Swissclick lanciert Flohmarkt-Portal

Internet Swissclick erweitert seine Familie von Onlineanzeigenplattformen um ein Angebot für Schnäppchenjäger.

Internet Swissclick erweitert seine Familie von Onlineanzeigenplattformen um ein Angebot für Schnäppchenjäger.Auf Bazarclick.ch können Kleinanzeigen für neue oder gebrauchte Gegenstände aus Liquidationen, Räumungen oder dem privaten Fundus geschaltet werden. Als Einführungsangebot sind alle Einzelinserate bis Ende Oktober gratis. Swissclick betreibt auch Immoclick.ch, Job click.ch und Autoclick.ch.

Premieren-Plauschwoche

Mit «People», dem Promimagazin der Schweizer Illustrierten (SI) im Schweizer Fenster von Sat 1, und der von Eqal Visual Productions produzierten Jugendsendung «Morph»

Mit «People», dem Promimagazin der Schweizer Illustrierten (SI) im Schweizer Fenster von Sat 1, und der von Eqal Visual Productions produzierten Jugendsendung «Morph»auf SF DRS standen letzte Woche zwei Premieren auf dem Programm. Grund genug für die Beteiligten, das Ganze mit einem Apéro zu umrahmen.Mit grosser Kelle richteten Sat-1-Vermarkterin Cinecom und die SI in der Säulenhalle an. Der rote Teppich wurde hervorgeholt, und die versammelte Schweizer Prominenz gab sich quasi die Klinke in die Hände, sodass die ebenfalls geladenen Werbekunden beinahe untergingen. Einige wenige setzten sich trotzdem gegen den Promi-Glamour durch. In etwas kleinerem, aber nicht minder angenehmem Rahmen gabs einen Umtrunk zur Feier der Lancierung von «Morph». Eqal Visual Productions von Lea Rindlisbacher und Christian Breitschmid kam für die neue Jugendschiene von SF DRS als einzige Auftragsproduzentin zum Zug.
Schliesslich stand mit dem legendären Plakanda-Sommerfest aber endlich mal wieder eine richtig fette und ganz grosse Party auf dem Programm. Es gibt Werberfetenbesucher, die freuen sich jeweils schon lange im Voraus wie Schneekönige auf die Einladung des Plakatanbieters. Schliesslich lässt man sich jedes Jahr einiges einfallen, damits den Gästen nicht verleidet. Fiesta Cubana con los Plakandos oder «Cuba libre» lautete heuer das Motto. Auf dem Areal der Ruderklubs beim Mythenquai stellte Christian Dür von der Eventagentur Visualix für die beiden Plakanda-Chefs Beat Roeschlin und Beat Sulzer eine Kulisse hin, die einen sofort in die Karibik versetzte. Edle Oldtimer, Tänzerinnen, Strassenfriseur, Schuhputzer, Früchtehändler, feurige Rhythmen, Mojito und Cuba libre vereinten sich zu einer perfekt inszenierten Show. Die Gäste kamen kaum aus dem Staunen heraus, und sogar das Wetterglück war den Feiernden hold. Das grosse Gewitter kam erst kurz vor Mitternacht, verjagte die Gäste dann aber relativ plötzlich nach Hause.
Bei gar nicht mehr Badeanstalt-konformem Wetter baten am Freitag der ADC und die Agentur Matter & Partner für ihre Anlässe ans Wasser. Zum Captain’s Dinner luden die Bord- und Tischkarten für die Frauenbadi ein, die einzelnen Tische trugen die Namen von Ozeanriesen. Wobei sich Gastgeber Daniel Matter den Scherz erlaubte, seine Gäste in teils recht obskure Schiffe zu setzen – ein kurzer Exkurs in die jüngere Geschichte der christlichen Seefahrt sei hier erlaubt.
Das einzige Schiff auf Matters Tischliste, auf dem man auch heute noch wirklich Urlaub machen kann, war die 1995 gebaute Crystal Symphonie. Die Hong Kong Express befördert keine Passagiere, sondern Güter – sie ist eines der weltweit grössten Containerschiffe. Die Gorch Fock, eine Bark mit rahgetakeltem Fock- und Grossmast sowie gaffelgetakeltem Besan mit Schratsegel kreuzt seit genau 45 Jahren im Dienste der Deutschen Marine als Segelschulschiff auf den Weltmeeren. Und jetzt kommts ganz dicke. Die Britannic, das Schwesterschiff der Titanic, lief 1916 nicht einmal ein Jahr nach ihrer Jungfernfahrt auf eine Mine, kenterte und sank in nur 55 Minuten. Sie hatte in ihrem Leben nie einen zahlenden Passagier befördert, sondern wurde nur als Spitalschiff eingesetzt. Die Andrea Doria rammte 1956 kurz nach ihrem Auslaufen aus New York das schwedische Passagierschiff Stockholm. Seither dient der Kahn nur noch den Fischen als Behausung. Die Queen Elizabeth wiederum legte sich 1972 nach einem Brand im Hafen von Hongkong quer und musste danach abgewrackt werden. Und die ehemalige SS America schliesslich lief unter dem Namen American Star 1994 vor Fuerteventura auf Grund und zerbrach in zwei Teile. Die Schiffsruine kann dort heute noch besichtigt werden.
Beim Fest von Matter & Partner blieb man zum Glück vor derartigen Unfällen verschont, und komplett abgesoffen ist dem Vernehmen nach in der Frauenbadi auch niemand. Und auch eine Seemeile weiter, beim ADC in der Badi Enge, hielten die Planken glücklicherweise, und die Schoten blieben dicht.
Beat Fritschim kubanischen Outfit. Die schönen Strohhüte kriegte jeder Gast der Plakanda-Fete – falls er früh genug kam – als Geschenk überreicht; und auch die nicht zu knapp bemessenen Mojitos gabs gleich beim Eingang. Einmal mehr erwies sich das Plakanda-Fest als Hammer-Event. Aber auch sonst wurde letzte Woche feste gefeiert. Von TV-Premieren-Partys bis zum verregneten Badifest war so ziemlich die ganze Palette vorhanden.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsszene zu ihren Events trifft, orten wir an den verschiedensten Veranstaltungen. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch
Gelungene Premiere: Eventmanager Schoscho Rufener, Marc Görtz, Geschäftsführer Sat 1 Schweiz, und Christian Gartmann (v. l.).

