Berner Werbeclub zeigt Cannes-Rolle

Am Mittwoch, 22. Oktober, zeigt der Werbeclub Bern die Cannes-Rolle ‘03 mit den besten Werbefilmen des Jahres.

Am Mittwoch, 22. Oktober, zeigt der Werbeclub Bern die Cannes-Rolle ‘03 mit den besten Werbefilmen des Jahres.Die Vorführung beginnt um 10 Uhr. Erstmals wird die Rolle in der Cinématte gezeigt und nicht mehr, wies Tradition war, im Kino Alhambra. Der Grund für den Wechsel ist in der Tatsache zu suchen, dass die Rolle nicht mehr als 35-mm-Film, sondern nur noch im Beta-SP-Format oder als DVD produziert wird. Die Cinématte gehört zu den wenigen Kinos in Bern, die diese Formate abspielen können.

Der Ständerat solls richten

Presseförderung Die Vorbehalte der Verleger gegen den Medienartikel fanden im Nationalrat kein Gehör. Nun hoffen sie auf den Ständerat.

Presseförderung Die Vorbehalte der Verleger gegen den Medienartikel fanden im Nationalrat kein Gehör. Nun hoffen sie auf den Ständerat.Der Verband Schweizer Presse (CHP) ist bestürzt über das Ja des Nationalrats zu einem Medienartikel in der Bundesverfassung. CHP-Geschäftsführer Daniel Kaczynski verwahrte sich gegen die Taktik der Befürworter, die klaren Fronten in der Angelegenheit zu verwischen. Mitglieder der SP und der Grünen hatten in der Ratsdiskussion den Vorschlag des CHP einer Stiftung für Presseförderung als Einlenken der Verleger dargestellt.«Die Verleger wollen diesen Medienartikel nicht», stellt Kaczynski klar. In diesem Punkt gebe es im ganzen Verband keine Meinungsverschiedenheiten. Dabei wende man sich weniger gegen den Artikel selbst als gegen die Idee dahinter: dass die Politik mittels Subventionen Einfluss auf die Verleger gewinnen wolle. Dass sich dies bei der Ausarbeitung auf Gesetzesstufe noch korrigieren liesse, glaubt Kaczynski nicht, da dort der Einfluss der Parlamentarier noch stärker sei. Der CHP setzt seine Hoffnungen nun auf den Ständerat.
(sm)

Film demnächst am Kiosk

Kinomagazine Die Oktober-Ausgabe der Monatszeitschriften Film demnächst und Avant première,

Kinomagazine Die Oktober-Ausgabe der Monatszeitschriften Film demnächst und Avant première,die gratis in den Kinos aufliegen, erscheint am 7. Oktober erstmals am Kiosk – zu drei Franken pro Exemplar. Der Anreiz, für die Magazine zu bezahlen, soll eine beigelegte DVD sein. Diese enthält 50 Trailer von Kinofilmen, die zwischen Oktober und Januar in den Kinos laufen. Die Aktion wird von Radio 105 und Star-TV mit Spots begleitet.

«Winterthur» stellt Hangar 21 ein

Kundenzeitschriften Hangar 21 erscheint im November zum letzten Mal:

Kundenzeitschriften Hangar 21 erscheint im November zum letzten Mal:Die Winterthur-Versicherung stellt ihr Kundenmagazin für 17- bis 28-Jährige ein. Dem dreiköpfigen Team um Chefredaktor Marius Leutenegger wurde gekündigt, wie der Tages-Anzeiger (TA) berichtet. Hintergrund sind laufende Sparanstrengungen bei der Assekuranz. Eine Ausgabe von Hangar 21 koste die Versicherung rund eine halbe Million Franken, zitiert der TA einen externen Mitarbeiter des Magazins. Hangar 21 erscheint vier Mal pro Jahr dreisprachig in einer Auflage von 185000 Exemplaren.

Werbeaufwand im August gestiegen

Werbestatistik Im August sind die Bruttowerbeausgaben in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent gestiegen.

