Ricardo.ch: Lars Hanf wird Marketing-Leiter

Lars Hanf übernimmt per 1. Dezember 2013 die neu geschaffene Position des Head of Marketing bei Ricardo.ch.

Er verantwortet in dieser Funktion zukünftig alle Marketing- Aktivitäten von Ricardo.ch, Autoricardo.ch sowie Ricardoshops.ch und berichtet direkt an Christian Kunz, CEO der Ricardo-Gruppe, wie es in einer Mitteilung heisst. Der 35-Jährige verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Marketing und Vertrieb. Vor seinem Wechsel zu Ricardo.ch war er in verschiedenen Marketing-Führungsfunktionen bei Credit Suisse tätig. Als Vice President Marketing verantwortete er unter anderem alle Online und Offline Marketing-Massnahmen für den Bereich Private Banking der Credit Suisse in der Schweiz. Zuvor war Hanf als Management Consultant tätig und unterstützte dabei führende europäische Unternehmen bei der Entwicklung von Wachstumsstrategien und Marketingprogrammen. Lars Hanf absolvierte sein Betriebswirtschaftsstudium an der Universität Leipzig und verfügt über einen Abschluss als Diplom-Kaufmann mit dem Schwerpunkt Marketing. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Familie im Kanton Zürich.

Lars Hanf übernimmt das gesamte Marketing-Team von Ricardo.ch mit insgesamt zwölf Mitarbeitern. Das Marketing besteht aus den Bereichen Performance-Marketing, Brand & Advertising sowie Unternehmens- kommunikation.
 

Ogilvy One: Social Game für Sanagate

Ogilvy One realisierte für den Krankenversicherer Sanagate das Pacman-inspirierte Game «In flagranti».

Die User sammeln im Facebook-Game Geld ein und dürfen sich dabei nicht in flagranti vom Kommissar erwischen lassen. Sanagate integrierte so die neue Herbstkampagne spielerisch auf Facebook. Die Kampagne wurde ebenfalls von Ogilvy One kreiert: «Sparort» – ein kurzer Film, in dem Kommissar Stutz Spardelikte in der Schweiz aufklärt.

Verantwortlich bei Sanagate: Antonia Lepore, Leiterin Marketing & Services; Désirée Seuret, Fachspezialistin Marketing & Kommunikation; Fabio Gschwind, Assistent Marketing. Verantwortlich bei Ogilvy One: Sophie Hutter (Beratung); Benjamin Franken (CD/Idee und Kreation).

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Digitale Medien lassen die Kassen klingeln

Eine neue PWC-Studie prognostiziert nicht-digitalen Medieninhalten eine düstere Zukunft. Die digitalen Medien hingegen lassen die Kassen klingen.

Digitale Medien treiben die Umsätze in der Medien- und Unterhaltungsbranche der Schweiz weiterhin an. Die Ausgaben für nicht-digitale Inhalte werden bis 2017 weiterhin stark zurückgehen. Der mobile Internetzugang wird ebenso wichtig wie der Kabelanschluss. Die Wachstumsrate für digitale Produkte wird bis 2017 15,1 Prozent betragen. Dies zeigt die Studie «Swiss Entertainment & Media Outlook 2013» von PWC. Die grössten Wachstumstreiber in der Unterhaltungs- und Medienbranche sind weiterhin die digitalen Medien. Die Autoren der Studie erwarten, dass die Ausgaben für digitale Produkte bis 2017 um 15,1 Prozent steigen werden. Gleichzeitig werden jene für analoge Produkte um 2,6 Prozent sinken.

Wachstum von mobilem Internetzugang

Das starke Wachstum von mobilem Internetzugang hängt mit dem Erfolg von Smartphones und Tablets zusammen. Mobiles Internet wird in Zukunft für Konsumenten gleich wichtig sein wie der Internetzugang mit Kabelanschluss. Weltweit werden im Jahr 2017 die Einnahmen aus mobilem Internetzugang jene aus Kabelverbindungen übersteigen. «Wir schätzen, dass es in der Schweiz bereits 2015 soweit sein wird. Hier ist der Markt heute nahezu gesättigt», erklärt Patrick Balkanyi, Partner und Branchenleiter Technologie, Telekommunikation, Infocomm und Medien. Die Zahl der mobilen Internetabonnenten wird bis 2017 in der Schweiz auf 10,4 Millionen steigen.

