Zu guter Letzt: Was schuldet Twitter mir?

Der Börsengang von Twitter ist ein Geldsegen. Doch welchen Anteil haben einzelne Twitter-Feeds daran? Ein Online-Rechner gibt Auskunft.

Nach dem erfolgreichen Börsengang des Kurznachrichtendienst Twitter von letzter Woche fragen sich immer mehr twitterfreudige Zeitgenossen, welchen Anteil sie mit ihren so veröffentlichten Mitteilungen an diesem Geldsegen haben. Das amerikanische Nachrichtenmagazin Time hat deshalb auf seiner Website ein einfaches Formular zur Berechnung des Werts öffentlicher Twitter-Feeds aufgeschaltet. Dabei wird die Anzahl publizierter Tweets, die Zahl der Followers berücksichtigt, ebenso wie seit wann getwittert wird. Diese Zahlen werden dann mit Angaben aus dem Prospekt für den Börsengang verrechnet.

So erfährt man, dass der Führer der freien Welt, Präsident Barack Obama, 5,2 Millionen Dollar zu gute hätte. Das ist indes nichts gegen den Teenie-Pop-Star Justin Bieber, dessen unentwegtes Twittern 21,2 Millionen Dollar wert wäre. Natürlich haben die Twitter-Chefs nicht im Sinn, ihre User für ihr kreatives Schaffen zu entschädigen. Das kann mit zweierlei Sichtweisen betrachtet werden: Schreibt jemand während fünf Jahren jeden Tag einen schlauen Satz und dann kommt jemand anderes und veröffentlicht diese Früchte kreativen Schaffens und macht damit einen Reibach – sollte dann der Autor etwas davon erhalten oder nicht? Oder ist doch eher so wie mit E-Mails und dem Internet-Provider: Schreibt jemand viele Mails an viele Empfänger, käme auch niemand im Traum in den Sinn, dafür vom Telekomm-Anbieter Geld zu verlangen. Macht auch nichts: Denn twitternde Koryphäen aus der schweizerischen Medienwelt kämen nach dem Time-Rechner ohnehin nur mit Peanuts davon.

Christoph J. Walther

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Schoch&Sonders: Wein verschönert, Team verstärkt

Schoch&Sonders kreierte das Markendesign der neusten Kreation der Schuler St.Jakobskellerei und begrüsst zwei neue Mitarbeiterinnen.

Der edle Tropfen aus der Selezione Fellini ist laut Mitteilung ein Stück aristokratische Weingeschichte aus der Toskana. Auch das Markendesign repräsentiert die Noblesse dieses Chianti, welcher nach dem Ur-Rezept von Barone Ricasoli hergestellt wird. Die Etikette erinnert mit Elementen wie der Krone an den Barone Ricasoli und die Toskanische Herkunft wird durch den Pegasus vermittelt. Die Wertigkeit dieses Meisterwerks wird durch die Haptik des gewählten Papiers sowie der goldenen Heissfolienprägung unterstützt.

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Zudem ist das von Dominik Schoch geführte Team um zwei neue Mitglieder ergänzt worden. Mit der grösseren Mitarbeiterzahl reagiert Schoch&Sonders auf die positive Auftragslage und setzt bei den neuen Fachleuten auf Qualität, Kompetenz und Kreativität. Neu verstärkt Therese Poltera mit Freuden die Beratung und bringt noch mehr Effizienz ins erfolgreiche Team. Anna Schobinger bereichert das Designteam mit frischem Talent und sorgt für Abwechslung und neue Ideen. Das Team von Schoch&Sonders soll sogar noch weiter wachsen. Daher sucht die Agentur momentan eine/n Junior Designer/in.

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Neu im Team: Anna Schobinger und Theresa Poltera

 

Jean Etienne A. im Haus der Kommunikation

Die Galerie Burgerstocker präsentiert die Werkreihe «Undercolor Diary» von Künstler und Werbelegende Jean Etienne A.. Die Vernissage findet am 14. November im Haus der Kommunikation statt und wird von Martin Heller eröffnet.

