Flowcube lädt ein ins Suvretta House

Flowcube in Zürich übernimmt ab Oktober die Pressestelle des St.Moritzer Fünfsternehotels Suvretta House.

Flowcube in Zürich übernimmt ab Oktober die Pressestelle des St.Moritzer Fünfsternehotels Suvretta House.Flowcube in Zürich übernimmt ab Oktober die Pressestelle des St.Moritzer Fünfsternehotels Suvretta House. Die Agentur wird für strategische Unternehmenskommunikation und für die Medienarbeit des Hotels zuständig sein.

Werbe- und Kommunikationsrecht

«Lassen Sie sich von ihrer Kreativität beflügeln – aber fliegen Sie nicht über die juristischen Grenzen hinaus…», heisst es in der Ankündigung des neuen Praxisratgebers «Werbe- und Kommunikationsrecht».

«Lassen Sie sich von ihrer Kreativität beflügeln – aber fliegen Sie nicht über die juristischen Grenzen hinaus…», heisst es in der Ankündigung des neuen Praxisratgebers «Werbe- und Kommunikationsrecht».Das Buch von Ueli Grüter und weiteren Spezialisten behandelt alle wichtigen Themen wie Lauterkeitsrecht, Urheberrecht, Designschutz. Der Ringordner mit 400 Seiten kostet 268 Franken und kann beim Weka-Verlag in Zürich bestellt werden über Fax 01 434 89 99.

Mediacom gewinnt Coca-Cola Schweiz

Die Mediabudgets des Getränkekonzerns Coca-Cola in der Schweiz und in Österreich werden künftig von Mediacom betreut.

Die Mediabudgets des Getränkekonzerns Coca-Cola in der Schweiz und in Österreich werden künftig von Mediacom betreut.Der Auftrag gilt für sämtliche Marken. Die Mediaagentur der Grey Global Group setzte sich in einem Pitch gegen Universal McCann, Initiative Media und Carat durch, wie Coca-Cola-Sprecher Jürg Dinner gegenüber der Werbewoche bestätigte. Der Konzern hatte die Schwesteragenturen der vier Netzwerke in den beiden Ländern aufgefordert, sich gemeinsam um die Etats zu bewerben. In der Schweiz war bisher Universal McCann zuständig, in Österreich Initiative Media für den Einkauf und Universal McCann für die Planung.

Script fördert Texter

Der Texterverband Script hat eine neue Veranstaltungsart in sein Programm aufgenommen.

Der Texterverband Script hat eine neue Veranstaltungsart in sein Programm aufgenommen.Die Kurse unter dem Namen «ScriptERFA» stehen nur Texterinnen und Textern offen, die aber nicht Verbandsmitglieder sein müssen, und setzen eine aktive Mitarbeit der Teilnehmenden voraus. Die ersten «ScriptERFA» finden bereits diesen Herbst statt. Die detaillierten Ausschreibungen sind auf www.scriptweb.ch zu finden.

Doppel-Blick für De Schepper

Ringier Nach nur neun Monaten verlässt Chefredaktor Martin Hofer den SonntagsBlick per sofort.

Ringier Nach nur neun Monaten verlässt Chefredaktor Martin Hofer den SonntagsBlick per sofort.Die Trennung geschehe auf eigenen Wunsch, teilte der Herausgeber Ringier mit. Bis zur Wahl eines Nachfolgers leitet Blick-Chefredaktor Werner De Schepper auch den SonntagsBlick. Hofer wechselte Anfang Jahr vom TV-Nachrichtenmagazin «10 vor 10» zum Boulevardblatt. Ringier-Sprecherin Eva Keller sagte der Werbewoche, Hofer sei es gelungen, die Redaktion wieder zu festigen nach der Unruhe, die Vorgänger Mathias Nolte erzeugt hatte. Er habe aber die zweite Phase der Weiterentwicklung nicht einleiten können. Hofer erklärte gegenüber der SDA, Ringier und er passten nicht zusammen. «Wir haben verschiedene Ansichten über Führung und Strategie.» Gemäss Bernhard Weissberg, Bereichsleiter Zeitungen bei Ringier, gehe es nicht um einen Richtungswechsel beim SoBli. Der neue Chefredaktor müsse eine Zeitung machen, die am Sonntag alle als erste in die Hand nähmen und über die auch nach dem Sonntag noch geredet werde.
(sm)

