Online-Marketing: Allianz Suisse

Ziel: Bekanntmachung der Anlagefonds für 30- bis 49-Jährige in der Deutschschweiz. Möglichkeit, sich online für eine persönliche und kostenlose Beratung durch die Allianz Suisse anzumelden.

Ziel: Bekanntmachung der Anlagefonds für 30- bis 49-Jährige in der Deutschschweiz. Möglichkeit, sich online für eine persönliche und kostenlose Beratung durch die Allianz Suisse anzumelden.Allianz Suisse Werbemittel: DHTML-Skyscraper. Einsatz: Seit Anfang September bis Ende Oktober.
Auftraggeber: Allianz Suisse, Zürich; Verantwortung: Jaël Fuchs. Beratung/Vermittlung: Active Agent; Projektleitung: Eveline Steiner; Technik: Corinne Tobler, Jon Semadeni; Verantwortung: Marzio Frei.

Verweis gegen PubliGroupe

Die Schweizer Börse SWX hat gegen die PubliGroupe einen «Verweis mit Publikation»

Die Schweizer Börse SWX hat gegen die PubliGroupe einen «Verweis mit Publikation»ausgesprochen, weil das Unternehmen die Pflicht zur sofortigen Information über kursrelevante Tatsachen «fahrlässig» verletzt habe. PubliGroupe hatte über einen massiven Gewinneinbruch im ersten Halbjahr 2001 erst am 4. September 2001 informiert, obwohl der Verwaltungsrat am 28. August die definitiven Zahlen diskutiert hatte. Mit dem Zuwarten bis zum 4. September habe die PubliGroupe deshalb das Kotierungsreglement verletzt.Jean-Denis Briod, Infochef PubliGroupe, sagte auf Anfrage, sein Unternehmen habe damals gutgläubig gehandelt. Er sei froh, dass die Börse dies auch anerkenne, indem sie von Fahrlässigkeit spreche. (mk)

Muse & Musse: Corinne Pellerin

Corinne Pellerin Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht? Corinne Pellerin: Als Sponsor des Zürcher Kammerorchesters ein wunderschönes Exklusivkonzert auf Schloss Lenzburg.Was lesen Sie gerade?Pellerin: «Gaumenkitzel

Corinne Pellerin Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?
Corinne Pellerin: Als Sponsor des Zürcher Kammerorchesters ein wunderschönes Exklusivkonzert auf Schloss Lenzburg.
Was lesen Sie gerade?
Pellerin: «Gaumenkitzel» von Anthony Bourdain.
Welche CD hören Sie zurzeit mit Vorliebe?
Pellerin: Le Soldat Inconnu, «C’est la faute à personne».
Welchen Kinofilm würden Sie am liebsten nochmals sehen?
Pellerin: «Amélie de Montmartre», weil er so voller Lebensfreude ist.
Bei welcher TV-Sendung sind Sie neulich eingeschlafen?
Pellerin: Wenn ich mal fernsehe, schlafe ich regelmässig ein.
Welches ist Ihre neuste Entdeckung im Internet?
Pellerin: www.bastide.ch – der Tipp für Geniesser.
Worauf könnten Sie nie verzichten?
Pellerin: Auf einen gemütlichen Abend mit Freunden bei einem guten Glas Wein.
Was machen Sie in einer freien Minute?
Pellerin: Originelle Kochbücher kaufen, lesen und ausprobieren.
Liebe ist…?
Pellerin: …eine ständige Herausforderung.

Immer sicher, immer glücklich

entenanstalt/Swiss Life will für ihr Vorsorgegeschäft Vertrauen zurückgewinnen

entenanstalt/Swiss Life will für ihr Vorsorgegeschäft Vertrauen zurückgewinnenR Die gegenwärtige Beliebtheit der Rentenanstalt/ Swiss Life reicht kaum für Spitzenränge. Was der Markenwert nicht in Franken auszudrücken vermag, lässt sich am Aktienwert ablesen. Trotz Fokussierung aufs Kerngeschäft gehört der potenteste Lebensversicherer der Schweiz im SMI zu den grössten Verlierern des Börsenjahres (minus 80%, 29. 10. 02). Mit der Eigenkapital- geht eine Vertrauenserosion einher. Sie begann mit dem Kampf um den Mindestzinssatz im BVG-Geschäft und erreicht weiterer «Fauxpas» wegen bedrohliche Dimensionen. In diesem Umfeld eine Neuausrichtung der Versicherung mit integrierter Imagekampagne zu kommunizieren, diesen Challenge ist Hausagentur Metzgerlehner eingegangen: mit Altbewährtem wie stolzen Vätern, glücklichen Kindern und dümpelnden Segelbooten. Seite 6

Kopf der Woche: «Unser Ziel ist bewusst nichtdie Champions League»

