JobChange

Ab 10. Februar ist Reto Wüthrich (Foto) neuer Programmleiter des Lokalsenders Radio ExtraBern. Er ersetzt Claudia Schwab, die im vergangenen Herbst entlassen wurde. Der neue Programmleiter Wüthrich war früher Projektleiter beim Migros Kulturprozent u

Ab 10. Februar ist Reto Wüthrich (Foto) neuer Programmleiter des Lokalsenders Radio ExtraBern. Er ersetzt Claudia Schwab, die im vergangenen Herbst entlassen wurde. Der neue Programmleiter Wüthrich war früher Projektleiter beim Migros Kulturprozent und Mitglied des Managements beim Inhalteanbieter Swisscontent. Zuletzt führte er als Inhaber die Informationsagentur Pepper. …
Corinne Scarpi und Christa Niederberger verstärken das Sales-Team der Pendlerzeitung 20 Minuten. Bereits seit dem 3. Januar betreut Christa Niederberger Kunden aus dem Lokalmarkt Zürich sowie aus dem Veranstaltungs- und Eventbereich.
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Seit Anfang Jahr ist Andreas Meier als Partner und Mitinhaber an der Werbeagentur Metzgerlehner Worldwide Partners AG beteiligt. Davor war er als Unitleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei Wirz Werbeberatung tätig und zugleich Partner der Wirz Partner Holding AG.
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Marianne Burgener verstärkt die Dialogagentur Fisch Meier Direkt in Adliswil. Zuvor arbeitete sie bei Readers’ Digest Schweiz in Zürich.
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Auf Antrag von Radiodirektor Walter Rüegg hat der Regionalratsausschuss der SRG Deutschschweiz Bendicht Luginbühl (Foto) zum neuen Programmleiter für
DRS 3 und Virus
gewählt. Luginbühl, bereits früher bei
Radio DRS 3 tätig, tritt im April die Nachfolge von Andreas Schefer an, der auf diesen Zeitpunkt hin zurücktritt. Luginbühl ist zurzeit als Leiter Content in der Geschäftsführung der Goldbach Media Holding tätig.
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Anfang Februar wird Silvia
Aeschbach neues Mitglied der
Chefredaktion (CR) der Boulevardzeitung Blick. Sie war zuletzt als Chefredaktorin der 2002 eingestellten
Frauenzeitschrift Meyer’s tätig gewesen. Ab Februar setzt sich die Chefredaktion des von Ringier publizierten Blattes demnach aus Werner De Schepper (Chefredaktor), Rolf Cavalli (Stellvertreter), Silvia Aeschbach, Hanspeter Peyer, Markus Rohr und Ueli Walther zusammen.
Der Basler Pharmakonzern Novartis legt die Bereiche Kommunikation und Public Affairs zusammen. Die Oberleitung der beiden Bereiche wird Anfang Februar der Amerikaner Steve Kelmar übernehmen.

Spo(r)t-Spektakel der Superlative

Super Bowl Am legendären Football-Finale diese Sonntagnacht spielen Amerikas TV-Werber wieder die eigentliche Hauptrolle.