SDV-Academy lanciert DM-Shorty

Die SDV-Academy, das Ausbildungsinstitut des Schweizer Direktmarketing-Verbands, hat ein neues Schulungsangebot im Programm:

Die SDV-Academy, das Ausbildungsinstitut des Schweizer Direktmarketing-Verbands, hat ein neues Schulungsangebot im Programm:Bei DM-Shorty lernen Interessierte in einem Tag Direktmarketing kennen. Die nächsten drei Termine sind 8. Oktober, 6. November und 10. Dezember. Der eintägige Kurs kostet 350 Franken pro Person, je 300 Franken bei zwei Teilnehmenden aus der gleichen Firma. Durchgeführt wird der Kurs bei der Kommunikationsagentur Kik AG in Baden. Für Informationen und Anmeldung steht Timo Albiez unter Tel. 056 203 25 24 oder timo.albiez@ kik-ag.ch zur Verfügung.

Events aller Couleur

Bereits zum zehnten Mal fand im World Trade Center am Leutschenbach vergangene Woche das Publimedia-Forum für Werbeauftraggeber und Kommunikationsspezialisten aus Verlagen und Agenturen statt.

Bereits zum zehnten Mal fand im World Trade Center am Leutschenbach vergangene Woche das Publimedia-Forum für Werbeauftraggeber und Kommunikationsspezialisten aus Verlagen und Agenturen statt.Publimedia-CEO Daniel Strobel durfte eine für eine Fachveranstaltung erstaunlich grosse Anzahl Gäste begrüssen. Rund 400 Fachleute liessen sich die Vorträge nicht entgehen, um beim anschliessenden Stehlunch angeregt Meinungen über das Gehörte auszutauschen. Eine besonders gute Kritik erhielt dabei der Vortrag von Urs Schneider, Inhaber von Mediaschneider, der über Anforderungen an Transport- und Kommunikationsleistung der Medien referierte sowie Vor- und Nachteile von Regional- und Lokalmarktstrategien aufzeigte. Das zentrale Thema der diesjährigen Veranstaltung, die Effizienz von Werbeausgaben, interessiert ja gerade zur heutigen Zeit brennend. Ganz im Gegensatz zur Dreikönigstagung, die zu Jahresbeginn am selben Ort stattgefunden hat, war die Stimmung heuer jedoch von einigem Optimismus geprägt – man scheint langsam, aber sicher wieder freudiger in die Zukunft zu blicken. Und wenn die Theorie stimmt, dass kleinere, inhabergeführte Unternehmen ein guter Konjunkturindikator sind, muss der Aufschwung schon vor der Bürotür stehen. Das meinte jedenfalls Thomas Rüttimann von Zip-Media, deren Geschäfte dem Vernehmen nach sehr zufrieden stellend verlaufen.
Ein Beispiel für Werbeeffizienz wiederum bot Radiotele-Verkaufsleiter Felix Kilchsperger, der bei möglichen Interessenten vorsorglich die Werbetrommel für den am 16. Oktober stattfindenden Radiospot-Event «Das Goldene Ohr» in Miller’s Studio rührte.
Für das Publimedia-Forum extra aus München angereist sind Thomas Sarnowski und Nicole Malitz-Jung von Redblue. Diese Agentur ist de facto die ausgelagerte Mediaabteilung des Elektronik-Retail-Giganten Media-Markt und besorgt zentral von München aus die gesamte europäische Mediaplanung samt Einkauf. Die sind halt nicht blöd! Auch nicht auf den Kopf gefallen sind die Verantwortlichen beim Tages-Anzeiger, Maili Wolf und Fridolin Holdener – sie gingen mit den Vertretern von Redblue zum Lunch im kleinen Kreise, statt sich unter die vielen Gäste des Forums zu mischen.
