Inhalt&Form: Boxenstopp für den Weihnachtsmann

Im neuen Melectronics-Spot von Inhalt&Form legt der Weihnachtsmann einen Boxenstopp ein und bringt seinen Schlitten fürs kommende Fest in Schuss.

Diese Geschichte hat die Agentur Inhalt&Form gemeinsam mit dem Regisseur Cello Schnyder ins Szene gesetzt, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit viel Tempo und vielen kleinen versteckten Gimmicks entstand so ein 25 Sekunden TV-Spot.

Verantwortlich bei Velectronics: Patrick Marti (Leiter Fachmarkt), Janine Rigg-Widemann (Leiterin Marktbearbeitung/POP). Verantwortlich bei Inhalt&Form: Serge Riedener (CD), Karin Estermann (AD), Fabian Zahner (Text/Konzept), Dominik Stibal (Beratung). Verantwortlich bei Wirz Fraevel Paal: Cello Schnyder (Regie), Stefan Fraevel, Gabi Benz (Produktion); Jingle-Jungle (Ton); Ultra Images (Produkteanimation).
 

//vimeo.com/80352088

BPRA: Wirz Corporate und Contcept neu dabei

Die Mitgliederversammlung des Bundes der Public Relations Agenturen der Schweiz (BPRA) hat mit Wirz Corporate und Contcept Communication zwei namhafte PR-Agenturen als Neumitglieder aufgenommen.

Wirz Corporate steht für ein umfassendes Angebot im Bereich Corporate Communications mit den Kernkompetenzen Public Relations, Corporate Publishing sowie Brand Identity. Das alles offline und online, strategisch und taktisch. «Der BPRA bietet mit seinen Arbeitsgruppen zu diesen und anderen relevanten Themen und den hohen Qualitätsanforderungen, die er an die Mitglieder stellt, das ideale Umfeld für die Wirz-Gruppe» meint Urs Binggeli, Geschäftsführer und Mitinhaber der Wirz Gruppe in einer Mitteilung.

Contcept Communication ist eine Agentur mit Fokus auf Strategischer Medienarbeit, Publishing, Produkte- und Personality-PR. «Unser Credo lautet: Wir geben Ihrer PR ein Gesicht», sagt Managing Partner und Inhaber Andreas Messerli. So zeigt die Agentur einerseits ihr Gesicht als Pressestelle und berät andererseits Persönlichkeiten aus allen Bereichen in der PR- und Öffentlichkeitsarbeit. «Die Mitgliedschaft beim BPRA ist für uns ein wichtiger Schritt in die Zukunft.»

«Wir freuen uns sehr, mit Wirz Corporate und Contcept Communication zwei weitere in der Branche anerkannte Agenturen im BPRA willkommen zu heissen», sagt Roman Geiser, Präsident des BPRA. «Das Gütesiegel BPRA sowie die Qualitätsinitiative des Verbandes im Bereich CMS-Zertifizierung differenzieren die führenden Agenturen im Markt von Kleinanbietern und von nicht zertifizierten Agenturen».

 

Zu guter Letzt: Angst ist ein guter Verkäufer

Die Agentur John St. geht neue Wege, um Werbebotschaften in die Köpfe der Endkunden zu hämmern: Traumatische Erlebnisse sorgen für bleibende Erinnerungen.

Es geht darum, Menschen in die stärkste Emotion – Angst, nicht Liebe – zu versetzen und sie bei der Auflösung mit der passenden Werbebotschaft zu konfrontieren. Ehepaare werden im Schlaf überfallen, Müttern das Baby gestohlen – um im Moment von Verzweiflung, Angst und Verstörung die erlösende Botschaft zu kommunzieren. Das durch die Angst ausgelöste Adrenalin verankere die Marke direkt ins Hirn, so die Erklärung. «Fear works. It's the easiest way to get Attention.»

