Die Fachmedien jurieren für Epica

3397 Einsendungen sind in Paris beim Epica Award juriert worden. Die Schweiz hat drei goldene, zwei silberne und vier bronzene Epicas gewonnen. In der Jury sitzen Fachmedien aus aller Welt, wie zum Beispiel die Werbewoche.

«Es ist verrückt. Das hört gar nicht mehr auf», freute sich Peter Brönnimann, als die Werbewoche den Kreativchef von Leo Burnett Schweiz über neuerliches Gold für seine Wendesätze von Swiss Life informieren konnte. Die neue Auflage der witzigen Lebensweisheiten schaffte es in Paris auch in die Diskussion für einen Grand Prix. Nachdem die Agentur – damals noch als SFLB – diesen höchsten Preis aber bereits 2011 für die identische Kampagne verliehen bekam, wollte die Jury 2013 sich etwas kreativer zeigen, obwohl allen klar war, dass «die nachhaltigsten Ideen eigentlich diejenige sind, welche sich endlos fortsetzen lassen».

Ebenfalls Gold für die Schweiz gab es in der Kategorie Film Communication Services. Gewonnen hat Swisscom mit dem Online-Video «Action Hero». Realisiert wurde der Clip von der Swissfilmmakers GmbH, Regie Tobias Straka, Kamera Pascal Walder. Noch einmal Gold gab es für einen Film über die Aktion rund um das neue Galaxy S4 im Zürcher Hauptbahnhof. Who’s McQueen Pictures hat mit 13 Kameras in eine unterhaltende Dokumentation gepackt, wie Passanten das neue Smartphone gewinnen konnten, wenn sie trotz zahlreichen Ablenkungen «Alle Augen auf Galaxy S4» behalten konnten.

Patriotismus mit Schielen nach Deutschland

Das Werk aus der Produktion von Philipp Petersson und Rainer Spix ist auch mit einem Gold-Edi ausgezeichnet worden. Bei den Epica Awards ist der Beitrag allerdings unter deutscher Flagge gelaufen, weil er von der Berliner Heimat eingereicht wurde. Eine sehr emotionale Diskussion innerhalb der Jury hat eine Filmserie für Volvo ausgelöst. Forsman & Bodenfors in Schweden haben eine Reihe von – im wahrsten Sinne des Wortes – sensationellen Filmen über Volvo-Trucks gezeigt. Alle vier Filme haben beim anonymen Voting die höchste Punktzahl erhalten. Trotzdem hat sich die Jury schliesslich gegen den Film-Grand-Prix ausgesprochen, weil die Filme ebenfalls die Fortsetzung einer bereits laufenden Kampagne bilden. Ein Argument, das einige nicht verstehen konnten, denn es gilt ja (wie bei den Wendesätzen) als eine entscheidende Erkenntnis in der Werbung, dass die besten Konzepte nachhaltig funktionieren und deshalb möglichst über Jahre immer wieder neu belebt werden können. Der Film-Grand-Prix ging schliesslich an Dänemark und das kleine Modelabel «Made from cool» für eine Spotserie, in der Hollywoodstar Christopher Walken eine tatsächlich «coole» Rolle spielt.

Absolut sehenswert ist der Film «Hands». Die Image-Produktion für Honda aus England hat verdientes Gold in der Kategorie Animation gewonnen. Schweizer Silber gab es schliesslich für Ruf Lanz mit dem Film «The Kiss» für Delizio Kaffee sowie Wirz Werbung mit Marionnaud «Fragrance Pairs». Bronze gewannen Leo Burnett Schweiz mit dem Film «Programm Guide» für Tele, Wirz für Christoffel Blindenmission sowie noch einmal Wirz für Tibits «Natural Skylines». Ebenso Bronze für Y&R mit dem «Merkel»-Film für die SonntagsZeitung. Im Unterschied zu den meisten Kreativwettbewerben werten in der Jury der Epica Awards nicht die Werber und Kreativen ihre eigenen Arbeiten, sondern die Vertreter der internationalen Fachpresse. Die Journalisten von 19 Magazinen haben Noten zwischen 0 und 10 vergeben. Aktiv in Paris wirkte in der Jury neben Delegierten von Lürzer’s Archiv (Deutschland), Brand News (Italien), Kampanje (Norwegen), New Moment (Serbien), Sostav (Russland), Exchange4media (Indien) oder Press (Polen) auch die Werbewoche mit.

Andreas Panzeri

PDF des Artikels (mit Bildern)
 

Der Impact-Check der Werbewoche November 2013

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

Bei der Awareness liegt die VW-Anzeige der Werbeagentur KSP Krieg Schlupp Partner an der Spitze, gefolgt von der Anzeige für Ikea der Werbeagentur Wirz und der Wallis-Anzeige der Werbeagentur Contexta. Die Anzeige Tier-im-Recht der Werbeagentur Ruf Lanz siegt beim Kriterium Uniqueness vor der Anzeige für Pro Juventute der Werbeagentur KSP Krieg Schlupp Partner und derjenigen für die VBZ-Züri Linie von Ruf Lanz. Beim Kriterium Brand Fit gewinnt die Ikea-Anzeige vor der Anzeige Tier-im-Recht und der Wallis-Anzeige. Die Tier-im-Recht-Anzeige liegt bei der Likeability an der Spitze vor Pro Juventute und der Züri-Linie.

