Versprühte im Jubiläumsjahr 1999 die Dachorganisation Schweizer Werbung Optimismus, so hat sich das Blatt inzwischen gewendet.Der Sinkflug des jahres: Besonders die Werbebranche hat nach dem glänzenden Jahr 2000 (gesamtschweizerisch 4,4 Milliarden Franken Werbeausgaben) das Stottern des Konjunkturmotors stark zu spüren bekommen. Solche Schwankungen nimmt dieser Sektor schliesslich früher und gleich überproportional wahr. Gefloppte Start-ups und sistierte IPO, rollende Fusionswellen und serbelnde New Economy, Stellenabbau und Konsolidierungen. Der schwarze Herbst mit seinen Ereignissen dämpfte die Stimmung der Konsumenten dergestalt, dass auch Zinssatzsenkungen die Ausgabefreude der Konsumenten nicht anheizen konnten. Entsprechend purzelten die meisten Aktienkurse internationaler Werbegiganten wie der nicht kotierten Agenturaktien: Im Vergleich zum Kurs zu Jahresbeginn notierten am Stichtag 11. Dezember Interpublic Group (unter anderem McCann-Erickson, Lowe Group) 34,9 Prozent tiefer; Havas Advertising (Euro RSCG) 42,2 Prozent tiefer; WPP Group (Young & Rubicam, Ogilvy & Mather, J. Walter Thompson) 18 Prozent tiefer; Ausnahmefall Omnicom (BBDO, DDB, TBWA) satte 5,8 Prozent höher und Publicis (Publicis, Saatchi & Saatchi) 15,6 Prozent tiefer.Die bewegteste Agentur des Jahres: Am 6. Dezember liess Publicis-CEO Fredy Collioud die Katze aus dem Samichlaus-Sack: Das Büro Lausanne wird auf Anfang 2002 geschlossen. Auslöser der Massnahme war die Budgetneuordnung bei Hauptkunde Nestlé, die seinerzeit Publicis, Lausanne, aus dem Nestlé-internen Bureau des études publicitaire (BEP) abkoppelte. Die Kunden sollen künftig von der Zürcher Schwesteragentur oder durch Saatchi & Saatchi in Nyon, ebenfalls im Publicis-Netzwerk, betreut werden. Die Schliessung in Lausanne führt auch zu Veränderungen in der Führung der Publicis in Zürich: Ab Januar 2002 übernimmt Cornelia Harder von Fredy Collioud die Funktion des Managing Directors. Collioud, der Publicis Zürich seit 15 Jahren geleitet hat, bleibt Vorsitzender der GL. Im Gegensatz zum jähen Rückzug standen zwei positive Ereignisse: Im Februar erwarb die Schweizer Publicis-Gruppe die Aktienmehrheit an der grössten Schweizer DM-Agentur, der Adliswiler Fisch Meier Direkt. Und am 9. August gaben Optimedia und BG Media ihre Fusion per Anfang 2002 zur führenden Mediaagentur bekannt. Mit kumulierten Billings von rund 310 Millionen Franken setzt sich die Firma vor die Leader Best of Media/CIA und m&m Holding.
Die Liberalisierer des jahres: In den kommenden Jahren soll eine schrittweise Deregulierung des Inlandmarktes eine Annäherung an die Marktverhältnisse der Europäischen Union bewirken. Eine Offenheit der Märkte werde am besten durch den freien Marktzutritt für internationale Konkurrenz erreicht, sagen die Spezialisten. Bisher erfolgte bei den Basisinfrastrukturen am 1. Januar 1998 eine generelle Marktöffnung in den Bereichen der Telekommunikation. Teilweise liberalisiert ist seit dem gleichen Datum der Postverkehr. Erst geringfügig hat sich ein Jahr später der Eisenbahnverkehr auf die zukünftige Marktsituation eingestellt. In den Kreisen weiterer Betroffener führte und führt diese Liberalisierung etwa zu patriotischen Reaktionen in deren Kommunikation: Esst Schweizer Käse, bevorzugt Schweizer Brot, und entscheidet euch für Schweizer Fleisch. Diese Hauptbotschaft richtete die Werbung der genannten Produktgruppen im vergangenen Jahr an die Konsumenten. In der Energieversorgung bildeten sich Interessengemeinschaften wie zum Beispiel Axpo, Swisspower und 1to1-Energy, die auf den hiesigen Markt drängende Mitbewerber gebührend empfangen: indem sie ihnen durch die Bildung und Verankerung von Schweizer Strommarken einen steinigen Marktboden bereiten.