Eine ebenso grosse Gästeschar wie ans Forum dürfte jeweils an den traditionellen Bodega-Apéro der Berner Zeitung strömen. Viele Besucher versuchen seit neuestem sogar schon vor 18 Uhr – das ist die offizielle Startzeit der Fiesta –, Einlass in den Hof der Cantina zu erhalten. Denn mittlerweile weiss auch der letzte Werbeparty-Gänger: Bereits kurz nach sieben gelten für den Zugang zum mehr als üppigen Buffet erschwerte Bedingungen, die nur noch geübte Nahkampfspezialisten überwinden können. Der Bodega-Apéro ist ein absolutes Must für die Werbe- und Mediabranche – dass die Berner extra nach Zürich pilgern, um Kunden und Freunde zu bewirten, wird von der Branche enorm goutiert – wie auch die vielfach gereichten Spezialitäten vorab spanischer Provenienz. Der Event ist einer der am besten besuchten Anlässe des Jahres, weshalb jeweils die rechte Hand von BZ-Anzeigenleiter Michi Seiler arg strapaziert wird; schliesslich lässt er es sich nicht nehmen, jedermann persönlich zum spanischen Abend zu begrüssen.
Und wie jedes Mal legte sich auch Bodega-Wirt Eric Winistörfer mächtig ins Zeug und schleppte ständig neue riesige Platten und Behältnisse zu den Tischen, die unter der Last der mediterranen Köstlichkeiten beinahe zusammenbrachen. Kurzum: Die Stimmung war super und die Gäste genossen es. Und dass sich im Anschluss an die Bodega-Fiesta noch gut zwanzig Leute zum Weiterfeiern in den Bar-Club Herb im Seefeld begaben, ist dem Shortlistautor auch nicht entgangen.
Ebenfalls nicht mehr aus der Agenda wegzudenken ist der Prix Courage, den der Beobachter seit 1997 verleiht; heuer in der Zürcher Saalsporthalle. Der Preis ist innert kürzester Zeit zu einer Institution geworden. Die Berichterstattung, mit der die Medien der Konkurrenz dem Anlass ihre Reverenz erweisen, ist beispielhaft. Die Idee, Personen auszuzeichnen, die in nicht alltäglichen Situationen Mut und Zivilcourage beweisen, kommt an. Der Prix Courage ist deshalb nicht nur eine Auszeichnung für die Gewinner, sondern soll allen eine Motivation sein, die täglich einen selbstlosen Einsatz gegen Willkür und Ungerechtigkeit erbringen, wie es Jean-Frey-CEO und FDP-Nationalratskandidat Filippo Leutenegger in seiner Begrüssung ausdrückte. Die Jury unter Alt-Bundesrat
Otto Stich verlieh die von Celestino Piatti gestaltete Skulptur an den Krebs-spezialisten Christian Sauter, der an der Medizinischen Fakultät der Uni Zürich einen Titelschwindel aufdeckte und dafür mit Verweisen und, als Folge davon, einer Rentenkürzung belohnt wurde.
Der Publikumspreis, der von der Leserschaft des Beobachters vergeben wird, ging an die «Heli-Engel von Schlans», einen unerschrockenen Piloten und einen Postauto-Chauffeur. Marcus Levy und Albert Pfister befreiten unter Einsatz ihres Lebens drei Opfer aus den Schlammmassen, die im letzten November das Bündner Dorf verwüsteten. Unter tosendem Applaus des Publikums durften sie den mit 10000 Franken dotierten Preis entgegennehmen.
Ganz zum Schluss möchten wir uns noch entschuldigen, denn in der Werbewoche 33 wurde in einer Bildlegende Reto Mürner als zukünftiger Mitarbeiter von Publicitas Bern – statt Publimag Bern – bezeichnet. Mürner betreut bei Publimag seit dem 1. Oktober unter anderem die Titel Touring und Animan.
Beat Fritschmachts momentan wie die Rolling Stones – ständig «on tour». Letzte Woche gabs gleich drei Events mit Tradition, die man nicht auslassen durfte. In Zürich-Oerlikon bat die Publimedia zu ihrem alljährlichen Forum, in der Bodega im Niederdorf hauten die Berner von der BZ mit den Zürchern auf den Putz, und der Beobachter zeichnete an der Prix-Courage-Gala in der Saalsporthalle besonders mutige Menschen aus.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Partys trifft, orten wir an den diversen Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten (info@ werbe woche.ch). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch.
