«Aktenzeichen XY» kaum auf TVO

Privat-TV Weil sie wichtig für die Verbrechensbekämpfung sei, will die Junge SVP St.Gallen die Sendung «Aktenzeichen XY ungelöst» für die Schweiz retten.

Privat-TV Weil sie wichtig für die Verbrechensbekämpfung sei, will die Junge SVP St.Gallen die Sendung «Aktenzeichen XY ungelöst» für die Schweiz retten.Nachdem SF DRS aus der Kooperation mit dem ZDF ausgestiegen ist, solle Tele Ostschweiz (TVO) prüfen, ob eine Übernahme von «Aktenzeichen XY» finanziell tragbar sei. TVO-Redaktionsleiter Claudio Agustoni erklärte der SDA unterdessen, eine Ausstrahlung sei aus Kostengründen kaum möglich.

Ein Sonnenkönig in London

Mike Walsh ist Chief Executive Officer der Ogilvy & Mather Europe, Africa, Middle East und war letzte Woche in Zürich auf Stippvisite.

Mike Walsh ist Chief Executive Officer der Ogilvy & Mather Europe, Africa, Middle East und war letzte Woche in Zürich auf Stippvisite.Bei seinem verantwortungsreichen Job als CEO geht Mike Walsh öfter in die Luft, als ihm lieb ist. Von London aus muss er die Sorgen und Freuden von 250 Agenturen in 66 Ländern im Auge behalten. Bei einem normalen Arbeitspensum hiesse das, jeden Tag mindestens eine andere Agentur in einem jeweils wöchentlich wechselnden Land zu besuchen. Vielflieger Walsh ist froh, dass es auch schnellere Kommunikationsmittel gibt. Wenn der Himmel allerdings so blau ist wie bei seinem Besuch in der Schweiz, mache ihm das Reisen immer noch Spass, verrät Walsh im Büro von Geschäftsführerin Gaby Zimmerli bei Grendene Ogilvy & Mather in Zürich.Zweimal jährlich besucht der CEO die Agentur an der Bergstrasse. Meistens kombiniert er die Visite mit einer Kundenbesprechung. Diesmal ist ein Meeting bei British American Tobacco in Zug angesetzt worden; ein Kunde, der bei Ogilvy international derzeit am stärksten wächst. In Zürich sei im Übrigen «nichts Konkretes anstehend», stellt Walsh beruhigt fest. «Wir messen unsere Agenturen an der Fähigkeit, lokales Business zu finden und zugleich für unsere internationalen Kunden da zu sein. Zürich ist da sehr gut», lobt der CEO. Obschon: Die Zeichen der Wirtschaft stehen noch nicht auf Erholung. Doch der Chairman der Ogilvy UK Group sieht ausgerechnet beim interaktiven Bereich einen Silberstreifen am Horizont. «Alle sind auf den Dot-com-Boom hereingefallen. Aber hier sind wieder erste Zeichen der Erholung zu erkennen», weckt Walsh Hoffnungen auf bessere Zeiten. Das Destillieren von Informationen ist ein viel versprechendes Geschäft für Walsh. Mit seinen Case-Studies habe Ogilvy das wohl effizienteste und «most sophisticated knowledge management» aller Netzwerke, meint er. «Einige unserer Kunden wollen das System sogar kaufen.»
Nicht so rund läuft es bei Ogilvy international im PR-Bereich. «Man kann schwer wachsen in dieser ökonomischen Umgebung.» Walsh hat aber das Ziel, ein «Major-PR-Network» in Europa zu kreieren. «Wir haben ein kleines Netzwerk und wollen es verdoppeln», verrät er.
Dankbar diskutiert er das Thema, wieso sein Heimatland England an Wettbewerben immer wieder mit besonders kreativer Werbung auffalle. Die Qualität der Medien allgemein sei in England hoch entwickelt, wie das Beispiel von BBC und vieler Printprodukte aus der Fleet Street zeige. «Die Werbung ist dabei eine Reflektion dieser Welt und Qualität.»
Zum englischen Humor in der Werbung meint er: «Always look on the bright side of life» sei auch schon bei Monty Python der beste Songtext gewesen, als es darum ging, sich nicht von der Unbill der Welt geschlagen zu geben. «Das ist ein britischer Weg.»
Seit 1994 ist Walsh CEO von Europe, Africa und Middle East. In diesen bald zehn Jahren hat sich das Gesamtbudget vervierfacht, der Profit ist dabei auf das Siebenfache gewachsen. Walshs Verdienst: «Gute Talente bei der Stange zu halten, ist das Wichtigste beim Management.»
Zur Firmenkultur von Ogilvy gehört auch, dass Agenturvater David Ogilvy ein Gründungsmitglied des World Wildlife Fund war. Die Arbeit beim WWF als «special adviser» wird inzwischen von Mike Walsh fortgesetzt.
Auch kümmert er sich um die Kommunikation und hilft mit beim Fundraising für das englische Rote Kreuz, wo Walsh bereits früher sechs Jahre lang als Vice Chairman Verantwortung übernommen hatte. «Wer viel bekommen hat, der muss auch etwas zurückgeben», meint er zu diesen Engagements.
Walsh ist verheiratet und hat einen 22-jährigen Sohn und eine
18-jährige Tochter. In seiner Freizeit spielt er Golf und Tennis. Er sammelt leidenschaftlich Kinderbücher und besitzt bereits über 700 rare Exemplare, vorwiegend aus der viktorianischen Epoche. Nebst der Grafik interessiert ihn an den Kinderbüchern vor allem der Glaube an eine bessere Welt.
Hält es gerne mit Monty Python und schaut lieber auf die heiteren Seiten des Daseins: Mike Walsh.
Andreas Panzeri