Fritz Kuhn ist Geschäftsführer des Zürcher Ablegersder Berner Agentur WellCom

Fritz Kuhn ist Geschäftsführer des Zürcher Ablegersder Berner Agentur WellComKopf der Woche «Unser Ziel ist bewusst nicht die Champions League» / Baustellen haben für ihn etwas Anziehendes. Etwas bewegen und aufbauen gehörte schon immer zum Kommunikationsalltag von Fritz Kuhn. Es erstaunt darum nicht, dass er zu Beginn seiner Laufbahn auch einen Versuch als Teilhaber einer kleineren Werbeagentur in Bern wagte. Dass seine neue Herausforderung – die WellCom Advertising im Technopark – gegenwärtig von richtigen Baustellen umzingelt wird, ist aber Zufall. Mit 15 Jahren Erfahrung in Zürcher Grossagenturen und doppelt so vielen in der Branche strebte er nochmals eine neue Herausforderung an.
Nach vier Jahren als Account Director bei der Zürcher Euro RSCG leitet der 50-jährige Kuhn – in der Branche besser als «Gide» bekannt – seit neun Monaten als Geschäftsführer die Geschicke der Fullserviceagentur. Das Stammhaus besteht seit 20 Jahren in Bern (Mitbegründer und Teilhaber ist Urs Stauffer), die Filiale Zürich wurde vor gut sieben Jahren von Raffaella Iten-Metzger gegründet und hat sich in der Zwischenzeit erfolgreich etabliert.
«Wir spielen in der Nationalliga A», charakterisiert der dreifache Vater die Werbeagentur. «Unser Ziel ist bewusst nicht die Champions League, dies macht keinen Sinn, da sind genügend Elefanten unterwegs. Unser Ziel sind die attraktiven Nischen, die die Grossen – bewusst oder unbewusst – nicht oder weniger gern bearbeiten», sagt Kuhn.
Was ihm an der Aufgabe bei WellCom Spass macht? Viel: Dass er vom Management über New Business bis hin zu Beratung und Kreation mit allen Belangen einer Agentur konfrontiert sei, sagt «Gide». Zum anderen bringe die Mischung des Portfolios – unter anderen Bongrain, Coca-Cola Beverages, Kanebo, Freies Gymnasium Zürich, Lindt&Sprüngli, Johnson&Johnson, Ferienmessen, Stadler Rail Group – viel Abwechslung mit sich.
Kuhn will mit der WellCom das Standbein Zürich weiter stärken, ein gutes Wachstum anstreben, das vorhandene Potenzial nutzen und in Kommunikation umsetzen, die beim Kunden und Konsumenten ankommt. Er ist überzeugt, dass dank der Positionierung als klassische, aber «flinke und clevere» Fullserviceagentur noch einiges drinliege und dass sich mit einem interessanten Kosten-Nutzen-Verhältnis viel bewegen lasse.
Dass sein Multiplikator-Geschäftsmodell einer steten Prüfung gleichkommt, sieht er nicht als Problem, «weil wir unsere Arbeit mit Motivation, Inspiration und dem nötigen Einsatz erledigen». Als typisches Beispiel erwähnt «Gide» Kuhn das Projekt der erfolgreichen Coca-Cola-Bar im Expo.02-Club «Cargo» in Neuenburg, das konzeptionell und zeitlich grosse Anforderungen stellte. Fazit daraus war, dass der Agenturjob estimiert wurde und sich verschiedene weitere Aufträge einstellten. Luca Aloisi

Online-Marketing: Unilever Bestfoods Schweiz

Ziel: Onlineshop zur Unterstützung des Launch eines neuen Bürosnack-Konzepts, Begleitung von Verjüngung und Modernisierung der Marke.

Ziel: Onlineshop zur Unterstützung des Launch eines neuen Bürosnack-Konzepts, Begleitung von Verjüngung und Modernisierung der Marke.Unilever Bestfoods Schweiz Werbemittel: Website. Einsatz: Seit 25. September bis auf weiteres.
Auftraggeber: Unilever Bestfoods Schweiz GmbH (Knorr); Verantwortung: René Perron, Product Manager Unilever Bestfoods. Werbeagentur: Assai Interactive; CD: Stefan Dätwyler; Beratung: Simon Künzler; Implementation: Quac Nguyen, Ursula Christen; Account Management: René Maeder.