Das Ganze ist natürlich eine ironische Persiflage der Agentur auf die in Mode gekommenen viralen Schockvideos mit der versteckten Kamera, die auch in dieser Rubrik zu Stammgästen geworden sind (zum Beispiel Telekinese, Weltuntergang, Spiegel, Make-Up, Freund, Lift). Man bringe das Ganze auf das «Next Level», da bei besagten Clips ohnehin alle Beteiligten – also auch die Opfer – Schauspieler seien. Alles echt: Nicht nur echte Schauplätze und Opfer, sondern auch echte Kriminelle, die mitwirken. Der augenzwinkernde Seitenhieb Richtung Konkurrenz dürfte dann auch das einzige an «exFEARiental» sein, das ernst gemeint ist. (hae)

//www.youtube.com/watch?v=4sxAOkAguqc

Jung von Matt-Academy: Jetzt bewerben!

Noch bis Ende November 2013 kann sich jeder mit kreativem Talent, Freude an Kommunikation und Lust auf Innovation an der Jung von Matt-Academy bewerben.

Die Jung von Matt-Academy bildet in einem zweijährigen, dualen Ausbildungsprogramm Kreativ-Konzepter aus. Kreativ-Konzepter kennen die Hintergründe und die Instrumente dafür, die Kommunikationswelt in Bewegung zu setzen. Mit ihrem Wissen sind sie in der Lage, sich neue Kommunikationskonzepte und –ideen auszudenken und sie umzusetzen.

Voraussetzung für die Aufnahme an der Jung von Matt-Academy sind kreatives Talent und Hunger auf Neues. Die Bewerber sollten Spaß daran haben, selbstständig in und mit Medien aktiv zu sein und auch die Technologie dahinter kennenzulernen. Sie sollten kreatives
Handwerk lieben und nicht nur Schreiben und Gestalten dazuzählen, sondern auch Programmieren und Hacken. Und sie sollten Lust haben eine Menge über viele verschiedene Kommunikationsdisziplinen zu lernen. Die Bewerber sollten mindestens 20 Jahre und höchstens 30 Jahre alt sein sowie Matura haben. Das schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag.

Für den ersten Ausbildungsjahrgang an der Jung von Matt-Academy stehen 20 Plätze zur Verfügung. Sie werden an die Bewerber vergeben, die in einem dreistufigen Aufnahmeverfahren überzeugen. Das Auswahlverfahren besteht aus einer Fleißarbeit, einer Kreativaufgabe und einem Live-Tag. Die erste Bewerbungsrunde läuft – Bewerbungsschluss ist der 30. November 2013. Die Ausbildung beginnt im April 2014, dauert zwei Jahre und findet in Hamburg statt.

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess finden Bewerber hier.
 

Xaver Award: Jetzt Projekte einreichen

Live Communication Verband Schweiz, der Organisator des Xaver, hat den Startschuss für die Einreichefrist der 13. Ausgabe gegeben.

Der Xaver Award – bei dem die besten Projekte des Vorjahres ausgezeichnet werden und der jährlich vom Expo-Event Verband durchgeführt wird – findet am 8. April 2014 im Komplex 457 in Zürich statt. Während 2013 ein Jahr der Neuerungen war, kann im 2014 auf Bewährtes zurückgegriffen werden. So bleibt der Xaver nicht nur in der letztjährigen Location Komplex 457 zu Hause, sondern kann auch auf die Unterstützung derselben Jury zählen. Das gibt der Verband in einer Mitteilung vom Montag bekannt.

Los geht’s – Projekte einreichen und absahnen

Für die Neuauflage des Xaver wurden Kategorieerweiterungen vorgenommen, so dass auch «Public Events & Show Entertainment» einzeln juriert und erstmalig prämiert werden. Projekte können vom 25.11.2013 bis 24.01.2014 über die Webseite Xaver-award.ch eingereicht werden.

Die Kategorien

Best Expo Project (Markenkommunikation im Raum & Shop Gestaltung)
Erlebnisorientierte Konzepte / Umsetzungen rund um Messebeteiligungen, Markenwelten, Museale Ausstellungen sowie Unternehmens- / NPO-initiierte temporäre Ausstellungen. Themenpavillons, Ideenparks, Messeinszenierungen, Flagshipstores, Brandworlds und so weiter.

Best Event Project
Corporate-Events, Mitarbeiter-Events, Consumer-Events, Charity-, Social- & Cultural-Events.

