Anzahl Kontakte für digitale Werbewirkung entscheidend

DIGITALE WERBUNG Erstmals belegt eine umfassende Studie von plan.net, GfK und den führenden Schweizer Publishern die Wirksamkeit von Online-Werbung im Schweizer Werbemarkt. (mehr …)

Erste digital gedruckte Tageszeitung der Welt

DIGITALDRUCK Als erster Druckbetrieb weltweit hat sich Mengis für eine Digitaldruckmaschine zur Produktion der Tageszeitung «Walliser Bote» entschieden. Dies nach einer rund einjährigen Evaluationszeit, wie Harald Burgener, CEO der Mengis Gruppe erläutert. (mehr …)

Big Data: Chancen und Gefahren

BIG DATA Der Einsatz von Daten für das Marketing ist eines der zentralen Themen der Swiss Online Marketing und Swiss eBusiness Expo 2015. (mehr …)

Infel Corporate Media mit eigener Academy am Start

CORPORATE PUBLISHING Am 30. März lanciert Infel Corporate Media ihre eigene Academy. Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Corporate-Publishing- und Content-Marketing-Interessierte. Unterrichtet wird in Zürich, München oder beim Kunden direkt vor Ort. (mehr …)

Der Schlüssel zur erfolgreichen Kundengewinnung

BUCHTIPP In dem Buch „True Value Selling“ zeigt der Autor Bernhard Kaschek was Gross- und Schlüsselkunden von ihren Lieferanten erwarten und wie man diese gewinnen kann. (mehr …)

Suisse Emex: World of Digital Business

ONLINE WORLD Am 25. und 26. August 2015 öffnet die Suisse Emex erneut ihre Tore. Die Fachmesse will Marketeers Abhilfe schaffen und praxisnahe Antworten liefern. Zum Beispiel zum Thema Digital Business. (mehr …)

Ticino – tagen und dinieren

TAGUNGEN UND EVENTS Um seine Position im Tagungen und Event-Bereich zu festigen lädt das Tessin zum Gourmetfestival ein. Acht Köche zeigen ihre Kunst auf hohem Niveau. (mehr …)

Trendcommerce Group expandiert

DIGITALDRUCKDie Trendcommerce (Schweiz) AG, Teil der Trendcommerce Group, erweitert ihren Maschinenpark und nimmt ab Herbst 2015 ein weiteres Endlos-Inkjet-Digitaldrucksystem von Hewlett Packard in Betrieb. (mehr …)

