Mother speaks Orange

Die Londoner Werbeagentur Mother hat den Pitch um die erste internationale Imagekampagne des Mobilfunkkonzerns Orange gewonnen.

Die Londoner Werbeagentur Mother hat den Pitch um die erste internationale Imagekampagne des Mobilfunkkonzerns Orange gewonnen.Lowe Zürich hatte ebenso das Nachsehen wie die dritte Bewerberin, BETC Euro RSCG, Paris. Orange will einen einheitlichen Marktauftritt realisieren und hatte dazu die drei Stammagenturen aus den wichtigsten Märkten eingeladen. Der Pitchgewinn garantiere nicht, dass Mother auch künftig für alle marktübergreifenden Kampagnen zuständig sein werde, sagte ein Orange-Sprecher gegenüber dem britischen Branchendienst Campaign. Die Kampagne startet im 4. Quartal in Frankreich, Grossbritannien und der Schweiz.

«Kooperationen mit andern Zeitungen kön nten Teil des BaZ-Relaunches werden»

Verlage Matthias Hagemann, Verleger der Basler Zeitung, hat in Ivo Bachmann nicht nur einen neuen Chefredaktor für sein Flaggschiff ernannt, sondern auch ein Modell für Zeitungskooperationen in der Nordwestschweiz skizziert.

