SPRI startet neuen Kurzlehrgang

Das Schweizerische Public Relations Institut (SPRI) lanciert am 18. November den Kurzlehrgang «Investor Relations Assistant».

Das Schweizerische Public Relations Institut (SPRI) lanciert am 18. November den Kurzlehrgang «Investor Relations Assistant».Das Schweizerische Public Relations Institut (SPRI) lanciert am 18. November den Kurzlehrgang «Investor Relations Assistant». Er ist Teil eines zweistufigen Ausbildungskonzepts. Für nächstes Jahr ist der zweite Lehrgang «Investor Relations Officer» geplant. Der neue Lehrgang wendet sich an Mitarbeitende von IR- und Finanzverantwortlichen in Unternehmen beziehungsweise von IR-Beratern in Agenturen und an Personen, die sich als Gestalter, Eventmanager oder Webproducer mit IR befassen. In 45 Lektionen werden an fünf Tagen zwischen dem 18. November 2003 und dem 21. Januar 2004 einerseits IR-Basiskenntnisse und anderseits das grundlegende Verständnis für Arbeitsweise und Bedürfnisse der Beziehungsgruppen des Kapitalmarkts vermittelt. Weitere Informationen sind unter Tel. 01 299 40 40 oder auf www.spri.ch erhältlich.

Wird Peter Wanner «Aussenminister»?

Verbände Verleger-Präsident Hanspeter Lebrument plant zwei zusätzliche Departements.

Verbände Verleger-Präsident Hanspeter Lebrument plant zwei zusätzliche Departements.
Am Verlegerkongress, der dieser Tage in Interlaken stattfindet, soll das Präsidium des Verbands Schweizer Presse (CHP) von sieben auf neun Mitglieder aufgestockt werden. Laut Statuten dürfen im obersten Verbandsausschuss maximal zehn Verlagsrepräsentanten sitzen. Einzug ins seit zwei Jahren departemental organisierte und notorisch überlastete Milizgremium halten Tamedia-CEO Martin Kall (für Ex-Präsident Hans Heinrich Coninx), AZ-Verleger Peter Wanner sowie Josef Zihlmann vom Willisauer Boten.
Geht es nach Hanspeter Lebruments Willen, werden für die beiden Letztgenannten neue Ressorts geschaffen. «Wanner wäre mein Wunschkandidat für ein Departement Aussenbeziehungen», so Lebrument gegenüber der Werbewoche. Hintergrund dieser Idee dürften der nahende RTVG-Entscheid und das dafür nötige Polit-Lobbying in der Hauptstadt sein.
Zihlmann wiederum könne er sich gut als Arbeitsminister vorstellen, der die Verbindung zu den Sozialpartnern pflegt. «Damit wir nicht alle vier Jahre den gleichen unproduktiven Streit haben», begründet der als Gewerkschaftshasser verschriene Südostschweiz-Chef diese überraschende Absicht.
(oc)

Lammoth zieht wieder das grosse Los

Die Interkantonale Landeslotterie Swisslos bringt im Herbst wieder ihr Millionen-Los ins Spiel.

Die Interkantonale Landeslotterie Swisslos bringt im Herbst wieder ihr Millionen-Los ins Spiel.Vorgesehen sind diesmal über 600000 Lose und Preise im Gesamtwert von mehr als 43 Millionen Franken. Die Gewinnsymbole werden in der heissen Spielphase täglich im Blick und im SonntagsBlick veröffentlicht. Für das Direktmarketing hat sich Swisslos nach 2002 erneut für die St.Galler Agentur Lammoth Mailkonzept entschieden. Von ihr stammt auch die visuelle Gestaltung des Millionen-Loses.

Zünd bedruckt jetzt auch Steine

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten findet man neu im Rheintal. Davon ist die Zünd-Systemtechnik in Altstätten überzeugt.

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten findet man neu im Rheintal. Davon ist die Zünd-Systemtechnik in Altstätten überzeugt.Mit ihrem Flachbettprinter kann Zünd nämlich «als Erste überhaupt» unebene Oberflächen wie Stein, Metall, Textil, Holz und vieles mehr bedrucken. Der UVjet 215-C wird am 24. wie 25. September um 17 Uhr an einer grossen Vernissage bei der Firma Zünd präsentiert. Weitere Informationen und Anmeldung über Telefon 071 757 81 00.

Schmeckt selbst Italienern

Käse Guye Benker knüpft im neuen Spot für Schweizer Käse nahtlos an dessen Vorgänger an.