Super Bowl Am legendären Football-Finale diese Sonntagnacht spielen Amerikas TV-Werber wieder die eigentliche Hauptrolle.Willie Nelson blieb bloss seine Gitarre. Der Fiskus hatte 1990 Heim und Herd des Countrysängers beschlagnahmt, um damit zumindest einen Teil seiner siebzehn Millionen Dollar Steuerschulden beim Fiskus zu begleichen. Seither gilt Nelson, eine elegante Erscheinung mit geflochtenen Haarzöpfen, als der noble Steuerpreller schlechthin.Dieses rebellische Image nutzt nun der Steuerberater H&R Block. Die Firma hat Nelson angeheuert, in einem originellen Spot für ihre Dienste zu werben. Premiere feiert der smarte Kurzfilm diesen Sonntag während der Liveübertragung des Super Bowl, des Finales der National Football League. Gegen 100 Millionen Menschen werden in den USA zuschauen, wenn in San Diego die wichtigste Trophäe des amerikanischen Sports vergeben wird. Die Mehrheit schaltet jedoch nicht des Sports, sondern der Spots wegen zu, wenn die kalifornischen Oakland Riders um 16 Uhr Ortszeit gegen die favorisierten Tampa Bay aus Florida antreten.
Werbeweihnachten im JanuarDer legendäre Super Bowl, heuer in seiner 37. Austragung, ist das bei weitem wichtigste Ereignis der Werbebranche. Jedes Jahr feiern in der gegen vier Stunden dauernden Sendung die überraschendsten, witzigsten und oft auch besten Spots Premiere. Gleichzeitig gilt der traditionell im Januar stattfindende Event als Indikator für die kommenden elf Monate. Läuft das Super-Bowl-Geschäft, so die gängige Losung, steht der Kommunikationsbranche ein gutes Jahr bevor. Ein Werber des Stellenvermittlers Hotjobs bezeichnet das Spiel der Spiele gar als «Weihnachten unserer Branche».
Und tatsächlich: Geprasst wird wie sonst nur zum Christfest. Werbezeit im Wert von über 200 Millionen Dollar hat die Senderkette ABC verkauft, die den Super Bowl dieses Mal übertragen darf. Aber nicht nur kommerziell, auch inhaltlich werden Trends gesetzt. So lassen Machart und Stimmungslage der Spots jeweils interessante Rückschlüsse auf die Gemütslage der Nation zu. Entsprechend herrschten letzten Januar, wenige Monate nach den Terroranschlägen, zurückhaltende bis besinnliche Bilder und Töne vor. Nicht Glamour und Humor, sondern Melancholie und Patriotismus dominierten die Clips. Auch das Weisse Haus buchte damals einen Sendeplatz und warb für Drogenabstinenz und gegen Terrorismus.
Die diesjährigen Spots vermitteln hingegen ein gemischtes Bild. Erneut wirbt das Weisse Haus gegen das Kiffen. Zudem wird die so genannte Pre-Show, für die Werbebranche fast so wichtig wie das Finalspiel selbst, von einem Flugzeugträger in San Diegos Hafen ausgestrahlt, was die militärische Grundstimmung zusätzlich unterstreichen wird. Dennoch: Witz und Sarkasmus melden sich dieses Jahr zurück. Und es hat wieder reichlich Platz für Kreativität. Erstmals konnten heuer sogar 60-sekündige Werbeplätze gebucht werden. General Motors und Visa hat dieses Novum zu veritablen Minifilmen inspiriert.
Im Gegensatz zum Vorjahr propagieren zudem wieder vermehrt Stars Produkte. So tritt der in-
zwischen 40-jährige Basketballer Michael Jordan für den isotonischen Drink Gatorade gegen sich selber (in einer digitalen Version von 1987) an. Zurück sind auch die astronomischen Preise. Durchschnittlich
2,2 Millionen Dollar verlangt ABC für eine halbe Sendeminute. Gemäss dem Präsidenten von ABC Sports Marketing, Ed Erhardt, habe niemand unter 1,5 Millionen und niemand über 3 Millionen Dollar bezahlt. Im vergangenen Jahr, als Fox das Spektakel übertrug, lag der Durchschnittspreis noch bei 1,9 Millionen. Zum Vergleich: Im Januar 2000, dem Höhepunkt des Internethypes, kostete das Eintrittsticket in den Werbeolymp im Schnitt noch 2,5 Millionen Dollar.
Damals trieben 22 Dotcom-Firmen, die bis zu 3 Millionen Dollar auslegten, den Preis in luftige Höhen. Dort ist man zwar noch nicht wieder angelangt. Doch deuten die jetzt erzielten Preise auf eine Erholung der Branche. Zumal die meisten Slots bereits zwei Wochen vor dem Event gebucht waren. Den aufkommenden Optimismus dämpft einzig die Tatsache, dass 2003 statt vifer Technologiefirmen, deren aberwitzige Spots Super-Bowl-Werbegeschichte geschrieben haben, nur gerade alte Bekannte auftauchen: Die meisten Spots gebucht haben Bierbrauer, Autobauer sowie die Filmproduzenten der Blockbuster des kommenden Sommers. Sechs der rund dreissig Werbeminuten hat allein Anheuser-Busch für seine Marken Budweiser, Bud Light und Michelob reserviert. Ein sicherer Wert ist auch Hauptsponsor Pepsi-Cola, der schon zum 18. Mal in Folge dabei ist. Demgegenüber treten mit Monster und der Yahoo-Tochterfirma Hotjobs nur noch zwei Internetfirmen in TV-Erscheinung.
Wetten für 100 Milliarden DollarDa etliche Fernseher vor allem auf Grund der TV-Spot-Premieren eingeschaltet werden, sind phänomenale Einschaltquoten garantiert. Laut Nielsen Media Research waren vergangenes Jahr 42,6 Millionen US-Haushalte live dabei. Wie enorm das Interesse ist, verdeutlicht überdies eine Studie der University of Connecticut. Demnach belaufen sich die legalen und illegalen Super-Bowl-Wetteinsätze landesweit auf 100 Milliarden Dollar (!), was etwa einem Prozent des Bruttosozialproduktes entspricht.
Ungeachtet der vielen Augenpaare birgt der Super Bowl für die Werber auch Gefahren. So gross die Aufmerksamkeit ist, so gross sind nämlich auch die Erwartungen an die Kreativität. Denn unerbittlich wachen die Werbekritiker. Schätzungsweise 6000 Journalisten berichten in den USA allein über den Unterhaltungswert der Super-Bowl-Spots. Fällt einer besonders positiv auf, berichten selbst nationale Prestigetitel darüber. Fällt einer hingegen ab, hat das katastrophale Folgen. Bereits am Tag danach publizieren diverse Websites Top- und Flop-Ranglisten. Und der Sport? Was auf dem Rasen passiert, kann Einfluss auf die Quoten ausüben. Bleibt der Spielstand – wie etwa im letzten Jahr – lange unentschieden, steigen sie bis zum Schluss stetig. Steht der Sieger hingegen rasch fest, zappen die Zuschauer frühzeitig woanders hin.
Die Mehrheit schaltet nicht des Sports, sondern der Spots wegen zu.

