Stailamedia lanciert Swiss Video Network

Seit über einem Jahr bietet Stailamedia mit dem Swiss Display Network automatisierte Online-Werbung auf Websites. Nun können Agenturen und Kunden auch auf über 35 Millionen Video-Plays im Swiss Video Network programmatisch zugreifen.

Bereits zum Start werden mehr als 15 Prozent des Video-Inventars automatisiert verkauft, wie die Agentur in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Dabei funktioniere die Stailamedia SSP als Private Premium Exchange. Private deshalb, weil der Verkauf von Inventar auf fest verhandelten Konditionen basiert und nicht auf einem offenen Marktplatz wir beim Real Time Bidding (RTB). Premium, weil nur hochwertiges und ausgewiesenes Inventar auf der Plattform angeboten werde. Neben der Effizienz-Steigerung werde auch die Ansprache von Zielgruppen mit wesentlich geringerem Streuverlust erreicht, heisst es in der Mitteilung.

 

Contexta: Neues vom Lotto-Millionär Heini Sutter

Die Kampagne rund um Lotto-Millionär Heini Sutter geht mit einem neuen TV-Spot in die zweite Runde.

Die Kampagne bewirbt die neue Gewinnaufteilung von Swiss Lotto, welche im Rang 5+1 für höhere Gewinnsummen sorgt. Neben dem TV-Spot kommen auch Plakate am POS zum Einsatz. Begleitet wird die Kampagne von einer Facebook-Aktion mit Heini. Er lädt alle dazu ein, auf seiner Facebook-Fanpage gemeinsam mit ihm gratis Swiss Lotto zu spielen.

Verantwortlich bei Swisslos: Rolf Kunz (Leiter Marketing & Distribution), Markus Fischer (Leiter Produktmanagement Lottos & Entertainment), Christian Frei (Produktmanagement Lottos & Entertainment). Verantwortlich bei Contexta: Nadine Borter (Gesamtverantwortung), Moritz Staehelin (Creative Direction), Livio Canonica (Grafik), Sibylle Graf, Andreas Marks (Beratung), Christian Stocker, Tanja Jegerlehner (Interactive Concept), Ulysse Schnegg (Art Buying, FFF). Filmproduktion: Stories, Tobias Fueter (Regie, Drehbuch, Schnitt), Yves Bollag (Produzent), Filip Zumbrunn (Kamera), Benjamin Fueter (Schnitt). Fotografie: Salvatore Vinci. Media: Mediafactor, Urs Rueb.

 

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Website-Relaunch für Tanzfestival Steps

Crafft konzipierte und gestaltete die neue Website für das Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps. Die neue Online-Präsenz will die Vielfalt, Lebendigkeit und Qualität der gezeigten zeitgenössischen Tanzproduktionen widerspiegeln.

Vom 24. April bis 17. Mai 2014 bringt Steps zeitgenössischen Tanz aus allen Teilen der Welt in die Schweiz. Seit kurzem ist die neue Steps-Website online auf Steps.ch. Crafft hat sie konzipiert und gestaltet. Mit dem Relaunch wird auch der digitale Kommunikations- und Verkaufskanal des Festivals gestärkt. Die Website dient den Festivalbesuchern als virtuelle Drehscheibe mit allen Informationen zu Programm, Gruppen, Veranstaltern und Kartenverkauf. Als Herzstück der Online-Kommunikation verlinkt die Website auf die bespielten Social Media Kanäle und vernetzt Tanzinteressierte, Künstler und Veranstalter. Um dem vermehrten Zugriff über mobile Endgeräte gerecht zu werden, ist die Website für alle Endgeräte optimiert.

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Adelboden-Lenk macht seinen Schnee schmackhaft

Eine Aktion von Franz & René liess das Skigebiet im Flachland Einzug halten, um den Romands den Schnee von Adelboden-Lenk schmackhaft zu machen.

Adelboden-Lenk hat Franz & René auch dieses Jahr wieder mit der Konzipierung einer Kampagne für die Westschweiz beauftragt. Die Agentur organisierte eine Tour, welche die Skiregion von Stadt zu Stadt führte: Lausanne, Bulle, Vevey, Neuenburg, Freiburg und Biel. Auf dem Menu standen eine Schneedegustation und ein Wettbewerb mit diversen Preisen.

Mit einem Glacéwagen mischte sich Adelboden-Lenk unter die Romands. Der Slogan «Der beste Schnee der Schweiz» betont die guten Schneeverhältnisse und den Zustand der Pisten des Skigebiets. Vor der Ankunft des Glacéwagens wurde in der jeweiligen Stadt mit Inseraten und Radiospots auf den Besuch von Adelboden-Lenk hingewiesen. Ausserdem wurden Journalistinnen und Blogger von Glacéverkäufern auf ihren Redaktionen aufgesucht und zum Besuch der Skiregion eingeladen.