Hinter Jean Etienne A. verbirgt sich ein Doyen der Schweizer Werbung. Die Verbindung von Werbung und Kunst ist denn auch in zwei, drei seiner rund vierzig ausgestellten Werke und im ersten Ausstellungsort spürbar. Ab 14.November stellt die Galerie Burgerstocker im Haus der Kommunikation Jean Etienne A.s Werkreihe «Undercolor Diary» aus: Monochrome Collagen von plakativer Signalwirkung und erzählerischer Dichte, die auf den ersten Blick nicht alles preisgeben und bei jedem Betrachten wieder Neues entdecken lassen.

«Die Bewohner des Haus der Kommunikation, Serviceplan Suisse, Plan.Net und Serviceplan PR freuen sich riesig, der Galerie Burgerstocker und Jean Etienne A. einen ansehnlichen Raum zur Verfügung stellen zu können», bestätigt Christian Baertschi, Sprecher des HdK und Partner von Serviceplan Suisse. Der vorherigen Mieterin des Hauses, einem Gymnasium, diente die Marmorhalle als Schulkantine.

Sacha Moser, Partner und Creative Director von Serviceplan Suisse: «Mit dieser Ausstellung gehen gleich zwei Wünsche in Erfüllung. Erstens präsentiert Burgerstocker einen Künstler und Kreativen, den wir ausserordentlich schätzen. Zweitens lancieren wir unser Konzept, die Nutzung der Halle als Plattform für unterschiedliche Veranstaltungen, Schulungen, Ausstellungen, als Foto- oder Filmstudio oder gar als Pop-up Store. Für innovative Anfragen haben wir ein offenes Ohr.»

Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 14.11. um 18 Uhr im Haus der Kommunikation an der Freiestrasse 129 in Zürich Hottingen eröffnet. Die weiteren Öffnungszeiten entnehmen Sie der Website Burgerstocker.com. Mehr über das Haus der Kommunikation erfahren Sie unter Serviceplan.ch

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Interner Kommunikator des Jahres gekürt

Der Schweizerische Verband für interne Kommunikation (SVIK) hat am 12. November in Zürich die «Goldene Feder» verliehen. Oscar A. Kambly ist Interner Kommunikator des Jahres.

Die Gewinner des diesjährigen SVIK-Ratings sind laut Mitteilung Unternehmen mit einer höchst professionellen internen Kommunikation. Der SVIK hat die «Goldene Feder» in fünf Kategorien verliehen; 79 interne Kommunikationsmittel wurden der Jury zur Beurteilung eingereicht. Die grosse Abräumerin ist die SBB.

Sieger in der jeweiligen Kategorie:

Mitarbeiterzeitungen und Personalmagazine: SBB, Unterwegs

Frontcover: SBB, Unterwegs

Betriebsjournalistische Texte: Solothurner Spitäler, SOH Magazin

Elektronische interne Kommunikation: Bobst Group, Bobst Community

Konzepte und Strategien: SBB, «Prix SBB» als Teil von «SBB-Leitbildkommunikation»

Spezialpreis Interner Kommunikator des Jahres: Oscar A. Kambly

Der Preisträger führt das Familienunternehmen Kambly mit Sitz in Trubschachen in der dritten Generation. Seit Herr Kambly 1983 den Betrieb übernommen hat, ist es ihm gelungen, die Unternehmung stetig weiterzuentwickeln. Aufgeschlossenheit und Bescheidenheit sind für Oscar A. Kambly nicht nur Devisen; er lebt sie auch vor. «Das ist ein echter, moderner Patron. Gäbe es mehr davon, so müsste der Wirtschaftsjournalismus nach neuen Themen suchen.», so der Jury- Präsident, Daniel L. Ambühl.

Zum SVIK-Rating

Zwischen dem mit 3'600 Franken günstigsten und dem mit 1,45 Millionen Franken aufwendigsten Medium besteht eine krasse Diskrepanz. Das heisst aber nicht, dass die günstigsten Kanäle am wenigsten Wirkung zeigen. Im Gegenteil: Sie sind oft ganz gezielt einsetzbar. Die Publikationshäufigkeit hat über die gesamte Palette der geprüften Eingaben leicht zugenommen. Nur noch 20 Prozent der Eingaben erscheinen zweimal pro Jahr. Immerhin schon 50 Prozent der Medien erscheinen jährlich viermal. Erstaunlich ist, dass bereits 30 Prozent der Kanäle zwischen fünf und zehnmal pro Jahr erscheinen.