Alte Äpfel und neue HosenUS-Unternehmen nutzen den Super Bowl seit je zur Imagepflege oder
um neue Produkte zu lancieren. Werbegeschichte geschrieben hat etwa Apple, als der Computerfabrikant mit dem Spot «1984» Mitte der Achtzigerjahre den Macintosh vorstellte. Dieser Coup gilt nach wie vor als eine der wirkungsvollsten Kampagnen überhaupt. Letztes Jahr führte der Telefonriese AT&T neue Dienste für Mobiltelefone ein. Jeans-Multi Levi’s versucht heuer Ähnliches: Eine im Internet gestartete Kampagne für die Hose «Levi’s Typ 1» kulminiert in einem 5 Millionen Dollar teuren 60-Sekunden-Spot während des Super Bowl. (ph)
Durchschnittliche Kosten für einen 30-Sekunden- Spot während des Super Bowl
Peter Hossli, New York

Fantasievoller Situationismus

Aufgefallen Innert Wochen mutierte Gerhard Schröder vom Medienkanzler zum Medienopfer. Der Grund: die karge Kommunikation.

Kolumne Innert Wochen mutierte Gerhard Schröder vom Medienkanzler zum Medienopfer. Der Grund: die karge Kommunikation.Die schwere Krise, in die die deutsche Regierung bereits kurz nach ihrem knappen Wahlsieg geraten ist, hat auch politische Gründe. Die sind hier nicht das Thema. Der massive Rückgang der Zustimmung der deutschen Bevölkerung zu ihrer eben gewählten Regierung ist aber zugleich eine pathologische Kommunikationsstörung – und somit ein Fall für die WerbeWoche.Einzelheiten der deutschen Debatte interessieren hier zu Lande wohl nur am Rande. Da Deutschland aber der grösste Handelspartner der Schweiz ist, macht es schon Sinn, sich das Ausmass der dortigen Erregung klar zu machen. Beide grossen Parteien erreichten bei der Bundestagswahl 2002 38,5 Prozent Wähleranteil. In aktuellen Umfragen liegt die Union bei knapp 50 Prozent, die SPD deutlich unter 30 Prozent. Und die grösste Zeitung des Landes, Bild, titelte: «Kanzler, uns reichts.»
Die genannte Kommunikationsstörung hat mehrere Gründe. Zunächst hat es die Regierung versäumt, ihre politische Kehrtwende hinreichend zu kommunizieren. Galt seit 2000
die Linie Sparpolitik und Steuersenkungen, praktiziert der deutsche Kanzler nun einen gewerkschaftsnahen Sozialstaatstraditionalismus. Dass das nicht unpopulär sein muss, zeigt die nicht unähnliche Schweizer Service-public-Politik. In Deutschland aber verwirrt die Leute das plötzliche und nicht plausibel gemachte Kommando «rechts um». Der Kanzler hätte vor sein Volk treten und die neue Lage erläutern müssen.
Ein weiterer Grund liegt in der Ideenschwäche der Regierung. Diese muss, genauso wie eine Firma, einen «Inspirational Dream» verfolgen. Nike stellt Turnschuhe her. 50 Prozent der Wertschöpfung kommen jedoch von der kulturellen Anmutung. Die «Produkte» einer Regierung sind Gesetze über die Altersversorgung oder das Gesundheitssystem. Auch dabei aber spielen Image und Vertrauen eine entscheidende Rolle. Wenn der Glaube verloren geht, zerbrechen nicht nur Wertschöpfungsketten, sondern auch Loyalitäten.
Inzwischen hat Schröder die Gefahr gespürt. Plötzlich bietet er Steuersündern, die ihr Geld ins Ausland (auch in die Schweiz) geschafft haben, eine Amnestie an, wenn sie eine vergleichsweise moderate Abgeltungssteuer von 25 Prozent bezahlen. Zudem sickerte aus seinem Amt ein Strategiepapier in die Öffentlichkeit, das eine Reform der Gesundheitspolitik in Aussicht stellt. Und siehe da: Schon wird die Stimmung bei den Eliten milder. Das ist Schröders «inspired ad-hoccary», was übersetzt in etwa «fantasievoller Situationismus» bedeutet. Aber man muss sehen: Schröders Konzessionen an die Eliten bewirken gleichzeitig Widerstand im Funktionärskorps der eigenen Partei. Man wird sehen, ob der Kanzler sich durchsetzt.
Der deutsche Chef von Saatchi & Saatchi, Hubertus von Lobenstein, hat kürzlich sehr pointiert zwei T-Shirts miteinander verglichen. Eines von Procter & Gamble trägt am Rücken die Aufschrift «Ich bin schuld», und auf der Brust steht «Ich war schon als Kind Scheisse». Anders das T-Shirt, das von Lobenstein an die eigenen Leute ausgibt. Hinten heisst es
«I work in Saatchi & Saatchi», vorne steht «You don’t». Die deutsche Regierung würde damit der-
zeit Kopfschütteln auslösen. «You don’t?» «Na, Gott sei Dank!», würden die Leute sagen. Wir wollen nicht so weit gehen, ihr die P&G-Variante zu empfehlen. Noch hat sie Zeit, ihre Pannen zu beheben. Das wird ihr aber nur gelingen, wenn sie ihre Politik als kommunikativen Prozess analysiert.
> Peter Glotz war Bundesgeschäftsführer der SPD und bis 1996 Mitglied des deutschen Bundestags. Heute
lehrt der Professor Medienmanagement an der Universität St.Gallen.