Verantwortlich bei Adelboden-Lenk: Matthias Werren (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction) Vincent Eichenberger (Account Manager), Daniel Rödel (AD), Sven Jungo & Marco De Albuquerque (Grafik Design).

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Lush gegen Entrechtung Homosexueller in Russland

Lush geht in einer Kampagne wieder ein ethisches Thema an und protestiert in über 40 Ländern gegen das russische Gesetz gegen die «Propaganda von nicht traditionellen sexuellen Beziehungen». Ende Januar lädt Lush auch in der Schweiz zu einer Aktion ein.

Vom 27. Januar bis zum 14. Februar 2014 fordert Lush dazu auf, sich in einem der 16 Shops in der Schweiz ein pinkfarbenes Dreieck mit der Lippenfarbe namens «Glaube» aufzumalen und ein Foto davon zu machen. Lush zeigt die Fotos der TeilnehmerInnen auf den eigenen Social Media Kanälen. Das pinke Dreieck, international anerkanntes Zeichen für die Rechte Homosexueller, wird im Rahmen der Kampagne mit dem Hashtag #SignofLove versehen. Die Foto-Petition bekräftigt die öffentliche Solidarisierung gegen die Entrechtung Homosexueller in Russland. Der Protest gipfelt mit der Zustellung aller gesammelten Bilder an die russische Botschaft in Bern am Valentinstag.

Bereits Ende 2013 hatte Lush mit einer europaweiten Kampagne #SignofLove gegen die Missstände in Russland protestiert und mit der Organisation All out Unterschriften gesammelt. Im Hinblick auf die olympischen Spiele will Lush wieder in Partnerschaft mit All out verstärkt für die Rechte von Homosexuellen, Bi- und Transsexuellen eintreten.

(Teaserbild: Allout.org)

Radio 105: Toasted überbietet Roger Schawinski

Das Schweizer Jugend- und Studentenportal Toasted.ch ist im Rennen um die Nachfolge von Radio 105. Das Unternehmen hat am Wochenende ein Angebot eingereicht, welches das bisherige Höchstangebot von Radiopionier Roger Schawinski übertrifft.

Das Jugend- und Studentenportal Toasted steht in der nächsten Runde des Übernahmeverfahrens des konkursiten Zürcher Jugendradios 105: Am Wochenende wurde beim Konkursverwalter in Oerlikon ein Übernahmeangebot eingereicht, welches das bisherige Höchstangebot von Radio 1 Betreiber Roger Schawinski übertrifft, wie nun eine Mitteilung vom Montag bekannt gibt. Somit kämpft das Unternehmen weiterhin für die Möglichkeit, in Zürich ein UKW Radio für Jugendliche zu betreiben.

«Toasted hat den richtigen Content und die richtige Kultur, um ein Jugendradio in Zürich zu betreiben. Wir kennen die Zielgruppe genau und sind darin stark verwurzelt», wird Andrej Voina, Leiter Redaktion & PR bei Toasted, in der Mitteilung zitiert. Geschäftsführer Philipp Bareth präzisiert weiter: «Wir verfolgen seit längerem eine Strategie, welche den Eintritt in den Radio-Bereich vorsieht und haben dafür mit Andrej Voina einen ausgewiesenen Radio-Experten an Bord geholt. Nun sehen wir mit der freiwerdenden UKW-Frequenz eine unverhoffte Chance, unsere Services für Jugendliche nicht nur über ein Online-Radio, über Kabel oder DAB+ zu verbreiten, sondern sogar über UKW, wo noch ein grosses Potential vorhanden ist, was das Fördern und Einbinden von Jugendlichen betrifft.»

 

DD Com verschenkt für Skoda 400 Fabia Fresh

In Zusammenarbeit mit The House Agency und Mediacom verschenkte DD Com 400 Skoda-Modelle an Passanten.