Käse Guye Benker knüpft im neuen Spot für Schweizer Käse nahtlos an dessen Vorgänger an. Rache ist süss und schmeckt am besten gut gewürzt: Viel genussreichen Humor beweisen André Benker und Condor-Regisseur Michael Fueter erneut in ihrem bereits fünften TV-Spot zur Verteidigung des einheimischen Käses. Diesen haben sie im Auftrag der Käseorganisation auf dem Klausenpass mit Laiendarstellern – original Schweizer Bergbauern – gedreht. Neu daran ist der Gag, dass Spot V direkt an die Handlung in Spot IV anknüpft. Kurz zur Erinnerung: Die beiden Patrioten haben auf ihrer Schweizer Alp zwei italienischen Käseimporteuren beim Pokerspiel ihre Lastwagen samt Käse abgenommen. Nun kehren die Italiener mit ihren erbost-erregten Ehefrauen in die Schweiz zurück, um sich zu rächen. Sie wollen ihre Laster wieder haben. Kriegen sie aber nicht…Natürlich lindern die zwei Brummis nicht die Not der Schweizer Käseproduzenten. Im letzten Jahr sind 17800 Tonnen ausländischer Käse für den Privathaushalt importiert worden. Dazu 13400 Tonnen zur industriellen Weiterverarbeitung. Bis zum Jahr 2007 sind diese Importe auf 20000 Tonnen für den Privathaushalt und 18000 für die Nahrungsmittelindustrie prognostiziert. Eine Folge der Liberalisierung des Handels mit landwirtschaftlichen Produkten. Das Hauptproblem dabei sei nicht nur die steigende Menge, sondern der fehlende Platz in den Verkaufsregalen. «Jedes neue Produkt verdrängt ein anderes», meint dazu Roland Sahli, Geschäftsführer bei der Käseorganisation Schweiz.
Da besann man sich bei den höchsten helvetischen Käsern der subversiv-anarchischen Tradition der frühen Eidgenossen und liess von Guye Benker einen Nachfolgespot drehen.
Damit der Zuschauer vor dem TV-Gerät weiss, worauf er sich freuen darf, wird ihm ein kurzer Zusammenschnitt von Spot IV wiederholt, beispielsweise vor der «Tagesschau». Danach folgt der neue 40-Sekunden-Spot, voll gepackt mit Action: Ein cleverer Hund will die Frauen in die Flucht jagen. Die Schweizer Bauern verschanzen sich. Die Musik im spannungsgeladenen Spot ist Ennio Morricones Titelmelodie aus «Spiel mir das Lied vom Tod» nachempfunden.
Politisch korrekt drapiert
Neu am jetzt fünften Spot ist die Tatsache, dass endlich auch Käse gegessen wird. Während sich die Schweizer Käsefreunde in der Alphütte verschanzen, können die Ausländer einer verlockend angerichteten Platte nicht widerstehen. Sie kosten vom Schweizer Käse und finden offensichtlich Genuss daran.
Beim Drehen musste das Team darauf achten, dass die Wahl der
Käsesorten für die Platte geografisch korrekt ausgewogen ausfiel, denn die Spots werden in allen drei Landessprachen gezeigt. Parallele Printsujets sind keine konzipiert worden, denn die einzelnen Käselabels dürfen
eigene Inserate schalten. Der neue 40-Sekunden-Spot läuft ab 18. September auf allen Schweizer Kanälen, jeweils zusammen mit der Kurzversion des Vorgängerspots.
Zubeissen statt pokern.
Kampfstimmung im Käseland.
Andreas Panzeri

Carrefour kauft bei MPG

Die französische Supermarktkette Carrefour hat die Media Planning Group (MPG) mit einem grossen Teil ihrer europäischen Mediabudgets betraut.

Die französische Supermarktkette Carrefour hat die Media Planning Group (MPG) mit einem grossen Teil ihrer europäischen Mediabudgets betraut.Die Havas-Tochter übernimmt laut einem Bericht von Dow Jones die Etats für Frankreich, Polen, die Türkei und die Schweiz vom bisherigen Etathalter Carat. Dieser behält die Etats für Belgien, Tschechien, die Slowakei, Italien und Griechenland. Carrefour hat auch seinen französischen Kreativetat an die Havas-Tochter Euro RSCG vergeben.

Tischset des Jahres

Druck Sie können durchaus ein wenig mehr Zuneigung gebrauchen, denn für gewöhnlich leisten sie ihren Dienst unbeachtet und fangen Speisereste oder Kaffeetropfen auf.

Druck Sie können durchaus ein wenig mehr Zuneigung gebrauchen, denn für gewöhnlich leisten sie ihren Dienst unbeachtet und fangen Speisereste oder Kaffeetropfen auf.Jetzt erhalten Tischsets endlich Aufmerksamkeit. Unter der Regie von Bruhin Druck erkoren Werbe- und Marketing-Fachleute die besten 20 Tischsets. Diese werden in einer Broschüre präsentiert, die unter www.tischset.ch bestellt werden kann. Bruhin druckt jährlich über 100 Millionen Tischsets und prämiert seit 23 Jahren als grösster Schweizer Produzent die besten Tischsets. Die meisten Tischsets werden von Produkteherstellern, Werbeagenturen sowie vermehrt von gemeinnützigen Organisationen an die Restaurants verteilt.