Verlage Matthias Hagemann, Verleger der Basler Zeitung, hat in Ivo Bachmann nicht nur einen neuen Chefredaktor für sein Flaggschiff ernannt, sondern auch ein Modell für Zeitungskooperationen in der Nordwestschweiz skizziert.
WW Vor eineinhalb Jahren haben Sie Ringier den heiss begehrten Jean Frey Verlag vorenthalten, jetzt schnappen Sie dem Schweizer Medienriesen ausgerechnet jenen Mann weg, der ein Konkurrenzprodukt zu Beobachter oder Weltwoche hätte auf die Beine stellen sollen. Hält der Zwist zwischen der Basler Mediengruppe (BM) und Ringier an?Matthias Hagemann Im Gegenteil, der Streit ist – das darf ich von meiner Seite aus wirklich sagen – beendet, und der Wechsel von Herrn Bachmann wird im besten Einvernehmen mit dem Haus Ringier erfolgen.
Wird die BM früher oder später ein Konsumentenmagazin herausbringen?
Nein, sicher nicht.
Herr Bachmann hatte damals nicht goutiert, dass Sie die Jean Frey AG an eine vorerst unbekannte Investorengruppe abgetreten haben. Aus Protest lief er zu Ringier über. Sie holen sich also ein widerspenstiges Pferd in den Stall.
Ich bin mir natürlich bewusst, dass Herr Bachmann ein kantiger Typ ist, der nicht alles mit sich machen lässt. Aber wir haben das Thema Vergangenheit in unseren diversen Gesprächen ausgiebig diskutiert und sind zum Schluss gekommen, dass damals für alle Beteiligten eine Extremsituation bestanden hatte.
Herr Bachmann hat keine Erfahrung im Tageszeitungsgeschäft. Warum wählten Sie ihn dennoch zum neuen BaZ-Chefredaktor?
Zentral sind für mich seine Führungsqualitäten, die ich damals in meiner Funktion als Verleger beim Beobachter feststellen konnte: seine Ruhe, seine Bestimmtheit und seine journalistischen Fähigkeiten. Und er hat mich auch mit seinen Ideen für die BaZ überzeugt. Deshalb glaube ich wirklich, dass er für uns der ideale Chefredaktor ist.
Mit Bachmanns Amtsantritt am 1.Januar 2004 kann die BaZ neu durchgehend vierfarbig gedruckt werden. Steht dann auch gleich der im Juli angekündigte Relaunch an?
Das ist nicht ganz richtig. Die neue Druckmaschine läuft am
1. Januar erst in Teilen an. Der Teil, auf dem die BaZ gedruckt wird, ist aber frühestens im April in Funktion. Der Relaunch wird also erst im Laufe des nächsten Jahres von Herrn Bachmann und der Redaktion geplant und umgesetzt.
Im Juli wurde der Redaktions- und Verlagsberater Gerd Klinner beauftragt, die BaZ einer Analyse zu unterziehen. Liegen schon Ergebnisse vor?
Nein, wir erwarten sie aber noch in diesem Jahr.
Dennoch: Was ist der Auftrag an Herrn Bachmann angesichts Auflagenverlust, Inseraterückgang und geografischer Eingeengtheit?
Sie haben zwei für die BaZ wichtige Faktoren genannt. Ich glaube, die Geografie kann man nicht ändern, aber bezüglich Auflage und Reichweite hat die BaZ trotzdem noch Potenzial. Wir müssen uns gut überlegen, was der Leser von seiner Zeitung haben will – und vor allem auch, was der (Noch-)Nichtleser für Ansprüche stellt. Wir haben bereits Ideen, aber mit Herrn Klinners Analyse hoffen wir, uns noch besser abstützen zu können.
«Künftig soll die BaZ das regionale Geschehen noch stärker in den Mittelpunkt stellen», stand in der Juli-Pressemitteilung. Eher Wunschdenken, oder fehlt der BaZ etwas?
Es ist schon mehr als ein allgemeiner Wunsch. Das Hervorheben der Region wird ein zentraler Punkt des anstehenden Relaunches sein, denn die Region ist jenes Umfeld, in dem wir die Leute am direktesten ansprechen und uns langfristig gegen die Konkurrenz behaupten können. Diesen USP müssen wir noch mehr ausschöpfen.
Aber wo genau orten Sie das Defizit? Steht die BaZ gegenüber der Basellandschaftlichen Zeitung (bz), 20 Minuten oder den regionalen elektronischen Medien mit Primeurs im Hintertreffen? Oder gar gegenüber dem hauseigenen Baslerstab?
Es geht auch um Primeurs, aber mehr noch darum, wie und wann man ein Thema angeht und welche Fragen man stellt. Es geht mir um eine andere Geisteshaltung der Redaktion: Wir müssen in dieser Region die Dinge bewegen wollen und gleichzeitig ganz nah bei den Lesern sein. Ich hoffe, dass Herr Bachmann diese Geisteshaltung zu Stande bringt. Im Ressort Region hat sich zwar bereits einiges getan. Aber wir wollen den Chefredaktor-Wechsel nutzen, um das Angebot umfassend zu überdenken – nicht nur im Regio-Bund.
Letzte Woche haben Sie am Tag der Baselbieter Wirtschaft die Idee eines Kooperationsmodells unter den Nordwestschweizer Verlagen lanciert – als Bollwerk gegen Tamedia, NZZ und Ringier.
Ich habe Ringier bewusst nicht genannt, er hat keine regionale Strategie und ist daher aus unserer Sicht der freundlichste der grossen Zürcher Verlage. Demgegenüber ist das Rennen von Tamedia und NZZ in den Regionen in vollem Gang. Mit meinem Referat wollte ich aber einmal signalisieren, dass wir von unserer Seite an Kooperationen denken und nicht auf Übernahmen aus sind. Ich stelle mir etwas in der Art des Kooperationsmodelles von Hanspeter Lebrument vor, weil es auf die Sensibilität der kleineren und grösseren Verlegerpartner Rücksicht nimmt und ihnen auch die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit lässt.
Welche Verlage haben Sie konkret angesprochen?
