Swiss Radioworld: Ralf Brachat übernimmt Leitung

Ralf Brachat wird Managing Director von Swiss Radioworld. Bruno Oetterli, der das Unternehmen seit der Gründung im Juli 2013 ad interim führt, wird wieder seine Aufgaben als Senior Consultant und Delegierter des Verwaltungsrats aufnehmen.

Mit der Verpflichtung des eidgenössisch diplomierten Verkaufsleiters Ralf Brachat per 1. März 2014 übernimmt ist es Swiss Radioworld laut Mitteilung gelungen, einen ausgewiesenen Sales-Spezialisten mit internationaler Erfahrung im Bereich Musik und Entertainment zu gewinnen. Brachat ist seit 1999 in verschiedenen Positionen bei Warner Music Switzerland tätig. Seit 2004 zeichnet er bei Warner als Sales Director unter anderem für die Einführung des Geschäftsfeldes Digital verantwortlich und leitet seit 2008 als Co-Managing Director die Warner Niederlassung Schweiz. Er ist Vorstands Mitglied der IFPI Schweiz (Branchenverband der Schweizer Musik Labels), Mitglied der Fachgruppe Phono-produzierende Schweiz sowie Stiftungsrat der Stiftung Phonoproduzierende.

Gemeinsam mit den zwei weiteren Mitgliedern der Geschäftsleitung Hans Lackner, Head of Operations / stv. Managing Director, und Martin Baumgartner, Head of Business Development, sowie einem motivierten Team von Radiospezialistinnen und –spezialisten will Brachat das Potential der Gattung Radio nutzen. «Radio war schon vor allen anderen Medien interaktiv und wird von allen Altersgruppen über den ganzen Tag hinweg genutzt. Unsere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass Radio das Stück vom Werbekuchen erhält, welches seiner Werbewirksamkeit entspricht. Das ist mein Ziel für die Schweizer Privatradios und die swiss radioworld», erklärt Brachat seine Pläne als Managing Director.
 

Kreienbühl und Vogler: Ein Service tut dem Velo gut

Kreienbühl und Vogler hat für Bike Zone ein Sujet und eine Guerilla-Aktion entwickelt, um an die Notwendigkeit eines regelmässigen Fahrrad-Services zu erinnern.

Auf dem Sujet sieht man, dass es Fahrrädern schlecht geht, wenn sie in Sachen Service vernachlässigt werden. Zudem hat die Zürcher Agentur eine Guerilla-Flyeraktion entwickelt, die man definitiv nicht übersieht – beziehungsweise überhört. Denn bei der Aktion werden Flyer so an parkierte Fahrräder angebracht, dass sie beim Losfahren rattern. Das neue Service-Sujet ist zurzeit als Plakat zu sehen. Die Flyer kommen laut Mitteilung bei Veloparkplätzen an Bahnhöfen und in Schulen zum Einsatz.

Verantwortlich bei Bike Zone: Marco Wieser (Inhaber, Geschäftsleitung Baden), Roland Moser (Inhaber, Geschäftsleitung Brugg/Windisch), Antonio Pirotti (Inhaber), Luisa Wieser (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Kreienbühl und Vogler: Marco Donada, Reto Vogler, Oli Kreienbühl, Fabian Schiltknecht; Lorenz Wahl (Bildbearbeitung). Fotografie: Oliver Nanzig.

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Zeitungen müssen weg vom Massengeschmack

Was tun, wenn man eine Zeitung geschenkt bekommt? Was Constantin Seibt an seiner Buchvernissage von seinen Kollegen wissen wollte, haben wir den Tagi-Reporter selbst gefragt. Wie «seine» Zeitung der Zukunft aussieht, erzählt er im Interview.

Um den Autor zu hören, brauchte das Publikum am Dienstagabend nicht ins Theater Neumarkt zu kommen. Anstatt selber die Buchvernissage zu bestreiten, diskutierte der Tagesanzeiger-Reporter und Autor von «Deadline – Wie macht man Journalismus im 21. Jahrhundert?» lieber mit Kollegen über die Zukunft des Journalismus: Michèle Binswanger (Tages-Anzeiger), Daniel Binswanger (Das Magazin), Roger Schawinski (Radio 1), Christof Moser (Schweiz am Sonntag) und Peter Hogenkamp (NZZ).

