Coundco: Zwei weitere Schweizer Marken im Portfolio

Coundco hat zwei weitere Schweizer Marken als Kunden gewonnen. Neu nutzen auch Raiffeisen und die SBB die Online-Kommunikation der Agentur.

Anfangs Juli ist die SBB mit den ersten von Coundco konzipierten und umgesetzten Facebook Apps und einer SBB Facebook-Seite ins Social Media Zeitalter begleitet worden. Weitere Facebook Apps und Social Media Aktivitäten sind bereits in Planung. Neben dem Personenverkehr ist die Agentur auch in den Human Resources und bei der digitalen Erweiterung der Dachkampagne «unterwegs zuhause» bei der SBB als Umsetzungspartner gesetzt.

Coundco ist für Raiffeisen der nationale Partner für digitale Werbung und Marketing und setzt im vierten Quartal 2012 als erstes eine Online Werbekampagne um.

Kanton Graubünden wird Videoproduzent

Der Kanton Graubünden schlägt in der Kommunikation einen neuen Weg ein. Auf der Homepage des Kantons wird per Video über Beschlüsse der Regierung und das Geschehen in der Verwaltung berichtet.

Der Einsatz von Videos gehört zur neuen Kommunikationsstrategie der Regierung. Dies teilte diese am Montag mit. Sie will damit den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, sich auf zeitgemässe Art und Weise und in kurzer Zeit zu informieren. Geplant sind Statements von Regierungsmitgliedern und Dienststellenchefs, aber auch gestaltete Filmbeiträge, Dokumentationen und Reportagen.

Für die Produktion zuständig ist die Standeskanzlei, die Stabs- und Koordinationsstelle von Grossem Rat, Regierung und Verwaltung. Sie wird selbst Filmbeiträge realisieren. Dazu wurde die Standeskanzlei personell verstärkt und mit neuer Infrastruktur ausgerüstet. (sda)

Gemdesign kommuniziert für Controva

Die im 2004 gegründete BCS Audit wurde im 2012 in Controva umfirmiert. Gemdesign hat ein ganzheitliches Kommunikationskonzept entwickelt.

Die Agentur hat ausserdem den Gesamtauftritt des Unternehmens im Print- und Onlinebereich gestaltet.

Die Ziegler Papier mit 3 Kodak-Diamanten ausgezeichnet

Die Ziegler Papier ist an der Drupa 2012 für ihre hohe Qualität in Sachen Papier für den Inkjet-Druck mit 3 Kodak-Diamanten ausgezeichnet worden. Das Unternehmen ist langjährige Papierentwicklungspartnerin von Kodak.

Ziegler-Inkjet-Papierprodukte wurden unter Beachtung von ISO-Vorgaben getestet. Kodak erkläre die Inkjet-Papierprodukte zum Standard, den andere Papierproduzenten anstreben würden und vergleiche die Ziegler-Papierinnovationen mit der Technik einer Schweizer Uhr, so Ziegler Papier in einer Mitteilung vom Montag. Ziegler Papier bringe gemäss Kodak das Beste in Bezug auf Ingenieurkunst, Innovation und Schönheit hervor.

Marti.Seiler: Ruckstuhl setzt Zürich auf den Ruck-Stuhl

«Draufsetzen. Fotografieren. Auto gewinnen». Unter diesem Motto platziert Marti.Seiler für die Ruckstuhl-Garagen vom 3. bis am 6. September gelbe Stühle – eben: Ruck-Stühle.

Leicht irritierend könnten die Menschen schon sein, die dieser Tage in Zürich und Umgebung sowie Winterthur Menschen beobachten, die auf einem gelben Stuhl sitzend eine pantomimische Autofahrt unternehmen. Dabei gibt es eine einfache Erklärung für dieses scheinbar seltsame Verhalten: Elf Preise rund ums Autofahren warten auf die Gewinner eines ungewöhnlichen Wettbewerbes. Die Aktion wird in Zusammenarbeit mit Radio 24 durchgeführt.

Wer nämlich von Montag bis Donnerstag dieser Woche auf einem gelben Ruck-Stuhl Platz nimmt und sich in möglichst origineller Autofahrer-Pose mit seinem Handy oder seiner Kamera von einer Begleitung oder dem anwesenden Helfer ablichten lässt, ist so gut wie dabei. Er braucht das Foto dann bloss noch auf Radio24.ch hochzuladen und auf das Wohlwollen der Jury – bestehend aus Mitarbeitern von Ruckstuhl und Radio 24 – zu hoffen. Die Gewinner werden am Freitag, den 7. September, auf Radio 24 bekannt gegeben.