Alle in unserer Region, die eine abonnierte, wöchentlich mehrmals erscheinende Zeitung herausgeben und diese auch langfristig als ihre Zeitung weiterführen wollen.
Denken Sie auch an Verlage jenseits der Landesgrenzen?
Nein. Wir sind zwar immer wieder im Gespräch mit der Badischen Zeitung und überlegen, was man miteinander machen könnte. Aber wir mussten bisher feststellen, dass die Landesgrenzen auch in den Köpfen der Leser sehr hoch sind. Immerhin machen wir nun seit Mai einmal monatlich eine gemeinsame regionale Seite. Das Kooperationsmodell richten wir aber an die Verlage in der Nordwestschweiz. Wie weit diese reicht, wird man dann sehen.
Ich hätte das gerne genauer: Fritz Schuhmacher, Ihr VR-Vizepräsident, ist neu VR-Präsident bei Vogt-Schild/ Habegger. Mit ihm haben Sie also bei der Solothurner Zeitung einen Schuh drin – und damit auch beim Verbund Mittelland Zeitung. Ziehen Sie den Kreis so weit?
Ich habe lediglich einen kleinen Stein ins Wasser geworfen. Ich wollte sagen: Jetzt, da wir unsere Zeitung neu lancieren, denken wir im Hinterkopf auch an mögliche Kooperationen. Sie könnten bereits Teil des BaZ-Relaunches sein. Wir möchten lediglich ein Angebot in den Raum stellen. Wenn sich jemand dafür interessiert, werden wir mit ihm Gespräche führen.
Sie sagten im Referat, dass Sie den Verlegern ein Modell vorlegen wollen. Sie haben also zumindest gewisse Vorstellungen darüber, wie weit dieses Gebiet geht und wen Sie ansprechen wollen. Deshalb noch einmal: Denken Sie auch an Aarau, Solothurn und Olten?
Ich würde im jetzigen Zeitpunkt überhaupt nichts ausschliessen. Aber auch keines dieser Gebiete kommentieren.
Wann und in welcher Form legen Sie den andern Verlagen das Modell vor?
Wir sind noch nicht so weit, dass wir uns solche Fragen stellen können.
Seit neun Monaten besorgt die BaZ die Frühzustellung für die bz. Und beim Fricktaler Boten hat Ihnen Familie Fricker im April einen 50-Prozent-Anteil verkauft. Ist das in etwa die Bandbreite, wie Sie sich die
Kooperationen vorstellen?
Nein. Das Besondere am Südostschweiz-Modell ist sein Aufbau über den Werbemarkt, der dann auch zu Synergien bei den Inhalten führen kann. Das steht für uns im Vordergrund. Aber natürlich stehen wir parallel auch für jede andere Dienstleistung, die unser Unternehmen bieten kann, zur Verfügung. Und wenn ein Verleger in unserer Region Anteile verkaufen möchte, sind wir naturgemäss interessiert.
Zu Radio Basel One: Wie hört sich der Relaunch für Sie an?
Solche Radios funktionieren ja zu einem weiten Teil über Musik, und die Auswahl hat sich eindeutig gebessert. Ich kann es auch an meinen zwei Kindern im Alter von zehn und zwölf Jahren beobachten: Sie sind jetzt definitiv auf Basel One umgestiegen.
Warum aber setzen Sie so sehr auf die Ratschläge von NRJ? In der Romandie zeigt dieser Riese, dass er mit dem hiesigen Markt nicht zurecht- kommt: Seit zwei Jahren schmelzen seine (noch) hohen Reichweiten dahin.
NRJ besitzt rund 300 Lokalradiostationen und erzielt einen Umsatz von über 350 Millionen Euro. Da scheint es mir logisch, dass wir auf deren Know-how abstellen. Ich bin sehr froh um diese Partnerschaft, umso mehr, als wir nicht allzu viel Lokalradio-Erfahrung haben. Ich glaube zudem, dass wir genug Eigenes und Lokales eingebracht haben. Es heisst ja bewusst nicht NRJ wie in Zürich.
Trimmt seine Basler Mediengruppe auf Wachstum: BaZ-Verleger Matthias Hagemann.
Fricktaler Bote: VR ist vollständigDie Basler Mediengruppe ist seit dem 1. April zu 50 Prozent am Verlag Fricktaler Bote AG beteiligt, zusammen mit der bisherigen Teilhaberin Binkert Druck AG. Der neue Verwaltungsrat (VR) setzt sich seitens Binkert Druck aus deren VR-Präsidenten Bernhard Binkert und Hans Jegge zusammen, seitens BM wirken CEO Beat Meyer und BM-Verwaltungsrätin Ruth Ludwig-Hagemann mit. Wegen der paritätischen Stimmenverhältnisse wurde der VR zudem noch um eine unabhängige fünfte Person erweitert, die aber erst seit kurzem feststeht: Es handelt sich um CVP-Alt-Nationalrat Peter Bircher, der zudem das VR-Präsidium übernimmt. (mk)
Chefredaktionswechsel nach 20 JahrenDer Verwaltungsrat der National-Zeitung und Basler Nachrichten AG hat am 10. September beschlossen, Ivo Bachmann als Nachfolger von Hans-Peter Platz zum neuen Chefredaktor der Basler Zeitung und Mitglied der Unternehmensleitung zu ernennen. Bachmann wird seinen Posten am
1. Januar 2004 antreten. Hans-Peter Platz, der seit Herbst 1983 als BaZ-Chefredaktor verantwortlich zeichnete, tritt per 31. Dezember 2003 in den Ruhestand.
Ivo Bachmann (40) begann seine journalistische Laufbahn 1981 als Mitarbeiter der Luzerner Neuesten Nachrichten. Als freier Journalist arbeitete er unter anderem für das Tages-Anzeiger-Magazin, bevor er 1986 in die Redaktion des Beobachters eintrat, wo er 1988 zum stellvertretenden Chefredaktor befördert wurde und 1996 die Chefredaktion übernahm. In dieser Funktion war er auch Mitglied der Geschäftsleitung der Jean Frey AG. Im Frühjahr 2002 verliess Ivo Bachmann den Beobachter und wechselte zu Ringier, wo er seither in der Geschäftsleitung des Konzernbereichs Zeitschriften verschiedene Projekte betreute. (mk)
Interview: Markus Knöpfli