Dosen mit Menschenfleisch

Ein Buch und eine Ausstellung erforschen die Reklamekunst Afrikas

Ein Buch und eine Ausstellung erforschen die Reklamekunst AfrikasVon Andreas Panzeri Nirgendwo auf der Welt ist Werbung bunter und so nahe an seinem Ursprung wie in Afrika. Dies dokumentiert eine Ausstellung im Iwalewa-Haus der Universität Bayreuth mit zahlreichen Bildern und Dokumenten. Der Katalog über die archaische Kraft der Bilderwelt eröffnet Werbern und Ethnologen tiefe Einblicke in einen kontinentalen Werbekosmos.
«Reklame stiftet das Gemeinschaftsgefühl einer Teilnahme an der Utopie des Schönen», schreibt Tobias Wendl vom Iwalewa-Haus der Universität Bayreuth im Vorwort zum Buch «Afrikanische Reklamekunst». Wendl ist der Herausgeber des rund 120 Seiten dicken Ausstellungskatalogs zum gleichnamigen Projekt, das in Bayreuth am 24. Oktober eröffnet wurde.
Die Ausstellung in der Festspielstadt, die noch bis 16. Februar gezeigt wird und dann vom 14. März bis 30. Juni auch ins Münchner Stadtmuseum weiterzieht, ist von zwei gedanklichen Hauptachsen geprägt. Die eine ist kulturgeschichtlicher Natur und verfolgt das Ziel, anhand von Reklamebildern in bislang unerforschte Bereiche der afrikanischen Kulturgeschichte vorzudringen und diese erstmals einem grösseren Publikum zu präsentieren: Reklamebilder als Zeugnisse der Konsumkultur.
Die zweite Absicht dient der Bild- und Kunsttheorie. Hier versucht Wendl in Zusammenarbeit mit Forschern aus aller Welt, den motivischen und ikonografischen Bildfundus der afrikanischen Reklame zu ergründen: Woher kommen ihre Anleihen, Variationen, Neukombinationen und woher die Argumentationsmuster?
Die Magie der Waren und der Import von neuen Helden
Heute umspannt Werbung als grosse Bilderzählung den gesamten Globus, «und die Magie der Waren erhöht sich mit der Erfahrung ihres Mangels», wie ein Textbeitrag im Buch meint. Via Satellit und Videokassette eilen Bilder den Waren voraus. Auch in Afrika gehören Reklame und Werbung deshalb längst zur Alltagskultur und bilden eine eigene Kunstform, wie die Autoren des Buches feststellen. Marken- und Filmfiguren wie der Marlboro-Mann, Rambo oder Bruce Lee sind an die Stelle der früheren Heroen des schwarzen Kontinents getreten.
Will man das Thema der Reklame im Rahmen der Kulturgeschichte Afrikas entwickeln, stellt sich unweigerlich das Problem der historischen Rahmung und damit der Frage nach den jeweils verfügbaren Medientechnologien. Die Entwicklung reicht im Buch von den Stimmen der Marktschreier über die handgemalten Schilder und den Vierfarbendruck bis zum Videospot und schliesslich dem Auftritt im Internet.
Durch die Liberalisierung von Teilen des Fernsehmarkts in den Neunzigerjahren und die Gründung neuer privater Fernsehsender hat sich in den meisten Ländern Afrikas nicht nur das Programmangebot vervielfacht, auch Werbung nimmt einen immer grösser werdenden Raum ein. Im ghanaischen Fernsehen zum Beispiel hat jeder Spielfilm inzwischen seinen Sponsor mit den entsprechenden Spots darum herum.
Den historischen Rahmen für das Buch und die Ausstellung liefert das 20. Jahrhundert, von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart. Im Mittelpunkt der kolonialen Reklame stehen Seifen, Getränke, Haushaltgeräte und Werkzeuge. Ein Kuriosum im Buch erzählt, wie in den Vierzigerjahren im südlichen Afrika die Einführung von Dosennahrung für Aufregung gesorgt habe. Da auf den Etiketten oftmals nicht der Inhalt, sondern nach europäischem Vorbild die Verbraucher abgebildet waren, verbreitete sich in Windeseile das Gerücht, die Dose enthalte Menschenfleisch. Bei der Margarine des britischen Herstellers Stork, deren Etikett einen Babykopf zeigte, vermutete man, der Inhalt bestehe aus Babyfett.
Ausstellung und Katalog sind ein erster wissenschaftlich offener Versuch, das Reklamethema im Rahmen der afrikanischen Kulturgeschichte zu entwickeln. Zwar hat es schon früher eine Reihe von Ausstellungen über Kolonialismus und Werbung, insbesondere über die Rolle von Afrikanern in der Werbung Europas, gegeben oder etwa das Buch «Menschenfresser, Negerküsse» von Raymond Bachollet (Elefanten Press, Berlin 1991). In solchen Arbeiten wurde aber die Vitalität der afrikanischen Reklamepraktiken sowie ihre faszinierende Bilderwelt kaum beachtet.