Werbestatistik Im August sind die Bruttowerbeausgaben in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent gestiegen.Es ist das erste Mal im laufenden Jahr, dass der Werbeforscher Media Focus eine positive Entwicklung präsentieren kann. Einen überraschend hohen Zuwachs (20,3 %) melden die Publikumszeitschriften. Auch die Fachzeitschriften legten zu (5,4 %), während die Tageszeitungen als dritter Printsektor mit minus 9,1 Prozent einen weiteren schlechten Monat verzeichneten. Das Fernsehen erzielte 18,4 Prozent mehr Werbeumsätze und gelangt damit übers ganze bisherige Jahr in die Pluszone (1,4 %). Wachstum gabs auch beim Radio (4,5 %) und beim Kino (6,4 %). Das Plakat verlor hingegen (5,6 %).

JobChange

Die PR-Agentur Piar hat in Bern ihre definitive Niederlassung eröffnet und wird von René Bucher (Bild) geleitet. Bucher war zuletzt Kommunikationsleiter der Lobag Management AG. Weil der ursprünglich vorgesehene Geschäftsführer kurzfristig wieder abs

Die PR-Agentur Piar hat in Bern ihre definitive Niederlassung eröffnet und wird von René Bucher (Bild) geleitet. Bucher war zuletzt Kommunikationsleiter der Lobag Management AG. Weil der ursprünglich vorgesehene Geschäftsführer kurzfristig wieder absprang, musste sich Piar zwischenzeitlich von Renatus Gallati, dem Präsidenten der Schweizerischen Public-Affairs-Gesellschaft, in Bern vertreten lassen. Gallati nimmt nun im Verwaltungsrat der Piar Bern Einsitz, die als eigenständige Aktiengesellschaft gegründet wurde. …
Die Zürcher Internetfirma E-Market gliedert den Bereich Webdienstleistungen als eigenständige Firma aus. Die Geschäftsleitung der neuen Synergetics AG übernehmen Jürg Unterweger, Anita Bürgler und Walter Bucher.
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McCann-Erickson Schweiz hat Timo Kirez in die Geschäftsleitung berufen. Ab Oktober ist er als Chief Creative Officer (CCO) für die Standorte der Werbeagentur in Zürich und Genf verantwortlich. Kirez ist seit fünf Jahren als Texter und Creative Director für McCann in Genf tätig.
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Der Swisspool, die Anzeigenkombination der sieben stärksten Schweizer Tageszeitungen, baut ihre Kundenbetreuung aus. Anfang Oktober 2003 übernimmt Marco Reale die neu geschaffene Position eines Key Account Managers.
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Der Chefredaktor des Zofinger Tagblatts, Paul Ehinger, tritt Ende September in den vorzeitigen Ruhestand. Ehinger war seit 1988 Chefredaktor des Tagblatts, das im Verbund der Mittelland Zeitung erscheint. Seine Nachfolge übernimmt sein bisheriger Stellvertreter, Beat Kirchhofer.
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Bendicht Lüginbühl, Programmleiter DRS3/Virus, hat Daniel Schneider zum neuen Leiter des Jugendkabelsenders Virus ernannt. Schneider tritt Anfang 2004 die Nachfolge von François Mürner an, der als Moderationschef zu DRS 3 gewechselt hat. Bis dahin übernimmt Matthias Völlm, stellvertretender Leiter Virus, die Führung des Jugendsenders.

Neue Zeitschrift für Lehrer lanciert

Unter dem Titel Educetera startet eine neue Fachzeitschrift für Lehrer und Dozenten.

Unter dem Titel Educetera startet eine neue Fachzeitschrift für Lehrer und Dozenten.Die im Juni gegründete Herausgeberin Edupanel AG mit Sitz in Hergiswil wolle mit der neuen Publikation dem Lehrpersonal mit Ratschlägen, Tipps und Ideen unter die Arme greifen, schreibt Werbevermittlerin Publimedia in ihrem Newsletter. Educetera erscheint ab Oktober in einer Startauflage von 55000 Exemplaren und vorerst in einem zweimonatlichen Rhythmus. Der Versand erfolgt vorwiegend gratis und an die Privatadressen der Empfänger.

2. Stock Süd an der Uni

Das Bieler Gestaltungsbüro 2. Stock Süd Netthoevel & Gaberthüel entwickelt das neue Erscheinungsbild der Universität Bern, nachdem es sich in einer Konkurrenzpräsentation gegen drei Mitbewerber durchgesetzt hat.

Das Bieler Gestaltungsbüro 2. Stock Süd Netthoevel & Gaberthüel entwickelt das neue Erscheinungsbild der Universität Bern, nachdem es sich in einer Konkurrenzpräsentation gegen drei Mitbewerber durchgesetzt hat.