Zufrieden: Jean-Pierre Mosimann, P Winterthur, Roland Steffen, P Aarau, mit Publimedia-CEO Daniel Strobel (v. l.).
Lunch-Diskussionsrunde: Thomas Passen, Cash-Verlagsleiter, Beat Lauber, NZZ, und Publimedia-Werbeleiter Markus Ehrle (v. l.).
Rührte die Werbetrommel: Radiotele-Verkaufsleiter Felix Kilchsperger mit Urs Rueb und Fridolin Holdener (v. l.).
Im Zürcher Seefeld ist der Aufschwung bereits zu spüren: Caroline Nünlist und Thomas Rüttimann von Zip-Media.
Paolo Placa (l.), Anzeigenleiter Reader’s Digest, Corinna Scarpi, 20 Minuten, und Cumi Karagülle von der Zeitschrift Kochen.
Podiumsteilnehmer und Migros-Werbeleiter Beat Mühlemann (l.) mit Pepi Burch, selbstständiger Verlagsberater.
Markierten Präsenz während des Publimedia-Forums: Urs Kaufmann (l.) und Moreno Cavaliere, Publimedia.
Thomas Sarnowski und Nicole Malitz-Jung (r.) von Redblue mit Maili Wolf, Verlagsleiterin beim Tages-Anzeiger.
«P»-Spezialistinnen: Isabelle Kropf (l.) von Publicitas Swiss Press, mit Patricia Kaufmann, Publicitas Léman.
Franziska von Weissenfluh, BZ-Direktorin, Pietro Supino, Tamedia-Vize-VR-Präsident, und Daniel Kaczynski, GF Schweizer Presse.
Sandro Prezzi, GL-Mitglied bei Optimedia, Agi Babini, Publimedia, und BZ-Anzeigenleiter Michi Seiler (v. l.).
Kompetentes Team von der Mediaagentur Konnex: Ronny Schmid mit Monica Jäggi und Corinne Kelly (r.).
WoZ-Anzeigenleiter Kilian Gasser (l.) mit Viola Schnüriger, BG Media, und Philip Kramer, Leiter Events & Design bei Orange.
Für die BZ nach Zürich: LGK-Beraterinnen Annette Kupferschmied (l.) und Claudia Zechner (r.) mit Madeleine Bieri, Radiotele.
Sind schon lange gute Freunde: Gerry Stadler, MPG, Stephan Sutter, Adlink, und Roger Baur (v. l.), neu bei Cinecom.
Ernst Leuenberger (l.), Solothurner Ständerat, mit Ehefrau Doris, und Balz Hosang, Chefredaktor des Beobachters.
Wahlkampf à la Filippo? Der Jean-Frey-CEO mit Senka Stütz (l.), Strellson, und Regina Maréchal vom Swiss-Inflight-Magazin.
JF-Verlagsleiter: Uli Rubner (mit Partner Kurt W. Zimmermann) leitet Weltwoche und
Bilanz, Peter Kümmerli (r.) den Beobachter.
Beobachter-Anzeigenleiter Peter Menzato fand beim Apéro in Renate Kümmerli eine charmante Gesprächspartnerin.
Gemischtes Empfangskomitee: Jennifer Sprenger, Werner Affentranger, Romana Mazzco und Aline Prüfer (v. l.).
Pierre C. Meier, Chefredaktor des Media Trend Journal, mit Elvira Werro vom Anzeigenteam des Beobachters.
Hanspeter Lebrument, mit Myriam Engler, ehrte als Präsident der Schweizer Presse mit seinem Besuch den Prix Courage.
Stellvertretend für die anwesende Theater-, Show- und TV-Prominenz: Sängerin Sina und Kabarettist Franz Hohler.
Ein guter Anlass, die Partnerin auszuführen, sagte sich Otto Meier und kam zusammen mit Partnerin Irene Hafner.
Sandro Rüegger kam mit Ehefrau Monika; daneben Swisscom-Mobile-Werbeleiter Mike Weber (r.).
Sie werben für den Beobachter: Philipp Skrabal und Anita Haberthür von der Agentur Matter & Partner.
Fred Dietiker, Medialeiter der Schweizer Milchproduzenten, verzichtete nicht auf seine bessere Hälfte Margrit.
Claudia und Daniel Matter; er ist Inhaber der Beobachter-Werbeagentur Matter & Partner.
Halb privat, halb beruflich unterwegs: Corinna und Patrick Knecht – er ist Anzeigenleiter des Jean-Frey-Fernsehmagazins TR 7.
Genossen die Verleihung des Prix Courage in der Saalsporthalle gemeinsam: Therese und Heinz Bischof.
Der Prix Courage – eine abstrahierte Hellebarde als Symbol für den täglich gelebten Mut.