Die Gestalter der neuen Ausstellung vermuten, dass dabei «ideologische Sichtblenden» eine Rolle gespielt haben. Eine solche «Scheu, sich in die Niederungen des Trivialen zu begeben», ist in der «Afrikanischen Reklamekunst» nicht mehr zu finden. «Reklame» ist dabei ein altertümliches Wort, doch sei es bewusst gewählt worden, weil es im Gegensatz zur Werbung, ihrem modernen Wortnachfolger, noch etymologische Konnotationen hat, die an den Akt des Schreiens, «an das Reklamieren und Zurückschreien erinnern».
Der afrikanische Lebensstil nähert sich dem Westen an
Europäische Werbung beeinträchtigt afrikanische Kultur. Sie stellt die nach wie vor aktiven Schildermaler immer mehr in den Schatten, die bisher überall in Afrikas Städten eine Osmose hergestellt hatten zwischen den Anforderungen des Kommerzes und einem eigenen piktoralen Stil. Europäische Werbung verstärkt eine bereits durch Kino, Video und Presse vorgegebene Idealisierung des westlichen Lebensstils, die «keineswegs den Tatsachen entspricht, bei jedem Afrikaner jedoch Frustration hervorruft und Sehnsucht nach einem anderen und vermeintlich besseren Leben», meint Wendl.
Auch in Afrika benutzen Menschen Kleidung, Kosmetik, Autos und vieles mehr, um sich selbst und anderen ihre eigene Identität zu vermitteln. Das macht das Phänomen der Werbung noch komplizierter, «denn sie verkauft nicht allein Produkte und Güter, sondern eben auch imaginäre, über die Güter vermittelte Lebensstile und Identitätsangebote».
Mit solchen Analysen ist der Ausstellungskatalog mit seinem umfangreichen Textanteil neben dem sehr reichhaltigen Bildangebot eher als Forschungsarbeit zu lesen. An der «Afrikanischen Reklamekunst» haben über 50 namhafte Kommunikationsexperten und Ethnologen aus aller Welt mitgearbeitet. Der Katalog bietet deshalb auch ein umfangreiches Literaturverzeichnis.
Gegliedert ist das Buch mehr nach übergreifenden Themen. Innerhalb dieser präsentiert sich das «goldene Zeitalter der Schildermaler» im Buch ebenso faszinierend wie die neumodische Epoche der Neonreklamen. Auch lokal produzierte Werbespots werden analysiert. Als eine afrikanische Eigenart werden Produktskulpturen vorgestellt bis hin zum Einzug der Reklame auch in die zeitgenössische Kunst.
Spätestens mit dem Aufkeimen der ersten Unabhängigkeitsbewegungen in den Vierzigerjahren vollzieht sich auch die Emanzipation von der kolonialen Reklame. Es kommt zur Transformation des kolonialen Bilderrepertoires. Abseits von Akademien und Kunstschulen entsteht ein neuer Berufsstand: Gebrauchsgrafiker und Reklamemaler. Ihre Schilder haben vor allem Orientierungsfunktion: Sie vermitteln bündige Informationen auf einen Blick. Handgemalte Reklame wurde zu einem kollektiven Bilderschatz, sie fungiert als ikonografische Rahmung des Alltags, prägt zunehmend das Erscheinungsbild der Städte und dringt von dort auch in die Dörfer.
Geografische Schwerpunkte für die Ausstellung bilden das westliche Afrika mit Ghana, Togo, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Burkina Faso, Mali und
Kamerun, aber auch Südafrika, der Kongo und Uganda werden behandelt.
Durch den Globalisierungsschub der Neunzigerjahre kam es zu einer Dezentralisierung von Produktion und Konsum, die in der Weltgeschichte bislang ohne Beispiel ist. Die meisten der heute auf den afrikanischen Märkten verkauften Stoffe und Kleider werden in Taiwan oder Indien produziert. Mit dieser Globalisierung der Märkte musste sich auch die Werbung auf neue, weniger eindeutig bestimmbare Adressaten einstellen. Gleichzeitig entwickeln afrikanische Werber immer mehr Formen, die sich an kosmopolitischen Ideen orientieren. Im Buch wird das zum Beispiel mit dem Marketing und der Kommerzialisierung eines ugandischen Königtums illustriert.
Die Ausstellung bildet den Auftakt zu einer Trilogie der Moderne Afrikas. Nach der Reklamekunst wird sich eine zweite Ausstellung 2003 der «Wiederkehr des Bösen» mit dem Horrorkino und expandierenden okkulten Ökonomien befassen. Die dritte Ausstellung widmet sich der Stadterfahrung in Afrika.
«Afrikanische Reklamekunst», herausgegeben von Tobias Wendl, Peter Hammer Verlag, Wuppertal, ISBN 3-87294-923-3.