Best Cross Media Project (360 Grad Kampagne)
Ganzheitliche Live-Kommunikationsmassnahmen, die mittels einer Mehrzahl von verfügbaren Kommunikationsformen wie Werbung, Verkaufsförderung, Public Relations oder Online Marketing durchgeführt wurden und bei denen die Vernetzung der verschiedenen Medien ein entscheidender Erfolgsfaktor war.

Best Supplier Services
Herausragende Umsetzungsleistungen bzw. Teilleistungen im Rahmen von Agentur- und Kundenprojekten sowie eigene Produktionen von Lieferanten aus allen Bereichen (Technik, Catering, Location, Konzeption, Dekoration und so weiter).

Best Public Event & Show Entertainment
Öffentliche Grossveranstaltungen wie Open Air Konzerte, Eigenproduktionen im Bereich Showentertainment, Kultur- und Sportveranstaltungen.

Public Xaver
Publikumspreis nach erfolgter Präsentation der Nominierten im Rahmen der Verleihung an der Xaver Veranstaltung durch Mehrheitsentscheid der vor Ort anwesenden Besucher.

Xaver of the Year
Ehrenpreis vergeben durch den Verband für herausragende, persönliche Leistungen innerhalb der Live Kommunikations Branche Schweiz.
 

Eyeloveyou stiftet farbenfrohes Kinderlachen

Für die Neuausrichtung der Stiftung Pro UKBB hat Eyeloveyou ein Kinderbuch gestaltet, welches die Geschichte des Bären Boby erzählt. Boby ist fester Bestandteil des neuen Auftritts, der ebenfalls von Eyeloveyou umgesetzt wurde.

Am 20. November 2013, pünktlich zum Tag des Kindes, präsentierte die Stiftung Pro UKBB (Universitäts-Kinderspital beider Basel) das Kinderbuch «Weihnachten im Kinderspital». Es erzählt eine Weihnachtsgeschichte um Boby, das Maskottchen der Stiftung. Gezeichnet hat das Kinderbuch Stevie Fiedler, Art Director der Basler Werbeagentur Eyeloveyou. Ebenfalls von Eyeloveyou stammt das neue Konzept für den visuellen Auftritt der Stiftung, welches auf den von Hand gezeichneten Bären Boby als festen Bestandteil in sämtlichen Massnahmen setzt.

Sportlichen Botschafter in Szene gesetzt

Für die neue Ausrichtung der Stiftung Pro UKBB setzt sich ein prominenter Botschafter ein: Yann Sommer, Goalie des FC Basel 1893, zaubert Kinderlachen auf die Gesichter im Kinderspital. Um diesen Einsatz gebührend zu würdigen, hat Eyeloveyou ein Fotokonzept entwickelt und das Fotoshooting durchgeführt.

Pro UKBB in Print und Web

Als flankierende Printmassnahme wurde ausserdem eine Faltbroschüre entwickelt, welche die neuen Ziele der Stiftung kurz und bündig zusammenfasst und als Infomaterial an Stand- und sonstigen Aktivitäten eingesetzt werden kann.

Ebenfalls komplett neu entwickelt wurde die Webseite Pro-ukbb.ch. Sie präsentiert sich nun als zeitgemässer responsive One-Pager mit Inhaltsabschnitten, welche seitwärts gescrollt werden können.

Verantwortlich bei Stiftung Pro UKBB: Rita Kohlermann (Stiftungsratspräsidentin), Regula Gysin (Stiftungsrätin), Susanne Hostettler (Geschäftsführerin). Verantwortlich bei Eyeloveyou: Stevie Fiedler (Design, Konzeption), Oliver Kirschbaum (Beratung, Konzeption), Marleen Diener (Projektleitung), Stian Foss (Fotografie), Arteria (Programming).

1.eyelove.bild1_
1.eyelove.bild1_.2
1.eyelove.bild2_
1.eyelove.bild3_

 

Wirz für Migros: Die wahren Weihnachtsengel

Wirz hat die diesjährige Weihnachtskampagne für Migros entworfen. Die Kampagne will zeigen, dass es nicht um perfekte, sondern um glückliche Weihnachten für alle geht.