Wie Werbung für Digital Natives aussehen muss

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Insbesondere Gratiszeitungen sind bei den Digital Natives beliebt und sollte bei einer Kampagne nicht vergessen werden.«Nicht ohne mein Smartphone» – mobile Geräte und das Internet sind aus dem Leben von Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Die aktuelle James-Studie (Februar 2015) belegt, dass 97 Prozent der Schweizer Jugendlichen ein Smartphone besitzen. 2010 verfügte gerade mal knapp die Hälfte der jungen Mobiltelefonnutzer über ein Smartphone. Diese Entwicklung hat sich so weit auf die Internetbesuche ausgewirkt, dass das Notebook vom Smartphone als meistgenutztes Gerät abgelöst wurde. Das Notebook wiederum löste TV ab, denn durch Dienste wie Teleboy, Netflix oder Gratisplattformen wie Popcorntime wurde die Ära des «Video on Demand» geboren.Jeder zweite Jugendliche streamt mehrmals wöchentlich TV-Inhalte und bereits jeder fünfte zählt zu den «Heavy Usern» von Mobile Streaming. Weil TV- Inhalte überall und zu jeder Zeit konsumierbar sind, ist der Stellenwert von Bewegtbild hoch und nimmt stetig zu. So hat sich entgegen vielen Vermutungen nicht etwa Facebook zur meistbesuchten Seite etabliert, sondern YouTube. Die sozialen Medien werden vor allem zueinander ergänzend, parallel genutzt und dienen als «open diaries», wo Jugendliche Inhalte teilen können – unter anderem, was sie wann wo machen. Damit werden in sehr kurzer Zeit sehr viele Informationen verarbeitet, bewertet und weitergetragen.Zur Kommunikation nutzen die Jugendlichen vorwiegend geschlossene Gruppen. Dazu gehören Dienste wie WhatsApp, Snapchat und Pinterest. Dieses Konsumverhalten hat eine neue Generation hervorgerufen: die Digital Natives. Sie konsumieren zeitunabhängig und multimedial. Viele Unternehmen nutzen dieses Verhalten, um auf den sozialen Netzwerken kommerzielle Inhalte zu verbreiten. Dienste wie Buzzfeed und Mashable generieren so hohe Trafficzahlen. Dadurch weitet sich der Medienkonsum ausserdem global aus. Der Druck der lokalen Jugendmedien steigt, bietet aber auch Chancen für Nischen­player oder neue Werbeformen wie «Native Advertising». Gleichzeitig sind die Digital Natives aber kaum bereit, für Informationen Geld zu bezahlen, wovon Gratiszeitungen wie 20 Minuten und Friday profitieren.Zur richtigen Zeit am richtigen Ort«Jugendliche sind sich den Umgang mit Informationen und werblichen Inhalten besser gewohnt als angenommen. Sie können den Unterschied zwischen Angebot, Produkt und Werbung deutlich unterscheiden. Um die Aufmerksamkeit dieser Zielgruppe zu erreichen, müssen die Inhalte so real und transparent wie möglich sein, um zeitgleich sehr direkt und gezielt die gewünschten Botschaften zu platzieren», meint Thomas Schrämli, Stv. Managing Director, Performance Marketing bei der Goldbach Interactive.Digital Natives müssen da abgeholt werden, wo sie sich aufhalten, wobei Smartphones eine zentrale Rolle spielen. Im Bereich Mobile Advertising gibt es mehrere Entwicklungen, welche die werblichen Möglichkeiten prägen. «Immer wichtiger werden hierbei Customized Ads und gezielte Targetings nach Verhalten, sozialen Clustern oder nach bestimmtem Kaufverhalten. Technologien wie beispielsweise iBeacons bieten zudem Möglichkeiten im Location Based Marketing», erläutert Fabio Emch, Managing Partner bei jim & jim. So kann die Zielgruppe direkt über das Smart­phone angesprochen werden, wenn sie sich an einem bestimmten Ort aufhält. Das kann ein Laden oder Res­taurant sein, das dann über seine aktuellen Angebote informiert. Die Voraussetzung dabei ist aber, dass man die Bedürfnisse der Zielgruppe kennt und die Technologie richtig einsetzt.Marke positionieren«Natürlich ist auch das Remarketing immer leistungsfähiger», nennt Emch eine weitere Möglichkeit. Die repetitive Zielgruppenansprache verstärke den Brandingeffekt und habe oft auch eine höhere Relevanz und dadurch grössere Chancen auf einen Direktabschluss.Der Idealfall wäre der Zugang zu spezifischen Communities. «Wenn man sich als Brand in einer Gruppe positioniert, ist die Glaubwürdigkeit höher und die Ansprache dementsprechend qualitativer», so Emch. Ausserdem sei die Eintrittshürde für die Konkurrenz grösser, was einen weiteren Vorteil einer solchen Platzierung darstellt.MultiscreenNicht zu vergessen ist die Werbung auf YouTube. Denn grundsätzlich werden die Jugendlichen stärker von bewegter als von statischer Werbung angesprochen. Auch bezüglich schnellen Reichweitenaufbaus ist der TV-Spot die beste Ausgangslage. Hierbei unterscheidet sich die Zielgruppe nicht von einer anderen. Es sind kreative, humorvolle und interessante Geschichten gefragt. «Da die Digital Natives Fernseh­inhalte nicht nur linear, sondern auch unabhängig von Zeit, Ort und Gerät konsumieren, liegt die Herausforderung in der Integration von Werbung auf allen Kanälen», sagt Thomas Schrämli von Goldbach Interactive. Multiscreen-Advertising wird deshalb zur zentralen Strategie eines Unternehmens, um die Reichweite und Kontaktqualität von Werbekampagnen zu verbessern.