«Dezentrale Verlage sind kostenintensiver»

Zeitschriften Tamedia-Bereichsleiter Alexander Theobald über Outsourcing und (Gross-) Kundenwünsche.

Zeitschriften Tamedia-Bereichsleiter Alexander Theobald über Outsourcing und (Gross-) Kundenwünsche.Zeitschriften Tamedia-Bereichsleiter Alexander Theobald über Out-sourcing und (Gross-) Kundenwünsche.WW Vor der aktuellen Restrukturierung Ihres Bereichs stand ein grenzübergreifendes Benchmarking. Wie lauten dessen wichtigste
Erkenntnisse, Herr Theobald?
Alexander Theobald Wir haben zwei wesentliche Faktoren festgestellt. Erstens: Wer in diesem Segment erfolgreich ist, unterhält meist keine eigene Druckerei. Diese Entwicklung wird unterstützt von einer rasanten Internationalisierung des Druckmarkts. Fallen erst mal die anachronistischen Strafzölle, wird das auch hier zu Lande noch relevanter. TV täglich lassen wir heute schon weit kostengünstiger bei München produzieren; andere strafzollfreie Supplements wie Das Magazin könnten folgen. Womit wir bei Punkt zwei sind, dem Mut und Willen zum Outsourcing. Wettbewerbsfähige Preise kriegt man heute nicht mehr ohne Ausschreibungen. Dies gilt bei der Druckvorstufe wie fürs Lesermarketing und kann in Ausnahmefällen à la Spick sogar ins Redaktionelle gehen.
Nicht extern vergeben können Sie den Anzeigenverkauf. Hier lautet
die Spardevise wohl Zentralisierung, das heisst Abschaffung von Tamedias traditioneller Titelautonomie.
Der Begriff Relativierung passt besser. Wir prüfen für unsere drei verbleibenden Titel – Facts, Annabelle und Schweizer Familie – im Werbe- als auch im Lesermarkt derzeit verschiedene Überbau-Optionen. Die Marktnähe lässt sich jedoch mit zentralen wie dezentralen Strukturen erhöhen. Selbstständige Verlage mit eigenen Verkaufsorganisationen sind allerdings kostenintensiver. Da gibts einfach viele Doppelspurigkeiten und Reibungsverluste.
Denkbar wäre, dass Ihr Chef Martin Kall, der ja zuvor Ringiers Zeitschriftengeschäft verantwortete, deren Hybridmodell adaptiert.
Bei Tamedia wird zwar genau hingeschaut, was andere machen, aber nicht abgeschaut. Wo genau wir uns zwischen den Polen Zusammenlegung und Selbstständigkeit einpendeln werden, kann ich noch nicht sagen. Tatsache ist jedoch, dass sich Mediaagenturen wie auch viele Grosskunden
zunehmend einen einzigen Ansprech- und Verhandlungspartner pro Verlag wünschen.
Das tönt nach einer Mischung aus zentralem Innendienst mit Key-Account-Kompetenzen und titelspezifischen Brand-Managern. Wie viele Stellen werden so abgebaut?
Unser primäres Ziel lautet nicht Personalreduktion, sondern Prozess- und Ertragsoptimierung, um den Bereich per Ende 2004 erstmals in der Tamedia-Geschichte aus den roten Zahlen zu führen. Kündigungen werden dafür leider unumgänglich sein; wie viele, steht noch nicht fest.
Interview: Oliver Classen

Schwarze Ballkunst

Sponsoring Seit fünf Jahren entwickelt sich in Zürich eine utopische Idee immer mehr zum erfolgreichen Projekt im Bereich Integration.

Sponsoring Seit fünf Jahren entwickelt sich in Zürich eine utopische Idee immer mehr zum erfolgreichen Projekt im Bereich Integration.Junge Schwarze sollen dank Fussball von der Strasse fern gehalten werden. African Football Club (AFC) heisst der unkonventionelle Verein und wurde vom Nigerianer Sam Reden gegründet. Über zwanzig Nationen aus dem Schwarzen Kontinent sind im AFC vertreten. Die Ballkünstler wollen bereits in die zweite Liga aufsteigen. Selbst CNN hat deshalb schon über den AFC in Zürich berichtet. Dieser Goodwill hat jetzt auch einen wichtigen Sponsor für den AFC auf den Plan gerufen. «Die UBS sponsert Alinghi. Da passt es doch zu Sportplausch Wider, dass er die afrikanischen Fussballer in Zürich sponsert», ist Markus Gut überzeugt. Der Geschäftsführer Kreation bei Publicis hat inzwischen ein werbewirksames neues Trikot für den AFC kreieren lassen. Der Spielplan des Clubs kann auf der Homepage www.africanfc.com eingesehen werden.