Das Brand-Grounding des Jahres: In Advicos Markenstudie Brand Asset Valuator 2000 flog der Schweizer Carrier nicht mehr in die Top-20-Power-Marken der Schweiz, obschon die Fluggesellschaft öfter Branchen-Awards einheimste und die Marke einige Milliarden wert sein sollte. Sollte. Am 2. Oktober, als die Swissair wegen der hoffnungslosen Schuldenlast nicht mehr abhob und zu einem unschweizerisch chaotischen Grounding gezwungen war, hätte man sich gewünscht, mit dem immateriellen Brand-Value-Posten das nötige Kerosin berappen und die Verpflichtungen gegenüber den Partnern und Angestellten begleichen zu können. Doch weder das auf der Startbahn abgebrochene Rebranding von CEO Mario Corti noch die im Juli im AY&R-Hangar gestartete Imagekampagne konnten die Airline aus den Turbulenzen retten. Im cool puristischen «We care»-Auftritt, der die Premiumattributte der Airline Weiss in Weiss wiedergab, schien sich der ehemalige Stolz der Nation schon in seine Atome aufgeteilt zu haben. In Luft haben sich dann nicht nur Tausende von Arbeitsplätzen bei der Swissair aufgelöst. Nebst dem Schweizer Selbstverständnis haben vor allem die Tourismus- und die Kommunikationsbranche gelitten. In Letztere liess die Swissair in ihrem letzten Jahr allein in der Schweiz gut 6,2 Millionen Franken fliessen. Laut eigenen Angaben musste Hausagentur AY&R, die auch Kuoni und deren Tochter Helvetic Tours betreut, bisher noch keine blauen Briefe versenden. Die Existenz des Bordmagazine-Verlags Target Publishing hingegen ist in der Schwebe und sucht einen neuen Landeplatz.
Die Kreativsten des Jahres: Wenig Bewegungen gab es in den Top Ten der Schweizer Kreativagenturen. Publicis, Zürich, wurde von Advico Young & Rubicam (AY&R), Zürich, vom ersten Platz auf den zweiten verwiesen. Der neuen Tabellenführerin gelang dazu ein seltenes Kunststück: Nachdem AY&R mit dem aufrüttelnden Spot für Médecins sans Frontières schon von den WerbeWoche-Lesern zur Kampagne des Jahres 2000 gewählt wurde, räumte die Gockhausener Agentur in Cannes den begehrten Goldenen Löwen ab. Unverändert auf den Bronze-Platz zu stehen kam McCann-Erickson, Zürich. Neuzugänge waren Jung von Matt/Limmat auf Platz sieben und die Webagentur
RØSA auf dem neunten Rang.