Der Schweizerische Verband für interne Kommunikation (SVIK) setzt sich seit 1944 für die Weiterentwicklung und Professionalisierung der internen Kommunikation in der Schweiz ein. Die rund 300 Mitglieder aus Wirtschaft, Verwaltung und Non-Profit profitieren von einem vielfältigen Angebot an praxisorientierter Weiterbildung und regionalen Veranstaltungen. Die SVIK- Konferenzen sowie das SVIK-Rating für Medien der internen Kommunikation werden seit 1944 durchgeführt. Der Verband ist aktives Mitglied der europäischen Dachorganisation Federation of European Business Communicators.

Bild: Kambly.ch

Koch Kommunikation: Luca Ruch zum dritten

Die Zusammenarbeit zwischen Ex-Mister Schweiz Luca Ruch, dem Taschen- und Accessoirelabel 07 14 und Koch Kommunikation geht mit neuen Sujets in die dritte Runde.

Mit originellen Bildideen soll laut Mitteilung die Andersartigkeit der Marke 07 14 dramatisiert werden. Tatkräftig unterstützt wurde die Produktion dabei für das Sujet der Frühling / Sommer Kollektion von der Feuerwehr Frauenfeld.

Verantwortlich bei 07 14: Barbara Tschanen (Geschäftsführerin). Verantwortlich bei Koch Kommunikation: Philipp Koch (Beratung), Jean-Marc Demeulemeester (Kreation). Fotografin: Alessandra Leimer, Hair & Make Up: Rebecca Spaar.

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Verlosung: Best of Swiss Apps Award-Night

Am 20. November findet in Zürich die «Best of Swiss Apps Award-Night» statt und Sie können dabei sein: Die Werbewoche verlost als Medienpartner drei Tickets.

Das Tagesticket für das Sport Forum wurde verlost. Werbewoche.ch bedankt sich bei allen Teilnehmenden für das Interesse und wünscht der glücklichen Gewinnerin eine spannende und interessante Veranstaltung. Die nächste Gewinnchance lässt jedoch nicht lange auf sich warten:

Für die «Best of Swiss Apps Award-Night» am Mittwoch, 20. November verlosen wir drei Tickets im Wert von je 250 Franken. Der Event findet im Aura Zürich statt, Türöffnung ist um 19 Uhr, Showbeginn um halb acht. Durch den Abend führt Moderatorin Annina Campell. Alle Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie unter Bestofswissapps.ch.

Das alles ist im Ticket inbegriffen:

– Award-Verleihung: Präsentation der ausgezeichneten Projekte.

– Wahl der «App of the Year 2013» mit Publikumsabstimmung (Shortlist)

– Flight-Dinner mit Networking-Gelegenheiten

– Spezialausgabe der Netzwoche (mit allen Gewinnern)

Teilnahme: Um eines der drei Tickets zu gewinnen, senden Sie bis Donnerstag, 14. November, 14.00 Uhr ein E-Mail an [email protected] mit Name, Adresse, Telefon und Firma. Ihre Daten werden wie immer nicht an Dritte weitergegeben.

 

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuten sich in den vergangenen Tagen über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Diesmal mit dabei: Draftfcb/Lowe, Jung von Matt/Public Relations, Rod, In Flagranti, Supertext und Küng Rossier Partner.

Draftfcb/Lowe Zürich gewinnt SVV/TCS-Mandat

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Die Zürcher Agentur konnte sich im Pitch um die neue Dachkampagne für Prävention im Strassenverkehr des Fonds für Verkehrssicherheit, ausgeschrieben vom Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) und vom Touring Club Schweiz (TCS), gegen starke Konkurrenz durchsetzen und das Mandat gewinnen. Thema der Kampagne wird sein, Autolenker dazu zu bewegen, sich beim Autofahren nicht mehr ablenken zu lassen, insbesondere nicht durch die im Auto vorhandenen Infotainment-Geräte.

