung eine wichtige Rolle spielen. Die Geschichten wurden im Rahmen einer Late-Night-Lesung mit dem Autor vorgestellt. Darüber hinaus sind Mailings, Samplings und Online-Aktivitäten rund um den Content geplant.

Verantwortlich bei Riposa: Walter Schnellmann (Geschäftsleitung), Iva Schnellmann (Marketingleitung). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Axel Eckstein (Creative Direction), Wolfgang Bark (Text/Konzept), Andrea Huber (Art Direction), Laurie Morard (Grafik) Walter Tagliaferri, Janina Iseli (Beratung). Verantwortlich bei Eggli.Eggli: Rea Eggli (Projektleitung und Event-Organisation). Autor: Reeto von Gunten. Musik: Low Motion Disco.

UBI lehnt Beschwerden gegen SRG-Beiträge zu Wahlumfragen ab

Das Schweizer Fernsehen hat mit seinem SRG-Wahlbarometer vor den eidgenössischen Wahlen 2011 das Gebot der Sachgerechtigkeit nicht verletzt. Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen Ubi hat Beschwerden gegen Beiträge zu den Wahlen abgelehnt.

Ein Statistik-Professor hatte gegen 19 Beiträge der «Tagesschau», von «10 vor 10», der Radiosendung «Echo der Zeit» und in Spezialsendungen Beschwerde erhoben. Die darin präsentierten Umfragen zu den Wahlchancen der Parteien seien nicht repräsentativ, wie die Beiträge suggerierten, kritisierte er. Die Ubi wies 17 Beschwerden einstimmig ab; auf die übrigen zwei trat sie nicht ein. Ein kritisches Hinterfragen der Arbeit des von der SRG beauftragten Instituts GFS.Bern sei keine medienrechtliche Frage und nicht Aufgabe der Ubi, erklärte Ubi-Sekretariatsleiter Pierre Rieder am Freitag in St. Gallen.

«Repräsentativ» ist irreführend

Bedenken äusserte die Ubi einzig zur Verwendung des Begriffs «Repräsentativ-Umfrage». Dies sei für das Publikum irreführend, denn die Umfragen seien statistisch nicht unbedingt repräsentativ. Dieser Mangel allein sei aber noch keine Verletzung des Gebots der Sachgerechtigkeit.Die UBI hatte laut Rieder in früheren Entscheiden Richtlinien für die Präsentation von Meinungsumfrage-Ergebnissen vor Wahlen und Abstimmungen aufgestellt. So müssen Auftraggeber, beauftragtes Institut, Zahl der Befragten, Zeitpunkt der Umfrage und Fehlerquote transparent gemacht werden.
 
Tierversuche ausgeblendet

Die aktuell beanstandeten Beiträge genügten diesen Kriterien. Die Ubi entschied in ihrer öffentlichen Sitzung in Appenzell über zwei weitere Fälle: Die Beschwerde eines Tierschützers gegen eine Sendung des Gesundheitsmagazins Puls über das Nervengift Botox erachtete die Ubi als begründet.
 
Puls habe über die Verwendung von Botox als Faltenglätter und Medikament berichtet, dabei aber den Aspekt der Tierversuche unterschlagen, die mit der Herstellung des Stoffes verbunden seien. Eine weitere Beschwerde gegen einen Bericht von «10 vor 10» über den FC Sion und Fussballskandale wies die Ubi ab. (sda)
 

SFLB: Der Volvo, der sich Ihnen anpasst

Die Werber von Spillmann/Felser/Leo Burnett haben für Volvo eine neue Kampagne entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Aussage, dass sich der neue Volvo V40 bis ins kleinste Detail personalisieren lässt.

Diese Tatsache dramatisiert die Agentur mit einem einfachen Kniff: In der neu entwickelten Kampagne werden alle Werbemittel zum Volvo V40 mit verschiedenen Nachnamen personalisiert. Und zwar von Plakaten über alle Online-Massnahmen bis hin zu Showroom-Inszenierungen und Filmen, die man auf Volvo-v40.ch selber kreieren kann. Das Besondere: Es handelt sich dabei um echte Namen, denn im Vorfeld der neuen Kampagne konnten sich Personen via Facebook-Seite von Volvo und der Volvo V40-Microsite mit ihrem Namen anmelden. Aus Tausenden von Nachnamen wurden schliesslich diejenigen Namen ausgelost, die ab sofort in der ganzen Schweiz zu sehen sind.