Als Sondermodell und mit einer frischen Farbpalette startet der Skoda Fabia Fresh ins neue Jahr. Die aktuelle Kampagne, die DD Com in Zusammenarbeit mit The House Agency und Mediacom umsetzt, verführt auf Plakaten, digitalen Werbemitteln und am POS zum erschwinglichen Ausbruch aus dem grauen «Januar-Alltag», wie es in einer Mitteilung heisst. Als medialen Höhepunkt inszenierte DD Com in den Hauptbahnhöfen Zürich, Genf und Lugano auf grossflächigen Plakaten eine interagierende Promoaktion: Das Versprechen «400 Neuwagen zu verschenken» wurde nach drei Tagen wachsender Publikums-Neugierde auf spezielle Art eingelöst. Viele bunte, magnetisch auf einem Plakat angebrachte Fabia Modellautos warteten auf ihre neuen Besitzer. Flankierend informierten Skoda-Promotoren über den Fabia Fresh und animierten die Passanten zur Probefahrt.

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Verantwortlich bei Amag Automobil und Motoren: Jeannine Micheli (Marketingleiterin Skoda) Mario Montanari (Werbeleiter Skoda), Marc Bislin (ECommerce Manager Skoda). Verantwortlich bei DD Com: Daniel Müri (CD), Florian Brand (AD), Peter Gehrig (Text), Sandy Pfuhl (Junior AD), Nicole Baumann (DTP), Remo Christen (Leiter Beratung), Jasmin Jost (Beraterin). Verantwortlich bei The House Agency: Andreas Jorgella (Konzeption & Beratung). Verantwortlich bei Mediacom: Katharina Momani (Account Director), Corinne Schneiter (Strategy and Planning), Andreas J. Bartneck (Director Interaction).
 

Impact Check: Best of 2013

Jeden Monat zeigt die Werbewoche in Zusammenarbeit mit Marketagent.com Schweiz, wie aktuelle Anzeigen beim Konsumenten abschneiden. Welche Kampagnen 2013 in den einzelnen Kriterien die höchsten Werte erzielten, verrät das «Best of 2013».

Top Ten: Awareness

Frage: […] An welche dieser Anzeigen können Sie sich erinnern? […]

Bei der ungestützten Erinnerung schnitt 2013 die Swisscom-B2B-Kampagne von Contexta am besten ab. Fast drei Viertel der Probanden blieb das Sujet mit dem schlafenden IT-Manager beim Test hängen. Dicht gefolgt von der Weltuntergangs-Kampagne von Spillmann/Felser/Leo Burnett für Chocolat Frey und dem Sack-Sujet von Vizner Borel für Denner.

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Top Ten: Uniqueness

Frage: Inwieweit heben sich diese Anzeigen Ihrer Meinung nach von anderen Werbungen in Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften ab? […]

Am einzigartigsten fanden die Probanden 2013 die Kampagne «Stopp Gewalt an Mädchen» von Saatchi & Saatchi. Auf Platz zwei folgt der Florap-Hai. Das Sujet wurde von Leo Burnett zum Zurich Film Festival kreiert. Fast die gleiche Bewertung erreichte Spinas Civil Voices mit der Kampagne für Amnesty International.

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Top Ten: Brand Fit

Frage: Und inwieweit passen diese Anzeigen zu dem Bild, das Sie von den jeweiligen Marken/Unternehmen haben? […]

Das Bild, das die Probanden von der beworbenen Marke hatten, traf 2013 die Agentur Polyconsult am besten: «Das schönste Panorama der Schweiz» für Schweizer Fleisch konnte sich vom Rest etwas abheben. Saatchi & Saatchi und Spinas Civil Voices (beide oben verlinkt) folgen auf den Plätzen zwei und drei.

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Top Ten: Likeability

Frage: Inwieweit gefallen Ihnen die folgenden Anzeigen? […]

Mit Abstand am besten gefiel den Probanden 2013 die bereits oben verlinkte Floralp-Anzeige von Leo Burnett zum Zurich Filmfestival. Aber auch die Agentur Werbeanstalt wusste mit der Kampagne «Mieten Sie einen alten Sack» für Rent a Rentner zu begeistern. Das Fleisch-Panorama von Polyconsult traf nicht nur das Markenbild gut (siehe oben), sondern gefiel den Testpersonen auch sonst bestens. Gefolgt wird das Trio von einem Ruf Lanz-Doppelpack: Den VBZ-Elektromobilen und der Katzen-Richterin für die Stiftung Tier im Recht. Den Probanden gefiel auch der lärmgeplagte Kugelfisch, den Spinas Civil Voices für Ocean Care kreierte. Der gefesselte Kim Jong Un – von der selben Agentur kreiert – traf ebenfalls den Geschmack der Befragten (Link siehe oben) – ebenso wie die auffälligste Anzeige des Jahres, der schreienden Hand von Saatchi & Saatchi (siehe oben). Die auffällige Gemüse-Skyline von Wirz für Tibits gehörte auch beim Impact Check zu den beliebtesten Kampagnen des Jahres. Die Top Ten werden geschlossen durch das Sujet «Der Zoo ohne Gitter», das Advico Y&R für den Tierpark Goldau kreiert hat. (hae)

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Die Top Ten des Impact Check 2013 können Sie im PDF-Format unter diesem Link herunterladen. Den Impact Check finden Leserinnen und Leser der Werbewoche auch 2014 jeden Monat in der Printausgabe.