Wenig überraschend: Der grosse Durchbruch blieb aus. DIE Strategie für die Zukunft des Journalismus wurde – trotz Rotwein – nicht gefunden. (Vielleicht lag es auch daran, dass sich der Grossteil der Teilnehmer ans Wasser hielt…) Einige kreative Vorschläge gab es aber durchaus, als Seibt die Gäste fragte: «Sie bekommen eine Zeitung geschenkt. Was tun Sie damit?» 

Daniel Binswanger nannte als mögliches Modell die französische News-Website Mediapart.fr (ausschliesslich Abo-finanziert, keine Werbung). Peter Hogenkamp schnappte sich als Medienunternehmen am liebsten eine Regionalzeitung (Monopolstellung bevorzugt). Und Christof Moser erliesse ein Redaktionsverbot. Die Journalisten müssten wieder raus, vor 16 Uhr brauche keiner in die Redaktion zu kommen. 

Seibt selbst wäre dem Publikum die Antwort schuldig geblieben, hätte nicht eine Zuschauerin insistiert. «Ich würde eine Zeitung für verschiedene Gruppen machen.» Wie genau, erklärt er im Interview.

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WW: Constantin Seibt, gesetzt den Fall, Sie bekommen eine Zeitung geschenkt. Was tun Sie damit?
CS: Ich glaube ein Weg wäre, die Zeitung auf verschiedene Gruppen auszurichten. Eine, die ein Massenpublikum halb und halb befriedigt, wird zunehmend nicht mehr gekauft. Erstens, weil das Publikum im Internetzeitalter in Interessengruppen zerfällt. Zweitens weil ein Zeitungsabonement nicht mehr wie früher eine Gewohnheit ist, sondern ein Bekenntnis. Die dazu notwendige Intensität entsteht nur durch Nähe. Also muss man nah an das Publikum, also die verschiedenen Gruppen.

Lassen Sie uns die Idee weiterspinnen. Was steckt dahinter? 
Die Grundidee ist: Mach Journalismus im 21. Jahrhundert. Und das erfolgreichste neue Medienprodukt sind die Fernsehserien. Im 20. Jahrhundert versuchten die Serienproduzenten, den Massengeschmack zu bedienen: Keine Kontroversen, keine grossen Frivolitäten, nichts Finsteres, nichts Riskantes. Und oft eine ewig gleiche Handlung. Der Zuschauer kann bei Folge 1 beginnen, dann bei Folge 5, bei Folge 30 wieder einsteigen – alles bleibt beim Alten. Der US-amerikanischen Bezahlsender HBO hat sich komplett von diesem Konzept verabschiedet. Er produzierte komplexe Geschichten mit fortlaufenden Handlungen. Serien, die auch die Nachtseite zeigen, in denen Leute etwa sterben. Bei «The Sopranos» neurotische Mafiosi, bei «Six Feet Under» eine Totengräber-Familie. HBO setzte darauf: Wenn etwas die Leute eine Geschichte wirklich fasziniert, schalten sie jedes Mal ein. Damit hat der Sender zwar das Massenpublikum vergrault, aber ein Abonenntenpublikum aus lauter Minderheiten von überzeugten Fans erhalten. Und wurde enorm profitabel. 

Die Lösung ist, sich vom Massengeschmack zu verabschieden und bestimmte Publika anzusteuern?
Ja. Denn im Prinzip funktioniert ja eine Stadt wie Zürich genau so. Die Leute leben nur offiziell in der gleichen Stadt. Es gibt den Finanzplatz, die Langstrasse, die Presse-, die Theater-, die Werbe-, die Kunst-, die Politszene, etc. Dort, wo ihr Alltag und ihr Ehrgeiz ist, leben die Leute wirklich. 

