Für die Vertreter der Medienzunft gabs an der Mach-Präsentation nur zuversichtlich stimmende Zahlen zu hören – und das liessen sich nicht wenige entgehen: Man schrieb mit über 500 Gästen einen Be-sucherrekord.Für die Vertreter der Medienzunft gabs an der Mach-Präsentation nur zuversichtlich stimmende Zahlen zu hören – und das liessen sich nicht wenige entgehen: Man schrieb mit über 500 Gästen einen Besucherrekord. Es wird wieder mehr gelesen im Lande, lautete die Quintessenz der Medienforscher, will sagen: Die meisten Titel warteten mit Reichweitenzuwachs auf.Das Drehbuch des 7. Mediaforschungstags gleicht den vorausgehenden Veranstaltungen auf den Buchstaben genau: Nach der Begrüssung durch Wemf-VR-Präsident Tobias Trevisan moderiert jeweils Karl Lüönd mit viel Esprit die Übergänge zu den jeweiligen Wemf-Verantwortlichen, die ihre Untersuchungsergebnisse vorstellen. Zudem erhalten ein oder zwei Gastredner das Wort. Dieses Jahr rief Peter Kettiger die 40-jährige Erfolgsgeschichte der Wemf in Erinnerung, und Gabriele Siegert, Professorin am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Uni Zürich, dozierte theoretisch nicht anspruchslos über die Bedeutung der Werbeforschung.
Auch die Dramaturgie der Mach-Präsentation scheint in Stein gemeisselt, was sich natürlich in Publikumskommentaren niederschlug. Ihm habe die Präsentation gut gefallen, wenn auch der erste Teil etwas langatmig gewesen sei, sagte Marcel Kohler. Weitere Gäste taten die Ansicht kund, dass man sich mal Gedanken über den meist sehr theoretischen «Showblock», die Gastreferate also, machen sollte. Weniger wäre mehr, lautete schliesslich das sehr kritische Fazit von Jean-Claude Raemy.
Auf überdurchschnittliches Interesse stiess bei allen Zuhörern nebst den zeitweise bissigen Kommentaren von Moderator Lüönd (er halte halt, Karl Kraus zitierend, den Zynismus für eine Berufskrankheit des Publizisten) der Vortrag von Jan O. Buhr. Der Forschungs- und Entwicklungsleiter der ISBA Hamburg zeigte mit dem Planungstool Mediorbit etwas wirklich Neues. Vorbei die Zeit der langweiligen, zweidimensionalen cartesianischen Koordinatensysteme für Positionierungskreuze bei der Strategieentwicklung. Mediorbit erlaube echte 3-D-Darstellungen am Bildschirm. Dabei könne man auch virtuell durchs selbst generierte Positionierungsuniversum hindurch surfen. Was sich auf diesem (und anderem Papier) umständlich liest, überzeugt in der praktischen Anwendung. Fast schon beschämend, dass man in der Ära der virtuellen Realität nicht längst schon auf diese Idee gekommen ist. Das neue Tool regt gleich den Spieltrieb an. Eigentlich fehle nur noch der Joystick mit Firebutton, um überflüssige Titel oder Merkmale aus der Grafik zu ballern, lachte Paolo Placa. Vielleicht kommt dieses Gadget als optionale Aufrüstung rechtzeitig zu Weihnachten auf den Markt.
Die Lancierung der neuesten Ausgabe des internationalen Mode- und Lifestylemagazins Massiv, mit Mister Schweiz Robert Ismajlovic auf dem Titel, war Anlass für eine Party im Zürcher Westend. Zusammen mit Zinetta Blank von der Modell- und Shootingagentur Visage lud man ins Lumen, der Bar-Lounge im Gebäude des Jean Frey Verlags.
Man wolle sich mit der Fete mehr auf den Inserentenmarkt zubewegen; und dieser finde nun einmal in Zürich statt, hiess es dazu bei Massiv. Der erste Event an der Limmat dürfte also nicht der letzte gewesen sein. Das Publikum war durchmischt. Neben einigen «cadaveri eccellenti» à la Mister Schweiz oder Schlagersängerin Paloma Würth traf man
die üblichen Partygänger der Werbebranche. Und einige alte Bekannte: beispielsweise Corinne Dörig, die früher bei Action Agency tätig war und heute eine Modellagentur besitzt. Bei Athletic Models gibts allerdings nur Sportlerinnen und Sportler zu buchen (Mitinhaber Martin Bruderer spielte übrigens früher bei den Kloten Flyers in der Verteidigung). Oder eine gewisse Sara Wallimann, die heute neben den beiden Gründern Angelika Schnetzer und Mario Romano bei Massiv arbeitet. Sie dürfte eifrigen Shortlistlesern noch als Sara Gabathuler, Assistentin bei Wunderman, bekannt sein. Mirjana Matovic schliesslich kennt man als Mitarbeiterin der CP-Agentur Schröderpartners in Zollikon. Sie führt aber mit Fashion Management auch noch eine eigene Firma. Lange konnte man im Lumen ein stetes Kommen und Gehen beobachten. Als die Party offiziell für beendet erklärt wurde, lud gar ein grosszügiger Mäzen noch einige handverlesene Gäste zur After-Party-Party in sein luxuriöses Domizil in Rüschlikon ein.