Der Impact Check der Werbewoche November 2013 (PDF)

Detaillierte Ergebenisse (PDF)

Der Kreativitätstrainer

Wie findet man sie, die guten Ideen? Mit viel Training und etwas Humor, sagt Chris Brügger. Mit seinem Unternehmen Denkmotor verpasst er seinen Kunden den nötigen Kreativitäts-Kick.

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Foto: Isabel Imper

«Kreativität auf Knopfdruck», so heisst der Workshop von Chris Brügger. Und in diesem Stil geht es auch gleich los. Jeder Teilnehmer bekommt einen Dübel in die Hand. «Wozu kann man den verwenden – ausser, um ein Bild aufzuhängen?», fragt Brügger in die Runde. «Ihr habt zwei Minuten Zeit, um Ideen aufzuschreiben.» Während einige bereits zu notieren beginnen, scheinen andere auf den Geistesblitz noch zu warten. Gar nicht so einfach, «auf Knopfdruck » kreativ zu sein. «Ideen sind die Basis für den Geschäftserfolg. Trotzdem überlassen viele Unternehmen das Suchen und Finden neuer Ideen dem Zufall», sagt Brügger. Glück spielt bei Kreativität aber nur eine begrenzte Rolle, ist er überzeugt. Genauso wenig wie die persönliche Disposition. «Kreativität ist zu einem grossen Teil lernbar. Sie ist ein Muskel, der sich trainieren lässt.»

Mit seinem Unternehmen Denkmotor, das Brügger vor acht Jahren zusammen mit Jiri Scherer, seinem Geschäftspartner, gegründet hat, verpasst er Firmen und ihren Mitarbeitern den nötigen Kreativitäts- Kick. In Referaten, Kreativitätstrainings und Innovations-Workshops vermittelt er Tools, die bei der Generierung von Ideen und der anschliessenden Bewertung helfen. Seien es Ideen für neue Produkte und Dienstleistungen, für Marketing und Verkauf. Wurde Denkmotor früher für Schulungen gebucht, sind es heute vor allem Workshops. «Unternehmen wollen ihre Mitarbeiter nicht mehr nur die Theorie lernen lassen, sondern ein Resultat sehen.» Für die Migros wurden in einem Workshop beispielsweise Ideen für ein neues Milchmischgetränk generiert. Vier Varianten der Milch-Tee-Mischung standen schliesslich einige Monate später im Verkaufsregal. Auf die Dienste von Denkmotor zählen in erster Linie grössere Unternehmen aus dem Dienstleistungs- und Industriesektor. Neben vielen Versicherungen und Banken haben die Kreativitätstrainer zum Beispiel aber auch schon ein Unternehmen für Augenlasertechnik mit dem nötigen Werkzeug ausgerüstet, um auf neue Operationsmethoden zu stossen. Brügger zeichnet einen Kreis und ein Messer aufs Flipchart. «Diese Torte soll in acht Stücke zerteilt werden. Ihr dürft aber nur dreimal mit dem Messer schneiden.» Es wird gekritzelt. Nach nur ein paar Sekunden legen die ersten den Stift zur Seite. «Und?», fragt Chris. Ein Seminarbesucher präsentiert seinen Ansatz. «Ok, gut. Sind alle auf diese Lösung gekommen?» Die Hände gehen nach oben. «Und wer hat mehr als diese eine gefunden?» Jetzt sind es nur noch zwei.

Werden wir nicht dazu aufgefordert, nach mehreren Lösungen zu suchen, geben wir uns im Normalfall mit einer zufrieden. Diese «Denkfaulheit» ist durchaus rational, da ressourcensparsam. Haben wir den schnellsten Weg ins Büro einmal herausgefunden, wählen wir fortan immer dieselbe Route. «Kreativität heisst jedoch, nicht immer denselben Weg zu nehmen.» Brügger malt einen Fluss aufs Flipchart. «Die grosse Wassermenge fliesst den breiten Strom runter. Das ist die Routine, die gewohnte Denkweise. Kreativ zu denken heisst, den Fluss zu verlassen und in die Seitenflüsschen abzuzweigen.» Um seine Kunden vom gewohnten Denkfluss abzubringen, arbeitet Brügger mit verschiedenen Kreativitätstechniken. Eine davon ist die Reizwort- Methode. Sie geht so: Ein beliebiges Reizwort wird gewählt, das mit dem eigentlichen Thema überhaupt nichts zu tun hat. «Zauberer», «Feuerwerk» oder «Rasierklinge» zum Beispiel. Zu diesen Begriffen werden Assoziationen gebildet. Lautet das Zauberwort «Rasierklinge», könnte es «scharf», «silbrig», «männlich» oder «rasierend» etc. sein. Ausgehend von diesen Assoziationen, wird die Fragestellung erneut betrachtet. «Die Reizwort-Methode ist ein starker Trigger, um plötzlich neuartige Ideen zu entwickeln. »