Was heisst das für die Zeitung? 
Eine Zeitung müsste daran arbeiten, für verschiedenste Milieus zum massgeblichen Blatt zu werden. Es müsste ihr gelingen, die für die wichtigsten Milieus aktuellsten Nachrichten und die cleversten Debatten zu bringen. Es müsste für ehrgeizige Leute ein Karrierehindernis werden, wenn man sie nicht liest. 

Wir eliminieren die Ressorts und machen stattdessen eine Zeitung für Banker, eine für die Kunstszene, eine für das Rotlichtmilieu.
Ja, aber alles in einer Zeitung. Das Produkt könnte im Extremfall aus einem riesigen Lokalteil bestehen, der in die Welt ausfranst. Das Problem dabei ist, dass er nicht provinziell sein dürfte. Denn eine Stadt ist heute nicht mehr provinziell. Für die Kunstszene oder die Banker ist es ebenso relevant, was in New York oder Shanghai passiert. Für die Werbeszene müsste sie auch aus Cannes berichten, aber auch was die Cracks in Brasilien, Belgien oder den USA treiben. 

Wie kommt die Zeitung zum Insiderwissen? 
Gleich wie heute: Durch Journalisten, die dran bleiben. Je länger man daran bleibt, desto mehr wird einem zugetragen. Je mehr man schreibt, desto mehr weiss man. So, als würde man sich als Korrespondent ins Bundeshaus einarbeitet.

Die Rolle des Journalisten bliebe also dieselbe? 
Natürlich gibt es auch einen ästhetischen Aspekt. Die Journalisten müssten vom uniformen Nachrichtenstil wegkommen. Und versuchen, je nach Fall anders zu schreiben: mal nüchtern, mal persönlich, mal polemisch. Das Publikum soll einen Artikel entweder lieben oder hassen. Letzeres, weil man ohne das Risiko von Ärger auch nie Begeisterung erweckt.

Die Zeitung von morgen polarisiert.
Ja, doch nicht durch Meinungen. Wenn man systematisch durch Meinungen polarisiert, greift man ziemlich schnell zu idiotischen Argumenten. Die Zeitung von morgen polarisierte durch Ästhetik: durch ihre Aufmachung, die Art des Schreibens, durch den Blickwinkel. Ich glaube, das ist der einzige Weg, zu überleben. Ansonsten macht die Zeitung zwar solide Arbeit, aber Arbeit, die man im Netz überall findet.

Wird die Zeitung noch gedruckt?
Bei dieser Frage bin ich pragmatisch. Es gibt praktische Gründe, die dafür sprechen: Jeder Printleser bringt 7mal mehr als ein Onlineleser, und der wiederum 7mal mehr als ein Smartphoneleser. Dafür zahlt man Druck- und Vertriebskosten. Also rechne. Doch für Journalismus spielt Print oder Online am Ende keine Rolle. Text ist Text. 

Wie finanziert sich die Zeitung: über Werbung oder Leser? 
In erster Linie braucht es überzeugte Leser: So überzeugt, dass sie zahlen. Die Werbung bricht für Informationsmedien zunehmend weg. 

Was hindert Sie daran, «Ihre» Zeitung aufzubauen? 
Einerseits ist das Konzept noch ziemlich roh. Und selbst bei einem perfekten Plan ist der Umbau eine riesige Aufgabe: Schon bei kleinen Änderungen hat eine Zeitung den Wendekreis eines Tankers. Und last not least müsste ich noch zwei Mal in Folge bei der Euromillion gewinnen. 

Sie könnten sich einen Investor oder Mäzen suchen. 
Es ist derzeit tatsächlich Mode, dass sendungsbewusste Milliardäre Medienprojekte kaufen. In der Schweiz ist das allerdings Herr Blocher. Und der hat ein wenig andere Vorstellungen als ich. 