Traumtemperaturen im Hinterhof: Hardy Lussi, Pro7-Sat 1 Media, mit Bernadette Weber und Dani Lehmann (l.) von Cinecom.
Ringier-TV-Marketingleiter Andreas Waldis (l.) stösst mit Christof Kaufmann von OMD Schweiz auf das neue People- und Promimagazin an.
Lisa Impoco (l.), bei Cinecom Verkaufsleiterin für die Sat-1-Fenster, mit Roger Eckerlin und Karin Rickenmann vom Cinecom-TV-Team.
Und nochmals eine Premiere: Sascha dos Santos alias Morph (r.) mit Christian Breitschmid am Premierenapéro bei Eqal Visual Productions.
Valentin Bregy, Redaktionsleiter Jugend bei SF DRS, mit Redaktorin Tiziana Bossola (r.) und Lea Rindlisbacher, Managing Director bei Eqal.
Kein Schiffbruch in der Frauenbadi: Verlagsberater Pepi Burch (l.) mit Gastgeber Daniel Matter und Kathrin Durisch am Tisch Gorch Fock.
Ihr Tisch hatte eine schwere Havarie – die Ladys von der Britannic: Michela Trümpy, Kerstin Reulen und Nadja Rosasco (v. l.).
Säuft die Börse nicht ab, freuts auch das Team von Stocks: Musti Asaf, Rebekka Fässler, Reto Lipp und Patrizia Serra (v. l.).
Eine Badi weiter, im Seebad Enge, tafelte der ADC mit Gästen: Andi Prokesch (l.) mit HG Hildebrandt und Nina Thoenen, AD bei Bolero Men.
Warm angezogen, denn die Zeit der angenehmen Temperaturen ist vorbei: Hanspeter Schweizer (l.) und Jürg Aemmer von Wirz.
Autor und Werbetexter Jürg Zentner (l.) berichtete Moderator Claudio Zuccolini von seinem eben fertig gestellten Theater-Drehbuch.
«Los Dos Plakandos» – Beat Roeschlin (l.) und Beat Sulzer (r.) mit Marco Fumasoli, CEO von Trend World – Frame Eleven.
Liessen sich das Kuba-Party nicht nehmen: Freelance-Beraterin Martina Fäh mit Walter Tagliaferri, Geschäftsführer bei Lesch + Frei.
Beste Laune herrschte bei Sharon Frei von Outdoor Media, Sandra Vogler, Plakanda, und Freundin Sabrina Wolf (v. l.).
Des Öfteren mal an Werberanlässen zu sehen: Andrin Steinmann (l.) von Aeberli Treuhand mit Roy Pfändler von der AWZ.
Susanne Popp (l.) von Sample mit Corinne Büenzli, Projektleiterin bei Manor, und Revolutionsanhänger Patrik Holdener, Plakanda.
Fast schon Ex-Arbeitskolleginnen: Sonja Hürlimann (l.) und Carole Maag (bald so libre wie der Cuba, sie verlässt Advico).
Plakanda-Kunden: Judith Brändle und Andy Florek (r.) von MPG mit Simon Stauber, Brand- und Strategy-Manager bei Orange.
Andere Mediagattung: Daniel Siegenthaler, Verkaufsleiter Teletext/Internet bei Radiotele, mit Arbeitskollegin Chantal Arnold.
Helena Maly (l.) von Mediaschneider und Annika Reinhardt gesellten sich zu Stephan Suter, Sales-Manager bei Adlink.
Topshots der Mediaagenturszene: Urs Schneider (l.), Mediaschneider, und Ronny Schmid, Konnex, mit Corinna Schneider.
Katja Ehrensperger (l.) und Nathalie Danz beraten Kunden für Guye Benker, Thomas Städeli ist Client Service Director bei Advico.
Mario Buchmann (l.) von BG Media mit Jung-von-Matt-Crew: Berater Sacha Baer und Assistentin Sabrina Arthur.
Feierte an der Plakanda-Party seinen Geburtstag: Francis Bissat, neu bei Bluespirit, mit Ehefrau Katalin Bissat.
Sylvia Petrick (l.), Sponsoringmanagerin Telekurs, mit Simone Schäfer, Cablecom, und Telekurs-Werbeleiter Dave Jäger.