Über den Impact Check:

Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI).
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com-Research-Plattform.
Zielgruppe: webaktive Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 65 Jahren.

Verfasser der repräsentativen Studie «Werbelieblinge der Schweiz» ist die auf Online-Marktforschung spezialisierte Firma Marketagent.com Schweiz, die über ein registriertes Panel von 20'000 befragungswilligen Personen in der Deutsch- und der Westschweiz verfügt. Marketagent.com Schweiz ist ein Tochterunternehmen des österreichischen Marktforschungsunternehmens Marketagent.com online Research und der Schweizer Kommunikationsagentur Contract Media.

Radio 105: Team stellt sich hinter Schawinski

Roger Schawinski wurde im Kampf um Radio 105 überboten – möglicherweise von Joiz. Jedoch ist ihm mit dem vorzeitigen Engagement der Moderatoren ein Coup gelungen.

Wie die Sonntagszeitung berichtet, haben am Donnerstag elf 105- Leute – das gesamte Moderationsteam und fast die ganze Belegschaft – bereits ihre Arbeitsverträge bei Roger Schawinski unterschrieben. Diese werden gültig, sobald die Konzessionsvergabe abgeschlossen ist. Unter den Unterzeichnern sind auch Programmchef Jan Müller und Musikchef Dani König. Man habe, so Müller, sich hinter Schawinski gestellt, da dieser am klarsten für die Marke 105 Position bezogen habe und ein «wahrer Radiomann» sei. Laut Sonntagszeitung steht das Studio in den Räumlichkeiten von Radio 1 in Zürich-Hottingen bereit, ein weiteres soll in einer Woche in Betrieb genommen werden.

Schawinski ist von der Idee der Synergie-Nutzung begeistert: Radio 105 soll von der «nachweislich besten News-Redaktion» profitieren können, während Radio 1 unter anderem in den Bereichen Promi-Events und Musik durch die Stärken des Jugendradios bereichert werden soll. Synergien können zudem bei den Mieten, in der Technik, im Verkauf und bei der Crosspromotion genutzt werden.

Joiz TV als unbekannter Dritter?

Ein weniger definitives Bild zeichnet Schweiz am Sonntag. Die Zeitung weiss, dass Schawinskis 784'000 Franken überboten wurden – von wem, ist unbekannt. Vermutet wird, dass es sich dabei nicht um Radio Energy, sondern um den Social-TV-Sender Joiz handelt. Joiz-CEO Alexander Mazzara wollte dazu keine Stellung nehmen. Allerdings wird von Energy mit «ziemlich hoher Sicherheit» ein höheres Gebot folgen, so Geschäftsführer Dani Büchi gegenüber der Zeitung. Energy würde Radio 105 nur über DAB und Kabel betreiben und die UKW-Konzession aus gesetzlichen Gründen verkaufen oder zurückgeben. So könnte man laut Büchi die strategisch wichtige, aber wirtschaftlich uninteressante Zielgruppe der ganz jungen Hörer besetzen.

Dass Radio Energy mit dem Verschwinden von Radio 105 aus dem UKW-Bereich vermutlich zur Nummer Eins in Zürich würde, bestreitet Büchi nicht. Schawinskis Vorwurf, man wolle sich mit diesem «Manöver» bewusst den einzigen direkten Konkurrenten loswerden (Interview Tagesanzeiger/Newsnet) widerspricht er aber wehement. Büchi, der als Promoter von DAB+ gilt, glaubt sogar, das nur digital verbreitete Radio 105 werde erfolgreicher, als Schawinskis UKW-Version, da ohne Konzession auch viele Auflagen verschwinden würden. (SoZ/SaS/hae)

Teaserbild (Roger Schawinski): Keystone
 

Zu guter Letzt: Sesam öffne dich

Darauf hat die Welt gewartet: Ein BH, der sich nur bei echten Gefühlen öffnet. Die zugehörige App machts möglich. Und nein, es ist kein Witz.