Inwiefern?
Wie viele ältere Herren hat er den Wunsch, dass eine Zeitung vor allem seine Meinung vertritt, egal was passiert. Tendenziell besteht ja das Geschäftsmodell der Basler Zeitung darin, dass der einzige Mensch, der sie noch mit Vergnügen liest, ihr Financier ist

Zum Schluss zur Ihrem Buch: «Deadline» basiert auf Ihrem gleichnamigen Blog. Weshalb sollte man es als Blog-Leser trotzdem kaufen? 
Der Blog ist eine Bonbonschachtel, das Buch ein Stück Schinken. Das heisst: Im Blog versuche ich, den Leser zu verblüffen. Im Buch dagegen ist alles systematisch, in der Reihe, eine Argumentation, eine Ästehtik. Der Blog soll anregen; mit dem Buch kann man arbeiten. Es ist quasi der Plan hinter dem Blog. 

Interview: Isabel Imper

 

BZ: Michael Hug wechselt ins Ressort Politik

Michael Hug, der die Chefredaktion der BZ Berner Zeitung seit 2006 inne hat, wird nach seinem bereits angekündigten Rücktritt als Chefredaktor weiterhin für die BZ tätig bleiben.

Michael Hug wechselt per 1. Januar 2014 als Bundeshausjournalist ins Ressort Politik der BZ Berner Zeitung, wie es in einer Mitteilung heisst. Als erfahrener und profilierter Schreiber wird er das Nachrichtenteam der BZ Berner Zeitung im Hinblick auf die geplante Zusammenarbeit mit den Zürcher Regionalzeitungen verstärken. Hug hat seinen Rücktritt als Chefredaktor aus gesundheitlichen Gründen im Juni 2013 angekündigt (Werbewoche.ch berichtete).

Videostitial: Adello lanciert neue Mobile-Werbeform

Die Mediengattung Mobile bietet Video-Werbung ein immenses Potenzial. Aufgrund technischer Hürden lag dies bislang brach. Die neuartige Werbeform «Videostitial» soll diese Situation laut Adello schlagartig ändern.

Der mobile Touchpoint entwickelt sich rasant. In den USA wächst die Mediennutzung seit vier Jahren ausschliesslich auf Mobile, die aktuelle Wachstumsrate beträgt 67 Prozent (Quelle: eMarketer). In der Schweiz sind diese Werte noch ausgeprägter, im Alterssegment der 15 – 39-Jährigen beträgt die Mobile-Penetration über 80 Prozent. Die grössten Schweizer Verlage wie 20 Minuten verzeichnen zu Spitzenzeiten 90 Prozent ihrer gesamten digitalen Nutzung ausschliesslich von Smartphones und Tablets. Die unabhängige Schweizer Instanz für Internet-Nutzungsforschung «Net-Metrix» weist in ihrer aktuellen Mobile- Publikation über die vergangenen 12 Monate ein Traffic-Wachstum auf über 1,6 Milliarden Mobile Page-Impressions aus. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von über 85 Prozent. Diese Zahlen mögen beeindrucken, werden von den in den mobilen Touchpoint investierten Werbegeldern aber nochmals übertroffen.

Wachstumstreiber Bewegtbild

Video ist innerhalb der Mediengattung Mobile der grösste Traffic-Wachstumstreiber, was mit der im- mer besseren Leistungsfähigkeit der Geräte, schnelleren Funkverbindungen sowie rückläufigen Abonnementskosten zusammenhängt. Branchenprimus Zattoo verzeichnet den Grossteil des Internet-Fernsehkonsums nicht mehr auf dem connected-TV im Wohnzimmer oder Laptop, sondern auf Smartphones und Tablets. Dieser Traffic-Anteil liegt aktuell bei 70 Prozent und wächst weiter.

Buzzword «Mobile Video-Advertising»

Nicht nur die explodierende Mobile-Nutzung macht Smartphones für Video-Werbung äusserst attraktiv. Hinzu kommt, dass die Werbewirkung dank paralleler Belegung des Mobilen Kanals enorm gesteigert wird: Der positive Kaufentscheid wird um 72 Prozent, die Einprägsamkeit um 69 Prozent und die Bereitschaft zur Produkte-Weiterempfehlung um bis zu 100 Prozent gesteigert (Quelle: Adcolony 2012, Mobile Video Ad Network Rhythm 2012). Bislang war das Reichweitenpotenzial von Video-Kampagnen auf dem mobilen Touchpoint technisch stark limitiert. Insbesondere zwei Hürden waren hierfür verantwortlich: Einerseits wird für die Aussteuerung von Video-Werbung im Source-Code ein «Player» benötigt, der Video- Dateiformate interpretieren und ausspielen kann. Ein solcher ist auf dem nutzungsstarken Content standardmässig nicht vorhanden. Zum anderen ist es das Mobile-Betriebssystem (iOS) selber, welches das automatische Starten der Videodatei unterbindet.