Edelweiss treibt bald deutschsprachige Blüten

Ringier plant eine deutschsprachige Ausgabe der Frauenzeitschrift Edelweiss.

Ringier plant eine deutschsprachige Ausgabe der Frauenzeitschrift Edelweiss.Wie gut unterrichtete Kreise wissen, drehte die Zollikoner Werbeagentur Alex Schmid bereits zwei Spots für eine entsprechende Lancierungskampagne. Das Frauenmagazin erscheint bislang nur in der Romandie.

AdRating

Möbel Pfister

Möbel PfisterZeichnet ein schöner Rotstift schon einen neuen Werbefrühling? Clever möblierte Meinungen zur Publicis-Kampagne für Möbel Pfister auf www.werbewoche .ch/adratingWildeisens KochenTop 31,33% Flop 68,67%
Eine ziemlich versalzene Suppe muss Reini Weber für seine Kochen-Kampagne auslöffeln – nun, die Ad-Raters wollten es so.

«Einen Durchbruch sehe ich nicht»

TV-Werbung Gabriela Böcker-Flamm, stellvertretende Geschäftsführerin bei Mediacom, über die Fehler der privaten TV-Veranstalter und über Krisengerede.

TV-Werbung Gabriela Böcker-Flamm, stellvertretende Geschäftsführerin bei Mediacom, über die Fehler der privaten TV-Veranstalter und über Krisengerede.WW Berücksichtigen Sie das TeleNewsCombi (TNC) beziehungsweise den Infopool für Ihre TV-Kampagnen?Gabriela Böcker-Flamm Die lokalen und regionalen TV-Stationen haben sich sehr gut entwickelt. Daher sind sie zur Unterstützung in einzelnen Regionen sicher empfehlenswert. Allerdings wird diese Attraktivität etwas getrübt durch die Tatsache, dass die lokalen TV-Stationen tendenziell eher ältere Zuschauer haben. Sucht man also eine Ergänzung um jüngere Leute, worum es ja häufig geht, sind die regionalen Stationen weniger geeignet. Die Ausnahme ist Tele Züri, das mit einigen Gefässen erfolgreich Junge erreicht.
Das heisst, Sie denken nicht an das TeleNewsCombi als Ganzes, sondern an einzelne Regionen, die Sie herauspflücken.
Genau. Wenn ja, dann geht es um die Verstärkung einzelner Regionen, danach schauen wir uns den einzelnen Sender an.
Die Zuschauerzahlen der Regional-TVs sind durchs Band weg im Steigen. Seitens der Sender heisst es, die Akzeptanz in der Werbewirtschaft stehe jetzt kurz vor dem Durchbruch. Sehen Sie das auch so?
Steigende Zuschauerzahlen helfen auf jeden Fall, denn sie sind Ausdruck für eine Attraktivitätssteigerung der Angebote. Allerdings bin ich nicht der Meinung, Lokalfernsehen sei bisher unter seinem Wert verkauft worden. Bereits heute wird es dort, wo es Sinn macht, für die lokale Unterstützung eingesetzt. Daher glaube ich auch nicht, dass da jetzt ein riesiger Durchbruch bevorsteht.
Wo macht das Angebot der Regionalen vor allem Sinn?Es würde sicher keinen Sinn machen, mit lokalen und regionalen Sendern eine volle Abdeckung planen zu wollen. Es kann nur um die Frage gehen, wo eine Verstärkung in einzelnen Gebieten etwas bringt. Regionen wie Zürich mit grossem Potenzial bieten sich sicher an. Und wenn ich dort mit einem regionalen Sender zusätzlichen Druck in meiner Zielgruppe effizient zukaufen kann, dann ist das sicher attraktiv.
Sie bewerten Tele Züri höher als die anderen Regionalsender, weil dessen Publikum etwas jünger ist?