Sechs Gesuche für Zürcher UKW-Frequenz

Jugendradio Um die Zürcher UKW-Frequenz für ein Jugendradio bewerben sich definitiv City FM, DJ Radio, Groove.fm, Music First, Radio 3fach und Radio Max.

Jugendradio Um die Zürcher UKW-Frequenz für ein Jugendradio bewerben sich definitiv City FM, DJ Radio, Groove.fm, Music First, Radio 3fach und Radio Max.In den kommenden Wochen werden die Konzessionsanträge geprüft und allfällige Nachbesserungen bei den Gesuchstellern verlangt. Ausserdem wird ein Vernehmlassungsverfahren bei Stadt, Kanton und interessierten Medienverbänden durchgeführt. Bundesrat Moritz Leuenberger fällt den Entscheid laut Bakom «definitiv diesen Winter», wahrscheinlich Anfang 2004.

Kühlendes Fernsehvergnügen

Publikumsforschung Der Jahrhundertsommer liess die TV-Ratings sinken – aber nicht in allen Zielgruppen.

Publikumsforschung Der Jahrhundertsommer liess die TV-Ratings sinken – aber nicht in allen Zielgruppen. Ein Schweizer Fernsehen war noch lange nicht in Sicht, als es 1947 zum letzten Mal so heiss war wie diesen Sommer. Noch weniger Publikumsforschung, und selbst Mediaplanung verharrte im Embryonalzustand. Werbetreibenden stellte sich deshalb dieses Jahr erstmals die Frage: Erreichen meine Spots noch ein Publikum – oder bleibt der Fernseher in der Rekordhitze ausgeschaltet? Immerhin meldeten Badeanstalten Rekordbesuche, während Zürcher Kinos im August halb so viele Eintritte zählten wie im Jahr zuvor.Um diese Frage zu klären, hat IP Multimedia für die Werbewoche die Gesamtreichweite der Jahre 2001 und 2002 im Stundentakt mit dem Jahr 2003 verglichen. Dabei wurden die Monate Januar bis Mai als die kühlen Monate zusammengefasst und Juni bis August (bis zur Kalenderwoche 32) als die heissen Monate.
Schon die beiden Vorjahre belegen deutlich die Existenz des Sommerlochs. Während tagsüber die Nutzung in kühlen und heissen Monaten auf einheitlich niedrigem Niveau liegt, öffnet sich nach Feierabend die Schere. In einem normalen Sommer liegt die Reichweite zur Primetime bei 28 Prozent, während in der kälteren Jahreszeit über 35 Prozent der Bevölkerung ab drei Jahren den Fernseher eingeschaltet hat.
Für den diesjährigen Rekordsommer zeigt die Auswertung der Telecontrol-Daten ein noch tieferes Sommerloch (siehe Grafik). Zwischen 19 Uhr und 22 Uhr blieben mehr Geräte ausgeschaltet als in den Vorjahren, die Reichweite betrug nur 25 Prozent.
Die Hitze hält eine nachweisbare Zahl potenzieller Zuschauer vom Fernsehen fern. Allerdings ist die Abweichung von einem normalen Sommer nicht spektakulär. Die Vermutung liegt nahe, dass vor allem die Jungen die schönen Sommerabende lieber zu Aussenaktivitäten nutzen, als im heimischen Wohnzimmer zu verharren. Um diese These zu prüfen, wurde der Vergleich zwischen kalten und warmen Monaten auch für die Zielgruppe der 15- bis 34-Jährigen durchgeführt.
Die Überraschung: Die gesondert ermittelte Zielgruppe schaut trotz Hitze nicht weniger fern als in «kühleren» Sommermonaten! Die Kurve für 2003 bleibt in der Primetime nur unwesentlich unterhalb jener der beiden Vorjahre. Die Rekordtemperaturen scheinen die jüngeren Zuschauer sogar vor den Bildschirm getrieben zu haben: Am Vorabend zwischen 17 Uhr und 19 Uhr liegt die Reichweite etwa zwei Prozent höher. «Die Fernsehstube als Refugium vor der brütenden Hitze? Möglich wärs schon …», sinniert IP-Forschungsleiter Giordano Giordani. Die Mediaplaner jedenfalls können ruhig schlafen: Das Werbemedium TV schmolz selbst im Jahrhundertsommer nicht weg.
Im Jahrhundertsommer 2003 blieben zur Primetime im Vergleich zu 2002 und 2001 nur wenig mehr TV-Geräte ausgeschaltet.
Die von der Werbung besonders scharf beobachtete Zielgruppe der 15- bis 34-Jährigen schaute diesen Sommer nicht weniger fern.
Stefano Monachesi