Analog ist out

Auch die Musikbranche entwickelt sich in die gleiche Richtung: Die Käufer konsumieren Musik digital. «Hier ist die Frage, wie Preise für digitale Produkte künftig gestaltet werden. Digitale Produkte haben meist einen tieferen Preis als physische», sagt Bogdan Sutter, Leiter Digitale Transformation. Auch das Thema Raubkopien wird sich weiter verschärfen.

Second-Screen-Anwendungen bieten neue Möglichkeiten

Die Zahl der Konsumenten, die gleichzeitig mehrere Geräte nutzen – also beispielsweise mit dem Tablet surfen während sie fernsehen – steigt. Diese sogenannten Second-Screen-Anwendungen ermöglichen es, Werbung zielgerichteter und personalisierter zu schalten. Die verschiedenen Geräte werden durch die IP-Adresse verbunden und so erscheint Werbung des gleichen Absenders auf beidenGeräten.

Print-Produkte auf dem absteigenden Ast

Die Verkaufszahlen von analogen Medien, wie Zeitungen oder Konsumentenmagazine, sind weiterhin rückläufig. Die Einnahmen für gedruckte Produkte werden in den nächsten drei Jahren um 89 Millionen Franken sinken. Im gleichen Zeitraum werden digitale Auflagen um 69,5 Prozent steigen. Zeitungen und Magazine werden online konsumiert. Daher müssen die grossen Verlagshäuser innovative Businessmodelle einführen.
 

Houdini: Publicitas übernimmt Vermarktung

Publicitas Cinecom und Neugass Kino erneuern ihre Partnerschaft. Publicitas Cinecom übernimmt damit auch die exklusive Vermarktung des Werberaums im neuen Kinokomplex Houdini.

Publicitas Cinecom, die Vermarktungsorganisation von Publicitas für audiovisuelle Kino-Werbung, und Neugass Kino AG, Kinobetreiberin in Zürich und Luzern, erneuern ihre Partnerschaft. Neben der Vermarktung der Kinos Riffraff in Zürich und Bourbaki in Luzern beinhaltet das Mandat auch die Vermarktung des neuen Kinokomplexes Houdini, das im Frühjahr 2014 an der Kalkbreite in Zürich eröffnet wird. Mit dem digitalen Kinokomplex Houdini wird der Kinomarkt in Zürich um fünf Leinwände inklusive eines 3D-Saals erweitert. Das Houdini entsteht an zentraler Lage zwischen Kreis 3 und 4 in Zürich und will die Kinolandschaft um ein innovatives Kino-Konzept bereichern. Neugass Kino hat langjährige Arthouse-Tradition und vereint in den Kinos anspruchsvolle Filmprogrammation mit ansprechender Gastronomiekultur.

Christian Wittmer, Head of Cinema & TV: «Das Houdini als Kinokomplex für Studiofilme bietet Werbeauftraggebern die Möglichkeit, ihre Produkte und Werbebotschaften zentral und in einem innovativen Umfeld zu platzieren und ihre Zielgruppe damit äusserst effektiv anzusprechen. Wir freuen uns sehr, zusätzlich zu dem bewährten Kino Riffraff auch das neue Houdini von Neugass Kino in unserem Portfolio in Zürich offerieren zu können.»

Res Kessler, Geschäftsleitung Neugass Kino: « Wir freuen uns über die Erneuerung unserer Partnerschaft mit Publicitas Cinecom und setzen basierend auf der bewährten bisherigen Zusammenarbeit auch in Zukunft volles Vertrauen in das Team. Das «Houdini» ist eine neuartige Ergänzung des Arthouse-Sektors in Zürich und wir sind überzeugt, in Publicitas Cinecom als erfahrenstem Schweizer Kinovermarkter den richtigen Partner gewählt zu haben, um das vielseitige Potential dieses Projektes bestmöglich auszuschöpfen.»