Es geht mir nicht darum, die einzelnen Sender gegeneinander auszuspielen. Jedes Programm hat in seiner Region auch seine Berechtigung. Man darf ja nicht vergessen, dass die Regionen und deren Publikum je unterschiedliche Eigenschaften und Bedürfnisse aufweisen. Dieser Tatsache müssen die lokalen und regionalen Sender natürlich Rechnung tragen. Tele Züri hat den Vorteil, in der bevölkerungsreichsten Agglomeration der Schweiz zu senden. Mit seinen doch recht hohen Zuschauerzahlen bietet es die Möglichkeit, das Publikum in diesem wichtigen Gebiet zusätzlich zu penetrieren.
Was würden Sie den Regional-TVs raten: Wohin sollen sie ihre Angebote noch stärker fokussieren?
Sie müssen weiterhin hart an der Qualität arbeiten. Unsere Kunden erwarten durchwegs professionell gemachte Umfelder. Entsprechend haben sie dieselben hohen Ansprüche auch im lokalen und regionalen Bereich. Selbstverständlich wurden da bereits Fortschritte erzielt, insbesondere bei jenen, die bereits sechs oder sieben Jahre im Markt sind. Bei vielen Sendern ist aber die Qualität nach wie vor ein Thema, das sorgfältig verfolgt werden muss.
Betrachten Sie das angekündigte Gebührensplitting für die Regional-TV-Stationen als sinnvolles Instrument, um die Qualität der Programme weiter zu heben?Nein, daran glaube ich nicht. Grundsätzlich ist meiner Meinung nach Gebührensplitting nicht der richtige Weg. Man sollte über die notwendigen Mittel verfügen oder es bleiben lassen. Subventionen, ohne öffentlichen Auftrag wie beim öffentlichrechtlichen TV, sind unternehmerisch gesehen der falsche Ansatz.
Können die unterschiedlichen Lokal- und Regionalsender mit einem Durchbruch rechnen, wenn die aktuelle Krise vorüber ist und die Werbeausgaben wieder steigen?
Mit einer markanten Bewegung von Werbegeldern hin zu den regionalen und lokalen TV-Stationen rechne ich auch nach Ende der Krise nicht. Das wird eine langsame Entwicklung sein. Je besser die Sender werden und je mehr Zuschauer sie anziehen, desto mehr werden sie auch zur Verstärkung der Mediapläne in den einzelnen Regionen beigezogen. Aber einen bevorstehenden drastischen Durchbruch sehe ich wirklich nicht.
Und generell bei der Fernsehwerbung in der Schweiz: Zeichnet sich mit der aktuellen Krise jetzt die schon lange beschworene, aber immer noch nicht eingetroffene Verlagerung hin zur TV-Werbung ab?Fernsehen kann sich ganz klar besser behaupten als andere Medien wie zum Beispiel die besonders leidenden Zeitungen. In solchen Zeiten bleiben Werbegelder am ehesten investiert in effizienten Medien. Und das ist insbesondere für internationale Kunden das Fernsehen. Der unverminderte Werbedruck in Massenmedien ist ja gerade in Krisenzeiten sehr wichtig. Daher haben wir beim TV tendenziell auch etwas weniger Rückgang. Aber Verschiebungen im Medienmix sind nach wie vor eine sehr langsame Entwicklung. Langfristig werden sich die Werbeausgaben in den klassischen Medien auch in der Schweiz weiter hin zum TV bewegen. Aber das dauert länger, als man dachte.
Regionale TV-Veranstalter: Bei Spot-Schaltungen zweite Wahl.

Interview: Daniel Schifferle

Bundesrat bestätigt Konzessionsgebiete

Tele Ostschweiz (TVO) darf nicht den ganzen Kanton Thurgau abdecken.

Tele Ostschweiz (TVO) darf nicht den ganzen Kanton Thurgau abdecken.Der Bundesrat hat eine entsprechende Beschwerde der TVO-Trägerin St.Galler Tagblatt AG abgewiesen und die seit gut einem Jahr geltenden Konzessionsgebiete von TVO, Tele Top, Radio Aktuell und Radio Top definitiv bestätigt.