JobChange

Anfang Oktober übernimmt Beatrice Kniel die Verkaufsleitung bei SRG-Vermarkterin Publisuisse. Sie ersetzt Martin Schneider, der zum gleichen Termin neuer Direktor von Publisuisse wird. ...Der Geschäftsführer von Waser Druck, Marcel Röthlin, v

Anfang Oktober übernimmt Beatrice Kniel die Verkaufsleitung bei SRG-Vermarkterin Publisuisse. Sie ersetzt Martin Schneider, der zum gleichen Termin neuer Direktor von Publisuisse wird. …
Der Geschäftsführer von Waser Druck, Marcel Röthlin, verlässt die Tamedia-Tochter. Stellvertreter Emil Michel übernimmt ad interim die Geschäftsführung.
…
Vanessa Flack ist seit Anfang September neue Kommunikationsleiterin im Geschäftsbereich Publikumsmessen der Messe Schweiz.
…
Anfang November übernimmt Urs Pfenninger, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Visana, das gleiche Amt bei der BLS Lötschbergbahn AG. Er ersetzt
Ursula Good-Widmer. Eine neu
geschaffene Stelle Kommunikation
S-Bahn wurde mit dem früheren
Vizedirektor von Bern Tourismus, Hans-Peter Ernst, besetzt.
…
Seit Anfang September ergänzt Natalie Schneider das Beratungsteam von Lowe Direct. Verstärkung erhielt auch die Kreation von Lowe Direct in der Person von Anita Lussmann Aragão.
…
Andrea Heierli unterstützt seit Anfang September als Grafikerin das Kreationsteam der Adliswiler
Dialogagentur Fisch Meier Direkt. Als Texter/Konzepter ist zudem Thomas Engeli zur Agentur gestossen.
…
Der Verwaltungsrat der Basler
Mediengruppe hat Ivo Bachmann zum neuen Chefredaktor der Basler Zeitung (BaZ) gewählt. Bachmann ersetzt Anfang Januar 2004 Hans-Peter Platz, der in den Ruhestand tritt (siehe auch Seite 18).
…
Anfang September hat Christoph Heri die definitive Nachfolge von Peter Salvisberg als Chefredaktor von Swissinfo/Schweizer Radio International (SRI) angetreten.
Er führte das Amt bereits seit
Anfang August interimistisch.
…
Der bisherige USA-Korrespondent des Newsmagazins Facts, Stefan Barmettler, ist in die Schweiz zurückgekehrt. Er zeichnet künftig
als stellvertretender Chefredaktor und Blattmacher von Facts verantwortlich.

Grüne Lunge statt Schilderwald

Umweltschutz /Das Amt für Umwelt- und Gesundheitsschutz veranstaltet jedes Jahr in der Stadt Zürich die Aktion «Zürich multimobil».

Umweltschutz /Das Amt für Umwelt- und Gesundheitsschutz veranstaltet jedes Jahr in der Stadt Zürich die Aktion «Zürich multimobil».Umweltschutz Das Amt für Umwelt- und Gesundheitsschutz veranstaltet jedes Jahr in der Stadt Zürich die Aktion «Zürich multimobil». Anlässlich des internationalen Aktionstags bleibt auch die Zürcher Innenstadt für den Individualverkehr gesperrt. Seit Beginn wird diese Idee von Ruedi Wyler kommunikativ betreut. Im dritten Jahr von «Zürich multimobil» gibt es schon eine ausgewachsene Kampagne mit Werbemitteln wie Plakaten, Tramplakaten, Postkarten, Kleinplakaten, Anzeigen und einem Prospekt, in dem alle Aktivitäten rund um «multimobil» nachzulesen sind. Bei der Umsetzung hat Wyler als Sujets für Cards for free berühmte Logos wie das Ferrari-Pferd, den Jaguar oder die Kühlerfigur Emily von Rolls-Royce in ungewohnte Freizeitposen versetzt.

Gute Zahlen, gute Zeiten

Für die Vertreter der Medienzunft gabs an der Mach-Präsentation nur zuversichtlich stimmende Zahlen zu hören – und das liessen sich nicht wenige entgehen: Man schrieb mit über 500 Gästen einen Be-sucherrekord.