Heinz Roth, Leiter Prävention SVV, freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit: «Die Agentur hat uns mit einer voll integrierbaren Idee und einer beeindruckenden Präsentation überzeugt.» Der Start der mehrstufigen Kampagne, die sich über drei Jahre erstrecken wird, erfolgt im Mai 2014.

JvM/Public Relations: Delinat neu im Portfolio

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Jung von Matt/Public Relations übernimmt ab dem 12. November 2013 die Marken-, Produkt- und Unternehmenskommunikation des im deutschsprachigen Raum agierenden Weinunternehmens Delinat. Die PR-Unit von Jung von Matt zeichnet verantwortlich für die Strategie und Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit und fungiert ab sofort als Medienstelle in der Schweiz. Der Schweizer Bio-Pionier steht wie kein anderer Weinhändler für Biodiversität in intakter Natur mit grosser Artenvielfalt. Über 100 Winzer in ganz Europa erzeugen unter den umfassenden Delinat-Richtlinien, die strenger als die EU-Richtlinien für Bio-Label sind, hochwertige Weine.

Rod wird neue Leadagentur für Migrolino

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Migrolino hat eine neue Agentur: Rod Kommunikation zeichnet künftig als Leadagentur für den Kommunikationsauftritt der 2008 lancierten Convenience-Shops verantwortlich. Dem Auftrag enthalten sind die Entwicklung eines ganzheitlichen Kommunikationskonzepts inklusive Weiterentwicklung des Brandings, sowie die Kreation umfassender Kommunikationsmassnahmen. Die Agentur aus Zürich-Enge konnte sich in einem Pitchverfahren gegen vier Mitbewerber durchsetzen.

In Flagranti gewinnt Previs Vorsorgestiftung

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Bei einer Agenturevaluation gewinnt In Flagranti Previs, die führende Vorsorgestiftung im Service Public mit 700 Kunden und 2,4 Milliarden Franken Vorsorgekapital. Nun kann in flagranti, aufbauend auf den Claim «Vorsorge mit Durchblick», die Corporate Language und Corporate Identity realisieren. In deren Zentrum stehen Menschen, welche die Leistung von Previs mit Symbolen kommunizieren.

Supertext versorgt neu Eurocentres in acht Sprachen

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Nach den Mandaten von MGB, Kulturprozent, Migipedia und Migros Bank konnte Supertext nun jenes von Eurocentres dazugewinnen. 1948 gegründet und 1960 von Gottlieb Duttweiler in eine Stiftung überführt, bietet Eurocentres heute als einer der führenden Anbieter Sprachreisen in 39 Destinationen in 18 Ländern auf 5 Kontinenten an. Japanisch, Koreanisch, Türkisch, Portugiesisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Englisch – für Texte und Übersetzungen in diesen Sprachen beauftragte Eurocentres den Sprachdienstleister Supertext.

Konditorei Berner als neuer Kunde von Küng Rossier Partner

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Seit 1904 backt die Konditorei Berner als Familienbetrieb Köstlichkeiten und verwöhnt im Kreis 7 seit bald 110 Jahren mit einem diversifizierten und täglich frisch zubereiteten Sortiment die Kundschaft. Der runde Geburtstag wird nun zum Anlass genommen, um für einmal nicht süsses sondern in eigener Sache geschärftes entstehen zu lassen. Somit ist die junge Zürcher Agentur Küng Rossier Partner mit der Überarbeitung des Corporate Design und der Jubiläumskom- munikation beauftragt worden. Die ersten Umsetzungen aus der neuen Zusammenarbeit werden ab Januar 2014 zu sehen sein.
 

Komet: Advent, Advent im Shoppyland

Komet hat für das Einkaufscenter Shoppyland eine umfangreiche Weihnachts-Kampagne kreiert.

In der Vorweihnachtszeit gibt es im grössten Einkaufscenter der Region Bern Mittelland viel zu erleben. Das Shoppyland bringt grosse und kleine Besucher mit festlicher Einkaufsatmosphäre und einem inspirierenden Adventprogramm in Stimmung, von Weihnachtsaktivitäten über Events und Konzerte bis hin zum praktischen Einpackservice.

Passend dazu hat sich auch die Shoppyland-Ente in Schale geworfen und präsentiert sich auf den weihnachtlichen Visuals als funkelndes Geschenkpäckchen. Komet hat die jüngste Kampagne für das Einkaufscenter gestaltet und auf Plakaten, Inseraten, Give-aways sowie verschiedenen POS- und Online-Massnahmen umgesetzt.