SRF: Neue Korrespondentin für die Westschweiz

Mirjam Mathis wird ab Mitte 2014 als zweite TV-Inlandkorrespondentin aus Genf berichten. Zusammen mit Alexandra Gubser, die seit Oktober 2011 die Themen aus der Westschweiz abdeckt.

Die 28jährige Mirjam Mathis hat im Frühling den trimedialen Stage-Lehrgang bei SRF abgeschlossen, mit Heimredaktion Radio SRF, Regionaljournal Zentralschweiz. Während ihrer Ausbildung hat sie bereits Einsätze bei der «Rundschau» und Tagesschau online absolviert. Vor ihrer SRF-Tätigkeit studierte Mirjam Mathis laut Mitteilung in Genf und Madrid und schloss mit dem Bachelor of Arts in Internationalen Beziehungen ab. Diesem Studium folgte 2010 in Hamburg der Master of Arts in Journalism. Barbara Flückiger, Leiterin Inlandkorrespondenten TV: «Mit ihrer internationalen Ausbildung und dem dreijährigen Studiumsaufenthalt in Genf ist Mirjam Mathis eine optimale Besetzung für die anspruchsvolle Korrespondentenarbeit im Welschland.»

Mirjam Mathis wechselt auf den 1. Januar 2014 zum Fernsehen und wird in Zürich auf ihre neue Aufgabe vorbereitet, ab Mitte Jahr soll sie dann in Genf im Einsatz sein. Sie ersetzt Biljana Gogic, die im Oktober nach Zürich zur «Tagesschau» zurückgekehrt ist.

BSW: Fünf neue Mitglieder aufgenommen

Gaultier Collette, Koch Marketing Kommunikation, M&M Media Agentur, Process und Serviceplan Suisse neue Mitglieder des Verbandes BSW Leading Swiss Agencies.

Gaultier Collette wurde 1968 gegründet und 2006 von den Herren Gaultier und Collette übernommen. Die Agentur ist im Besitz von Gaultier Romeo & Cie Holding und wird geleitet von René Georges Gaultier, Stéphanie Girard, Edouard Gaultier und Jérôme Bernard. Wichtige Kunden sind u.a. Aubert, FCW, NAF NAF, Mauboussin. Details über die Agentur und ihre Arbeiten unter Gaultiercollette.ch

Koch Marketing Kommunikation wurde 1969 gegründet und ist im Besitz von Michael Koch, Philipp Koch und Fredy Raas. Geleitet wird die Agentur von Michael Koch, Philipp Koch, Jean-Marc Demeulemeester und Claudio Sprenger. Die Post, Swiss Football League, EKT Thurgau und Thurbo zählen zu den wichtigsten Kunden. Details über die Agentur und ihre Arbeiten unter Koch-k.ch

Die M&M Media Agentur wurde 1982 gegründet und gehört mit mm&b Media Agentur mit ihren europäischen Auslandtöchtern zur m&m Media Holding AG. Die Firmengruppe ist im Besitz von Wolfgang Mecklenburg. Die Agentur wird geleitet von Luigi G. Baretella. Fabio De Maria leitet den Bereich Handelsmarketing «Media Manager» mit über 1000 Retailbetrieben. Wichtige Referenz-Kunden sind unter anderem Miele, Obi, Spar. Details über die Agentur und ihre Arbeiten unter Mm-media.ch

Process, 1995 gegründet, ist eine vielfach ausgezeichnete, unabhängige Branding- und Designagentur mit Sitz in der Schweiz, in China und in Taiwan. Sie wird von Bärbel Fritz, Fabian Bertschinger, Rudolf Rodenburg und Martin Kessler geführt. Credit Suisse, Marché Mövenpick, Edelweiss Air, Franke, Badewelten, BMW China oder etwa Implenia gehören zu den aktuell wichtigsten Kunden. Details über die Agentur und ihre Arbeiten gibt es unter Process-group.com