Der Preis der Schönheit

Wenn sich viele schöne Menschen an einem sehr schönen Ort treffen, um Schönheitsprodukte zu ehren – dann kann es sich nur um den «Prix de Beauté» der Annabelle handeln. Jedes Jahr verteilt die Frauenzeitschrift in elf Kategorien Preise für neu la

Wenn sich viele schöne Menschen an einem sehr schönen Ort treffen, um Schönheitsprodukte zu ehren – dann kann es sich nur um den «Prix de Beauté» der Annabelle handeln. Jedes Jahr verteilt die Frauenzeitschrift in elf Kategorien Preise für neu lancierte Beautyprodukte. Da gibts Auszeichnungen für Parfüms, Make-ups, Gesichtspflege für Madames und Messieurs, Haar- oder auch Sonnenpflege.
Im Gegensatz zu früheren Verleihungen, die im «Giardino Verde» über die Bühne gingen, hat man heuer das «Terrasse» als Austragungsort gewählt. Auf eine Tischordnung verzichtete man – denn eine Durchmischung der Gäste sei erwünscht, erklärte Annabelle-Chefredaktorin Christa Löpfe-Feldmann in ihrer Begrüssungsrede.
Der Austausch zwischen den Tischen fand denn auch statt, als sich nach dem Essen die ersten Sitzlücken öffneten. Tischrochaden waren die Regel, und selten hatte man die Gelegenheit, an einem Event mit Galabestuhlung so viele verschiedene Leute kennen zu lernen.
Was auch Lolita Morena, als Moderatorin natürlich an vorderster Front mit dabei, zu nutzen wusste. Bei den Gewinnern unter den ganz edlen Kosmetika empfahl sie sich jeweils mit einem Bonmot gleich selbst als Testperson. Ziemlich clever, die Madame – und budgetbewusst dazu: Einzelne Pflegeprodukte aus dem Luxussegment können nämlich schnell mal mit bis zu dreihundert Franken zu Buche schlagen. Für ein kleines Döschen wohlverstanden, nicht für einen halben Liter! Schönheit hat eben ihren Preis.
Der Gewinn einer «Anna» – so der Name des «Annabelle-Oscars» – freut natürlich vor allem die jeweiligen Marketingverantwortlichen, Werbeleiter und Product Manager der entsprechenden Herstellerfirmen. Hand aufs Cremetöpfchen: Was den Wert des Preises ausmacht, ist ja nicht die herzige Trophäe, sondern die Gratis-PR
im redaktionellen Teil des Frauenmagazins, die eine Nominierung oder gar ein Sieg in einer Kategorie nach sich zieht. Dass sich von vier prämierten Produkten für Männer zwei auch im Beauty-Case des Shortlistautors finden, spricht übrigens klar für die überaus kompetente Bewertung der Jury. Und mache den Autor dieser Zeilen zum potenziellen Jurymitglied am nächsten «Prix de Beauté», wie Christa Löpfe-Feldmann lachend entgegnete.
Wenn auch die «Bhaltis» am Schluss der Veranstaltung ausblieben: Verwöhnt wurde man trotzdem auf höchstem Niveau. Zwar waren die Tramezzini mit Kaviarschaum, die zum Apéro gereicht wurden, noch nicht jedermanns und jederfrau Sache. Aber spätestens ab der Vorspeise gabs nichts mehr zu bekritteln. Kürbissüppchen mit Curry, Carpaccio vom geräucherten Tunfisch, Ricotta-Majoran-Triangoli, Kalbsfilet an Limonensauce und Passionsfruchtmousse stellten selbst überaus kritische Esser vollumfänglich zufrieden. Dass auch die Weine vorzüglich mundeten und an der Bar sogar die teuersten Digestifs offeriert waren, setzte dem kulinarischen Erlebnis das Sahnehäubchen auf. Dazu stand mit Sängerin Jessy Howe auch noch ein Ohren- und Augenschmaus auf der Bühne. Der für die Koordination verantwortliche Eventagenturinhaber Stefan Merz jedenfalls erfüllte die ihm gestellte Aufgabe – erwartungsgemäss – mit Bravour.
Eine Namenstaufe und eine Agenturparty standen letzte Woche ebenfalls auf dem Programm. Ab sofort tritt unter dem neuen Namen Intosens die vormalige KO AG auf, die 1976 noch unter dem Namen Atelier für Kommunikation gegründet worden war. Der Name habe allmählich im Hals zu kratzen begonnen – und zudem habe man nicht mehr ständig k.o. sein wollen, erklärte
Ayda Ergez bei der offiziellen Begrüssung der Gäste.
Mit dem Namenswechsel geht auch eine interne Umbesetzung einher. Im Zuge einer Nachfolgeregelung übergab Maria Luise Hilber die Geschäftsführung an ihre Agenturpartnerin Ayda Ergez. Dritter im Bunde ist nach wie vor Mitinhaber Patrick Blum. Mit ihrem Kernbereich von Kunden aus den Bereichen Finanzen, Ethik-Investment, Gesundheit, Immobilien und Architektur hat sich die Agentur in ihrer Geschichte sicherlich nicht in einem kreativpreisträchtigen, aber dafür in einem umso finanzkräftigeren Segment positioniert. Die coolen Geschäftsräume im Enge-Quartier machen jedenfalls nicht den Eindruck, als ob die Agentur darben müsste. Intosens übrigens ist die Abkürzung für «Intoxication of senses», oder zu Deutsch Sinnesrausch. «Fünf Sinne» wäre auch noch eine Alternative gewesen, scherzte ein Gast. Allerdings hätte sich dann ein gewisses Verwechslungspotenzial mit einer anderen Agentur ergeben.
Keinen Namenswechsel, sondern ganz einfach die alljährliche Party für Kunden und Freunde feierte die Agentur Sulzer Sutter von Francis Sulzer und Roland Sutter. Die Fiesta Española in der «Bodega» hat mittlerweile so etwas wie Kultstatus erlangt. Der süffige «Bodega»-Hauswein und die verschiedenen Tapas-Buffets in fast schon unanständiger Üppigkeit sorgen jeweils für das unvergleichliche Ambiente, wie es in Zürich nur im Keller des Traditionsspaniers in der Altstadt aufkommen kann.
Der historische «Bodega»-Keller mit seinen engen, verwinkelten Gängen bot den Gästen gerade so viel Platz, dass kein allzu grosses Gedränge entstand. Mal abgesehen vom Entree, wo sich die Leute jeweils gegenseitig auf die Füsse stehen. Denn nur dort darf man – aus Rücksicht auf die eingelagerten Weine – dem Tabakgenuss frönen.
Präsentiert unseren Lesern die «Anna»: Haar- und Make-up-Stylistin Bettina Haas, Jurymitglied und Mitinhaberin von Medusa Hairdressers in Bern.