Verantwortlich bei Shoppyland: Karl Gorsatt (Centerleiter Shoppyland), Rahel Waelti (Marketing & Kommunikation), Diana Weber (Administration). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Joël Weber (AD), Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Sarina Künzli (Beratung). Foto: Guy Jost. Bildbearbeitung: Patrick Salonen.

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//vimeo.com/79199872

Investigativer Journalismus gesucht

Tamedia und die Sonntagszeitung schreiben in Zusammenarbeit mit der Schweizer Journalistenschule Maz zum dritten Mal das Förderprogramm für investigativen Journalismus aus.

Es hat die Förderung der journalistischen Qualität im Bereich des investigativen Journalismus zum Ziel und wird jährlich ausgeschrieben. Le Matin Dimanche, die Partnerzeitung der Sonntagszeitung in der französischsprachigen Schweiz, bietet gemeinsam mit Tamedia ein ähnliches Programm an. Berücksichtigt werden herausragende Recherchen und Reportagen. Entscheidend ist die kompetente, differenzierte, lebendige und allgemein verständliche Vermittlung komplexer Themen. Die eingereichten Beiträge sollen Zusammenhänge und Entwicklungen für ein breites Publikum begreifbar machen. Gewürdigt werden Arbeiten, die sich durch eine originäre, gründliche Recherche, kritische Hinter- grundinformation, eine kraftvolle Analyse sowie eine klare Sprache auszeichnen und die aufgrund ihrer öffentlichen Wirkung vorbildlich sind.

Das Förderprogramm richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und über ein abgeschlossenes Journalismusstudium (Maz, ZHAW, CRFJ) verfügen. Die Auswahl erfolgt durch die Chefredaktion der Sonntagszeitung und das Maz. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit einer einjährigen, bezahlten Weiterbildung in der Praxis, im Recherche-Desk in Bern per 1. April 2014.

Bild: Keystone

Zu guter Letzt: Selfie Glöggli

Selfie hier, Selfie da – die Welt fotografiert sich zur Zeit am liebsten selbst. Eine Kampagne tut so, als wäre das schon immer so gewesen.

Die Generation Social Media hat eine grosse Stärke: Das Selbstportrait. In früheren Zeiten mühten sich berühmte Maler tagelang damit ab, sich vor dem Spiegel abzupinseln – um am Schluss konsterniert die Unerkenntlichkeit festzustellen. Heute geht das unkomplizierter: Im Sekundentakt erblicken tausende Selfies das Licht der Welt, werden über alle möglichen sozialen Kanäle geteilt, bewertet, kommentiert und vergessen. Junge Frauen etablierten auf diesem Weg das sogenannte Duckface als globales No-Go: Der Enten-Kussmund, fotografiert mit dem Smartphone von der vorteilhaften halb-oben-Position (Augen gross, Kinn klein). Manch eine junge Frau zieht sich dabei aus und wurde kürzlich von der Pro Juventute über mögliche Nebenwirkungen und Nachwehen aufgeklärt (Werbewoche.ch berichtete).

Lowe South Africa hat dieses Phänomen zum Anlass genommen, für die Zeitung Cape Times Klassiker der Pressebild-Geschichte in Selbstportraits zu verwandeln. Der Claim: «You can't get any closer to the News». Das erinnert beinahe ein wenig an eine frühere Wirz-Kampagne für die Schweizer Illustrierte («Näher dran an den Stars»). (hae)

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Paroli: Neues Konzept für ETH-Magazin

Seit diesem Herbstsemester erhält die ETH-Community das Magazin Life erstmals im neuen Kleid und in zwei separaten Sprachversionen. Verantwortlich für das neue Konzept zeichnet Paroli.