GFS knackt den Jackpot

Die St.Galler Agentur GFS Communications hat sich in einem Pitch um den Werbeetat des Grand Casino St.Gallen gegen drei Mitbewerber durchgesetzt.

Die St.Galler Agentur GFS Communications hat sich in einem Pitch um den Werbeetat des Grand Casino St.Gallen gegen drei Mitbewerber durchgesetzt.Das Ostschweizer A-Casino wird am 28. November eröffnet. Ziel der Kampagne sei es, das Grand Casino St.Gallen klar zu positionieren, heisst es in einer Mitteilung. Der neue Budgetgewinn ist laut GFS der vierte Sieg im vierten Pitch im laufenden Jahr.

ADC-Jahrbuch Deutschland erschienen

Die Kreativität trotzt der Krise: Die ADC-Jury in Berlin hatte mit weit mehr Einsendungen als in den Vorjahren zu kämpfen.

Die Kreativität trotzt der Krise: Die ADC-Jury in Berlin hatte mit weit mehr Einsendungen als in den Vorjahren zu kämpfen.Es war «The Fight of the Year», wie es im Untertitel zum ADC-Jahrbuch 2003 heisst. Wer im Kampf um die beste Idee langen Atem beweist, den Mut des Auftraggebers kitzelt und auch im Final Countdown der Umsetzung nicht schlapp macht, sichert sich nicht nur Gold, Silber oder Bronze, sondern auch einen Platz in diesem Buch. Diese Grundhaltung des Kampfs ist im Jahrbuch visuell aufgenommen worden mit Bildern von Boxchampion Muhammad Ali. Seine Lebensgeschichte rangelt sich zwischen die 700 Seiten mit mehr als 2000 Abbildungen von der besten deutschen Werbung. Das ADC-Buch 2003 ist im Verlag Hermann Schmidt, Mainz, erschienen (ISBN 3-87439-630-4) und kostet 176 Franken.

Bei Intermag zieht britischer Lifestyle ein

Ab sofort übernimmt der Zeitschriftenvermarkter Intermag die Vertretung der englischen IPC South Bank Publishing Company für den Schweizer Markt.

Ab sofort übernimmt der Zeitschriftenvermarkter Intermag die Vertretung der englischen IPC South Bank Publishing Company für den Schweizer Markt.Damit ergänzt die Tochter des Publicitas Promotion Network, die auf ausländische Lifestyle-Magazine spezialisiert ist, ihr Portfolio um 13 Titel: Marie Claire, InStyle, 19, Mizz, Wedding, Parenting, Hair, Family Circle, Essentials, Woman & Home, Living etc., Ideal Home und Homes & Gardens. Bisher besass Intermag keine britischen Titel im Portfolio.

Korrigendum

Nicht das Solothurner Tagblatt hat laut Mach Basic 2003 67 Prozent Leser hinzugewonnen und kommt auf neu 40000 Leser, wie in der letzten Ausgabe der Werbewoche geschrieben stand.

Nicht das Solothurner Tagblatt hat laut Mach Basic 2003 67 Prozent Leser hinzugewonnen und kommt auf neu 40000 Leser, wie in der letzten Ausgabe der Werbewoche geschrieben stand.Der Zuwachs wurde vielmehr von der Gesamtausgabe der Berner Zeitung (BZ) im WG 32 (Solothurn) erzielt. Wie viel davon auf das Konto des Solothurner Tagblattes geht, das Teil der BZ-Gesamtausgabe ist, lässt sich nicht sagen, da der Titel in der Leserschaftsstudie gar nicht separat ausgewiesen wird.

Golfer Schäfer ausgebootet

Special Interest Der Marktleader der Golfpresse wildert bei der Konkurrenz.

Special Interest Der Marktleader der Golfpresse wildert bei der Konkurrenz.Die offizielle Zeitschrift des Schweizer Golfverbands (ASG), Golf Suisse, wird 2004 nicht mehr von Schäfer & Partner produziert. Stattdessen kommt Urs Bretscher zum Zug, heute Chefredaktor beim Erzrivalen Golf & Country.Piero Schäfer hat Golf Suisse vor sechs Jahren gemeinsam mit dem Media Verlag Ursula Meier gegründet. Für seinen Rauswurf sei man ihm eine Erklärung schuldig geblieben, sagt er. Der Verlag schiebe die Verantwortung auf die Druckerei Benteli Hallwag ab. Diese gebe dem ASG die Schuld, der den schwarzen Peter umgehend zurückschiebe.
Gegenüber der Werbewoche sprach Ursula Meier von einem «gemeinsamen Entscheid». Nach sechs Jahren sei es einfach Zeit für neue Ideen. Mit Bretschers Konzept soll Golf Suisse vom Verbandsimage wegkommen, moderner und peppiger werden. Der ASG bleibt aber im Heft vertreten. Beim Herausgeber VIP Media sucht man derzeit einen Nachfolger für Bretscher auf Ende Jahr.
(sm)
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