Mutmassliches Ende eines Zeitschriftenzwitters

Kulturzeitschriften Mit dem Niggli Verlag hatte in der Medienszene keiner gerechnet, als Tamedia ihr «Kulturprozent» Du zum Verkauf anbot. Eines ist für die neuen Besitzer klar: Die Zeitschrift soll wieder aktueller werden.

Kulturzeitschriften Mit dem Niggli Verlag hatte in der Medienszene keiner gerechnet, als Tamedia ihr «Kulturprozent» Du zum Verkauf anbot. Eines ist für die neuen Besitzer klar: Die Zeitschrift soll wieder aktueller werden.Verlagsleiter J. Christoph Bürkle (Niggli Verlag, Archithese) und Druckereibesitzer Viktor Heer aus Sulgen TG stehen arbeitsreiche Wochen bevor. Bis Ende Oktober will Heer, der neue Eigentümer der Kulturzeitschrift Du, zusammen mit Bürkle entschieden haben, wie das Blatt ab Januar 2004 optisch und inhaltlich aussehen und vor allem: wer die Redaktion führen wird. Dass nicht mehr alle rund 20 Mitarbeitenden auf der Payroll der neuen Besitzer auftauchen werden, ist für Heer klar: «Das muss gestrafft werden», sagt der Drucker mit Blick auf die Lohnkosten von Du. Die Aufräumarbeit ist notwendig: «Seit zehn Jahren ist bei Du nichts mehr gemacht worden», sagt Bürkle. Der promovierte Kunsthistoriker sieht Handlungsbedarf beim Inhalt, dem geschriebenen und gestalteten. «Wir wollen die Aktualität stärken und den monothematischen Schwerpunkt zurückfahren», sagt er. Für ihn ist klar, dass die Zeitschrift zuletzt einen Zwitterstatus hatte, der ihm nicht gut bekommen ist: Nicht Buch und nicht Zeitschrift sei Du gewesen. Das hätten die Leser nicht goutiert, und die Abonnenten noch weniger. Nur gerade noch 55 bis 60 Prozent bezahlen für den Bezug der Zeitschrift im Voraus. Von der einstmals stattlichen Auflage von knapp 30000 Exemplaren ist Du mittlerweile bei rund 20000 monatlich verkauften Heften angelangt. Davon werden 14000 Stück den Abonnenten zugestellt, die übrigen 6000 Stück werden je zur Hälfte am Kiosk und im Buchhandel abgesetzt. Bürkles Fazit: «Wir müssen den Aboverkauf forcieren.»
Tamedia stoppte Du-Relaunch
Welchen Kurs das künftige Flaggschiff der Druckerei Heer segeln wird, will Bürkle noch nicht verraten. So viel ist sicher: «Es gibt in Du zu wenig Themen, die interessieren», darum will er den inhaltlichen Fächer ausweiten und dafür sorgen, dass die Zeitschrift als Produkt «nicht mehr so nahe beim Buch sein wird». Format und Gestalt des neuen Du müssen noch aufeinander abgestimmt werden. Der von Tamedia im Frühjahr angesagte Relaunch wurde gestoppt, als Du auf dem Markt angeboten wurde – logisch, kein ernsthafter Interessent, so Heer, hätte eine frisch umpositionierte Zeitschrift gekauft.
Investieren müssen die neuen Besitzer auch in den Anzeigenverkauf, denn «das Heft hat sich aus dem Anzeigenmarkt hinausmanövriert», sagt Bürkle. Aber auch beim Druck der Zeitschrift sieht Heer Erweiterungsbedarf. «Wir fahren jetzt schon einen Drei-Schichten-Betrieb und brauchten Du nicht für die Auslastung unserer Maschinen», sagt er. Im Gegenteil, er überlegt sich nun , ob er für die Produktion des Hefts neue Maschinen anschaffen muss. Die Tatsache, dass die Kulturzeitschrift im eigenen Haus gedruckt wird, ist für ihn indes von eminenter Bedeutung: «Ohne eigene Produktionsstätte hat ein Verlag heute keine Chancen mehr. Damit können wir die gesamte Infrastruktur nutzen und so Gewähr bieten, dass Du überleben wird.»
Geld allein, das wissen Bürkle und Heer, wird nicht ausreichen. «Es geht nicht nur um die Druckerei, es muss auch Herzblut fliessen», versichert Heer.
J. Christoph Bürkle (l.) und Viktor Heer haben bereits die Zeitschrift Archithese und den Niggli Verlag aus den roten Zahlen geführt und investieren ihre Leidenschaft – und Geld – in ein neues Du.
Carlo Bernasconi

Spot geht Baden

Baden Tourismus lässt sich von Spot Werbung einen neuen visuellen Gesamtauftritt schustern.