«Was wäre der Vorteil, wenn es nur noch gelbe Autos gäbe? Notiert in einer Minute möglichst viele Punkte. Nur Vorteile, keine Nachteile.» Die beste Voraussetzung, eine gute Idee zu finden, ist, möglichst viele Ideen zu haben. Zuerst müsse der Fokus deshalb weit geöffnet werden, so Brügger. Dabei ist wichtig: Egal, wie absurd oder unrealistisch die Vor- schläge auch scheinen mögen, Kritik ist in dieser ersten Phase verboten. «Schwarzmaler und Skeptiker, die dir sagen, weshalb etwas nicht gehen soll, gibt es danach noch genug.» Genau diese Regel wird jedoch, wenn Kreativitätstechniken ausprobiert werden, häufig ignoriert. Mit Folgen. Ohne Organisation sind die Techniken häufig erfolglos. Dass manch einer mit der wohl bekanntesten, dem Brainstorming, auf Kriegsfuss steht, erstaunt Brügger deshalb nicht. Brainstorming verlaufe oft zu unstrukturiert. Der eine sagt etwas, der andere kritisiert: «Das funktioniert sowieso nicht, das haben wir letztes Jahr schon versucht. » Das Brainstorming endet in einer ziellosen Diskussion. Am Schluss wird nichts umgesetzt, alle sind frustriert. «Kreativitätstools kann jeder gratis auf Google nachlesen. Das ist allerdings nur die halbe Miete.»

Leitet Denkmotor bei Kunden Workshops, werden im Vorfeld mit dem Kunden die Ziele vereinbart und daraus das Vorgehen abgeleitet. Wichtig ist dabei, die richtigen Leute beziehungsweise Kompetenzen an den Tisch zu bringen. «Für kreative Lösungen braucht es beides: Expertise und Kreativität. Zehn Experten garantieren noch keine brillante Idee. Genauso wenig erfinden zehn Querdenker die Welt neu. Die richtige Kombination macht es aus.»

Welche Faktoren wirken Kreativität in einem Unternehmen entgegen?

CB: Steile Hierarchien und lange Entscheidungswege erschweren es, kreativ zu sein. Wenig förderlich ist zudem, wenn es in einem Unternehmen nie personelle Wechsel gibt. Ab und zu braucht es etwas frisches Blut. Und dann kommt noch etwas anderes hinzu: Eine Null-Fehler-Toleranz ist der absolute Kreativitätskiller. Fehler dürfen nicht verurteilt oder unter den Teppich gekehrt werden. Mitarbeiter sollen motiviert werden, etwas auszuprobieren und nicht nur «business as usual» machen.

Was begünstigt Kreativität?

CB: Humor ist mir diesbezüglich ein grosses Anliegen. Ein gutes Arbeitsklima ist die Voraussetzung für Kreativität. Es muss möglich sein, am Arbeitsplatz ab und zu einen Witz zu reissen. Zudem hat man mit Humor einen einfacheren Zugang zu Kreativität. Kreativität und Humor haben die gleiche Systematik. In beiden Fällen geht es darum, den gewohnten Gedankenfluss zu verlassen und auf etwas Unvorhersehbares, etwas Überraschendes zu stossen.

Humor hat in Brüggers Leben einen wichtigen Stellenwert. «Ich liebe seinen feinfühligen, intellektuellen Humor über alles», erzählt ein guter Freund. Gleichzeitig beschreibt er ihn als ausgesprochen loyal und seriös. Brüggers Seminare sind denn auch ein Mix aus beidem. Gut strukturiert und geplant, dennoch gelingt es ihm, auf die Teilnehmer einzugehen und auf Situationen spontan zu reagieren. Die nötige Prise Humor bleibt nicht aus.

«Die Frische und Lebhaftigkeit im Auftritt hat sich Chris Brügger über viele Jahre erhalten. Ungewohnte Denkansätze bringt er immer wieder glaubhaft an und verfügt dann auch über die Fähigkeit, daraus einen Lösungsansatz zu entwickeln», so Jürg Kuster, Geschäftsleiter der BWI Management Weiterbildung der ETH Zürich, an der Brügger doziert. «Sucht euch jemanden aus der Runde aus und porträtiert diese Person. 30 Sekunden, los geht’s.» Die Teilnehmer beginnen zu zeichnen. «Stopp», die Zeit ist abgelaufen. «Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden? », fragt Brügger. Die Seminarbesucher scheinen wenig glücklich. «Wäre das Bild merklich besser geworden, hättet ihr mehr Zeit gehabt?» Kopfschütteln. «Nicht alles wird besser, wenn man mehr Zeit zur Verfügung hat», erklärt er. «Zeitrahmen sind sehr wichtig. Man muss wissen, wann es Sinn macht, Zeit zu investieren und wann nicht.» Sieht sich Brügger selbst als kreativ? «Ich glaube, ich habe eine flexible Art zu denken und kreative Lösungsansätze zu finden. Im Alltag lasse ich mich nicht sofort stressen, sondern finde schnell Möglichkeiten, auf Dinge zu reagieren. Kreativ im Sinne von bin ich dagegen nicht.» Dass ihm als «Trainer» und «Coach» zuweilen skeptisch begegnet wird und er sich zuerst beweisen muss, findet Brügger nicht weiter tragisch. «Das Problem ist: Viele Coaches grenzen sich zu wenig ein. Man macht Projektmanagement, wenn der Kunde Shiatsu nachfragt, legt man aber noch eine Massage- Session ein. Da sollten bei Kunden die Alarmglocken läuten. Wir bei Denkmotor haben unser Thema klar abgesteckt und uns in diesem überschaubaren Pool einen guten Namen erarbeitet.»