Beat Fritschweiss, wo es langgeht zur Wemf. Bei der Präsentation der Daten aus dem Schweizer Blätterwald trifft sich im Zürcher Technopark, was in der Verlags- und Mediaszene Rang und Namen hat. Schöne Leute gabs an der Fete des Szenemagazins Massiv. Dass ein Mister Schweiz auf
einem internationalen Titel auftaucht, war
den Verantwortlichen von Massiv und Visage Management eine Party wert.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Events trifft, orten wir an den diversen Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten (
[email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch
Mediaforschungstag der Wemf, TechnoparkEndlich wieder neues Zahlenfutter für die Laptops.
Von der Wemf referierten auch Carine Lins, Christine Diemand (r.) und Direktor René Schmutz über die neuesten Mach-Zahlen.
Christof Meier, Medialeiter bei FCBLK, mit Elvira Werro (r.) vom Beobachter und Hélène Sonderegger von Universal-McCann.
Cinecom-Chef Matthias Luchsinger (r.) und Marketingleiter Jean-Claude Bruhin (l.) mit Amag-Werbeleiter Andreas Huwyler.
Junge Ringier-Delegation: Jasmin Fuchs (l.) und Michele Georgeopoulos, Media Services, mit Sonia Gomez, Werbemarkt Zeitschriften.
Othmar Fischlin sah man am Publimedia-Stand mit Danya Korous vom SMP-Kochmagazin Le Menu diskutieren.
Ueli Gertsch, Facts, Reto Mürner, ab Oktober bei Publicitas Bern, und Robert Frick (v. l.) von der Automobil Revue.
Adlink Sales Manager Stephan Suter (l.) unterhielt sich über die Mach-Präsentation mit Jean-Claude Raemy von Edipub.
Kommentare zu den guten Zahlen der Jean Frey AG diktierte Verlagsleiterin Uli Rubner direkt in Piero Schäfers Aufnahmegerät.
War eine gesuchte Gesprächspartnerin: Corinne Scarpi, Key Account Manager bei 20 Minuten, mit Marc-André Bucher von DWS.
Vom IT-Fachverlag IDG: Anzeigenleiter Kurt Strebel (l.), Esther Majoleth, Anzeigenverkauf, und Urs Flückiger, int. Key Accounts.
Marco Gasser, 20 Minuten, stiess mit Corinne Kelly (l.), Mediaagentur Konnex, und Caroline Nünlist, Zip Media, auf tolle Zahlen an.
Sandro Prezzi (l.) und Christiane Jestädt von Optimedia gesellten sich beim Apéro zu Marcel Kohler von der NZZ.
Massiv/Visage-Event im LumenBeautiful-People am Massiv/Visage-Event: Christophe Guye mit Denise Rombouts und Co-Veranstalterin Zinetta Blank (r.).
Carl-Johan Olsson (r.) mit Mister Schweiz Robert Ismajlovic, Star des Abends und Titelmodel für die neueste Ausgabe von Massiv.
Angelika Schnetzer (l.), Mario Romano und Sara Wallimann bilden das Kernteam des internationalen Lifestylemagazins Massiv.
Betreiben eine Agentur ausschliesslich für Sport-Models: Corinne Dörig und Martin Bruderer von Athletic Models.
Ebenfalls im Lumen gesehen: Markus Pekeler, TBWA, Art Buyer Karin Giger und Reini Roduner (r.) von Absolutturnus.
Waren begeistert von der Ausstattung der Westend-Lounge Lumen: Jenny Best (l.) und Esther Würsten von OMD-Zürich City.
Alex Widmer (l.), oberster Private Banker der CS, mit Mirjana Matovic, Fashion Management, und Dave Hanselmann, AD bei JvM.
Michelle Széchenyi (l.), Kommunikationsverantwortliche bei Viva, kam mit Barbara Ryter vom Blick an die Massiv-Vernissage.
Wie sichs für eine Model-Party gehört: Bar am Laufmeter.