Für die Vertreter der Medienzunft gabs an der Mach-Präsentation nur zuversichtlich stimmende Zahlen zu hören – und das liessen sich nicht wenige entgehen: Man schrieb mit über 500 Gästen einen Be-sucherrekord.Für die Vertreter der Medienzunft gabs an der Mach-Präsentation nur zuversichtlich stimmende Zahlen zu hören – und das liessen sich nicht wenige entgehen: Man schrieb mit über 500 Gästen einen Besucherrekord. Es wird wieder mehr gelesen im Lande, lautete die Quintessenz der Medienforscher, will sagen: Die meisten Titel warteten mit Reichweitenzuwachs auf.Das Drehbuch des 7. Mediaforschungstags gleicht den vorausgehenden Veranstaltungen auf den Buchstaben genau: Nach der Begrüssung durch Wemf-VR-Präsident Tobias Trevisan moderiert jeweils Karl Lüönd mit viel Esprit die Übergänge zu den jeweiligen Wemf-Verantwortlichen, die ihre Untersuchungsergebnisse vorstellen. Zudem erhalten ein oder zwei Gastredner das Wort. Dieses Jahr rief Peter Kettiger die 40-jährige Erfolgsgeschichte der Wemf in Erinnerung, und Gabriele Siegert, Professorin am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Uni Zürich, dozierte theoretisch nicht anspruchslos über die Bedeutung der Werbeforschung.
Auch die Dramaturgie der Mach-Präsentation scheint in Stein gemeisselt, was sich natürlich in Publikumskommentaren niederschlug. Ihm habe die Präsentation gut gefallen, wenn auch der erste Teil etwas langatmig gewesen sei, sagte Marcel Kohler. Weitere Gäste taten die Ansicht kund, dass man sich mal Gedanken über den meist sehr theoretischen «Showblock», die Gastreferate also, machen sollte. Weniger wäre mehr, lautete schliesslich das sehr kritische Fazit von Jean-Claude Raemy.
Auf überdurchschnittliches Interesse stiess bei allen Zuhörern nebst den zeitweise bissigen Kommentaren von Moderator Lüönd (er halte halt, Karl Kraus zitierend, den Zynismus für eine Berufskrankheit des Publizisten) der Vortrag von Jan O. Buhr. Der Forschungs- und Entwicklungsleiter der ISBA Hamburg zeigte mit dem Planungstool Mediorbit etwas wirklich Neues. Vorbei die Zeit der langweiligen, zweidimensionalen cartesianischen Koordinatensysteme für Positionierungskreuze bei der Strategieentwicklung. Mediorbit erlaube echte 3-D-Darstellungen am Bildschirm. Dabei könne man auch virtuell durchs selbst generierte Positionierungsuniversum hindurch surfen. Was sich auf diesem (und anderem Papier) umständlich liest, überzeugt in der praktischen Anwendung. Fast schon beschämend, dass man in der Ära der virtuellen Realität nicht längst schon auf diese Idee gekommen ist. Das neue Tool regt gleich den Spieltrieb an. Eigentlich fehle nur noch der Joystick mit Firebutton, um überflüssige Titel oder Merkmale aus der Grafik zu ballern, lachte Paolo Placa. Vielleicht kommt dieses Gadget als optionale Aufrüstung rechtzeitig zu Weihnachten auf den Markt.
Die Lancierung der neuesten Ausgabe des internationalen Mode- und Lifestylemagazins Massiv, mit Mister Schweiz Robert Ismajlovic auf dem Titel, war Anlass für eine Party im Zürcher Westend. Zusammen mit Zinetta Blank von der Modell- und Shootingagentur Visage lud man ins Lumen, der Bar-Lounge im Gebäude des Jean Frey Verlags.
Man wolle sich mit der Fete mehr auf den Inserentenmarkt zubewegen; und dieser finde nun einmal in Zürich statt, hiess es dazu bei Massiv. Der erste Event an der Limmat dürfte also nicht der letzte gewesen sein. Das Publikum war durchmischt. Neben einigen «cadaveri eccellenti» à la Mister Schweiz oder Schlagersängerin Paloma Würth traf man