In jedem Schweizer Haushalt sorgt jemand in der Weihnachtszeit dafür, dass das alles einfach und problemlos erscheint. Dass dies meistens Frauen sind, belegen aktuelle soziologische Studien. Dabei ist es ihnen (im Gegensatz zu Männern…) weniger wichtig, ob alle wissen, was sie aufgebaut, geschmückt oder verpackt haben. Diesen Menschen, den «wahren Weihnachtsengeln» sozusagen, will die Migros Danke sagen.

Wirz hat, zusammen mit den Verantwortlichen von Migros, eine Kampagne im Stile der seit diesem Jahr neu definierten Kommunikationsvorgaben entwickelt, die – typisch Migros – nicht den klassischen Klischees der Weihnachtswerbung folgt. Die Kampagne startet am 28. Oktober und endet um Weihnachten.

Verantwortlich bei Migros: Marc Engelhard (Leiter Marketing-Kommunikation), Roman Reichelt (Leiter Dachmarke), Markus Wanner (Leiter Marktbearbeitung), Conradin Schaad (Leiter Themenpromotionen), Marta Mielcarek (Senior Projektleiterin Themenpromotionen), Désirée Strassmann (Projektleiterin Dach), Miriam Benz (Projektleiterin Marktbearbeitung), Nadine Delakowitz (Projektleiterin Media), Marc Zurbrügg (Junior Projektleiter Themenpromotionen). Verantwortlich bei Wirz: Chantal Heimo, Cornelia Eiwanger, Seun-Yun Oh (Art Direction); Vanessa Savi (Grafik), Franziska Pennington (Text), Hanspeter Schweizer (Creative Direction), Gordon Nemitz (Strategische Plaung), Michèle Leibacher, Kristel Gschwend (Beratung), Sebahat Derdiyok (Agency Producing). Tuna Production (TV-Produktion), Johan Tappert (Regie), Hear Dis (Musik), Jingle Jungle (Sounddesign). Tom Haller (Foto). Süsstrunk Jericke (Bildbearbeitung).

 

//www.youtube.com/watch?v=eQ6RGJdv7Qw

//www.youtube.com/watch?v=e7frsQt7TKY

Tube Design: Neuer Auftritt für AMS

Tube Design hat für die Firma AMS All Mobile Service eine Corporate Identity mit Leitbild, Claim und einem neuen Corporate Design erarbeitet.

Aufgrund interner und externer Befragungen wurde die Identität der Unternehmung mit dem Image abgeglichen. Markenkernwerte und Vision wurden definiert sowie die Positionierung überarbeitet. Das bestehende Erscheinungsbild ist komplett überarbeitet und anhand des neu erstellten Designmanuals vereinheitlicht worden. Das gibt eine Mitteilung vom Freitag bekannt.

1.ams_.bild1_
1.ams_.bild2_
1.ams_.bild3_

Neues Such-Erlebnis bei Local.ch

Der neu gestaltete Webauftritt von Local.ch bietet dem Benutzer ein neues Erlebnis bei der Webseiten-Navigation und soll das Finden der gewünschten Informationen erleichtern.

Die neue Startseite bietet ein Bild seiner Region, damit man sich auf den ersten Blick zu Hause fühlt und auch gleich die wichtigsten regionalen Informationen findet. Dafür sorgt der schnelle Einstieg in die Rubriken beliebter regionaler Themen wie «Essen & Geniessen», «Wohnen & Handwerk» und «Einkaufen». Restauranttipps aus der Region, Sonderangebote sowie das lokale Wetter runden diesen lokalen Zugang ab.

Zusätzliche Inhalte bietet das Restaurant-Magazin Local Flavors. Tipps und Interviews bieten Informationen rund um das Thema Essen und Trinken. Verbessert wurde auch die Unterstützung bei der Suche. Bereits beim Eingeben von Suchbegriffen, Namen und Adressen unterstützt das System die Nutzerinnen und Nutzer und macht konkrete
Vorschläge.