Die Werbesparer des Jahres: Das Jahr 2001 hats in sich: Sogar am bisher strahlend blauen Himmel des prosperierenden Wirtschaftszweigs der Telekommunikation zogen die Gewitterwolken der Instabilität auf. Das bewegte Telekommunikationsjahr begann mit dem Zusammenschluss von Diax und Sunrise, wobei die Marke Diax auf der Strecke blieb. Kurz nach der Fusion wechselte Sunrise von Lowe Lintas GGK (LLGGK), Zürich, zu Wirz Werbung, Zürich. Auch Anbieterin Orange, die weltweit von Lowe-Netzwerkagenturen betreut wird, platzierte ihr Budget um. Sehr zum Leidwesen von Frank Bodins Euro RSCG Switzerland und sehr zur Freude von Mark Stahels LLGGK. Laut Media Focus beträgt in der Sparte EDV/Büro, unter der die Telekommunikation eingereiht wird, der Rückgang der Werbeinvestitionen in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 18,3 Prozent respektive 228,2 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode gab dieselbe Kategorie noch 279,4 Millionen Franken für Werbung aus. Massgeblich beteiligt an dieser Schrumpfung sind die Telecomfirmen, die ihre Werbeinvestitionen gesamthaft um 29,2 Prozent drosselten. Negativleader mit 43,8 Prozent ist Orange. Gerade einmal 17,4 Millionen gab die «Grönlandmarke» noch für ihre Kommunikation aus, während das Budget im selben Zeitraum des Vorjahres satte 30,9 Millionen betragen hatte. Mit einem blauen Telefonhörer kam die ehemalige Monopolistin Swisscom davon. Sie musste ihren Werbeeinsatz lediglich um 3,9 Millionen Franken respektive um 7,2 Prozent von 55 Millionen auf 51,1 Millionen Franken reduzieren. Auf der Liste der Top-50-Werbeauftraggeber belegt die Schweizer Telecomanbieterin derzeit den dritten Platz, gefolgt von TDC Switzerland (Sunrise), die mit Ausgaben von 20,5 Millionen Franken auf Platz 12 rangiert. Orange Communications ist auf Platz 19 anzutreffen.
Die Party-Flops des Jahres: Die Diplomfeier Planerinnen und Planer Marketing Kommunikation war der Branche unwürdig. Einer Branche, die sich brüstet, Emotionen zu vermitteln, zu verdichten, visuell umzusetzen. Im Seminarraum der Marketingmesse X’01 wurden schnell einige Sponsorenfahnen hingepappt, auf 250 Stühlen verloren sich knapp 100 Anwesende, um sich vor Podiumsrednern zu langweilen, die die Veranstaltung schon vor zehn oder mehr Jahren bestritten. Einem militärischen Antrittsverlesen gleich tanzten die Neudiplomierten in Dreiergruppen auf der Bühne an, um ihr Papier zu empfangen. Mittelmässiger Wein und feuchte Sandwiches gaben der tristen Sache den Rest. Die Juniors hätten an diesem wichtigen Tag Besseres verdient! Einzige Lichtblicke: die Ansprache von SW-Präsident Carlo Schmid-Sutter, der es blendend versteht, wenige Worte zu prägnanten und gescheiten Aussagen zu formen. Und die hoffnungsvolle Erwartung in den Augen der Diplomierten, dass die Zukunft besser wird.