Verband der führenden Werbe- und Kommunikationsagenturen der Schweiz Serviceplan Suisse AG wurde 2005 als BMB Werbeagentur gegründet und ist im Besitz von Christian Baertschi, Sacha Moser und Serviceplan Management. Die Agentur wird geleitet von Christian Baertschi und Sacha Moser. Wichtige Kunden sind unter anderem BMW Schweiz, Stöckli Swiss Sports und Swisscom. Details über die Agentur und ihre Arbeiten unter Serviceplan.ch
 

Hochspannung: Kampagne für E-Recycling

Hochspannung sensibilisiert mit dem Slogan «Lös dich. Brings zrugg.» im Auftrag der Stiftung Sens für das Recycling ausgedienter und defekter Elektrogeräte.

Über eine Agenturevaluation entschied sich die Stiftung Sens im Sommer 2013, die Kommunikation der neuen Botschaft im Rahmen der Strategieumsetzung mit der Zürcher Agentur Hochspannung zu realisieren. Zur Lancierung der mehrjährigen Kampagne wurde per 1. November eine breit angelegte Plakatkampagne mit dem Slogan «Lös dich. Brings zrugg.» lanciert. Die Schweiz, welche in Sachen Recycling Weltspitze ist, soll mit der Kampagne darauf sensibilisiert werden, dass auch spezifischere Elektro- und Elektronikgeräte wie Leuchten, Spielwaren oder eben Musikinstrumente zurückgebracht werden sollen.

In Schweizer Haushaltungen und Kellern lagern laut Mitteilung nach wie vor grosse Mengen von Elektro- und Elektronikgeräten, welche defekt oder längst überholt sind. Mit der von der Hochspannung konzipierten Kampagne soll die Bevölkerung noch stärker involviert werden und sich von ausgedienten Geräten trennen – auch wenn die E-Gitarre, das Megaphon, der Kronleuchter oder das elektrische Spielzeug einem ans Herz gewachsen sind.

Um die Botschaft in der breiten Bevölkerung zu kommunizieren, wird in der ersten Kampagnenwelle auf das Medium Plakat gesetzt, wobei derzeit zwei Sujets im Einsatz sind. Eines davon entstand durch die Partnerschaft der Stiftung Sens mit der Swiss Ice Hockey Federation, für welches der Nationalcoach Sean Simpson und der Kapitän der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, Mathias Seger, vor die Kamera standen. Die Microsite Brings-zrugg.ch wurde ebenfalls entwickelt.
Bereits in der Planungs- respektive Realisationsphase ist die nächste Kommunikationswelle mit Einsatz eines TV-Spots und diversen Online-Massnahmen.

Verantwortlich bei der Stiftung Sens: Patrick Lampert (CEO), Nadia Epp (Marketing). Verantwortlich bei Hochspannung Werbeagentur Zürich: Hélio Correia, Nathalie Funke, Matthew Katumba, Jonas Koutrios, Alex Taiganidis, Nadine Ticozzelli, Sarah Uhler. Produktion: All In Production. Fotografie: Jonathan Heyer.

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Coundco: Interio-Kunden bestimmen Rabatt selber

Interio hat seinen Online­-Shop lanciert und gemeinsam mit Coundco einen Online-­Buzzer entwickelt, um den Shop bekannt zu machen. Die Kunden können mitbestimmen, was Aktion wird.

Coundco hat dazu die Microsite Voting.interio.ch entwickelt, die eng an den Online­Shop angebunden ist. Die Shop­-Besucher können dort Woche für Woche für ausgewählte Artikel voten und die Aktion der nächsten Woche bestimmen. Interio nutzt laut Mitteilung seine Owned Channels, um das Voting bekannt zu machen. Neben Facebook-­Posts verweist die Startseite des Online­Shops ­ Interio.ch ­ direkt auf die Microsite. Jeder Online­Shop-­Besucher erfährt als erstes, dass er die Chance hat, Artikelpreise zu reduzieren. Das Voting funktioniert über einen Facebook­-Like, der in die Microsite eingebaut ist. Der Artikel mit den meisten Likes der Woche ist dann in der folgenden Woche im Online­-Shop zu einem reduzierten Preis erhältlich. Wer für ein Produkt votet, kann dies direkt auf Facebook teilen. Im November und Dezember gibt es sechs Votings.