Neu ist bei Local.ch zudem die Kartenanzeige. Damit lassen sich nicht nur beliebige Adressen suchen, sondern auch gleich Dienstleistungen in der Umgebung dieser Adresse anzeigen, zum Beispiel Restaurants, Bars oder Kinos. Zudem werden die Haltestellen des Öffentlichen Verkehrs angezeigt und mit einem Klick sind Fahrpläne und Verspätungen sichtbar. Ein intelligenter Routenplaner gehört ebenfalls zum neuen Karten-Angebot.

Die neue Webseite von Local.ch wurde auch für die Bedienung mittels Tablet-Computer optimiert. Die Nutzung von Local.ch auf einem Tablet wird dadurch bequemer.
 

Dreimal Epica-Gold für die Schweiz

Bis zum vergangenen Wochenende sind in Paris 3397 Einsendungen für die Epica Awards 2013 juriert worden. Bis jetzt stehen für die Schweiz drei Goldgewinner fest. Bronze und Silber wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.

«Es ist verrückt. Das hört gar nicht mehr auf», freute sich Peter Brönnimann, als die Werbewoche den Kreativchef von Leo Burnett Schweiz über neuerliches Gold für seine Wendesätze von Swiss Life informieren konnte. Die neue Auflage der witzigen Lebensweisheiten schaffte es in Paris auch in die Diskussion für einen Grand Prix. Nachdem die Agentur – damals noch als SFLB – diesen höchsten Preis aber bereits 2011 für die identische Kampagne verliehen bekam, wollte die Jury 2013 sich etwas kreativer zeigen, obwohl allen klar war, dass «die nachhaltigsten Ideen eigentlich diejenige sind, welche sich endlos fortsetzen lassen». Der Grand Prix Press ging deshalb nach Namibia, wo die dortige Young & Rubicam ein tatsächlich sehr kunstvolles Plakat für Landrover gestaltet hat.

Ebenfalls Gold für die Schweiz gab es in der Kategorie Film Communication Services. Gewonnen hat Swisscom mit dem Onlinevideo «Action Hero». Realisiert wurde der Clip von der Swissfilmmakers GmbH, Regie Tobias Straka, Kamera Pascal Walder. Beim Edi hat es der gleiche Film soeben «nur» zu einer Nomination geschafft.

Patriotismus mit Schielen nach Deutschland

Noch einmal Gold in der Kategorie Consumer Services gab es für einen Film über die Aktion rund um das neue Galaxy S4 im Zürcher Hauptbahnhof. Who’s Mcqueen Pictures hat mit 13 Kameras in eine unterhaltende Dokumentation gepackt, wie Passanten das neue Smartphone gewinnen konnten, wenn sie trotz zahlreichen Ablenkungen «Alle Augen auf Galaxy S4» behalten konnten. Das Werk aus der Produktion von Philipp Petersson und Rainer Spix ist soeben auch mit einem Gold-Edi ausgezeichnet worden. Bei den Epica-Awards ist der Beitrag allerdings unter deutscher Flagge gelaufen, weil er von der Berliner Agentur Heimat eingereicht wurde.

Eine sehr emotionale Diskussion innerhalb der Jury hat eine Filmserie für Volvo ausgelöst. Forsman & Bodenfors in Schweden haben eine Reihe von – im wahren Sinne des Wortes – sensationellen Filmen über Volvo-Trucks gezeigt. Alle vier Filme haben beim anonymen Voting die höchste Punktzahl erhalten. Trotzdem hat sich die Jury schliesslich gegen den Film-Grandprix ausgesprochen, weil die Filme ebenfalls die Fortsetzung einer bereits laufenden Kampagne bilden. Ein Argument, das einige nicht verstehen konnten, denn es gilt ja (wie bei den Wendesätzen) als eine entscheidende Erkenntnis in der Werbung, dass die besten Konzepte nachhaltig funktionieren und deshalb möglichst über Jahre immer wieder neu belebt werden können. Mehr dazu in der kommenden Printausgabe der Werbewoche. Der Film-Grand Prix ist schliesslich an Dänemark und das kleine Modelabel «Made from cool» gegangen. Die coolen Klamotten wollen jetzt aber den Weltmarkt erobern auch mit Hilfe einer Spotserie, in der Hollywoodstar Christopher Walken eine tatsächlich verblüffend «coole» Rolle spielt. Absolut sehenswert ist der Film «Hands» von der Agentur Nexus in England. Die Image-Produktion für Honda hat verdientes Gold in der Kategorie Animation gewonnen und war auch im Gespräch für einen Grand Prix.