Zip Media betreut Swica

Die Mediaagentur Zip Media begrüsst die Swica Gesundheitsorganisation als neuen Kunden.

Die Mediaagentur Zip Media begrüsst die Swica Gesundheitsorganisation als neuen Kunden.Die Krankenkasse – die nicht gerne so genannt wird – hatte im Frühling nach einem Pitch Advertising Art & Ideas als neue Werbeagentur engagiert und startete Ende August eine Imagekampagne in TV und Print. Die Mediamassnahmen werden ab sofort von den Zip-Media-Gründern Caroline Nünlist und Thomas Rüttimann betreut.

Studio Achermann kleidet Spengler ein

Das Modehaus Spengler hat Studio Achermann mit dem Budget für seinen Gesamtauftritt betraut.

Das Modehaus Spengler hat Studio Achermann mit dem Budget für seinen Gesamtauftritt betraut.Der Auftrag sei auf eine langjährige Zusammenarbeit ausgerichtet und umfasse Image und Produktekampagne, teilte das Zürcher Gestaltungsatelier mit. Zuletzt wurde Spengler von John Schmid Art & Communications in Arlesheim betreut.

2 get her

Aufgefallen Diese falsche Trennung habe ich in der Bahnhofunterführung gefunden.

Aussenwerbung Diese falsche Trennung habe ich in der Bahnhofunterführung gefunden.Auf das rote e gekommen ist die Design Open GmbH aus Luzern – die Agentur hat sich auch gleich das Copywrong auf den Fehler gesichert. Rätselhaft ist die Verdopplung. Ein Hinweis, dass sich Erotik zu zweit doppelt geniessen lässt? Und hat das e nicht etwas Lebendiges – so etwas zwischen Fisch und Mensch? Die Patentierung von Lebewesen? Design Open wird Sie auf dem Laufenden halten. Das hofft jedenfalls Beat Gloor

Metzgerlehner macht Boesch-Motorboote flott

Auf Grund einer Agenturevaluation hat der Zürcher Motorbootbauer Boesch Metzgerlehner Worldwide Partners mit diversen Kommunikationsaufgaben beauftragt.

Auf Grund einer Agenturevaluation hat der Zürcher Motorbootbauer Boesch Metzgerlehner Worldwide Partners mit diversen Kommunikationsaufgaben beauftragt.Die ganz aus Holz hergestellten Boesch-Boote zieren seit 1920 die Schweizer Seen und die Küstengewässer des Mittelmeers. Unter dem Motto «Tradition und Innovation» erarbeitet Metzgerlehner einen Neuauftritt, der «der Eleganz und dem Renommee der Marke» entsprechen soll, wie die Agentur aus Erlenbach am Zürichsee schreibt.