«Eine Verschiebung der Aufmerksamkeit hin zu interaktiven Inhalten und Möglichkeiten wie dem ‹Red Button› oder Hbb-TV ist bereits im Gang und wird künftig auch neue Werbeformen zulassen, welche dann wiederum von dieser Zielgruppe sehr rasch aufgenommen und verwendet werden», so Schrämli. Aufgrund dieser Entwicklung hat die Goldbach Audience vor einem Jahr das Angebot «Best of Swiss» lanciert, welches Werbetreibenden ermöglicht, mit nur einer einzigen Buchung Device-übergreifend in Display, Video und Mobile Werbung zu schalten. Zum Netzwerk gehören Jugendplattformen wie joiz.ch, mtv.ch, ronorp.net, thatsme.ch, partyguide.ch, usgang.ch und toasted.ch. Ausserdem kann ein bestimmtes Themenumfeld ausgewählt werden. Dazu gehören Auto, Unterhaltung, Familie, Finanzen, Game, Gesundheit, Jugend, Kochen, Reisen und Wetter.Authentizität statt Coolness«Don’t try to be cool» – Anbiederung, leere Worthülsen und Werbebotschaften erkennen die Jugendlichen sofort. «Nur wer authentisch wirkt, bringt seine Botschaft positiv rüber», erklärt Fabio Emch von jim & jim. Das erreiche man, indem die Jugendlichen und ihre Werte ernst genommen werden und man diese entsprechend anspricht. Für Werber heisst das, sich permanent zu informieren, am Ball zu bleiben. Denn die Medienlandschaft ist im Wandel. Wenn man die Veränderungen der letzten Jahre betrachtet, wird klar, dass sich auch die Werbung anpassen muss. «Die Verknüpfung zwischen Offline und Online wird immer wichtiger. Man muss sich vor Augen führen, dass ein Digital Native seine Lebenswelt nicht mehr in On- und Offline trennt. Warum sollen es dann Marketingkampagnen tun?», sagt Emch.MultichannelingIm Rahmen der Adecco Street Days, bei denen Berater auf der Strasse junge Menschen auf Jobsuche helfen, hat jim & jim eine App entwickelt. Die «Social CV Check App» sammelt die auf Facebook öffentlich verfügbaren Daten und aggregiert diese zum Social-Media-Lebenslauf. So sehen die Jugendlichen, welche Informationen von Unbekannten gelesen werden können. «Damit sollen die jungen Leute darauf sensibilisiert werden, dass jeder Mensch heutzutage eine digitale Visitenkarte hat. Bewirbt man sich also mit einem einfachen CV, muss man sich bewusst sein, dass der Name gegoogelt wird», erklärt Emch.Die Kampagne wurde über verschiedene Kanäle kommuniziert. Einerseits über den Blog von Adecco und das Promotionspersonal vor Ort, über Flyer, diverse Online-Medien, PR-Artikel in Tageszeitungen und andererseits für die Nachkommunikation mit einem Eventvideo. Für jim & jim ist Multichanneling unerlässlich. «Wie bei einem guten Rezept ist auch hier der Mix wichtig. Jeder Channel, ob on- oder offline, hat Vor- und Nachteile. Entscheidend sind somit die Ziele, die man erreichen will. Dementsprechend entscheidet man sich dann für mehr On- oder Offline-Massnahmen», sagt Emch.Der Griff zur ZeitungDass sich Investitionen in Printmedien lohnen, zeigen die ak­tuellen Zahlen von Tamedia. «20 Minuten ist die meistgelesene Tageszeitung der Schweiz und erreicht 57 Prozent der 14- bis 35-Jährigen», sagt Christoph Zimmer, Leiter Unternehmenskommunikation bei Tamedia. Die Attraktivität von 20 Minuten bei Digital Natives zeigt sich ausserdem an ihrem Anteil an Gesamtnutzern, der bei 44 Prozent liegt. Mit dem Gratismagazin «Friday» erreicht das Medienhaus eine noch jüngere Leserschaft. Fast 54 Prozent der Leserinnen und Leser sind 24 Jahre alt oder jünger. Anders als bei 20 Minuten spricht diese Publikation vorwiegend Leserinnen an.Autorin: Melanie Granados

Bewegte Bilder im öffentlichen Raum sind gefragt

DIGITAL SIGNAGE Wie entwickeln sich die Kundenbedürfnisse und Technologien bei der Lichtwerbung und beim Digital Signage? Im Rahmen des Tages der offenen Tür von Westiform wurde diese Frage beantwortet. (mehr …)

Beitrag: Was sind Premium Online-Werbeplätze und was nicht?

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Agile – can do – flexible

MARKETING TREND Am 18. März trafen sich über 500 Marketing-Interessierte zur 25. Marketing-Trend-Tagung der Gesellschaft für Marketing – GfM im Dolder Grand in Zürich. Eine Rückschau von Christoph Oggenfuss*. (mehr …)
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