Welche Schweizer Beiträge noch mit Bronze oder Silber belohnt werden, wird in diesen Stunden auf Grund einer vertieften Auswertung der Votings bestimmt. Die Werbewoche bleibt dran.

Epica wird global

Im Unterschied zu den meisten Kreativwettbewerben werten in der Jury der Epica Awards nicht die Werber und Kreativen ihre eigenen Arbeiten sondern die Vertreter der internationalen Fachpresse beurteilen die besten Ideen. Die Journalisten von 19 Magazinen haben letzte Woche vier Tage lang Noten zwischen zwischen 0 und 10 vergeben. Eine erweiterte Pre-Selection Jury hat vorher aus 3397 Arbeiten über ein Internet-Voting die Shortlisten erstellt. Aktiv in Paris wirkten in der Jury neben Delegierten von Lürzer’s Archiv (Deutschland), Brand News (Italien), Kampanje (Norwegen), New Moment (Serbien) Sostav (Russland) oder Exchange4media (Indien) auch die Werbewoche mit.

Der Epica-Wettbewerb befindet sich aktuell in einer Umbruchphase. Nachdem das Unternehmen vor 27 Jahren als rein europäischer Award gestartet ist, wollen die neuen Besitzer von Maydream um CEO Philippe Paget den Wettbewerb auch global ins Rennen schicken. Bereits sind China, Indien und die USA mit dabei. Die anstehende Preisverleihung findet im Januar erstmals «mit viel Symbolcharakter» in New Dehli statt. Umgekehrt haben sich die Agenturen in Deutschland vom Award ein bisschen zurückgezogen, nachdem die Epicas bei der Fachzeitschrift Horizont nicht mehr für das Ranking zählen. Auch hier gilt: Die Werbewoche bleibt dran!

Andreas Panzeri

1.swisslife.bild1_
1.landrover.bild1_
 

//www.youtube.com/watch?v=gN6IVPyank8

//www.youtube.com/watch?v=CsGlzu2NzX0

//www.youtube.com/watch?v=M7FIvfx5J10

//www.youtube.com/watch?v=7N87uxyDQT0

//www.youtube.com/watch?v=UZOA2Z-fZes

//www.youtube.com/watch?v=F9T4CXeywlk

Swisslos ist «Digital Marketer of the Year» 2013

In Zürich wurde am Donnerstag der vierte «Digital Marketing Award» verliehen. «Digital Marketer of the Year» ist Swisslos. Manuel P. Nappo wurde als «Digital Pioneer of the Year» ausgezeichnet. Mit dem «Digital Lifetime Award» wurde Stefan Renninger geehrt.

IAB-Award-2013_

Im Rahmen des vierten «Digital Marketing Award» wurden am 21. November 2013 wieder herausragende Projekte und Persönlichkeiten mit dem «Oscar» der digitalen Branche ausgezeichnet. IAB Switzerland empfing im Kaufleuten Zürich über 450 Gäste, welche von Moderator Claudio Zuccolini durch den Abend geführt wurden. Den Titel als «Digital Marketer of the Year» holt sich die Lotteriegesellschaft Swisslos. Der Sieger wurde auch dieses Jahr wieder im Vorfeld über ein Online-Abstimmung gewählt, an welcher über 6‘000 Personen teilnahmen. Neben Swisslos waren folgende Unternehmen nominiert: Maxomedia, Rent a Rentner, Ricardolino und Swisscom TV.

swisslos
Mathias Strähl, Palmina Di Chiara, Petra Allemann und Katharina Kaiser (Swisslos)

IAB-gruppe
Stefan Renninger (Romandie Network), Manuel P. Nappo (HWZ) und Thierry Jacot (Swisslos)