Das Internet zieht ins Kinderzimmer um

Internetstatistik Immer mehr Kinder und Jugendliche in der Schweiz werden zu Internetnutzern.

Internetstatistik Immer mehr Kinder und Jugendliche in der Schweiz werden zu Internetnutzern.Laut den Daten von MMXI Switzerland nahm die Zahl der Zwei- bis 17-Jährigen im Netz von Januar bis September 2003 um 24 Prozent auf 371000 zu. Die bis Elfjährigen sind darin zwar die kleinere Gruppe (109000), legten mit 32 Prozent aber stärker zu als die älteren. Gemäss einer Mitteilung des MMXI-Vermarkters Publica Data nutzen Kinder wie Erwachsene am meisten die Kategorie «Suchmaschinen/Portale & Communities».

FCB Leutenegger Krüll schläft wieder für Bico

Der Betten- und Matratzenhersteller Bico hat sich für FCB Leutenegger Krüll (FCBLK) als neue Werbeagentur entschieden. Die Walliseller Agentur löst Grendene Ogilvy & Mather ab.

Der Betten- und Matratzenhersteller Bico hat sich für FCB Leutenegger Krüll (FCBLK) als neue Werbeagentur entschieden. Die Walliseller Agentur löst Grendene Ogilvy & Mather ab.FCBLK war bereits 17 Jahre – bis 1991 – für Bico tätig, damals unter dem Namen Dubach Werbeagentur. Von ihr stammen die legendären Handwerkerzwillinge mit ihrem heute noch benutzten Claim «Für ä tüüfä gsundä Schlaf». Laut Agenturleiter Peter Leutenegger soll der Claim wieder verstärkt zum Einsatz kommen.

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Luzerner Kantonalbank

Luzerner KantonalbankIm globalen Kampf um Anlegergelder setzt die Luzerner Kantonalbank ein bisschen kokett auf schöne Bilder. Ob das für eine Kampagne reicht? Klicks auf www.werbewoche.ch/adrating
Michel
Heute stossen wir an…auf die TV-Sitcom von Michel, die einen Knaller landete und nette Lacher unter Ad-Ratern erntete.
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Der Verlag Reader’s Digest Schweiz verliert seinen Business Manager Tamara Mattiussi-Tschuor. Sie verlässt das Unternehmen Ende März 2004 auf eigenen Wunsch. Ihre Stelle soll rasch besetzt werden. ...Christian Wipfli ist neu beim SRG-Vermarkt