«Videostitial»: Pionier-Kampagne mit Freixenet

Mit dem Autostart-Videostitial erweitert Adello seine Premium Rich-Media Innovationen für die Real- time Targeting-Technologie «Adctrl» um einen strategisch wichtigen Schritt, wie es in einer Mitteilung heisst. Das neue Werbe-Template löst die bestehende Problematik vollumfänglich und macht es erstmals möglich, das volle Reichweitenpotenzial für Mobile-Videowerbung auszuschöpfen. Partner für die Pionier-Kampagne ist der Cava-Produzent Freixenet. Erstmals bringt die spanische Marke ihren TV-Spot über Publisher wie 20 Minuten, Blick oder Newsnet direkt in den Tagesablauf seiner Zielgruppe.

Im Unterschied zu bisherigen Angeboten für Video-Werbung beschränkt sich das Videostitial nicht alleine auf den Viewport des Bewegtbildes, sondern der gesamte Bildschirm steht der Markenkommunikation exklusiv zur Verfügung. Dies kommt der Werbewirkung direkt zugute, entsprechende Studien sind in Planung. Alle bekannten Tracking- und Targeting-Optionen von Mobile Advertising (Geo-Location der User, Wetter, Zeit, Endgeräte, Kontaktfrequenzkontrolle etc.) können auch auf das neue Template des Videostitials angewendet werden. Vanessa Wimpfheimer, Senior Brand Manager Schweiz und Österreich von Freixenet Alpes, sieht grosses Potenzial im Mobile Videostitial: «Die Verlängerung des hochwertigen TV-Spots in den mobilen Kanal ist für uns strategisch sehr wichtig. Vor der Lancierung des Videostitials waren die Werbemöglichkeiten jedoch auf Standard-Platzierungen beschränkt. Deshalb freuen wir uns mit Adello besonders über die Lancierung des neuartigen Werbemittels. Erste Gespräche hierzu begannen vor über einem Jahr, die Herausforderungen auf der technischen Seite waren gross. Mit den Resultaten der laufenden Kampagne sind wir mehr als zufrieden und freuen uns gemeinsam mit Adello über die gelungene Arbeit.»

Das «Videostitial» steht unter diesem Link als Showcase zur Verfügung.

Direkter Aufruf per QR-Code:

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Blue Spirit: Neuer Online-Auftritt für Ceylor kreiert

KSP für VW: Emissionsfrei unterwegs mit Art on Ice

Volkswagen ist Partner von Art on Ice. Um diese Partnerschaft weiter bekannt zu machen, hat KSP ein Motiv entwickelt.

Es feiert laut Mitteilung die emissionsfreie Fortbewegung, die am Art on Ice genauso viel Freude bereitet, wie in einem Volkswagen. Mit dem E-Up! hat Volkswagen soeben wieder einen grossen Schritt in diese Richtung getan und bald schon folgen die nächsten. Das kreierte Sujet zeigt vier Art on Ice-Eisläufer, die gemeinsam übers Eis fahren. Choreografiert als Fahrer und Passgiere eines Autos. Das Motiv wird im Rahmen der Kommunikation von Volkswagen rund um die Art on Ice Veranstaltungen in der ganzen Schweiz eingesetzt.

Verantwortlich bei Volkswagen Schweiz: Sandra Grau (Marketingleiterin VW PW), Nathalie Mösch (Leiterin Marketing-Kommunikation VW PW), Ivan Ammann (Projektassistent Eventmarketing VW PW). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Samuel Knaus, Benny Goldstein (Creative Direction); Christian Stüdi, Mike Mateescu (Text); Kevin Zysset (Grafik); Rémy Müller, Franziska Saxer (Beratung); Oliver Nanzig (Fotografie); Alex Herzog, Red Department (Bildbearbeitung).