Aufforderung zum Tanz

Gastkommentar Mit der Aufweichung der Fronten habe das Stiftungsmodell des Verlegerverbands seinen ersten Zweck bereits erreicht, meint Daniel Kaczynski.

Gastkommentar Mit der Aufweichung der Fronten habe das Stiftungsmodell des Verlegerverbands seinen ersten Zweck bereits erreicht, meint Daniel Kaczynski.
Schweizer Medienpolitik trägt heute mehr denn je die Züge einer Grenzwissenschaft. «Du musst verstehn: Aus eins mach zehn…» Wer dieses Hexeneinmaleins begreifen will, muss manchmal teuflisch vertrackt buchstabieren.
Unser Verband ist nicht der Meinung, er habe den ewiggestrigen Etatisten einen ordnungspolitisch sündhaften Steilpass zugespielt und damit ein Eigentor geschossen, wie Oliver Classen unterstellt (WW 34/03). Was ist denn eigentlich passiert? Der Nationalrat hat – einverstanden! – einen Fehlentscheid gefällt. Doch der ist nicht endgültig. Er kann und muss korrigiert werden, entweder vom Ständerat oder spätestens vom Volk.
Entscheidend jedoch ist: Am Ende darf das Kalkül der Linken nicht aufgehen. Sie wollen «die Presse» mit Geld fördern, das sie ihr vorher weggenommen haben (unter anderem mit dem Hebel der SRG). Vor allem aber wollen sie die Verlage daran hindern, sich mittels TV- und Radiobeteiligungen zu modernen regionalen Crossmediaanbietern zu entwickeln. Die unabhängigen, weil privatwirtschaftlichen Informationsverarbeiter sollen so von den Zukunftsmärkten ausgeschlossen werden. Damit will man Radio und Fernsehen als staatsnahe Reservate dem Wettbewerb entziehen. Warum spricht hier niemand von einem ordnungspolitischen Sündenfall?
Das Problem der Presseförderung ist doch dieses: Seit Jahr und Tag füttern Druckmedien die direkte Demokratie mit dem für Volksentscheide in Bund, Gemeinden und Kantonen unentbehrlichen Rohstoff Information. Namentlich die kleinen und mittleren Unternehmen spüren die Last dieser selbst gewählten Verpflichtung. Ist es da unanständig zu fragen, ob der Staat diese gemeinwirtschaftlichen Leistungen abgelten soll? Bei den Privatbahnen tut er es schliesslich auch.
Bisher geschah diese Abgeltung über die Vertriebs- respektive Postförderung. Das System war sicher nicht ideal, aber die Idee elegant. Nun wird dieser Zuschuss durch den höheren Ratschluss der Sparminister bis Ende 2007 abgebaut. Die grossen Verlage werden sich helfen, indem sie bei der liberalisierten Post ihre Nachfragemacht ausspielen und günstige Tarife aushandeln. Die kleinen aber werden so genannte prozessorientierte Kosten bezahlen müssen, bis es schmerzt.
In dieser Lage eine kreative Idee – die der Stiftung – zu lancieren, war sicher nicht die schlechteste Rolle, die ein Verband spielen kann. (Er wurde von Nationalratskommission und Verwaltung übrigens ausdrücklich dazu aufgefordert.) Und so «realitätsfern», wie Classen meint, ist das Stiftungsmodell auch wieder nicht. Oder hat er noch nie von der Kulturstiftung Pro Helvetia gehört?
Seit die Verleger ihre Pirouette gedreht haben, tanzt die Szene jedenfalls. Ehedem starre Fronten sind in Bewegung geraten. Und im Übrigen gilt wie im Sport auch in der Politik: Was zählt, ist das Schlussresultat, nicht das Halbzeitergebnis.
> Daniel Kaczynski ist promovierter Jurist und seit April Geschäftsführer des Verbandes Schweizer Presse.