Gewinnrückgang bei SoZ!

Von Beat Fritsch

Von Beat FritschEs gibt auf Erden keine schönere Hölle als die Spielhölle, sagten sich einmal mehr die Verantwortlichen der SonntagsZeitung und luden vergangenen Donnerstag in die verrusste Giesserei in Zürich-Oerlikon zur traditionellen Gambling Night. Es hiess einmal mehr – statt um günstige Tarife zu pokern –, die Verlagsverantwortlichen am Spieltisch bei Black Jack und Roulette abzuzocken.Neben Verlagsleiterin Sandra Geiger und Verkaufsleiter Daniel Pauletto treten weitere Mitglieder aus dem Team der SonntagsZeitung als Croupiers auf, wobei sich während deren Gastspiele der Spielfluss zu verlangsamen pflegt. Weshalb man für die restliche und meiste Zeit geübte Gastcroupiers einsetzt. Diese und die Spieltische organisiert jeweils Ronnie Scholom von Showconnection. Seitens der SonntagsZeitung sorgte Verlagsassistentin Bettina Fürst für den einwandfreien Ablauf des Zockerevents.
Während sich ja bei den Hobbybörsianern unter den Werbern die Einsicht durchgesetzt hat, dass Devisen- und Aktienmärkte reine Glücksspielarenen sind – und deshalb konsequenterweise die meisten den Ausstieg gesucht haben –, erfreut sich die Gambling Night der SonntagsZeitung nach wie vor allergrösster Beliebtheit.
Allerdings, auch dieser Anlass schien irgendwie von der rezessiv geprägten Stimmung erfasst zu sein. Jedenfalls was die erspielten Gewinne betraf. Im letzten Jahr noch musste Stephan Küng glatte 3,5 Millionen Lucky Dollar, dies die allgemein gültige Währung der Gambling Night, gewinnen, um in die Kränze zu kommen. Heuer reichte dem Gewinner schon knapp eine Million. Dank der 960000 Piepen, die Touring-Marketingleiter Reto Kammermann nach Spielschluss vorweisen konnte, durfte er den ersten Preis einstreichen. Wie er sagte, habe er den ganzen Gewinn nur beim Black-Jack-Spiel eingefahren, was ihn als gerissenen Zocker verrät. Meist wird der Sieger der Gambling Night durch einen Lucky Punch im Roulettekessel ermittelt.
Kammermann darf sich nun auf Kosten der SonntagsZeitung in einem der neuen Schweizer Casinos einen schönen Abend machen und dort, mit einem Taschengeld versehen, sein Glück erneut versuchen. Dieses dürfte dann aber wesentlich geringer ausfallen als die 40000 Lucky Dollar, die jeder Spieler als Startkapital zur Verfügung hatte. Dass bei dieser Ausgangslage nur vier Personen auf einen Gewinn über 100000 Lucky Dollar kamen, ist übrigens auch statistisch gesehen ein recht mageres Ergebnis.
Den Durchschnitt ebenso geschlagen hat Michael Schmid von der St.Galler Marketingagentur Ammarkt, der mit seinem Gewinn von 800000 Dollar auf dem zweiten Platz landete. Die Drittplatzierte, Corinne Kelly, so meinte ein Zuschauer, sei mit Sicherheit die hübscheste Gewinnerin, welche die Gambling Night jemals gesehen hat. Sie wird übrigens ab Dezember bei der Mediaagentur Konnex arbeiten, sollte sie nicht noch kurzfristig umdisponieren und Berufsspielerin werden.
Ansonsten wartete der Event mit den zwar bewährten, aber auch allseits erwarteten Specials auf. Das Essen aus der Giessereiküche war wie immer in Ordnung, um Getränke brauchte man nicht lange nachzufragen, denn die Gläser wurden meist aufgefüllt, bevor sie vollständig leer waren. Knapp war der Platz lediglich an den Spieltischen. Ansonsten hatte man die rege ergriffene Gelegenheit, in bequemen Sofas oder an der Bar Gespräche über den neuesten Werberklatsch zu führen.
Beat Fritsch

konnte sich nach seiner Pornosternchenaffäre am Facts-Bingo-Event dank der SonntagsZeitung abermals mit einem Filmstar ablichten lassen – einem perfekten Monroe-Double. Danach gabs kein Halten mehr: Marilyn hatte den Abend lang damit zu tun, fürs Familienalbum zu posieren.
Wer sich in der Kommunikationsszene an Partys und Apéros trifft, orten wir an den verschiedensten Veranstaltungen der Branche. Haben Sie jetzt schon etwas Spannendes zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tastatur (info@werbewo che.ch). Für Veranstaltungstipps wie auch für weitere Shortlistbilder: www.werbe woche.ch

«Förderung von Talenten»