Blue Spirit: Rezept gegen kalte Betten

Bluespirit ist mit dem gesamten Kommunikationsauftritt inklusive CI/CD von Avacanza beauftragt worden. Beim Look hat man sich bewusst an der traditionellen Architektur des Unterengadins orientiert.

Erste Massnahmen beinhalten den Webauftritt, eine Anzeige sowie ein Flyer.

Verantwortlich bei Avacanza: Jürg Arquint (VR), Luigi Olivetti (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Blue Spirit: Daniel Comte (Executive Creative Director), Jae Erne (Senior Art Director), Peter Bietenholz (Senior Copywriter), Patricia Müller (Beratung), Nino Knetemann (Online-Beratung). Programmierung: W4.

Alex Tysl kehrt zu Adisfaction zurück

Alex Tysl arbeitet ab sofort wieder für die Online-Marketing-Agentur Adisfaction. Als Senior Consultant betreut er künftig insbesondere die Kunden Vontobel und Julius Baer. 

Alex Tysl studierte Rechtswissenschaften, Medienkommunikation und Journalismus mit Schwerpunkt Online-Marketing in Bielefeld, Bonn und Münster. Vor seinem Abschluss ging er für mehrere Monate nach Südafrika und betreute die IT des studentischen Austauschdienstes STATS. Danach kam er als Online Marketing Manager zu Adisfaction und trug zwischen 2008 und 2010 zum Aufbau der jungen Agentur bei. Zuletzt war Alex Tysl Key Account Manager Online bei der Mediaagentur Mediaxis in Schlieren. Dort hat er unter anderem die Kunden Zürcher Kantonalbank, Lindt & Sprüngli Schweiz,  Danone Schweiz und Atout France betreut. Ausserdem war er Projektmanager der New Media Promotion «Feldschlösschen sucht den Sportexperten».

Factum Kommunikation: Grimmzahnaerzte.ch zeigen Zähne

Die Zürcher Agentur Factum Kommunikation hat für Grimmzahnaerzte.ch eine Kampagne gestaltet. Im Zentrum der Kampagne steht ein zähnebleckender Frauenmund.

Seit fünfzig Jahren ist die Familie Grimm mit ihrer Zahnarztpraxis am linken Zürichseeufer zu Hause. Das in den letzten Jahren durch Zahnarztketten und Discountangebote veränderte Umfeld hat Grimmzahnaerzte.ch dazu veranlasst, bezüglich der Patientenakquise in die Offensive zu gehen. Factum Kommunikation hat deshalb für die Horgner Praxis eine Kampagne gestaltet, welche von der Publireportage über Zeitungsbeilagen bis hin zum Plakataushang reicht. Im Zentrum der Kampagne steht ein zähnebleckender Frauenmund.

Verantwortlich bei Grimmzahnaerzte.ch: Andreas Grimm. Verantwortlich bei Factum Kommunikation: Remo Plüss (CD), Mark Schönholzer (Beratung).

Dachcom: Die wichtige Rolle eines funktionierenden Netzwerks

Mit einem Kino- und TV-Spot für Entsorgung St. Gallen und den Abwasserverband Morgental/Steinach hat Dachcom die Wertschöpfungskette innerhalb der Entsorgung flüssiger Abfälle thematisiert. Der Ort des Geschehens – oder das «Örtchen» - ist dabei eher ungewöhnlich.

Schauplatz ist eine öffentliche Toilette, in welcher durch eine simple Idee auf die Vorzüge einer funktionierenden Netzwerkarbeit hingewiesen wird. Durch die Synergien einer gemeinsamen Abwasserbewältigung entsteht ein Nutzen für die gesamte Bevölkerung, so die Botschaft der Kampagne. Inserate in Fachmedien unterstützen die Informationskampagne. sie sollen aufzeigen, welche Rolle gut funktionierende Netzwerke für die gemeinsame Abwasserbewältigung spielen.
Der Kino- und TV-Spot ist im Sommer 2012 in den Openair-Kinos St. Gallen und Arbon zu sehen. Im Herbst folgen 400 Schaltungen auf TVO, im Februar 2013 wird der Spot dann auch in den St. Galler Stadtkinos zu erleben sein.

Verantwortlich bei Entsorgung St. Gallen / Abwasserverband Morgental/ Steinach: Hans Peter Tobler (Geschäftsführer ESG), Roland Boller (Geschäftsführer AVM). Verantwortlich bei Dachcom Communication BSW, Rheineck: Christoph Matzner (Konzept, Beratung), Bernd Leisner (Text), Otto Gmeiner (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Vitronic, St. Gallen: Paddy Rubin (Aufnahme, Schnitt).

Viscom: Längere Arbeitszeiten und keine fixen Minimallöhne

Viscom will bei den anstehenden GAV-Verhandlungen längere Arbeitszeiten, gekürzte Zulagen und den Verzicht auf detailliert fixierte Minimallöhne durchsetzen. Der Unternehmerverband der grafischen Industrie nennt als Grund die kritische Lage der Branche.