Solche und andere Gestalten gibts jeweils an den Partys und Apéros im Weinkeller der «Bodega» zu bestaunen.

Beat Fritsch mit Lolita Morena am «Prix de Beauté» im Zürcher «Terrasse». Sie moderierte den Event und erwies sich nicht nur auf der Bühne als echter Charmebolzen. Die Männer hatte sie sofort im Sack, bei den Frauen dauerte es etwas länger. Aber auch diese konnten sich letztlich der Ausstrahlung der bezaubernden Moderatorin nicht entziehen und applaudierten kräftig mit.

Wo sich die Kommunikations-, Media- oder Verlagsbranche zu ihren Events trifft, orten wir an den verschiedensten Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (Telefon
01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und gelegentlich auch weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch.

Die ganzheitliche Beraterin

Karin Müller ist als alleinige Geschäftsleiterin jetzt Partnerin bei Mosaik, Marketing + People AG.

Karin Müller ist als alleinige Geschäftsleiterin jetzt Partnerin bei Mosaik, Marketing + People AG.Zupacken hat sie schon auf dem elterlichen Bauernhof gelernt. Als Mädchen musste Karin Müller in Weiningen Kartoffeln ausgraben und Trauben lesen, bevor sie mit 15 eine Lehre als Damenkonfektionsverkäuferin in Zürich antreten durfte. Dann wollte «das Landmädchen» eigentlich Einkäuferin werden, hatte aber auf Grund der Modeschauen, die sie bei Gassmann schon mit 18 gelaufen ist, «ein
lukratives Angebot als Model» bekommen. Sie zog für eine Weile nach Mailand und Florenz, wo sie sich mit Modeln auch die Sprachschule finanzierte. «Ich merkte, dass Modeln nicht alles ist. Ich wollte für das geschätzt werden, was ich leiste, und nicht dafür, wie ich wirke.»
In die Promotionsbranche ist Karin Müller eher zufällig gekommen, nachdem sie als Freelancerin im Backoffice verschiedener Promotions- und Modelagenturen gearbeitet hatte. Nach dem Abschluss einer kaufmännischen Zweitausbildung erhielt sie verschiedene Angebote im Promotions- und Eventbereich, darunter auch von Mosaik. Marc Schürmann hatte diese Agentur 1998 übernommen und suchte jemand für seinen grossen Kunden JPI, damals noch Reynolds Tobacco.
Karin Müller entschied sich für einen Einstieg bei Mosaik, weil sie sich bei dieser damals kleinsten Agentur das grösste Potenzial für einen Aufbau erhoffte. «Dazu hat die Chemie mit Marc Schürmann gestimmt.» Er hat Mosaik nach aussen repräsentiert, sie organisierte das Backoffice. Schon im ersten Jahr erzielte Mosaik fast eine Million Franken Umsatz. Aus dem ersten Pool von 100 Leuten sind inzwischen 1200 verfügbare Mitarbeiter im Promotionsbereich geworden. Die Anzahl der Kunden wuchs von 3 auf über 80. Nach wie vor dabei ist JPI sowie wichtige Brands wie Escolette.
Nach diesem schnellen Wachstum hat Marc Schürmann verschiedene Teilfirmen gegründet und alle diese Dienstleister für Events, Internet oder Marketing an der Winterthurerstrasse in einem Tool-Center zusammengefasst. Unter dem Motto «Back to the Roots» ist Mosaik wieder ausgegliedert worden. Die Promotionsagentur hat neue Büros an der Scheuchzerstrasse bezogen, Karin Müller ist seit Mitte 2002 alleinige Geschäftsleiterin und seit Dezember auch Partnerin mit einer Minderheitsbeteiligung.