Publicitas Webservices lanciert Onlineplakat

Der Onlinevermarkter Publicitas Webservices (PWS) lanciert die neue Werbeform «PosterAd». Die Idee dahinter beruhe auf dem gleichen Sichtverhalten wie bei den Plakaten der Offline-Welt, heisst es in einer Mitteilung. Der User sieht beim Einstieg in e

Der Onlinevermarkter Publicitas Webservices (PWS) lanciert die neue Werbeform «PosterAd». Die Idee dahinter beruhe auf dem gleichen Sichtverhalten wie bei den Plakaten der Offline-Welt, heisst es in einer Mitteilung. Der User sieht beim Einstieg in eine Website für maximal fünf Sekunden ein grosses Werbeformat, das anschliessend nach oben verschwindet. Als Reminder erscheint danach entweder ein Newsticker oder ein Fullbanner. Das «PosterAd» kann vorerst auf Blick.ch und Ticinonline.ch gebucht werden.

Der letzte Vorhang fällt zweimal

Theatermarketing II Mit einer plakativen Abschiedskampagne wirbt FCBLK für Dünsser/Kuklas letzte Spielzeit am Zürcher Theater Neumarkt.

Theatermarketing II Mit einer plakativen Abschiedskampagne wirbt FCBLK für Dünsser/Kuklas letzte Spielzeit am Zürcher Theater Neumarkt.Im fünften Jahr am Theater Neumarkt nimmt mit Marthaler/Carp auch das andere Direktoren-Duo Abschied von Zürich. Crescentia Dünsser und Otto Kukla haben für ihre letzte Spielzeit das Programm auf 14 Stücke verdoppelt und den Preis fürs Komplettabo – halbiert. Die eigenartige Logik erklärt sich mit dem Aufbau von zwei Bühnen im getrennten Theatersaal, der zweimal 100 Zuschauern Platz bieten wird. Die Hoffnung, dass die leichten Einbussen – die Auslastung lag bei beneidenswerten 80 Prozent – wettgemacht werden können, scheint berechtigt. Finale furioso
Bevor der neue Direktor Wolfgang Reiter die Nachfolge antritt, bündelt das Ensemble seine Kräfte zum Finale furioso. Kuklas innovative Raumidee erlaubt es, mit elf Neuproduktionen, einer Wiederaufnahme sowie vier Projekten ein wahres Festival zu präsentieren.
«Glückssuche», das Motto der Spielzeit, steht denn auch für den geteilten Theatersaal: Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. Im Einklang mit dem Abschied inszeniert die Hausagentur FCB Leutenegger Krüll einen anspruchsvollen Aushang in drei Akten: von der Bekanntmachung des Abos zum halben Preis (daher die halbierten
Titel der Stücke) über den geteilten Saal (ein Schwarzweissspiel mit der Einrichtung) bis hin zum tatsächlichen Abschied – in der Farbe der Trauer.
Zum Ende viel Theater fürs Geld.
Luca Aloisi

Newcomer-Agentur des Jahres gesucht

Im Rahmen seines Wettbewerbs zum Jahrbuch der Werbung sucht der Econ Verlag wiederum die Newcomer-Agentur des Jahres. Teilnahmeberechtigt sind Agenturen aus dem deutschsprachigen Raum, die nach dem 1. Januar 2001 gegründet wurden. Die Teilnahme ist k

Im Rahmen seines Wettbewerbs zum Jahrbuch der Werbung sucht der Econ Verlag wiederum die Newcomer-Agentur des Jahres. Teilnahmeberechtigt sind Agenturen aus dem deutschsprachigen Raum, die nach dem 1. Januar 2001 gegründet wurden. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldeschluss ist der 6. Oktober. Im vergangenen Jahr wurde die Auszeichnung gleich zweimal verliehen, an Hesskiss aus Zürich als beste Schweizer Newcomer und an Saint Elmo’s aus München als beste deutsche Neugründung. Weitere Infos gibt es bei Susanne Kronester, Econ Verlag, [email protected] oder Tel. 0049 8951 48 22 84.

Neues RTVG bringt Publikumsrat

Medienpolitik Ein Publikumsrat soll künftig darüber wachen, wie die SRG und private Veranstalter ihre Leistungs- und Programmaufträge erfüllen.

Medienpolitik Ein Publikumsrat soll künftig darüber wachen, wie die SRG und private Veranstalter ihre Leistungs- und Programmaufträge erfüllen.Dies hat die Nationalratskommission für Verkehr und Fernmeldewesen bei der Vorberatung des neuen Radio- und TV-Gesetzes (RTVG) beschlossen. Die Mitglieder soll der Bundesrat wählen.
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