Shop­-Besucher sollen durch die Kampagne zu regelmässigen Kunden und Ansprechspartnern von Interio werden. Um über den aktuellen Stand der Votings, die reduzierten Artikel und die kommenden Abstimmungen informiert zu bleiben, können die Besucher sich für einen Newsletter registrieren. Unter allen Newsletter­-Abonnenten werden zudem drei Geschenkgutscheine ­ im Wert von je 500 Franken verlost.

Verantwortlich bei Interio: Erik Salzmann (Leiter E­-Commerce), Larissa Chee (Marketing E­Commerce). Verantwortlich bei Coundco: Florian Wieser (Strategie), Garry Bachmann (Projektleitung), Jaromir Fuoli (Art Director), Phillip Moser (Web-­Entwicklung).

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Neuer Economiesuisse-Direktor

Der Vorstandsausschuss von Economiesuisse schlägt den ehemaligen PR-Berater Jean-Marc Hensch als neuen Direktor vor. Er soll den ins Schlingern geratenen Wirtschaftsdachverband ab März leiten und übernimmt damit die Nachfolge von Pascal Gentinetta.

Hensch ist Jurist und diplomierter PR-Berater. Während siebzehn Jahren arbeitete der 54-Jährige in der PR-Branche, unter anderem als Partner und Mitglied der Geschäftsleitung von Farner PR. 2003 wechselte Hensch als Direktor zum Verband der Schweizerischen Gasindustrie. Seit 2012 ist er Geschäftsführer des Verbands für die digitale Schweiz Swico. Aufgrund seiner Tätigkeit für zwei Mitgliederverbände von Economiesuisse sei Jean-Marc Hensch ein Kenner des Verbandswesens und der Bundespolitik, schreibt Economiesuisse in einer Mitteilung vom Freitag. Zudem sei er durch seine PR-Arbeit ein ausgewiesener Kommunikationsfachmann.

Vorstand entscheidet bereits am Montag

Am Montag 18. November soll nun der Vorstand über die Personalie entscheiden. Sollte Hensch gewählt werden, übernimmt er am 1. März den Posten als Direktor. Seit dem Abgang von Pascal Gentinetta im März dieses Jahres wurde der Verband interimistisch von Chefökonom Rudolf Minsch geführt. Er werde sich künftig wieder auf diese Position konzentrieren, heisst es weiter. Der Wirtschaftsdachverband ist in diesem Jahr arg ins Schlingern geraten. Insbesondere nach der Abstimmung über die Abzocker-Initiative war der Verband in eine Krise gerutscht. Economiesuisse hatte sich an die Spitze der Gegner der Initiative gestellt, der das Stimmvolk allerdings mit 67,9 Prozent Ja-Stimmen sehr deutlich zustimmte. In ein negatives Licht war die Economiesuisse unter anderem geraten, als bekannt wurde, dass ein Werbebüro Studenten für Online-Kommentare gegen die Initiative bezahlt hatte.

Schon seit längerem der Wurm drin

Aber bereits vor der Abstimmung am 3. März brodelte es im Verband. Unter anderem zerstritt sich die Economiesuisse-Führung mit dem Schweizer Uhrenverband wegen des Labels «Swiss Made». Die Uhrenproduzenten wollten einen Anteil von 60 Prozent Schweizer Wertanteil in Produkten, so dass diese als «Swiss Made» gelten dürfen. Economiesuisse war gegen eine verbindliche Regel. Der Uhrenverband trat daraufhin aus dem Verband aus. Mitte März zog die Verbandsführung die Konsequenzen. Der damalige Präsident Rudolf Wehrli sowie Direktor Pascal Gentinetta kündigten gemeinsam ihren Rücktritt an. Auf Wehrli folgte der ehemalige Axpo-Chef Heinz Karrer. (SDA)
 

Andrea Bleicher wird neue stellvertretende Chefredaktorin der Sonntagszeitung

Andrea Bleicher wird per 1. Februar 2014 stellvertretende Chefredaktorin der Sonntagszeitung. Sie war zuletzt als interimistische Chefredaktorin beim Blick tätig.