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Zu guter Letzt: Festlich Prioritäten setzen

Da kommt Weihnachtsstimmung auf: Die Nobelkaufhauskette Harvey Nichols hat eine speziell knauserige Geschenk-Linie lanciert, damit dem grosszügigen Spender mehr für sich selbst bleibt.

Das ist auch bitter nötig: Das Harvey Harvey Nichols-Sortiment ist auf eine zahlungskräftige Käuferschaft ausgerichtet. Designerklamotten, Luxus-Accessoires – glücklich, wer das Budget einteilt und entsprechend Prioriäten setzt. Die «Sorry, I Spent It On Myself»-Kollektion schafft Abhilfe. So kann es passieren, dass für die Oma heuer nur ein Päckchen Zahnstocher oder für den Onkel ein (wasserfester!) Abflussstöpsel drinliegt. Im Wissen drum, dass man dafür für sich selbst etwas tiefer in die Tasche greifen durfte, durchaus verschmerzbar.

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Die Präsente sind stilvoll verpackt und eindeutig als Produkte der teuren Kette erkennbar. Es kann sich also wirklich niemand beklagen. Und wenn doch: Einem geschenkten Gaul schaut man erst recht nicht bei feierlichem Kerzenschein ins Maul. Wie praktisch! In Kauf nehmen muss man höchstens eine etwas angestrengte Atmosphäre während der Bescherung: Die Mischung aus Fremdscham, Enttäuschung und guter Miene zum bösen Spiel ist nicht jedermanns Sache.

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Die Kampagne stammt aus der Feder der Agentur Adam & Eve DDB London, ist vor zwei Tagen angelaufen und stiess in England auf ein grosses mediales Interesse. Falls Sie selbst noch ein passendes Geschenk für Ihre Liebsten suchen – von Herzen – finden Sie unter diesem Link alle Artikel der Kollektion. Die Festtage können kommen! (hae)

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Epica: Noch zwei Silber und vier Bronze Awards

Über die drei Goldgewinner (Leo Burnett Schweiz, Swissfilmmakers, Who’s McQueen Pictures) hat die Werbewoche bereits berichtet. Inzwischen stehen auch die Gewinner in Silber und Bronze fest mit Wirz, Ruf Lanz und Y&R Group und Leo Burnett.

Von den insgesamt 3997 Einsendungen hatten 138 einen Schweizer Absender. 13 eidgenössische Agenturen haben sich in Paris für die Epica Awards beworben. Nach einem ausgeklügelten Rechenverfahren sind nach den drei Schweizer Goldgewinnern (Werbewoche.ch berichtete) jetzt auch noch zwei silberne und vier bronzene dazu gekommen. Silber geht an Ruf Lanz für Delizio Coffee mit dem Film «The Kiss» in der Kategorie Drinks sowie Wirz Werbung mit Marionnaud «Fragrance Pairs» in der Kategorie B2B-Direct. Bronze gewinnen Leo Burnett Schweiz mit dem Film «Programm Guide» für Tele, Wirz für Christoffel Blindenmission (Media Innovation) sowie noch einmal Wirz für Tibits «Natural Skylines» (Advertising Photorgaphy). Ebenso Bronze gibt es für die Y&R Group mit dem Film «Nurse Merkel» für die Sonntagszeitung. Mehr in der Printausgabe der Werbewoche vom 6. Dezember. (pan)
 

Coop Rechtsschutz lanciert Kundenmagazin

Das Magazin Core soll den Kunden der Versichterungsgesellschaft Coop Rechtschutz auf unterhaltsame Art Einblick ins Unternehmen, in Rechtsthemen und in wahre Fälle gewähren.