Über die Langzeitwirkung seiner Seminare und Workshops macht sich Brügger keine Illusionen. «Wenn die gelernten Techniken im Alltag nicht angewendet werden, verpufft die Wirkung relativ schnell.» Ideal sei es deshalb, wenn ein Unternehmen die Techniken in irgendeiner Form implementiere oder Workshops wiederhole. Potenzial gäbe es genug, ist der Kreativitätstrainer überzeugt. Schliesslich ist Kreativität nicht nur gefragt, wenn es darum geht, neue Produkte und Dienstleistungen zu erfinden, sondern vor allem auch, um bestehende zu verbessern. «Die Welt wird immer komplexer und komplizierter», so Brügger. Technische Geräte erhalten laufend mehr Funktionen, Produkte und Dienstleistungen werden umfangreicher und unübersichtlicher. Doch immer mehr ist nicht immer besser. «Häufig bedeutet immer mehr vor allem: mehr Zeitaufwand, längere Einarbeitungszeit der Mitarbeiter, mehr Kundenanfragen… ». Einfachheit werde zunehmend zu einem Wettbewerbsvorteil.

Das neuste Kind bei Denkmotor heisst darum «Simplicity». Derzeit stehen die Kreativitätstrainer gerade einem Grosskonzern zur Seite, der sich einer «Vereinfachungskur» unterziehen möchte. Denkmotor rüstet ihn mit dem Werkzeug aus, um den Weg zur Einfachheit zu finden und zu gehen. Brügger: «Kompliziert sein ist ziemlich einfach. Einfach sein dagegen, das ist gar nicht so einfach.»

Isabel Imper

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In Kürze
Chris Brügger (Bild links) ist Hotelier und dipl. Qualitätsmanager. Seine beruflichen Stationen führten ihn als internationalen Reiseleiter und Berater von Hotelketten im Luxusbereich um die Welt. Vor acht Jahren gründete er mit Jiri Scherer sein eigenes Unternehmen Denkmotor, das sich den Themen Kreativität, Innovation und Simplicity/ Einfachheit verschrieben hat. Zum Kundenstamm gehören Unternehmen wie Credit Suisse, Coop, Daimler, Generali, Helsana, IBM, Migros, SBB, Die Post, Axa Winterthur, Allianz, ABB oder Alstom. Chris Brügger ist Gastdozent an zwei Schweizer Fachhochschulen und Dozent bei der BWI Management Weiterbildung der ETH Zürich. Er ist Co-Autor der Bücher «Simplicity – Prinzipien der Einfachheit», «Innovationsmanagement» sowie «Kreativitätstechniken». Zudem ist er Mitglied der German Speakers Association (GSA).

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Auflösung:

Die «einfache» Lösung:

1. erster vertikaler Schnitt, halbieren
2. zweiter vertikaler Schnitt, vierteln
3. horizontaler Schnitt, achteln

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Problem: nicht alle Stücke sind gleich (untere Stücke mit Tortenboden/ohne Glasur, obere ohne Boden)

Weitere Lösung:

1.+2. siehe oben
3. die Viertel aufeinander türmen und nochmals vertikal schneiden

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Problem: das Aufeinandertürmen könnte die Tortenstücke beschädigen

Weitere Lösung:

1.+2. siehe oben
3. alle Viertel hintereinander auf einer Geraden anordnen und mit dem Messer in einem Schnitt hintereinander halbieren

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Problem: Keines?

 

Kraftkom: Erscheinungsbild für Kibesuisse

Für den neuen Verband Kinderbetreuung Schweiz Kibesuisse hat Kraftkom ein einheitliches Erscheinungsbild entworfen.

Der Verband Kinderbetreuung Schweiz Kibesuisse, eine Fusion der Verbände Kindertagesstätten der Schweiz Kitas und Tagesfamilien Schweiz SVT, fördert die verschiedenen Formen der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung. Für einen gelungenen Start des jungen Verbandes hat Kraftkom ein neues Corporate Design gestaltet, das auf Promo- & Merchandising Artikeln, Briefschaften und der neuen Webseite Anwendung findet.

Verantwortlich bei Kibesuisse: Nadine Hoch (Co-Geschäftsleiterin), Talin Stoffel (Co-Geschäftsleiterin). Verantwortlich bei Kraftkom: Pascale Hoch (Beratungsleitung), Natalie De Cataldo (Projekt- & Produktionsmanagement) Mario Siano (Creative Director), Anja Brönnimann (Graphic Design).

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TBS: Kampagnenplattform für Hawa-Produktneuheiten

TBS & Partner hat ein Kampagnenkonzept entwickelt, das dem international tätigen Schiebebeschlaghersteller Hawa über eine neue Plattform eine einheitliche und moderne Produktkommunikation ermöglichen soll.

Die Plattform dient der weltweiten Kommunikation, sowohl beim Launch von neuen als auch für den Relaunch von bestehenden Hawas-Produkten. Die aktuelle Kampagne bewirbt den Ganzglasbeschlag HAWA-Purolino-Plus 80 – weitere Produkteinführungen folgen demnächst, kündigt die Mitteilung vom Donnerstag an.