Verantwortlich bei Volvo Schweiz: Anouk Poelmann (President/Director Marketing ad interim), Laura Egger (Trainee Marketing Communication). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Peter Brönnimann (ECD), Patrick Suter (CD), Sebastian Krayer (AD), Reto Vogler, Christian Stüdi (Text), Rolf Zimmermann (Strategie), Dominik Mätzener, Eveline Mathis (Beratung). Verantwortlich bei Goldbach Interactive: Thomas Schrämli (Head of Campaigns & Search), Susanne Eisenegger (Senior Consultant), Cyrill Schneider (CD), René Schoedon (Senior AD).

Spitzendiplomat wird Kolumnist bei der Sonntagszeitung

Der langjährige Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz IKRK und Spitzendiplomat der Schweiz, Jakob Kellenberger, erhält eine eigene Kolumne: Ab dem 2. September 2012 schreibt er exklusiv im Auslandteil der Sonntagszeitung.

Kellenberger schreibt jeweils wöchentlich persönliche Standpunkte über internationale, europapolitische und humanitäre Themen. «Jakob Kellenberger kennt die wichtigsten Krisenherde der Welt und viele Staatschefs aus eigener Erfahrung und ist wie kaum jemand sonst in der Lage, unabhängige Einschätzungen über die politische Entwicklungen in den Ländern vorzunehmen, die derzeit im Brennpunkt stehen», sagt Martin Spieler, Chefredaktor der Sonntagszeitung. Mit der neuen Kolumne von Jakob Kellenberger wolle man den Lesern einen Zugang zu fundierten Analysen verschaffen. Aus dem gleichen Grund unterhält die Sonntagszeitung seit diesem Sommer eine exklusive Partnerschaft mit dem britischen Nachrichtenmagazin The Economist (die Werbewoche berichtete).

Jakob Kellenberger war von 2000 bis 2012 IKRK-Präsident und zuvor während vieler Jahren in Führungsfunktionen im diplomatischen Dienst der Schweiz tätig. Von 1984 bis 1992 war er Leiter des Integrationsbüros des Eidgenössischen Departementes des Äusseren EDA und des Volkswirtschaftsdepartementes. Ab 1992 war er Staatssekretär und Chef der Politischen Direktion des EDA und von 1989 bis 1991 Chefunterhändler der Schweiz auf Beamtenebene bei den Transitverhandlungen mit der EG. Zwischen 1994 und 1998 war er Koordinator und Chefunterhändler der Schweiz bei den bilateralen Verhandlungen mit der Europäischen Union.

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(Bild: Keystone)

Edition Renteria: Neue Website, neue Online-Tools

Die Edition Renteria positioniert sich ab sofort mit einem neuen Internet-Auftritt. Das Unternehmen, bekannt durchs Schweizer PR- & Medienverzeichnis lanciert im kommenden Jahr bereits die vierzigste Ausgabe ihres Werkes.

Die neue Website erscheint im klaren und frischen Design. Die Struktur ist übersichtlich und die Benutzerführung einfach, neue Online-Angebote werten die Seite auf. Diverse Freeware sollen ein einfaches Finden von Medien, PR-Agenturen, Kundenzeitschriften oder die Einsicht ins Social Media Ranking ermöglichen. Dazu wird das neue Media-Relations-Management-System MRM vorgestellt. Zukünftig können selbst erstellte Presse-Verteiler individuell ergänzt und direkt via Tool versendet werden.

Advico Y&R: Der Dalai Lama entpuppt sich als Trendsetter

Advico Y&R hat für die Sonntagszeitung die Lifestyle-Beilage encore! beworben. Diese liegt ab September neunmal im Jahr der Sonntagszeitung bei.

Die Kampagne von Advico Y&R soll darauf aufmerksam machen: Drei Persönlichkeiten aus Politik und Weltgeschehen, die offensichtlich kein Faible für Mode und Trends haben, präsentieren sich mit angesagten Accessoires und Frisuren, so die Agentur. Auf einen Blick soll das Motto der Kampagne klar werden: «In der Sonntagszeitung steckt jetzt mehr Lifestyle».

Die Sujets mit dem Dalai Lama, Kim Jong-un und Wladimir Putin fügen sich in das bestehende Babuschka-Konzept ein und sind ab sofort in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften zu entdecken. Encore! wird weiterhin auch von Le Matin dimanche vertrieben. Durch die Kooperation mit der Sonntagszeitung erscheint das Lifestyle-Magazin nun zweisprachig.

Verantwortlich bei der Sonntagzeitung: Diego Quintarelli (Verlagsleitung), Thomas Frei (Leitung Lesermarkt). Verantwortlich bei AY&R: Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD), Matthias Kadlubsky (AD), Julia Brandstätter (Text), Annik Weber (Grafik), Julia Kull, Christoph Schwarz (Beratung), Scheffold.Vizner/Fluxif (Bildbearbeitung/Composing).