die üblichen Partygänger der Werbebranche. Und einige alte Bekannte: beispielsweise Corinne Dörig, die früher bei Action Agency tätig war und heute eine Modellagentur besitzt. Bei Athletic Models gibts allerdings nur Sportlerinnen und Sportler zu buchen (Mitinhaber Martin Bruderer spielte übrigens früher bei den Kloten Flyers in der Verteidigung). Oder eine gewisse Sara Wallimann, die heute neben den beiden Gründern Angelika Schnetzer und Mario Romano bei Massiv arbeitet. Sie dürfte eifrigen Shortlistlesern noch als Sara Gabathuler, Assistentin bei Wunderman, bekannt sein. Mirjana Matovic schliesslich kennt man als Mitarbeiterin der CP-Agentur Schröderpartners in Zollikon. Sie führt aber mit Fashion Management auch noch eine eigene Firma. Lange konnte man im Lumen ein stetes Kommen und Gehen beobachten. Als die Party offiziell für beendet erklärt wurde, lud gar ein grosszügiger Mäzen noch einige handverlesene Gäste zur After-Party-Party in sein luxuriöses Domizil in Rüschlikon ein.
Beat Fritschweiss, wo es langgeht zur Wemf. Bei der Präsentation der Daten aus dem Schweizer Blätterwald trifft sich im Zürcher Technopark, was in der Verlags- und Mediaszene Rang und Namen hat. Schöne Leute gabs an der Fete des Szenemagazins Massiv. Dass ein Mister Schweiz auf
einem internationalen Titel auftaucht, war
den Verantwortlichen von Massiv und Visage Management eine Party wert.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Events trifft, orten wir an den diversen Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch
Mediaforschungstag der Wemf, TechnoparkEndlich wieder neues Zahlenfutter für die Laptops.
Von der Wemf referierten auch Carine Lins, Christine Diemand (r.) und Direktor René Schmutz über die neuesten Mach-Zahlen.
Christof Meier, Medialeiter bei FCBLK, mit Elvira Werro (r.) vom Beobachter und Hélène Sonderegger von Universal-McCann.
Cinecom-Chef Matthias Luchsinger (r.) und Marketingleiter Jean-Claude Bruhin (l.) mit Amag-Werbeleiter Andreas Huwyler.
Junge Ringier-Delegation: Jasmin Fuchs (l.) und Michele Georgeopoulos, Media Services, mit Sonia Gomez, Werbemarkt Zeitschriften.
Othmar Fischlin sah man am Publimedia-Stand mit Danya Korous vom SMP-Kochmagazin Le Menu diskutieren.
Ueli Gertsch, Facts, Reto Mürner, ab Oktober bei Publicitas Bern, und Robert Frick (v. l.) von der Automobil Revue.
Adlink Sales Manager Stephan Suter (l.) unterhielt sich über die Mach-Präsentation mit Jean-Claude Raemy von Edipub.
Kommentare zu den guten Zahlen der Jean Frey AG diktierte Verlagsleiterin Uli Rubner direkt in Piero Schäfers Aufnahmegerät.
War eine gesuchte Gesprächspartnerin: Corinne Scarpi, Key Account Manager bei 20 Minuten, mit Marc-André Bucher von DWS.
Vom IT-Fachverlag IDG: Anzeigenleiter Kurt Strebel (l.), Esther Majoleth, Anzeigenverkauf, und Urs Flückiger, int. Key Accounts.
Marco Gasser, 20 Minuten, stiess mit Corinne Kelly (l.), Mediaagentur Konnex, und Caroline Nünlist, Zip Media, auf tolle Zahlen an.
Sandro Prezzi (l.) und Christiane Jestädt von Optimedia gesellten sich beim Apéro zu Marcel Kohler von der NZZ.
Massiv/Visage-Event im LumenBeautiful-People am Massiv/Visage-Event: Christophe Guye mit Denise Rombouts und Co-Veranstalterin Zinetta Blank (r.).
Carl-Johan Olsson (r.) mit Mister Schweiz Robert Ismajlovic, Star des Abends und Titelmodel für die neueste Ausgabe von Massiv.
Angelika Schnetzer (l.), Mario Romano und Sara Wallimann bilden das Kernteam des internationalen Lifestylemagazins Massiv.
Betreiben eine Agentur ausschliesslich für Sport-Models: Corinne Dörig und Martin Bruderer von Athletic Models.
Ebenfalls im Lumen gesehen: Markus Pekeler, TBWA, Art Buyer Karin Giger und Reini Roduner (r.) von Absolutturnus.
Waren begeistert von der Ausstattung der Westend-Lounge Lumen: Jenny Best (l.) und Esther Würsten von OMD-Zürich City.
Alex Widmer (l.), oberster Private Banker der CS, mit Mirjana Matovic, Fashion Management, und Dave Hanselmann, AD bei JvM.
Michelle Széchenyi (l.), Kommunikationsverantwortliche bei Viva, kam mit Barbara Ryter vom Blick an die Massiv-Vernissage.
Wie sichs für eine Model-Party gehört: Bar am Laufmeter.