Das TBS-Kampagnenkonzept nutzt klassische und online Kommunikationskanäle gleichzeitig: Inserat und Direct Mailing lenken das Interesse ohne Umwege auf das Produkt selbst. Von dort aus wird man via QR-Code auf die Microsite verwiesen. Damit ein hoher Wiedererkennungswert über sämtliche Kanäle hinweg gewährleistet ist, nimmt die Microsite die visuellen Elemente von Mailing und Inserat auf.

Der Aufbau der Kampagne berücksichtigt auch künftige Nutzungen. Denn bei Neulancierungen oder einem Relaunch kann die Kommunikation nach demselben Muster – mit einheitlichem Look & Feel und gleichbleibender Inhaltsstruktur – orchestriert werden. Die Microsite ist ausserdem mit der Responsive Design-Technologie ausgestattet, womit sich das Layout der Website ganz automatisch an das jeweilige Ausgabegerät anpasst.

Verantwortlich bei Hawa: Rolf Arnold (Gesamtverantwortung), Viola Hofmann (Projektleitung). Verantwortlich bei TBS & Partner: Beat Aeschlimann (Gesamtverantwortung), Michael Schädelin (Konzept), Thomas Geissberger (AD), Franziska Binz (AD), Federico Mazza (Grafik), Nadia Ermert (Polygraphie), Gregor Herzig (Text), Amir Ferhatbegovic, Marlen Gassler (Beratung/Projektleitung), Tom Bütikofer (Highfive, Programmierung).

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Klasse statt Masse

Patrick Zanello, der langjährige Werbe- und Marketingleiter von Ringier Romandie, hat eine neue Vermarktungsfirma für Fernsehen und digitale Medien gegründet. Sein Zürcher Statthalter ist Goce Nikoloski.

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WW: Was unterscheidet die News and Sport Factory SA von anderen Vermarktern?
Patrick Zanello: Wir haben eine spezielle Positionierung, weil wir für Nischensender und Nischenmedien arbeiten. Für uns geht es nicht um die Grösse der Sender, sondern um spezifische und qualitativ hohe Inhalte. Das hat für uns Priorität. Als ich Ringier verliess, wollte ich für eine kleinere Firma arbeiten. Ich will nahe bei den Kunden sein, aber auch nahe bei den Sendern. Für mich sind qualitative Inhalte sehr wichtig. Es gibt einen Platz für die qualitative Vermarktung verschiedener Zielgruppen z.B. für Kosmetikprodukte, die Automobilbranche, Banken und Versicherungen. Im Print gibt es ideale Titel für diese Zielgruppen. Im Fernsehen ist das nicht so einfach.

WW: Fernsehen ist halt primär ein Massenmedium …
PZ: Das stimmt nur bedingt, es gibt unzählige Nischensender, die interessante Zielgruppen abdecken und auch ein Storytelling erlauben. Es geht auch um Glaubwürdigkeit. Heute findet man genügend Fälle, wo ein Chanel-Produkt oder ein Audi im gleichen Werbeblock beworben werden wie ein Discounter oder eine Billigmodelinie. Das macht keinen Sinn. Es geht nicht um Reichweite oder eine sinnvolle Platzierung, sondern um Reichweite und eine sinnvolle Platzierung. Ich denke die Werbeauftraggeber bevorzugen die zweite Variante.

WW: Bringen die kleinen Sender genügend Leistung?
PZ: Es kommt darauf an, wie man sie vermarktet. Ein einzelner kleiner Sender kann die Leistung nicht bringen, aber mehrere kleine Sender mit einem aggregierten Angebot erzielen interessante Leistungen für Kunden und Agenturen. Heute ist der ROI sehr wichtig. Wir müssen also gute Leistungen liefern. Das ist aber nur mit aggregierten Angeboten möglich.

WW: Was bieten Sie konkret an?
PZ: Wir haben zwei Angebotsformen. Einmal die aggregierte Angebote mit guten Leistungen. Die zweite Angebotsform ist dann themenbezogen. Themen können zum Beispiel die nächsten Olympischen Spiele sein oder auch das WEF. Für das WEF können wir zum Beispiel ein schönes Angebot mit verschiedenen Sendern machen. Es gibt Kunden, zum Beispiel die Uhrenbranche, die genau so ein qualitatives Umfeld suchen – die quantitative Leistung ist dann eher sekundär.

WW: Was für Sender vermarkten Sie?
Goce Nikoloski: Bei unserer Marktbeobachtung haben wir schnell festgestellt, dass praktisch alle Unterhaltungssender schon erschlossen sind. Aber wir haben auch festgestellt, dass es im Bereich Nachrichten, Sport und Kultur sehr attraktive Sender gibt, die bis anhin nicht vermarktet wurden. Darum auch der Name unserer Firma: News and Sport Factory. Patrik Zanello: Wir vermarkten die Schweizer Werbefenster von BFMTV, einem französischen Nachrichtensender, Escales TV, Reise-Dokumentationen, Eurosport (deutsche Schweiz), Golf Channel France. Es war für uns wichtig, auch einen Schweizer Sender im Angebot zu haben, es ist der Schweizer Fernsehsender CHTV. Daneben vermarkten wir auch den Schweizer Traffic der Online- und Mobile-Angebote der entsprechenden Sender und von Euronews. Dies in Zusammenarbeit mit Romandie Network. Dazu kommt noch SPORTAL HD, ein Sport-Web-TV-Sender, der nächstes Jahr starten wird.