Mani Hildebrand über den «tpc creaTVty award» für den audiovisuellen Nachwuchs

Mani Hildebrand über den «tpc creaTVty award» für den audiovisuellen NachwuchsVon Andreas Panzeri Das TV Productioncenter (TPC) schafft zusammen mit den drei Deutschschweizer Hochschulen für Gestaltung und Kunst einen Förderpreis für audiovisuelle Nachwuchstalente. Der «tpc creaTVty award» wird erstmals am
15. November verliehen und geht auf eine Idee von TV-Redaktor Mani Hildebrand zurück. Die prämierten Arbeiten zeigen, dass sich die Spuren zwischen Kunst und Kommerz weiter verwischen.
Was will das TPC mit dem «creaTVty award» erreichen?
Mani Hildebrand: Die SRG SSR ist schon lange in die Filmförderung involviert. Wir als TPC sind darauf angewiesen, dass in der Schweiz gut ausgebildeter und kreativer Nachwuchs vorhanden ist. Und unsere Kunden, seien es Redaktionen, Werbeauftraggeber oder Kommunikationsagenturen, profitieren auch davon. Statt schon Arrivierte zu fördern, entschlossen wir uns darum zur Förderung junger Talente – die ja vielleicht in Zukunft einmal als Mitarbeiter oder Kunden mit dem TPC zusammenarbeiten. Bei dieser Gelegenheit wollen wir auch der Kommunikationsbranche die Gelegenheit geben, sich ein eigenes Bild zu machen über das Schaffen des Nachwuchses und die Möglichkeiten audiovisueller Produkte.
Was wird nun beim «creaTVty award» ausgezeichnet?
Hildebrand: Eine erste Idee ging in Richtung eines Nachwuchspreises für alle filminteressierten Jungen. Wir haben uns dann jedoch entschlossen, den Teilnehmerkreis einzuschränken auf junge Personen, die sich für eine berufliche audiovisuelle Tätigkeit entschieden haben und die ausbildungsmässig bereits ein solides Fundament vorweisen. Bei der ersten Auflage des neuen Förderpreises werden die Diplomandinnen und Diplomanden der drei Deutschschweizer Fachhochschulen für Gestaltung und Kunst eingeladen, mit ihren Abschlussarbeiten am Wettbewerb teilzunehmen. Die Werke konnten als Film oder Video, auf CD-ROM, DVD oder als Website eingereicht werden. Auch Multimedia-, Video- und Kunstinstallationen waren zugelassen.
Wie viele haben sich für den Preis beworben, und wie war das Niveau der Arbeiten?
Hildebrand: Es sind 24 Diplomarbeiten eingereicht worden, sechs davon gelangten in die Shortlist. Von diesen Nominierten werden drei mit dem Award ausgezeichnet. Mindestens die Hälfte der Einreichungen sowie natürlich die sechs nominierten Arbeiten sind für mich sehr gut und versprechen echte Talente.
Gibt es auch ein Preisgeld?
Hildebrand: Wir sind schnell zur Einsicht gelangt, dass es zwar nett ist, wenn man einen Pokal bekommt. Die jungen Leute können aber 5000 Franken sicher besser gebrauchen. Gerade zum Zeitpunkt, an dem man die Schule verlässt, auf Jobsuche ist und vielleicht auch noch sein Projekt selber finanziert hat.
Haben Sie auch nach Sponsoren gesucht?
Hildebrand: Wir haben keine Sponsoren gesucht, weil wir in der Ausgestaltung des Wettbewerbes keine Kompromisse in Bezug auf Interessen von Sponsoren nehmen wollten. Es war uns wichtig, die Bedürfnisse der Studierenden, die der Schulen und auch jene des TPC unter einen Hut zu bringen, ohne dass eine Seite das Gefühl haben muss, nicht zu profitieren oder gar «missbraucht» zu werden. Wenn sich der Preis etabliert hat, können wir uns aber schon vorstellen, weitere, glaubwürdige Partner einzubinden.
Zeigten die Schulen Berührungsängste im Zusammenhang mit diesem Preis?
Hildebrand: Im ersten Moment habe ich befürchtet, dass die Schulen Berührungsängste zeigen würden. Bei einem Preis wird ja juriert, werden Noten vergeben – und das ist heute nicht mehr so populär. Daraufhin haben wir das Gespräch mit den Schulleitern gesucht – und da ist genau das Gegenteil passiert. Die haben extrem begrüsst, dass man mal einen Förderpreis für junge Leute stiftet. Gerade in der heutigen Situation, in der viele junge Menschen einen Abschluss haben und in eine wirtschaftlich ziemlich unsichere Zukunft entlassen werden.
Nach welchen Kriterien wurden die Arbeiten bewertet?
Hildebrand: Kreativität ist etwas Subjektives, das man nicht mit Punkten bewerten kann. Im Vordergrund stand deshalb ein allgemeiner Begriff von Kreativität: Wie gehe ich mit dem Bild um, wie erzähle ich eine Geschichte, wie kommuniziere ich, was habe ich für Töne, wie setze ich etwas um? Wie hat mich eine Arbeit berührt?
Haben Sie bei den Arbeiten einen Trend feststellen können?
Hildebrand: Zürich ist sehr filmorientiert. Basel ist sehr kunstorientiert, und Luzern ist sehr offen. Vieles, was man an der Expo.02 gesehen hat – Projektionen, Aufteilen von Bildschirmen, ein anderer Umgang mit Bildern, Integration von Tönen –, bildet auch den aktuellen Spielplatz der Ideen an den drei Schulen ab. Das heisst, wir haben heute eine Mischform aus Kunst und Kommerz. Dazu kommen auch interaktive Arbeiten sowie viele räumliche Installationen, bei denen man mittendrin steht und etwas erlebt. Nebst den filmischen Lösungen bestanden rund die Hälfte der eingereichten Arbeiten aus Installationen. Und die führen immer mehr in einen Eventbereich hinein. Ein Trend ist auch darin zu erkennen, dass die Annäherung zwischen Kunst und Kommerz weiter ausgebaut wird. Und zwar nähert sich nicht nur die Kunst dem Kommerz an, sondern auch der Kommerz der Kunst. Mir ist aufgefallen, dass Schüler keine Berührungsängste mit Kommerz haben. Man erkennt den Konflikt und weiss, dass es nichts nützt, diesen einfach abzuweisen.
Wie wird die Preisverleihung gestaltet sein?
Hildebrand: Die Preisverleihung am 15. November ist konzipiert als Tag der offenen Begegnungen und findet im TPC statt. Das TPC organisiert eine Plattform, auf der die Kunststudenten mit Leuten vom Fernsehen, mit Interessierten aus der Werbung und auch mit freien Produzenten ins Gespräch kommen sollen, die wir an diesem Tag gerne im TPC begrüssen. Martin Heller wird mit den Studenten eine Diskussion über die aktuellen Entwicklungen in Kunst und Ausstellungen führen, und ehemalige Absolventen werden aus ihren ersten Erfahrungen im Berufsleben berichten.
Die Jury