Davor leitete Andrea Bleicher seit 2007 das Nachrichtenressort des Blicks, 2010 wurde sie Nachrichtenchefin der gesamten Blickgruppe. Von 2002 bis 2007 schrieb sie als Nachrichtenredaktorin mit Spezialgebiet investigative Recherche bereits während fünf Jahren für die Sonntagszeitung. Andrea Bleicher ist ausgebildete Buchhändlerin und absolvierte die Ringier Journalistenschule.

Mit der Ernennung ergänzt Arthur Rutishauser, der am 1. Dezember 2013 sein Amt als neuer Chefredaktor antreten wird, sein Führungsteam, das neben Andrea Bleicher den stellvertretenden Chefredaktor Andreas Kunz sowie Simon Bärtschi als Leiter der Stabstelle Redaktionsmanagement umfassen wird.

Bild: Blick.ch/Ringier

Media Focus: Werbemarkt im Oktober nahezu stabil

Der Schweizer Werbemarkt ist im Oktober um leichte 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat geschrumpft. Für Werbedruck gaben die Unternehmen noch 482 Millionen Franken aus.

Das Marktforschungsunternehmen Media Focus gab am Freitag den neuesten Werbemarkt Trend Report für den Oktober 2013 heraus. Er zeigt, dass  der Werbemarkt in der Gesamtjahresperspektive verglichen mit den ersten zehn Monaten 2012 nahezu stabil bleibt – mit einer kleinen Abnahme um 0,3 Prozent. Besonders deutlich – um 21 Prozent – nahmen im Oktober die Werbeausgaben für Lebensmittel ab.

Den ganzen Media Focus Werbemarkt Trend Report finden Sie hier.

 

IAB Academy: Das Kursangebot 2014

IAB lancierte im Frühling 2012 die IAB Academy. Mit dieser Ausbildungsinitiative reagiert sie auf den wachsenden Schweizer Digitalmarkt und den Fachkräftemangel. Ergänzend zum Grundkurs «Digital Marketing für Einsteiger» wird neu auch ein Aufbaukurs angeboten.

Seit 2012 bietet IAB – die Vertreterin der digitalen Branche in der Schweiz – den Diplomlehrgang «Digital Marketing für Einsteiger» an. Dieser Grundkurs vermittelt die aktuellen Grundkenntnisse des Digital Marketing. Bis heute haben 235 Personen das Kursangebot wahrgenommen. Um das anhaltende Interesse weiterhin befriedigen zu können, bietet die IAB Academy den Grundkurs auch 2014 wieder an. Das gibt IAB in einer Mitteilung vom Freitag bekannt.

Neu gibt es im nächsten Jahr einen Digital Marketing Aufbaukurs. Dieser modulare Diplomlehrgang baut auf dem IAB Grundkurs auf. Er vertieft mit grossem Praxisbezug die im Grundkurs behandelten Themen und geht auf neue ein. Dieser Lehrgang eignet sich für alle, die den Grundkurs besucht haben oder bereits über ein Basiswissen im Digital Marketing verfügen. Beim Aufbaukurs können die Module auch einzeln als Tageseminar gebucht werden.

Der Grundkurs kostet CHF 950.00, inkl. Prüfung und Diplom, der Aufbaukurs wird zu einem Preis von CHF 1‘450.- angeboten. Tagesseminare können für CHF 390.00 gebucht werden. Die Diplomlehrgänge werden von verschiedenen Partnern aktiv unterstützt und können so zu attraktiven Preisen angeboten werden, heisst es in der Mitteilung. Auch 2014 wird IAB in der Ausbildung weiterhin mit Smama und BSW Leading Swiss Agencies zusammen arbeiten.

Alle Informationen zum Kursangebot 2014 finden Sie hier.
 

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