Der Verlag Reader’s Digest Schweiz verliert seinen Business Manager Tamara Mattiussi-Tschuor. Sie verlässt das Unternehmen Ende März 2004 auf eigenen Wunsch. Ihre Stelle soll rasch besetzt werden. …
Christian Wipfli ist neu beim SRG-Vermarkter Publisuisse als Account Manager im Verkaufsteam der Suisse Romande tätig. Er ist für die Beratung und den Verkauf zuständig.
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Ab November unterstützt David Scherrer als Sales- und Key-
Account-Manager das Verkaufsteam des NordOstCombi des
Werbevermittlers Wypag in Bülach.
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Myriam Grubenmann und Donat Grossrieder haben Anfang Oktober die MDM Production GmbH gegründet. Die Agentur bietet
Below-the-line-Massnahmen als Begleitung zu klassischen Werbekonzepten an.
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Die vor drei Jahren gegründete Berner Kommunikationsagentur Icoon Integrated hat sich per Anfang November mit Daniel Tobler als Verantwortlichem für Client Services und Mitglied der Geschäftsleitung verstärkt. Weitere Geschäftsleitungsmitglieder sind Andreas Rupp (Visual Identity/ Design) und Philipp Böhlen (New Media).
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Redaktor Martin Beglinger verlässt die Weltwoche per Ende Januar, ohne Gründe dafür zu nennen. Und auch der frühere Inlandchef Markus Schneider hat gekündigt.
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Neben Hannes Britschgi verlässt ein weiteres Mitglied der
Chefredaktion das Nachrichtenmagazin Facts: Mario Poletti hat vergangenen Mittwoch die Kündigung per sofort eingereicht.
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Der SonntagsBlick bedient sich im Unterhaltungsressort der Schweizer Illustrierten (SI).
Unterhaltungschefin Paola Biason wechselt per 1. Dezember in
gleicher Funktion zum BoulevardSonntagsblatt. Den gleichen Weg geht SI-Unterhaltungsredaktor Silvan Grütter, der Anfang März 2004 beim SonntagsBlick beginnt.
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Tamedia-Tochter Regor verliert ihren Co-Geschäftsführer: Leo Arnold verlässt nach elf Jahren das Unternehmen. Per sofort übernimmt der zweite Co-Geschäftsführer Denys Kissling die Gesamtleitung von Regor.

BBDO bestes Netzwerk

Agenturen Zum 3. Mal führt BBDO das Kreativranking der Netzwerke im Gunn Report an. Der ehemalige Leo-Burnett-Chefkreative Donald Gunn wertet jedes Jahr weltweit 32 Wettbewerbe für Film/TV und 20 Wettbewerbe für Printwerbung aus.

Agenturen Zum 3. Mal führt BBDO das Kreativranking der Netzwerke im Gunn Report an. Der ehemalige Leo-Burnett-Chefkreative Donald Gunn wertet jedes Jahr weltweit 32 Wettbewerbe für Film/TV und 20 Wettbewerbe für Printwerbung aus.In den fünf Jahren seit Lancierung des Reports lag BBDO nie tiefer als auf Platz 2. Einer der Gründe für den Erfolg ist die internationale Abstützung: Netzwerkagenturen aus 24 Märkten steuerten Awards bei. Einzelagentur mit den meisten Auszeichnungen 2003 ist Crispin Porter + Bogusky, Miami.

CNN sendet in der Schweiz übers Handy

TV Der US-Nachrichtenkonzern CNN startet in der Schweiz seinen ersten Audio-Service in Europa. Gemeinsam mit dem Telekomunternehmen Sunrise bringt CNN Radio jetzt Nachrichten aufs Telefon.