Jacqueline Burckhardt (Präsidentin Eidgenössische Kunstkommission), Stefan Jäger (Filmschaffender/Regisseur), Cyril Böhler (Filmmusikkomponist), Martin Roth (Geschäftsleitung Belleville AG), Monika Schärer (Redaktorin SF DRS), Annina Zimmermann (Videokünstlerin und Kuratorin), Alfredo Briccola (Creative Consultant) und Verena Zollinger (Geschäftsführerin und Produzentin TCC Film).
Award Night

Die Award Night beginnt am Freitag, 15. November, um 18.30 Uhr im Studio 1 des TPC und wird von Claudio Zuccolini moderiert. Auf dem Programm stehen prominente Gesprächsgäste und musikalische Performances. Sämtliche Wettbewerbsarbeiten können an einem Videokiosk angesehen werden. Anmeldungen nimmt Daniela Blaser, Tel. 01 305 40 21 oder daniela.blaser @tpcag .ch entgegen.

Frauenland in Bäuerinnenhand

Die neue Zeitschrift Frauenland will die Modeblatt-Lücke schliessen

Die neue Zeitschrift Frauenland will die Modeblatt-Lücke schliessenDie neuesten Partytipps und die coolsten Shoppingadressen wird man in dem neuen Magazin nicht finden, das die Schweizer Agrarmedien GmbH im November auf den Markt bringen will. Mit Absicht. Denn Frauenland wendet sich an Bäuerinnen, Hausfrauen und Arbeiterinnen im ländlichen Raum.«Im Prinzip möchten wir in die Lücke der kürzlich eingestellten Frauenzeitschrift Meyer’s treten, so wie sie als Modeblatt früher war», zeigt Verlagsleiterin Rosmarie Ritz die Stossrichtung auf. Keine ungefährliche Strategie angesichts von Meyer’s unrühmlichem Ende, sollte man denken. Im Lesermarkt hofft Frauenland auf die Starthilfe durch den Schweizerischen Landfrauenverband (SLFV). Der Verband mit seinen 60000 Mitgliedern gehört seit drei Jahren zur Trägerschaft der Schweizer Agrarmedien GmbH. Er nutzt Frauenland künftig für Mitteilungen und interne Informationen. Diese werden in einem herausnehmbaren Sonderteil namens Landfrauen produziert.
Die Verbandsmitglieder sind laut Rosmarie Ritz denn auch die primäre Zielgruppe des Magazins, das sechsmal im Jahr erscheint. «Die Idee einer Zeitschrift für den ländlichen Raum geisterte schon länger in unserem Haus herum, doch war die Zielgruppe zu verschwommen», so Ritz. Durch die Zusammenarbeit mit dem SLFV sei dieses Problem nun gelöst worden.
Nicht nur die heimische Scholle ist für Frauenland ein Thema
Frauenland startet mit zwei Grossauflagen von 60000 Exemplaren. Mittelfristig wird eine Auflage von 25000 Stück angepeilt. Möglichst viele dieser Exemplare sollen über Abonnemente vertrieben werden. Daneben wird die Zeitschrift auch am Kiosk erhältlich sein. Die Startausgabe liegt zudem in Arzt- und Zahnarztpraxen sowie in Coiffeursalons auf und «überall sonst, wo man warten muss».
Rosmarie Ritz betont, dass im SLFV keineswegs nur Bäuerinnen vereinigt sind. Die Mehrheit der Landfrauen arbeite in gewöhnlichen Berufen. Die Themenpalette in der Frauenland-Nullnummer reicht darum über das Ländliche und Landwirtschaftliche hinaus und befasst sich zwischen Koch- und Gartentipps besonders auch mit (Frauen-)Politik.
Der Anzeigenverkauf wird inhouse organisiert
Fraglich bleibt, ob diese Themenmischung und Zielgruppe auch im Anzeigenmarkt auf genügend Resonanz stösst. In der gegenwärtigen Marktlage steht Frauenland vor der Herausforderung, ein eher altertümliches Konzept und eine wenig beachtete Zielgruppe an zurückhaltend agierende Werbetreibende zu verkaufen.
Anders als das Aushängeschild der Schweizer Agrarmedien, die Bauernzeitung, wird Frauenland nicht von der Publimag, sondern lediglich intern vermarktet. Auf bestimmte Branchen als bevorzugte Anzeigenkunden wollte sich Rosmarie Ritz nicht festlegen. Frauenland müsse natürlich vor allem Produkte zu akquirieren versuchen, die eine Affinität zu Landfrauen aufweisen: «Die ganz hoch gestellten Sachen werden wir wohl nicht bekommen.»
Stefano Monachesi