Gute Noten für Werbung im ÖV

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) liessen über das Forschungsinstitut Demoscope 1500 Zürcherinnen und Zürcher fragen, welche Art Werbung sie häufig beachten.

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) liessen über das Forschungsinstitut Demoscope 1500 Zürcherinnen und Zürcher fragen, welche Art Werbung sie häufig beachten.Mehr Beachtung als Verkehrsmittelwerbung (51 Prozent) finden demnach nur Plakate (61 Prozent). Dachwerbung blieb den Befragten am besten im Gedächtnis. 49 Prozent konnten sich an diese Werbeform der VBZ erinnern. Weitere Resultate der Studie können einer Broschüre entnommen werden, die unter martin.zollinger@ vbz.ch oder Tel. 01 434 46 56 zu bestellen ist. Sie kann zudem als PDF von www.vbz.ch geladen werden.

Jahrbuch Marketing Kommunikation

Die neue Ausgabe des Jahrbuches 2003/04 aus dem Verlag Künzler-Bachmann liefert Hintergrundinfos zu Trends und Entwicklungen in der Marketingkommunikation.

Die neue Ausgabe des Jahrbuches 2003/04 aus dem Verlag Künzler-Bachmann liefert Hintergrundinfos zu Trends und Entwicklungen in der Marketingkommunikation.Das 290 Seiten dicke Buch will aber auch Ratgeber und Ideenfundus sein. Als Nachschlagewerk orientiert das Jahrbuch über Werbeaufwendungen, Marktanteile, Tops und Flops. Dazu finden sich alle wichtigen Adressen für Marketing und Kommunikation. Das Jahrbuch kann bei www.kbmedien.ch bestellt werden und kostet 50 Franken.

LID.ch für Agro-Infos

Internet Der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID) baut seine Website aus.

Internet Der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID) baut seine Website aus.Sie soll zur Informationsdrehscheibe der Landwirtschaft für Journalisten, Lehrer, Konsumenten und Agrarfachleute werden. Der LID publiziert täglich Agro-News zu inländischen und ausländischen Themen auf der Site. Eine Übersicht der Meldungen wird als kostenloser Newsletter verschickt. Die Wochenbeiträge, Hintergrundberichte und Statistiken der vergangenen Jahre können neu in einem Onlinearchiv abgerufen werden.

Orbit verzichtet künftig auf Comdex

Messen Die Basler IT-Fachmesse Orbit Comdex 2003 verzeichnete mit 21079 Besuchern einen Rückgang um rund 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Messen Die Basler IT-Fachmesse Orbit Comdex 2003 verzeichnete mit 21079 Besuchern einen Rückgang um rund 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr.Mit 86 Prozent hielt sich der Anteil der Fachbesucher etwa auf gleichem Niveau. Die Orbit 2004 soll als Fachmesse mit lösungsorientiertem Schwerpunkt für Business-Anwender positioniert werden und den Schweizer Markt und das angrenzende deutschsprachige Ausland fokussieren. Der Vertrag mit der US-Messe Comdex wird deshalb nicht mehr erneuert.
get_footer();