Manuel P. Nappo, Leiter der Fachstelle Social Media an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und Kolumnist der Werbewoche, ist der neue «Digital Pioneer of the Year». Sein grosses Engagement für die Aus- und Weiterbildung im digitalen Markt hat den IAB Vorstand sowie die IAB Fachgruppenmitglieder dazu bewogen, ihn für den Preis auszuwählen. «Mit unseren Studienangeboten engagieren wir uns dafür, dem Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften in der Branche aktiv entgegenzuwirken und Interessierte professionell und umfassend aus- beziehungsweise weiterzubilden», so der Preisträger. Die weiteren Anwärter für die Auszeichnung waren Andreas Jorgella (The House Agency) und Mark Forster (Adello).

nappo-werbewoche
Für Werbewoche-Leser ein alter Bekannter: Manuel P. Nappo

Mit dem «Digital Lifetime Award» wurde dieses Jahr Stefan Renninger geehrt. 1997 gründete er seine Firma Virtual Network, mit der er sowohl in der Schweiz wie auch in Frankreich sehr erfolgreich unterwegs ist. Stefan Renninger wurde vom IAB Vorstand für sein Engagement für die digitalen Themen in der Westschweiz gewürdigt.

lifetime
Claudio Zuccolini überreicht Stefan Rennigger seinen Award (Foto: wewo)

Neben den Profis der digitalen Branche, haben auch die Anfänger einen Preis erhalten. Auch dieses Jahr wurden wieder die drei besten Absolventen des IAB Diplomlehrgangs «Digital Marketing für Einsteiger» prämiert. Bis jetzt haben über 230 Personen den Lehrgang durchlaufen.

Der Anlass mit über 450 Gästen hat sich definitiv im Schweizer Digital-Werbemarkt etabliert. «Es freut mich, dass wir innert 4 Jahren einen Branchenanlass etablieren konnten, der nicht mehr aus dem Schweizer Eventkalender gestrichen wird. Die vielen positiven Stimmen sind eine Bestätigung und ein Dank für den grossen Aufwand, den wir gerne wieder nächstes Jahr betreiben», so der Präsident des IAB, Ueli Weber. Der «Digital Marketing Award» 2014 findet am 13. November 2014 wieder im Kaufleuten Zürich statt.

Erster «Digital Marketing Summit»: Ein Erfolg

Im Rahmen des Award-Events fand am Nachmittag des 21. November 2013 der erste «Digital Marketing Summit» mit über 200 VIP-Gäste statt. Im Zentrum standen dabei Referate, Case- Präsentationen und ein Podiumsgespräch mit Führpersönlichkeiten der Branche. Den Auftakt machte Frank Schneider, Leiter der Kölner Fachmesse dmexco, mit einem kurzen Einblick in die Entwicklung von Europas grösster Messe für die digitale Industrie. Bei ihrer fünften Ausgabe konnte die Messe über 740 Aussteller und 26‘300 Besucher begrüssen. Schneider bedankte sich bei den Anwesenden für das rege Interesse und die grosse Beteiligung von Schweizer Unternehmen seit dem demexco-Start 2009.

schneider_1
Frank Schneider

Andreas Schönenberger, SMAMA Präsident, befasste sich in seinem Referat zum Thema «Mobile devices are really getting smart» mit der rasanten technologischen Entwicklung der Smartphones, die mehr und mehr die kühnsten Ideen von Science Fiction real überholen. Die unheimlich leistungsfähigen, miniaturisierten CPUs, die Multi-Sensoren im Nano-Format und beschleunigte Mobilnetze eröffnen Möglichkeiten, welche nicht nur die Arbeitswelt, sondern das ganze Leben weiter verändern werden.

dddd_0
Andreas Schönenberger

In zwei Case-Präsentationen präsentierten Samuel Christ, Creative Director bei Jung von Matt/Limmat, sowie Bernhard Herzig, CEO bei Maxomedia, und sein Art Director Thomas Kägi, zwei Projekte, die am Cannes Lions International Festival of Creativity mit Bronzelöwen ausgezeichnet wurden. «Webwandern – Eine virtuelle Reise entlang der legendären Albula-Bernina- Strecke» der Rhätischen Bahn, prämiert in der Kategorie «User experience», vereinfacht die Planung von Wanderungen und macht sie online erlebbar. «Tricky Tracks», ein 3D Game für die SBB, gewann ebenfalls einen Löwen in Cannes. Herzig und Kägi erklärten die Idee und den Weg bis zum Ziel ihres Erfolgs.