die Party-Highlights des Jahres: Werber verstehen zu feiern. 2001 gabs mehr feine Events denn je. Einige verdienen eine Würdigung: Gambling-Night der SonntagsZeitung und Plakandafest sind sichere Werte. Beide verdienen Bronze! Goldbach-Center-Einweihung und ADC-Gala verdienen das Prädikat wertvoll und somit Silber! Bei beiden gab Sternekoch André Jaeger seine nicht eben billigen Künste zum Besten. Und das sagt alles zur Qualität. Gold geht aber an die Berner! Von uns gerne als Provinz belächelt, liefen die coolen Partys dieses Jahr in der Bundeshauptstadt oder wurden dort erdacht. Auftakt war die Bund-Fete beim verrückten Hunziker-Mühli-Päsche in Rubigen. Alles gratis, alles bestens! Konsolidiert von der Berner Zeitung mit dem Bodega-Apéro in Zürich. Den Abschluss machte Lang Gysi Knoll. Die Einladung zur Jahresparty war geschmückt mit CD Simone Quast im Domina-Look. Und so verrückt war auch das Fest
der stärkste Werbeauftraggeber des Jahres: Ein wahres Feuerwerk an Marketing-Neuigkeiten liess 2001 die Nummer 2 unter den Schweizer Grossverteilern aufsteigen und setzte sich bei den Werbeausgaben klar vor die jahrelange Spitzenreiterin Migros. Den Startschuss für die Absatz- und Kommunikationsstrategie machte Anfang Jahr die «So macht’s Freude»-Imagekampagne von cR DDB, Basel, die mit dem neuen Logo von Külling & Partner die Coop-Forte-Vision nach innen und aussen kommunizierte. Der Aufbau der neuen Markenidentität ist zwar nicht gerade billig, aber die ersten Früchte trägt sie bereits. Stattliche Marktanteilgewinne in allen Bereichen sprechen eine deutliche Sprache. Im Vergleich zur Vorjahresperiode legten gemäss Media Focus die Coop-Spendings von Januar bis Oktober um gut 8,8 Prozent (2001: 161 Millionen/2000: 148 Millionen Franken) zu, während die Migros im Jahr eins nach ihrem 75-Jahr-Jubiläum ihren Bruttowerbeaufwand um 14,8 Prozent zurückschraubte (2001:144 Millionen/2000: 169 Millionen Franken). Die vielen Werbeagenturen, die für Coop arbeiten, können sich weiterhin freuen. Hält man sich an CEO Hansueli Looslis klare Markenführung und Worte, dürfte sich auch in Zukunft an der Werbestrategie des Basler Detaillisten kaum etwas ändern.
Der Aderlass des Jahres: Als der ehemalige Optimedia-Chef Andy Lehmann Ende Juni die Gründung einer eigenen, unabhängigen und inhabergeführten Mediaagentur bekannt gab, ahnte man zwar, dass dies auch personelle Folgen für die Optimedia haben könnte. Die gewaltige Dimension, die der Aderlass für die Netzwerkagentur der Publicis erreichte, erschreckte dann aber doch: Von total rund zwanzig Beschäftigten hatten sich nicht weniger als deren zehn für eine Mitarbeit bei Lehmanns Mediahaus Seefeld entschieden. Publicis löste das Problem, indem sie Anfang August die Fusion der ausgebluteten Optimedia mit der bisher unabhängigen Mediaagentur BG Media per Januar 2002 kommunizierte. Doch damit war der Aderlass noch nicht ganz ausgestanden, denn Mitte September teilte die Unit Aussenwerbung der BG Media mit, sie werde beim Zusammenschluss der beiden Mediaagenturen nicht mitmachen und künftig ebenfalls für das am 1. Dezember gestartete Mediahaus Seefeld arbeiten. Unterdessen gleiste BG Media nicht nur die Unit Aussenwerbung neu auf (mit Florian Walz an der Spitze), auch die anderen Vakanzen wurden neu besetzt. Mit Spannung wird nun die auf Anfang Jahr angekündigte Kundenliste von Mediahaus Seefeld erwartet. Auch hier sind Abwerbungen zu erwarten.
Die Medienbaustelle des Jahres: An der Wochenzeitung Die Weltwoche wird bereits seit Jahren wenig erfolgreich herumgebaut, herumdiskutiert und herumgemosert. Zur definitiv grössten Printmedienbaustelle der Schweiz wurde sie aber ab Anfang Juni dieses Jahres, als die beiden neuen Ko-Chefredaktoren Roger Köppel und Kenneth Angst die Macht übernahmen. Damit begann für die ohnehin schon vor ungewisser Zukunft stehende Redaktion eine noch schwierigere Zeit, zumindest vorübergehend. Denn wie zu erwarten war, mussten im Verlauf der Neunkonstituierung zahlreiche Mitarbeitende ihre Pulte räumen, um besser ins Konzept passenden Kolleginnen und Kollegen Platz zu machen. Im Oktober wurde endlich das Rätselraten über den künftigen formalen Auftritt der Weltwoche aufgelöst: Ab 31. Januar 2002 wird das Traditionsblatt zur Zeitschrift mutieren – hinsichtlich Format etwas grösser, hinsichtlich Umfang (104 Seiten) aber rund ein Drittel dünner sein als Facts. Am Anzeigenmarkt soll sie jene Erlöse und im Lesermarkt jene neugierigen Magazinleser holen, die in der Vergangenheit schmerzlich gefehlt hatten. Die bevorstehende Neulancierung bezeichnet die Basler Mediengruppe selber als letzte Chance, um ihrem Zürcher Fass ohne Boden endlich wieder Boden zurückzugeben.