Die am 20. September 2012 beginnenden Verhandlungen für einen neuen Gav in der grafischen Industrie müssen laut Viscom zu einer Stärkung des Handlungsspielraums und der Eigenverantwortung der einzelnen Unternehmen führen. Der Arbeitgeberverband der grafischen Industrie fordert eine zukunftsbezogene Anpassung des allzu kostspieligen Gesamtarbeitsvertrags. Mehrwert lässt sich laut Viscom nicht im Voraus verteilen und eine Ingangsetzung der Kostenspirale würde in der Branche katastrophale Beschäftigungsfolgen auslösen. Das seit acht Jahren in der Branche etablierte Prinzip der jährlichen Lohnanpassungen auf Unternehmensebene funktioniere. Die Unternehmen seien sich ihrer Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden bewusst.

Der unternehmerische Handlungsspielraum müsse im neuen GAV gestärkt werden, so Viscom, zumal sich Finanz- und Ertragskraft je nach Unternehmen stark unterscheiden. Auf eine detaillierte Fixierung der Minimallöhne wäre zu verzichten. Viscom spricht sich gegen eine generelle Erhöhung der Minimallöhne von 200 Franken pro Monat aus, wie von den Gewerkschaften gefordert.

Neu 42-Stundenwoche

Viscom verlangt ausserdem die Abkehr von der 40-Stunden-Woche und eine Erhöhung auf 42 Stunden. Die 40-Stunden-Woche bedrohe das Wachstum und die Beschäftigung in der grafischen Industrie. Die im Rahmen der letzten GAV-Verhandlungen fixierten Eckwerte für die Jahresarbeitszeit erweisen sich als zu rigide und müssen analog zu anderen Branchen aufgebrochen werden. Die Jahresarbeitszeit müsse wie in anderen Branchen flexibler gestaltet werden.
 
Auch die Abgeltungen für die Nacht- und Schichtarbeit von 70 Prozent sind gemäss Viscom im nationalen Branchenvergleich und internationalen Benchmark nicht zu halten. Viscom fordert deshalb im Interesse des Werkplatzes Schweiz Zuschläge für die Nacht- und Schichtarbeit in der Höhe von 25 Prozent.

Maxomedia zeigt für Anibis.ch: So einfach ändert man sein Leben

Maxomedia hat in der Deutschschweiz eine Kampagne für Anibis.ch gestartet. Die Spots sind ab sofort im TV zu sehen.


Über fünf Millionen Schnäppchenjäger und Verkäufer tummeln sich im Monat auf der kostenlosen Plattform Anibis.ch. Aktuell sind mehr als 290'000 Inserate geschaltet. Um auch in der Deutschschweiz an Bekanntheit zu gewinnen, hat Maxomedia eine Kampagne mit TV-Spots, Bannern und Inseraten in Text und Bild lanciert.

Kernelement der Kampagne sind zwei Spots, die in drei Phasen bis Ende Jahr im TV zu sehen sind. Darin verkauft der talentfreie Skater seine Inlineskates und entscheidet sich für ein ungefährlicheres Hobby: Das Schachspiel. Und die werdende Mutter, die lässt ihren Mann den Sport gegen den Kinderwagen eintauschen.

Auch die Banner sollen die Vielfalt des Angebots bei Anibis.ch aufzeigen: Da wird das Schaukelpferdchen verkauft und ein Pferd gesucht. Oder der Bikini verkauft und eine Winterjacke gesucht. Ganz nach dem Motto: «So einfach verändern Sie Ihr Leben».

SF: Neues Mittagsmagazin geplant

Das SF plant eine grosse Nachrichtensendung zur Mittagszeit. Das Mittagsmagazin soll ein Mix aus News und längeren Beiträgen sein und bis zu eineinhalb Stunden dauern.

Es wurde bereits eine Testaufnahme gemacht. Dies weiss der Sonntag aus «verlässlichen Quellen». Durch das Magazin soll Mario Grossniklaus geführt haben, der seit 2010 die «Tagesschau» moderiert.

Mit dem neuen Magazin will SF jene Zuschauer ansprechen, welche die Mittagspause zuhause verbringen, wie es beim Sonntag weiter heisst. Das SRF habe sich auf Anfrage zurückhaltend gegeben, aber die Idee bestätigt. Sprecher Martin Reichlin sagte gegenüber dem Sonntag: «Tatsächlich werden innerhalb der Chefredaktion TV Überlegungen zu einem neuen Magazin zur Mittagszeit angestellt». Es gebe jedoch noch keine konkreten Beschlüsse zu Inhalt, Moderation oder der Umsetzung.

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