Die neue Zeitschrift orientiert die ETH-Angehörigen über die Entwicklung der Hochschule und gibt einen Einblick in das Campus-Geschehen. Ziel ist es laut Mitteilung, den Dialog innerhalb der ETH Zürich zu fördern und Werte zu vermitteln. Nebst dem Intranet ist das Magazin Life der zweite Hauptkanal der internen Kommunikation. Kennzeichnend für das Magazin sind erläuternde Hintergrundartikel und Reportagen. Zum crossmedialen Konzept gehört zudem, dass sich die beiden Kanäle gegenseitig pushen. So stösst das Print- medium bestimmte Themen oder Diskussionen an, die im Intranet weitergeführt werden können oder umgekehrt. Das Magazin erscheint in Deutsch und Englisch viermal jährlich.

Mit einer klaren, reduzierten Struktur, einfacher Leseführung sowie einer grosszügigen Bildsprache und viel Abwechslung in der Abfolge von Inhalten und Formaten will das neue Magazin zum Lesen animieren. Spielerische Designelemente wie Illustrationen, Texte im ganzseitigen Bild oder ergänzende Boxen und Grafiken laden ein, sich in die Themen zu vertiefen. Um die crossmedialen Aspekte aufzunehmen, erhielt das Magazin ergänzende Boxen und Grafiken sowie weiterführende Links, die den Dialog fördern.

Verantwortlich bei Hochschulkommunikation ETH Zürich sind: Norbert Staub (Leiter Interne Kommunikation), Florian Meyer (Projektleitung), Thomas Langholz (Beratung und Redaktion), Angela Harp (Englische Redaktion), Jun Sarbach (Beratung), Josef Kuster, Andrea Lingk, Edisa Balje (Corporate Design und Grafik). Verantwortlich bei Agentur Paroli: Oliver Suter (Partner, Geschäftsführer Paroli), Tanja Hollenstein (Partnerin, Geschäftsführerin Paroli, Projektleitung), Christoph Schiess (Art Director).

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Glanzresultat ohne Glanzpunkte

20 von 21 Absolventinnen und Absolventen haben dieses Jahr die höhere Fachprüfung zur Kommunikationsleiterin beziehungsweise zum Kommunikationsleiter bestanden. Mit Bestnote 4,8 fehlten allerdings individuelle Spitzenresultate.

Die diesjährigen Kandidatinnen und Kandidaten waren ganz offensichtlich bestens vorbereitet, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit einer Erfolgsquote von 95 Prozent hat der Prüfungsjahrgang 2013 gesamthaft ein Glanzresultat erzielt. Eigentliche Highlights beziehungsweise Überflieger(innen) wie in anderen Jahren fehlten dagegen. Stefan Hauser, Informationsbeauftragter der Stadt Wil SG, und Manuel Wirz von Peter Wirz aus Zürich erreichten mit 4,8 jeweils den besten Notendurchschnitt (Bild). Überhaupt überwogen in diesem Jahr für einmal die männlichen Prüfungsabsolventen mit zwölf von 21 Teilnehmenden. Erstaunlich auch, dass nur neun Teilnehmende das Angebot nutzten, die Prüfung am PC abzulegen. Der breite Erfolg ist umso höher zu werten, als die Absolventinnen und Absolventen für ihr Diplom grosse finanzielle und zeitliche Opfer auf sich nehmen mussten. Die private und berufliche Belastung der berufsbegleitenden Weiterbildung ist in den vergangenen Jahren tendenziell gestiegen, wie vermehrte Abbrüche wegen Überbelastung oder gesundheitlichen Problemen im Vorfeld der Prüfung vermuten lassen.

SW Schweizer Werbung gratuliert den neuen Kommunikationsleiterinnen und -leitern
(in alphabetischer Reihenfolge)

Ammann Bettina, Bolligen
Etter Olivia, Innerberg
Flückiger Julia, Wil
Hauser Stefan, Zuzwil
Hoffmann Flurina, Suhr
Huggel Nadine, Aarau-Rohr
Morgenthaler Pascal, Basel
Oester Roman, Zug
Schneider Beda, Gebenstorf
Schütz Philipp, Amriswil
Sieber Bianca, Flawil
Sigrist Raffael, St. Gallen
Städler Sandra, Zürich
Stahel Vanessa, Teufen AR
Steinmann Joël, Zug
Studach Stephanie, St. Gallen
Sulser Michel, Bern
Thoma Benjamin, Basel
Wirth Thomas, Dietikon
Wirz Manuel, Zürich

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