Metzgerlehner gewinnt Paracelsus-Spital als Kunden

Metzgerlehner hat in einem Pitch den Paracelsus-Spital als Kunden gewonnen. Die Agentur hat nun eine Kampagne für Integrative Medizin und gegen den Krebs gestartet.

Mit der Öffnung des Spitalmarkts und der damit einhergehenden freien Spital-Wahl der Patienten hat das neue Spitalgesetz einen interkantonalen Wettbewerb zwischen den einzelnen Spitälern eingeleitet. Heute ist es für ein Spital überlebensnotwendig, sich von den anderen Krankenhäusern zu differenzieren – im Angebot wie auch in der Kommunikation, so die Agentur. Daher habe das Paracelsus-Spital Richterswil diese neuen Wettbewerbsbedingungen als kleines Akutspital früh erkannt und in einem Pitch drei Agenturen mit der Entwicklung einer neuen Positionierung und einer Kommunikationsstrategie für ihr schul- und komplementärmedizinisches Angebot beauftragt.

Metzgerlehner überzeugte mit einer Lösung, welche auf die Besonderheiten des Spitals und insbesondere die integrative Behandlung von Krebs fokussiert. Und weil das Internet bei Betroffenen und Angehörigen die wichtigste Informationsquelle nach einer Krebsdiagnose ist, wurde der Massnahmenschwerpunkt auf dieses Medium gelegt.

Verantwortlich bei Paracelsus-Spital Richterswil: Christoph Messmer (Geschäftsführer Trägerverein Paracelsus-Spital), Sonja Krenger (Assistentin Ärztlicher Direktor), Micheline Locher (Assistentin Spitaldirektor), Othmar Weber (Kommunikation). Verantwortlich bei Metzgerlehner Worldwide Partners: Michael Rottmann (Creative Direction), Patrick Meyer (Text/Konzept), Janine Aebischer (Art Direction), Annette Vetsch (Grafik), Silvan Metzger und Anna-Lea Michael (Beratung), Mark Berger (Head Online & Social Media), Incuray (Coding), adwebster (Behavioral Targeting).

 

C-Matrix feiert 20-jähriges Jubiläum

Im August hat C-Matrix Communications das zwanzigjährige Firmenjubiläum gefeiert. Die national und international tätige PR-Agentur wurde 1992 in Zug gegründet.

Zu den ersten Kunden der Agentur zählten Zurich Financial Services, Ciba, Sandoz und IBM. C-Matrix Communications, vertreten mit Geschäftsstellen in Zürich und Genf, wird heute von folgenden drei Partnern geführt: Alfred Köcher, Victoria Tanner und Daniel Pasquier.

Den Branchen Financial Services, Information Technology und Life Sciences ist das Unternehmen bis heute treu geblieben und hat das Portfolio in den Branchen Real Estate, Lifestyle und Consumer Brands ausgebaut. Im Jubiläumsmonat sind unter anderem Mandate von Nestlé, einer führenden, global tätigen Private Banking Gruppe, zwei Luxury Brands und einer grossen Überbauung in Genf dazugekommen, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. «Damals wie heute gilt uneingeschränkt, dass Vertrauen, Verantwortungsbewusstsein und Einsatzbereitschaft die Basis einer erfolgreichen Zusammenarbeit bilden», lautet das Fazit von Alfred Köcher, dem Managing Partner der Agentur.

Affinity-Primemedia übernimmt Anzeigenverkauf für Billionaire Magazin

Ab dem 1. September 2012 ist Affinity-Primemedia der exklusive Vertreter für Anzeigenverkauf und Promotion des neuen Magazins Billionaire sowie der am 1. September 2012 lancierten Website Billionaire.com, und später von Yiwanfuweng.com.

Beim Magazin Billionaire handelt es sich um ein zweisprachiges (Englisch und vereinfachtes Chinesisch) Lifestyle Magazin mit einem geplanten Umfang von rund 140 Seiten. Dieses erscheint zweimal pro Jahr, im Frühjahr und Herbst. Der Erscheinungstermin der ersten Ausgabe ist geplant auf den 15. November 2012.

Am 1. September ist der offzielle Launch der Website Billionaire.com. Die etwas spätere Verknüpfung für iPad und iPhone/Smartphones wird folgen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag. Die Seite habe ein exklusives Webdesign von «Code and Theory», New York (Designer von Vogue und Interview Magazin Websites). Ein weiterer Launch ist geplant zwischen dem 15. und 30. September für die Seite auf Chinesisch.

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