Online-Marketing: Hirslanden Holding

Ziel: Information über die Hirslanden-Gruppe und die 12 ihr angeschlossenen Kliniken.

Ziel: Information über die Hirslanden-Gruppe und die 12 ihr angeschlossenen Kliniken.Hirslanden Holding Werbemittel: Website. Einsatz: Seit Anfang Oktober bis auf weiteres.
Auftraggeber: Hirslanden Holding AG, Zürich; Verantwortung: Julien A. Buro, Marketingleiter; Susan Liebe-Gallati, Projektleitung. Werbeagentur: eMotions Media Solutions, Zürich; Projektleitung: Domenic Rimathé.

Service: Virtuelles Design-Archiv

Mit dem Webauftritt www. designnetwork.ch ist der Grundstein für ein künftiges Archiv des Schweizer Designs und seiner hochkarätigen Exponenten gelegt worden.

Mit dem Webauftritt www. designnetwork.ch ist der Grundstein für ein künftiges Archiv des Schweizer Designs und seiner hochkarätigen Exponenten gelegt worden.Service Virtuelles Design-Archiv Leben und Werk von Altmeistern wie Niklaus Stoecklin und Herbert Matter oder der Begründer der «neuen schweizer grafik» wie Hans Neuburg, Josef Müller-Brockmann, Richard Paul Lohse, Karl Gerstner oder Max Bill werden damit genau so abrufbar sein wie das der Vertreter der mittleren und jungen Generation. Hinter der Webpage steht das neu formierte «Design Network Switzerland», eine Interessengemeinschaft, deren Ziel es ist, Personen, Institutionen und Unternehmen zu unterstützen, die in aktiver Form «die Evolution unseres visuellen Umfeldes fördern». Das Network löst den Schweizer Grafiker Verband ab und will «die besten Designer der Schweiz» zu sich zählen und umfasst zurzeit 114 Mitglieder. Als begleitende Aktion zum Aufschalten der neuen Webpage stellen sich die Designer bis zum
3. November auch noch mit 270 in der Stadt Zürich verteilten Plakaten vor. Die Aktion soll später in anderen Städten wiederholt werden.
Zündschnur und Pascal Sieber erklären E-Mail Die Herisauer Marketingagentur Zündschnur (www .zuendschnur.ch) lanciert ein Kursangebot für E-Mail-Kommunikation. Es wurde unter dem Namen «Move: mail organisation very efficient» in Zusammenarbeit mit der Berner Beratungsagentur für neue Medien Dr. Pascal Sieber & Partners AG entwickelt und wird in St.Gallen und Bern durchgeführt. Die halb- bis eintägigen Intensivkurse sprechen eine breite Zielgruppe an.
Stern zeigt cannes-Löwen-Gewinner Das Magazin Stern präsentiert zum dritten Mal eine Spezialausgabe mit den Anzeigen und Plakaten, die in Cannes einen Löwen abholen durften. Das 240-seitige Cannes-Special ist seit Donnerstag erhältlich. Es ist in einer Auflage von 15000 Exemplaren erschienen und kann, solange der Vorrat reicht, gratis unter guj.schweiz @guj.de bestellt werden.
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