Die Revolution auf dem BH-Markt kommt – grosse Überraschung – aus dem Land der aufgehenden Sonne und geht auf das Konto des Unterwäscheherstellers Rvijour. Ein Sensor in Organnähe misst den Herzschlag der glücklichen Trägerin. Die Daten werden über Bluetooth an eine App gesendet. Die App ist schlau und weiss, in welchen Situationen eine Frau welche Herzfrequenz aufweist. Nur wenn die Werte im romantischen Bereich liegen, öffnet sich das Sicherheitsschloss des BHs – automatisch, nota bene. Diese Spanne startet bei den Glücksgefühlen, die ein Überraschungsgeschenk auslöst und endet irgendwo bei körperlicher Anstrengung im Bereich Jogging. Das Werbevideo zeigt: Schwere Zeiten für Grüsel, die in Bars die BH von verängstigten Frauen öffnen wollen. Was die Dame jedoch tun muss, damit sie abends ohne Balast ins Nachthemd schlüpfen kann, bleibt Geheimnis der Entwickler – und der japanischen Sprache. (hae)

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Watson: Nicht mit Computer-Usern gerechnet

Watson-Gründer Hansi Voigt erklärt gegenüber Schweiz am Sonntag, wieso die Bilder so gross sind und mit welchen Werbeformen in Zukunft zu rechnen ist.

Erst vor wenigen Tagen ging das neue Schweizer News-Portal Watson.ch online (Werbewoche.ch berichtete). Was den meisten Besuchern auffiel: Die Bilder sind an den Computer-Bildschirmen auffällig gross. Die Erklärung liegt auf der Hand: Das Responsive Design ist vor allem auf Mobile-Devices ausgelegt. Was am Desktop-Monitor etwas gewöhnungsbedürftig aussieht und teilweise gar unübersichtlich wirkt, entfaltet seine Stärken auf dem Tablet oder dem Smartphone. Watson-Gründer Hansi Voigt bestätigt dies gegenüber der Zeitung Schweiz am Sonntag. Die Seite sei für Laptops und Smartphones designt, man habe nicht damit gerechnet, dass so viele Menschen mit dem Computer auf Watson zugreifen würden. Obwohl das Design im Grundsatz so bleibe, wolle man künftig mit kleineren Elementen Navigationshilfe hineinbringen.

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Screenshot Watson.ch

Dass Watson so oft via Computer besucht wird, liegt nicht zuletzt daran, dass bisher keine Apps angeboten werden. Bewusst, wie Voigt sagt. Zuerst wolle man eine gewisse Bekanntheit erreichen, um bei der App-Lancierung im Februar möglichst weit oben in den Top-Listen der Stores zu stehen.

Voigt stellt zudem neue Werbemöglichkeiten in Aussicht. Bisher sind auf Watson.ch nur klassische Banner zu sehen. Künftig soll es Werbekunden möglich sein, sich auf dem Portal als «Ermöglicher» und nicht als «Behinderer» darzustellen. Konkret bedeutet dies, dass zum Beispiel einzelne Geschichten gesponsert werden können. Auf versteckte PR will Voigt aber verzichten. (SaS/hae)

Teaserbild: Keystone
 

Viel Unterstützung für Erhalt von Le Temps

Mehr als 300 Persönlichkeiten setzen sich für den Fortbestand der Genfer Tageszeitung Le Temps ein, darunter die alt Bundesräte Micheline Calmy-Rey und Pascal Couchepin. Die Zeitung wird von Ringier und Tamedia zum Verkauf angeboten.

Der «Freundeskreis der Le Temps» (Cercle des Amis du «Temps») hat einen Aufruf für den Erhalt der Zeitung lanciert und grosses Echo darauf erhalten, wie er am Freitag mitteilte. Neben den beiden früheren Mitgliedern der Landesregierung unterzeichneten mehrere Regierungsräte und Kunstschaffende den Aufruf. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner wollen nicht nur die Arbeit der heutigen Verleger und der Redaktion stützen, sondern sie verlangen auch, dass die Westschweiz Mittel für die Übernahme des Titels aufbringen und die Zeitung führen kann.

Gegebenenfalls wollen sie den Co-Präsidenten des Freundeskreises, alt Staatssekretär Charles Kleiber, und den Genfer alt Staatsrat Olivier Vodoz das Mandat erteilen, eine Käufergruppe zusammenzustellen, welche die als fundamental angesehenen Grundsätze des «Freundeskreises» einhält.

Die Medienhäuser Tamedia und Ringier, welche je 46,2 Prozent an Le Temps halten, schrieben die Zeitung am 8. Oktober zum Verkauf aus (Werbewoche.ch berichtete). Mehrere Kaufinteressenten sind noch im Rennen. Der Entscheid soll im ersten Halbjahr 2014 fallen. (SDA)

Dossier Le Temps

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