TV Der US-Nachrichtenkonzern CNN startet in der Schweiz seinen ersten Audio-Service in Europa. Gemeinsam mit dem Telekomunternehmen Sunrise bringt CNN Radio jetzt Nachrichten aufs Telefon.TV Der US-Nachrichtenkonzern CNN startet in der Schweiz seinen ersten Audio-Service in Europa. Gemeinsam mit dem Telekomunternehmen Sunrise bringt CNN Radio jetzt Nachrichten aufs Telefon. Mit Festnetz- oder Mobilanschluss können unter
der Nummer 0900 099 999 Neuigkeiten aus den Kategorien News Headlines, Sports und Business abgerufen werden.
Der Dienst kostet 25 Rappen pro Minute.

Cinecom erhöht BK und Umsatzprämie

Vermarkter Der Medienvermarkter Cinecom erhöht die Beraterkommission und die Jahresumsatzprämie im Kinobereich von zehn auf 15 Prozent.

Vermarkter Der Medienvermarkter Cinecom erhöht die Beraterkommission und die Jahresumsatzprämie im Kinobereich von zehn auf 15 Prozent.Die neue Regelung sei das Resultat einer gemeinsamen Initiative von Cinecom und den Branchenverbänden SWA, BSW und ASW, heisst es in einer Mitteilung. Sie tritt per 1. Januar 2004 in Kraft.

Fernseh-Erdbeben im Frühjahr

Crossmedia Zusammen mit der Euro 1 AG will die Firma Unimark dem interaktiven Fernsehen in der Schweiz zum Durchbruch verhelfen.

Crossmedia Zusammen mit der Euro 1 AG will die Firma Unimark dem interaktiven Fernsehen in der Schweiz zum Durchbruch verhelfen.Dem Schweizer TV-Publikum – und der Werbewirtschaft – steht im Frühjahr ein «garantiertes mittleres Erdbeben» ins Haus, glaubt man der Mitteilung der Agentur Unimark (Unterägeri). Ursache dafür soll ein Quantensprung in den Bereichen Interaktivität und Crossmedia sein, die beide in der Schweiz immer noch ein kümmerliches Dasein fristen. Um den Innovationsschritt zu ermöglichen, hat die auf Crossmedia spezialisierte Unimark die in Hamburg domizilierte Euro 1 AG als Kooperationspartner verpflichtet. Bei dieser Firma, die sich auch als «Shoptainment-Enabler» bezeichnet, handle es sich um den «innovativsten Anbieter von Entertainment- und Infotainment-Tools im interaktiven TV-Markt», erklärt Unimark-Consultant Roland Meier.Auch auf den bereits Mitte Oktober angekündigten Infotainment-Gefässen auf U1, der Talkshow «Personalities» und der Sendung «Weekend Feelings», wird Unimark Sonderwerbeformen einsetzen. Weitere Konzepte für neuartige Sendungen könnten bald folgen. «In diesem Bereich werden wir noch einiges in Bewegung setzen», hält Meier fest.
(dse)

Shoot-out der Werbemathematiker

Werbestatistiken Ab 2004 haben Werbetreibende die Qual der Wahl: Mit dem Advertising Index Switzerland lanciert die Wemf ein Konkurrenzangebot zur Werbeaufwandstatistik von Media Focus.

Werbestatistiken Ab 2004 haben Werbetreibende die Qual der Wahl: Mit dem Advertising Index Switzerland lanciert die Wemf ein Konkurrenzangebot zur Werbeaufwandstatistik von Media Focus.Entscheidungshilfe bieten die Verbände Igem und SWA. Sie laden am 24. November beide Anbieter zu einer Präsentation vor ihren Mitgliedern ein.

Malstube und Erni betreuen Kolumnisten

Die Agentur für visuelle Kommunikation Malstube und das PR-Büro Adrian Erni Communication & Consulting betreuen den Etat der «Nacht der Kolumnisten».

Die Agentur für visuelle Kommunikation Malstube und das PR-Büro Adrian Erni Communication & Consulting betreuen den Etat der «Nacht der Kolumnisten».Ein Leseabend mit zehn Autoren und ihren besten Kurztexten, Zeitlimite eingebaut: Das ist die «Nacht der Kolumnisten», die diesen Herbst zum zweiten Mal auf Schweizer Tour geht. Die Malstube realisiert die Website, Erni kümmert sich um die Medienbetreuung.
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