christ
Samuel Christ (JvM/Limmat)

Reto Hufenus, Leiter Business Development Publisuisse, und Tobias Asch, Co-Founder von Filmwords, sprachen im Anschluss zum Thema «Second Screen: Die Heirat von Online und TV». Die beiden Referenten zeigten den Schritt von Linearität zu Non-Linearität und von Medien zum Konsum auf. Anhand des Beispiels von Zwap.tv, einer App für gemeinsames fernsehen, erläuterten sie den Zusammenhang mit TV und den Nutzen für Vermarkter, Werbeauftraggeber und Mediaagenturen.

secondscreenheirat
Reto Hufenus

Die letzte Präsentation hielt Karin Frick, Leiterin Research und Mitglied der Geschäftsleitung des Gottlieb Duttweiler Instituts. Sie beschäftigte sich mit den oft noch diffusen Hoffnungen und Ängsten von Konsumenten wie Unternehmen beim Thema Big Data. Der spannende Vortrag «Das Zeitalter der Transparenz – Von der Kundenbindung zur Kundenbefreiung» zeigte an Hand von Alltagsbeispielen, wie Big Data die Beziehung zwischen Konsumenten und Unternehmen und damit unser Leben und Erleben verändern. Es gehe nicht länger darum, die Aggregation von Daten zu verhindern, sondern um die Kontrolle über die daraus gewonnenen Erkenntnisse.

frick
Karin Frick

Den Abschluss des Summits bildete das Podiumsgespräch zum Thema «Digitale Business Modelle in der Schweiz – skaliert der Markt zu wenig?». Pascal Urscheler, Head Media & Product Management bei Publicitas Digital, Andreas Widmer, CEO der Y&R Group Switzerland, Matthias Ehrlich, Präsident des BVDW Deutschland, Manfred Strobl, CEO OmnicomMediaGroup Schweiz, Roland Ehrler, Geschäftsführer des SWA Schweizer Werbe-Auftraggeberverband, und Philipp Scheidegger, Head of Advertising bei Swisscom, gingen der Frage nach, ob Mediaagenturen und Vermarkter auch künftig noch eine Mittlerrolle spielen können im Verhältnis zwischen Werbeauftraggeber und Publisher.

Poduium
Podium (Fotos: IAB / Fotostream unter Event.nzz.ch)

Radio 105 baut Moderations-Team aus

Serap Yavuz steht ab Dezember 2013 hinter dem Mikrofon des Privatradios. Die 28-jährige Schweizerin mit türkischen Wurzeln ist bereits als TV-Moderatorin bekannt. Jetzt gibt sie ihre Radio-Premiere.

Radio 105 baut mit dem Neuzugang die quotenrelevante «Morning Show» aus, wie eine Mitteilung vom Donnerstag bekannt gibt. „Ich freue mich sehr, dass Serap mit Pascal Aminzadeh und mir gemeinsam in den Tag begleiten wird“, sagt Jan Müller, Programmleiter und Moderator der Morgensendung.

Serap Yavuz ist unter anderem als TV-Moderatorin der Sendung «Freakish» auf Tele Züri zu sehen und arbeitete zuvor bei der Suisse Emex, wo sie die größte Marketingmesse der Schweiz plante. Nebenbei ist die Doppelbürgerin in der Event-Moderation und Organisation tätig. Mit der neuen Aufgabe beim Radio beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt: „Ich werde ab Dezember täglich um drei Uhr aufstehen. Das wird alles in meinem Leben auf den Kopf stellen und trotzdem kann ich es kaum erwarten! Ich freue mich, dass ich bei dem Sender arbeiten darf, der mich bisher tagtäglich begleitete.“

Die neue Stimme geht auf Radio 105 erstmals am 2. Dezember 2013 On-Air. Die «Mornig Show» wird von Montag bis Freitag zwischen fünf und zehn Uhr ausgestrahlt.
 

get_footer();