WW: Die Mediaagenturen und Kunden wollen trotz aller qualitativen Aspekte auch Leistungsdaten. Wie sieht es da aus?
GN: Wir arbeiten mit Mediapulse zusammen. Was den Werbemarkt betrifft, aggregieren wir innerhalb einer Zeitschiene die Nutzungsdaten in einem Pool, jeder Sender ist aber auf Stufe Werbeblock einzeln buchbar. Momentan haben wir ein eigenes Planungstool. Wir planen aber im zweiten Halbjahr 2014 eine Zusammenarbeit mit Publiplan. PZ: Die Zusammenarbeit mit Mediapulse ist für uns wichtig. Ohne diese Zahlen können wir nicht arbeiten.

WW: Sie starten jetzt mal mit diesen fünf Sendern, wie geht es weiter?
PZ: Wir denken, dass wir bis Ende 2014 sieben bis acht Sender vermarkten werden. Wichtig sind aber für uns auch die Online- und Mobile-Angebote der Sender. Wir bieten also auch Video-Ads auf den entsprechenden Sites der Sender an. Die Zukunft wird digital sein, wir können uns nicht nur auf Fernsehen beschränken. Mit TV und Digital können wir attraktive Angebote schnüren.
 
Interview: Pierre C. Meier

 

Schneiter Meier startet mit SBB Immobilien

Schneiter Meier positioniert für SBB Immobilien das Shoppingangebot der Bahnhöfe Bern, Basel, Zürich, Luzern und Genf neu und ersetzt Railcity. Erste Station: Bern.

Als erster Bahnhof der Schweiz hat Bern das Shoppingangebot neu lanciert. Neben der bestehenden blauen Fahrgastwelt wird die neue rote Shoppingwelt aufgebaut. Schneiter Meier entwickelte die Markensystematik sowie das Markendesign und realisierte mit spezialisierten Partnern sämtliche Signaletik- und Marketingkommunikationsmassnahmen für die Lancierung am Bahnhof Bern. Im November wurden zudem die Bahnhöfe Basel und Luzern umgestellt. Im 2014 folgen die Bahnhöfe Zürich und Genf sowie weitere. In einem zweiten Schritt werden laut Mitteilung Teile der Markensystematik auf weitere 27 Bahnhöfe wie Winterthur oder Lausanne übertragen.

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Lamunière stösst Tamedia-Beteiligung ab

Der Westschweizer Verleger Pierre Lamunière hat fast seine ganze Beteiligung am Medienhaus Tamedia verkauft. Lamunière bleibt jedoch im Verwaltungsrat von Tamedia.

Michel Preiswerk, Geschäftsführer der Edipresse Group, bestätigte am Mittwoch der Nachrichtenagentur SDA eine entsprechende Meldung der Handelszeitung. Es seien fast alle der 250'000 Namenaktien, welche Lamunière von Tamedia erhalten habe, verkauft worden, sagte Preiswerk. Diese Namenaktien stellten weniger als drei Prozent des gesamten Aktienkapitals von Tamedia dar. Die Schweizer Börse SIX Swiss Exchange veröffentlichte am 30. Oktober eine Veräusserung von 246'730 Namenaktien für den Gesamtwert von 25,98 Millionen Franken. Weil Lamunière Mitglied des Verwaltungsrats war, musste der Verkauf veröffentlicht werden.

Zu den Käufern sagte Edipresse-Geschäftsführer Preiswerk einzig, dass es sich um «mehrere Privatpersonen» handle. Grund für den Verkauf sei gewesen, dass die Beteiligung mittelfristig nicht mehr von strategischer Natur gewesen sei. Bei Edipresse gibt es keine Veränderungen. Edipresse-Verleger Pierre Lamunière verkaufte zwar die Schweizer Zeitungen wie 24 heures an Tamedia, behielt jedoch das internationale Zeitschriftengeschäft. Mit der 2009 angekündigten Übernahme von 12 bezahlten Tageszeitungen von Edipresse wurde Tamedia zu einem der grössten Schweizer Medienhäuser. (SDA)

Bild: Tamedia

Gute Perspektiven für das Medium Radio

Eine Expertenbefragung von Publicom zeigt: Trotz neuen digitalen Bedrohungen wird das Privatradio seinen Platz in der Schweizer Medienlandschaft behaupten. Allerdings müssen die Sender noch stärker auf das Regionale setzen und in redaktionelle Qualität investieren.