Das Magazin mit aussergewöhnlichem Format und Auftritt will sich abheben von herkömmlichen Kundenmagazinen von Versicherungen und so den Lesern Zugang in die verschiedenen Facetten des Rechts verschaffen. Sinngemäss gibt es Einblicke ins Innere des Unternehmens. Plakativ werden wahre Rechtsfälle geschildert und von Juristen kommentiert, auf einfache Weise werden Fachbegriffe erklärt, und Mitarbeitende erzählen, was sie an ihrer Arbeit besonders schätzen. Natürlich kommt auch der CEO zu Wort und verrät, warum das Unternehmen zwar noch Coop heisst, aber nicht mehr Coop ist.

Core wurde von der Agentur Baldinger & Baldinger und Die Magaziner entwickelt und produziert. Das werbefreie Magazin erscheint einmal jährlich in zwei Sprachen. Zielpublikum sind die Partner und Kunden der Coop Rechtsschutz. Die Auflage liegt bei 10'000 Exemplaren. Das Magazin kann unter diesem Link online gelesen und im PDF-Format heruntergeladen werden.

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Aargau ist der grösste Facebook-Kanton

Die Plattform «Social Switzerland», eine Kollaboration der Agentur Webguerillas und der Hochschule für Wirtschaft Zürich, zeigt: Der Kanton Aargau ist auf Facebook der beliebteste, Luzern der aktivste Kanton.

Am 11. August 2010 lancierte Basel-Stadt seine Facebook-Seite und war damit der erste Schweizer Kanton mit einem offiziellen Auftritt. Mittlerweile umfasst die «Facebook-Eidgenossenschaft» 13 Kantone, die Tendenz ist steigend. Während Schweizer Firmen wie Swiss, Migros oder Zweifel über 100'000 Facebook-Fans verzeichnen, halten sich die Zahlen bei den kantonalen Verwaltungen in Grenzen. So haben 4'536 Facebook-User den offiziellen Auftritt des Kantons Aargau mit «Gefällt mir» gekennzeichnet, auf den Plätzen zwei und drei folgen Basel-Stadt mit 1'581 und Glarus mit 1'560 Fans. Die aktivsten Facebook-Bürger verzeichnet der Kanton Luzern: Dort ist das Verhältnis zwischen der Anzahl User, die mit den Updates der Kantons-Seite interagieren und der Gesamtzahl der Fans am höchsten.

Diese Zahlen sind auf der Plattform von «Social Switzerland» ersichtlich, einer Kollaboration der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und der Werbeagentur Webguerillas. In dieser aktuellen Bestandesaufnahme über die Social-Media-Präsenz der Schweizer Kantone und Hauptstädte werden die offiziellen Auftritte der Verwaltungen auf Facebook, Twitter und YouTube verglichen und evaluiert. Seit der Lancierung der Plattform im April dieses Jahres ist die «Facebook-Eidgenossenschaft» laut Mitteilung von neun auf 13 Kantone gewachsen. Auf Twitter sind bereits 16 Schweizer Kantone präsent, während es auf YouTube erst acht sind.

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Planet: QR Codes in Form gebracht

Die Luzerner Agentur Planet hat für Gastroimpuls neue Formen von QR Codes gestaltet.

QR-Codes werden den Durchbruch schaffen. Oder nicht? Die Werbewelt ist sich nicht einig, trotzdem sieht man die Quadrätchen im Quadrat immer häufiger. Wie bringt man QR Codes schön in Form?  Für das Unternehmen Gastroimpuls, das sich als Impulsgeber für die Gastronomie versteht, hat Planet weitergedacht. Die Aufgabe war, die Innovationen von Gastroimpuls mit der angebotenen Vielfalt zu verknüpfen und die bisherige Werbewelt «Gastrolösungen für überALL» nicht zu verlassen. So hat Planet erstmals QR Codes abgeändert und in Form gebracht. In diverse Formen aus dem Gastrobereich. Messer, Glas, Pfeffermühle und mehr stehen nun im Zentrum von Plakaten, Flyern und Inseraten und sind direkt mit den passenden Promotionen der gezeigten Artikel verbunden.

Verantwortlich bei Gastroimpuls: Mario Hunkeler (CEO), Mark Buchecker (Mitglied der Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Planet: Silvan Kaeser (Creative Direction), Reto Odermatt und Andreas Stebler (Grafik), Beatrix Imhof (Beratung).

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