Weiter im Rückwärtsgang

Inseratestatistik Das Anzeigenvolumen in der Schweizer Presse war auch im August geringer als im Vorjahr.

Inseratestatistik Das Anzeigenvolumen in der Schweizer Presse war auch im August geringer als im Vorjahr.Laut Inseratestatistik der Wemf verzeichneten Zeitungen total einen Rückgang von 13,4 Prozent. Gratiszeitungen erlebten mit minus 11,5 Prozent einen besonders schlechten Monat. Stelleninserate gingen in den Zeitungen um 32,5 Prozent zurück, bei den Gratiszeitungen um 49,8 Prozent. Bei den Zeitschriften verringerte sich das Inseratevolumen in der Deutschschweiz um 9,4 Prozent und im Tessin um 32,2 Prozent; in der Romandie legte es hingegen um 3,2 Prozent zu.

Swiss Poster expandiert

Plakatforschung Die deutschen Aussenwerber planen einen Pilotversuch in Krefeld.

Plakatforschung Die deutschen Aussenwerber planen einen Pilotversuch in Krefeld.Obwohl in der Schweiz noch nicht mal die erste Agglomeration vollständig mit dem Swiss Poster Research (SPR) erhoben ist, stösst die neue, mit Satellitennavigation funktionierende Messmethode für Plakatnutzung bereits auf deutsches Interesse. Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Agma) in Frankfurt/Main, die für verschiedene Medien Reichweitenforschung betreibt, will im Januar in der Agglomeration Krefeld einen sechswöchigen SPR-Pilotversuch starten. Die Agma hat ihre Tochter Media-Micro-Census GmbH mit dem Test beauftragt und gleichzeitig beim Institut Input 25 SPR-Geräte bestellt, wie Felix Mende von der Input-Geschäftsstelle in Zürich erklärte. Input hat den SPR zusammen mit den Aussenwerbern Allgemeine Plakatgesellschaft und Clear Channel Plakanda entwickelt und in Winterthur einen Pilotversuch durchgeführt. Eine ergänzende Studie steht kurz vor dem Abschluss, eine weitere für Zürich ist zur Zeit in Vorbereitung. (mk)

Bund wirbt für Wein

In vino veritas Gehts um Wein, vergisst der Bund selbst seine hehren Suchtpräventionsabsichten.

In vino veritas Gehts um Wein, vergisst der Bund selbst seine hehren Suchtpräventionsabsichten.Um dem vergorenen Schweizer Rebensaft mehr Schwung im Absatz zu verleihen, subventioniert er eine Werbeagentur: Swiss Wine Communication AG wird vom Branchenverband Interprofession suisse du vin (ISV) gegründet, wird ihre Büros in Bern haben und sich ab 2004 um die Promotion von Schweizer Weinen im In- und Ausland kümmern. Staatliche Subventionen an eine Werbeagentur und erst noch eine, die für Wein wirbt? Dies ist möglich dank des neuen Landwirtschaftsgesetzes. Suchtpräventionsfachleuten ist dies ein Schlag ins Gesicht. Für den Rest ein Grund, auf den Bund anzustossen. Na, denn Prost.

Ranz misst Blutgas

Die Basler Werbeagentur Ranz hat mit Linde Medical Sensors einen weiteren Kunden im Healthcare-Segment gewonnen.

Die Basler Werbeagentur Ranz hat mit Linde Medical Sensors einen weiteren Kunden im Healthcare-Segment gewonnen.Der Hersteller von Messgeräten und Sensoren im Bereich Blutgasmessung betraut Ranz mit dem Teilbudget für die internationale Einführung des Blutgasmonitors Tosca. Im Herbst kommen die von der Agentur neu geschaffenen Verkaufsunterlagen zum Einsatz sowie POS-Material für Messen und Kongresse. Weiter sind Inserate in der Fachpresse und Direktmarketingaktionen geplant.

AdRating

Bernhard-Theater

Bernhard-TheaterOb lachende Plakate und überdehnte Gesichtsmuskeln Publikum ins Theater treiben, das entscheiden AdRater auf www.werbewoche.ch/ad rating – aber bitte nicht lachen beim Klicken.McDonald’s
Wie riecht ein verbrannter Hamburger? Wie die bissigen Kommentare der AdRater zur McDonald’s-Imagekampagne.
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