Seit den Anfängen des Lokalradios hat sich die Medienlandschaft in der Schweiz radikal verändert, und angesichts personalisierbarer Streamingdienste und anderer digitaler Angebote steht das Radio vor weiteren Herausforderungen. Das Radio wird indessen seinen Platz in der Medienlandschaft in den nächsten Jahren behaupten. Dies vor allem wegen seiner Vielfältigkeit und seinen Funktionen als ideales Begleitmedium. So sieht es zumindest die überwiegende Mehrheit des Delphinarium-Expertenpanels. Allerdings mischen sich auch ein paar warnende Worte in die positive Grundstimmung. Sorge bereitet etwa das sinkende Interesse für das Medium bei jungen Menschen oder die generelle Fragmentierung von Medienangebot und -nutzung. Positiv beurteilt das Delphinarium auch die Rolle der Privatradios in der Schweizer Medienlandschaft: Fast drei Viertel der Befragten sind der Ansicht, dass diese zur Identität und Eigenständigkeit der Regionen beitragen. Die grössten Chancen, um sich für eine erfolgreiche Zukunft zu rüsten, sehen die Experten in der weiteren Fokussierung auf das Regionale und in der Verbesserung der redaktionellen Qualität.

Gebührensplitting müsste Leistung berücksichtigen

Das seinerzeit stark umstrittene Gebührensplitting stösst im Expertenpanel auf überwiegende Zustimmung, doch sollten die Gebührenanteile nach Leistungskriterien vergeben werden anstatt nach regionalen Strukturmerkmalen. Im Übrigen erachtet man die 19 Millionen Franken Gebührengelder, die derzeit den Privatradios zukommen, als ausreichend. Nur vereinzelt wird eine Erhöhung gefordert.

Teaserbild: Keystone

JWT/Fabrikant: Schweizer Stars gegen Gewalt

Eine Social Media Kampagne von JWT/Fabrikant und anderen Agenturen mobilisiert Schweizer Stars im Namen von Unicef gegen Gewalt an Mädchen.

Big Zis, Emel, Heidi Happy, Francine Jordi, Anna Känzig, Eliane Müller, Sina, Lyn M. und Angie Ott engagieren sich für Unicef – indem sie tun, was sie am besten können: singen. In vielen Teilen der Welt haben Mädchen keine Chance. Sie werden vernachlässigt, getötet, abgetrieben. Nur weil sie Mädchen sind. Gemäss Schätzungen von Unicef «fehlen» weltweit rund 100 Millionen Mädchen und Frauen. Dagegen setzt JWT/Fabrikant Zürich im Auftrag von Unicef ein deutliches Zeichen. «Wir haben nach Alternativen gesucht, um jüngere Zielgruppen für die Arbeit von Unicef zu begeistern. Mit dieser Social Media Kampagne können wir beides: aktivieren und über ein Thema informieren, das uns am Herzen liegt.» fasst Elsbeth Müller, Geschäftsführerin Unicef Schweiz, die Vorzüge zusammen.

Das von der Agentur entwickelte Produkt, das die User zum Spenden animieren soll ist gleichzeitig das Herzstück der Multichannel Social Media Kampagne: ein berührender, mitreissender Song, in dem neun Schweizer Sängerinnen ihre Stimme erheben – gegen das sinnlose Sterben von Mädchen. Produziert vom Erfolgskomponist Roman Camenzind beschreibt «Echo» den bangen Moment der Geburt, wenn eine Mutter erfährt, dass sie ein Mädchen bekommen wird. Er beschreibt das Fehlen eines Familienmitglieds und wie die Familie dies verdrängt. Und er fragt, was aus den fehlenden Mädchen hätte werden können, wenn sie leben würden.

Über ein auf allen namhaften Blogs und Social Media Plattformen geseedetes Teaser-Video gelangen die User auf die Aktionswebsite Echo-der-maedchen.ch, wo sie das Musikvideo ansehen und den Song gegen eine Spende ab fünf Franken herunterladen können. Ausserdem gibt es dort ein Making of, Interviews mit allen neun Stars und ausführliche Hintergrundinformationen über die lokalen Bildungsprogramme von Unicef, mit denen die Spirale von Armut und Diskriminierung durchbrochen werden soll.

JWT/Fabrikant steuert die Gesamtumsetzung und alle involvierten Agenturen. Für die Konzeption und Umsetzung der Medienarbeit in On- und Offline Medien sowie Radio und TV zeichnet die Zürcher PR- und Kommunikationsagentur Open Up verantwortlich. Die Promotion der Sängerinnen und des Songs am Radio übernimmt die Agentur Das Office. Die Microsite wurde von Netzbarkeit und Kampaweb realisiert.

Making Of des Musikvideos:

//www.youtube.com/watch?v=y08lmanEsXY

Teaser-Video des Kampagnensongs «Sorry I am a girl»:

//www.youtube.com/watch?v=uAOct2u-QsE

Teaser zur aktuellen Unicef-Kampagne:

//www.youtube.com/watch?v=J6q2Dt4PXbc

Verantwortlich bei Unicef: Elsbeth Müller, Geschäftsführerin / Elisabeth Karagiannis, Leiterin Kommunikation. Verantwortlich bei JWT/Fabrikant: Remy Fabrikant (CEO) / Michele Salati (Creative Direction) / Heinz Helle, Lars Haensell, Urs Zwyssig (Text)
/ Martin Bettler, Cagdas Cakmaktas (Art Direction)
/ Jochen Hennecke, Ute Schäfer (Beratung) / Daniela Berther (Art Buying)
/ Adrian Huwyler (Digital Direction) / David Guntern (Produktion). Verantwortlich bei Open Up: Patrick Preuss, Rahel Perrot (Beratung). Verantwortlich bei Das Office: Claudia Boggio. Verantwortlich bei Hitmill: Roman Camenzind (Produzent), Pele Loriano (Songwriter/Produzent). Verantwortlich bei Playground Media Productions: Rudolf Isler (Produktionsleitung). Verantwortlich bei Canada, Barcelona: Laura Estorch (Produktion), Roger Guàrdia Torrents (Director), Robert Batholot (Fotograf). Verantwortlich bei Netzbarkeit: Bruno Elmer (Drahtzieher). Verantwortlich bei Kampaweb: Miro Dietiker (CTO).
 