«Ich will den Mosaik-Groove wieder pflegen, wie er bereits vor dem Boom da gewesen ist», meint die 27-Jährige. Sie hat inzwischen nicht nur Schürmanns Lehrhefte zum eidg. dipl. Marketingplaner genau studiert, sondern auch noch eine Ausbildung als Personalfachfrau abgeschlossen. Zusammen mit Schürmanns Marketingunternehmen bietet Müller heute eine ganzheitliche Beratung «below the line».
Privat interessiert sie sich für verschiedene Kulturen und Religionen und liest gerne Bücher darüber. Sie lebt in Zürich und geht inzwischen «ein bisschen gemässigter und gezielter» aus, nachdem sie früher als Promotionshostess an der Front «genug auf der Gasse gewesen» ist.
27 und mit allen Promotionswassern gewaschen: Karin Müller.

Andreas Panzeri

Stoz wirbt für Möbel und für Zeitungen

Die Werbeagentur Stoz in Pfäffikon ZH übernimmt für das MZ Möbelzentrum in Volketswil die Gesamtkommunikation.

Die Werbeagentur Stoz in Pfäffikon ZH übernimmt für das MZ Möbelzentrum in Volketswil die Gesamtkommunikation.Alte Bekannte für Stoz sind der Zürcher Oberländer und der Anzeiger von Uster, deren Etats die Zürcher Oberland Medien AG der Pfäffiker Agentur anvertraut. Beide wurden schon früher von Stoz beworben, bevor sie im Sommer 2000 nach einem Pitch zu Honegger von Matt wechselten.

Lowe Corporate verschönert Floristen

Mit dem Schweizerischen Floristenverband als Neukunden startet Lowe Corporate ins neue Jahr. In einem Pitch setzte sich die Business Unit der Lowe AG durch.

Mit dem Schweizerischen Floristenverband als Neukunden startet Lowe Corporate ins neue Jahr. In einem Pitch setzte sich die Business Unit der Lowe AG durch.Der Auftrag umfasst die Überarbeitung des Verbandslogos sowie des gesamten visuellen Auftritts. In einem weiteren Schritt werden verschiedene Mittel und Massnahmen dem neuen Corporate Design entsprechend weiterentwickelt. Erste Resultate werden im Frühsommer vorgestellt.

Zynischer Idealismus

Nichts provoziert heftiger und nachhaltiger als der ultimative, plakative Widerspruch.

Nichts provoziert heftiger und nachhaltiger als der ultimative, plakative Widerspruch.Und keiner beherrscht diese Kunst des Affronts so vollendet wie Oliviero Toscani. Aids, Krieg, Todesstrafe und – Pullover: In seinen stilbildenden Benetton-Kampagnen inszenierte die Mailänder Anti-Ikone jeweils den unversöhnlichsten aller kommunikativen Gegensätze, jenen zwischen Werbung und Weltverbessertum.Juck- oder Brechreiz?Aus demselben opportunistischen Zorn wie Toscanis Visuals speist sich auch seine 1995 erstmals publizierte Programmschrift «Die Werbung ist ein lächelndes Aas». Dennoch gehört diese hasserfüllte Hommage an die Evangelisten unserer bis auf die Knochen ökonomisierten Zeit zum Anregendsten, was Werber (sich) an Selbstreflexion in den Neunzigerjahren geleistet haben. «Ich kratze die öffentliche Meinung dort, wo es sie am meisten juckt.» Von Toscanis diesbezüglicher Treff- und Instinktsicherheit liesse sich heute gewiss noch einiges lernen. Und seis nur, dass man ihr aus vollem Werberherzen widerspricht.
> Die Werbung ist ein lächelndes Aas von Oliviero Toscani. Bollmann Verlag, Mannheim 1996. 196 Seiten, Fr. 28.40.
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