Baden Tourismus lässt sich von Spot Werbung einen neuen visuellen Gesamtauftritt schustern.Die Fullservice-Agentur aus St.Moritz setzte sich in einer Konkurrenzpräsentation gegen vier Mitbewerber durch. Spot Werbung kreierte rund um das bestehende Logo ein neues Corporate Design und entwickelte eine strukturierte Kommunikationsstrategie, um Baden Tourismus als Dachmarke im Tourismusmarkt zwischen Zürich, Basel und Luzern zu positionieren. Die Publikationen im neuen Look sollen ab Anfang 2004 zum Einsatz kommen.

Märchen vom Mutigen

Zeitschriften Matter & Partner macht Werbung für den vom Beobachter gestifteten Prix Courage.

Zeitschriften Matter & Partner macht Werbung für den vom Beobachter gestifteten Prix Courage.Mit dem Prix Courage zeichnet der Beobachter Personen aus, die sich mit besonders hartnäckigem Mut gegen eine Ungerechtigkeit wehren. Der Preis wird am 27. September im Rahmen eines hochkarätigen Events in der Zürcher Saalsporthalle verliehen. Im Beobachter waren die Nominierten vorgestellt worden, und die Leserschaft konnte bestimmen, wer den Publikumspreis gewinnt. Ein weiterer Preis wird von einer unabhängigen Jury vergeben. Zu den Nominierten zählen zum Beispiel zwei Männer, die ein kleines Mädchen fünf attackierenden Hunden entrissen haben ebenso wie zwei Passanten, die einen Ertrinkenden aus der eiskalten Emme gefischt haben. Mut zeigte ebenso eine Frau, die sich im Alleingang gegen den Filz in ihrer Gemeindeverwaltung gewehrt hat, oder das IKRK-Team, das in Bagdad auch während des Irak-Krieges trotz ständigen Bombenhagels ausharren wollte.
Die Werbeagentur Matter & Partner hat für diese konkreten Heldentaten nach Bildern aus der Märchenwelt gesucht. Die Kampagne für den Prix Courage dramatisiert mit bekannten Märchenfiguren, was geschehen kann, wenn eben kein mutiger Prinz oder Jägersmann zur Stelle ist. «So kann auf unverkrampfte Art zu mehr Zivilcourage aufgerufen werden, ohne schulmeisterlich zu wirken», meint CD Daniel Matter.
Es wurden insgesamt drei Sujets entwickelt, in denen über das Schicksal von Rotkäppchen, Dornröschen und dem Froschkönig sinniert wird, hätte es den Protagonisten dieser Fabeln an Mut gefehlt. Die Anzeigen sind während drei Wochen in Zeitungen und Zeitschriften zu sehen.
Märchenklassiker wurden von Matter & Partner neu illustriert.
Zeitschriften Für den Prix Courage des Beobachters hat Matter & Partner einige Märchenklassiker neu illustriert.
Andreas Panzeri

Neuer E-Postbote für IR und Kommunikation

Unter dem Namen Tensid Communication Services bietet sich in Baar ein neues Unternehmen als «elektronischer Postbote» für Investor Relations, Konzern- und Marketingkommunikation an.

Unter dem Namen Tensid Communication Services bietet sich in Baar ein neues Unternehmen als «elektronischer Postbote» für Investor Relations, Konzern- und Marketingkommunikation an.Tensid überträgt ab Anfang 2004 Texte, Ton und Bilder übers Netz weltweit an die Adressaten. Die minimale Ad-hoc-Distribution nach den Vorschriften der Schweizer Börse offeriert Tensid kostenlos. Gründer und Geschäftsführer des neuen Unternehmens ist Konrad Baechler, der zuvor die Schweizer Niederlassung einer norwegischen Internetfirma leitete.
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