Eurobest: Die ersten Shortlist-Plätze sind da

Beim Kreativfestival Eurobest in Lissabon sind die ersten Shortlists bekannt. Sieben Schweizer Agenturen sind im Rennen. 

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Über 4‘700 Einreichungen verzeichnete das «Eurobest European Festival of Creativity» dieses Jahr – 237 davon aus der Schweiz. Zum Auftakt des dreitägigen Festivals wurden die ersten Shortlists bekannt gegeben. Aus der Schweiz haben sich sieben Agenturen Plätze gesichert. Insbesondere die Garnier-Kampagne von Publicis für L’Oréal sowie die Swiss-Life-Sujets von Leo Burnett sind sehr gut vertreten. Mitfiebern dürfen des Weiteren Havas Worldwide, Jung von Matt/Limmat, Draftfcb/Lowe, Advico Y&R sowie Wirz. 

Zwei Shortlists sind noch ausstehend: «Craft – Film» und «Integrated». 
Alle Listen und weitere Informationen finden Sie auf Eurobest.com.

Schweizer Shortlist-Plätze

 

Kategorie Agentur Titel Kunde
Print Publicis  Blonde L'Oréal
  Publicis  Black L'Oréal 
  Publicis  Red L'Oréal
  Havas Worldwide La Mer Zürcher Kammerorchester
  Havas Worldwide Midsummer Nights Zürcher Kammerorchester
  Leo Burnett Everything we need Swiss Life
  Leo Burnett Most important thing Swiss Life
  Leo Burnett Once Swiss Life
  Leo Burnett The End Swiss Life
Outdoor Publicis Blonde L'Oréal
  Publicis Black L'Oréal
  Publicis Red L'Oréal
  Leo Burnett Billboard Memory Sihlcity
  Leo Burnett Everything we need Swiss Life
  Leo Burnett Most important Swiss Life
  Leo Burnett Single Swiss Life
  Leo Burnett The Baby Swiss Life
  Leo Burnett Once Swiss Life
  Leo Burnett The End Swiss Life
Interactive JvM/Limmat Digital Newspaper Holder NZZ
Direct Draftfcb/Lowe The Fastest Christmas Song BMW (Schweiz)
Media Draftfcb/Lowe The Fastest Christmas Song BMW (Schweiz)
Design Advico Y&R ADC Yearbook 2013 ADC Switzerland
  Wirz Shadow Faces Christoffel Blindenmission
  Wirz Picknick Bag Tibits
  Leo Burnett The Swiss Wrestling Emmentaler Emmentaler Switzerland
Craft: Print & Poster Leo Burnett Everything we need Swiss Life
  Leo Burnett Most important thing Swiss Life
  Leo Burnett Once Swiss Life
  Leo Burnett The End Swiss Life
  Havas Worldwide La Mer Zürcher Kammerorchester
  Havas Worldwide Midsummer Nights Zürcher Kammerorchester
  Publicis Blonde L'Oréal
  Publicis Black L'Oréal
  Publicis Red  L'Oréal
Film Advico Y&R Nurse Merkel Sonntagszeitung
Radio Publicis Opel Renault Suisse
  Publicis Ford  Renault Suisse
  Publicis Peugeot Renault Suisse
  Publicis VW Renault Suisse
  Draftfcb/Lowe Theater Rigiblick plays the traffic news (2x) Theater Rigiblick
  Draftfcb/Lowe Theater Rigiblick plays the weather forecast (2x) Theater Rigiblick

RSI mit neuem Direktor

Das Tessiner Radio und Fernsehen RSI erhält einen neuen Direktor. Der Regionalrat der Corsi hat am Dienstagabend einen Nachfolger für Dino Balestra bestimmt. Der Name soll aber erst am 13. Dezember bekannt gegeben werden.

Die endgültige Entscheidung liege beim Verwaltungsrat der SSR SRG, teilte der Regionalvorstand Corsi in einem Communiqué mit. Dieser werde erst am 13. Dezember in Bern tagen. Allfällige Spekulationen über Namen in den Medien würden bis dahin weder bestätigt noch dementiert. Gemäss Tessiner Tageszeitungen und Online-Medien, die sich auf inoffizielle Quellen berufen, soll der Regionalrat den aktuellen RSI-Informationschef Maurizio Canetta zum Nachfolger ernannt haben.

Dino Balestra, der im vergangenen Jahr seinem 65. Geburtstag feierte, geht in Pension. Er wird noch bis Mai Direktor der RSI bleiben. Er steht seit dem Jahr 2006 an der Spitze des Tessiner Radio und Fernsehens. An der Sitzung des Regionalrats am Dienstag in Lugano habe auch der Generaldirektor der SRG SSR, Roger de Weck, teilgenommen, teilte die Corsi weiter mit. (SDA)

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