der Unruhestifter des Jahres: Wenn Michi Frank den Arbeitgeber wechselt, ist Ärger, sprich: ein ganzes Arsenal neuer Konkurrenzprodukte gewiss. Nach sechs Jahren bei der Belcom AG heuerte Frank per 1. Januar 2001 bei IP Multimedia (Schweiz) an. Nur acht Monate später regnete es nur so neue Vermarktungsprojekte aus dem Füllhorn der Küsnachter Firma. Eines kontroverser als das andere: Das ursprünglich auf den
1. Oktober geplante Werbefenster auf M6 brachte zunächst das Bakom, dann TSR und die halbe Romandie in Rage. Noch heute wird mit einzelnen Kabelnetzbetreibern um die Aufschaltung des Werbefensters gerungen, weshalb sich dessen Start weiter verzögert. Ebenfalls auf heftigen Widerstand stiess die Ankündigung der IPM, künftig auch für Regional-TVs Werbezeit zu verkaufen. Dieses Mal seitens der TeleNewsCombi-Vermarkterin Radiotele. Ohne heftige verbale Prügel von der Konkurrenz gingen lediglich die beiden anderen neuen Engagements der IPM – der Einstieg in die schweizweite Lokalradiovermarktung sowie das im Januar startende Werbefenster auf Vox – über die Bühne.
Stehaufmännchen des Jahres: Kaum war Christian Stärkle im Frühjahr bei Schawinskis Belcom als deren CEO eingetreten, wurde diese verkauft und Stärkle von Jürg Wildberger und Kurt W. Zimmermann bereits wieder abserviert. Zu aller Unbill liefen Stärkle auch noch die Schäfchen aus seinem Radioverband davon. Manch einer dachte schon: Jetzt ist der Chrigel weg von der Radio- und TV-Branche. Doch was Stärkle nicht umbringt, macht ihn stark. Man erinnere sich: Als er sich um ein Privat-TV-Kombi bemühte, wurde er vom grossen Roger Schawinski noch verhöhnt. Heute ist Schawinski weg vom Fenster, Stärkle aber steht dem TeleNewsCombi vor. Wetten, dass er nach dem Aus von TV 3 und Tele 24 auch seine Prime-TV-Idee wieder neu auflegt? Fest steht: Schawinski, Wildberger, Zimmi und wie die TV-Macher alle heissen – sie gehen, der Stärkle aber bleibt. Natürlich als Belcom-CEO.
Asket des Jahres: Der Walpen verdient rund 450000 Franken im Jahr, beim SBB-Weibel ist es etwas mehr, auch der Honegger von der Swissair zockt unverschämt viel ab. Die Lohnschere zwischen den Chefs und den kleinen Angestellten öffnet sich immer weiter. Doch mitten in dieses Sozialdesaster setzte einer einen wohl tuenden Kontrapunkt: Kilian Gasser. Er wechselte als Anzeigenleiter von Facts zur WochenZeitung (WoZ), wohl wissend, dass er damit auf die Hälfte seines bisherigen Lohnes verzichtet. Wer nun meint, Gasser lasse sich mit ein paar Fränkli mehr bereits wieder irgendwohin abwerben, der sei hier zur Vorsicht gemahnt: Er wird sich an Gassers Idealismus noch die Zähne ausbeissen.